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Hollenbach/München (kobinet) Im Rahmen der Reihe „Kabarett aus Franken“ des BR war gestern Tan Caglar zu sehen. Der rollstuhlnutzende Comedian hält der nichtbehinderten Gesellschaft den Spiegel vor.

Hollenbach/München (kobinet) Im Rahmen der Reihe „Kabarett aus Franken“ des BR war gestern Tan Caglar zu sehen. Der rollstuhlnutzende Comedian hält der nichtbehinderten Gesellschaft den Spiegel vor.

MÜNSTER (kobinet) Der Besuch beim Arzt ist häufig mit vielen Fragen verbunden. Die Patienten möchten wissen, wie man sich auf ein Arztgespräch vorbereitet, welche medizinischen Maßnahmen bereits eingeleitet worden oder was sonst noch für die Dokumentation der Behandlung und Genesung wichtig ist. Die Antworten auf diese Fragen haben Patientinnen und Patienten mit dem neuen „Handbuch der Selbstbestimmung – Gesundheit“ der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe NRW zukünftig immer im Blick.

Mainz (kobinet) „Frauen mit Behinderungen sind besonders häufig von Gewalt betroffen. Um Frauen mit Behinderungen wirksam vor Gewalt zu schützen, kommt den Frauenbeauftragten in Einrichtungen eine wichtige Rolle zu“, erklärte die rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Ellen Kubica, zum heutigen Weltfrauentag am 8. März 2024 und dankte den Frauenbeauftragten für ihre wichtige Aufklärungsarbeit rund um den Aktionstag.

BAD KREUZNACH (kobinet) Das Jahr 2024 ist ein Wahljahr, bei dem auch Menschen mit Beeinträchtigungen ihre Stimme abgeben werden. Das Bundesteilhabegesetz und die Fortschritte, die bei der Inklusion gemacht werden, sind nach dem Verständnis der Kreuznacher Diakonie wichtige Themen bei denen die Perspektive von direkt Betroffenen einfließen sollte. In dem Zusammenhang werden immer wieder Besuche von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Beschäftigten im rheinland-pfälzischen Landtag organisiert, wie zuletzt, auf Einladung des FDP-Abgeordneten aus dem Kreis Bad Kreuznach Philipp Fernis.

HÜRTH (kobinet) De Internationalen Tags der Frauen nimmt die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen zum Anlass, um erneut und nachdrücklich auf die noch immer vorhandene Barrieren für Frauen mit Behinderung im deutschen Gesundheitssystem hinzuweisen. Diese müssen bei der anstehenden Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG), so dieser Verband, zwingend berücksichtigt werden, um der vor 15 Jahren ratifizierten Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN) und der jüngsten Kritik des zuständigen UN-Prüfungsausschuss endlich gerecht zu werden.

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Schwerte (kobinet) Die Initiative DABEI hat gemeinsam mit „Gemeinsam Leben Gemeinsam Lernen NRW sowie dem NRW-Bündnis „Eine Schule für Alle“ eine Kommunalaufsichtsbeschwerde gegen den Ausbau des Förderschulsystems im Kreis Unna bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht, um auf den Verstoß gegen geltendes Recht aufmerksam zu machen. Im Fokus der Beschwerde stehen mehrere Beschlüsse des Kreistages und der Verwaltung des Kreises Unna, die gegen die gesetzliche Pflicht zu mehr inklusiver Beschulung und entsprechender Entwicklungsplanung verstoßen. Insbesondere wird kritisiert, dass die Maßnahmen nicht im Einklang mit § 20 des Schulgesetzes von Nordrhein-Westfalen (NRW) stehen, der das gemeinsame Lernen als Regelfall vorsieht. Der Kreis Unna plane den Ausbau des Förderschulsystems mit Gesamtinvestitionen in Höhe von geschätzten 125 Millionen Euro, heißt es in der Presseinformation der Initiativen.

Berlin (kobinet) Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2024 hat das Bundes-Netzwerk der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen eine Fotoaktion durchgeführt und diese in Form eines Videos veröffentlicht. „Wir von Starke.Frauen.Machen. haben Forderungen von Frauen in Einrichtungen gesammelt. Eine Forderung ist eine Aussage über: Das soll besser werden. Viele Frauen aus ganz Deutschland haben uns Fotos von ihren Forderungen geschickt. Die Forderungen können Sie sich nun in einem Video an-schauen! Wir bedanken uns bei allen Frauen, die teil-genommen haben“, hießt es in der Presseinformation zur Aktion.

