Werbung

Springe zum Inhalt

Lichtblicke mit positiver Bilanz

Log des Vereins
Log des Vereins
Foto: Kopie von Website /kobinet / hs

MüNCHEN (KOBINET) Der Verein Lichtblicke e.V., die Interessenvereinigung de Assistenzhundeführer in Deutschland, blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Seit der Gründung des Vereins im Jahre 1996 für eine gesetzliche Regelung des Assistenzhundewesens in Deutschland. Vorbild für diese angestrebte gesetzliche Regelung ist das Nachbarland Österreich. Hier wird bereits seit einiger Zeit der Umgang mit Assistenzhunden staatlich geregelt.

Im Jahr 2018 konnte der Vorstand von Lichtblicke zu diesem Thema konstruktive Gespräche auf verschiedenen politischen Ebenen führen. Gesprächspartner waren hier unter anderem die Bundestagsabgeordnete sowie die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Mit ihnen, aber auch mit Gesprächspartnern aus dem Bereich der Bundeswehr, wurde schnell Konsens darüber erzielt, dass ein Assistenzhundegesetz in Deutschland schon lange überfällig ist.

Das zentrale Vorhaben des Vereins Lichtblicke war 2018 die Mitgliedschaft im nationalen Spiegelgremium beim Deutschen Institut für Normung (DIN). Dieses Gremium vertritt gegenüber dem europäischen Komitee für Normung unsere nationalen Interessen zur Assistenzhundeausbildung. Diese Wege zu einer europäischen Normung sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nationalen Gesetzgebung. Innerhalb dieses Prozesses konnte bereits erreichen, dass die Anerkennung von Assistenzhunden nicht von der Mitgliedschaft in bestimmten Vereinigungen abhängig sein darf. Weiter wurde erreicht, dass die nichtssagende Bezeichnung „anerkannte Begleithunde“, die die EU-Kommission in ihren Ausführungen zur Flugreisen benutzt, in der deutschen Übersetzung in „anerkannte Assistenzhunde“ geändert wurde. Somit wird deutlich, dass diese Hunde eben nicht nur „begleiten“ sondern eine wichtige Aufgabe, die Assistenz, erfüllen.

Auch als Verbraucherschutzorganisation konnte Lichtblicke seinen Mitgliedern im Jahr 2018 helfen. So unterstützt der Verein eine Verfassungsbeschwerde eines Mitglieds, das durch eine Arztpraxis an der Mitnahme seines Hundes zur Behandlung gehindert wurde und sorgte dafür, dass eine Fluglinie den Assistenzhund eines Mitglieds kostenfrei in der Kabine beförderte.