Veröffentlicht am 21.02.2019 11:45 von Andreas Vega in der Kategorie Nachricht
Foto zeigt Bundesverfassungsgericht Foto:
UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Die Tagesschau meldet, dass das Bundesverfassungsgericht in einem Beschluss festgestellt hat, dass die Vorgaben im Bundeswahlgesetz gegen den Grundsatz der Allgemeinheit der Wahl und das Verbot der Benachteiligung wegen einer Behinderung verstoßen. Mehrere Betroffene hatten bereits Beschwerde bezüglich der Bundestagswahl von 2013 eingelegt.
UNBEKANNT (KOBINET) Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD hat der Innenausschuss am Mittwochvormittag einen Gesetzentwurf der FDP-Fraktion und einen gemeinsamen Gesetzentwurf der Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen zur Streichung von Wahlrechtsausschlüssen bei Enthaltung der AfD-Fraktion abgelehnt.
BREMEN (KOBINET) Gemeinsam mit dem Verein Eine Schule für Alle lädt der Bremer Landesbehindertenbeauftragte Dr. Joachim Steinbrück am 19. März ab 15.30 Uhr ins Hörsaalgebäude (Keksdose) der Universität Bremen zur Veranstaltung „Schulische Inklusion in Bremen – Bilanz und Perspektiven“ ein. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung aus der Reihe des Landesbehindertenbeauftragten unter dem Motto „10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Bremen – Einiges erreicht, aber noch viel vor“.
Veröffentlicht am 21.02.2019 07:39 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen des Saarlandes Foto: Public Domain
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BERLIN/SAARBRüCKEN (KOBINET)
BERLIN/SAARBRüCKEN (KOBINET) Das Saarland steht behindertenpolitisch derzeit vor allem wegen des Kampfes von Markus Igel für eine bedarfsgerechte Finanzierung seiner Persönlichen Assistenz im Fokus der öffentlichen Interesses. Der saarländische Landtagsabgeordnete der Linken Ralf Georgi forderte nun von der saarländischen Landesregierung mittels einer Anfrage im Landtag Informationen zum Thema Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Dabei ging es ihm insbesondere um die Vermittlungsquoten der Werkstätten für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Dr. Martin Theben hat sich die Antwort angeschaut und ist angesichts der geringen Vermittlungszahlen von 31 Personen in fast fünf Jahren schockiert.
BERLIN (KOBINET) Die SPD stellt Koalitionsfrieden über Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, stellt die Partei DIE LINKE in einer Presseinformation fest. „Mit Verzweiflung musste ich heute die Ablehnung unseres Gesetzentwurfes zur Aufhebung der Wahlrechtsausschlüsse in den Ausschüssen des Bundestages zur Kenntnis nehmen. Die Regierungskoalition zeigt mit ihrer Ablehnung ein verstörendes Demokratieverständnis, wenn sie sich weiter für die Aberkennung des Wahlrechts von rund 85.000 Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen ausspricht“, erklärt Sören Pellmann, Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion DIE LINKE.
Veröffentlicht am 20.02.2019 11:43 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Gruppenfoto der Sport-Inklusionsmanager/innen der ersten Phase und Mitarbeitende im DOSB-Projekt Foto: DOSB
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FRANKFURT AM MAIN (KOBINET)
FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Die erste Phase des DOSB-Projekts „Sport-Inklusionsmanager/in“ wurde erfolgreich beendet. Mindestens acht der elf Frauen und Männer mit Behinderungen, die im Rahmen des Projektes „Qualifiziert für die Praxis: Inklusionsmanager/innen für den gemeinnützigen Sport“ eingestellt wurden, werden in ihrer jeweiligen Sportorganisation über die Projektzeit von zwei Jahren hinaus weiterbeschäftigt. Die Arbeitgeber nutzen damit die Chance, qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter/innen im Team zu behalten.
DüSSELDORF (KOBINET) In dem aktuellen Newsletter informiert „Tourismus für Alle“ (Natko) darüber, dass sie auf der Tourismusmesse ITB wieder mit einem Stand vertreten sein wird, sich in einem Projekt zu barrierefreien Naturerlebnissen engagiert, die Zusammenarbeit zu Informationssystemen und Barrierefreiheitskriterien ausweitet, aber den Einfluss auf das Verbreitung des bundeseinheitlichen Informations- und Kennzeichnungssystems „Reisen für Alle“ verliert.
