Veröffentlicht am 28.11.2018 09:24 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt Logo der linken Tageszeitung junge Welt Foto: Junge Welt
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Heute hat die Zeitung junge Welt ihre schon traditionelle Beilage zur Behindertenpolitik veröffentlicht. Dabei geht es schwerpunktmäßig um die Menschenrechte behinderter Menschen, die anhand verschiedener Themen beleuchtet wird.
HANNOVER (KOBINET) Mit großem Unverständnis reagiert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen auf die Forderung des Philologenverbandes zum Thema schulische Inklusion. Deren Vorsitzender Horst Audritz hatte nach Informationen des SoVD Niedersachsen zufolge gefordert, die Förderschule Lernen entgegen den Planungen der niedersächsischen Landesregierung zu erhalten. „Das ist unverantwortlich und zeigt, dass dem Philologenverband die gleichberechtigte Teilhabe von Kindern mit Behinderung offensichtlich nicht so wichtig ist“, kritisiert der SoVD-Landesvorsitzende Adolf Bauer.
MERSEBURG (KOBINET) Im Rahmen des Erstsemesterprojektes des Studienganges Soziale Arbeit an der Hochschule Merseburg haben sich Philemon Thümmel, Luise Krauthahn, Paula Borck und Lydia Wehausen speziell mit dem Thema Empowerment von Menschen mit Behinderungen durch politische Teilhabe beschäftigt. Als Projektziel wird eine Ausstellung zum Oberthema Selbsthilfe im sächsischen Psychiatriemuseum in Leipzig organisiert, in der alle Gruppen ihre Ergebnisse vorstellen. Die vier Studierenden stellen ihre Ergebnisse in Form einer Litfassäule vor. Teil der Recherchen war das folgende Interview mit Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag, welches als Text und Audio Bestandteil der Ausstellung sein wird. Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. phil. Frederik Poppe.
FREIBURG (KOBINET) Bei der Erwerbsminderungsrente muss gleiches Recht für Alle gelten. Dabei müsse eine Gleichstellung aller Erwerbsminderungsrentner (Bestands- und Neurentner) und eine Rentenreform erfolgen, die für alle gilt. Dies fordert eine Gruppe von ErwerbsminderungsrentnerInnen, die sich für eine Petition auf der Plattform open petition zusammengeschlossen haben und bereits ca. 2.000 UnterstützerInnen gewinnen konnten. Darauf hat Anja Schmidt aus Freiburg die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
UNBEKANNT (KOBINET) Der Bundesrat ist mit der geplanten Beitragssatzanhebung um 0,5 Prozentpunkte ab 2019 in der gesetzlichen Pflegeversicherung einverstanden. Die Länderkammer erhob keine Einwände gegen den Gesetzentwurf der Bundesregierung hervorgeht. Alle, die gesetzlich krankenversichert sind, müssen auch den Beitrag zur Pflegeversicherung zahlen.
BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Handballbund sorgt bei der IHF Handball-Weltmeisterschaft im Januar 2019 für eine Premiere der besonderen Art. Zum ersten Mal können blinde- und seheingeschränkte Fans Dank einer Blindenreportage die deutschen Spiele in Berlin und Köln live in den Arenen erleben. Möglich macht das eine Kooperation des DHB mit AWO-Passgenau e.V. und dessen Projekt T_OHR mit freundlicher Unterstützung der Aktion Mensch.
WUPPERTAL (KOBINET) Frauen mit Behinderung sind nicht nur besonders gefährdet, sondern sie wollen und können auch wichtige Akteurinnen im Kampf gegen Gewalt an Frauen sein. Das zeigte ein Vernetzungstreffen für Frauenbeauftragte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung am vergangenen Dienstag.
Veröffentlicht am 27.11.2018 10:16 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Alle Informationen in der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ gibt es auch in Braille-Schrift. Foto: D. Ketz
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SCHLEIDEN-VOGELSANG (KOBINET)
SCHLEIDEN-VOGELSANG (KOBINET) Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung lädt das Nationalpark-Zentrum Eifel in die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ ein. Der Eintritt ist an diesem Tag von 10 bis 17 Uhr für alle Besucher mit Beeinträchtigungen und gegen Vorlage eines Schwerbehindertenausweises, kostenfrei.
