Veröffentlicht am 20.10.2016 08:11 von Christian Mayer in der Kategorie Nachricht
Plenarsaal des Deutschen Bundestages Foto:
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Im derzeitigen Gesetzgebungsverfahren zum Bundesteilhabegesetz gibt es immer wieder neue Facetten, über die man nur den Kopf schütteln kann. Gut informierten Kreisen zufolge sollen nun bei der Anhörung zum Bundesteilhabegesetz, der viele Betroffene und Verbände mit Spannung entgegenfiebern, insgesamt nur zehn RollstuhlnutzerInnen zugelassen werden. Sollten sich mehr anmelden, überlege man für diese die Anhörung in einen anderen Raum zu übertragen.
MüNCHEN (KOBINET) Während von Bundesseite versucht wird, die Kritik am Bundesteilhabegesetz und zum Pflegestärkungsgesetz III eher weichzuspülen, kommen aus Bayern zunehmend harsche Töne. Hatte Horst Seehofer der Lebenshilfe schon zugesichert, sein möglichstes zu tun, dass es keine Verschlechterungen gibt, kam nun eine Presseerklärung der bayerischen Sozialministerin mit der Forderung nach Verbesserungen, u.a. auch eine klare Ansage gegen das Zwangspoolen.
BERLIN (KOBINET) „Wir wollen ein Bundesteilhabegesetz unter sozialdemokratischer Federführung umsetzen und gleichzeitig systematische Politikbegleitung und Mitentscheidung bei der Weiterentwicklung dieser zentralgesellschaftlichen Thematik.“ Dies machte der Vorsitzende der AG Selbst Aktiv von behinderten Menschen in der SPD, Karl Finke, bei der gestrigen Veranstaltung zum Bundesteilhabegesetz im Willy-Brandt-Haus in Berlin deutlich.
Veröffentlicht am 19.10.2016 09:31 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Andrea Nahles bei ihrer Rede im Willy-Brandt-Haus in Berlin Foto: omp
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Mit Spannung wurde gestern die Rede von Andrea Nahles zum Bundesteilhabegesetz und deren Beiträge bei der anschließenden Talkrunde im Willy-Brandt-Haus in Berlin erwartet. Während die Bundesministerin für Arbeit und Soziales in Sachen Bundesteilhabegesetz bisher eher empfindlich bis genervt auf die Kritik und die Proteste gegen den vorliegenden Gesetzentwurf zum Bundesteilhabegesetz reagierte, zeigte die Ministerin gestern verhaltene aber klar erkennbare Bewegungsfähigkeit.
STUTTGART (KOBINET) „Wir können die Inklusion im nächsten Schuljahr nicht weiter umsetzen.“ So wird nach Informationen der Landesarbeitsgemeinschaft „Gemeinsam Leben – Gemeinsam lernen die baden-württembergische Kultusministerin Eisenmann in einer gestrigen dpa-Meldung zitiert. Der Grund: Die Haushaltskommission will 500 benötigte Lehrerstellen nicht bewilligen.
BERLIN (KOBINET) In seiner Sitzung am 23. September hat der Bundesrat über 100 Anträge für Änderungen am vorliegenden Gesetzenwurf zum Bundesteilhabegesetz beraten und die Empfehlungen hierzu beschlossen. Nun hat die Bundesregierung ihre Gegenäußerung zu diesen Empfehlungen vom 10. Oktober ins Internet eingestellt. Diese Gegenäußerung gibt Hinweise darauf, wo im weiteren Gesetzgebungsverfahren eventuell noch Änderungen möglich sind, bzw. wo sich die Bundesregierung unbeweglich zeigt.
BERLIN (KOBINET) Sowohl die tagesschau als auch die tagesthemen haben gestern über die Kritik am geplanten Bundesteilhabegesetz berichtet. Während Jenny Bießmann aus Berlin in der ARD-tagesschau um 14:00 Uhr zu Wort kam, baute der Bericht in den tagesthemen auf der Situation von Raul Krauthausen auf, der sich vor kurzem für fünf Tage in ein Heim begeben hatte, um darüber zu berichten, wie sich der Alltag dort für ihn gestalten würde.
