Veröffentlicht am 15.07.2024 13:10 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Mevlida Omerovic aus der Geschäftsstelle des Krisendienstes zeigt den Jahresbericht 2023 Foto: Krisendienst Psychiatrie Oberbayern
MÜNCHEN (kobinet) In Oberbayern suchen immer mehr die Hilfe des Krisendienstes der Psychiatrie Oberbayern. Das zeigt der kürzlich veröffentlichte Jahresbericht 2023. In den Krisendiensten Bayern werden die unterschiedlichen Kompetenzen der psychiatrischen Versorgung gebündelt: ambulante und sozialpsychiatrische Beratung und Therapie sowie ambulante und klinisch medizinische Versorgung.
Veröffentlicht am 15.07.2024 07:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Cover des IGEL-Podcast von Ellen Keune mit Ulrike ‚Ehler Foto: IGEL-Media
Schorndorf (kobinet) „Ich wünsche euch den Mut, die Welt auf den Kopf zu stellen“, so lautet der Titel des aktuellen Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Zum nunmehr dritten Mal wurde der IGEL-Podcast von Ellen Keune gestaltet, die alle zwei Monate einen Podcast zur Persönlichen Zukunftsplanung veröffentlicht. Dieses Mal war Ulrike Ehler bei Ellen Keune im IGEL-Podcast zu Gast, die ihre Geschichte und Geschichten zur Persönlichen Zukunftsplanung erzählte.
Veröffentlicht am 15.07.2024 07:17 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Bild vom Workshop Foto: Universität Luxemburg
Luxemburg (kobinet) „Welche Arbeit braucht die inklusive Gesellschaft?“ Dies war der Titel von einem von einer Reihe von Workshops, die im Rahmen der vom luxemburgischen Familienministerium organisierten Inklusionsmesse unter dem Motto „Alles Normal – LETZ CELEBRATE INCLUSION“, die am 12. und 13. Juli 2024 in Luxemburg stattfand. Bei dem von der Universität Luxemburg organisierten Workshop zur inklusiven Arbeit stellte sich einerseits das von der Universität betriebene Projekt PATH_CH-Lux – Wege in den Arbeitsmarkt von jungen Menschen mit Behinderungen in der Schweiz und in Luxemburg – vor und andererseits bot eine Lesung von Ottmar Miles-Paul mit seinen Leseassistent*innen Susanne Göbel und Peter Stabenow aus dem Roman „Zündeln an den Strukturen“ den Rahmen für eine engagierte Diskussion zum Thema. Die Veranstaltung, die auch im Livestream übertragen wurde, wurde mittlerweile auf YouTube eingestellt und kann damit auch im Nachhinein ab 1:51:00 verfolgt werden.
Veröffentlicht am 15.07.2024 06:46 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Pride Parade am 13.7.2024 in Berlin Foto: Bündnis Pride Parade
Berlin (kobinet) Am 13. Juli 2024 zog die mittlerweile 11. behindert + verrückt feiern Pride Parade in Berlin von der Hasenheide zum Kottbusser Tor. Rund 800 Menschen folgten nach Informationen der Veranstalter*innen dem Aufruf. Forderungen in diesem Jahr waren: Ein wirklich inklusiver Zugang zu Schule und Arbeitswelt. Keine Sanktionen für behinderte und verrückte Menschen im Bürgergeld. Selbstbestimmung bei der Gesundheitsversorgung. Ein Ende von Gewalt, Wegsperren und Zwang in Krankenhäusern, wie es in der Presseinformation der Veranstalter*innen heißt. Der rbb berichtete über die Pride Parade in einem knapp dreiminütigen Filmbericht.
