Veröffentlicht am 07.06.2019 09:06 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen von Thüringen Foto: Public Domain
ERFURT (KOBINET)
ERFURT (KOBINET) Das Bundesteilhabegesetz schreibt vor, dass Rahmenverträge zwischen Kostenträgern und Leistungserbringern unter Beteiligung der maßgeblichen Interessenvertretungen behinderter Menschen erarbeitet werden müssen, um die Teilhabe und personenzentrierte Hilfen für behinderte Menschen sicherzustellen. Während in den meisten Bundesländern entsprechende Verhandlungen noch laufen oder anstehen, ist in Thüringen nun ein solcher Landesrahmenvertrag zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes für Menschen mit Behinderungen (BTHG) erarbeitet und unterzeichnet worden. Darauf hat die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), aufmerksam gemacht.
OBERTEURINGEN (KOBINET) Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) in Oberteuringen am Bodensee unterstützt seit über einem Jahr Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen auf dem Weg zu mehr Teilhabe. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat bei Thomas Schalski von der EUTB nachgefragt, welche Erfolge bereits für und mit Kund*innen der Beratungsstelle erzielt werden konnten und welche Herausforderungen noch bestehen, um die Teilhabe behidnerter Menschen zu ermöglichen.
BERLIN (KOBINET) Positiv bewertet der Deutsche Behindertenrat (DBR) die meisten Änderungsanträge des Bundesrates zum SGB IX/SGB XII-Änderungsgesetz, die heute (7. Juni) Thema auf der turnusmäßigen Sitzung des Bundesrates sind. „Insbesondere begrüßen wir den Vorschlag, die bislang befristete ´Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)´ dauerhaft zu finanzieren“, erklärte Horst Frehe, Vorsitzender des Sprecherrats des Deutschen Behindertenrates und ergänzt: „Der DBR unterstützt auch ausdrücklich die Einführung eines Budgets für Ausbildung sowie der Grundsicherung im Berufsbildungsbereich.“ Der DBR bedauere allerdings, dass die Bundesländer keine Erhöhung der Freigrenzen für unterhaltspflichtige Eltern fordern.
BREMEN / BERLIN (KOBINET) Nicht nur die Europawahl, sondern auch die Wahlen in Bremen haben in der politischen Landschaft Deutschlands einiges in Bewegung gebracht. Nach dem Beschluss der Bremer Grünen von gestern Abend, Koalitionsverhandlungen mit der SPD und den Linken aufzunehmen, könnte dort zum ersten Mal in einem westdeutschen Bundesland eine linke Koalition entstehen. Zudem deuten aktuelle Umfragen auch auf massive Verschiebungen der politischen Kräfte auf Bundesebene hin. Beim neuesten ARD-DeutschlandTrend bekämen die Grünen derzeit die meisten Stimmen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahlen wären.
UNBEKANNT (KOBINET) Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert, die Teilhabe von Behinderten am Arbeitsleben zu verbessern. In einem entsprechenden Antrag kritisiert sie, dass Menschen mit Schwerbehinderung zu einem höheren Prozentsatz arbeitslos seien als andere Erwerbspersonen, auch bei besserer Qualifikation und trotz anhaltend guter Konjunktur.
LüDGE (KOBINET) Das Projekt Cap4Free wurde von Betroffenen für Betroffene ins Leben gerufen. Cap4free ist nun seit mehr als zwei Jahren ein Fest etablierter Bestandteil der Blinden und sehbehinderten Szene im virtuellen deutschsprachigen Raum. Mit weit über 2000 Mitgliedern ist das Cap4Free Projekt eines der am schnellst wachsenden Selbsthilfe-Projekte für Menschen mit unterschiedlichsten Handikaps.
BERLIN (KOBINET) Heute Abend wird im Bundestag in erster Lesung über den „Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Hebammenausbildung und zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (Hebammenreformgesetz – HebRefG)“ debattiert. Ziel der Reform ist es unter anderem, die Qualität der Ausbildung zur Hebamme an zeitgemäße Anforderungen anzupassen. Der Entwurf enthält einen expliziten Zusatz, dass Hebammen zukünftig auch die besonderen Belange von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen beachten sollen. Jürgen Dusel begrüßt dies grundsätzlich, hält den Gesetzentwurf für die Belange von Menschen mit Behinderungen insgesamt jedoch für unzureichend.
