Veröffentlicht am 06.01.2019 06:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Die Doppeldurchblicker von der Lebenshilfe Oberhausen Foto: Lebenshilfe Oberhausen
OBERHAUSEN (KOBINET)
OBERHAUSEN (KOBINET) Während bundesweit zunehmend über die gemeinsame Beratung mit Menschen mit Lernschwierigkeiten unter verschiedenen Begrifflichkeiten diskutiert wird, bietet die Lebenshilfe Oberhausen mit ihrem Projekt „Die Doppeldurchblicker“ seit dem 1. Februar 2018 als Teil des Projektes „Leben im Pott. Inklusiv von hier aus für Menschen“ eine „Tandem-Beratung“ an. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit einigen Akteur*innen der „Doppeldurchblicker“ folgendes Interview.
BERLIN (KOBINET) In seiner letzten Sitzung vor der Weihnachtspause befasste sich das Abgeordnetenhaus auch mit behindertenpolitischen Themen. Dabei wurden weitreichende Änderungen im Schulgesetz beschlossen. Die Beschulung in einer Sonderschule ist jetzt nur noch mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten, aber nicht mehr gegen deren Willen möglich. Ein Rechtsanspruch auf Beschulung etwa an der Schule im Einzugsgebiet für Schulanfänger besteht aber nach wie vor nicht, wenn diese Schule nicht entsprechend personell oder mit Sachmitteln ausgestattet ist. Dennoch ein großer Fortschritt, meint Dr. Martin Theben. Gedankt wurde dem Inklusionsbeirat und seiner Vorsitzenden, der ehemaligen Schulsenatorin Sybille Volkholtz. In ihrer Amtszeit wurde 1989/90 in Berlin erstmals die Integration behinderter Schüler verankert. kobinet veröffentlicht heute einen Rückblick des Rechtsanwalts, der sich mit der behindertenpolitischen Geschichte Berlins befasst, auf die damalige Parlamentsdebatte.
HANNOVER (KOBINET) „Wer immer das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist!“ Mit diesem Zitat von Henri Ford wirbt die Initiaitve Inklusionsseminare.de für ihre Angebote. Für 2019 steht dabei u.a. ein Bildungsurlaub unter dem Motto „Wie / wo kann (oder soll) mein Kind leben?“ vom 12. – 14. März in Hannover auf dem Programm. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Detlev Jähnert über die Initiative und das Angebot.
LENGGRIES (KOBINET) „Blinde können wieder sehen“, so oder so ähnlich lauten die Überschriften in der Presse, welche über die ORCAM MyEyes berichten. Ja, die Kamera erkennt Text, gegen Aufpreis auch sehr unzuverlässig Gesichter, wie Markus Ertl berichtet. Der Inklusionsbotschafter muss bei solchen Schlagzeilen schmunzeln und an eine Szene aus dem Film „Das Leben des Brian“ denken, in dem ein Blinder enthusiastisch verkündet: „Ich war blind und jetzt kann ich wieder sehen, der Meister hat mich geheilt“, woraufhin er seinen Blindenstock wegwirft, den einen Schritt nach vorne macht und in eine Grube stürzt. Alle bestaunen nur das vermeintliche Wunder, ohne es kritisch zu hinterfragen. Markus Ertl setzt sich daher kritisch mit der Frage auseinander, ob ein Hilfsmittel blinde Menschen wieder sehend machen kann.
UNBEKANNT (KOBINET) Unser Partner yomma erstellt monatlich ein DGS-Video von kobinet-Nachrichten. Die Auswahl trifft yomma und dreht daraus ein DGS-Video.
Veröffentlicht am 04.01.2019 08:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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SCHWERIN (KOBINET) Seit dem 1. Januar 2019 ist die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese, Vorsitzende der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK). Das Sozialministerium teilt sich den Vorsitz mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit. Die Konferenz dient der Zusammenarbeit und der Koordinierung der Länderinteressen sowie der Zusammenarbeit mit dem Bund.
