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Kein Interesse an selbstbestimmter und barrierefreier Mobilität

Zwei Rollstuhlnutzer beim Einstieg mittels Hublift in einen ICE. Zwei Personen helfen.
Einsteigen in den ICE nach Barrierehausen
Foto: Markus Gebhardt

BERLIN (kobinet) Aus Sicht der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zeigt der Entwurf zum Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG), der sich in der heutigen ersten Lesung im Bundestag befindet, dass die Ampel-Koalition kein Interesse an einer selbstbestimmten und barrierefreien Mobilität von Menschen mit Behinderung hat. Zwar wurde im neuen Gesetz eine einheitliche Ansprechstelle wie die jetzige Mobilitätsservicezentrale (MSZ) festgelegt, die Anmeldezeiten für Reisen in Europa verringert sowie die Digitalisierung der Fahrgastrechtformulare festgeschrieben – allerdings sind dies nur verpflichtende Vorgaben aus der EU-Fahrgastrechte-Verordnung, die ab im Sommer 2023 in Kraft tritt.

Pflegeverband sieht in der Pflegereform ein Armutszeugnis

Die Hand einer älteren Person wird von der Hand einer jüngeren Person gehalten
Gute Pflege braucht ausreichend gute Pflegende
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

BERLIN (kobinet) Den Referentenentwurf, den das Bundesgesundheitsministerium für ein „Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz“ zur weiteren Beratung vorgelegt, sieht der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) ein politisches Armutszeugnis der Hilf- und Ratlosigkeit der Bundesregierung. Nach Einschätzung des Verbandes gibt der Entwurf wieder keine Antworten auf die zentralen Herausforderungen.

Sozialverband fordert Bezahlung von Sorgearbeit

Geldscheine
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Foto: Irina Tischer

STUTTGART (kobinet) Sorgearbeit, wie die Kinderbetreuung, die Pflege von Angehörigen oder auch die familiäre Unterstützung und Hilfe unter Freunden wird fast ausschließlich als unbezahlte Arbeit geleistet. Diese wird in Deutschland überwiegend von Frauen geleistet. Ihr Anteil ist 2,4 Mal höher als bei Männern. In der Folge haben Frauen durchschnittlich weniger als halb so viel Rente wie Männer und ein erhöhtes Armutsrisiko. Deshalb fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg anlässlich des heutigen Equal Care Day (gleicher Lohn für gleiche Arbeit) das Vergüten dieser Sorgearbeit

Keine Entschädigung bei Besetzung der Stelle einer Gleichstellungsbeauftragten

Symbol Paragraph

Hannover (kobinet) Henry Spradau aus Greifswald berichtet über eine aktuelle Entscheidung des Landesarbeitsgericht (LAG) Niedersachsen über Entschädigung wegen Benachteiligung bei der Besetzung der Stelle einer Gleichstellungsbeauftragten. Das LAG hat mit Urteil von Februar 2023 entschieden, dass ein Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot nicht vorliegt, wenn eine Stelle ausschließlich für Personen weiblichen Geschlechts ausgeschrieben worden ist.

Lage von Menschen mit seltenen Erkrankungen verbessern

Symbol Ausrufezeichen

Berlin (kobinet) „In Deutschland leiden schätzungsweise vier Millionen Menschen unter einer seltenen Erkrankung. Die Änderungen im Gesetz zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung verschlechtern ihre Lage – insbesondere die neuen Regelungen zu den sogenannten orphan drugs, also den Medikamenten für Menschen mit seltenen Erkrankungen. Die Erkrankten werden schon mittelfristig zu spüren bekommen, dass es sich für die Pharmaindustrie nicht mehr lohnt, an Arzneimitteln zu forschen, die nur wenig nachgefragt werden.“ Darauf wies der stellvertretende Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Sepp Müller, anlässlich des Tages der seltenen Erkrankungen, der am 28. Februar begangen wurde, hin.