BERLIN (KOBINET) „Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Pflegeversicherung das finanzielle Risiko für die Menschen bei Pflegebedürftigkeit verlässlich absichert. Dazu muss der Eigenanteil, den Pflegebedürftige zahlen müssen, in der Höhe begrenzt werden. Zudem muss der Eigenanteil über die gesamte Dauer der stationären Pflege verlässlich planbar sein“, so lautet der Text einer Petition, die auf der Petitionsplattform des Deutschen Bundestages eingestellt wurde. Darauf hat Cordula Schuh von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) hingewiesen. Bis zum 14. März kann die Petition noch unterstützt werden.
Veröffentlicht am 20.02.2019 08:23 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Foto:
MAINZ (KOBINET)
MAINZ (KOBINET) „Teilhaben – was ist es uns wert?“ Dieser Frage ist das ZDF-Magazin sonntags vor kurzem nachgegangen und hat eine Schwerpunktsendung anlässlich des 10jährigen Inkraftretens der UN-Behindertenrechtskonvention ausgestrahlt. Zu Gast im Studio war der Aktivist Raul Krauthausen und auch über die prekäre Situation von Markus Igel und seine langwierige Auseinandersetzung mit den saarländischen Behörden um die Finanzierung seiner Assistenz wurde berichtet.
WIEN (KOBINET) Deutschland hat sie bereits vom UN-Fachausschuss über die Rechte von Menschen mit Behinderung bekommen, nun hat auch Österreich die Frageliste für die zweite Staatenprüfung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bekommen, wie das Online Magazin BIZEPS berichtet. Mag.a Sarah Hofmayr erklärt auf BIZEPS was das nun genau für das weitere Verfahren bedeutet.
Veröffentlicht am 20.02.2019 07:47 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Demonstration vor dem Staatstheater in Mainz Foto: BFW Mainz
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MAINZ (KOBINET) Dem Aufruf der Schüler*innen des Berufsförderungswerks (BFW) Mainz folgten am Montag nach dessen Angaben ca. 300 Teilnehmer*innen, um bei einer Demonstration durch die Mainzer Innenstadt und einer Kundgebung am Mainzer Theater auf die besondere Situation ihrer Schule aufmerksam zu machen. Bei den Bemühungen der rheinland-pfälzischen Landesregierung eine Schulgeldfreiheit für Physiotherapieschulen zu erreichen, vermisst das BFW Mainz bisher den direkten Dialog, um zu einer individuellen Lösung zu gelangen die der besonderen Struktur dieser inklusiven Einrichtung gerecht wird, heißt es in einer Presseinformation des BFW Mainz.
UNBEKANNT (KOBINET) Die Bundesregierung will den Verbraucherschutz für Fahrgäste der Bahn stärken. Ein dazu vorgelegter Gesetzentwurf „zur Änderung beförderungsrechtlicher Vorschriften im Eisenbahnbereich“ sieht unter anderem eine Bündelung bei den Zuständigkeiten für die Fahrgastrechte vor.
DüSSELDORF (KOBINET) Wegen des Streits um die Finanzierung des Mobilitätsservices der Deutschen Bahn (DB) hat der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen jetzt den hiesigen Verkehrsminister Hendrik Wüst zum Handeln aufgefordert. „Es kann nicht sein, dass Menschen mit Behinderung seit dem 1. Februar wortwörtlich auf der Strecke bleiben“, kritisiert der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge.
DUDERSTADT (KOBINET) Am 18. Februar 2019 würdigt die Stadt Duderstadt das Jubiläum von Ottobock. Im Rahmen des Festakts werden Bundeskanzlerin Angela Merkel, der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte sprechen. Daran nehmen auf Einladung der Stadt rund 350 Ehrengäste unter anderem aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teil.
SAARBRüCKEN (KOBINET) Mit Entsetzen verfolgt die Amnesty International Gruppe Saarbrücken die Vorgänge rund um Markus Igel. Igel ist ein junger Mann, der im Alltag auf Behindertenassistenzen angewiesen ist und dem das saarländische Landessozialamt sowie der Landkreis Neunkirchen als zuständiger Leistungserbringer nun die finanziellen Mittel kürzen will. Infolgedessen sieht sich Igel vor der Konsequenz, in ein Heim gehen zu müssen, da er die Kosten für die benötigte Rund-um-die-Uhr-Versorgung Zuhause nicht alleine tragen kann.