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Berlin (kobinet) Die Inklusionstage, bei denen aktuelle Themen der Behindertenpolitik in Berlin diskutiert werden, haben mittlerweile schon Tradition. Die Inklusionstage 2024 stehen unter dem Motto „MOBILITÄT barrierefrei ∙ selbstbestimmt ∙ zeitgemäß“ und finden am 3. Juni 2024 von 10:30 bis 17:45 Uhr und am 4. Juni 2024 von 10:30 bis 13:30 Uhr statt. Im Anschluss an die inhaltliche Arbeit während der Konferenz gibt es dann jeweils einen Imbiss und die Möglichkeit zum Austausch. Dies teilte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in einer Terminvorankündigung mit.

Düsseldorf (kobinet) Anlässlich des diesjährigen Weltfrauentages am 8. März 2024 macht der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) darauf aufmerksam, dass die dauerhafte Pflege eines Kindes mit Behinderung die Gesundheit der pflegenden Mütter gefährdet. Immer noch sind es Frauen, die den Großteil der Pflegearbeit übernehmen. In seinem aktuellen Positionspapier „Pflegen gefährdet die Gesundheit“ fordert der bvkm deshalb gemeinsam mit seiner Bundesfrauenvertretung gezielte Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Gesundheit.

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Wien (kobinet) Nicht nur in Deutschland wird verstärkt über einen besseren Schutz behinderter Menschen vor Gewalt diskutiert. Daniela Rammel vom Vorsitzteam des österreichischen Unabhängigen Monitoringausschuss betonte anlässlich des Internationalen Frauentages im österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS: „Für Frauen mit Behinderungen sind Gewalterfahrungen erschreckend normal. Die gesetzten Maßnahmen zum Gewaltschutz reichen nicht aus. Wenn eine Gewaltschutzeinrichtung einen stufenlosen Eingang hat, ist die Einrichtung noch lange nicht umfassend barrierefrei und zugänglich für alle Frauen mit Behinderungen. Dafür fehlt in Österreich nach wie vor das Bewusstsein. Es braucht tiefgreifende strukturelle Veränderungen zum Schutz von Frauen mit Behinderungen und flächendeckend barrierefreie Angebote.“

Villmar – Weyer (Kobinet)
Villmar – Weyer (Kobinet) Eine ziemlich verwirrte Kolumne über Meinungsfreiheit .
Meinung kommt ja von „Mein“! Also ist vor allem meine Meinung frei!

Hannover (kobinet) „Etwa zehn Prozent aller Menschen in Deutschland haben eine Behinderung. In den Parlamenten auf Landes- und Bundesebene sind behinderte Abgeordnete jedoch ein seltenes Bild. SPD-Politiker Constantin Grosch ist einer von wenigen. Ende Februar hat er ein Vernetzungstreffen im Landtag in Hannover initiiert. Das Ziel: Über Parteigrenzen hinweg einen Austausch über politische Teilhabe anregen“, heißt es in einem Beitrag der Frankfurter Rundschau. Anna Laura Müller sprach mit Constantin Grosch über die Situation behinderter Abgeordneter.

Kassel (kobinet) Im Vorfeld des Internationalen Frauentages am 8. März 2024 fordert das Bundesnetzwerk von FrauenLesben und Mädchen mit Beeinträchtigung beim Verein Weibernezt gleichstellungspolitische Vorhaben intersektional auszurichten „Zu den wichtigsten gleichstellungspolitischen Vorhaben, die in dieser Legislaturperiode noch umgesetzt werden müssen, zählen die Gewaltschutzstrategie und das Gewalthilfegesetz. Beide müssen in diesem Jahr fertig gestellt werden“, erklärt Martina Puschke, Leiterin der Politischen Interessenvertretung.

Kassel (kobinet) Ottmar Miles-Paul wäre heute, am 7. März 2024, und morgen eigentlich bei für ihn wichtigen Gesprächen in Berlin und Bonn unterwegs. Der erneute Streik der Lokführer hat dies verhindert. Bei allem Verständnis für das Streikrecht oder für begrenzte Möglichkeiten der Bahn, kam er um diesen Kommentar nicht umhin. Denn bei all den Diskussionen über den Streik, werden oft diejenigen vergessen, die eben nicht mal schnell in ihr Auto steigen und zu Veranstaltungen, zur Arbeit oder zu sonstigen wichtigen Terminen fahren können – und dazu gehören viele behinderte Menschen. Vor allem für Veranstlatungen der Behindertenverbände haben die Streiks enorme Folgen, auf die kaum jemand schaut.