Veröffentlicht am 27.11.2018 09:17 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von Josef Ströbl Foto: omp
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KASSEL (KOBINET) Im Vorfeld des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Welttages der Menschen mit Behinderungen, der traditionell am 3. Dezember begangen wird, fordern die derzeit 100 InklusionsbotschafterInnen verstärkte Anstrengungen für die Inklusion und für die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
Veröffentlicht am 27.11.2018 07:25 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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BERLIN (KOBINET) Im Jahr 2017 starben laut einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag (hib) insgesamt 3.180 Personen im Straßenverkehr. 66.513 Personen seien 2017 schwer verletzt sowie 323.799 Personen leicht verletzt worden.
Veröffentlicht am 27.11.2018 06:55 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Prof. Dr. Theresia Degener von BODYS Foto: BODYS
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BOCHUM (KOBINET) Vom Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) wurde eine neue Broschüre über die nunmehr zehnjährige Arbeit des Fachausschusses der Vereinten Nationen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention mit dem Titel „Auf dem Weg zu inklusiver Gleichheit: 10 Jahre UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ herausgegeben. Die Autorin ist Prof. Dr. Theresia Degener, die derzeit die Vorsitzende des Ausschusses ist.
UDER (KOBINET) Am vergangenen Wochenende veranstaltete das Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) wieder ein Strategiewochenende, diesmal in der Bildungs- und Ferienstätte Eichsfeld in Uder. Mit Corinna Rüffer, der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, hatte der Verein am Freitagabend eine profunde Kennerin und Kritikerin des Bundesteilhabegesetzes zu Gast. „Das war ein langer und spannender Diskussionsabend, der uns durch das weite Feld der Behindertenpolitik führte. Herzlichen Dank hierfür an Corinna und gerne mal wieder“, erklärte das Vorstandsmitglied von NITSA Jenny Bießmann.
Veröffentlicht am 27.11.2018 05:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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STUTTGART (KOBINET)
STUTTGART (KOBINET) „Miriam Maertens hat Mukoviszidose, eine unheilbare Erbkrankheit. Trotz düsterer Prognosen der Ärzte verwirklicht sie ihren Traum und wird Schauspielerin. In andere Rollen zu schlüpfen, lenkt sie ab und macht sie mental stark. Mit Anfang dreißig wird sie gegen den Rat der Ärzte schwanger, zu diesem Zeitpunkt ist ihre Lunge schon ziemlich schwach. In ‚Verschieben wir es auf morgen‘ beschreibt Miriam Maertens, wie sie durch alle Widrigkeiten des Schicksals ihren Weg findet und einfach so lebt, als wäre sie gesund“, heißt es in der Ankündigung für die Nicole Köster moderierte Sendung SWR1 Leute, die am Mittwoch, den 28. November von 10:00 – 12:00 Uhr im Rundfunksender SWR1 Baden-Württemberg gesendet wird und auch im Livestream gehört werden kann.
BERLIN (KOBINET) Berliner Taxifahrer können jetzt eine Förderung von bis zu 15 000 Euro beantragen, wenn sie ihr Auto behindertengerecht umrüsten. Das berichtet heute die Berliner Zeitung in einer Verlagsbeilage „Leben mit Handicap“. Darin wird der Vorsitzende des Berliner Behindertenverbandes, Dominik Peter zitiert: „In Berlin gibt es nur sieben barrerefreie Taxis, und das bei etwa 8200 Taxis in der Stadt.“ Das Inklusionstaxi sei ein wichtiger Schritt zur inklusiven Stadt, sagt die Sprecherin von Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke).
UNBEKANNT (KOBINET) In einer Anhörung forderten Gesundheits- und Sozialexperten sowie die Arbeitgeberverbände fordern eine langfristige Finanzierungsstrategie für die Pflegeversicherung. Die von der Bundesregierung geplante neuerliche Beitragssatzerhöhung um 0,5 Prozentpunkte 2019 sei eine notwendige, aber kurzfristig wirkende Reaktion auf die wachsenden Leistungsausgaben, erklärten Experten anlässlich der Anhörung des Gesundheitsausschusses über den Gesetzentwurf zur Beitragssatzanpassung am Montag im Bundestag.
STUTTGART (KOBINET) Das beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) angesiedelte baden-württembergische Landesjugendamt präsentierte zum Abschluss der Arbeit der Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder einen Bericht. Mehr als 2.400 betroffene Heimkinder suchten Hilfe. Während der Fonds des Bundes für die Jugendhilfe endet, geht im Land Baden-Württemberg die Unterstützung ehemaliger Heimkinder weiter, wie der baden-württembergische Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha heute mitteilte.