Kleve (kobinet) Den eigenen Wohnort aktiv mitgestalten, sich für Inklusion in den verschiedenen Lebensbereichen einsetzen, Barrieren vor der eigenen Haustür abbauen – all das geht in der Kommunalpolitik. Wie genau, das können interessierte Menschen mit Behinderungen aus dem Kreisgebiet Kleve jetzt beim kostenlosen Workshop „Tschüss Barrieren, hallo Vielfalt“ erfahren, der am Donnerstag, 22. August 2024, von 15 bis 19 Uhr im Kreishaus in Kleve (Maywaldsaal) stattfindet. Anmeldungen sind ab sofort möglich. „Dieser Workshop kann einen ersten Beitrag dazu leisten, die gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Kommunalpolitik zu verbessern“, so Landrat Christoph Gerwers. „Auch hier hilft Vielfalt, um die Belange unterschiedlicher Gruppen besser in den Blick zu nehmen.“
Veröffentlicht am 15.07.2024 02:10 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Kolumne
Uneasy summertime, dennoch gelassen – der Buddha im Hinterstädtchen Foto: Hans-Willi Weis
Staufen (kobinet) Moment mal, da stimmt was nicht. Muss es nicht heißen, „summertime and the living is easy“? Müsste es, wäre die Welt und wären ihre Sommer noch in Ordnung, so wie sie es gewesen sind, als Janis Joplin ihre Cover-Version des Songs in den späten Sechzigern aufgenommen hat. Inzwischen, in den Zwanzigern des 21. Jahrhunderts, ist die Welt nicht mehr in Ordnung und die Sommerzeit no longer easy. Von wegen „fish are jumping“ und „nothing can harm you“, umgekehrt, alles bedrohlich und in den Flüssen treiben die Fische bäuchlings zum Himmel an der Wasseroberfläche. Mit der schönen Melancholie des uns in sommerlicher Unbeschwertheit, in seliger Weltvergessenheit wiegenden Evergreens, ist es ein für alle Mal vorbei. Die Klimakatastrophe hat sie weggefegt. Summertime ist Hitze und Hagel, Feuer und Flut. Was nun?
Veröffentlicht am 14.07.2024 06:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild vom Freedom Drive Foto: ENIL
Berlin (kobinet) „Die Bewegung behinderter Menschen für selbstbestimmtes Leben reicht weit über Deutschland hinaus. Seit 1989 gibt es das Europäische Netzwerk für selbstbestimmtes Leben (ENIL). Wir organisieren regelmäßig den Freedom Drive bei dem Menschen mit Behinderung aus ganz Europa und darüber hinaus in Brüssel zusammenkommen, um gemeinsam für Ihre Rechte einzutreten. Unter dem Motto ‚Reclaim your rights“ (Fordere deine Rechte ein) werden vom 23. bis zum 25. September 2024 in Brüssel Workshops, eine Konferenz, eine Anhörung im Europäischen Parlament und ein Protestzug durch das Europaviertel stattfinden.“ Darauf hat Florian Sanden von ENIL die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
Schwerin (kobinet) Diese Woche stellte Kulturministerin Bettina Martin gemeinsam mit dem Geschäftsführer des gemeinnützigen Trägers Kultur Land MV, Hendrik Menzl, den Bericht „Kultur inklusiv Teilnahmebedingungen an Kulturangeboten für Menschen mit Behinderungen in Mecklenburg-Vorpommern“ der Öffentlichkeit vor. Der Bericht wurde durch das Kulturministerium aus Mitteln der kulturellen Projektförderung mit 45.000 Euro finanziert und durch die Fachstelle Kulturelle Bildung und Kultur Land MV erstellt. Darauf weist das Kultusministerium von Mecklenburg-Vorpommern hin.
HANNOVER (kobinet) Der „Zweite Bericht zur inklusiven Schule“ der Landesregierung. macht einige positiven Aspekte deutlich, die belegen, dass sich die Inklusion an niedersächsischen Schulen in ungenügendem Tempo entwickelt. Die Anzahl der Kinder mit Förderbedarf, die eine inklusive Schule besuchen, befindet sich seit fünf Jahren auf dem gleichen Niveau. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen kritisiert diese Stagnation und fordert mehr Anstrengungen seitens der Landesregierung
Veröffentlicht am 12.07.2024 07:15 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen Foto: LB Bremen
Luxemburg (kobinet) Elf Lesungen hat er schon hinter sich. Kurz vor der Sommerpause geht es für Ottmar Miles-Paul aber noch einmal auf Tour zu einer Lesung aus seinem Roman „Zündeln an den Strukturen“ über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen und Alternativen dazu nach Luxemburg. Im Rahmen eines Workshops der Universität Luxemburg bei der Veranstaltung „Alles normal – Letz Celebrate Inclusion“ mit dem Titel: „Welche Arbeit braucht die inklusive Gesellschaft?“ im Forum Geesseknäppchen, 40 Boulevard Pierre Dupong, in L-1430 Hollerichfindet findet am 13. Juli 2024 von 10:00 – 13:30 Uhr eine Lesung von Ottmar Miles-Paul mit seinen Leseassistent*innen Peter Stabenow und Susanne Göbel mit Diskussion statt.