MARKDORF (KOBINET) Der Inklusionsbotschafter Thomas Schalski begrüßt das Ergebnis des Bürgerentscheides vom 16. Dezember 2018 in Markdorf, mit dem die BürgerInnen das Projekt des Gemeinderates und des Bürgermeisters, des Umzuges des Rathauses ins örtliche Bischofsschloss, verhinderten. Mit nur fünf Stimmen Unterschied konnte die Bürgerinitiative die Pläne der KommunalpolitikerInnen verhindern und einen dementsprechenden Gemeinderatsbeschluss außer Kraft setzen. Damit sind nun erstmal auch die Pläne vom Tisch, das neue Rathaus im Bischofsschloss nicht vollständig barrierefrei zu gestalten, wie Thomas Schalski den kobinet-nachrichten mitteilte.
BERLIN (KOBINET) Dieses Jahr jährt sich nicht nur das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland zum zehnten Mal, die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention jährt sich dieses Jahr schon zum 30. Mal. Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert daher an den Bund, die Länder und die Kommunen, anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der UN-Kinderrechtskonvention in diesem Jahr die Kinderrechte zu einer Leitlinie von Politik, Rechtsprechung und Verwaltungshandeln zu machen.
Veröffentlicht am 04.01.2019 06:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen Rheinland-Pfalz Foto: Public Domain
MAINZ (KOBINET)
MAINZ (KOBINET) Rheinland-Pfalz hat im Jahr 2010 als erstes Bundesland einen eigenen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erarbeitet. Ziel der Landesregierung ist, dass auch auf kommunaler Ebene, in den Städten und Gemeinden, Aktionspläne erstellt werden. Im Rahmen des Projektes „Unsere Kommune für Alle – altersgerecht, barrierefrei und inklusiv“ wurden daher die fünf Verbandsgemeinden Altenahr, Herxheim, Lingenfeld, Schweich und Weilerbach bei der Erarbeitung kommunaler Aktionspläne begleitet. Die Ergebnisse dieses Projektes werden am 16. Januar im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung von 14.00 – 17.00 Uhr im rheinland-pfälzischen Sozialministerium in der Bauhofstraße 9 in Mainz vorgestellt. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist noch möglich.
UNBEKANNT (KOBINET) 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention – Was hat sie verändert? Was hat sie gebracht? Was bleibt zu tun? Darüber diskutiert am 26. Februar ein prominent besetzter Fachtag in Berlin. Das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung wurde von Deutschland am 24. Februar 2009 ratifiziert. Darin wurden die bislang existierenden Menschenrechtsabkommen aus der Perspektive von Menschen mit Behindung konkretisiert.
BERLIN (KOBINET) Zu Beginn des Jahres 2019, in dem Jahr in welchem die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland seit zehn Jahren in Kraft ist, hat der Allgemeine Behindertenberband in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ (ABiD) seine Schwerpunkte der Arbeit für das Jahr 2019 beschlossen und erklärt: Wir müssen die Inklusion retten!
UNBEKANNT (KOBINET) Der ICE 4 hat keine engeren Sitze, das stellt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Partei „Die Linke“ fest. Die längeren Wagen des derzeit modernsten ICE 4 haben nach Aussage der Bundesregierung „keine engeren Sitze zur Konsequenz“. Vielmehr könne die Deutsche Bahn AG im ICE 4 sowohl eine hohe Platzkapazität als auch einen deutlich erweiterten Stauraum für Gepäck, bis zu vier Rollstuhlplätze sowie acht Fahrradstellplätze anbieten.
Veröffentlicht am 03.01.2019 12:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Plakat für die Veranstaltung Foto: Kellerkinder
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BERLIN (KOBINET) Eileen Friesecke und Thomas Künneke von den Kellerkindern haben mit Azize Kasberg und vielen Betroffenen in vier Focusgruppen partizipativ geforscht, wie barrierefreie Arbeitsplätze für Menschen mit seelischen Behinderungen genau beschaffen sein müssen. Die Erbebnisse der qualitativen Studie zur Ermittlung der Betroffenenperspektive werden im Rahmen Veranstaltung am 8. Januar von 15.00 – 18.00 Uhr mit anschließendem Beisammensein beim Buffet im Haus der Demokratie, Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Allee 4, in 10405 Berlin vorgestellt und diskutiert. Darauf hat der Inklusionsbotschafter Thomas Künneke die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
BERLIN (KOBINET) „Rund 90 Prozent der Budgetnehmenden haben den Eindruck, dass sich ihre Selbstständigkeit durch das Persönliche Budget verbessert hat“. Auf dieses im zweiten Teilhabebericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2016 festgehaltene Ergebnis verweist die Fachstelle ergänzende unabhängige Teilhabeberatung in ihrem Newsletter, der zum Ende des letzten Jahres veröffentlicht wurde. Die Beratung zum Persönlichen Budget nehme einen zunehmenden Raum in der Beratung der Beratungsstellen ein.
