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DBR-Positionspapier zum Europäischen Behindertenausweis

Flagge der EU
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Foto: gemeinfrei

Kassel (kobinet) Der Deutsche Behindertenrat hat ein Positionspapier zur geplanten Einführung eines Europäischen Behindertenausweises entwickelt und auf seiner Internetseite veröffentlicht. „Rund 87 Millionen Menschen in der EU haben eine Behinderung. Bisher gibt es keine gegenseitige Anerkennung des Behindertenstatus zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Das ist einer der Gründe dafür, warum das Reisen in der EU für Menschen mit Behinderungen immer noch mit vielen Barrieren verbunden ist. Auch längere Auslandsaufenthalte zwecks Arbeit, Praktikum oder Studium erfordern häufig eine erneute Feststellung und Bescheinigung der Behinderung im jeweiligen Gastland, wenn die dortigen Nachteilsausgleiche wie Ermäßigungen, Preisnachlässe etc. in Anspruch genommen werden“, heißt es zur Einführung im Positionspapier des DBR.

Kicken ohne Leistungsdruck – Training für alle

Fußball im Netz
Fußball im Netz
Foto: gemeinfrei

Stolberg (kobinet) „Eric Claßen hat eine Lernbehinderung und trainiert junge Fußballer*innen bei Tabalingo e.V. Er ermöglicht den Kindern mit und ohne Behinderung in ihrem Tempo zu lernen, am Training teilzunehmen und die Gemeinschaft zu spüren. Denn Eric weiß, worauf es bei Inklusion im Sport ankommt“, so heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch mit einem Hinweis auf einen Beitrag über das Wirken von Eric Claßen.

Sportliche Vorbereitung für Special Olympics World Games Berlin 2023 haben begonnen

Logo Special Olympics Deutschland
Logo Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Am kommenden Wochenende finden weitere sportlichen Vorbereitungen für die Special Olympics World Games Berlin 2023 statt. Bereits 81 Athletinnen und Athleten sowie sieben Unified Partner des TeamSOD aus den Sportarten Golf, Kraftdreikampf, Schwimmen, Leichtathletik und Handball Unified Sports® waren bei fünf Sportvorbereitungslehrgängen am vergangenen Wochenende im Einsatz. Am kommenden Wochenende gibt es weitere vier Lehrgänge in den Disziplinen Turnen (Regensburg), Rhythmische Sportgymnastik (Regensburg), Hockey (Köln) und Badminton (Jena)

Sehbehinderung im Alltags- und Berufsleben

Personengruppen, die durch Pfeile miteinander verbunden sind
Vernetzungen sind immer hilfreich
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

BERLIN (kobinet) Das digitale Expertennetzwerk der Bundesanstalt für Arbeit iXNet bereitet gegenwärtig einen digitalen Austausch zum Thema „Sehbehinderung im Alltags- und Berufsleben“ vor. In diesem Zusammentreffen möchte das Netzwerk vor allem für Akademikerinnen und Akademiker mit Sehbehinderungen einen digitalen Begegnungsraum schaffen, um in ein moderiertes Gespräch zu kommen und den Austausch von Erfahrungen, Unterstützungsmöglichkeiten sowie Vernetzungen untereinander zu ermöglichen und zu fördern.

Beschäftigungsbereitschaft der Unternehmen entscheidet

Bild besteht aus eine Mikrofon, einem Kopfhörer sowie einer Tonspur im Hintergrund
Podcast hören
Foto: Pixabay/Tumisu

STUTTGART (kobinet) In der neue Folge des Podcast der Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen führt Simone Fischer ein Gespräch mit Yvonne Cvilak und Alexander Dzhyoyev von der Firma AfB social & green IT. Dieses Unternehmen beschäftigt mehr als 45 Prozent Menschen mit Behinderungen. An 20 Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweiz und der Slowakei beschäftigt die Firma rund 650 Mitarbeitende. AfB social & green IT hat ihren Stammsitz in Ettlingen in Baden-Württemberg. Sie ist das größte gemeinnützige IT-Unternehmen Europas.