Veröffentlicht am 12.07.2024 06:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Annett Heinich Foto: privat
Dresden (kobinet) „Vor ein paar Tagen haben sich morgens um 9 Uhr Vertreter*innen der Initiative Neustad(t)raum, des Verbandes der Körperbehinderten der Stadt Dresden und Neustadt-Kümmerer Peter Thormeyer in Seidels Klosterbäckerei getroffen. Gemeinsam starteten sie eine ‚Rampen-Tour‘. Vorneweg Annett Heinich. Sie und andere Rollstuhlfahrer*innen hatten mobile Rampen im Gepäck und wollten praktisch testen, ob und mit welcher Rampe der Zugang für Rollstuhlnutzer*innen in Läden, Restaurants, Cafés oder Kulturstätten mit maximal zwei Stufen am Eingang ermöglicht werden kann.“ So heißt es in der Einführung eines Berichts des Online-Magazin für Dresden Neustadt Neustadt-Geflüster. Annett Heinich erklärte dazu gegenüber den kobinet-nachrichten: „Die von der Regierungskoalition versprochene Reform des Behindertengleichstellungsgesetz und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz für mehr Barrierefreiheit könnte eine solche Sisyphus-Arbeit überflüssig machen.“
Veröffentlicht am 12.07.2024 06:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Alexander Schweitzer und Dörte Schall Foto: Staatskanzlei RLP / Sell
Mainz (kobinet) Dörte Schall, neue Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung von Rheinland-Pfalz, hat am 10. Juli 2024 die Amtsgeschäfte übergenommen. Zuvor war sie von Ministerpräsident Alexander Schweitzer ernannt und anschließend im Landtag vereidigt worden. Anlässlich der Amtsübergabe dankte Dörte Schall ihrem Vorgänger, Ministerpräsident Alexander Schweitzer, sowie dem früheren Staatssekretär und Amtschef Fedor Ruhose für die erfolgreiche Arbeit, die reibungslose Amtsübergabe und den vertrauensvollen Austausch. Dörte Schall erklärte: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die enge Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und Kollegen. Rheinland-Pfalz ist ein vielfältiges, lebenswertes und erfolgreiches Bundesland, in dem die Menschen gerne leben und mit Zuversicht in die Zukunft blicken können.“
Veröffentlicht am 12.07.2024 05:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der Fachstelle EUTB Foto: Fachstelle EUTB
Berlin (kobinet) „Medizinische Rehabilitation als Schlüssel zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit für Menschen mit Behinderungen“, so lautet der Titel eines Beitrags von Lars Hemme von der Fachstelle Teilhabeberatung, der im aktuellen Newsletter der Fachstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung veröffentlicht wurde. „Die Teilhabe am Arbeitsleben ist von großer Bedeutung – nicht nur um den Lebensunterhalt zu sichern, sondern auch für die persönliche Entfaltung und das soziale Miteinander. Menschen mit Behinderungen sehen sich jedoch oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, wenn es um die Teilhabe am Arbeitsleben geht. Eine neu auftretende Behinderung oder eine Verschlimmerung dieser kann den Arbeitsplatz gefährden“, schreibt Lars Hemme u.a.
Veröffentlicht am 11.07.2024 12:56 von Hartmut Smikac in der Kategorie Meinung
Barrierefreie Toilette (nicht für alle aber ein Anfang) Foto: H. Smikac
MAGDEBURG (kobinet) Im Leben gibt es immer wieder einmal Anlässe, sich an Personen zu erinnern, die man früher kannte. Bei mir ist das häufig meine Großmutter. „Bist Du Gottes Sohn, dann hilft Dir selbst !“ hatte sie immer gesagt und das ist mir wieder eingefallen als ich die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion an den Landtag von Sachsen-Anhalt in die Hand bekam. Die Linksfraktion hatte nach den öffentliche Toiletten an Bahnhöfen beziehungsweise Haltepunkten in Sachsen-Anhalt gefragt.
