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STENDAL (kobinet) Barrierefreiheit wird am besten gestaltet, wenn dazu auch der Rat von jenen eingeholt wird, die von Barrieren betroffen sind - das ist allgemein bekannt. Dennoch wird immer wieder versucht, das auch "ganz alleine hinzukriegen". Mit dem Projekt "Stopp - wo kommst Du nicht voran" haben Mitteldeutscher Rundfunk und Correctiv auch Beispiele dafür gefunden, was alles schief gehen kann. Aktuell hat der Mitteldeutsche Rundfunk veröffentlicht, was er am Bahnhof Stendal vorgefunden hat.
So wirkt das Gelände um den Bahnhof an der Hochschule Stendal wie ein Paradebeispiel für Barrierefreiheit. Die Wegeführung ist, wie die sehbehinderte Daniela Waiß bei einem Spaziergang mit dem Projektteam aufzeigt, für blinde Menschen nicht richtig nachvollziehbar und an einigen Stellen gefährlich.
Der vollständige Bericht zu den Erfahrungen am Bahnhof Stendal ist auf den Seiten des MDR nachzulesen.





Leider ist mangelnde Barrierefreiheit auch bei anderen Neu- oder Umbaumaßnahmen häufig nicht gut umgesetzt. Sei es, dass die Höhendifferenz zum Zugeinstieg am neu entstandenen Bahnsteig so hoch ist, dass die Rampe nicht benutzt werden kann oder der Aufzug im kernsanierten Gebäude zu klein für einen Aufzug ist bzw. eine Rollstuhlrampe so steil ist, dass ichals Rollifahrerin da nicht runter fahre und dann immer wieder sogar noch Stufen für eine Begleitperson zum besser hintreten eingearbeitet wurden, so dass die kleinen Vorderräder nur wenige Zentimeter breiter sind…
Bitte redet mit den Betroffenen, die diese baulichen Orte nutzen möchten bzw. sollen!