
Foto: Aktion Mensch
Hamburg (kobinet) "Konzerte sind nichts für gehörlose Menschen? Doch! Spätestens dann, wenn den Verantwortlichen Inklusion am Herzen liegt. Ein tolles Beispiel ist der 'HandsUp'-Chor in Hamburg. Dort werden die Lieder nicht gesungen, sondern gebärdet. Damit begeistert unser Förderprojekt ein immer größer werdendes Publikum", hießt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch. "Der Gebärdenchor 'HandsUp" ist mit jährlich 12 Auftritten lebendiger Beweis und Botschafter für Inklusion und Teilhabe", heißt im Bericht über das Projekt.
„‚Hier im HandsUp-Chor ist alles kunterbunt‘, erzählt Margit Langenbacher, Leiterin des treffpunkt.altona, ‚die Kleinste ist vier, der Älteste Mitte 60, es sind hörende Menschen, nicht-hörende Menschen, Menschen mit und ohne Behinderung, mit psychischen Erkrankungen oder mit Sinnesbehinderung. Der HandsUp-Chor ist so inklusiv wie wir es bisher noch nie geschafft haben'“, heißt es in einem ausführlicheren Bericht auf der Internetseite der Aktion Mensch.
Link zum Bericht der Aktion Mensch
„Unsere Demokratie braucht Menschen, die sie mit Leben füllen.“ So brachte es der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, auf den Punkt als er am 20. September 2022 Bürgerinnen und Bürgern ehrte, die auf seinen Vorschlag hin den vom Bundespräsidenten verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für ihr herausragendes soziales Engagement im Kampf gegen soziale Ausgrenzung erhielten. Ines Helke vom Gebärdenchor HandsUP aus Hamburg war eine davon, die sich mit besonderem Engagement für die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung einsetzt.
Ines Helke wurde als Gründerin des inklusiven Gebärdenchors „HandsUp“ für ihr Engagement für Menschen mit Behinderung, insbesondere für Menschen mit Hörbehinderung ausgezeichnet, wie es auf der Internetseite des BMAS zu den Ehrungen vom 20. September 2022 heißt.