Veröffentlicht am 11.07.2024 12:08 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Deckblatt der Boschüre „BestimmtSelbst – Eine Arbeitshilfe zur Unterstützten Entscheidungsfindung in der rechtlichen Betreuung“ Foto: Lebenshilfe Verlag
BERLIN (kobinet) In Zusammenarbeit mit dem Verein Leben mit Behinderung Hamburg hat der Lebenshilfe-Verlag in Berlin eine neue Broschüre veröffentlicht: Sie trägt den Titel„BestimmtSelbst – Eine Arbeitshilfe zur Unterstützten Entscheidungsfindung in der rechtlichen Betreuung“. Die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung zu stärken und ihre Wünsche in den Vordergrund zu rücken, ist das Ziel. Hierbei unterstützt die Broschüre rechtliche Betreuerinnen und Betreuer.
HANNOVER (kobient) Wer in Niedersachsen in einem Pflegeheim lebt, muss immer mehr dazubezahlen. Das zeigt eine aktuelle Berechnung des Verbands der Ersatzkassen (vdek). Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen zeigt sich angesichts dieser Zahlen erschüttert und appelliert an die Landesregierung, Betroffene schnell zu entlasten und die Investitionskosten für Pflegeheimplätze zu übernehmen.
Veröffentlicht am 11.07.2024 08:31 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Juliane Harms mit Schild und Lupe auf Suche nach dem BGG-Referentenentwurf vor dem Bundesfinanzministerium Foto: ISL
Berlin (kobinet) Die Suche nach dem Referentenentwurf für die im Koalitionsvertrag versprochene Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) für mehr Barrierefreiheit gestaltet sich nach wie vor schwierig. Am 5. Juli 2024 hatte sich die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) bewaffnet mit einer Lupe beim Bundesjustizministerium nach dem Entwurf umgeschaut und ihn dort nicht gefunden. Nun schauten sich Aktive von der ISL am 10. Juli beim Bundesfinanzministerium um. Aber trotz der guten Lupe von Juliane Harms vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) war auch dort der Referentenentwurf nicht zu finden, wie Alexander Ahrens von der ISL den kobinet-nachrichten mitteilte. Nach der Einigung zum Haushalt 2025 hatten die Betroffenen gehofft, dass es nun mit der Reform vorangeht – aber nach wie vor wird der Referentenentwurf gut versteckt.
Veröffentlicht am 11.07.2024 08:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Malu Dreyer bei ihrer Abschiedsrede am 10.7.2024 in Mainz Foto: omp
Mainz (kobinet) Mit Malu Dreyer hat sich am 10. Juli 2024 eine Institution der rheinland-pfälzischen Landespolitik verabschiedet, die weit über das Bundesland hinausgestrahlt hat. Elf Jahre lang setzte Malu Dreyer in der Behindertenpolitik Zeichen, die bundesweite Ausstrahlung hatten, und elf Jahre lang führte sie Rheinland-Pfalz als Ministerpräsidentin. „ZusammenLand“, diesen Begriff hat Malu Dreyer nicht nur geprägt, sondern wie bei ihrer Verabschiedung im Hof der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei deutlich wurde, auf vielfältige Weise mit Leben gefüllt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul war als ehemaliger Landesbehindertenbeauftragter von Rheinland-Pfalz zusammen mit der derzeitigen Landesbeauftragten Ellen Kubica bei der Verabschiedung von Malu Dreyer in Mainz dabei.
Veröffentlicht am 11.07.2024 05:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: SWR
Mainz (kobinet) „Leichte Sprache braucht fast jeder zehnte Mensch“, so titelte die SWR Landesschau Rheinland-Pfalz einen Beitrag, der der Frage nachgeht, was Leichte Sprache ist. Gedreht wurde der fast 5 Minuten lange Film beim Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen. Dort gibt es nämlich auch ein Übersetzungsbüro für Leichte Sprache (EULE).
Dresden (kobinet) Der vom sächsischen Landesbeauftragten für Inklusion der Menschen mit Behinderungen im vergangenen Herbst an die Sächsische Staatsregierung übergebene Bericht über die Ergebnisse seiner Tätigkeit liegt nunmehr als Broschüre vor. Diese kann unter dem Link: Bericht des Landesbeauftragten – Sächsische Staatskanzlei – sachsen.de heruntergeladen oder beim Zentralen Broschürenversand des Freistaates Sachsen unter dem Link: www.publikationen.sachsen.de als Broschüre bestellt werden.
