STUTTGART (KOBINET) Die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter hat am Freitag die 22 Modellprojekte bekannt gegeben, die im Rahmen der Projektförderung „Impulse Inklusion“ finanziell unterstützt werden. Gefördert werden innovative Projekte von Selbsthilfeorganisationen, Behinderteneinrichtungen, Kommunen und Vereinen, die das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen in Baden-Württemberg voranbringen wollen. Dafür stehen rund 1 Million Euro zur Verfügung.
BREMEN (KOBINET) Am 20. Juli fand auf Einladung des Landesbehindertenbeauftragten der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Joachim Steinbrück, im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft eine auch über die Landesgrenzen hinaus viel beachtete Veranstaltung statt. Die mehr als 170 TeilnehmerInnen beschäftigten sich mit der Frage, wie es mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nach der deutschen Staatenberichtsprüfung auf Bundes- und Landesebene weitergeht. Nun wurde die Dokumentation der Vorträge der Veranstaltung auch ins Internet eingestellt.
BERLIN (KOBINET) Warum bei behinderten Menschen, die auf aufgrund ihrer Behinderung Unterstützung im Alltag benötigen, so wenig vom Alltag übrig bleibt, hat BILD nun sehr plastisch dargestellt. Der Beitrag zeigt die Benachteiligungen auf, die behinderte Menschen aufgrund der Anrechnung des Einkommens und Vermögens auf Leistungen, die sie aufgrund ihrer Behinderung in Anspruch nehmen müssen, derzeit in Kauf nehmen müssen.
LOBBACH (KOBINET) Am Wochenende trafen sich Mitglieder und UnterstützerInnen des Netzwerks für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) in der Manfred-Sauer-Stiftung in Lobbach zum dritten Strategiewochenende. Dabei wurde deutlich, dass sich das Netzwerk gerade im Prozess der Entwicklung des Bundesteilhabegesetzes auf vielen Ebenen engagiert.
Veröffentlicht am 20.09.2015 11:37 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Verbandslogo Foto: Lebenshilfe Berlin
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BERLIN (KOBINET) Eine Abordnung iranischer Entscheidungsträger informiert sich gegenwärtig über Erfahrungen der Lebenshilfe Berlin, um künftig individuelle Wohnangebote für Menschen mit Behinderung in dem westasiatischen Land aufzubauen. „Von dem Austausch profitieren beide Seiten“, sagt Adem Seyfi, Vorstandsmitglied der Lebenshilfe Berlin und selbst Vater eines 15-Jährigen mit Down-Syndrom. „Wir unterstützen den Iran mit unserem Knowhow beim Aufbau und Betrieb von kleinen, dezentralen Wohnangeboten. Gleichzeitig bekommen wir neue Impulse und können unsere interkulturellen Kompetenzen erweitern. Das ist enorm wichtig in unserer Stadt, in der jedes zweite Kind einen Einwanderungshintergrund hat.“
UNBEKANNT (KOBINET) Am 17. und 18. September 2015 fand in Salzburg unter reger Teilnahme die heurige Klausur des österreichischen Klagsverband zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfern statt. Man erfuhr unter anderem, dass bisher 45 Klagen im Gleichstellungsbereich in Österreich durchgeführt wurden und auch wie der Weg von der Beratung durch eine Mitgliedsorganisation hin zu einer Klage Schritt für Schritt funktioniert.
BEHRINGEN (KOBINET) In dieser Woche veranstaltete der Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen seinen zweiten Seminarblock zum Arbeitgebermodell und Persönlichen Budget. Zusammen wurden im Schlosshotel Behringen 30 Personen an dieses Thema herangeführt.
FRIEDRICHSHAFEN (KOBINET) Oliver Straub hat lange geplant und viel organisiert, um seine Tour mit dem Elektrorollstuhl vom Bodensee nach Berlin für ein gutes Bundesteilhabegesetz zu schaffen. Dort wurde er von 14 Bundestagsabgeordneten, der Bundestagsvizepräsidentin und der Bundesbehindertenbeauftragten empfangen. Nun hat er ein Résumé von seiner Tour verfasst und die Presseberichte auf seiner Internetseite zusammengestellt.
BERLIN (KOBINET) Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention unterstützt mehrere Bundesländer bei der Überprüfung von Gesetzen und Verordnungen mit Blick auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Rahmen eines Normenscreenings. Dazu hat sie nun eine Arbeitshilfe veröffentlicht.