DORTMUND (KOBINET) Die Beratungs- und Kontaktstelle für Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund gibt es seit dem ersten April. Zeit, einmal eine erste Bilanz zu ziehen – und diese ist, so die Lebenshilfe Dortmund, positiv.
Veröffentlicht am 26.11.2018 10:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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ULM (KOBINET) Die uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben stand im Mittelpunkt einer Fachtagung, zu der Angela Rubens von der Kontaktstelle Ulm/Alb-Donau-Kreis des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) am 20. November ins Haus der Begegnung in Ulm eingeladen hatte. Diese stand unter dem Motto „Ulm und um Ulm herum – Barrierefreie Mobilität in Stadt und Land“. Gerade für Menschen, die aufgrund einer Behinderung oder altersbedingt Mobilitätsprobleme haben, ist eine barrierefreie Gestaltung der Verkehrsinfrastruktur Voraussetzung für eine Teilhabe am Leben, hebt Angela Rubens in ihrem Bericht, den sie den kobinet-nachrichten zur Verfügung stellt.
Veröffentlicht am 26.11.2018 08:26 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des BSK Foto: BSK
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KRAUTHEIM (KOBINET)
KRAUTHEIM (KOBINET) Der deutsche Richterbund fordert die Errichtung von Zugangsbarrieren, um Schwarzfahren einzudämmen. Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) wehrt sich gegen die Vorschläge des Richterbundes, durch die weitere Zugangsbarrieren für behinderte Menschen bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs entstehen könnten.
BERLIN (KOBINET) Im Nachgang zu den Inklusonstagen zum Thema inklusiv – digital, die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) letzte Woche in Berlin durchgeführt wurden, warnt das neugewählte Vorstandmitglied der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), Horst Frehe, vor einem Digitalisierungswahn: „Es ist zu befürchten, dass behinderte Menschen zum Opfer der Optimierungsbestrebungen in der Pflegebranche und in der Behindertenhilfe werden“, warnt Horst Frehe und verlangt: „Pflegeroboter und Verwaltungssoftware in Heimen und Werkstätten dürfen nicht zur Entmenschlichung führen.“
BERLIN (KOBINET) Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert in einem Antrag (19/5907), das Bundesteilhabegesetz (BTHG) nachzubessern. Die Abgeordneten stellen einem Bericht von Heute im Bundestag (hib) fest, dass das Ende 2016 verabschiedete Gesetz für viele behinderte Menschen und deren Familien eine Enttäuschung sei. Es werde dem Anspruch, Menschen mit Behinderungen aus dem System der Sozialhilfe herauszuführen und die Vorschriften über die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht umzugestalten nicht gerecht, kritisieren die Grünen.
Veröffentlicht am 25.11.2018 13:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Königstein in der Sächsische Schweiz Foto: Irina Tischer
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BERLIN (KOBINET) Heute ist Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Die Zahlen der Kriminalstatistik sind alarmierend, denn sie zeigen: In Deutschland wurden im Jahr 2017 138.893 Menschen von ihrem Partner oder Ex-Partner misshandelt, gestalkt oder bedroht. Davon sind 82% Frauen.
Veröffentlicht am 25.11.2018 10:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Ministerin Dr. Franziska Giffey mit Martina Puschke bei der Aktion #schweigenbrechen Foto: Weibernetz
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KASSEL (KOBINET)
KASSEL (KOBINET) Anlässlich des heutigen Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz die Finanzierung von Barrierefreiheit für Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen.
LEIPZIG (KOBINET) Die Stadt der Sterblichen ist eine Veranstaltungsreihe auf Initiative der FUNUS Stiftung, unter Mitwirkung lokaler Vereine, Initiativen, Künstler, Unternehmer und Privatpersonen. Ziel ist, die Angst vor dem Thema Tod zu verringern und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Das Ende des Lebens sollte durch den Menschen und nicht allein durch die äußeren Umstände gestaltet werden und dazu ist es notwendig, dass man sich mit dem Tod auseinandersetzt. Denn nur wer mündig ist, kann sich eine Meinung bilden und eine eigene Vorstellung von den Möglichkeiten der letzten Monate und Tage entwickeln. Im Herbst 2019 darf die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag Botschafterin für die „Stadt der Sterblichen“ in Leipzig sein.
Veröffentlicht am 24.11.2018 17:32 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo Special Olympics Deutschland Foto: Special Olympics Deutschland
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Elf Tage nach der Vergabe der Special Olympics World Games 2023 nach Deutschland/Berlin tagte turnusgemäß die Mitgliederversammlung von Special Olympics Deutschland (SOD) in Berlin. Inhaltlich standen in diesem Jahr die Umsetzung des SOD-Strategieplans 2018-2020, das neue Mitgliedermodell, die Jugendarbeit sowie die Entwicklung der Gesamtorganisation im Fokus.