Anhörung zur Einrichtung einer Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Gesetzgebungsverfahren für die Einrichtung einer Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. Nachdem ein entsprechender Gesetzentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium bereits in erster Lesung im Bundestag behandelt wurde, findet heute am 1. März die Anhörung des Gesundheitsausschusses zum Gesetzentwurf statt. Auf der Internetseite des Bundestages wurden bereits die entsprechenden schriftlichen Stellungnahmen zum Gesetzentwurf der verschiedenen Akteur*innen eingestellt.

Diskussion über außerklinische Intensivpflege

Diskussion im Adlon
Bild von der Diskussion im Adlon
Foto: privat

Berlin (kobinet) Am 28. Februar lud die Cody Care GmbH, zu der der GKV-IPReG ThinkTank gehört, unter dem Motto „Quo vadis außerklinische Intensivversorgung? – Wie kann eine bedarfsgerechte Versorgung gewährleistet werden?“ ca. 120 Menschen ins Hotel Adlon in Berlin ein. Ungefähr noch mal so viele fanden sich bei der Live-Übertragung der Diskussion des GKV-IPReG ThinkTank über die außerklinische Intensivpflege mit dem medizinischen Dienst und den Krankenkassen online ein. Darunter waren zum Beispiel Aktivist*innen, Pflegedienstleister, Mitarbeiter*innen von Krankenkassen und medizinischem Dienst und auch Vertreter*innen aus der Politik, wie Laura Mench, die den kobinet-nachrichten folgenden Bericht von der Veranstaltung zusandte.

Affe und Kuckuck – Über den Nachrichtenwert von Tierlauten in der Öffentlichkeit

sitzt auf einer Bank am Wald
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Staufen (kobinet) Wo hat „Spaß verstehen“ seine Grenzen und für wen? Drei makaber witzige Tiergeschichten mit ernstem Hintergrund.

Das Tierische hat uns Menschen schon immer Stoff und Anlass zur Belustigung geboten, zur Erzeugung von Gelächter. Leider auch über andere Menschen, auf deren Kosten sich lustig gemacht und gelacht wird. Womit wir auch schon beim Ernst dieser Geschichten sind, handeln sie doch nicht selten von Tätern und ihren Opfern. Und davon, in welchem Fall ein Täter mittlerweile gesellschaftlich geächtet wird. Während an anderer Stelle das Opfer die Diskriminierung und Entwürdigung noch immer über sich ergehen lassen muss.

Seltene Erkrankungen – Zahl der Betroffenen muss multipliziert werden

Logo: PRO RETINA Deutschland
Logo: PRO RETINA Deutschland
Foto: PRO RETINA Deutschland

Bonn (kobinet) In Deutschland leben etwa vier Millionen Menschen mit einer Seltenen Erkrankung. Doch tatsächlich davon betroffen sind weit mehr Menschen. Denn in der Regel haben Menschen mit Seltenen Erkrankungen Angehörige – Eltern, Partner, Kinder oder Großeltern – und Freunde und Bekannte. Sie alle müssen sich auf das Leben mit der Krankheit einstellen, um dem direkt Betroffenen zu helfen und gemeinsam die Krankheit zu bewältigen. Anlässlich des heutigen Tags der Seltenen Erkrankung am 28. Februar richtet PRO RETINA Deutschland die Aufmerksamkeit auf die Angehörigen und Freunde und ihre Leistungen.

Weitere Barrieren für Bahnreisende sollen verschwinden

Hublift am Bahnsteig mit einfahrendem Zug
Hublift am Bahnsteig mit einfahrendem Zug
Foto: ISL Alexander Ahrens

BERLIN (kobinet) Zur Anpassung des Allgemeinen Eisenbahngesetzes an die geänderte EU-Fahrgastrechteverordnung vom 29. April 2021 legt die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vor nachdem Eisenbahnunternehmen und Bahnhofbetreiber verpflichtet werden sollen, zukünftig eine zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität anzubieten, bei welcher diese ihren Bedarf an Hilfe beim Ein- und Aussteigen anmelden können.