BERLIN (KOBINET) Bei einer Anhörung des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestag zum 13. Bericht über die Menschenrechtspolitik der Bundesregierung (19/7730) wurden laut einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag u.a. auch Fixierungen in psychiatrischen Einrichtungen und in Polizeistationen in Deutschland kritisiert. Auch in der Pflege seien hierzulande noch Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung.
Veröffentlicht am 06.06.2019 12:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild des Grundgesetzes Foto:
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BERLIN (KOBINET) Anlässlich der derzeit in Schleswig-Holstein tagenden Justizministerkonferenz und der heutigen Bundestagsdebatte fordert das Aktionsbündnis Kinderrechte in einem offenen Brief, dass die UN-Kinderrechtskonvention zwingend Maßstab für die Aufnahme der Kinderrechte im Grundgesetz wird. Nach Ansicht des Aktionsbündnisses Kinderrechte (Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund, UNICEF Deutschland in Kooperation mit der Deutschen Liga für das Kind) wäre der laut Medienberichten in einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe gefundene Kompromiss ein Meilenstein für die Kinderrechte in Deutschland.
MüNCHEN (KOBINET) Heute findet im Sozialausschuss des Bayerischen Landtags eine Expertenanhörung zum Stand der Umsetzung der vor zehn Jahren in Kraft getretenen UN-Behindertenrechtskonvention statt. Bereits im Vorfeld der Anhörung wurde nicht nur Kritik an der bisherigen Umsetzung der Konvention in Bayern laut. Das Portal LANDESPRESSE berichtet u.a. auch über die Kritik, dass behinderte Menschen kaum bei der Entwicklung des Aktionsplans Inklusion, der am Freitag vom bayerischen Sozialministerium vorgestellt werden soll, beteiligt wurden.
BERLIN (KOBINET) Anlässlich des heutigen Sehbehindertentages fordert der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, eine gesetzliche Verpflichtung zur Barrierefreiheit auch für Privatunternehmen, die Produkte und Dienstleistungen für die Allgemeinheit bereitstellen. Bislang wird Barrierefreiheit nur für den öffentlichen Sektor geregelt – durch die Behindertengleichstellungsgesetze von Bund und Ländern. „Menschen mit Behinderungen leben aber nicht nur im öffentlichen Sektor, sie wollen natürlich auch Produkte und Dienstleistungen privater Anbieter in Anspruch nehmen,“ so der Beauftragte. „Das zeigt sich oft an Alltagsproblemen, die große Auswirkungen haben, zum Beispiel bei Bankautomaten.“
Veröffentlicht am 06.06.2019 10:35 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Foto zeigt Karin Kestner Foto:
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KASSEL (KOBINET) „Als Gebärdensprachdolmetscherin und Aktivistin der ersten Stunde kämpfte Karin Kestner für die Gleichberechtigung Gehörloser. Insbesondere für das Recht auf Gebärdensprache bei Kindern setzte sie sich ein. Ihre Auftritte auf der Rathaustreppe in Kassel Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts waren legendär: Was erlaubte sich diese Person, in der Öffentlichkeit zu ‚plaudern‘? Dass sie hörend war, war damals nicht so sehr das Thema, sondern eher die damals noch vorherrschende grundsätzliche Scham über die Gebärdensprache.“ So beginnt ein Nachruf der Deutschen Gehörlosenzeitung auf Karin Kestner, die mit 63 Jahren am 4. Juni 2019 im Landkreis Kassel gestorben ist.
Veröffentlicht am 06.06.2019 10:25 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der LIGA Selbstvertretung Foto: LIGA Selbstvertretung
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Beim Treffen der LIGA Selbstvertretung ging es gestern in Berlin auch um eine Bilanz der unabhängigen Teilahbeberatung (EUTB). Trotz so mancher Anlaufschwierigkeiten und Herausforderungen verwiesen die Mitglieder der LIGA auf eine Reihe von konkreten Erfolgen der über 500 neuen Beratungsstellen in Deutschland. Diese reichen von persönlichen Budgets, die Kund*innen der Beratungsstellen für sich mit deren Hilfe durchsetzen konnten, über eine verbesserte berufliche Teilhabe bis zur persönlichen Stärkung der Betroffenen.
Veröffentlicht am 06.06.2019 06:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: domain public
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LEIPZIG (KOBINET) Die FUNUS-Stiftung veranstaltet vom 6. bis 28. September in Leipzig mit über 50 Veranstaltungen die „Stadt der Sterblichen“, um das Thema Leben-Sterben-Tod-Trauer stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken sowie eine Bestattungs- und Endlichkeitskultur als ein Kernelement der Menschenwürde zu fördern. Mit öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungsformaten wird der Tod zu einem zugänglichen Thema für Laien und Experten, wie es in einer Presseinformation der Stiftung heißt, auf die die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag, die auch Botschafterin für die Stadt der Sterblichen ist, hingewiesen hat.
BERLIN (KOBINET) Ein breites Bündnis von mehr als 50 Verbänden, Gewerkschaften, Hochschulen und Organisationen fordert zum heutigen bundesweiten Aktionstag „Klischeefreie Vielfalt in Kitas“ eine bessere politische Unterstützung, um den gestiegenen Herausforderungen von Kindertageseinrichtungen im Umgang mit der Heterogenität unserer Gesellschaft begegnen zu können. Dazu sind aus Sicht des Bündnisses auch mehr personelle und finanzielle Ressourcen notwendig sowie eine konsequente Ausrichtung von pädagogischer Praxis als auch von Aus- und Weiterbildung an den Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention und der UN-Behindertenrechtskonvention.
Veröffentlicht am 05.06.2019 12:44 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Viele neue Erfahrungen aber auch jede Menge Spaß beim Rollstuhlbasketball Foto: Projekt „Rollstuhlbasketball macht Schule“
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MüNCHEN (KOBINET)
MüNCHEN (KOBINET) Nachdem das Projektteam von „We will roll you – Rollstuhlbasketball macht Schule“auf dem Kick-Off-Seminar im Frühjahr das Vorhaben in Details abgesprochen und Termine festgelegt hat, ging es im Frühling richtig los. Die Zwischenergebnisse machen alle Projektbeteiligten stolz und froh: Workshops an drei Schulen mit 13-30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einmal in Schwung zu bringen, das hat letztlich alle begeistert.
Veröffentlicht am 05.06.2019 06:43 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von Rose Jokic Foto: Rose Jokic
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KöLN (KOBINET)
KöLN (KOBINET) Die Inklusionsbotschafterin Rose Jokic aus Köln engagiert sich auf vielfältige Weise für die Inklusion und unterstützt dabei auch behinderte Menschen im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) des Kölner Zentrums für selbstbestimmtes Leben (ZsL). Die Projektleiterin des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Inklusionsbotschafter*innen-Projektes, Susanne Göbel, sprach mit Rose Jokic darüber, was sie genau so alles macht und wo sie mit ihrem Blindenführhund Maki überall unterwegs ist.
Veröffentlicht am 05.06.2019 06:41 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt Logo von einfach teilhaben Foto:
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Mit überarbeitetem Design und größerer Nutzerfreundlichkeit wurde die Website www.einfach-teilhaben.de des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales neu gestartet und wartet mit modernem Auftritt und schnell abrufbaren Informationen auf. Darauf hat das Ministerium in einer Presseinformation hingewiesen.
WINSEN A. D. ALLER (KOBINET) „Stürzen 37 Euro mehr an Vergütung der Beschäftigten die Werkstätten für behinderte Menschen in die Krise?“ Diese Frage wirft die Virtuelle Denkwerkstatt angesichts der aktuellen Debatte um die Erhöhung des Ausbildungsgeldes in den Werkstätten auf. Ulrich Scheibner von der Denkwerkstatt hat den kobinet-nachrichten daher folgenden Bericht zur aktuellen Diskussion um den entsprechenden Gesetzesentwurf der Bundesregierung zugesandt, zu dem es am Montag eine Anhörung im Deutschen Bundestag gab.
