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Infos gegen Propaganda

Raul Krauthausen am 13.10.16 vor der Kongresshalle am Berliner Alexanderplatz  im Gespräch
Raul Krauthausen am 13.10.16 vor der Kongresshalle am Berliner Alexanderplatz im Gespräch
Foto: Irina Tischer

BERLIN (KOBINET) Bei den vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veranstalteten Inklusionstagen kam der Berliner Behindertenaktivist Raul Krauthausen heute noch nicht so richtig ans Mikro. Er wurde auf die Diskussion in den Arbeitsgruppen vertröstet, die morgen abgeschlossen werden. Nach der Protest-Performance zu Beginn vor der Kongresshalle am Berliner Alexanderplatz hatte Krauthausen Journalisten indes schon mit Infos darüber versorgt, weshalb behinderte Menschen das von der Regierung beabsichtigte Teilhabegesetz in der jetzigen Form nicht wollen.

Vor dem Veranstaltungsort hatte das für den umstrittenen Gesetzentwurf verantwortliche Ministerium von einer beauftragten Werbeagentur fünf nagelneue VW-Transporter auffahren lassen, die den Besuchern die in den Medien gestartete PR-Kampagne "Mehr möglich machen ..." nahe bringen sollte. Besucher der Inklusionstage fragten kobinet, wieviel diese Kampagne und die Veranstaltung am Alex wohl gekostet haben mag. Das weiß weder die Redaktion noch bisher die Opposition im Bundestag, die sich dafür interessieren könnte.

PR-Aktion des BMAS vor dem Veranstaltungsort der Inklusionstage

PR-Aktion des BMAS vor dem Veranstaltungsort der Inklusionstage