Empowerment-Schulung: Fit für die Selbstvertretung

bifos-Logo: Empowerment zur Selbstvertretung
bifos-Logo: Empowerment zur Selbstvertretung
Foto: bifos

Mainz (kobinet) „Fit für die Selbstvertretung“, so lautet der Titel einer neuen Empowerment-Schulung für Menschen mit Behinderung, die in der Selbstvertretung oder Politik mitmachen wollen. Die Empowerment-Schulung wird vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit einer Förderung durch die Aktion Mensch angeboten und mittels eines Präsenztreffens in Mainz und mehreren Online-Treffen angeboten.

Werkstätten müssen endlich mehr Menschen mit Behinderungen auf den ersten Arbeitsmarkt bringen

Logo zeigt die Aufschrift ABID Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland eV Für Selbstbestimmung und Würde
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Foto: ABiD

BERLIN (kobinet) In Deutschland arbeiten derzeitig rund 700 Hauptwerkstätten an mehr als 3.000 Standorten über 320.000 Werkstattbeschäftigte und rd. 70.000 Fachkräfte. Obwohl ihr Arbeitspensum durchschnittlich 6,5 Stunden am Tag beträgt, verdienen sie lediglich zwischen 1,35 und 2 Euro in der Stunde. Einen Mindestlohn gibt es nicht. Die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sollen diese bei entsprechender Eignung eigentlich auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereiten. Der ABiD e.V fordert von den WfbM und der Politik geeignete Maßnahmen und Strukturen, damit man der Hauptaufgabe – der Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt – endlich geeignet nachkommen kann.

Severin-Schule erhält Spende von Hilfsmittelhersteller

Gruppe von  Schülerinnen und Schülern mit Lehrern und Scheck über 2.100 Euro
Bei der Überreichung des Spendenschecks
Foto: Help Tech GmbH

KÖLN (kobinet) Die LVR-Severin-Schule hat jetzt einen Spendenscheck der Help Tech GmbH erhalten. Die Help Tech GmbH ist ein Hersteller und Vertreiber von Hilfsmitteln für Blinde und Sehbehinderte und veranstaltet über das Jahr verschiedene Spendenaktionen, mit deren Erlös Projekte oder Institutionen für Blinde und Sehbehinderte unterstützt werden.

Zivilgesellschaftliche Erwartungen an Global Disability Summit

Logos des DBR, der LIGA Selbstvertretung und VENRO
Logos des DBR, der LIGA Selbstvertretung und VENRO
Foto: VENRO

Essen (kobinet) Mit der Ausrichtung des Global Disability Summits im Jahr 2025 will die Bundesregierung als Gastgeberin ein deutliches Zeichen für die Rechte und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen setzen. Co-Gastgeber sind Jordanien und die International Disability Alliance. Der erste Global Disability Summit fand 2018 in London und der zweite 2022 in Oslo sowie online statt. Der Deutsche Behindertenrat (DBR), die LIGA Selbstvertretung und der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) haben nun im Vorfeld eines Koordinationstreffens in Jordanien gemeinsame Standpunkte für die Ausrichtung und Inhalte des Global Disability Summit formuliert und an die verantwortlichen Akteur*innen versandt.

Patient*innenrechte per Gesetz und im Zentrum der Debatte

Linda Heitmann
Linda Heitmann
Foto: GRÜNE Hamburg/Henning Angerer

Berlin (kobinet) Anlässlich des zehnten Jahrestages des Patientenrechtegesetzes tritt Linda Heitmann, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages von Bündnis 90/Die Grünen für die Stärkung der Patient*innenrechte ein. „Der Patientenbeauftragte hat aus gutem Grund 2023 zum Jahr der Patientenrechte ausgerufen. Denn die Bundesregierung hat sich für dieses Jahr eine Reihe von Reformen vorgenommen, die die Interessen der Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt stellen und ihre Rechte stärken“, betonte die Abgeordnete in einer Pressemitteilung.