Lange Wartezeiten bei Beantragung eines Schwerbehindertenausweises in Bremen

Grafik zeigt Schwerbehindertenausweis
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Foto: public domain

Bremen (kobinet) Viele Bremer*innen, die einen Schwerbehindertenausweis beantragen, müssen sich aktuell rund ein Jahr gedulden, bis die Anträge abschließend bearbeitet werden können. Auch im Büro des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen kommen immer wieder Beschwerden zum Thema an. Die Sendung Buten un Binnen hat diesbezüglich einmal im Büro des Landesbeauftragten und bei der Bremer Sozialsenatorin nachgefragt. Zugrunde liegt ein Mangel an begutachtenden Ärzten.

Mein Recht auf Teilhabe – Empowerment für das Teilhabe-/Gesamtplanverfahren

Symbol Paragraph

Berlin (kobinet) Am 1. Februar hat der evangelische Fachverband für Teilhabe (BeB) mit seinen Kooperationspartnern das Modellprojekt „Mein Recht auf Teilhabe. Empowerment für das Teilhabe-/Gesamtplanverfahren“ mit einer dreijährigen Projektförderung durch die Aktion Mensch gestartet. Das Empowerment-Angebot für das Gesamtplanverfahren entwickelt und realisiert ein Bildungsangebot, das leistungsberechtigte Personen der Eingliederungshilfe, insbesondere Menschen mit Lernschwierigkeiten, psychischer Beeinträchtigung und hohem Unterstützungsbedarf sowie ihre Vertrauenspersonen (Angehörige, Assistenz, Freunde*innen oder rechtliche Betreuer*innen) dabei unterstützt, sich für das Teilhabe-/Gesamtplanverfahren zu stärken, wie es in einer Presseinformation des BeB heißt.

Geht der Job auch ohne duschen?

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) „Menschen, die mit persönlicher Assistenz im Arbeitgebermodell leben, müssen sich ihr Personal selbst suchen. Dafür posten sie individuell gestaltete Stellenanzeigen in verschiedenen Jobbörsen auf Facebook, in eBay Kleinanzeigen, aber auch in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit.“ Darauf weist Alexander Ahrens im neuesten Newsletter der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland hin und verweist auf eine interessante Internetseite von projektlebenaktiv.com. Dort heißt es: „Geht der Job auch ohne duschen? – Das nicht immer ganz ernst gemeinte FAQ für Bewerber*innen in der persönlichen Assistenz“

Diskriminierung bei der Blutspende?

Nahaufnahme von einem Arm einer Person, die gerade Blut spendet.
Blutspenden werden knapp, da die Spendenbereitschaft sinkt.
Foto: michellegordon – pixapay https://pixabay.com/de/photos/blut-blutspende-medizinisch-spender-5427229/

Berlin (Sozialhelden)

Berlin (Sozialhelden) Sozialheld*innen starten Umfrage zur Diskriminierung behinderter Menschen bei der Blutspende

Wer Blut spendet, leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung und kann im Zweifel sogar Leben retten. Laut einer Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben 47 % aller Erwachsenen in Deutschland bereits einmal Blut gespendet. Dennoch warnte das Deutsche Rote Kreuz im Juni vor einem Mangel an Blutkonserven und einer sinkenden Spendenbereitschaft.

VdK in Nordrhein-Westfalen fordert 29-Euro-Ticket

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen hat Verkehrsminister Oliver Krischer aufgefordert, ein 29-Euro-Ticket für dieses Bundesland auf den Weg zu bringen. Dieses würde insbesondere Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen deutlich stärker als das geplante Deutschlandticket entlasten, wie der Vorsitzende Horst Vöge in seinem Schreiben unterstreicht. Gerade aufgrund der anhaltend hohen Inflation und der Energiekrise könnten es sich viele nicht leisten, zusätzlich 49 Euro auszugeben

Paritätischer fordert bundesweites Sozialticket

DR Fahrkartenautomat. Deutsche Reichsbahn ticket issuing machine, July 1993 Leipzig. von sludgegulper

BERLIN (kobinet) Heute diskutiert das Bundeskabinett das Thema „Deutschlandticket“, welches dann 49 Euro kosten soll. Mit Bezug darauf fordert der Paritätischer Gesamtverband ein bundesweites Sozialticket für arme Menschen.