Veröffentlicht am 03.01.2019 08:28 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: ZsL Nord Foto: ZsL Nord
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KIEL (KOBINET) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZsL) gibt aus seiner Beratungspraxis im Rahmen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) regelmäßig Informationen an Ratsuchende weiter. Menschen mit seelischen und/oder psychischen Behinderungen hatten bei Beratungen der EUTB mitgeteilt, dass ihnen auferlegt wurde, eine Psychotherapie zu machen. Dies erfolgte zum Teil unter Androhung und Durchführung von Sanktionen von Seiten des Sozialamtes oder anderer Behörden. Die zwangsweise Anordnung einer Therapie ist aber bereits 2010 für rechtswidrig erklärt worden, wie Christian Meyer von der EUTB des ZsL Nord in Kiel berichtet.
Veröffentlicht am 03.01.2019 08:18 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: domain public
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MAINZ (KOBINET) „Hobby ist das, was wir von Herzen gerne machen. Ein Ausgleich zur Arbeit, den wir uns selbst aussuchen und der uns erfüllt. Und am glücklichsten sind die, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Einen Beruf zu haben, ist für alle Menschen – egal ob mit oder ohne Behinderungen – wichtig. Denn Arbeit ist ein bedeutendes Element gesellschaftlicher Teilhabe. Daher setzen wir uns dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen wie alle anderen einen Beruf ergreifen können“, betonte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei der Ausstellungseröffnung „Menschen mit Behinderungen malen“ in Mainz. „Hobby und Beruf“ lautet das Thema des Kalenders für das Jahr 2019. Insgesamt beteiligten sich 325 Künstlerinnen und Künstler mit Behinderungen am Kalenderprojekt des rheinland-pfälzischen Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV).
Veröffentlicht am 03.01.2019 08:03 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol: Mensch mit Blindenstock Foto: domain public
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Seit dem 1. Januar 2019 gelten zwei wesentliche Änderungen im Berliner Landespflegegeldgesetz, in dem u. a. die Teilhabeleistungen für blinde und sehbehinderte Menschen geregelt sind (Blindengeld). Die Änderungen bringen mehr Gerechtigkeit für taubblinde und hochgradig sehbehinderte Menschen, so dass sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverbände (DBSV) und der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin, der sich bei den politischen Entscheidungsträgern seit Jahren für die nun erfolgten Änderungen stark gemacht hat, darüber freuen.
BERLIN (KOBINET) Der Paritätische Gesamtverband fordert Reformpaket gegen Altersarmut. Die nach einer aktuellen Studie enorm gestiegene Angst der Deutschen, im Alter zu verarmen, sei mehr als begründet, betont der Paritätische Gesamtverband mit Verweis auf seinen aktuellen Armutsbericht. Um Altersarmut wirksam zu bekämpfen, fordert der Verband ein umfassendes Maßnahmenpaket.
KEHL (KOBINET) In der deutschen Partnerstadt von Straßburg auf der französischen Seite hat eine Mutter ihren Sohn mit Downsyndrom im September 2018 inklusiv eingeschult. Der Weg dahin war jedoch nicht immer einfach. „Manches Mal wurden mir Steine in den Weg gelegt, einige Male bin ich Umwege gegangen, die ich mir bei entsprechendem Wissen hätte sparen können“, schrieb die junge Frau jetzt auf ihrer für einen Online-Kongress zur inklusiven Schule eingerichteten Webseite. Vom 21. bis 26. März soll hier diskutiert werden.
