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MÜNCHEN (kobinet) Nach dem Bericht des Bezirkes Oberbayern wächst der Bedarf an der Vor-Ort-Beratung an den oberbayerischen Pflegestützpunkten weiter rasant. Wie die Jahresstatistik 2023 zeigt, stieg an allen 19 Standorten die Anzahl der Beratungen, insgesamt von 2867 im Jahr 2022 auf nun 5188 - ein Wachstum von 81 Prozent.
Besonders rasant stieg der Beratungsbedarf im Landkreis Rosenheim . Nach dem Startschuss der Sprechtage im Jahr 2021 ließen sich dort innerhalb des ersten Jahres 250 Menschen beraten, 2023 waren es schon 600. Aber auch die 2022 hinzugekommenen Sprechtage in Freising, Dachau oder Starnberg wurden sofort gut angenommen, sodass 2023 insgesamt mehr Erst- (3040) als Folgeberatungen (2148) stattfanden.
Gefragt waren nach Angaben des Bezirks Oberbayern vor allem Informationen zur Stationären Hilfe zur Pflege (61 Prozent der Anfragen), gefolgt von ambulanter Hilfe zur Pflege (18) und weiteren Themen der Eingliederungshilfe (9). Es folgten Infos zur Vorschule/Schule (3), Werk- und Förderstätten (2). Die persönlichen Beratungen fanden dabei überwiegend mit Terminvereinbarung statt, das Angebot der offenen Sprechstunde wurde seltener genutzt.
„Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit der Entwicklung”, sagt Claudia Baur, Leiterin des Beratungsteams beim Bezirk Oberbayern: „Für 2024 erwarten wir eine steigende Nachfrage, da sich bislang noch an keinem Standort eine Stagnation abzeichnet.”





Ich finde es gut, dass Beratung angeboten wird.
Bedauerlich finde ich jedoch, dass hierfür meist eigene Stellen eingerichtet werden anstatt, dass die Behörden selbst Betroffene und Angehörige direkt und fachkompetent beraten und bei der Antragstellung unterstützen. Falls notwendig wäre auch die Information eines anderen zuständigen Kostenträgers sehr hilfreich.