HANNOVER (KOBINET) „Wir leben in Niedersachsen Inklusion aktiv und denken das Thema ganz im Sinn der UN-Behindertenrechtskonvention als etwas ‚Selbstverständliches‘ mit“, unterstrich die niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann anlässlich des gestern vorgestellten Aktionsplans Inklusion für die Jahre 2019 und 2020. Da Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei, zielen 147 konkrete Maßnahmen der Landesregierung darauf ab, Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen zu verwirklichen.
Veröffentlicht am 19.02.2019 06:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Dr. Alexander Wilhelm Foto: MSAGD RLP
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MAINZ (KOBINET) Das rheinland-pfälzische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie setzt sich für eine schulgeldfreie Ausbildung und den Erhalt der inklusiven Ausbildung an der Physiotherapieschule des Berufsförderungswerks (Bfw) Mainz-Lerchenberg ein. Dies erklärte der Staatsserkretär Dr. Alexander Wilhelm gestern anlässlich einer Demonstration von SchülerInnen des Bfw und von Verbänden. Man führe bereits eine Reihe von Gesprächen und sei zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden werden kann, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.
Veröffentlicht am 18.02.2019 09:07 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: domain public
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OSNABRüCK (KOBINET) „Endstation Behindertenwerkstatt? Eine Geschichte über Quoten, Geld und kleine Erfolge“, so titelt Cornelia Achenbach von der Neue Osnabrücker Zeitung einen ausführlichen Beitrag über die Situation behinderter Menschen in Werkstätten für behinderte Menschen und das dazugehörige System. Rund 2.250 Menschen arbeiten dem Bericht zufolge in den Werkstätten in Stadt und Landkreis Osnabrück, die alle von der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) betrieben werden. In den vergangenen fünf Jahren sei die Beschäftigtenzahl nach Angaben des Landkreises um rund fünf Prozent gestiegen. 14 Menschen mit Behinderung hätten im vergangenen Jahr in Stadt und Landkreis Osnabrück den Sprung aus Werkstätten geschafft.
Veröffentlicht am 18.02.2019 08:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt Symbol der Hotline Foto: Persönliches Budget
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JENA (KOBINET)
JENA (KOBINET) Das bundesweite Beratungstelefon zum Persönlichen Budget der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) ist schon seit vielen Jahren unter der Telefonnummer 01805/474712 (14 Cent pro Minute, Anrufe aus dem Mobilnetz können abweichen, könnten in der Regel also zwischen 0,29 bis 0,49 € pro Minute kosten) zu erreichen. Bei dieser Hotline können sich behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Interessierte durch behinderte Beraterinnen und Berater über die Leistungsform des Persönlichen Budgets informieren lassen. Nun kann diese Nummer auch aus dem Mobilfunknetz angerufen werden, wie Barbara Vieweg von der ISL mitteilte.
KöLN (KOBINET) Sie wurden geschlagen, zum Essen gezwungen und mit Psychopharmaka ruhiggestellt. Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in den 50er- bis 70er-Jahren in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in psychiatrischen Kliniken lebten, haben oft unfassbares Leid und Unrecht erfahren. Viele von ihnen leiden bis heute unter den Folgen der seelischen und körperlichen Grausamkeiten. Die von Bund, Ländern und Kirchen errichtete Stiftung Anerkennung und Hilfe zahlt betroffenen Menschen Geld zur Linderung der Folgewirkungen. Auch wer arbeiten musste, ohne dass Sozialversicherungsbeiträge gezahlt wurden, kann finanzielle Leistungen erhalten. Die Anmeldefrist wurde nun von den Fondserrichtern um ein Jahr verlängert. Bis zum Ende des Jahres 2020 können sich Betroffene nun bei den Anlauf- und Beratungsstellen der Stiftung melden. Darauf macht der Landschaftsverband Rheinland (LVR) aufmerksam.
