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Potsdam (kobinet) "Was ist bei der Potsdamer Führerscheinstelle los?" Das fragen sich nicht nur viele behinderte Menschen in Potsdam, sondern auch weit über die Region hinaus. "Potsdams harte Linie: Führerscheinstelle lässt Schwerbehinderte um Führerschein bangen", heißt es beispielsweise in einem Artikel der Märkische Allgemeine. Und weiter titelt diese: "Eine Behinderten-Parkkarte beantragt und plötzlich Angst um den Führerschein? In Potsdam haben das in den vergangenen Monaten Dutzende erlebt. Normal? Nein, wie ein Blick auf die Zahlen in den Nachbarlandkreisen zeigt."
„Schikane. Diskriminierung. Machtmissbrauch. Die Vorwürfe, mit denen sich die Potsdamer Führerscheinstelle derzeit konfrontiert sieht, wiegen schwer. Doch wie ein Blick in die Nachbarkommunen zeigt, geht Potsdam tatsächlich besonders rigide gegen Menschen mit Schwerbehinderung vor. 120 Personen mit Handicap mussten in der Landeshauptstadt im vergangenen Jahr ihre Fahreignung nachweisen“, heißt es weiter in dem Bericht der Märkische Allgemeine vom 11. Juli 2023.
Link zum Bericht der Märkische Allgemeine
Wie sich der Skandal weiterentwickelt hat, kann man unter folgender Chronologie von Berichten verfolgen:
16.10.2023
Potsdam: Führerscheinstelle gibt gravierende Fehler zu und hebt Bescheide auf (maz-online.de)
02.11.2023
15.03.2024
Potsdam: Ministerium wollte Diskriminierung in Führerscheinstelle stoppen (maz-online.de)
15.03.2024
22.04.2024
Potsdam nimmt Behinderten die Führerscheine ab (bz-berlin.de)
21.05.2024
Diskriminierung in der Potsdamer Führerscheinstelle: Klage gegen Entzug erfolgreich (maz-online.de)