Veröffentlicht am 18.09.2015 07:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Auge-Symbol Foto: domain public
NIZZA/BERLIN (KOBINET)
NIZZA/BERLIN (KOBINET) Sehbehinderungen aufgrund diabetischer Netzhauterkrankungen können Patienten den Umgang mit der chronischen Erkrankung Diabetes erschweren. Darauf deuten Vorab-Ergebnisse einer internationalen Untersuchung hin, die in Nizza beim EURETINA-Kongress erstmals präsentiert wurden. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) fordern deshalb mehr Aufklärung über diabetische Netzhauterkrankungen sowie barrierefreie Hilfsmittel und gezielte Reha-Maßnahmen für blinde und sehbehinderte Diabetespatienten.
Veröffentlicht am 17.09.2015 21:26 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Minenräumer mit Hund in Mosambik Foto: Handicap International
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Mosambik hat sich heute offiziell für minenfrei erklärt. Handicap International als einer der Hauptakteure der Minenräumung begrüßt in einer Pressemitteilung, dass nun ein trauriges Kapitel in der Geschichte des südostafrikanischen Landes geschlossen wird. Dessen Menschen sei eine Bedrohung genommen worden, die Tausende Opfer gefordert hat. Dem Land eröffneten sich nun wichtige Entwicklungsperspektiven, die aufgrund von Minen unerreichbar waren.
BERLIN (KOBINET) Bei der Erstellung eines Nationalen Aktionsplanes „Wirtschaft und Menschenrechte“ müssen die Rechte behinderter Menschen im Arbeitsleben umfassend berücksichtigt werden. Dies forderte Martin Marquard, Sprecher der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) für Barrierefreiheit im Rahmen einer Anhörung im Außenministerium, berichtet heute der Behindertenverband. In diesem Aktionsplan, der bis März 2016 fertiggestellt sein soll, geht es um die Umsetzung der UN-Leitprinzipien Wirtschaft und Menschenrechte, die 2011 vom UN-Menschenrechtsrat einstimmig beschlossen worden sind.
DüSSELDORF (KOBINET) Das Landeskabinett von Nordrhein-Westfalen hat den von Sozialminister Guntram Schneider vorgelegten Entwurf des nordrhein-westfälischen Inklusionsstärkungsgesetzes gebilligt. Das Inklusionsstärkungsgesetz enthält nach Informationen des Ministers eine Fülle von Regelungen, die dazu beitragen, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu stärken.
BERLIN (KOBINET) Die Bundesvereinigung Lebenshilfe nimmt die diesjährige bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 11.-20. September zum Anlass, auf die Vielfalt freiwilliger Arbeit hinzuweisen, die heute in einer modernen, bürgeroffenen Behindertenhilfe geleistet wird. Dabei sei die Vielfalt der Freiwilligen selbst von großer Bedeutung. Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung engagieren sich dabei auch selbst für Andere oder für einen guten Zweck. Sie sind nach Informationen der Lebenshilfe im Naturschutz aktiv oder in der Freiwilligen Feuerwehr, sie helfen bei Sportveranstaltungen hinter den Kulissen oder organisieren einen Mittagstisch für Bedürftige.
BERLIN (KOBINET) „Als wir träumten“ lautet der Film über das Aufwachsen fünf Jugendlicher in Leipzig zur Zeit der Wende, den die Bundesbehindertenbeauftragte im Rahmen ihres Kulturprogramms am 1. Oktober ab 19.00 Uhr im Kleisthaus, Mauerstraße 53 in Berlin zeigt.
MAINZ (KOBINET) Zu der Informationstagung der Beiräte der Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen für die Pfalz kamen mehr als 100 Bewohnerbeiräte und Vertrauenspersonen nach Zweibrücken. Dies teilte der rheinland-pfälzische Sozialstaatssekretär David Langner und der Behindertenbeauftragte des Landes Matthias Rösch mit, die an der Tagung teilnahmen.
Veröffentlicht am 16.09.2015 09:03 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Timo Horn und Milos Jojic vom 1. FC Köln Foto: mittendrin e.V.