ESSEN (KOBINET) Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Gabriele Lösekrug-Möller, berichtete letzte Woche bei den Inklusionstagen, dass die Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ für Leistungen an ehemalige Heimkinder, die in Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien Unrecht und Leid erfahren haben, bald an den Start gehen kann. Warum dies längst überfällist ist, machte ein gestern Abend im ARD-Magazin FAKT ausgetrahlter Bericht über in den 1950er-Jahren durchgeführte Medikamentenversuche an Kindern in einem Essener Heim deutlich. Dabei wurde ihnen das Neuroleptikum Decentan verabreicht.
SCHLEIDEN-GEMüND (KOBINET) Mit Gründung des Schutzgebietes im Jahr 2004 hat sich das Nationalparkforstamt Eifel das Ziel gesetzt, den Nationalpark barrierefrei – für Alle – erlebbar zu machen. Als dauerhafte Querschnittsaufgabe berücksichtigt die Nationalparkverwaltung hierzu bei der Entwicklung von Naturerlebnis- und Umweltbildungsangeboten die Belange von Menschen mit und ohne Behinderungen. Zu diesen bisherigen Angeboten kommen nun Führungen mit elektromotorisierten Rollstühlen, Zoom genannt.
BERLIN (KOBINET) Vor der morgigen Koalitionsberatung hat heute ein breites Verbändebündnis dringend Nachbesserungen bei dem von der Regierung beabsichtigten Teilhabegesetz gefordert. Die für das Bundesteilhabegesetz und das Pflegestärkungsgesetz III geplanten Regelungen seien für Menschen mit Behinderung so nicht akzeptabel. Das Verbändebündnis aus Deutschem Behindertenrat, Fachverbänden, Verbänden der freien Wohlfahrtspflege und dem Deutschen Gewerkschaftsbund hat daher seine Forderungen zu Nachbesserungen erneuert. „Die Abgeordneten des Bundestages dürfen das wichtigste behindertenpolitische Reformvorhaben dieser Legislaturperiode nicht in der vorliegenden Form beschließen, sondern müssen wichtige Punkte nachbessern“, erklärt Ulrike Mascher, Vorsitzende des Sprecherrats des Deutschen Behindertenrats (DBR) und Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland.
Veröffentlicht am 18.10.2016 07:53 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des ZsL Bad Kreuznach Foto: ZsL Bad Kreuznach
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BAD KREUZNACH (KOBINET)
BAD KREUZNACH (KOBINET) Das Zentrum selbstbestimmtes Leben (ZsL) Bad Kreuznach bietet eine Informationsveranstaltung zum Arbeitgebermodell an. Bei diesem Modell stellen Menschen mit Beeinträchtigung Personen ein, die ihre Assistenten sind und sie im Alltag begleiten. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 25. Oktober, von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer Haus, Kurhausstr.6, in Bad Kreuznach statt.
BERLIN (KOBINET) Im August und September hatte das Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) alle Mitglieder im Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie im Haushalts- und Gesundheitsausschuss bezüglich der Berechnungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zum Einkommenseinsatz in der Eingliederungshilfe angeschrieben. Nun gab es Antworten, doch diese fielen eher ausweichend aus, berichtet NITSA auf seiner Internetseite.
BERLIN (KOBINET) Während das Bundesministerium für Arbeit und Soziales seit Beginn des Prozesses der Entwicklung des Bundesteilhabegesetzes sehr rege mit den Verbänden und verschiedenen Akteuren kommuniziert hat, hat sich dessen Ministerin Andrea Nahles in dieser Diskussion bisher eher rar gemacht. Heute äußert sich die Ministerin jedoch direkt bei einer Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen in der SPD Selbst Aktiv im Willy-Brandt-Haus in Berlin zum Bundesteilhabegesetz.
