Veröffentlicht am 03.06.2024 08:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin Foto: Michael Gerr
MARBURG (kobinet) Der Behindertenrechtler und kobinet-Redakteur der ersten Stunde, Ottmar Miles-Paul, wird heute in Marburg mit dem Marburger Leuchtfeuer für soziale Bürgerrechte ausgezeichnet. Die Laudatio hält die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Kobinet-Redakteur Hartmut Smikac hat bei Franz-Josef Hanke von der Humanistischen Union nachgefragt, was es mit dieser Auszeichnung, die dieses Jahr zum 20. mal verliehen wird, auf sich hat und welche Botschaft damit verbunden ist.
Köln (kobinet) Welche Faktoren beeinflussen die Karriereambitionen von Menschen mit Behinderungen? Derzeit klagen Unternehmen nicht nur über Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Beschäftigten, sondern auch bei der internen Beförderung von Mitarbeitern in vakante Führungspositionen. Menschen mit Behinderungen sind derzeit in Führungspositionen unterrepräsentiert. Dies ist das Ergebnis einer Studie auf die Sabine Lohner die kobinet-nachrichten hingewiesen hat.
Veröffentlicht am 03.06.2024 07:19 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Gemeinsame Fußballerlebnisse könnten allen Spaß machen Foto: Pixabay/Pixaline
Köln (kobinet) „Beim großen Fußball-Inklusionscup von REWE und der Aktion Mensch sind am vergangenen Wochenende 16 Teams aus Köln und Umgebung gegeneinander angetreten. Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung haben dabei gezeigt, wie im Sport Unterschiede in den Hintergrund treten und Berührungsängste ganz natürlich abgebaut werden. Über welchen Preis sich das Gewinner-Team freuen durfte und was die REWE-Aktion ‚Scheine für Vereine‘ damit zu tun hat, erfährst du hier„, heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch.
Veröffentlicht am 03.06.2024 05:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der Inklusionstage 2024 am 3. und 4. Juni 2024 in Berlin Foto: BMAS
Berlin (kobinet) Heute am 3. Juni 2024 beginnen die Inklusionstage 2024 unter dem Motto „MOBILITÄT barrierefrei ∙ selbstbestimmt ∙ zeitgemäß“ vor Ort in Berlin und online. „Wie steht es heute um die Mobilität von Menschen mit Behinderungen? Wie stellen sich unterschiedliche Mobilitätsanbieter auf die individuellen Bedarfe ein? Wie lassen sich im öffentlichen Raum Wege und Übergänge inklusiv und sicher gestalten? Wie gelingt die praktische Umsetzung bei den Leistungen zur Mobilität? Wir möchten uns diesen und weiteren Fragen widmen und gemeinsam gute Lösungsansätze diskutieren“, heißt es in der Ankündigung der Inklusionstage, die auch dieses Jahr wieder vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales organisiert werden.
Veröffentlicht am 03.06.2024 04:55 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: Netzwerk Artikel 3
Ilmenau (kobinet) „Vor drei Monaten begann für Jennifer Freitag ein neuer Lebensabschnitt. Hinaus aus der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) hinein in ein Beschäftigungsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Die heute 27-Jährige ist glücklich und fühlt sich angekommen. Im Berufsbildungsbereich der Ilmenauer Werkstätten des Lebenshilfewerk Ilmenau/Rudolstadt e.V. absolvierte sie innerhalb von zwei Jahren eine Berufsbildungsmaßnahme, die sie erfolgreich Ende Januar 2024 abschließen konnte. Während dieser Zeit stand nicht nur die Vermittlung praktischer und fachtheoretischer Kenntnisse sowie berufliche Schlüsselqualifikationen auf dem Plan, sondern auch die Vermittlung von Allgemeinbildung und Lebenspraxis sowie die Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen“, heißt es in einem Bericht auf der Internetseite der Freie Reformschule Ilmenau Franz von Assisi. Dank des 2018 bundesweit eingeführten Budgets für Arbeit, konnte sich Jennifer Freitag den Traum von der Arbeit in ihrem Wunschberuf erfüllen.
Veröffentlicht am 03.06.2024 04:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: NDR Foto: NDR
Kiel (kobinet) „All inclusive: Hotelbesuch für Rollstuhlfahrer“, so lautet der Titel eines knapp vierminütigen Fernsehberichts im Schleswig-Holstein magazin des NDR. Darauf hat Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. „Ist das Badezimmer ebenerdig? Gibt es eine Stufe zum Balkon? Fragen, die sich Rollstuhlfahrer stellen müssen bei einer Hotelbuchung“, heißt es in der Ankündigung des Fernsehbeitrags.
Berlin (kobinet) „Diskriminierung von Behinderten: Für mehr Autismus in der Politik“, so titelt Marko Schlichting einen Kommentar in der Nachrichtenplattform ntv vom 1. Juni 2024, in dem er auf die Äußerungen der FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann eingeht, die Bundeskanzler Olaf Scholz „autistische Züge“ vorgeworfen hat. „In dieser Woche hat eine Bemerkung der FDP-EU-Spitzenkandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann Schlagzeilen gemacht. Sie wollte den Bundeskanzler kritisieren. Doch in Wahrheit hat sie Menschen diskriminiert. Leider kein Einzelfall“, heißt es u.a. im Kommentar, in dem Marko Schichting auch auf andere negative Äußerungen über behinderte Menschen eingeht.
Veröffentlicht am 02.06.2024 05:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Schild mit der durchgestrichenen Aufschrift „Euthanasie ist die Lösung Foto: AbilityWatch
Hameln (kobinet) Mitarbeitende einer Einrichtung der Lebenshilfe in Mönchengladbach entdeckten am Morgen des 27. Mai 2024 einen Ziegelstein mit der Aufschrift “Euthanasie ist die Lösung” neben einer beschädigten Tür, die mit einem Stein beschädigt wurde. Dieser Anschlag erinnert nach Ansicht von AbilityWatch an die Verbrechen der “Aktion T4”, die Teil des NS-Euthanasieprogramms war, wie es auf deren Internetseite heißt. AbilityWatch erinntert daran: „Zwischen 1939 und 1945 wurden unter dem Deckmantel der ‚Euthanasie‘ Tausende Menschen mit körperlichen und sogenannten intellektuellen Beeinträchtigungen, als auch psychischen Erkrankungen systematisch ermordet. Die Nationalsozialisten rechtfertigten ihre Verbrechen mit der menschenverachtenden Ideologie, dass das Leben von behinderten Personen weniger wert oder schlichtweg lebensunwert sei, als das von nicht behinderten Menschen.“
Veröffentlicht am 02.06.2024 05:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick Foto: IGEL
Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Monatsrückblick Mai 2024 – Siehe gute Nachrichten und schlechte Nachrichten“, so titelt der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) den Podcast zum Monatsrückblick über die Nachrichten der kobinet-nachrichten zur Behindertenpolitik im Mai 2024. Als Gesprächspartner von Sascha Lang stand dafür wieder kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul zur Verfügung und hatte zum geschäftigen Monat Mai auch einiges zu sagen.
Veröffentlicht am 01.06.2024 13:19 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo zum Projekt Barrierefreiheit von MDR-SACHSEN ANHALT mit Correctiv Foto: MDR
STENDAL (kobinet) Barrierefreiheit wird am besten gestaltet, wenn dazu auch der Rat von jenen eingeholt wird, die von Barrieren betroffen sind – das ist allgemein bekannt. Dennoch wird immer wieder versucht, das auch „ganz alleine hinzukriegen“. Mit dem Projekt „Stopp – wo kommst Du nicht voran“ haben Mitteldeutscher Rundfunk und Correctiv auch Beispiele dafür gefunden, was alles schief gehen kann. Aktuell hat der Mitteldeutsche Rundfunk veröffentlicht, was er am Bahnhof Stendal vorgefunden hat.
Veröffentlicht am 01.06.2024 12:35 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Cover des IGEL-Podcast mit Wiebke Hendess Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg (kobinet) „Ich setze meine Behinderung nicht in den Vordergrund“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Inklusator Sascha Lang sprach dabei mit Wiebke Hendess, die diese Ausspruch getätigt hat.
Veröffentlicht am 01.06.2024 07:00 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Kolumne
Die feministische Begleitlektüre des Kolumnisten Foto: S. Fischer Verlag
Staufen (kobinet) „Revolution für das Leben“ – mit diesem behindertenpolitisch begründeten Plädoyer begann und endete die vorige Fortsetzungskolumne. Eine Absage an Hamsterräder und Haifischbecken, wo im kapitalistischen Neoliberalismus die in einen schonungslosen Verdrängungswettbewerb gehetzten Menschen Raubbau treiben an sich selbst, ihrer geschöpflichen Mitwelt und der Natur. Statt dass wir uns als Behinderte nun auch noch in diesen Hexenkessel stürzen und dafür den Schutz- und Schongedanken aufgeben, sollten wir ihn radikalisieren und auf die Arbeits- und Lebenswelt der Gesellschaft insgesamt ausdehnen. Unser Leben, die Mitgeschöpfe und die Natur schützen und schonen, alles andere ist Irrsinn! Dass wir Behinderte uns an diesem Irrsinn beteiligen sollten, wäre falsch verstandene Inklusion. Denn Inklusion bedeutet nicht Integration in das bestehende System, sie setzt vielmehr dessen Veränderung voraus (so hat es auch unser führender Aktivist King Krauthausen formuliert in „Wer Inklusion will…“).
Berlin (kobinet) Am 9. Juni 2024 findet in Deutschland die Europawahl statt. Im Vorfeld der Wahl informieren sich einige Menschen gerne über die Wahlprogramme der einzelnen Parteien. Dabei ist Trudi Kindl aus Kassel auf eine Meldung der LINKEN gestoßen, auf die sie die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Unter der Überschrift „Europa-Wahlprogramm der Linken barrierefrei zugänglich“ bietet die Partei Informationen in einer Reihe verschiedener Formate.
Veröffentlicht am 31.05.2024 07:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Graf Zahl an seinem Arbeitsplatz Foto: Barbara Vieweg
Jena / Hamburg (kobinet) Im Februar 2019 hat Graf Zahl einen Job im Rahmen des Budget für Arbeit angetreten. Die kobinet-nachrichten berichteten damals über seine ersten Erfahrungen. Auch bei der Werkstättenmesse war die Sesamstraßen-Figur mit dabei und unermüdlich bei der Aufklärung für die Möglichkeiten des Budget für Arbeit aktiv. Nun geht der Graf neue Wege, wie die kobinet-nachrichten im Interview mit dem Grafen, der nie mit dem Zählen aufhört, erfuhren.
Veröffentlicht am 31.05.2024 06:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte Foto: Logo Institut für Menschenrechte, CC BY-SA 4.0 (https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61713390)
Berlin (kobinet) Anlässlich der Anhörung vom 30. Mai 2024 im Berliner Abgeordnetenhaus zur Reform des Berliner Schulgesetzes fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte eine stärkere Berücksichtigung der Belange von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen. „Kinder mit Behinderungen haben laut UN-Behindertenrechtskonvention das Recht auf hochwertige Bildung an einer allgemeinen Schule. Der vorbehaltlose Rechtsanspruch auf Zugang zur wohnortnahen allgemeinen Schule muss endlich in das Berliner Schulgesetz aufgenommen werden – und zwar so, dass er nicht durch den Mangel an personellen, sächlichen und organisatorischen Ressourcen eingeschränkt werden kann“, sagt Catharina Hübner, Mitarbeiterin der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts.
Veröffentlicht am 31.05.2024 06:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Cover des Buchs von Stephan Laux Foto: Stephan Laux
Villmar-Weyer (kobinet) „‚Bei geschlossener Schranke bitte anhalten!‘ Und ‚Die Stimme aus dem Off‘: Berufliche Biografie und Zwischenrufe eines ehemaligen Heilerziehungspflegers“, so lautet der Titel eines Taschenbuchs, das am 29. Mai 2024 erschienen ist und von Stephan Laux verfasst wurde. Das Buch ist für 10,97 Euro bei Amazon erhältlich und kann später auch direkt beim Autor bestellt werden.
Potsdam (kobinet) „Was ist bei der Potsdamer Führerscheinstelle los?“ Das fragen sich nicht nur viele behinderte Menschen in Potsdam, sondern auch weit über die Region hinaus. „Potsdams harte Linie: Führerscheinstelle lässt Schwerbehinderte um Führerschein bangen“, heißt es beispielsweise in einem Artikel der Märkische Allgemeine. Und weiter titelt diese: „Eine Behinderten-Parkkarte beantragt und plötzlich Angst um den Führerschein? In Potsdam haben das in den vergangenen Monaten Dutzende erlebt. Normal? Nein, wie ein Blick auf die Zahlen in den Nachbarlandkreisen zeigt.“
Veröffentlicht am 31.05.2024 04:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Geldscheine Foto: Gerhard Bartz
Berlin (kobinet) Im Bundeshaushalt 2025 drohen nach Sparvorgaben des Finanzministeriums massive Streichungen. Bei den derzeitigen Verhandlungen zeichnet sich ab, dass das vor allem die Programmhaushalte der Ministerien treffen wird. Damit sind zivilgesellschaftliche Projekte und Initiativen bundesweit in ihrer Existenz bedroht. Ein breites Bündnis aus mehr als 50 gemeinnützigen Organisationen warnt nun vor den dramatischen Folgen solcher Haushaltskürzungen für die Demokratie.
Veröffentlicht am 31.05.2024 04:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo Bayerischer Rundfunk Foto: Bayrischer Rundfunk
München (kobinet) „Auf Augenhöhe im Rollstuhl: Geschichte einer BR-Moderatorin“ So titelt der Bayerische Rundfunk einen Beitrag, auf den Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Dazu heißt es in der Ankündigung des Beitrags: „Wie gelingt Inklusion im Beruf? Vor 13 Jahren wurde BR-Journalistin Kottmann von der rasenden zur rollenden Reporterin. Sie sitzt im Rollstuhl. Seit Februar präsentiert sie die BR24-Nachrichten im Fernsehen. Das Medien-Echo darauf ist groß.“
Veröffentlicht am 30.05.2024 14:51 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Deckblatt der Studie zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention Foto: Aktion Mensch
BERLIN (kobinet) Gestern wurde in einer Online-Veranstaltung von Dr. Fiona MacDonald (Open University UK) eine im Auftrag der Aktion Mensch angefertigten Studie zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorgestellt. Aufgabe der Studie war es, herauszuarbeiten, inwieweit sich die Fortschritte ausgewählter 16 Vertragsstaaten miteinander vergleichen lassen. Auch wenn die Datenlage noch dünn ist, zeichnet sich ab, dass Deutschland in wichtigen Bereichen stärker auf der Bremse steht als andere Länder.
Veröffentlicht am 30.05.2024 13:30 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Ausrichter und Veranstalter Special Olympics Deutschland und Gastgeber Saarland 2026 bei der Vertragsunterzeichnung Foto: Cuvée – Die Werbewinzer
SAARBRÜCKEN (kobinet) Zwischen dem Ausrichter der Sommerspiele Special Olympics Deutschland (SOD) und dem Gastgeber Saarland wurde jetzt der Vertrag für die größte nationale inklusive Multisportveranstaltung auf dem Sportcampus Saar unterzeichnet. Die Special Olympics Nationalen Spiele Saarland 2026 werden mit mehr als 4.000 Athletinnen und Athleten in mehr als 20 Sportarten und einem umfangreichen Rahmenprogramm ein Zeichen für eine inklusive und offene Gesellschaft setzen.
Veröffentlicht am 30.05.2024 09:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Teilnehmende gesucht Foto: Kellerkinder
Berlin (kobinet) Am 22. Mai 2024, wurde in Berlin der neue Grundrechte-Report vorgestellt. Der „alternative Verfassungsschutzbericht“ dokumentiert in über vierzig Artikeln, wie „Gesetzgeber, Verwaltung und Behörden, aber auch Gerichte und Privatunternehmen die demokratischen und freiheitlichen Grundlagen unserer Gesellschaft gefährden“. (http://www.grundrechte-report.de/) Unser Vereinsmitglied Claus Förster, der ebenfalls Vorstandsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte ist, berichtete für den Grundrechte-Report von der zweiten Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die im August 2023 in Genf stattfand und in dessen Folge sich der UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ‚zutiefst besorgt‘ zeigte.“ Darauf weist der Verein Kellerkinder auf seiner Internetseite hin.
Veröffentlicht am 30.05.2024 09:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wahlplakat von Carola Nacke Foto: Carola Nacke
Pirna (kobinet) Dem Aufruf der kobinet-nachrichten in Zusammenarbeit mit dem Projekt Empowerment zur Selbstvertretung des Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos), wonach sich behinderte Kandidat*innen für die anstehenden Wahlen vorstellen und ihre Ziele schildern können, sind mittlerweile einige gefolgt. Carola Nacke kandidiert ebenfalls und zwar für die Kommunalwahl am 9. Mai 2024 in Sachsen. „Ich kandidiere für „Die Linke“ für den Stadtrat in Pirna und den Kreistag in Wilstruff“, teilte Carola Nacke den kobinet-nachrichten mit.
Berlin (kobinet) Mit ihrem am 29. Mai 2024 veröffentlichten Brandbrief machen Patientenvertreter:innen auf Probleme bei der Umsetzung der Rahmenempfehlungen und der Vereinbarung der Versorgungsverträge aufmerksam und fordern den Gesetzgeber zu Nachbesserungen auf. Sie sehen die Versorgung von Menschen mit Bedarf an außerklinischer Intensivpflege zum 1. Juli 2024 gefährdet. Die kobinet-nachrichten veröffentlichen im Folgenden den Brandbrief:
Veröffentlicht am 30.05.2024 05:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Flagge Bundesland Bremen Foto: Gemeinfrei, public domain
Bremen (kobinet) „Laura Valdez-Rennert und ihr Freund Lulzim Berisha suchen eine eigene Wohnung – trotz Behinderung. Beide kennen nur das stationäre Wohnen in Bremen. Das soll sich jetzt ändern“, so heißt es in der Einführung zu einem zwölfminütigen Filmbeitrag des Bremer Fernsehmagazin buten un binnen vom 28. Mai 2024 über neue Wege zum selbstbestimmten Wohnen in Bremen.
Veröffentlicht am 29.05.2024 14:09 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Wir sind stark Foto: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Lizenz Name: 03685, Illustrator Stefan Albers,
HAMBURG (kobinet) Passend zum Diversity-Day wurde Im Rahmen des Vorstandsempfangs der Evangelischen Stiftung Alsterdorf (ESA) eine Charta der Vielfalt unterzeichnet. Pastor Uwe Mletzko, der Vorstandsvorsitzender der ESA, teilte dazu mit, dass die Stiftung als großes diakonisches Unternehmen mit mehr als 6.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Charta der Vielfalt unterzeichnet hat.
Veröffentlicht am 29.05.2024 13:59 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Bei vielen Menschen bleibt das Portemonnaie oft leer Foto: Pixabay/Chronomarchie
BERLIN (kobinet) Heute wird im Bundeskabinett über das Rentenpaket II abgestimmt. Der Paritätische fordert aus diesem Anlass, Altersarmut endlich entschieden zu bekämpfen und dazu die gesetzliche Rentenversicherung zu stärken: „Etwa ein Fünftel der Rentnerinnen und Rentner erleben Armut und soziale Ausgrenzung“, erklärt Joachim Rock, Leiter der Sozialabteilung des Paritätischen und zukünftiger Hauptgeschäftsführer des Verbandes „Die Sicherung eines Rentenniveaus von 48 Prozent ist ein richtiger Schritt, notwendig ist aber eine Anhebung auf 53 Prozent. Die Rente muss zu leben reichen. Davon profitiert gerade auch jüngere Generationen“, so Rock weiter.
Veröffentlicht am 29.05.2024 13:52 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Ohne Barieren mobil sein können Foto: Pixabay/manfredsteger
BERLIN (kobinet) Anlässlich der Inklusionstage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales haben die Fachverbände für Menschen mit Behinderung ihr Positionspapier vorgelegt. Darin stellen sie heraus, dass ein barrierefreies, öffentliches und inklusives Mobilitätsangebot zentrale Voraussetzung für eine umfassende gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist.
Mönchengladbach (kobinet) „In der Nacht zu Montag gab es offenbar einen rechtsradikalen Angriff auf ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Polizei und Staatsschutz ermitteln.“ So heißt es in einem Bericht des WDR vom 28. Mai 2024. Neben einer beschädigten Tür haben dem Bericht zufolge Mitarbeitende eines Wohnheims der Lebenshilfe einen Ziegelstein mit der Aufschrift „Euthanasie ist die Lösung“ gefunden.
Veröffentlicht am 29.05.2024 07:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Eva-Maria Thoms Foto: Lingscheid/mittendrin e.V.
Köln / Düsseldorf (kobinet) Wenn der Schulausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags sich am heute, am 29. Mai 2024 mit dem „Wissenschaftlichen Prüfauftrag zur steigenden Anzahl der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf“ beschäftigt, geht es nach Ansicht des in Köln angesiedelten Verein mittendrin um einen versteckten Skandal erheblichen Ausmaßes. Immer mehr Schulkindern in Nordrhein-Westfalen werde ein sonderpädagogischer Förderbedarf attestiert und damit schulrechtlich eine Behinderung. Deren Zahl sei seit den 10er Jahren um rund 30.000 gestiegen, von rund 120.000 auf rund 150.000, heißt es in einer Presseinformation des Verein mittendrin.
Veröffentlicht am 29.05.2024 07:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Verena Bentele Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet) „Die Pflege-Bürgerversicherung, wie sie Gesundheitsminister Karl Lauterbach in einem Interview vorgeschlagen hat, ist genau der richtige Weg. Wir brauchen eine Pflegeversicherung, in der alle Bürgerinnen und Bürger versichert sind und die nicht nach privater und gesetzlicher Versicherung unterscheidet. Um Pflege zukünftig sicherzustellen, ist es wichtig, dass alle pflegebedingten Kosten abgedeckt werden. Dafür muss auch die Beitragsbemessungsgrenze fallen. Wir als VdK fordern die Bundesregierung dringend auf, dieses Projekt noch in dieser Legislaturperiode anzugehen. Angesichts der steigenden Zahlen an Pflegebedürftigen wird es nicht ohne Steuerzuschüsse gehen“, heißt es in einer Presseinformation des Sozialverband VdK.
Veröffentlicht am 29.05.2024 07:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: SWR
Stuttgart (kobinet) Die ARD rückte am diesjährigen Diversity-Tag am 28. Mai 2024 Vielfalt und Diversität in den Mittelpunkt ihrer Programme – in diesem Jahr mit dem Themenschwerpunkt Inklusion – Menschen mit Behinderung. Darauf und eine Reihe von Berichten zur Inklusion hat Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 29.05.2024 07:28 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Verena Gotzes Foto: BSK
Krautheim (kobinet) Die Europawahl steht unmittelbar bevor und die Ergebnisse einer neuen Umfrage der Aktion Mensch in Kooperation mit Ipsos geben Aufschluss über die drängenden Bedenken von Menschen mit Behinderung hinsichtlich der politischen Agenda in Europa. Fast 80 Prozent der Befragten äußern große Sorge, dass Inklusion und Teilhabe als Luxusthemen abgetan und nicht länger als prioritäre politische Themen behandelt werden. Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) unterstreicht, dass diese Befürchtungen ernst zu nehmen sind und fordert von den zukünftigen Mitgliedern des Europäischen Parlaments verstärkte Aufmerksamkeit für die Belange von Menschen mit Behinderungen.
Veröffentlicht am 29.05.2024 07:27 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: gemeinfrei
Bonn (kobinet) Am 9. Juni 2024 entscheiden die Bürger*innen Deutschlands darüber, wer sie künftig im Europäischen Parlament vertreten soll. Welche Gedanken und Sorgen Menschen mit Behinderung im Vorfeld der Wahl umtreiben, zeigen die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Online-Umfrage der Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit dem Sozialforschungsinstitut Ipsos. Knapp 80 Prozent der Befragten befürchten, dass Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung mehr und mehr als „Luxusthemen“ betrachtet werden. Damit einher geht bei knapp drei Vierteln der Befragten die Sorge, dass Inklusion den zur Wahl stehenden Parteien immer unwichtiger erscheinen wird. Weitere 66 Prozent fürchten außerdem, dass ihre Belange von den politischen Vertreter*innen des Europäischen Parlaments zukünftig weniger mitgedacht werden. Befragt wurden 332 Mitglieder der sogenannten Teilhabe-Community – das erste Umfrage-Panel im deutschsprachigen Raum, das ausschließlich aus Menschen mit Behinderung besteht.
Veröffentlicht am 29.05.2024 05:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
DGS Symbol Gebärdensprache Foto: public domain
Berlin (kobinet) Ein Aufklärungsvideo auf Instagram und YouTube der Deutschen Gehörlosen Jugend (DGJ) weist auf einen gesellschaftlich übersehenen Missstand hin: Nur maximal 10 Prozent aller tauben Kinder haben von Geburt an Zugang auf die Gebärdensprache. „Dabei sind die gravierenden und bleibenden Folgen der Sprachlichen Deprivation längst wissenschaftlich belegt. Wie kann es sein, dass so viele Taube Kinder von dieser grundlegenden Fähigkeit zu kommunizieren ausgeschlossen werden?“ heißt es in einer Presseinformation der Deutschen Gehörlosen Jugend.
Veröffentlicht am 28.05.2024 10:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: SWR
Stuttgart (kobinet) „Der diesjährige ARD Diversity-Tag rückt das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt. Was hat sich getan?“ Dieser Frage geht der SWR in einem Beitrag und in einem Interview mit der baden-württembergischen Landesbehindertenbeauftragten Simone Fischer zum heutigen Diversity-Tag am 28. Mai 2024 nach.
Veröffentlicht am 28.05.2024 10:37 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo zum Projekt Barrierefreiheit von MDR-SACHSEN ANHALT mit Correctiv Foto: MDR
MAGDEBURG (kobinet) Mitte April hatten MDR SACHSEN-ANHALT und CORRECTIV das crossmediale Projekt „Stopp! Wo kommst du nicht voran?“ gestartet. Gestern, am Vorabend des Diversity-Tags, wurde es mit einer Veranstaltung in Tangermünde abgeschlossen. Das Projekt ist vorbei, die Berichterstattung, da ist sich das ProjektTeam einig, aber geht weiter. Die Geschichten der Menschen der Recherchen werden in längere Formate wie #hinREISEND und exactly münden.
Veröffentlicht am 28.05.2024 10:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: SOD
BERLIN (kobinet
BERLIN (kobinet Zum heutigen Internationalen Tag der Leichten Sprache hat Special Olympic- Mitarbeiter Hartmut Augustin mit Sarah Jane Borchert und mit Reynaldo Montoya über die Bedeutung von Leichter Sprache geredet. Sarah Jane Borchert ist Referentin bei Special Olympics Deutschland, geredet. Sie macht Übersetzungen in Leichter Sprache für die größte Sportorganisation für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Reynaldo Montoya ist Sportler und kümmert sich bei Special Olympics Deutschland um das Thema Gesundheit.
Veröffentlicht am 28.05.2024 09:28 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Vielfalt Foto: Pixabay/susan-lu4esm
STUTTGART (kobinet) Anlässlich des heutigen Deutschen Diversity-Tags macht der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg darauf aufmerksam, wie wichtig Vielfalt für eine offene, inklusive und demokratische Gesellschaft ist. Die Gefahr des Erstarkens von rechten Kräften bei den anstehenden Kommunal- und Europawahlen am 9. Juni 2024 betrachtet der Verband mit großer Sorge. Politische Unzufriedenheit dürfe nicht unser Demokratieverständnis und die Akzeptanz von Vielfalt in Frage stellen und zur Zerreißprobe für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung werden.
Veröffentlicht am 28.05.2024 08:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Uwe Frevert mit ISL Logo im Hintergrund Foto: Franziska Vu ISL
Berlin (kobinet) Laut einem Bericht der tagesschau sieht sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mit einem überraschenden Anstieg der Zahl neuer Pflegebedürftiger konfrontiert. In den vergangenen Jahren habe sich diese „geradezu explosionsartig“ erhöht. Es kamen dem Bericht zufolge rund 35.000 Pflegebedürftige mehr dazu als in den Vorjahren üblich. Eine weitere Erhöhung der Pflegeversicherungsbeiträge scheint unausweichlich. Für die VdK-Präsidentin Verena Bentele ist daher eine stärkere Finanzierung der Pflegeversicherung aus Steuermitteln unausweichlich. Uwe Frevert vom Vorstand der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat sich angesichts dieser Situation ebenfalls zu Wort gemeldet und seine Kritik an der derzeitigen Ausrichtung der Pflegeversicherung formuliert.