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HANNOVER (kobinet) Der „Zweite Bericht zur inklusiven Schule“ der Landesregierung. macht einige positiven Aspekte deutlich, die belegen, dass sich die Inklusion an niedersächsischen Schulen in ungenügendem Tempo entwickelt. Die Anzahl der Kinder mit Förderbedarf, die eine inklusive Schule besuchen, befindet sich seit fünf Jahren auf dem gleichen Niveau. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen kritisiert diese Stagnation und fordert mehr Anstrengungen seitens der Landesregierung
Seit 15 Jahren gilt in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention. Das bedeutet: Kinder mit Behinderung haben das Recht auf gemeinsames Lernen mit Schülern ohne Behinderung. Inklusive Schulen müssen die Regel und nicht die Ausnahme sein. Der aktuelle Bericht der Landesregierung zeigt: Davon ist Niedersachsen jedoch noch weit entfernt. „Obwohl die inklusive Schule bereits vor über zehn Jahren eingeführt wurde, besucht mehr als jedes dritte Kind mit Förderbedarf noch immer keine entsprechende Regelschule“, sagt Dirk Kortylak, Vorstand des SoVD in Niedersachsen. Somit bleibt auch festzustellen, dass mehr als 20.000 betroffene Kinder noch immer an separaten Förderschulen unterrichtet.
„Hier muss noch mehr Tempo gemacht werden. Diese Schüler*innen haben ein Recht auf gemeinsamen Unterricht“, betont Kortylak