Berlin (kobinet) Laura Gehlhaar, Autorin und Beraterin mit den Schwerpunkten Diversität, Gerechtigkeit und Inklusion hat nicht nur auf der Demonstration Hand in Hand gegen rechts am 3. Februar 2024 am Reichstag in Berlin eine Rede gehalten. Vor kurzem war sie zu Gast im Podcast „In guter Gesellschaft“ von Verena Bentele vom VdK. „Laura Gehlhaar hat Sozialpädagogik und Psychologie studiert, ist ausgebildete Coachin und arbeitet als Autorin, Beraterin und Rednerin. In ihren Texten und in den sozialen Medien schreibt und berichtet sie über ihr Leben als Mensch im Rollstuhl und setzt sich für mehr Inklusion in der deutschen Gesellschaft ein“, heißt es in der Ankündigung des Podcast mit Verena Bentele.

Bremen (kobinet) Der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, Arne Frankenstein, weist in seinem aktuellen Newsletter auf eine Dokumentation einer Veranstaltung vom 5. Februar 2024 hin, in der es um Impulse zur schulischen Inklusion in Bremen ging. „Gerade angesichts der gegenwärtigen Personalversorgungskrise ist es wichtig, sich noch einmal die Grundlagen inklusiver Bildungspraxis zu vergegenwärtigen und miteinander im Gespräch zu bleiben über die Gelingensbedingungen von Inklusion“, so Arne Frankenstein, der sich freute, dass über 200 Personen zur Podiumsdiskussion gekommen sind zum Thema „Impulse zur schulischen Inklusion in Bremen. Wofür wir einstehen. Woher wir die Kraft nehmen.“

Dresden (kobinet) „Am 9. Juni 2024 finden die Europa-Wahlen statt. Hierzu wird eine Vielzahl an Wahlbroschüren veröffentlicht werden, auch Wahlbroschüren in Leichter Sprache. Beispielgebend sind die Wahlbroschüre ‚Europa wählt – Das Heft zur Europawahl 2024‘ der Bundeszentrale für politische Bildung und die Wahlbroschüre ‚Europa-Wahlen 2024‘ des Wochenschau Verlages. Diese beiden Broschüren vermitteln anschaulich und auf verständliche Weise wesentliche Grundinformationen über die Europäische Union, die Europawahl und die Bedeutung und den Ablauf der Wahlen. Die Broschüren richten sich vor allem an Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder mit Lernschwierigkeiten und wollen sie ermutigen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.“ Darauf macht der sächsische Landesbeauftragte für Inklusion der Menschen mit Behinderungen, Michael Welsch, aufmerksam und hat die Links zu den Broschüren auf seiner Internetseite eingestellt.

Berlin (kobinet) Während das Bundesgesundheitsministerium derzeit eine Reihe von Fachgesprächen für die Entwicklung eines Aktionsplans für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen durchführt, greift die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) das Thema anhand der Diskriminierungen im Gesundheitswesen auf. Am 19. März 2024 stellt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes in einer Onlineveranstaltung von 14:00 bis 17:00 Uhr eine neue Studie mit dem Titel „Diagnose Diskriminierung. Beratungs- und Beschwerdemöglichkeiten bei Diskriminierungen im Gesundheitswesen“ (Link zur Projektseite) vor.

Berlin (kobinet) Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hatte zusammen mit vielen anderen Verbänden immer wieder vor der Einführung vorgeburtlicher Bluttests als gesetzliche Kassenleistung gewarnt: Nicht-invasive Pränataltests, kurz NIPT, werden nicht die Ausnahme bleiben, sondern zur Regeluntersuchung in der Schwangerschaftsvorsorge werden. Jetzt haben Abgeordnete verschiedener Fraktionen einen Antrag (20/10515) im Bundestag gestellt, der ein Monitoring und ein Expertengremium zu den Folgen der Bluttests fordert. „Wir begrüßen diese Initiative sehr“, erklärte Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe. „Menschen mit Behinderung gehören dazu und dürfen nicht aussortiert werden. Der Druck der Gesellschaft, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen, wird durch solche Tests immer größer.“