Sozialverband und Landessportbund loben Inklusionspreis aus

Bild eines goldenen Pokals
Preis gewonnen !
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

HANNOVER (kobinet) In Niedersachsen loben der Sozialverband Deutschland (SoVD) und der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen wieder gemeinsam ihren Inklusionspreis aus. Ehrenamtlich Aktive, Medienschaffende und LSB-Mitgliedsvereine, die sich beispielhaft für das Thema Inklusion einsetzen, können sich bis zum 31. März 2023 für den Inklusionspreis bewerben.

Österreichische Wahlrechtsreform einstimmig beschlossen: Wahllokale müssen barrierefrei werden

Kreuz auf Wahlzettel
Kreuz auf Wahlzettel
Foto: ISL

Wien (kobinet) „Ab 1. Jänner 2028 muss jedes Wahllokal in Österreich einen barrierefreien Zugang und eine entsprechend ausgestaltete Wahlzelle haben. Bis dahin muss an jedem Standort mindestens ein barrierefreies Wahllokal geboten werden.“ Auf diese Änderung, die gestern Abend am 31. Januar vom österreichischen Nationalrat im Rahmen einer umfassenden Wahlrechtsnovelle einstimmig beschlossen wurde, weist der ORF in seinem Online-Angebot hin. Die österreichische Behindertenbewegung hat sich für diese Änderung stark gemacht, so dass die Freude über die nun vollzogene Reform bei Martin Ladstätter vom Wiener Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (BIZEPS) nach der Abstimmung entsprechend groß war.

Scholzomat mit Flecktarn und eine halbe Nation im Leopardenfell – oder Machen die Kriegsblinden den Lahmen endlich Beine?

sitzt auf einer Bank am Wald
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Merzhausen (kobinet) Was geht hier vor, in den Medien und darüber hinaus? Was für eine Stimmung herrscht da auf einmal. Kriegsstimmung. Sie hat sich zügig aufgebaut, von schnappatmiger Aufgeregtheit zu Hysterie, die seit Tagen, „nach Ramstein“, dem Höhepunkt zustrebt und nach gestern Abend und spätestens heute früh in schierer Begeisterung, Kriegsbegeisterung überkocht. Denn „wir liefern“, hurra! – Ich schreibe dies am Morgen des 25. Januar 2023, nicht im August 1914.

Neueste Ausgabe des Newsletters des Deutschen Behindertenrats erschienen

DBR-Arbeitsausschuss vom 18.1.2023
DBR-Arbeitsausschuss vom 18.1.2023
Foto: Weibernetz

Kassel (kobinet) „Das Jahr 2023 hat schwungvoll begonnen und die Krisen und der Krieg gegen die Ukraine begleiten uns leider erst einmal weiter. Für das DBR-Sekretariat war der erste Monat im Jahr herausfordernd. Der Arbeitsausschuss hat im Januar das erste Mal getagt und Schwerpunktthemen für 2023 gesetzt. Die Arbeitsgruppen des DBR tauschen sich bereits rege aus und es gibt erste DBR-Positionierungen zum geplanten Europäischen Behindertenausweis und Bündnispositionen zum AGG. Mitten im Alltag lässt uns der Gedenktag anlässlich der Befreiung des Vernichtungslagers in Auschwitz jedes Jahr am 27. Januar ein wenig innehalten. Das Gedenken an die unfassbaren Morde und Zwangssterilisationen in der NS-Zeit bleibt wichtig, um die Erinnerung wach zu halten und jeden Tag bewusst für die Würde des Menschen einzutreten“, das schreibt Martina Puschke, die Koordinatorin des Arbeitsausschusses des Deutschen Behindertenrats (DBR) in der Einleitung des neuesten Newsletters des DBR.