STUTTGART (kobinet) Den vorgelegten Bericht Bericht und die Empfehlungen der Enquetekommission „Krisenfeste Gesellschaft“ beurteilt der Paritätische Wohlfahrtverband Baden-Württemberg als richtige Stoßrichtung für diese Arbeit aber unzureichend in der Konsequenz der damit verbundenen Anforderungen.
Veröffentlicht am 10.07.2024 14:20 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Im angeregten Streigespräch Foto: Pixabay/Josethestoryteller
ERLANGEN (kobinet) Eine wichtige Vorrausetzung für Teilhabe sowie ein Grundbedürfnis des Menschen ist, sich mitteilen zu können und verstanden zu werden. Deshalb ist Unterstützte Kommunikation (UK) eine große Errungenschaft für Menschen, die sich nicht oder nur schwer lautsprachlich ausdrücken können. Denn: Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen.
Veröffentlicht am 10.07.2024 13:55 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo VdK Nordrhein-Westfalen Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (kobinet) Nach einer aktuellen Auswertung des Verbands der Ersatzkassen müssen Pflegebedürftige in Nordrhein-Westfalen im Ländervergleich mittlerweile den höchsten Eigenanteil aufbringen. Der Sozialverband VdK sieht darin eine erschreckende Entwicklung und fordert eine Pflegevollversicherung als einzigen Ausweg aus dieser Entwicklung und den damit verbundenen Problemen.
Brüssel (kobinet) Ein Vorschlag der Europäischen Kommission zum sogenannten grenzüberschreitenden Schutz schutzbedürftiger Erwachsener bereitet derzeit einer Reihe von Behindertenrechtler*innen in verschiedenen Ländern der Europäischen Union große Sorgen. „Wir sind besorgt, dass mit der Inkraftsetzung dieses Verordnungsentwurfs die UN-Behindertenrechtskonvention (UN BRK) verletzt würde“, heißt es u.a. in einer Stellungnahme von BODYS, dem Bochumer Zentrum für Disability Studies. Florian Sanden arbeitet als Referent beim European Network on Independent Living (ENIL) und beschäftigt sich dort intensiv mit dem Thema aus der Sicht behinderter Menschen. Er hat den kobinet-nachrichten folgenden Bericht zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.
Berlin (kobinet) Das inklusive Job-Speed-Dating-Format der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gibt es nicht erst seit dem derzeitigen bundesweiten Job-Speed-Dating-Projekt der Selbstvertretungsorganisation aus dem Jahr 2021, sondern schon seit 2017 in Berlin. Damals hatte die ISL ein Projekt namens „Birlikte“, das in Kooperation mit einem Verein für Migration und Behinderung realisiert wurde. Ziel war es dabei, einem inklusiven Arbeitsmarkt im Sinne des Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention näher zu kommen. Ab 2021 startete das bundesweites Projekt „Job-Speed-Dating – gestärkt und inklusiv ins Arbeitsleben“. „Wir wollten unser Peer-Know-How, unsere Methoden und selbstentwickelten Materialien an andere interessierte ‚Zentren für Selbstbestimmtes Leben‘ weitergeben.“ Dies berichtet Maria-Victoria Trümper im Interview mit der Online-Zeitschrift forum arbeit 02/24.
Veröffentlicht am 10.07.2024 05:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Holger Kiesel Foto: Der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung
Regensburg (kobinet) Bei ihrem Jahrestreffen vom 4.-6. Juli 2024 in Regensburg tauschten sich die kommunalen Behindertenbeauftragten aus ganz Bayern mit Holger Kiesel, dem Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, aus. Dieses Mal stand unter anderem das Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz im Vordergrund. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung war die Überarbeitung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) auf Bundesebene ein fester Bestandteil der Vereinbarungen. Inzwischen ist die Zeit recht knapp und es ist zu befürchten, dass die Bundesregierung die Überarbeitung nicht mehr in dieser Legislaturperiode angehen wird. Das verzögere leider auch die Überarbeitung des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes (BayBGG), die dringend erforderlich wäre.