München / Bremen (kobinet) Hannah Fröhler hat sich im Rahmen der Masterarbeit ihres Studiums der Politikwissenschaften mit der Frage befasst, wie es um die Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten steht und was für eine gute Partizipation dieses Personenkreises wichtig ist. Nun ist sie in der Praxis angekommen und hat den kobinet-nachrichten einen Bericht über den Diskussionsprozess der Münchner „Politikrunde“ zugesandt, der dort anhand des Romans Zündeln an den Strukturen über das System der Werkstätten geführt wird. Auch in Bremen steht am 13. März 2024 eine Diskussion mit dem Autor des Romans, Ottmar Miles-Paul, im Kwadrad an. Bisher haben sich 100 Teilnehmende für die Lesung angemeldet. Bis zum 8. März sind weitere Anmeldungen noch möglich, wie das Team des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen mitteilte, das die Lesung mit anschließender Diskussion organisiert und u.a. auch eine Dolmetschung in Leichter Sprache und Gebärdensprache organisiert hat.

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Berlin (kobinet) Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Finanzminister Christian Lindner haben am 5. März 2024 in Berlin das Rentenpaket II vorgestellt. Dazu hat sich die VdK-Präsidentin Verena Bentele zu Wort gemeldet: „Es ist ganz im Sinne des VdK, dass mit dem Rentenpaket II eine Destabilisierung des Rentenniveaus bis 2039 verhindert werden soll. Dieser Schritt muss jetzt der Einstieg in eine faktenbasierte und vernünftige Diskussion über die Zukunft der Rente sein.“

Pirna-Sonnenstein (kobinet) „Am Nachmittag des 23. Februar 2024 kamen Betroffene, Mitglieder von Vereinen, Verbänden, Parteien, Pirnaer, Lothar Priewe der Orginisator der Online-Petition auf chance.org auf den Pirnaer Sonnenstein auf das Gelände einer der größten Tötungsanstalten im Rahmen des Euthanasieprogramms T 4, wo allein hier über 14.000 Menschen ihr Leben verloren. Sie protestierten gegen die Zerstörung der sogenannten Anstaltsscheune, welche in Luxuseigentumswohnungen mit der Möglichkeit auf viel Steuerabschreibungen, umgewandelt werden sollen“, heißt es in einem Bericht von Carola Nacke vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) Sachsen.

Erfurt (kobinet) Das Thüringer Sozialministerium (TMASGFF) informierte vor kurzem über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von ärztlichen Niederlassung und Apotheken im ländlichen Raum. Die entsprechende Richtlinie liegt nach Informationen des Landesbehindertenbeauftragten von Thüringen nun in novellierter Fassung vor und umfasst in diesem Zusammenhang und unter bestimmten Voraussetzungen auch die Gewährung von Mitteln für mehr Barrierefreiheit: „Im Zusammenhang mit der Förderung für Investitionen können auch Förderungen für den Ausbau der Barrierefreiheit von bis zu 5.000 Euro gewährt werden.“, gab das Ministerium auf seinen Seiten bekannt, wie der Landesbehindertenbeauftragte von Thüringen, Joachim Leibiger, in seinem aktuellen Newsletter mitteilte.

Berlin (kobinet) Was bedeutet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für den E-Commerce? Wie können Online-Händler Barrieren für Kunden in ihrem Online-Shop identifizieren? Und wie integriert man die Umsetzung digitaler Barrierefreiheit in den Arbeitsprozess? Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit veranstaltet speziell für die Zielgruppe E-Commerce eine Webinar-Reihe zu Themen und Fragen rund um das BFSG. „Wir möchten E-Commerce-Unternehmen, Agenturen, Rechts- und IT-Beratende sensibilisieren und informieren, bevor das Gesetz im Juni 2025 in Kraft tritt“, heißt es vonseiten der Bundesfachstelle Barrierefreiheit. Am 20. März 2024 von 10:00 bis 10:45 Uhr findet mit einem Live-Auftakt-Webinar E-Commerce „BFSG 2025“ der Auftakt der Webinar-Reihe statt.

Berlin (kobinet) Die Nachfolge des 14. Dalai Lama gewinnt für die Zukunft Tibets und das internationale geopolitiche Gleichgewicht an Bedeutung. Der Friedensnobelpreisträger feierte unlängst seinen 88. Geburtstag. „Tibet – China: Das stille Verschwinden“, so ist der Titel einer Dokumentation, die heute um 20.15 Uhr im deutsch-französischen Fernsehsender arte ausgestrahlt wird.

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Berlin (kobinet) Der Referentenentwurf für die Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsgesetzes des Bundes (BGG) muss endlich auf den Weg gebracht und veröffentlicht werden. Darin waren sich die Teilnehmenden der Konferenz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vom 27. Februar 2024 im Berliner Congress Center einig. Als der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel zum Abschluss der Konferenz diese Forderung erhob, brandete großer Beifall auf, denn dabei geht es entscheidend darum, ob wir endlich auch in Deutschland die privaten Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit verpflichten.