BERLIN (KOBINET) Menschen mit Behinderungen drohen nach Einschätzung des Sozialverbands Deutschland (SoVD) Nachteile durch das Dritte Pflegestärkungsgesetz. Zur heutigen Bundestagsanhörung zum Pflegestärkungsgesetz III (PSG III) erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer: „Damit sich die neuen Regelungen nicht negativ auf Menschen mit Behinderungen auswirken, sind Korrekturen am Dritten Pflegestärkungsgesetz erforderlich. Das PSG III muss gewährleisten, dass Pflegeleistungen und Leistungen der Eingliederungshilfe in Zukunft gleichrangig bezogen werden können.“
WEIMAR (KOBINET) „Barbara Stötzer-Manderscheid ist tot.“ Diese Nachricht erreichte die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) heute. „Wir sind unendlich traurig und können es noch gar nicht fassen“, schreibt H.-Günter Heiden aus der Bundesgeschäftsstelle der ISL. 63-jährig verstarb die langjährige Aktivistin der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung am Freitag in Weimar. Geboren in Südthüringen, nutzte Barbara Stötzer-Manderscheid seit 1984 einen Rollstuhl.
KöLN (KOBINET) Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) unterstützt die Nutzung des Persönlichen Budgets für Menschen mit Behinderung im Rheinland. Um Betroffene und Angehörige besser über diese Möglichkeit zu informieren, hat das LVR-Dezernat Soziales nun eine neue Broschüre in allgemeinverständlicher und in Leichter Sprache herausgegeben.
BERLIN (KOBINET) Neben der Errichtung einer Schlichtungsstelle bei der Bundesbehindertenbeauftragten und der langfristigen Absicherung des bisherigen Kompetenzzentrums Barrierefreiheit nun als Fachstelle Barrierefreiheit, ist nach Ansicht von Gabirele Lösekrug-Möller die gesetzliche Verankerung und Etablierung des Partizipationsfonds eine weitere wichtige Errungenschaften des reformierten Behindertengleichstellungsrechts auf Bundesebene. Der Partizipationsfonds soll Anfang nächsten Jahres starten und mit eine Million Euro jährlich ausgestattet sein, gab die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales bei den Inklusionstagen in Berlin bekannt.
BERLIN (KOBINET) Durch das Dritte Pflegestärkungsgesetz (PSG III) drohen Menschen mit Behinderung erhebliche Benachteiligungen. Darauf macht die Bundesvereinigung Lebenshilfe anlässlich der heutigen Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages aufmerksam.
Veröffentlicht am 17.10.2016 08:18 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der ISL Foto: ISL
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Im Vorfeld der heutigen Anhörung des Bundestagsausschusses für Gesundheit hat Matthias Vernaldi in seiner Stellungnahme für die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) darauf hingewiesen, dass mit den vorgesehenen Regelungen und der damit verbundenen Auslegung erhebliches Ungemach für NutzerInnen persönlicher Assistenz droht, so dass diese zukünftig eventuell so nicht mehr möglich sein könnte.
MüNCHEN (KOBINET) In einer Pressemitteilung der Geschäftsführung und der Führungskräfte der Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke GmbH nehmen diese Stellung zum systematischen Abrechnungsbetrug bei den Krankenkassen. Vertrauen schaffen, sehe anders aus.
Veröffentlicht am 17.10.2016 07:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
PR-Aktion des BMAS vor dem Veranstaltungsort der Inklusionstage Foto: Irina Tischer
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Wieviel die diesjährigen Inklusionstage im Berliner Congress Center dieses Jahr genau gekostet haben, das dürfte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) wahrscheinlich selbst noch nicht genau wissen. Dennoch beschäftigte diese Frage eine Reihe von TeilnehmerInnen der Veranstaltung in Berlin. Um eine Vorstellung über die Kosten der Veranstaltung zu bekommen, lohnt ein Blick auf die Antwort des BMAS auf eine Kleine Anfrage von Katrin Werner und der Bundestagsfraktion DIE LINKE vom 2. September 2016 zu den Kosten der Inklusionstage 2014 und 2015, die insgesamt fast eine Million Euro ausmachen.
