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Behindertenpolitik konsequent gestalten

Pressekonferenz des DBR-Sprecherrats
Pressekonferenz des DBR-Sprecherrats
Foto: DBR

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Pressekonferenz des DBR-Sprecherrats
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Pressekonferenz des DBR-Sprecherrats
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BERLIN (KOBINET)

BERLIN (KOBINET) Am Vorabend des Welttages der Menschen mit Behinderungen hat der Sprecherrat des Deutschen Behindertenrats auf einer Pressekonferenz seine nachdrückliche Forderung bekräftigt, Behindertenpolitik endlich konsequent aus menschenrechtlicher Perspektive zu gestalten. "Wir wollen von bevormundender 'Fürsorge' wegkommen und stattdessen menschenrechtliche Ansprüche (Rechte) einlösen. Dabei stützen wir uns in erster Linie auf die UN-Behindertenrechtskonvention von 2006 und nunmehr auch auf die im April des Jahres veröffentlichten Abschließenden Bemerkungen des UN-Fachausschusses nach der ersten Staatenprüfung", so Sprecherratsvorsitzender Ilja Seifert.



Seit September gibt es auch die UNO-Agenda 2030, in der an vielen Stellen die wesentliche Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit den unterschiedlichsten Beeinträchtigungen angemahnt wird. „Konkret gingen wir auf das geplante Bundesteilhabegesetz ein, das einkommens- und vermögensunabhängig sein, unabhängige Beratung ermöglichen und personenzentriert ausgestaltet sein muss“, teilte Seifert mit. „Auch das Bundesgleichstellungsgesetz (BGG) und seine Novellierung sprachen wir an. Wir kritisierten, dass nach wie vor der zivilrechtliche Teil fehlt. So werden wir nie zu umfassender Barrierefreiheit kommen. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass wir uns auch solidarisch mit Flüchtlingen erklärten, die trotz ihrer Behinderungen zu uns kommen.“