Veröffentlicht am 24.11.2018 13:21 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Deckblatt dieser Studie Foto: Kopie des Deckblattes / H. Smikac
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JüLICH / BONN (KOBINET)
JüLICH / BONN (KOBINET) Nach Informationen der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft hat das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft eine Machbarkeitsstudie zur Wirkungsprognose des Bundesteilhabegesetzes vorgelegt. Im Rahmen der Wirkungsprognose (Art. 25 Abs. 2 Satz 1 BTHG) sollte begleitend zur BTHG-Umsetzung untersucht werden, inwiefern die Ziele des BTHG erreicht werden. Zur Vorbereitung dieser Untersuchung wurde eine Machbarkeitsstudie durch das BMAS in Auftrag gegeben, die von diesem Institut durchgeführt und deren Endbericht nun vorgelegt wurde.
BERLIN (KOBINET) Rund 350 Reha-Experten, -Praktiker und Interessierte waren vom 6. bis 7. November zum Kongress der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) nach Berlin gekommen, um sich zum Thema „Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – Herausforderung für Menschen, Systeme, Gesellschaft“ zu informieren und auszutauschen. Nun hat die Vereinigung einen Bericht über die Veranstaltung veröffentlicht.
BERLIN (KOBINET) Am 10. Dezember 1948 – vor fast 70 Jahren – verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als Wertefundament unserer Weltgemeinschaft und Initialzündung für weltweit rechtsgültige Menschenrechte. Dieses Jubiläum ist Anlass und Ausgangspunkt der Zusammenarbeit des Deutschen Instituts für Menschenrechte, des Deutschen Kulturrates und der Initiative kulturelle Integration. Die Initiativen luden zur Festveranstaltung „Für eine Kultur der Menschenrechte“ am 22. November in die Französische Friedrichstadtkirche in Berlin ein.
TRIER (KOBINET) In Zusammenarbeit mit den ärztlichen Direktoren bzw. Chefärzten der drei ehemaligen Landeskrankenhäuser Klingenmünster, Alzey und Andernach, der Pflege und den Aktivisten Dr. h.c. Peter Lehmann und Dr. med. Volkmar Aderhold hat das Landesnetzwerk Selbsthilfe seelische Gesundheit Rheinland-Pfalz (NetzG-RLP) in einer 18monatigen Projektphase einen Aufklärungsbögen zur Wirkungsweise der Antipsychotika, möglichen unerwünschten Wirkungen, zur Reduzierung und zum Absetzen, sowie zu Alternativen entwickelt. Diese Informationen wurden auch in Leichter Sprache aufgearbeitet. Darauf hat Franz-Josef Wagner, Vorsitzender des Landesnetzwerks hingewiesen.
UDER (KOBINET) Vom 19. bis 22. November fand der 1. Block der mittlerweile 17. Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) in Uder statt. Wieder haben sich nach Informationen von Jenny Bießmann, die bei der Weiterbildung als Trainerin hopsitierte,14 motivierte Teilnehmer*innen für die Weiterbildung entschieden. Viele von ihnen haben einen Bezug zur ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB).
Veröffentlicht am 23.11.2018 13:11 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo des VdK NRW Foto: VdK NRW
DüSSELDORF (KOBINET)
DüSSELDORF (KOBINET) Seit 70 Jahren im Einsatz für soziale Gerechtigkeit – der Sozialverband VdK Nordrheinwestfalen feierte sein Jubiläum mit prominenten Gästen im voll besetzten Plenarsaal des Landtages.
BERLIN (KOBINET) Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung würdigt der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin das besondere Engagement von Frauen mit der PIA (Paritätischer Preis für Frauen mit Behinderungen in Aktion). Der Preis soll die Leistungen von Frauen mit Behinderungen in Berlin sichtbarer machen, sie stärken und würdigen. Bislang gibt es so einen Preis weder in Berlin noch deutschlandweit. „Wir wollen mit der Verleihung der PIA deutlich machen, dass viele Frauen mit Behinderungen an ganz verschiedenen Stellen gesellschaftliche Aufgaben vorbildlich erfüllen. Dies wird von vielen Menschen aber kaum wahrgenommen“, so Prof. Barbara John, Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin.
