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Soziale Arbeit erfordert gesellschaftlichen Konsens

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STUTTGART (kobinet) Den vorgelegten Bericht Bericht und die Empfehlungen der Enquetekommission „Krisenfeste Gesellschaft“ beurteilt der Paritätische Wohlfahrtverband Baden-Württemberg als richtige Stoßrichtung für diese Arbeit aber unzureichend in der Konsequenz der damit verbundenen Anforderungen.



„Die Enquetekommission wurde seinerzeit zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie eingerichtet – seither sind neue Krisen dazu gekommen und Umfeldbedingungen schwieriger geworden“, stellt Uta-Micaela Dürig, Vorständin Sozialpolitik des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg zum vorgelegten Bericht fest. „Deshalb muss die Arbeit fortgesetzt werden“, so Dürig, „und konkretisierte Handlungsempfehlungen erarbeitet werden. Was es bräuchte, wäre ein zusammen mit Politik, Sozialverbänden sowie kommunalen Institutionen entwickeltes Gleichverständnis über die soziale Daseinsvorsorge, damit Soziale Arbeit ihre zugedachte wie wirkungsvolle Arbeit leisten kann“, so Dürig.

Damit nicht weitere Wählerinnen und Wähler an die extremistischen Ränder wanderten, brauche es zudem eine Stärkung der sozialen Daseinsvorsorge, die soziale Unterstützung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gewährleiste. „Investitionen in Soziale Arbeit sind daher Zukunftsinvestitionen. Bei einem breiten gesellschaftlichen Konsens über die Bedeutung und Rolle von Sozialer Arbeit ist eine auskömmliche und sichere Finanzierung kein Streitpunkt mehr, so die Erfahrung anderer Länder“, sagt Dürig. „Wenn heute aber Einrichtungen ihre Angebote reduzieren müssen oder sie ganz schließen, dann verschärfen sich gesellschaftliche Probleme, mit deutlich negativeren Folgen und größeren Folgekosten.“