Veröffentlicht am 18.02.2019 08:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: domain public
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MüLHEIM (KOBINET) Behinderte Frauen sind zwei bis dreimal häufiger von Gewalt betroffen als Frauen ohne Behinderung. Häufig beginnt die Gewalt in der Kindheit durch die Familie und hält bis ins Erwachsenenalter an. Dabei geht es um alle Gewaltformen, nicht nur körperliche und sexuelle, auch psychische Gewalt. Im Ruhrgebiet entsteht nun mit Elfriede im Raum Mülheim/Oberhausen/Essen/Duisburg zur Zeit eine Selbsthilfegruppe für Frauen, die es entweder bereits geschafft haben oder dabei sind, diese Gewalt zu stoppen und sich mit anderen Betroffenen zusammenschließen möchten. Es kann über Erfahrungen gesprochen und sich gegenseitig unterstützt werden.
Veröffentlicht am 17.02.2019 06:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sristi und Dolmetscher Puskpa Foto: Jennifer Sonntag
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HALLE (KOBINET) „Es ist nicht leicht, in Nepal eine Frau zu sein, aber schwerer ist es, in Nepal eine blinde Frau zu sein“. Mit einem dieser einprägsamen Sätze eröffnete die taffe Aktivistin Sristi KC am 11. Februar in der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Halle ihren tief bewegenden Vortrag. Die heute 26-jährige wurde in Kathmandu geboren, erkrankte am grünen Star und verlor mit 16 Jahren aufgrund eines Behandlungsfehlers ihr Augenlicht. Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag berichtet für die kobinet-nachrichten über die Veranstaltung und ihre Eindrücke.
BERLIN (KOBINET) Am Ende der Sitzungswoche des Deutschen Bundestages bleibt angesichts der weiteren Verschiebung der Beratung eines Antrags zur Abschaffung von Wahlrechtsausschlüssen in der Sitzung des Bundestagsausschusses für Inneres und Heimat durch die Fraktionen der CDU/CSU und SPD Unverständnis bei vielen Akteuren. Die Koalitionsfraktionen hatten erneut Gesetzentwürfe zur Aufhebung der Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderungen von der Tagesordnung abgesetzt. Trotz deutlichem Protest der Fraktionen der LINKEN, von Bündnis 90/Die Grünen und der FDP. Viele Vertreter*innen von Behindertenverbänden schütteln inzwischen darüber nur noch den Kopf und selbst der Bundesbehindertenbeauftragte kritisiert den Stillstand heftig.
MüNCHEN (KOBINET) Alle Welt spricht von Digitalisierung. Doch leider wird oftmals nach Ansicht von Stefan Unterstraßer bewußt verschwiegen, welche Nachteile die Digitalisierung bringen kann. Gerade blinde bzw. sehbehinderte Arbeitnehmer*innen haben nach seiner und der Erfahrung des Inklusionsbotschafters Markus Ertl hier ernste Probleme.
WIESBADEN (KOBINET) Dass die Position des bzw. der Landesbehindertenbeauftragten in Hessen zukünftig hauptamtlich ausgestaltet werden soll und dass diese Position im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration angesiedelt wird, das bestätigte der hessische Regierungssprecher Staatssekretär Michael Bußer auf Anfrage der kobinet-nachrichten. Wann die neue Person berufen wird und wer dies genau werden soll, dass konnte er jedoch noch nicht genau sagen. Man werde das jetzt bald anpacken, hieß es auf die kobinet-Anfrage heute aus Wiesbaden.
DRESDEN (KOBINET) Nach einer aktuellen Information des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen kann das Projektteam „ÖPNV/SPNV für alle“ des Landesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen über erfreuliche Ergebnisse berichten. Das Wirken des Landesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen und seiner Partner im Sinne mobilitätseingeschränkter Fahrgäste für den Zeitraum 2019 – 2021 ist im Zuge der Bewilligung des gestellten Projektantrags durch den Freistaat Sachsen sowohl personell als auch finanziell gesichert.