Pflegereform muss ein großer Wurf werden

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Zu den Pflegereform-Plänen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich auch die VdK-Präsidentin Verena Bentele geäußert: „Die Pflegereform muss ein großer Wurf werden. Doch bei den bisherigen Plänen fehlt es noch an vielen Ecken und Enden. Pflegende Angehörige erhalten weiterhin keine finanzielle Sicherheit, trotz ihrer enormen Arbeitsleistung in der Pflege. Wir fordern, dass sie einen Pflegelohn bekommen, denn viele Angehörige haben ihre Erwerbstätigkeit reduziert oder beendet, um ihre Nächsten zu pflegen.“

Satzungsmuster zur Förderung der Inklusion in Kommunen

Rika Esser
Rika Esser
Foto: HMSI

Wiesbaden (kobinet) Die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen Rika Esser hat gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden Satzungsmuster zur Stärkung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auf der kommunalen Ebene erarbeitet. Diese Satzungsmuster sind nun verfügbar.

Unionskritik: Pflege ist für die Ampel nachrangig

Nach rechte zeigende Pfeile in Schwarz, Rot und Gel. Darunter die Worte CDU/CSU Franktion im Deutschen Bundestag
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Foto: CDU/CSU Bundestagsfraktion

Berlin (kobinet) Vor kurzem ist der Referentenentwurf der Bundesregierung zum Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz bekannt geworden. Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagfraktion Tino Sorge kritisiert angesichts dieses Entwurfs, dass die Pflege für die Bundesregierung nachrangig sei: „Dieser Referentenentwurf ist eine schallende Ohrfeige für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen. Die geplanten Leistungsausweitungen bleiben sogar noch hinter den Ankündigungen des Koalitionsvertrages der Ampel zurück.“

Nun auch in Berlin trotz Behinderung Kunst studieren

Zwei Skulpturen an einer Backsteinwand
Kunst kennen lernen
Foto: Pixabay/Couleur

BERLIN (kobinet) Das Projekt ARTplus an ist eine Offensive zur künstlerischen Qualifizierung und Ausbildung von Kreativen mit Behinderung. Nach Möglichkeiten in Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen schließt sich nun auch Berlin diesem Projekt an. Mit der renommierten öffentlichen Kunsthochschule in Berlin-Weißensee bekommt das Programm prominenten Zuwachs, ab dem Wintersemester 2023 werden hier neue Zugänge zur künstlerischen Ausbildung für Kreative mit unterschiedlichen Behinderungen erprobt.

Podcast mit Ralph Milewski und Christian Stops zu Fotografie mit Handicap

Screenshot: weekly-Podcast
Screenshot: weekly-Podcast
Foto: weekly 52

Berlin (kobinet) „Ralph Milewski und Christian Stops sitzen beide im Rollstuhl und widmen sich gern der Streetfotografie“, heißt es zum neuen Podcast von weekly 52. „Wie werde ich wahrgenommen, als behinderter Künstler oder als ein Behinderter, der Kunst macht?“ Das ist eine zentrale Frage, die im Podcast behandelt wird.

Über 550 Haupt- und Nebenstandorte zur Teilhabeberatung

Logo der Fachstelle EUTB
Logo der Fachstelle EUTB
Foto: Fachstelle EUTB

Berlin (kobinet) „Seit 2023 gibt es eine neue Beratungslandschaft. Sie finden im Beratungsatlas rund 550 EUTB®-Angebote“, heißt es im neuesten Newsletter der Fachstelle Ergänzende Unabhängige Teilhaberarung. „Im Rahmen der veränderten EUTB®-Beratungslandschaft wird auch der Beratungsatlas neu angelegt. Die Erfassung der EUTB®-Angebote ist schon weit fortgeschritten, sodass sich Ratsuchende auch jetzt schon zu allen Themen rund um Rehabilitation und Teilhabe deutschlandweit beraten lassen können“, heißt es auf der Internetseite der Fachstelle Teilhabeberatung, auf der es auch die Links zu den Beratungsangeboten gibt.