Veröffentlicht am 01.01.2019 16:14 von Gerhard Bartz in der Kategorie Nachricht
Grafiklogo 2019 eingebettet in Fragezeichen Foto: Gerhard Bartz
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HOLLENBACH (KOBINET) Heute beginnt das dritte Jahr des Bundesteilhabegesetzes.
Gedanken hierzu von kobinet-Redakteur Gerhard Bartz
Obwohl das „Bundesteilhabegesetz“ zwei Jahre alt ist, hat es noch immer nicht seine volle Wirkung entfaltet. Das gesellschaftspolitische „Gift“ wird erst nach und nach freigesetzt. Das Poolen von Leistungen steht nach wie vor auf der To-do-Liste des Gesetzgebers, die vermeintlichen Vorteile versucht man gerade noch anhand von wissenschaftlichen Untersuchungen zu „erfinden“. Denn diese Sparmaßnahme ist heute aufgrund von Behindertenrechtskonvention und Verfassung nicht mehr durchsetzbar.
Veröffentlicht am 30.12.2018 12:08 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Matthias Grombach am 4. Mai 2016 vor dem Bundeskanzleramt Foto: sch
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die von Ability Watch im zu Ende gehenden Jahr gestartete Petition für die von Behördenwillkür bedrohte Freiheit von Markus Igel haben bereits an die 15 000 Menschen unterschrieben. Erfolgreich angelaufen ist zugleich eine Spendenaktion. So konnte der 31-Jährige Zuversicht auf ein selbstbestimmtes Leben mit Assistenz in der eigenen Wohnung schöpfen. Bei den Aktionen für ein gutes Teilhabe-Gesetz hatte Matthias Grombach davor gewarnt, dass Unklarheiten in diesem Gesetz gegen behinderte Menschen ausgenutzt werden könnten.
MüNCHEN (KOBINET) Der Verein Lichtblicke e.V., die Interessenvereinigung de Assistenzhundeführer in Deutschland, blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Seit der Gründung des Vereins im Jahre 1996 für eine gesetzliche Regelung des Assistenzhundewesens in Deutschland. Vorbild für diese angestrebte gesetzliche Regelung ist das Nachbarland Österreich. Hier wird bereits seit einiger Zeit der Umgang mit Assistenzhunden staatlich geregelt.
BERLIN (KOBINET) Das Jahr 2019 wird auch für Bahnreisende insgesamt, wie auch für jene, die mit Mobilitätseinschränkungen die Bahn nutzen, einige Veränderungen bringen.
UNBEKANNT (KOBINET) Die Bundestagsfraktion der Partei „Die Linke“ hinterfragt mit zwei Kleinen Anfragen an die Bundesregierung das Zustandekommen von Gesetzentwürfen. Darin bezieht sich diese Partei auf die Einflussnahme von Interessenvertretern auf den Entwurf für das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) sowie den Entwurf für das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG).
BERLIN (KOBINET) Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert die Bundesregierung auf, für die Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland endlich grundlegende Reformschritte in die Wege zu leiten und ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Dazu braucht es aus Sicht der Kinderrechtsorganisation im Rahmen einer Gesamtstrategie ein Bundeskinderteilhabegesetz, das Kinder und Jugendliche einerseits materiell absichert und zugleich eine nachhaltige soziale Infrastruktur gewährleistet.
BERLIN (KOBINET) 2018 ist viel passiert. Wenig wurde zum Besseren entschieden. Behinderte werden in Deutschland weiter behindert, obwohl allenthalben flüssig über die „Inklusion von Menschen mit Behinderungen“ geredet wird. Das kobinet-Team wünscht seinen Leserinnen und Lesern ruhige und besinnliche Festtage. Im kommenden Jahr will dieser ehrenamtlich „gefütterte“ Nachrichtendienst weiter aus Behindertensicht informieren und rechnet wieder auf rege Mitarbeit Betroffener.
Veröffentlicht am 22.12.2018 13:38 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo der Europäischen Union Foto: Public Domain
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Noch sind es fünf Monate bis zu den Europawahlen. EURACTIV hat deshalb gefragt, ob die Europäische Union wirklich die sozialen Herausforderungen gemeistert hat und was die Prioritäten für die neue Legislaturperiode sein sollten. Darüber hatte EURACTIV-Journalist Jorge Valero mit den EU-Parlamentarierinnen Maria João Rodrigues und Marian Harkin über die Leistungen der Juncker-Kommission debattiert sowie die Prioritäten und Herausforderungen skizziert, denen sich das neue Europäische Parlament (und die neue Kommission) nach den Wahlen stellen muss.