Echte Barrierefreiheit im Bahnverkehr europaweit umsetzen

Bahnchef Lutz am Rednerpult bei Symposium
Bahnchef Lutz am Rednerpult bei Symposium
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Im Rahmen des Symposiums „Wettbewerb & Regulierung im Eisenbahnsektor“ in der ESMT Berlin ging es am 26. Januar um die europaweite Verbesserung des Schienennetzes und wie man mehr Menschen für dieses umweltverträglichere Verkehrsmittel begeistern kann. Das Thema Barrierefreiheit spielte einem Bericht von Alexander Ahrens von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) keine Rolle. „Deshalb haben wir es in der Podiumsdiskussion eingebracht und Info-Flyer an Multiplikator*innen der Bahnbranche und Politik verteilt. Dank an Kay Macquarrie“, schreibt Alexander Ahrens im neuesten Newsletter der ISL und verweist auf den Tweet von Kay Macquarrie: Twitter ISL eV

Behinderte Menschen durch Klimawandel und Katastrophen besonders gefährdet

Symbol Ausrufezeichen

Wien (kobinet) Menschen mit Behinderungen sind besonders von der Klimakrise betroffen. Hilfeleistungen und Notunterkünfte sind oftmals nicht barrierefrei nutzbar, Grunderkrankungen können sich verschlechtern und durch klimabedingte Katastrophenfälle zerstörte Güter und Wohnraum können von Menschen mit Behinderungen schwerer ersetzt werden. Dies wurde im Rahmen der Öffentlichen Sitzung 2022 des Unabhängigen Monitoringausschusses und des Kärntner Monitoringausschusses deutlich, bei der das Thema „Klimakrise und Katastrophenschutz“ behandelt wurde, wie es in einem Beitrag des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS heißt.

Kinova mit neuen Unterstützungssystemen für die Arme

Symbol Information

FEUCHTWANGEN (kobinet) Kinova, ein weltweit führender Anbieter von Roboterlösungen für Menschen mit Behinderung, erweitert jetzt seine Angebotspalette um zwei dynamische Armunterstützungssysteme.

Armut von Alleinerziehenden bekämpfen

Blick in eine braune Geldbörse in welcher sich kein Geld befindet.
Bei vielen Menschen bleibt das Portemonnaie oft leer
Foto: Pixabay/Chronomarchie

BERLIN (kobinet) Die SoVD-Landesvorsitzende Ursula Engelen-Kefer fordert von den politischen Parteien, die sich am 12. Februar zur Wiederwahl stellen, dass die Bekämpfung der Armut für Alleinerziehende und ihre Kinder in der Berliner Politik Vorrang erhalten muss. Mit annähernd 40 Prozent ist die Armutsgefährdung der Kinder von Alleinerziehenden in Berlin besonders hoch. Dies gilt noch mehr für junge Erwachsene aus Alleinerziehenden-Haushalten, deren Armutsgefährdung in Berlin weit über dem Bundesdurchschnitt liegt.

Motto für Protesttag am 5. Mai: Zukunft barrierefrei gestalten

Plakat zum Protesttag 2023 der Aktion Mensch
Plakat zum Protesttag 2023 der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, stellt die Aktion Mensch unter dem Motto „Zukunft barrierefrei gestalten“ auch im Jahr 2023 das Thema Barrierefreiheit ins Zentrum der Aktivitäten. Anträge für Aktionen, die im Zeitraum zwischen dem 22. April und dem 7. Mai durchgeführt werden, können noch bis zum 31. März bei der Aktion Mensch gestellt werden. Zudem bietet die Aktion Mensch auch dieses Jahr wieder eine Reihe von Informationen und Materialen zur Unterstützung der Aktionen zum Protesttag an.

Erklärvideo zur Teilhabeberatung

Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

Birkenau (kobinet) Was die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) ist, erklärt ein Kurzfilm in Leichter Sprache der EUTB® Bergstraße-Odenwald, der vor kurzem auf YouTube veröffentlicht wurde.

Digitale Helfer für mehr Lebensqualität und Teilhabe

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Wiesbaden (kobinet) Das Hessische Digital-Ministerium hat die Broschüre „Digitale Helfer für mehr Lebensqualität und Teilhabe“ veröffentlicht. Diese richtet sich an Senior*innen, die bisher wenig mit digitalen Anwendungen in Kontakt waren, und deren Unterstützer*innen. Sie gibt Hinweise zu Apps und altersgerechten Assistenzsystemen (AAS), die im Alter für mehr Sicherheit, Unabhängigkeit und Komfort sorgen können. Darauf weist die hessische Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihrem aktuellen Newsletter hin.

Quick Guides zur Erstellung barrierefreier Word- und PowerPoint-Dokumente

Symbol Information

Marburg (kobinet) Wie gestaltet man Dokumente so, dass sie für blinde und sehbehinderte Menschen barrierefrei sind. Mit dieser Frage hat sich das „Agile Netzwerk für sehbeeinträchtigte Berufstätige“, agnes@work, beschäftigt und nun Quick Guides zur Erstellung von barrierefreien Word- und PowerPoint-Dokumenten veröffentlicht. Sie richten sich gezielt an Nutzer*innen mit begrenzten Vorkenntnissen und / oder begrenztem Zeitbudget.

Blind studieren – geht das?

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Blind studieren – geht das?“ Mit dieser Frage hat sich die Aktion Mensch beschäftigt, die in ihrem neuesten Newsletter auf einen entsprechenden Beitrag zum Thema hinweist: „Carina ist blind und möchte Journalistin werden. Ihr Blindenführhund Pitou begleitet sie in die Uni, eine Assistenzkraft unterstützt sie im Studienalltag. Denn ‚Grenzen setzt man sich nur selbst‘, weiß Carina und ermutigt so andere Menschen mit Behinderung“, heißt es in der Ankündigung des Beitrags im Aktion Mensch Newsletter.

Neue Frühförderung für Kinder mit Hörschädigung

Eine Hand  hält ein Hörgerät
Hörgeräte eröffenen viele Kommunikationswege
Foto: Pixabay/kalhh

HANNOVER (kobinet) Ab sofort gibt es in Oldenburg eine Frühförderstelle für hörgeschädigte Kinder im Vorschulalter. Als erste und bislang einzige dieser Art in Niedersachsen, hat die Interdisziplinäre Frühförderstelle Hören am Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Oldenburg (IFF Hören) ihre Arbeit aufgenommen. Kinder mit einer Hörschädigung stehen einer besonders hohen Kommunikationsbarriere gegenüber. Sie benötigen intensive Förder- und Behandlungsangebote von unterschiedlichen Leistungsträgern, damit die Entwicklung der kommunikativen Kompetenzen bestmöglich stattfinden kann.

Pflegelücke lässt sich nicht wegfinanzieren

Logo des Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe
Logo des Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe
Foto: VDAB

BERLIN (kobinet) Als einer der größten privaten Trägerverbände Deutschlands vertritt der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) die Auffassung, dass sich die in Deutschland bestehende Pflegelücke nicht einfach wegfinanzieren lassen würde. Daraus leitet der Verband seine Forderungen nach einer besseren Finanzierung der professionellen Pflege ab.

Kein Grund für Beibehaltung der Einkommens- und Vermögensheranziehung im SGB IX

Logo Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz
Logo Nitsa
Foto: NITSA e. V.

Karlsruhe (kobinet) Das Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA e.V.) hat sich den Abschlussbericht der Kienbaum Consultants International GmbH zur wissenschaftlichen Untersuchung der modellhaften Erprobung der Verfahren im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes näher angeschaut und die Ergebnisse zum Regelungsbereich „Einkommens- und Vermögensheranziehung“ ausgewertet. Eine entsprechende Stellungnahme hat NITSA auf seiner Internetseite sowohl in Kurzform als auch in einer Langfassung nun veröffentlicht. Zusammenfassend stellt NITSA dabei fest, dass es keinen einzigen Sachgrund für die Beibehaltung der Einkommens- und Vermögensheranziehung im SGB IX gibt.

Abschied vom Frauenbeauftragten-Projekt beim Weibernetz

Team, Vorstand und Leitung des Frauenbeauftragen-Projekts
Team, Vorstand und Leitung des Frauenbeauftragen-Projekts
Foto: Weibernetz

Kassel/Berlin (kobinet) Heute, am 30. Januar 2023 endet eine Ära im Weibernetz. Nach 15 Jahren Projektengagement zum Thema Frauenbeauftragte in Einrichtungen verabschieden sich die Projektmitarbeiterinnen und übergeben an das Bundesnetzwerk der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen Starke.Frauen.Machen. Martina Puschke vom Weibernetz hat dazu folgenden Bericht für die kobinet-nachrichten verfasst.

Hilfsmittel mit Seele

Jennifer Sonntag mit Führhund Paul
Jennifer Sonntag mit Führhund Paul
Foto: privat

Halle (kobinet) Zum Tag des Blindenführhundes am 29. Januar hat sich Jennifer Sonntag auf Facebook mit einem Bild und kurzen Text zu Wort gemeldet: „Paul, mein Hilfsmittel mit Seele, ist nun schon fast fünf Jahre an meiner Seite. In meinem aktuellen Beitrag auf Die Neue Norm erzähle ich euch, wie Paul zu mir kam, wie wir als Gespann zusammen arbeiten und was wir uns von unseren Mitmenschen wünschen.“

Abschlagsfreie Rente mit 60 auch für Beschäftigte von Werkstätten gefordert

Jürgen Linnemann im Rollstuhl
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Foto: privat

Gütersloh (kobinet) Eine abschlagsfreie Rente für schwerbehinderte Menschen ab dem 60. Lebensjahr wird vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages mehrheitlich für erwägenswert gehalten. Der Ausschuss verabschiedete dementsprechend vor kurzem eine Beschlussempfehlung an den Bundestag, eine dahingehende Petition dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales „als Material“ zu überweisen und sie den Fraktionen des Bundestages zur Kenntnis zu geben. Der Inklusionsbotschafter Jürgen Linnemann begrüßt die Diskussion für eine abschlagsfreie Rente mit 60 für Menschen mit Behinderungen. Dabei hofft er, dass Menschen mit Behinderung in Werkstätten für behinderte Menschen nicht vergessen werden. Er fordert, die abschlagsfreie Rente ab 60 auch für Menschen mit Behinderungen in den Werkstätten zu ermöglichen.

Momentaufnahme 292

Ahornsamen im Sonnenlicht
Ahornsamen im Winter
Foto: IrinaTischer

Berlin (kobinet) Wir sehen die Welt nur in den Farben unserer Stimmungen. (Wilhelm Vogel)

Zu wenig inklusive Schulen in Sachsen

Kreise mit verschiedenfarbigen Punkten
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Foto: Aktion Mensch

DRESDEN (kobinet) Nach Ansicht des Landesinklusionsbeauftragten gibt es in Sachsen, verglichen mit anderen Bundesländern, noch immer zu wenige inklusive Schulen. Auch wenn sich die Quote hier in Sachsen verbessert habe, liege sie immer noch unter dem Bundesschnitt, erklärte der Landesinklusionsbeauftragte Michael Welsch in Dresden.

Mit Bildern Gefühle ausdrücken

Mehrere Personen sitzen in einem Raum an Staffeleien und malen
Im Malprojekt
Foto: ZMO – Kreativzentrum Omnibus

DRESDEN (kobinet) Das Kreativzentrums Omnibus lädt alle Kunstfreunde in Dresden zu den wöchentlichen interkulturellen Maltreffen ein. Das Kreativzentrums ist ein offenes Atelier und gibt Zeit und Raum zum Malen und Zeichnen in angenehmer, entspannter Atmosphäre. Dabei geht es um den Spaß am Malen und den zwischenmenschlichen Austausch, – nicht darum, ein besonderes Ergebnis zu erzielen oder zu bewerten.

Das Selbsthilfeparadox: Auf das Müssen müssen wir verzichten

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg (kobinet) „Das ‚Selbsthilfeparadox‘ ist eine heimtückische Falle. Nicht nur Behinderte sollten sich dieses Problems bewusst sein, um unnötige Konflikte zu vermeiden.“ Darauf weist Franz-Josef Hanke aus Marburg in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten hin.

Mainz wie es agiert und inkludiert

Logo: IGEL-Podcast zu guten Nachrichten zur Inklusion aus Mainz
Logo: IGEL-Podcast zu guten Nachrichten zur Inklusion aus Mainz
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Mainz (kobinet) „Mainz wie es agiert und inkludiert“, so hat Sascha Lang, Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), die neueste Ausgabe des IGEL-Podcast getitelt. Der Podcast gibt eine Veranstaltung vom 24. Januar mit Gerlinde Busch vom Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) und Ottmar Miles-Paul vom Projekt Gute Nachrichten zur Inklusion des NETZWERK ARTIKEL 3 wider, bei der nicht nur viele gute Nachrichten zur Inklusion aus Mainz aufgezeigt werden, sondern auch einige Teilnehmer*innen der Veranstaltung ihre Erfahrungen einbringen konnten.