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UNBEKANNT (KOBINET) Unter dem Slogan „Inklusion – schaffen wir!“ werben ab 22. September Prominente auf 1.250 Großflächenplakaten in Nordrhein-Westfalen für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Mit dabei die Fußballer Timo Horn und Milos Jojic vom 1. FC Köln. Der Kölner Verein mittendrin e.V. hat die Plakataktion gemeinsam mit Kooperationspartnern aufgelegt – als Teil einer Imagekampagne für Inklusion, die seit dem Frühjahr auf den relevanten Social-Media-Kanälen läuft.
Veröffentlicht am 15.09.2015 18:39 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Julia Probst am 5. Mai 2014 am Brandenburger Tor Foto: sch
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UNBEKANNT (KOBINET) Nach mehr als drei Monaten ist das ROLLINGPLANET-Magazin umgebaut und umfassend renoviert wieder da. Die Seite wurde für die Lektüre an mobilen Geräten optimiert. Erstmals wird eine Web-Technologie eingesetzt, die es ermöglicht, Bilder von verschiedenen Servern zuzuspielen. Unter der Schlagzeile „Cochlea-Implantat – Fluch oder Segen für Gehörlose?“ übernimmt das Magazin heute ein Interview mit Julia Probst aus der Online-Ausgabe der Rheinischen Post: „Gehörlosigkeit ist nichts, das man beheben müsste“.
BERLIN (KOBINET) Eine neue Ausgabe des WIR-Magazins ist erschienen zum Thema Mode für Menschen mit Behinderung. „Sich modisch zu kleiden und ohne Hilfe anziehen zu können, ist für Menschen mit Behinderung eine tägliche Herausforderung, denn: Mainstream-Mode von der Stange passt all denen nicht, die keine genormten Körpermaße vorweisen können“, kündigt heute die Redakteurin des Magazins der Fürst Donnersmarck-Stiftung das Heft 2015-2 an. Gibt es Alternativen zu den praktischen Unisex-Hosen und riesigen Regen-Ponchos auf der Rehacare-Messe in Düsseldorf, fragt die Journalistin. Wie sieht Inklusion in der Modewelt aus?
MAINZ (KOBINET) Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler nahm an der Sitzung des Landesbeirats für die Belange behinderter Menschen teil und bekräftigte, dass der Beirat ein wichtiger Partner der rheinland-pfälzischen Landesregierung ist. Der Beirat unter dem Vorsitz des Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, Matthias Rösch, tagte gestern in Mainz. Die Ministerin informierte auch über den aktuellen Stand des Bundesteilhabegesetzes und des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes.
BERLIN (KOBINET) In den letzten Jahrzehnten gab es in Deutschland kaum alte Menschen mit geistiger Behinderung, eine schreckliche Nachwirkung der systematischen „Euthanasie“-Morde durch die Nationalsozialisten. Heute erreicht erstmals eine ganze Generation das Rentenalter. Die Lebenshilfe fordert im Vorfeld einer Tagung am 17. und 18. September daher mehr Teilhabe für Senioren mit geistiger Behinderung auch im Alter.
HAMBURG (KOBINET) Die bestmögliche Versorgung der Familie und der Kinder über den eigenen Tod hinaus ist für viele ein wichtiges Anliegen. Für Eltern von Kindern mit Behinderung birgt die Gestaltung des Testaments einige Problematiken. Am Dienstag, den 13. Oktober um 15:00 Uhr, findet dazu in der Alten Küche, Alsterdorfer Markt 18, in 22297 Hamburg eine Veranstaltung statt.
KOBLENZ-BUBENHEIM (KOBINET) Das Land Rheinland-Pfalz fördert weitere Integrationsprojekte und schafft sechs neue Stellen in einer Integrationsfirma, die Menschen mit Behinderungen eine Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen. Sozialstaatssekretär David Langner übergab gestern in Koblenz-Bubenheim der Globus-Personalleiterin Brigitte David den Bewilligungsbescheid über 94.500 Euro.
KöLN (KOBINET) „Peer Counseling – Rheinische Erfahrungen und internationale Perspektiven“, so lautet der Titel einer Fachtagung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), die am Mittwoch, 18. November von 10.00 bis ca. 17.00 Uhr in Köln stattfindet.
