Werbung

Springe zum Inhalt

Frankfurter Stiftung informiert über Leben mit Sehbehinderung

Besucher testen ein Bildschirmlesegerät
Besucher testen ein Bildschirmlesegerät
Foto: Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte

FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Die Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte hatte am 12. Oktober zu einem Tag der Offenen Tür ins Frankfurter Nordend eingeladen. Am diesem Tag informierten sie über die vielseitigen Angebote der Stiftung im Bereich Beratung, Schulung und Freizeit. Highlight der Veranstaltung war die Ausstellung von Alltagshilfsmitteln durch die Deutsche Blindenstudienanstalt Marburg. Viele nutzten die Gelegenheit die Geräte auszuprobieren und auch zu kaufen.

Von den rund 1,2 Millionen blinden oder sehbehinderten Menschen in Deutschland leben etwa 10.000 in Frankfurt am Main. Trotz Normen und Richtlinien zur Barrierefreiheit gibt es im Alltag von Blinden und Sehbehinderten noch immer viele Hindernisse. Ob lesen, einkaufen, waschen oder die Orientierung in einer neuen Umgebung – für all diese Dinge brauchen wir unsere Augen.

Mittlerweile gibt es aber viele Produkte, mit denen Sehbehinderte ihre Lebensqualität verbessern und dadurch aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Passend zum Motto „Den Alltag bei Blindheit und Sehbehinderung besser bewältigen – Lokale und regionale Dienstleister stellen sich vor“ hatte die Stiftung für ihre Gäste eine Ausstellung von Alltagshilfsmitteln durch die Deutsche Blindenstudienanstalt organisiert. Von sprechenden Uhren über vibrierende Einschenkhilfen und speziell markierte Skat-Karten – hier konnten Betroffene sich einen umfassenden Überblick verschaffen und die Produkte direkt mit nach Hause nehmen.  

Neben einer Licht-, Sehrest- und Smartphone-Beratung durch die Frankfurter Stiftung, konnten die Besucher auch das Blindenmobil der Blindenfreunde besichtigen. Als regionale Dienstleister waren unter anderen die Caritas Frankfurt und die Zentralbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt vertreten. Ein weiteres Highlight war die Ausstellung der Galerie Werkstatt 37, mit Kunstobjekten aus Ton und Speckstein, die blinde und sehbehinderte Menschen gestaltet haben. 

 „Wir freuen uns über die positive Resonanz, die wir regelmäßig auf unser Angebot bekommen“, so Andreas Enzmann, Vorstand der Frankfurter Stiftung, resümierend zum Tag der Offenen Tür, „das zeigt uns, wie wichtig die Arbeit für blinde und sehbehinderte Menschen ist.“