30 Jahre EU Binnenmarkt – jetzt soll die Barrierefreiheit folgen

Katrin Langensiepen
Katrin Langensiepen
Foto: Katrin Langensiepen

BRÜSSEL (kobinet) In einer heute verabschiedeten Resolution zum 30-jährigen Bestehen des EU Binnenmarkts, fordert das EU-Parlament jetzt auch mehr Barrierefreiheit. Dazu wurde das neue AccessibleEU-Zentrum gebildet. Es soll von nun an Mitgliedstaaten dabei unterstützen, endlich EU-Standards umzusetzen und den EU-Binnenmarkt barrierefrei auszubauen.

Solche grausamen Verbrechen gegen die Menschlichkeit dürfen sich keinesfalls wiederholen

Dr. Sigrid Arnade bei der Kranzniederlegung
Dr. Sigrid Arnade bei der Kranzniederlegung
Foto: DBR

Berlin (kobinet) „Solche grausamen Verbrechen gegen die Menschlichkeit dürfen sich keinesfalls wiederholen“, betonte heute am 27. Janaur die Vorsitzende des Sprecher*innenrats des Deutschen Behindertenrats (DBR), Dr. Sigrid Arnade, anlässlich der Kranznierderlegung zum Holocaust-Gedenktag am Gedenk- und Informationsort T4 in der Tiergartenstraße 4 in Berlin. Zu der Veranstaltung, an der Vertreter*innen verschiedener Verbände teilnahmen, hatte der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel eingeladen.

E-Roller sollen von Wiener Gehwegen verschwinden

E-Roller, der mitten auf dem Gehweg steht
E-Roller, der mitten auf dem Gehweg steht
Foto: omp

Wien (kobinet) Während in Deutschland im Umgang mit falsch abgestellten und herumliegenden E-Rollern auf Gehwegen immer noch keine klare Linie erkennbar ist und die Beschwerden von Betroffene oft ins Leere laufen, hat die Stadt Wien klare Regeln verabschiedet, wie zukünftig die E-Roller von Gehwegen verbannt werden und Zuwiderhandlungen sanktioniert werden. Auf dieses in Deutschland immer noch aktuelle Thema hat der österreichte Online-Nachrichten BIZEPS vor einer Weile hingewiesen.

Behindertenbeauftragter Dusel lädt zum gemeinsamen Gedenken ein

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Zum ersten Mal seit der „Corona-Pandemie“ findet heute am 27. Januar wieder eine öffentliche Kranzniederlegung am Gedenk- und Informationsort T4 um 11:25 Uhr in der Berliner Tiergartenstraße 4 statt. Begleitet wird die Kranzniederlegung von Mariano Domingo (Klarinette), Leiter von Werkstatt Utopia von KulturLeben Berlin. Im Anschluss um 12:30 Uhr findet im Foyer der Berliner Philharmonie eine Lesung mit Helga Schubert statt. Die Autorin und Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin wird anlässlich des Gedenktages aus ihrem Buch „Die Welt da drinnen“ lesen. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel lädt zu dieser öffentlichen und barrierefreien Gedenkveranstaltung ein, denn das gemeinsame und inklusive Gedenken ist ihm ein besonderes Anliegen.

Dr. Andreas Philippi ist neuer Sozialminister in Niedersachsen

Dr. Andreas Philippi
Dr. Andreas Philippi
Foto: photothek.net

Hannover (kobinet) Niedersachsen hat einen neuen Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. Dr. Andreas Philippi ist am 25. Januar von Ministerpräsident Stephan Weil für dieses Regierungsamt ernannt worden. Er folgt auf Daniela Behrens, die nun das Amt der Niedersächsischen Innenministerin innehat. „Die aktuellen und kommenden Herausforderungen in der Sozial- und Gesundheitspolitik sind vielfältig und groß. Ich habe Respekt vor der Aufgabe und freue mich gleichermaßen darauf, sie anzugehen“, erklärte Dr. Andreas Philippi.