Veröffentlicht am 10.07.2024 05:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Verena Bentele Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet) Die Verkehrsminister der Länder haben eine Preiserhöhung des Deutschlandtickets ab Oktober angekündigt. Der neue Preis steht noch nicht fest. VdK-Präsidentin Verena Bentele fordert in diesem Zusammenhang: „Das 49-Euro-Ticket ist für viele ein guter Anreiz, das Auto im Alltag häufiger stehenzulassen. Mit einer Preiserhöhung besteht die Gefahr, dass dieser Trend rückläufig wird. Dabei sollte es angesichts des Klimawandels genau umgekehrt sein: Bund und Länder müssen dafür sorgen, dass mehr Menschen Bahn fahren. Jeder sollte seinen Teil zur Transformation hin zu mehr Klimaschutz beitragen können. Menschen mit wenig Einkommen müssen die Möglichkeit bekommen, den ÖPNV zu nutzen. Der VdK fordert daher einen bundesweit einheitlich gültigen Sozialtarif für das Deutschlandticket.“
Veröffentlicht am 09.07.2024 08:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin Foto: Michael Gerr
Berlin (kobinet) Die Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP hat sich am 5. Juli 2024 auf einen Entwurf für den Bundeshaushalt 2025 geeinigt. Nun müsste endlich der Weg für eine Reihe von Reformen frei sein, die im Koalitionsvertrag verankert sind und noch abgearbeitet werden müssen. Das findet zumindest kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul, der in seinem Kommentar der Frage nachgeht, wo der längst überfällige Referentenentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgestzes für mehr Barrierefreiheit nun bleibt.
Veröffentlicht am 09.07.2024 08:13 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Plakat zur Ausstellung Inklusion im Blick Foto: Sozialdenker e.V.
Berlin (kobinet) Am 19. Juli 2024 um 16:00 Uhr wird die Wanderausstellung Inklusion im Blick vom Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, in seinem Amtssitz im Kleisthaus in Berlin eröffnet. Dort kann die Ausstellung vom 19. Juli bis zum 6. September im Kleisthaus, Mauerstraße 53 in 10117 Berlin besichtigt werden. Darauf hat der Verein Sozialdenker hingewiesen.
Veröffentlicht am 09.07.2024 07:37 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Auf dem Gehweg liegender E-Roller Foto: BIZEPS
Frankfurt am Main (kobinet) Die 12. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main entschied am 3. Juli 2024, dass E-Roller-Anbieter die Kosten tragen müssen, wenn E-Roller von Leitstreifen entfernt werden müssen. Auf diese Entscheidung hat Jan Dürrschnabel die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 09.07.2024 07:27 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sharepic für die Übergangsfeier für Andi Vega am 12. Juli 2024 in München Foto: privat
München (kobinet) Für die Abschieds-und Übergangs-Feier für Andreas Vega, der am 18. Juni 2024 gestorben ist, gibt es eine kleine Planänderung. „Da sich sehr viele Leute angemeldet haben, mussten wir kurzfristig einen anderen Rahmen finden, da die ursprünglich vorgesehene Location nicht genügend Raum bot. Der Termin bleibt bestehen, aber wir treffen uns nun am 12. Juli ab 15:00 Uhr am Orleansplatz 3, im dortigen Kaufhaus im vierten Stock in den Räumen der LAGS.“ Dies teilte Inge Plangger den kobinet-nachrichten mit.
Veröffentlicht am 08.07.2024 18:09 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Referentin Jana Schäfer-Bund Foto: Andrea Djifroudi/kreuznacherdiakonie
BAD KREUZNACH (kobinet) Seit fast 25 Jahren das Kompetenzzentrum für Menschen mit Autismus gegen die viele Vorurteile in den Köpfen der Menschen an. Jana Schäfer-Bunde ist hier Teamleiterin hat vor kurzem im Rahmen des Bad Kreuznacher Gesundheitsforums die Arbeit der Autismus Ambulanz vorgestellt. An einem der heißesten Juni-Tagen lockte sie 32 Besucher zu einem Vortrag der Volkshochschule, den sie als Expertin der Stiftung kreuznacher diakonie präsentierte.
