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Bayern fördert weiter Sondereinrichtungen

Daumen runter
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Foto: omp

UNBEKANNT (KOBINET) „Mittendrin statt nur dabei“ – unter diesem Motto steht eine Pressemitteilung der bayerischen Sozialministerin Schreyer. Mit knapp 3,8 Millionen € investiert der bayerische Freistaat in eine weitere Sonderwelt für Menschen mit Behinderung. Auf dem Land werden in Oberbayern außerhalb von Ingolstadt 24 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung gerichtet.

Angeschlossen an diesem Wohnprojekt ist eine sogenannte Förderstätte. Dort werden Menschen „beschäftigt und gefördert“, die eine beschützenden Werkstatt für behinderte Menschen nicht oder noch nicht besuchen können. „Ziel ist es, sie zum Berufsbildungsbereich einer Werkstatt hinzuzufügen, die Folgen der Behinderung zu mildern, ihnen eine Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen und ihre Familien zu entlasten“, so heißt es in der Pressemitteilung.

Hingewiesen wird auch auf eine Internetseite, in dem das Konzept der Förderstätten näher erläutert wird. Auf dieser Internetseite heißt es unter anderem: „…sind zwischen den Einrichtungsträgern, den Bezirken (Kostenträgern) und dem Bayerischen Sozialministerium nachfolgende Eckpunkte abgestimmt worden. Diese sollen zum einen den betroffenen Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen die Sicherheit geben, dass lebenslang eine bedarfsgerechte Versorgung gewährleistet wird. Zum anderen haben sie zum Ziel, den Trägern von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung einen verlässlichen Rahmen für deren Planungen zur Verfügung zu stellen.“ Dies scheint eine spezielle bayerische Interpretation der UN Behindertenrechtskonvention zu sein.