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Trauer um Barbara Stötzer-Manderscheid

Barbara Stötzer-Manderscheid
Barbara Stötzer-Manderscheid
Foto: ISL

WEIMAR (KOBINET) "Barbara Stötzer-Manderscheid ist tot." Diese Nachricht erreichte die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) heute. "Wir sind unendlich traurig und können es noch gar nicht fassen", schreibt H.-Günter Heiden aus der Bundesgeschäftsstelle der ISL. 63-jährig verstarb die langjährige Aktivistin der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung am Freitag in Weimar. Geboren in Südthüringen, nutzte Barbara Stötzer-Manderscheid seit 1984 einen Rollstuhl.

"Die gelernte Informationswissenschaftlerin erlebte die Wende als eine Zeit des Umbruchs und Aufbruchs in den Reihen der Bürgerrechtsbewegung und als aktive Mitstreiterin in der Behindertenpolitik, als Mitbegründerin von Behindertenverbänden, Selbsthilfegruppen und Aktionsbündnissen. Nach der Wende studierte sie Sozialarbeit und nahm an der ersten Peer-Counseling-Ausbildung (ISL) teil", schreibt H.-Günter Heiden. "Von 1996 - 2000 leitete Barbara Stötzer-Manderscheid das erste Projekt für Frauen mit Behinderungen in den neuen Bundesländern im Suhler Frauenzentrum. Viele Jahre arbeitete sie hauptberuflich in Verbänden der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung, vertrat Menschen mit Behinderungen in verschiedenen Beiräten, Landes- und Bundesausschüssen und bei internationalen Kongressen. Vor allem ihre mehrjährige Tätigkeit in der ISL-Bundesgeschäftsstelle in Jena sowie ihr ehrenamtliches Engagement als gesundheitspolitische Sprecherin der ISL und als Patientenvertreterin beim Gemeinsamen Bundesausschuss bleiben unvergessen."

"Es fällt uns schwer, von unserer Freundin, Kollegin und Mitstreiterin Abschied zu nehmen. Wer sie gekannt hat, wird Barbara Stötzer-Manderscheid als kluge, engagierte, warmherzige Kämpferin in Erinnerung behalten. Barbara, wir werden dich vermissen!"

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