BERLIN (KOBINET) Mittlerweile gibt es in Deutschland über 150 Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und von Inklusion. Dies teilte die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Gabriele Lösekrug-Möller, am Freitag bei einem Netzwerktreffen von Akteuren, die einen Aktionsplan entwickelt haben und dessen Umsetzung voran treiben im Berlin Congress Center mit.
Veröffentlicht am 16.10.2016 08:58 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Performance für Nachbesserungen zum Bundesteilhabegesetz am 13. Oktober vor dem Berlin Congress Center Foto: Irina Tischer
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Auch in den letzten Tagen hat die harsche Kritik am vorliegenden Gesetzentwurf zum Bundesteilhabegesetz trotz vielfältiger Bemühungen der Bundesregierung, fast ausschließlich die Erfolge des Gesetzentwurfs darzustellen, angehalten. Bei den Inklusionstagen in Berlin wurde mit einer Aktion eine über vier Meter große Freiheitsstatue im Rollstuhl als Symbol für Selbstbestimmung und Teilhabe am Eingang des Berliner Congress Centrums aufgeblasen. In Erlangen bekräftigte die Lebenshilfe Bayern bei ihrer Mitgliederversammlung, dass der Kampf für ein gutes Bundesteilhabegesetz weiter geht.
Veröffentlicht am 15.10.2016 16:37 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Rotes Rathaus in Berlin Foto: sch
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1280w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1536/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/EVnfOcI0Z16BpamtR5buWAsN4egL3XHS2xvkTwihdCqJK9UjG7QPYD8ryMlz.jpg“/>Rotes Rathaus in Berlin Foto: sch
1536w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1920/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/EVnfOcI0Z16BpamtR5buWAsN4egL3XHS2xvkTwihdCqJK9UjG7QPYD8ryMlz.jpg“/>Rotes Rathaus in Berlin Foto: sch
BERLIN (KOBINET) Mit einem gemeinsamen „Positionspapier zur Entwicklung des Landes Berlin“ haben der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland und der Berliner Behindertenverband Sozialdemokraten, Linke und Grüne aufgefordert, ein klares Bekenntnis zum Ausbau der Stadt zu einer barrierearmen Metropole abzulegen. Zehn wichtige Politikfelder solten bei den laufenden Verhandlungen zum Koalitionsvertrag der künftigen Landesregierung berücksichtigt werden, berichtete die Berliner Behindertenzeitung online.
Veröffentlicht am 15.10.2016 12:12 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Besucher testen ein Bildschirmlesegerät Foto: Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte
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FRANKFURT AM MAIN (KOBINET)
FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Die Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte hatte am 12. Oktober zu einem Tag der Offenen Tür ins Frankfurter Nordend eingeladen. Am diesem Tag informierten sie über die vielseitigen Angebote der Stiftung im Bereich Beratung, Schulung und Freizeit. Highlight der Veranstaltung war die Ausstellung von Alltagshilfsmitteln durch die Deutsche Blindenstudienanstalt Marburg. Viele nutzten die Gelegenheit die Geräte auszuprobieren und auch zu kaufen.
UNBEKANNT (KOBINET) Bei der Frage, wie denn eigentlich das Bundesteilhabegesetz (BTHG) und die UN-BRK so zusammen passen, fiel neulich von einem vortragenden Beamten die Formulierung, dass das BTHG im Lichte der UN-BRK stehe. Das wird nicht nur im Deutschen Institut für Menschenrechte für Verwunderung sorgen …
BERLIN (KOBINET) Für Menschen mit Behinderungen gibt es nach Ansicht von Katrin Werner momentan nichts zu lachen. „Dafür sorgt die Vorlage eines Spargesetzes unter dem Namen Bundesteilhabegesetz. Gerne würde ich auf nötige Verbesserungen für Menschen mit Sehbehinderungen aufmerksam machen, statt drohende Verschlechterungen anzuprangern. Leider lässt mir das von der Bundesregierung vorgelegte Gesetz keine Wahl“, sagte heute die behindertenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag anlässlich des 52. Internationalen Tag des weißen Stockes.
Veröffentlicht am 14.10.2016 07:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol: Mensch mit Blindenstock Foto: domain public
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Das Thüringer Kabinett hat vor kurzem die Novelle des Landesblindengeldes gebilligt. Der von der Thüringer Sozialministerin Heike Werner (Die Linke) vorgelegte Gesetzentwurf sieht die Erhöhung des Landesblindengeldes und die Einführung einer zusätzlichen Leistung für taubblinde Menschen vor. So wichtig dieser Schritt sei, so sehr sei auch der Bund gefordert, nicht nur die Eingliederungshilfe, sondern auch die Blindenhilfe sozialhilfeunabhängig zu gestalten, fordert der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV).
KöLN (KOBINET) Elf Jahre lang ging Nenad M. auf eine Förderschule in Köln. Er galt als geistig behindert. Jetzt will der 19-Jährige das Land Nordrhein-Westfalen verklagen. Er will beweisen, dass die Diagnose der Experten falsch gewesen ist. So lautet die Ankündigung des Fernsehbeitrags, der am 20. Oktober von 22:40 – 23:25 Uhr im Fernsehprogramm des WDR in der Reihe Menschen hautnah ausgestrahlt wird.
Veröffentlicht am 13.10.2016 23:46 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Raul Krauthausen am 13.10.16 vor der Kongresshalle am Berliner Alexanderplatz im Gespräch Foto: Irina Tischer
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Bei den vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veranstalteten Inklusionstagen kam der Berliner Behindertenaktivist Raul Krauthausen heute noch nicht so richtig ans Mikro. Er wurde auf die Diskussion in den Arbeitsgruppen vertröstet, die morgen abgeschlossen werden. Nach der Protest-Performance zu Beginn vor der Kongresshalle am Berliner Alexanderplatz hatte Krauthausen Journalisten indes schon mit Infos darüber versorgt, weshalb behinderte Menschen das von der Regierung beabsichtigte Teilhabegesetz in der jetzigen Form nicht wollen.
Veröffentlicht am 13.10.2016 14:18 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Performance für Nachbesserungen zum Bundesteilhabegesetz am 13. Oktober vor dem Berlin Congress Center Foto: Irina Tischer
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Zu Beginn der Inklusionstage strahlte heute vor dem Eingang zur Kongresshalle am Berliner Alexanderplatz eine Nachbildung der Freiheitsstatue – im Rollstuhl. Sie war Mittelpunkt einer Protest-Performance von mehr als 50 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die das von der Regierung beabsichtigte Teilhabegesetz in der jetzigen Form ablehnen. Der Berliner Aktivist Raul Krauthausen warnte die Besucher der zweitägigen Veranstaltung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vor drohenden Verschlechterungen der Lebenssituation behinderter Menschen. Bildreporterin Irina Tischer war für kobinet dabei.
Veröffentlicht am 13.10.2016 07:29 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen Niedersachsen Foto: Public Domain
HANNOVER (KOBINET)
HANNOVER (KOBINET) Mehr als 300 Ideen und Maßnahmen hat gestern die „Fachkommission Inklusion“ – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Betroffenen und den gesellschaftlich relevanten Verbänden – der Niedersächsischen Landesregierung im Rahmen einer Tagung vorgestellt. Nun könnte es auch in Niedersachsen endlich klappen, dass auch dort ein Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet wird.
Veröffentlicht am 13.10.2016 07:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Daumen runter Foto: omp
POTSDAM (KOBINET)
POTSDAM (KOBINET) „Brandenburg ist gegen das geplante Teilhabegesetz“, so titelt der rbb einen Bericht über die Haltung Brandenburgs zum Bundesteilhabegesetz. „Brandenburg lehnt das von der Bundesregierung geplante neue Teilhabegesetz für Menschen mit Behinderungen in seiner jetzigen Form ab. Das wurde am Mittwoch bei einer fraktionsübergreifenden Beschlussempfehlung im Potsdamer Sozialausschuss deutlich“, heißt es im rbb-Bericht.