Goldener Bär ging an den Dokumentarfilm Sur L’Adamant

Berlinale Bär
Berlinale Bär
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) Der Goldene Bär der diesjährigen Berlinale ging an den Dokumentarfilm Sur L’Adamant. Darauf hat Anke Glasmacher, die für die kobinet-nachrichten von der Berlinale berichtet hat, aufmerksam gemacht. „Bei der glanzvollen Gala im Berlinale-Palast wurde der Goldene Bär an die Produzent:innen von ‚Sur L’Adamant‘ verliehen. Darin porträtiert der renommierte französische Regisseur Nicolas Philibert (‚Sein und Haben‘) Leben und Alltag in einer schwimmenden Pariser Tagesklinik für psychisch erkrankte Erwachsene“, heißt es im rbb-Bericht über die Auszeichnung.

Inklusive Abenteuergeschichten

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „In andere Welten abtauchen und auf Phantasiereisen gehen – das ermöglicht uns die Welt von Büchern. Was aber, wenn in den Geschichten niemand so aussieht wie ich? Das passiert Kindern mit Behinderung leider häufig. Die Buchreihe der ‚Bunten Bande‘ möchte das ändern und erzählt Geschichten von Inklusion und Vielfalt.“ Darauf macht die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter aufmerksam.

Ohrfunk-Nachrichten zur Behinderten- und Sozialpolitik

Logo: Ohrfunk
Logo: Ohrfunk
Foto: Ohrfunk

Berlin (kobinet) Nachrichten zur Behinderten- und Sozialpolitik gehören zum Programm des Online-Radios Ohrfunk. Diese und andere Berichte werden auch als Podcast zur Verfügung gestellt. Nun ist die neueste Ausgabe von Kompakt – Nachrichten aus der Behinderten- und Sozialpolitik von und mit Stefan Müller als Podcast erschienen und wurde auf der Internetseite von Ohrfunk veröffentlicht.

Momentaufnahme 294

Schneeglöckchen
Schneeglöckchen
Foto: Schneeglöckchen

Berlin (kobinet) Es ist erstaunlich, wie der Mensch sich so ganz der Täuschung, hingeben kann, dass das Schöne auch das Gute sei. (Leo Tolstoj)

Femme

Berlinale Bär
Berlinale Bär
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) „Femme“, so lautet der Titel des vierten Films, den sich kobinet-Korrepondentin Anke Glasmacher bei der diesjährigen Berlinale angeschaut hat, die heute, am 26. Februar, zu Ende geht. „Als würde man einem Krebs beim Laufen zuschauen: Jedem emanzipativen Schritt nach vorne scheint ein autoritärer Schritt zurück zu folgen, als sei die Freiheit (der Anderen) etwas Bedrohliches für das eigene Selbst. Dieses angenommene Phänomen zitiert der Film „Femme“ der beiden Regisseure Sam H. Freeman, Ng Choon Ping auf eindrückliche Weise und in bedrückenden Bildern“, schreibt Anke Glasmacher u.a. über den Film.

Auf unverbindlichen Wegen zur Barrierefreiheit

Weg über eine historische Steintreppe
Mühevoller Weg zur Barrierefreiheit
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Barrierefreie Bedingungen im öffentlichen Raum sind für sehr viele Menschen hilfreich. Insbesondere jene, denen barrierefreie Bedingungen das Leben erleichtern oder bestimmte Möglichkeiten, wie den Zugang zu einem Geschäft oder einem Museum überhaupt erst ermöglichen, gehen sehr aufmerksam durch die Straßen. Dabei begegnen ihnen viele abgesenkte Bordsteinkanten, Haltestellen mit niveaugleichen Einstiegsmöglichkeiten, Schrägen vor Gebäuden und sogar auch Wegabschnitte mit Bodenindikatoren – auch wenn diese am Ausgang des Bahnhofs gleich enden, aber es gibt sie. Aber es gibt ebenso sehr viele Orte an denen es alles das überhaupt nicht gibt. Da fragt man sich dann schon: Woher kommen diese markanten Unterschiede in einem Land, in welchem doch wohl die gleichen Gesetze gelten ?

Inklusion, ein anderes Wort für Demokratie

Prof. Dr. Heribert Prantl vor einer spiegelnden Glaswand
Prof. Dr. Heribert PRANTL
Foto: Sven Simon

München (kobinet) Prof. Dr. Heribert Prantl, Autor und Kolumnist der Süddeutschen Zeitung, veröffentlichte vor wenigen Tagen einen Beitrag in der von ihm bekannten deutlichen Ausdrucksweise.

