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Unicef-Foto des Jahres 2018

Unicef-Foto des Jahres 2018
Unicef-Foto des Jahres 2018
Foto: Antonio Aragon Renuncio

BERLIN (KOBINET) Das Unicef-Foto des Jahres 2018 stammt  vom spanischen Fotografen Antonio Aragón Renuncio. Entstanden ist es bei einem seiner Besuche in einem Waisenhaus im Norden Togos – einem kleinen Land in Westafrika. Nach einer Pressekonferenz in Berlin erschien heute ein Interview, in dem der Fotojournalist über seine Besuch in Togo berichtet. "Es gibt leider viel Ungerechtigkeit auf der Welt. Wir alle sollten in irgendeiner Form zu einem Wandel beitragen. Zu einem gerechteren Wandel. Jeder sollte dafür nach seinen Möglichkeiten etwas tun, finde ich. Ich mache Fotos, denn darin bin ich gut. Und einige der Fotos aus meiner Reportage können den Kindern helfen, weil wir ihre Geschichte erzählen", sagt Antonio Aragón Renuncio.

"Es gibt leider viel Ungerechtigkeit auf der Welt. Wir alle sollten in irgendeiner Form zu einem Wandel beitragen. Zu einem gerechteren Wandel. Jeder sollte dafür nach seinen Möglichkeiten etwas tun, finde ich. Ich mache Fotos, denn darin bin ich gut. Und einige der Fotos aus meiner Reportage können den Kindern helfen, weil wir ihre Geschichte erzählen", sagt Antonio Aragón Renuncio.

"In vielen Ländern Afrikas herrscht Ungerechtigkeit und Chancenlosigkeit. Deshalb hat sich mein ganzes Leben als Fotojournalist darauf konzentriert, jene Realitäten aufzuzeigen, die mir unfair erscheinen, so der Spanier. "Ich stelle mir gerne vor, dass einige meiner Fotos fünf Sekunden eines Tages von jemandem stehlen und ihn dazu bringen, bestimmte Dinge für sich selbst oder seine Mitmenschen zu überdenken. Wenn diese Bilder dann noch zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Kinder dienen, bin ich mehr als glücklich."

"Kinder mit Behinderung sind im Togo von der Gesellschaft ausgeschlossen – ja verstoßen", hat der Journalist erfahren. Das sei nicht fair. Nur weil sie auf „der anderen Seite" geboren wurden, dürften sie nicht zu Vergessenen oder Aussätzigen werden. "Für sie ist eine bessere Zukunft möglich. Ich werde immer wieder zu den Kindern – meinen Kindern – in diesem fremden Land gehen, um ihre Stimme über den Ozean zu tragen."