Veröffentlicht am 08.07.2024 17:37 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
In Sachen Recht nachgefragt Foto: H. Smikac
ESSEN (kobinet) Wenn ein Sozialhilfeempfänger, der eine Schwerbehinderung hat, aus gesundheitlichen und sprachlichen Gründen keine günstigere und angemessene Wohnung finden, darf die Sozialhilfebehörde die zu übernehmenden Unterkunftskosten nicht einfach kürzen. Der Sozialhilfeträger ist dann verpflichtet, bei der Wohnungssuche zu unterstützen
Veröffentlicht am 08.07.2024 08:28 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Alexander Ahrens mit Schild „Versprechen muss man halten“ vor dem Bundesjustizministerium Foto: ISL
Berlin (kobinet) „Versprechen muss man halten! Wo bleibt der Gesetzentwurf zum BGG? Privatwirtschaft zur #Barrierefreiheit verpflichten!“. Mit diesem Schild, das der Rollstuhlnutzer Alexander Ahrens trägt, zogen Aktive der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am 5. Juli 2024 vor das Bundesjustizministerium in Berlin. Die Aktion zeigt erneut die wachsende Ungeduld behinderter Menschen und ihrer Verbände auf, dass die im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP verankerten Maßnahmen zur Behindertenpolitik endlich konsequent angepackt werden müssen. Bisher liegt immer noch kein Referentenentwurf für Verbesserungen zur Barrierefreiheit durch die versprochene Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) vor.
Veröffentlicht am 08.07.2024 08:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: Liga Selbstvertretung
Berlin (kobinet) Maximilian Krah von der AfD hat in den Sozialen Medien die ARD-Tagesschau in Einfacher Sprache als „Nachrichten für Idioten“ bezeichnet und damit die Zielgruppe des Angebots in unerträglicher Weise verunglimpft. Dies hat ein breites Bündnis von Verbänden auf Initiative der Bundesvereinigung Lebenshilfe und des Paritätischen Gesamtverbandes scharf kritisiert. Ergänzend hierzu hat sich Prof. Dr. Sigrid Arnade von der LIGA Selbstvertretung mit einer Botschaft in Einfacher Sprache an Maximilian Krah zu Wort gemeldet.
Veröffentlicht am 08.07.2024 07:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild zur Pride Parade am 13. Juli 2024 in Berlin Foto: Pride Parade Berlin
Berlin (kobinet) „Wir sind behinderte und verrückte Menschen. Wir machen am 13. Juli unsere Pride Parade. Dieses Jahr ist unser Motto: ‚behindert + verrückt + solidarisch feiern‘. Wir gehen und humpeln und rollen für unsere Rechte auf die Straße. Bei der Parade sind auch Unterstützer*innen dabei. Los geht es um 15 Uhr an der Hasenheide/Jahnstraße. Von dort wird dann zum Kottbusser Tor getanzt. Wir sagen: Deutschland muss mehr für die Menschen•echte von behinderten Menschen und von verrückten Menschen machen!“ So heißt es in der Ankündigung der disjährigen Pride Parade, die am 13. Juli 2024 in Berlin statfindet.
Veröffentlicht am 08.07.2024 07:32 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Geldscheine Foto: Gerhard Bartz
Berlin (kobinet) Der Paritätische Gesamtverband zeigt sich angesichts der am 5. Juli 2024 verkündeten Einigung zum Bundeshaushalt 2025 zutiefst besorgt: “Die Einigung markiert den kleinsten Nenner, aber keinen großen Wurf. Dringende notwendige soziale Investitionen und zugesagte Verbesserungen für breite Bevölkerungsgruppen drohen auf der Strecke zu bleiben”, erklärte Joachim Rock, Leiter der Abteilung Sozial- und Europapolitik und designierter Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands.
Berlin (kobinet) „Deutschlands Gesundheitssystem belegt aktuell meist (noch) einen der vorderen Ranking-Plätze. Leider profitieren nicht alle gleichermaßen von diesem System. Der Paritätische möchte mit seinem Eckpunktepapier ‚Für alle, jetzt! – Gesundheit ist Menschenrecht‘ dazu beitragen, allen Menschen gleichermaßen den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu ermöglichen und den Weg für ein inklusives Gesundheitswesen zu ebnen“, so heißt es vonseiten des Paritätischen, der ein entsprechendes Eckpunktepapier veröffentlicht hat.