Veröffentlicht am 23.11.2018 10:07 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logos der Aktionspläne an einer Wand Foto: omp
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BERLIN (KOBINET) Mittlerweile gibt es in Deutschland über 200 Aktionspläne von verschiedenen Akteuren zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Darauf hat die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Kerstin Griese, bei einem Netzwerktreffen der Akteure, die bereits Aktionspläne entwickelt haben, in Berlin hingewiesen.
Veröffentlicht am 23.11.2018 09:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der Stadt Kassel Foto:
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KASSEL (KOBINET)
KASSEL (KOBINET) Ein Bericht der Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) zeigt auf, wie die Stadt Kassel mit den sinkenden Zahlen von Kindern, die in Kassel Förderschulen besuchen, umgeht. Dem Bericht zufolge besuchten 2010 noch 1.057 Schüler die sieben städtischen Förderschulen. In diesem Schuljahr sind es noch 735 auf sechs Förderschulen. Für das Schuljahr 2020/21 prognostiziert die Stadt Kassel 607 Schüler, so dass die Stadt immer weniger Förderschulen benötigt und einige davon anderweitig verwendet werden sollen.
Veröffentlicht am 23.11.2018 05:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des ZsL Bad Kreuznach Foto: ZsL Bad Kreuznach
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BAD KREUZNACH (KOBINET)
BAD KREUZNACH (KOBINET) Für Samstag, den 1. Dezember laden das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZSL) Bad Kreuznach und das Projekt inklusiv leben lernen zu einem Frauencafé ein. Beginn ist um 14:00 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Kurhausstr. 6 in 55543 Bad Kreuznach. Auf Wunsch der Teilnehmerinnen des letzten Frauencafé geht es dieses Mal um die Frage: „Wie kann ein gutes Miteinander von Menschen mit Assistenzbedarf und Assistenten gelingen?“ Darauf hat die Inklusionsbotschafterin Cindy Davi hingewiesen.
BERLIN (KOBINET) Unter dem Motto „Mindestens Mindestlohn für Werkstatt-Beschäftigte“ hatte Dr. Sigrid Arnade von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) auf die Forderungen des UN-Fachausschusses zum Sozialpakt hingewiesen. Diese Kritik hat nun RADIO CORAX zu einem über 10minütigen Hintergrundgespräch mit Dr. Sigrid Arnade zur Situation behinderter Menschen in Werkstätten genutzt. Das Interview vom 20. November kann nun Online angehört werden.
Veröffentlicht am 22.11.2018 15:54 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt Logo des SoVD Niedersachsen Foto: SoVD
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat in Niedersachen geprüft, wie barrierefrei die Frauenhäuser in diesem Bundesland sind. Einige Einrichtungen sind dabei, das Tema Barrierefreiheit anzugehen, die meisten Häuser sind jedoch nicht barrierefrei. Die Ergebnisse dieser Untersuchung stellt der Verband jetzt anlässlich des „Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November vor.
FREIBURG (KOBINET) Ende Oktober hatte der Freiburger Behindertenbeirat gefordert, dass die Parteien mehr behinderten Menschen die Möglichkeit für die Kandidatur für den Gemeinderat geben und dazu beitragen sollen, dass mehr behinderte Menschen im Parlament vertreten sind. Mittlerweile hat es die Lehrerin und Inklusionsbotschafterin Esther Grunemann geschafft, dass sie auf die Liste der SPD für die Kommunalwahl im nächsten Jahr auf Platz 9 gewählt wurde. Derzeit stellt die SPD acht Mitglieder im Gemeinderat.
Veröffentlicht am 22.11.2018 07:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des Netzwerk Gleichstellung und Selbstbestimmung in Rheinland-Pfalz Foto: NGS
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MAINZ (KOBINET)
MAINZ (KOBINET) Das Netzwerk Gleichstellung und Selbstbestimmung (NGS) Rheinland-Pfalz fordert für die derzeit laufenden Verhandlungen zu Rahmenverträgen in der Eingliederungshilfe, dass Menschen mit Behinderungen und deren Organisationen nicht nur teilnehmen, sondern aktiv an der Erarbeitung und Beschlussfassung dieser Verträge mitwirken können. „Dies bedeutet für uns auch, dass die Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderungen mit abstimmen bzw. ein Vetorecht erhalten“, erklärte der Sprecher des Netzwerks Paul Haubrich. Zu dieser Ansicht gelangt auch Prof. Dr. Hermann Plagemann in seinem vom NGS in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten zur Mitwirkung von Menschen mit Behinderungen an den Rahmenverträgen.