Erlangen (kobinet) Während viele noch große Zweifel bezüglich der Möglichkeiten der Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt hatten, wurden in Erlangen schon viele behinderte Menschen auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt. Nach über 25 Jahren des Wirkens von Access – Inklusion im Arbeitsleben als gemeinnützige GmbH für das Anliegen der beruflichen Inklusion am regionalen Arbeitsmarkt und darüber hinaus, hat sich die Geschäftsführung der in Erlangen angesiedelten Access gGmbH neu aufgestellt. Der ehemalige Geschäftsführer, Karl-Heinz Miederer, trat seinen verdienten Ruhestand zum Jahreswechsel an. Seit dem 1. Januar 2024 wird Access nun durch Andrea Seeger und Florian Walczak weitergeführt, wie die neue Geschäftsführung mitteilte.

Berlin (kobinet) „Ein neuer Anfang: Selbständiges Wohnen mit dem Persönlichen Budget“, so lautet der Titel eines Beitrags im aktuellen Newsletter der Fachstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung. „Unterschiedliche Wohnformen existieren: Wohngemeinschaften, allein, in Partnerschaft oder mit der Familie. Menschen mit und ohne Behinderungen wählen selbstständig, wo und mit wem sie leben möchten. Das Bundesteilhabegesetz sichert individuelle Unterstützung zu, unabhängig von der jeweiligen Wohnsituation. Gemeinsam mit Wolfgang Weiß, Berater der EUTB® Leonberg, sind wir dazu ins Gespräch gekommen: Er berichtet von einer Beratungskonstellation zum Thema ’selbstbestimmtes Wohnen‘ mit einer ratsuchenden Angehörigen. Im Interview geht es auch um das Persönliche Budget (PB). Detaillierte Informationen zum Persönlichen Budget können Sie dem Wörterbuch der Teilhabe und den dort weiterführenden Links entnehmen“, heißt es in der Einführung des Beitrags.

Berlin (kobinet) „Im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitungen für den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2024. Bitte halten Sie sich den Tag frei und demonstrieren Sie mit“, heißt es im aktuellen Newsletter der Berliner Behindertenzeitung, die vom Berliner Behindertenverband herausgegeben wird. In vielen anderen Städten finden ebenfalls Aktionen und Veranstaltungen zur Gleichstellung behinderter Menschen im Zeitraum vom 27. April bis 12. Mai 2024 statt. Bis 31. März können noch Anträge für die Förderung von Aktionen und Veranstaltung zum Protesttag bei der Aktion Mensch gestellt werden.

Wien (kobinet) In Deutschland haben sich im Januar 2023 über 120 Organisationen zum Bündnis AGG Reform Jetzt zusammengeschlossen, das für die längst überfällige Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) gruppenübergreifend eintritt. In Österreich wurde nun die Initiative für eine Menschenrechtsallianz ins Leben gerufen. Mitte Februar 2024 fand dazu ein erstes öffentliches Treffen mit großer Beteiligung statt, wie es im österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS heißt.

Nürnberg (kobinet) Im Vergleich zum Januar 2024 hat sich die Zahl der arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen in Deutschland im Februar um knapp 500 reduziert und bleibt damit anhaltend hoch. Im Februar 2024 waren 173.768 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Im Januar 2024 waren es noch 174.250. Trotz neuer Regelungen für die Ausgleichsabgabe für beschäftigungspflichtige Betriebe und einer Reihe weiterer neuer Regelungen im Rahmen des am 1. Januar 2024 in Kraft getretenen Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts können noch keine nennenswerten Effekte für die bessere Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt festgestellt werden. Im Vergleich zum Februar 2023, als noch 166.507 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet waren, ist die Zahl sogar um über 7.000 massiv angestiegen.

BERLIN (kobinet) Die geplante Einführung einer Aktienrendite kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband scharf als “riskanten Irrweg”. Um die gesetzliche Rente als Herzstück der Sozialversicherungen armuts- und zukunftsfest zu machen, brauche es vielmehr die Umgestaltung zu einer echten Bürgerversicherung, fordert der Wohlfahrtsverband.