STUTTGART (KOBINET) Wie Inklusion in Arbeit gelingt, das war der Leitsatz des ersten Fachtags Inklusion in Arbeit, der vor kurzem im Zentrum selbstbestimmt Leben Stuttgart (ZsL) stattfand. Rolf Behncke, früherer Geschäftsführer der Hamburger Arbeitsassistenz, hat über 2.000 Menschen mit Behinderung in reguläre Arbeit vermittelt und berichtete den Teilnehmer*innen des Fachtags von seinen Erfahrungen.
Veröffentlicht am 04.06.2019 14:42 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Hand eines von Alzheimer Betroffenen mit Adresse und Geld für die Heimfahrt Foto: DAlzG
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Mit der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) wollen die Bundesministerien für Gesundheit, Arbeit und Soziales sowie Familie gemeinsam dem Notstand in der Pflege begegnen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) begrüßt diese dringend notwendigen Anstrengungen, sie weist aber gleichzeitig darauf hin, dass die Kosten der geplanten Maßnahmen nicht von den Betroffenen und ihren Familien alleine getragen werden können.
UNBEKANNT (KOBINET) Wie einer Meldung des Informationsdienstes des Deutschen Bundestages zu entnehmen ist, befürchten Werkstätten für Menschen mit Behinderungen wirtschaftliche Nachteile durch die geplante Anhebung des Ausbildungsgeldes. Das wurde während einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am 3. Juni 2019 deutlich. Zur Diskussion stand ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes.
FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Was wäre, wenn nichtbehinderte Menschen die Erfahrungen im Alltag machen würden, mit denen behinderte Menschen ständig ringen müssen. Wie groß wäre der Aufschrei angesichts dieser Zustände? Die zweimalige Rad-Olympiasiegerin Kristina Vogel, die seit einem Unfall einen Rollstuhl nutzt, hätte sich früher wohl auch kaum vorstellen können, dass es für Rollstuhlnutzer*innen zuweilen gar nicht so einfach ist, zu reisen. Nun hat sie selbst ihre Erfahrungen mit der Deutschen Bahn gemacht und darauf öffentlich hingewiesen.
Veröffentlicht am 04.06.2019 09:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol: Mensch mit Blindenstock Foto: domain public
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HAMBURG (KOBINET)
HAMBURG (KOBINET) Während immer mehr Menschen mit Behinderungen studieren, ist Lehren mit Handicap noch eine Seltenheit. Darauf weist die ZEIT in einem aktuellen Bericht von David Gutensohn unter der Überschrift „Sie werben mit Inklusion, aber einen Blinden wollen sie nicht“ hin. Nach Zahlen des Deutschen Studentenwerks haben zwar 11 Prozent aller Studierenden eine Behinderung oder chronische Krankheit. Jürgen Dusel, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung, wünscht sich dem ZEIT-Bericht zufolge daher, dass mehr von ihnen später in Leitungspositionen von Hochschulen arbeiten.
Veröffentlicht am 04.06.2019 08:06 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Pride Parade in Berlin Foto: Vivien Cahn
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BERLIN (KOBINET) Die sechste „behindert und verrückt feiern“ Pride Parade in Berlin steigt am 22. Juni. Ab 15 Uhr werden Menschen mit Behinderungen und Menschen mit psychiatrischen Diagnosen sich selbstbewusst so zeigen, wie sie sind, und gegen Diskriminierung demonstrieren. „Seit zehn Jahren gibt es in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention. Sie fordert eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen. Mit ihr ist Inklusion ein Menschenrecht. Doch die Realität sieht anders aus“, zitiert kobinet heute die Veranstalter.
Veröffentlicht am 03.06.2019 17:45 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus Foto: Irina Tischer
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BERLIN (KOBINET) Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel übernehmen nach dem Rücktritt von Parteichefin Andrea Nahles die Führung der SPD. Das Trio der Ministerpräsidentinnen von Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern sowie des hessischen SPD-Chefs hat sich heute im Willy-Brandt-Haus als Übergangslösung vorgestellt.
