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Inklusionsbarometer Arbeit

Inklusionsbarometer Arbeit vorgestellt
Inklusionsbarometer Arbeit vorgestellt
Foto: Aktion Mensch/Huebner

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Foto: Aktion Mensch/Huebner

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Inklusionsbarometer Arbeit vorgestellt
Foto: Aktion Mensch/Huebner

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Inklusionsbarometer Arbeit vorgestellt
Foto: Aktion Mensch/Huebner

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Inklusionsbarometer Arbeit vorgestellt
Foto: Aktion Mensch/Huebner

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Inklusionsbarometer Arbeit vorgestellt
Foto: Aktion Mensch/Huebner

BONN/BERLIN (KOBINET)

BONN/BERLIN (KOBINET) Mehr als 1,15 Millionen Menschen mit Behinderung sind nach jüngsten Zahlen in Deutschland erwerbstätig - so viele wie nie zuvor. Das wurde für das heute veröffentlichte Inklusionsbarometer Arbeit von Aktion Mensch und Handelsblatt Research Institute (HRI) herausgefunden. "In vielen Teilbereichen sind Entwicklungen zu erkennen, die zu vorsichtigem Optimismus Anlass geben", meint HRI-Präsident Prof. Bert Rürup. "Dennoch könnten Menschen mit Behinderung noch viel stärker vom Aufschwung am Arbeitsmarkt profitieren",  relativiert Armin von Buttlar, Aktion Mensch-Vorstand. Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung sind das Schlusslicht auf dem ersten Arbeitsmarkt, stellt dazu die Lebenshilfe fest.



Denn die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung ist mit 13,9 Prozent leicht gesunken, aber immer noch doppelt so hoch wie in der Vergleichsgruppe ohne Behinderung. Die Zahl der Arbeitslosen mit Schwerbehinderung ist mit 181.110 Menschen um rund 3000 gestiegen.

Menschen mit einer geistigen Behinderung haben die schlechtesten Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt, so die Lebenshilfe. Zum Welttag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember fordert daher die Bundesvorsitzende Ulla Schmidt „ein gutes Bundesteilhabegesetz mit einem umfassenden Budget für Arbeit, das es Werkstattbeschäftigten ermöglicht, in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes zu arbeiten“.

Menschen mit geistiger Behinderung beweisen nach Ansicht der früheren Bundesgesundheitsministerin und heutigen Vizepräsidentin des Bundestages tagtäglich, dass sie auf ausgelagerten Arbeitsplätzen durchaus bestehen können – in der Gastronomie, als Bäckergeselle, als Alltagshelferin in der Altenhilfe oder als Patientenlotsen im Uni-Klinikum Jena.

Heute sind überproportional viele Menschen mit geistiger Behinderung statt auf dem ersten Arbeitsmarkt in einer Werkstatt tätig: Im Jahr 2012 hatten 77 Prozent der 259.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Werkstätten eine geistige Behinderung, dagegen nur drei Prozent eine körperliche Behinderung. In der Aktion-Mensch-Studie machen somit Menschen mit geistiger Behinderung auch nur ein Prozent der befragten Arbeitnehmer aus.