Wie du trotz anderem Sehen Spaß am Reisen haben kannst

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Wie du trotz anderem Sehen Spaß am Reisen haben kannst“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Seit über 15 Jahren wirkt Susanne Han bei Reiseangeboten für blinde und sehbehinderte Menschen mit. Mit ihr sprach IGEL-Podcast-Macher Sascha Lang über ihre Erfahrungen.

Berlin sucht junge an Kunst und Kultur Interessierte

Das Bild zeigt den Eingang zum Technischen Museum in Berlin . Auf dem Dach  steht ein zweimotoriges Flugzeug.
Eingang zum Technischen Museum in Berlin
Foto: H.Smikac

BERLIN (kobinet) Für ein Freiwilliges Soziale Jahr (FSJ) in der Kunst oder Kultur in Berlin werden junge Menschen mit Behinderungen im Alter zwischen 16 und 23 Jahren gesucht. Wer von ihnen gerne eine Kultureinrichtung in Berlin von innen kennenlernen möchte und dort im Team mitmachen würde, zum Beispiel in einem Museum oder Theater, bei einer Konzertbühne oder in einem Archiv, bekommt dazu eine Chance. Zudem sollten sich jene, die sie sich dort ausprobieren möchten, sich einbringen wollen, lernen und sich eventuell auf ein späteres Berufsleben vorbereiten möchten, dafür interessieren.

In Südbrandenburg startet mobile Sozialberatung

Rotes Fragezeichen auf einer Hand links, grünes Ausrufezeichen auf einer Hand rechts
Fragen und Antworten unmittelbar erhältlich
Foto: Pixabay/geralt

BERLIN (kobinet) Menschen in ländlicher Umgebung mit Beratungsbedarf in sozialrechtlichen Fragen können eine persönliche, institutionelle Beratung kaum wahrnehmen. Sie sind darauf angewiesen, dass sie Beratung und Unterstützung in ihrem direkten Wohnumfeld erhalten. Grund dafür ist die Tatsache, dass im ländlichen Raum der öffentliche Nahverkehr ungenügend ist und eigene finanzielle Ressourcen häufig fehlen. Diese Lücke schließt jetzt das neue Angebot „SoVD Sozial-Mobil – Die Sozialberatung, die zu Ihnen kommt“.

Informationsangebote für Fremdsprachige

Stilisiertes großes
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Eine Demenzerkrankung ist für alle davon Betroffenen immer ein tiefgreifendes Problem. Dabei treten sehr viele Fragen auf. Ein Angebot in der eigenen Muttersprache erleichtert dabei das Verstehen und hilft die nächsten Schritte zu planen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) stellt dafür ab sofort auch Informationen in vietnamesischer Sprache zur Verfügung.

Können gleichwertige Lebensverhältnisse gewahrt werden?

Harry Fuchs
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Foto: privat

Münster (kobinet) „Können gleichwertige Lebensverhältnisse gewahrt werden? – Herausforderungen bei der Umsetzung des BTHG“ Der Beitrag und die damit verbundene Frage von Prof. Dr. Harry Fuchs im Hinblick auf die schleppende und oftmals nicht korrekte Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes könnte nicht aktueller sein. Denn wenn die Bundesregierung, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, beim Bundesteilhabegesetz nachbessern will, dann müsste sie nun bald in die Pötte kommen. „Prof. Dr. Harry Fuchs widmet sich in diesem Beitrag der Frage, ob die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) dem Ziel gerecht wird, gleichwertige Lebensverhältnisse im Bundesgebiet herzustellen“, heißt es u.a. in der Ankündigung des Artikels von Prof. Dr. Harry Fuchs im Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht.