UNBEKANNT (KOBINET) Kay Macquarrie hat heute kobinet auf die gerade gestartete Petition „Bahnfahren einfach machen“ aufmerksam gemacht. Der Kieler hat einen Traum: Über Nacht sind alle Stufen vor den Zügen verschwunden! „Als Rollstuhlfahrer – und auch als Reisender mit Koffer – komme ich überall problemlos alleine hin und rein in den Zug. Die ausgrenzende Situation und der irre Aufwand vor jeder Reise Hilfe anzumelden, hat ein Ende. Ich reise spontan und ohne Vorbereitung. Das wäre toll! Leider sind die Bahn und ihre Bahnhöfe nicht so weit“, schrieb er dem Berliner kobinet-Korrespondenten. „Mal eben so den Zug nehmen? Bahnfahren ist für Menschen wie mich ein regelrechter Albtraum! Denn der Einstieg in die Bahn ist nicht stufenlos. Für uns Rollstuhlfahrer bedeutet das jedes Mal eine nervenaufreibende Anmeldung bei der Deutschen Bahn über ein überflüssiges und extrem aufwendiges Online-Formular.“
UNBEKANNT (KOBINET) Vielfalt ist nicht nur ein Konzept aus dem Methodenkoffer der Sozialarbeit, sondern sie ist auch die Voraussetzung zur Entfaltung menschlicher Einmaligkeit. Das klingt gut und wird vermutlich keinen Widerspruch hervorrufen. Der Konflikt entsteht an anderer Stelle: Da ist auf der einen Seite der Wunsch der auftraggebenden Verwaltung nach großtmöglicher Standardisierung und Vereinheitlichung Sozialer Dienstleistungen und da sind die konzeptionellen Ansätze von „Individualisierung“ und „Personenzentrierung“ der Dienstleister auf der anderen Seite. Während Vielfalt den (buchhalterischen) Planungs- und Verwaltungsaufwand stört, ist sie der Schlüssel zum Erfolg sozialer Diensteistungen. Ein Konflikt, der mehr Aufmerksamkeit verdient hat und der weitaus wichtiger ist als ein Frühschoppenthema. Hier geht es um Grundsätzliches.
Denn Vielfalt, Unterschiedlichkeit und Einmaligkeit können nur dort zur Entfaltung kommen, wo Vielfältige, Unterschiedliche und Einmalige tätig sind. Und dort wo „Empowerte“ tätig sind, können sie auch erfolgreich beim Empowern ihrer Klient*ìnnen unterstützen.
MAINZ (KOBINET) Im Berufsförderungswerk Mainz wurde nach Ansicht des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) Inklusion schon gelebt, als man dieses Wort noch gar nicht im Behinderungszusammenhang benutzte. Seit 1966 werden hier blinde, sehbehinderte und sehende Menschen gemeinsam ausgebildet. Der Erfolg gibt den Mainzern recht: Mehr als 90 Prozent der Menschen, die hier einen medizinisch-therapeutischen Beruf erlernen, werden sofort im Anschluss an ihre Ausbildung in Arbeit vermittelt. Nun jedoch droht dem in vielerlei Hinsicht einzigartigen Konzept das Aus – und zwar ausgerechnet wegen seiner inklusiven Ausrichtung, wie der Newsletter dbsv-direkt berichtet. Am 18. Februar findet daher ein Demonstration in Mainz statt.
SAARBRüCKEN (KOBINET) Dass das Landesamt für Soziales und der Landkreis Neunkirchen als zuständige Leistungserbringer die Kosten für die Behindertenassistenz des gebürtigen Saarbrückers Markus Igel nicht mehr übernehmen wollen, empfindet Ralf Georgi, der behindertenpolitische Sprecher der Linksfraktion im saarländischen Landtag, als erneuten Beweis dafür, „wie weit wir von Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung und echter Teilhabe entfernt sind.“
Veröffentlicht am 15.02.2019 05:31 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol Fragezeichen Foto: ht
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Das Budget für Arbeit als geförderte Alternative zur Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen wurde im Bundesteilhabegeseetz verankert und kann seit dem 1. Januar 2018 bundesweit genutzt werden. Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag hat nun eine Kleinen Anfrage (19/7590) zu einer Bilanz der Neuregelungen des Budgets für Arbeit gestellt. Die Bundesregierung soll einem Bericht von Heute im Bundestag zufolge unter anderem beantworten, wie oft dieses Budget seit dem 1. Januar 2018 beantragt, bewilligt oder abgelehnt wurde.
BERLIN (KOBINET) Mit einer Petition an das Abgeordnetenhaus von Berlin fragt Mag. Arnd Hellinger nach Möglichkeiten, den Müggelturm für alle zugänglich und erlebbar zu gestalten. Der im Jahr 1961 errichtete Müggelturm stellt ein bedeutendes Ausflugsziel im Südosten der Bundeshauptstadt Berlin dar. Seinerzeit wurde er – vermutlich aus wirtschaftlichen Erwägungen – nicht barrierefrei ausgeführt oder wenigstens baulich für die Nachrüstung eines Aufzuges vorbereitet.
UNBEKANNT (KOBINET) Die AfD-Bundestagsfraktion will das Verbandsklagerecht im Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) beschränken. Die Fraktion begründet ihren Gesetzentwurf damit, dass die „Anerkennungsvoraussetzungen für klagebefugte Verbände“ aktuell sehr weit gefasst seien. Damit berge das geltende Recht ein „Missbrauchspotential“. So bestünde die Möglichkeit, dass eine „nur wenige Mitglieder umfassende Vereinigung Zuwendungen von Unternehmen oder Organisationen erhält, die im Interesse ausländischer Wettbewerber oder Staaten agieren“.
UNBEKANNT (KOBINET) Die Bundesregierung hat jetzt auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke hin Einzelheiten eines Förderprojekts für eine Notruf-App für Menschen mit Behinderung veröffentlicht. Darin äußert sich die Bundesregierung beispielsweise zu Betriebssystemen, Zielstellungen und Fördersummen und Zeitplan des Projekts.
BERLIN (KOBINET) Die aktuelle Diskussion um Veränderungen bei der Mobilitätszentrale der Deutschen Bahn hat der Deutsche Behindertenrat für einen Offenen Brief zum Thema Bahnfahren für mobilitätseingeschränkte Reisende veranlasst. Im folgenden dokumentieren wir den vom Vorsitzenden des Sprecherrats des Deutschen Behindertenrates, Horst Frehe, unterzeichneten Offenen Brief.
Veröffentlicht am 14.02.2019 08:30 von Anke Glasmacher in der Kategorie Nachricht
Bild von der Berlinale Foto: Anke Glasmacher
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Der scheidende Berlinale-Direktor Dieter Kosslick hat zum Auftakt der diesjährigen Berlinale das „5050×2020“ Pledge unterzeichnet. Wie die Berlinale mitteilte, setzt sich das Festival mit „5050×2020“ dafür ein, bis 2020 die Leitungen und Auswahlgremien paritätisch zu besetzen sowie Zahlen zur Geschlechterverteilung bei Filmeinreichungen und -auswahl zu veröffentlichen.
BERLIN (KOBINET) Mit einem Offenen Brief haben sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), der Verein FUSS e.V. als Fachverband für Fußverkehr, der Landesseniorenbeirat Berlin (LSBB) und der Sozialverband VdK Deutschland an Bundesverkehrsminister Scheuer gewandt. Es geht um sogenannte „Elektrokleinstfahrzeuge“. Derzeit sind eine Verordnung und eine Ausnahmeverordnung in Arbeit, die vorsehen, dass einige dieser Fahrzeuge, wie beispielsweise E-Roller mit Sondergenehmigung oder E-Skateboards, zukünftig auf Gehwegen zugelassen werden. Im folgenden dokumentieren wir den Text des Offenen Briefs, der im Newsletter dbsv-direkt veröffentlicht wurde.
BERLIN (KOBINET) „Mit Entsetzen musste ich heute die erneute Absetzung unseres Gesetzentwurfes zur Aufhebung der Wahlrechtsausschlüsse in den Ausschüssen des Bundestages mit ansehen. Die Regierungskoalition zeigt mit ihren erneuten Absetzungen ein verstörendes Demokratieverständnis, wenn sie sich weiter für die Aberkennung des Wahlrechts von rund 85.000 Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen ausspricht“, so fasst Sören Pellmann, Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion DIE LINKE, das gestrige Vorgehen der großen Koalition aus CDU, SPD und CSU zusammen.
KöLN (KOBINET) Auch in diesem Jahr ist die Aktion Mensch wieder mit einem Stand auf der didacta vertreten. Die Fachmesse für Bildung findet vom 19. bis 23. Februar in Köln statt. Die Aktion Mensch findet man dort am Stand D059 in Halle 7.1. Dort kann man u.a. auch die neuesten Bildungsmaterialien der Aktion Mensch kennen lernen.