Veröffentlicht am 13.10.2016 06:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Plakat des 3. AndersSein vereint Festivals Foto: Grenzen sind relativ
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HAMBURG (KOBINET) “AndersSein vereint”, das ist das Motto eines ungewöhnlichen Veranstaltungsabends am 18. November im Hamburger Knust. Verbunden mit der gleichnamigen mitreißenden Song- und Musikvideoproduktion hat die Plattform „Grenzen sind relativ“ Künstler unterschiedlichster Couleur zum 3. Festival dieser Art zusammengebracht, um gemeinsam die Vielfalt der Künste, Menschen und Netzwerke zu feiern. Darauf hat der Initiator und Inklusionsbotschafter Mischa Gohlke die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
FRANKFURT (KOBINET) In dieser Woche erhielt Kobinet Kenntnis von zwei Beispielen des Umgangs von Kostenträgern mit behinderten Antragstellern. Beide Beispiele zeigen, wie rigoros die Kostenträger mit hilfesuchenden Menschen umgehen. kobinet-Redakteur Harald Reutershahn sprach darüber mit dem stellvertretenden ForseA-Vorsitzenden Alexander Hübner.
BERLIN (KOBINET) Morgen werden in der Kongresshalle am Berliner Alexanderplatz Inklusionstage eröffnet. Fast zehn Jahre mit der UN-Behindertenrechtskonvention sei besonderes Augenmerk darauf zu richten, „wo Inklusion vor Ort schon selbstverständlich ist“, so das sozialdemokratisch geführte Bundesarbeits- und Sozialministerium. Aus dem Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen könnte sein christdemokratischer Bundestagsabgeordneter ein Beispiel liefern. Uwe Schummer nahm gerade mit der Projektinitiatorin der örtlichen Lebenshilfe den mit 10 000 Euro dotierten mitMenschPreis der evangelischen Behindertenhilfe entgegen.
Veröffentlicht am 12.10.2016 14:09 von Christian Mayer in der Kategorie Nachricht
Logo des fab Foto: fab
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KASSEL (KOBINET)
KASSEL (KOBINET) Der Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) appelliert besonders an die SPD Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalk, aber auch an die anderen Bundestagsabgeordneten aus der Region Kassel, sich für dringend nötige Nachbesserungen am derzeit in der Beratung des Bundestages befindlichen Bundesteilhabegesetz einzusetzen. Der von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf für ein Bundesteilhabegesetz für behinderte Menschen stößt auf massive Kritik behinderter Menschen und ihrer Verbände.
STUTTGART (KOBINET) Betroffenenvertreter und Betroffenenorganisationen haben sich mit der neuen baden-württembergischen Landesbehindertenbeauftragten Stephanie Aeffner im Paritätischen Mehrgenerationenzentrum in Stuttgart-Vaihingen getroffen, um gegen den Entwurf des Bundesteilhabegesetzes zu protestieren. Darüber und über die inhaltliche Kritik am Bundesteilhabegesetz hat die Stuttgarter Zeitung ausführlich berichtet.
BERLIN (KOBINET) Vor kurzem haben die Sozialhelden eines neuen Projekt gestartet – Ramp-Up.me lautet dessen Titel. „Du möchtest Dein nächstes Event barrierefrei durchführen, um es für ein großes, vielfältiges Publikum zu öffnen? Ramp-Up.me gibt Dir Tipps, wie Dein Veranstaltungsort barrierefreier wird, wie Du mehr Vielfalt in Dein Programm bekommst und wie Deine Kommunikation mehr Menschen erreicht. Was schon mal hilft: ein Bewusstsein für Barrieren, ein Netzwerk vielfältiger Kontakte und eine vorausschauende Planung“, heißt es in der Ankündigung.
HANNOVER (KOBINET) Mit einer gemeinsamen Erklärung haben die Behindertenbeauftragten des Bundes und der Länder Nachbesserungen am Bundesteilhabegesetz gefordert. Hierzu hat sich auch die niedersächsische Landesbehindertenbeauftragte Petra Wontorra zu Wort gemeldet. Diese befürchtet, dass die derzeit vorgesehenen Regelungen dazu führen könnten, dass zukünftig mehr statt weniger Menschen aus Kostengründen in Sondereinrichtungen landen werden.