Veröffentlicht am 13.09.2015 16:30 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Rock am Berg 2014 Foto: Lebenshilfe Berlin
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BERLIN (KOBINET) Die Lebenshilfe Berlin rockt am kommenden Samstag zum vierten Mal den Pfefferberg. Das Musikfestival wird von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam gestaltet. Highlight in diesem Jahr ist die Premiere des neuen Festivalsongs, den Menschen aus der Lebenshilfe gemeinsam mit der Berliner Rap-Größe Graf Fidi präsentieren. „Ich mache bei „Rock am Berg“ mit, weil ich die Veranstaltungsreihe geil finde. Nicht der behinderte Mensch steht im Vordergrund, sondern die Künstler und deren Musik. Und das macht das Festival der Lebenshilfe so inklusiv“, meint Graf Fidi.
Veröffentlicht am 13.09.2015 10:13 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Marburger im Finale gegen MTV Stuttgart Foto: Carsten Kobow
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FREIBURG/HENNEF (KOBINET)
FREIBURG/HENNEF (KOBINET) Die Sportfreunde Blau-Gelb Marburg haben sich heute am letzten Spieltag der achten Saison der Blindenfußball-Bundesliga (DBFL) zum dritten Mal die Deutsche Meisterschaft gesichert. Die Hessen setzten sich an diesem Wochenende im entscheidenden Spiel gegen den MTV Stuttgart hauchdünn mit 1:0 durch. Den goldenen Treffer erzielte Niklas Schubert. Den zweiten Platz in der Liga, in der in diesem Jahr über fünf Spieltage verteilt neun Mannschaften im Modus „Jeder gegen Jeden“ spielten, sicherte sich auf dem Münsterplatz in Freiburg der Chemnitzer FC. Die Sepp-Herberger-Stiftung richtet seit dem Jahr 2008 zusammen mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) und dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) die DBFL aus.
Veröffentlicht am 13.09.2015 07:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Christiane Möller mit T-Shirt zum Blindengeld Foto: omp
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BERLIN (KOBINET) „Blindsein ist in ganz Deutschland gleich. Warum nicht auch das Blindengeld?“ Mit dieser Frage auf dem T-Shirt begleitete die Juristin Christiane Möller vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und Mitautorin des Entwurfes für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe des Forums behinderter JuristInnen diese Woche die letzte Etappe von Oliver Straub nach Berlin mit dem Tandem.
BERLIN (KOBINET) Der Sozialverband SoVD übt scharfe Kritik an der laut Medienberichten geplanten Anpassung der Hartz IV-Regelsätze. Der Verband tritt dafür ein, dass die Hartz IV-Regelsätze bedarfsgerecht berechnet werden müssen, denn bisher werde der Alltag der Hartz-Bezieher falsch abgebildet.
GüTERSLOH (KOBINET) „Von Integration kann hier keine Rede sein“, so betitelte die junge Welt ein Interview, dass Susan Bonath mit dem Rechtsanwalt Peter Heethey in Sachen Beschäftigung behinderter Menschen in Werkstätten führte. Dabei vertritt der Rechtsanwalt fünf KlägerInnen, die gegen den Wertkreis Gütersloh gGmbH aufgrund von Benachteiligungen klagen.
BERLIN (KOBINET) In den aktuellen Haushaltsberatungen muss das Bundesteilhabegesetz mit einem eigenen Etatansatz berücksichtigt werden. Das fordern der Deutsche Behindertenrat und die Fachverbände für Menschen mit Behinderung.
Veröffentlicht am 11.09.2015 12:51 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Aktueller Titel des Magazins Foto: AWS Medienverlag
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ETTLINGEN (KOBINET) Wie mag es sich wohl anfühlen, nach zehn Jahren im Rollstuhl einen ersten Schritt zu machen? Vor sechs Jahren wurde RehaTreff-Redakteur Werner Pohl das erste Mal mit dem Thema „Exoskelett“ konfrontiert. Sein Urteil damals: „Was soll der Unsinn?“ Auch heute ist er noch der Meinung, dass man im Rollstuhl hierzulande ganz gut durchs Leben kommt. Aber sein Beruf bringt es mit sich, dass er alles, was für mobilitätseingeschränkte Menschen von Interesse sein könnte, ganz genau unter die Lupe nimmt, berichtet das Magazin in seiner heute erschienenen Ausgabe 3/2015.