BERLIN (KOBINET) Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke verweist darauf, dass die Bundesregierung die Ausbildungsvergütung anpassen will und bemängelt zugleich die bisher angestrebte Lösung.
Veröffentlicht am 03.06.2019 10:45 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Gute Beleuchtung ist bei Sehbehinderung sehr wichtig Foto: DBSV / Friese
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HAMBURG (KOBINET)
HAMBURG (KOBINET) Nach Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es mehr als eine Million sehbehinderte Menschen in Deutschland. Um auf die Bedürfnisse dieser Menschen aufmerksam zu machen, hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband seit dem Jahr 1998 einen eigenen Aktionstag eingeführt: den Sehbehindertentag. Er findet jedes Jahr am 6. Juni zu einem bestimmten Thema statt. Der Blinden-und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) beteiligt sich in diesem Jahr mit einer Vortragsveranstaltung für sehbehinderte Menschen und ihre Angehörigen im Louis-Braille-Center am bundesweiten Sehbehindertentag bei dem es um die richtige Beleuchtung gehen wird.
SCHWERIN (KOBINET) Die weitere Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf Landesebene war Thema einer Fachtagung des Sozialministeriums von Mecklenburg-Vorpommern, die letzte Woche in Schwerin stattfand. Staatssekretär Nikolaus Voss zog dabei ein positives Fazit zu der mit knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut besuchten Veranstaltung. „Der Prozess ist damit erfolgreich gestartet“, betonte Voss. Es sei richtig und wichtig, den Landesmaßnahmenplan mit den Betroffenen sowie den Vereinen und Verbänden der Menschen mit Behinderungen gemeinsam zu erarbeiten und weiterzuentwickeln. „Nicht ohne uns über uns. Genau darum geht es uns“, betonte der Staatsekretär.
Veröffentlicht am 03.06.2019 07:42 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Ilse Müller Foto: BDH
BONN (KOBINET)
BONN (KOBINET) Der Bundesverband Rehabilitation (BDH) unterstützt die Pläne zur Einführung einer steuerfinanzierten Grundrente, wie die Vorsitzende des Sozialverbandes Ilse Müller, mitteilte. „Deutschland verfüge über ein starkes ökonomisches Fundament. Das erlaube uns, soziale Haltelinien einzuziehen, die dem Gedanken der gesellschaftlichen Teilhabe unserer Bürger*innen folgen.
DRESDEN (KOBINET) Ausziehen, selbständig werden, durchstarten. Das Projekt Flügge werden in Dresden unterstützt junge Menschen mit Behinderung beim Ausziehen von Zuhause und vermittelt Plätze in inklusiven Wohngemeinschaften oder Gastfamilien. Darauf weist die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter hin.
BERLIN (KOBINET) Andrea Nahles hat heute den Rücktritt von ihren Ämtern in Partei und Fraktion angekündigt. Mit der überraschenden Entscheidung löste sie ein politisches Erdbeben in der SPD vor der parlamentarischen Sommerpause in Berlin aus. Nach übereinstimmenden Medienberichten sollen der Vorsitz in der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion und an der Parteispitze zunächst kommissarisch besetzt werden. Es dürfe jetzt nichts „übers Knie gebrochen werden“, betonte Malu Dreyer, stellvertretende Parteivorsitzende und Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz.
Veröffentlicht am 01.06.2019 11:13 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Signal zeigt Halt Foto: hs
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Bereits mehrfach haben wir bei den kobinet-Nachrichten über den Kulturzug, der zwischen Berlin und Wroclaw / Breslau verkehrt sowie die Tatsache berichtet, dass dieser Kulturzug wegen fehlender Barrierefreiheit für Kulturinteressierte nicht nutzbar ist. Die kobinet-Redaktion hat sich in diesem Zusammenhang auch an die Deutschen Bahn gewandt. Die Antwort auf unsere Anfrage zeigt eine Gemengelage bei welcher augenscheinlich Barrierefreiheit nicht von Anfang an mitgedacht wurde.