Unterstützung geflüchteter behinderter Menschen aus der Ukraine fortsetzen

Flagge Ukraine
Flagge Ukraine
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Mit dem Projekt für die Vermittlung behinderter Geflüchteter mittels der Datenbank www.hilfsabfrage.de hat sich die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in Kooperation mit einer Reihe von Akteur*innen, wie dem Büro des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen und Handicap International (HI), sehr früh nach dem Angriff Russlands in der Ukraine für die Unterstützung behinderter Geflüchteter eingesetzt und auch die Selbstvertretung der Betroffenen gefördert. Ein Jahr nach Kriegsbeginn macht Emine Kalali von der ISL, dass die Unterstützung auch weiterhin nötig ist, um behinderten Geflüchteten ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und sicherzustellen, dass der Slogan „Nichts über uns ohne uns“ für alle gilt.

Wann hört die Gewalt an behinderten Menschen endlich auf?

Die Neue Norm mit Bild von Raul Krauthausen
Die Neue Norm mit Bild von Raul Krauthausen
Foto: Die Neue Norm

Berlin (kobinet) „Wann hört die Gewalt an behinderten Menschen endlich auf?“ Das fragt Raul Krauthausen im neuesten Newsletter Die Neue Norm. „Du kannst dir nicht vorstellen, wie wütend mich solche Meldungen machen, wie diese aus der Schweiz: ‚Sebastian Frei lebt in einem Wohnheim. Dort wird er sexuell missbraucht. Dann stirbt er wegen eines Pflegefehlers.‚“, schreibt Raul Krauthausen in der Einführung des Newsletters und nimmt dabei auch Bezug auf die Situation in Deutschland.

Wörterbuch der selbstbestimmten Teilhabe

Logo der Fachstelle EUTB
Logo der Fachstelle EUTB
Foto: Fachstelle EUTB

Berlin (kobinet) Die Beratungslandschaft rund um die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) erlebt einen Wandel. Das Team der Fachstelle Teilhabeberatung begleitet diesen. Neben Aktualisierungen und Veränderungen auf der Webseite www.teilhabeberatung.de bleibt das „Wörterbuch der selbstbestimmten Teilhabe“ eine Konstante, heißt es im aktuellen Newsletter der Fachstelle Teilhabeberatung.

VdK fühlt sich Leidtragenden des Kriegs in der Ukraine verbunden

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine jährt sich heute, am 24. Februar. Keine 800 Kilometer Luftlinie von Berlin sterben täglich Menschen. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu: „In tiefem Mitgefühl mit den Menschen, die ihre Liebsten verloren haben und deren Hab und Gut zerstört wurde, verurteilen wir diesen völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Ukraine aufs Schärfste.“

Sozialverband fordert Abschaffung der Zweiklassenmedizin

Krankenwagen
SOS-Licht auf einer Krankenwagen
Foto: Irina Tsicher

STUTTGART (kobinet) Der Gesetzlichen Krankenversicherung könnte das laufende Jahr mit einem Rekorddefizit von 17 Milliarden Euro abschließen. Einige Ratgeber fordern deshalb eine weitere Beitragserhöhungen für die gesetzlich Versicherten. Diesen Anliegen, dem mit einer höheren Selbstbeteiligung entgegenzuwirken widerspricht der Sozialverband VdK Baden-Württemberg jedoch vehement.

Weil Vielfalt fetzt: Ausstellung in Leipzig mit 50 Geschichten zur Inklusion

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Leipzig (kobinet) „Weil Vielfalt fetzt“, so lautet der Titel einer Ausstellung, die am 21. Februar eröffnet wurde und noch bis zum 2. April im GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11, in 04103 Leipzig besucht werden kann. Gezeigt werden dabei 50 sächsische Geschichten zur Inklusion. Darauf hat mdr Kultur aufmerksam geamcht.

Öffentliche Anhörung zur Unabhängigen Patientenberatung am 1. März

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Im Rahmen einer öffentlichen Anhörung beschäftigt sich der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages mit einem Gesetzentwurf für eine Stiftung Unabhängige Patientenberatung. Die Anhörung findet am 1. März um 14.45 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal E 300 in Berlin statt. Sachverständige beziehen dabei Stellung zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung eines Fünfzehnten Gesetzes zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch – Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland Bundestags-Drucksache 20/5334.