KASSEL (KOBINET) Susanne Göbel setzt sich seit vielen Jahren für die Selbstbestimmung, Selbstvertretung und die Rechte von Menschen mit Lernschwierigkeiten und mit hohem Unterstützungsbedarf ein. Hierfür hat sie viele Schulungen in und außerhalb von Einrichtungen für behinderte Menschen und „Fachleute“ durchgeführt und Zukunftsplanungsprozesse angeschoben. In ihrem Kommentar für die kobinet-nachrichten macht sie deutlich, dass Menschenrechtsverletzungen beim Namen genannt und geahndet werden müssen.
BERLIN (KOBINET) Die behindertenpolitische Sprecherin der Linken Fraktion im deutschen Bundestag stellt aufgrund einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion fest, dass laut Bundesregierung das deutsche Recht keine Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderungen kennt. Diese Aussage der Bundesregierung sei unerträglich, da sie nichts mit der Realität zu tun habe.
DüSSELDORF (KOBINET) In fast allen Bundesländern sinkt die Arbeitslosenquote seit Jahren – auch in Nordrhein-Westfalen. Fachkräftemangel wird allen Ortes beklagt. Deshalb ist es an der Zeit, auch diejenigen mit ins Boot zu nehmen, die bislang keine guten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt hatten, die Langzeitarbeitslosen. Dafür treten der nordrhein-westfälische Arbeitsminister und der Gesamtverband des Paritätischen ein.
Veröffentlicht am 10.09.2015 11:09 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild des Reichstages Foto:
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BERLIN (KOBINET) Heute übergibt der Werkstattrat der wertkreis Gütersloh gGmbH die Unterschriftenlisten seiner öffentlichen Petition „Mehr Anerkennung für Menschen mit Behinderungen durch faire und gleichberechtigte Arbeit“ im Deutschen Bundestag in Berlin. Stefan Schwartze, Sprecher für die SPD im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, wird die 9.296 Unterschriften in Empfang nehmen, teilte Jürgen Linnemann den kobinet-nachrichten mit. Der Petitionsausschuss wird die Petition dann prüfen und darüber beraten.
BERLIN (KOBINET) Mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD wurde gestern im Petitionsausschuss eine Eingabe abgelehnt, die eine Erhöhung der Ausgleichsabgabe für Unternehmen fordert. Für Corinna Rüffer, Obfrau im Petitionsausschuss und Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen wird daran deutlich, dass es sich bei den Statements zur Integration behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt meist nur um Gerede handelt.
BERLIN (KOBINET) „Viele vom Unrecht in der Behindertenhilfe und Psychiatrie Betroffene warten schon sehr lange darauf, dass eine möglichst gerechte Lösung gefunden wird“, betonte die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Verena Bentele. Sie begrüßt, dass nun ein konstruktiver Vorschlag für eine Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ vorgelegt wurde.
HÜRTH (KOBINET) Die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen begrüßt, dass Bund, Länder und Kirchen gestern einen Vorschlag für die Einführung eines Hilfesystems für Heimkinder mit Behinderung, die in der Vergangenheit in Einrichtungen der Behindertenhilfe misshandelt worden sind, vorgestellt haben. „Heute ist ein wichtiger Tag für die Opfer die aus Heimen der Behindertenhilfe, die im Westen zwischen 1949 und 1975 sowie im Osten zwischen 1949 und 1990 großes Leid erdulden mussten“, sagte Uwe Schummer, Vorsitzender der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen.
AU AM INN (KOBINET) Über haarsträubende Menschenrechtsverletzungen in einer Behinderteneinrichtung in Au am Inn berichtet der Bayerische Rundfunk. Dem Bericht von B5 aktuell zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft Traunstein gegen das Kinderheim „Haus Maria“ in Au am Inn wegen Freiheitsberaubung. Es sollen Genehmigungen für die geschlossene Unterbringung von geistig behinderten Kinder gefehlt haben und diese regelmäßig in ihr Zimmer eingesperrt worden sein.
BERLIN (KOBINET) Marina Frass weiß zwar nicht, wie sie zu der Ehre kommt, aber ihre Aktivitäten sprechen für sie, dass sie am 11. September von Bundespräsident Joachim Gauck zu dessen Bürgerfest im Park des Schloss Bellevue eingeladen ist. Die Inklusionsbotschafterin hat sich nicht nur durch die Einschränkungen nach dem Schlaganfall gekämpft, sondern hat ihr Studium erfolgreich abgeschlossen und engagiert sich auf vielen Ebenen für die Selbstbestimmung und Inklusion.