BERLIN (KOBINET) Bezugnehmend auf den kobinet-Artikel vom 13. Dezember 2018 teilte Norbert Illiges, Leiter der Steuergruppe der Taskforce Schulbau bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie den kobinet-nachrichten mit, dass alle Schulneubauten im Berlin barrierefrei errichtet werden. Unabhängig von den Neubaumaßnahmen, für die eine verwaltungsübergreifende Arbeitsgruppe Standards erarbeitet und abgestimmt hat, sollen auch bestehende Schulen im Rahmen anstehender Sanierungsmaßnahmen barrierefrei umgebaut werden.
UNBEKANNT (KOBINET) „Mittendrin statt nur dabei“ – unter diesem Motto steht eine Pressemitteilung der bayerischen Sozialministerin Schreyer. Mit knapp 3,8 Millionen € investiert der bayerische Freistaat in eine weitere Sonderwelt für Menschen mit Behinderung. Auf dem Land werden in Oberbayern außerhalb von Ingolstadt 24 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung gerichtet.
Veröffentlicht am 21.12.2018 11:35 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Unicef-Foto des Jahres 2018 Foto: Antonio Aragon Renuncio
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BERLIN (KOBINET) Das Unicef-Foto des Jahres 2018 stammt vom spanischen Fotografen Antonio Aragón Renuncio. Entstanden ist es bei einem seiner Besuche in einem Waisenhaus im Norden Togos – einem kleinen Land in Westafrika. Nach einer Pressekonferenz in Berlin erschien heute ein Interview, in dem der Fotojournalist über seine Besuch in Togo berichtet. „Es gibt leider viel Ungerechtigkeit auf der Welt. Wir alle sollten in irgendeiner Form zu einem Wandel beitragen. Zu einem gerechteren Wandel. Jeder sollte dafür nach seinen Möglichkeiten etwas tun, finde ich. Ich mache Fotos, denn darin bin ich gut. Und einige der Fotos aus meiner Reportage können den Kindern helfen, weil wir ihre Geschichte erzählen“, sagt Antonio Aragón Renuncio.
STUTTGART (KOBINET) Eine inklusive Ausbildung zum Gabelstaplerfahrer, Theater-Aufführungen, Sportveranstaltungen, Workshops und Vorhaben zur politischen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sind nur einige der insgesamt 30 herausragenden Modellprojekte, die das Land in diesem Jahr mit dem Förderprogramm „Impulse Inklusion“ unterstützt. Ziel des Programms ist es, landesweit Initiativen zu fördern, die das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen im Alltag voranbringen. Dafür stellt das Land Baden-Württemberg im Jahr 2018 rund 426.000 Euro zur Verfügung, teilte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha in Stuttgart mit.
Veröffentlicht am 20.12.2018 15:09 von Andreas Vega in der Kategorie Nachricht
Portrait von Heinrich Groh Foto: Lebenshilfe Erlangen
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UNBEKANNT (KOBINET) Die Lebenshilfe Erlangen trauert um ihren Gründer Heinrich Groh. Vor fast 60 Jahren hat Heinrich Groh mit anderen Eltern, Fachleuten und Unterstützern die Lebenshilfe Erlangen gegründet, die erste in Bayern. Er hatte eine Tochter mit Behinderung, die 1955 auf die Welt kam. Sie wurde nur knapp sechs Jahre alt. Aber auch nach ihrem frühen Tod hat der Vater sich weiter in der Lebenshilfe engagiert und nach und nach Dienste und Einrichtungen aufgebaut. Insgesamt 33 Jahre war der Ingenieur Heinrich Groh im Vorstand. Er erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz und die Goldene Ehrennadel der Bundesvereinigung Lebenshilfe.