BERLIN (KOBINET) Die Berliner Behindertenzeitung kritisiert heute, dass der wieder zwischen Berlin und Wrocław/Breslau verkehrende Kulturzug nicht barrierefrei ist. „Kein feiner Zug“, so Arnd Hellinger im Leitartikel der Juni-Ausgabe. Er hatte sich deshalb an Berlins Behindertenbeauftragte Christine Braunert-Rümenapf gewandt (kobinet 11.5.2019).
HOLLENBACH (KOBINET) Mit einem offenen Protestbrief reagiert der Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen ForseA e.V. gegen Entscheidungen des Bezirks Unterfranken. Dieser ist an 36 Empfänger adressiert.
Veröffentlicht am 31.05.2019 17:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo des VdK Deutschland Foto: public domain
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CHEMNITZ (KOBINET)
CHEMNITZ (KOBINET) Der Sozialverband VdK Sachsen begrüßt das neue Verfahren für die Qualitätsprüfung in der Pflege („Pflege-TÜV“). Der „Pflege-TÜV“ ist der Nachfolger der bisherigen Pflegenoten. Diese waren in die Kritik geraten, weil Defizite in der Versorgungsqualität in Pflegeeinrichtungen für Verbraucher oft nicht erkennbar waren. Damit Pflegebedürftige und ihre Angehörigen Pflegeeinrichtungen künftig qualitativ besser unterscheiden können, wird die Qualität der Pflege im vollstationären Bereich künftig nach sogenannten Indikatoren geprüft.
HANNOVER (KOBINET) Anlässlich des gestrigen Welt-MS Tages hatte Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann mehr Verständnis für Betroffene aufgerufen. „Keiner sieht´s. Eine(r) spürt´s: Multiple Sklerose – vieles ist unsichtbar“. Unter dieses Motto hatte die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) den Welt-Multiple-Sklerose-Tag am 30. Mai 2019 gestellt. „Das Motto beschreibt die Probleme von MS-Patientinnen und Patienten, deren Symptome nicht auf den ersten Blick ins Auge fallen“, erklärt die Niedersächsische Gesundheitsministerin Carola Reimann.
ERLANGEN (KOBINET) Ein klares Bekenntnis zu einer inklusiven Gesellschaft, ausreichende finanzielle Mittel und die gleichberechtigte Beteiligung von Menschen mit Behinderungen – das fordert der Lebenshilfe-Landesverband Bayern bei der weiteren Umsetzung der UN-Behinderten-Rechts-Konvention (UN-BRK), die seit 10 Jahren auch in Deutschland in Kraft ist. Ziel sei es, dass Inklusion von Kindesbeinen an selbstverständlich wird. Dahin ist es aber noch ein weiter Weg, so der Verband in seiner Stellungnahme zur Umsetzung der UN-BRK anlässlich der Anhörung im Sozialpolitischen Ausschuss des Bayerischen Landtages am 6. Juni in München.
Veröffentlicht am 31.05.2019 07:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des Krach-Mach-Tach Foto:
KIEL (KOBINET)
KIEL (KOBINET) Auch hoch im Norden erhebt die Behindertenbewegung immer wieder ihre Stimme. Ob bei den Europäischen Protesttagen zur Gleichstellung behinderter Menschen oder demnächst wieder bei der Kieler Woche, behinderte Menschen fordern ihre Rechte ein. Beim Krach-Mach-Tach am 28. Juni im Rahmen der Kieler Woche dürfte es in Kiel auf jeden Fall wieder laut werden. Darauf hat u.a. der schleswig-holsteinische Landesbehindertenbeauftragte Dr. Ulrich Hase in der Online-Ausgabe des schleswig-holsteinischen Zeitungsverlags shz.de hingewiesen.
UNBEKANNT (KOBINET) Vor der WCMX-Weltmeisterschaft vom 30.08 – 01.09.2019 in Köln analysiert Rollstuhlskaten-Champ David Lebuser aus Hamburg die Entwicklung dieses immer beliebter werdenden Aktionssports. Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin konnte er seinen Titel verteidigen. Im Kölner Northbrigade Skatepark werden die Top Fahrer aus der ganzen Welt, inklusive der amtierende Weltmeister und international bekannten Nitro Circus Star Aaron Fotheringham erwartet.