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MÜNCHEN (kobinet) Nach dem Bericht des Bezirkes Oberbayern wächst der Bedarf an der Vor-Ort-Beratung an den oberbayerischen Pflegestützpunkten weiter rasant. Wie die Jahresstatistik 2023 zeigt, stieg an allen 19 Standorten die Anzahl der Beratungen, insgesamt von 2867 im Jahr 2022 auf nun 5188 – ein Wachstum von 81 Prozent.

Hamburg (kobinet) „Konzerte sind nichts für gehörlose Menschen? Doch! Spätestens dann, wenn den Verantwortlichen Inklusion am Herzen liegt. Ein tolles Beispiel ist der ‚HandsUp‘-Chor in Hamburg. Dort werden die Lieder nicht gesungen, sondern gebärdet. Damit begeistert unser Förderprojekt ein immer größer werdendes Publikum“, hießt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch. „Der Gebärdenchor ‚HandsUp“ ist mit jährlich 12 Auftritten lebendiger Beweis und Botschafter für Inklusion und Teilhabe“, heißt im Bericht über das Projekt.

München (kobinet) „Erst vor wenigen Tagen erreichte uns die Nachricht, dass unser Gründungs- und Vorstandsmitglied Karin Brich im Krankenhaus war und auf die Intensivstation verlegt wurde. Karin hat uns vergangenen Donnerstag für immer verlassen. Wir sind bestürzt und in Gedanken bei ihrer Familie und allen Menschen, die Karin nahestanden“, heißt es in einem am 3. März 2024 veröffentlichten Nachruf auf der Internetseite des Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) Nachruf auf Karin Brich.

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) startete in das Jahr 2024 mit einem neuen Projekt namens „Nicht-Diskriminierung behinderter Menschen in Gefahrensituationen und humanitären Notlagen“. Das Projekt wird für drei Jahre durch den beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales angesiedelten Partizipationsfonds finanziert. „Kriege, Klimawandel und Katastrophen: Das 21. Jahrhundert stellt die Menschheit vor tiefgreifende Herausforderungen. Und besonders für Menschen mit Behinderungen sind sie eine existenzielle Gefahr. Deshalb schreibt die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Artikel 11 vor: ‚Die Vertragsstaaten ergreifen im Einklang mit ihren Verpflichtungen nach dem Völkerrecht (…) alle erforderlichen Maßnahmen, um in Gefahrensituationen (…) den Schutz und die Sicherheit von Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten'“, heißt es in einer Presseinformation zum neuen Projekt der ISL.

Röthenbach (kobinet) Das Portal für Hörbehinderte und Gehörlose www.deafservice.de wurde 2010 gelauncht. Betrieben und finanziert wird das Portal seit der Gründung privat von Judit Nothdurft aus Röthenbach. Die Unternehmerin und Dozentin ist Mutter von zwei erwachsenen gehörlosen Söhnen und engagiert sich seit Jahren für Barrierefreiheit, Inklusion und Teilhabe. Über 1.000 bundesweite Kontaktdaten aus 300 Branchen sind hier erfasst, die ihre Leistungen für Gehörlose barrierefrei in Gebärdensprache anbieten, wie sie in per Pressemitteilung bekannt gab.

Kehl / Ludwigsburg (kobinet) „Raul Krauthausen und Adina Hermann lesen am Freitag, den 8. März 2024, um 16:00 Uhr aus dem Kinderbuch „Als Ela das All eroberte“, das sie gemeinsam geschrieben haben. Die Lesung findet online statt und richtet sich an groß und klein – alle sind willkommen.“ Darauf hat Bettina Krück hingewiesen, die zusammen mit Antonio Florio vom Verein Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg diese gemeinsame Online-Lesung organisiert.

Berlin (kobinet) Der Frühling ist eine echte Auferstehung, ein Stück Unsterblichkeit. (Henry David Thoreau)

Berlin (kobinet) Im Februar 2024 kam der neu geschaffene Projektbeirat zur Unterstützung des bundesweiten Projektes „Budgetkompetenz – Initiative zum Budget für Arbeit und Ausbildung“ das erste Mal in Berlin zusammen. Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen aus Rechtswissenschaft, der Rentenversicherung, der Bundesagentur für Arbeit, dem Landschaftsverband Rheinland, den Werkstatträten Deutschland und nicht zuletzt dem Büro des Bundesbehindertenbeauftragten sowie allen Projektpartnern, fand ein reger interessierter Austausch statt. „Es wurde sehr deutlich, wie wichtig allen Anwesenden das Thema Arbeitsmarktinstrumente und der Inklusive Arbeitsmarkt ist“, teilte Wiebke Schär von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit.