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Denkmalschutz contra Barrierefreiheit

Das rote Rathaus, Berlin
Das rote Rathaus, Berlin
Foto: Irina Tischer

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Das rote Rathaus, Berlin
Foto: Irina Tischer

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Das rote Rathaus, Berlin
Foto: Irina Tischer

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Das rote Rathaus, Berlin
Foto: Irina Tischer

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Das rote Rathaus, Berlin
Foto: Irina Tischer

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Das rote Rathaus, Berlin
Foto: Irina Tischer

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Foto: Irina Tischer

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Das rote Rathaus, Berlin
Foto: Irina Tischer

BERLIN (KOBINET)

BERLIN (KOBINET) Mit einer Petition an das Abgeordnetenhaus von Berlin fragt Mag. Arnd Hellinger nach Möglichkeiten, den Müggelturm für alle zugänglich und erlebbar zu gestalten. Der im Jahr 1961 errichtete Müggelturm stellt ein bedeutendes Ausflugsziel im Südosten der Bundeshauptstadt Berlin dar. Seinerzeit wurde er - vermutlich aus wirtschaftlichen Erwägungen - nicht barrierefrei ausgeführt oder wenigstens baulich für die Nachrüstung eines Aufzuges vorbereitet.



Damit werden unter anderem Menschen wie Arnd Hellinger, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, von der Nutzung des Müggelturms ausgeschlossen, was viele Betroffene – zu Recht – als Diskriminierung empfinden. Aus diesem Grunde legte der jetzige Eigentümer, die Unternehmensgruppe Matthias Große (UGMG), Ende 2018 Pläne vor, den Müggelturm um einen „Zwilling“ zu ergänzen, der den Aufzug nebst erforderlicher Technik aufnehmen soll, und beide Türme durch eine gemeinsame Aussichtsplattform zu verbinden. Leider wurden diese Pläne bis dato von den zuständigen Behörden (SenStadtWohn und Bezirksamt Treptow- Köpenick) des Landes Berlin unter Hinweis auf den Denkmalschutz nicht genehmigt und auch der bauverantwortliche Architekt, Herr Dr. Siegfried Wagner. verweigert aus objektiv nicht nachvollziehbaren Gründen seine Zustimmung zu den von UGMG erarbeiteten Konzepten.

Vor dem Hintergrund des in Art. 3 III 2 des Grundgesetzes sowie der Berliner Landesverfassung verankerten Benachteiligungsverbotes für Menschen mit Behinderung darf bittet Arnd Hellinger den Petitionsauschuss des Abgeordneten Hauses von Berlin, für eine zeitnahe Genehmigung der genannten Umbauplanung Sorge zu tragen. „Denkmalschutz und Urheberrecht von Architekten dürfen dem menschenrechtlich in der UN-BRK verankerten Anspruch auf Barrrierefreiheit sowie inklusive Teilhabe nicht im Wege stehen“, so Hellinger.