BAYERN (KOBINET) Der Freistaat Bayern förder Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung weiter. Zum Konzept der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen erklärt Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer: „„Werkstätten ermöglichen Menschen mit Behinderung eine an ihren individuellen Stärken und Fähigkeiten orientierte berufliche Bildung und Beschäftigung. Hier wird zuerst der Mensch gesehen und gefördert und nicht die Behinderung“.
Veröffentlicht am 20.12.2018 09:38 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Deckblatt der neuen Broschüre Foto: BSK
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KRAUTHEIM (KOBINET) Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ist seit fast zwei Jahren in Kraft. Mit diesem Gesetz soll die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen im Sinne von mehr Teilhabe und mehr Selbstbestimmung verbessert und die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiterentwickelt werden. Die Neuerungen sind vielfältig und oft nicht leicht verständlich.
Veröffentlicht am 20.12.2018 05:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Foto: bagfa
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BERLIN (KOBINET) Mit einer Materialbox Inklusion bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft Freiwilligendienste ein neues Online-Angebot auf der Projekthomepage des bagfa-Inklusionsprojekts an. Mit der Materialbox Inklusion ist ein ergänzendes Angebot zum Praxisleitfaden „Teilhabe möglich machen. Freiwilligenagenturen und Inklusion“ entstanden. Sie enthält Arbeitsmaterialien, Handreichungen, vertiefende Informationen und gute Beispiele aus der Praxis zu den Themen Inklusion, Behinderung, Barrierefreiheit und inklusives Engagement.
Veröffentlicht am 19.12.2018 22:32 von Andreas Vega in der Kategorie Nachricht
Laudatoren und Preisträger*innen des bayerischen Pop-Kultur-Preises Foto: VPBy
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UNBEKANNT (KOBINET) Im Rahmen einer Feierstunde wurde der diesjährige Bayerische Popkulturpreis (ehemals Rockpreis PICK UP) vom VPBy (Verband für Popkultur in Bayern e.V.) in diesmal vier Kategorien im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks an das Modular Festival in Augsburg, den Club Bogaloo in Pfarrkirchen, das Format PLUG IN BEATS vom Feierwerk e.V. München und die Wanderbühne e.V. in Fürth verliehen. Dank der Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und erstmals von München Ticket erhielt jeder der Geehrten ein Preisgeld von 2000,00 Euro.
UNBEKANNT (KOBINET) Seit dem Start 2016 ist das WDR-Angebot in Leichter Sprache stetig gewachsen. Mit dem Jahresrückblick 2017 veröffentlichte der WDR erstmals ein nachrichtliches Angebot in Leichter Sprache. Ebenso wurde das große Wahljahr 2017 mit Informationen in Leichter Sprache begleitet. Neben dem Jahresrückblick 2018 will der WDR sein Engagement in Sachen Leichter Sprache im nächsten Jahr fortführen.
KIEL (KOBINET) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland gibt aus seiner EUTB-Beratungspraxis interessante Informationen an Ratsuchende weiter. In diesen Beratungen haben kürzlich Menschen mit seelischen und / oder psychischen Behinderungen mitgeteilt, dass ihnen auferlegt wurde, eine Psychotherapie zu machen. Dies erfolgte zum Teil unter Androhung und Durchführung von Sanktionen von Seiten des Sozialamtes oder anderer Behörden. Die zwangsweise Anordnung einer Therapie ist aber bereits 2010 für rechtswidrig erklärt worden.
HAMELN (KOBINET) Befürchtungen werden wahr: Behinderte in Heime gezwungen! Das schrieb jetzt Constantin Grosch. Seine Petition für ein gutes Teilhabe-Gesetz hatten 339 933 Menschen unterzeichnet. „Mit eurer Unterstützung haben wir es damals geschafft, zumindest viele Verschlechterung abzuwenden und sogar einige Verbesserungen durchzusetzen“, so Grosch. „Eines unserer wichtigsten Anliegen jedoch haben wir damals nicht durchsetzen können. Der Gesetzgeber hatte sich geweigert, klar und deutlich in das Gesetz zu schreiben, dass jeder Mensch in der Wohnform leben darf, in der er leben möchte und nicht ins Heim gezwungen werden darf. Die hierfür notwendige Assistenz ist ihn nach der UN-Behindertenrechtskonvention zu gewährleisten.“