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Wie Barrierefreiheit im ÖPNV funktioniert

Rote Straßenbahn und hellgrüner Bus im Nahverkehr
Fahrzeuge im öffentlchen Nahverkehr
Foto: Pixabay/12019

KRAUTHEIM (kobinet) Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr und die Verpflichtungen aus dem Personenbeförderungsgesetz sind gegenwärtig häufig debattierte Themen. Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) will mit einer Online-Schulung dazu beitragen, das Wissen über Barrierefreiheit in diesem wichtigen Bereich der Mobilität zu vertiefen sowie auf eine breitere und aktive Beteiligung an der Gestaltung von Nahverkehrsplänen zu fördern.

SoVD zeigt Dokumentarfilm über inklusives Theaterprojekt

Masken die zur Hälft schwarz und weiß sind wobei eine Maske ein lachendes, die andere ein weinendes Gesicht zeigt.
Gesichter, die das Leben zeigen
Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images

HANNOVER (kobinet) Aus Sicht des Landesverband Niedersachsen des Sozialverbandes Deutschland (SOvD) passiert in Sachen Inklusion noch viel zu wenig. Umso wichtiger ist es, deutlich zu machen, dass Inklusion gut gelingen kann. Anlässlich des diesjährigen „Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“ zeigt der SoVD deshalb den Dokumentarfilm „Inklusion bühnenreif“. Darin geht es um ein Theaterprojekt, das Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringt.

Versprechen an pflegende Angehörige einhalten

Porträt von Corinna Rüffer
Bild von Corinna Rüffer
Foto: Corinna Rüffer

Berlin (kobinet) Zum Kabinettsbeschluss des Gesetzentwurfes zur Unterstützung und Entlastung in der Pflege (PUEG) vom 5. April fordert die Berichterstatterin für Behindertenpolitik der Bundestagfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, dass die Versprechen an pflegende Angehörige eingehalten werden. „Wichtige Maßnahmen zur Entlastung pflegender Angehöriger, die im Koalitionsvertrag vereinbart wurden, fehlen im Kabinettsentwurf. Pflegende Angehörige sind eine wichtige Säule im sozialen Gefüge unserer Gesellschaft. Dazu gehören auch Eltern mit behinderten Kindern. Sie sind durch die Mehrfachbelastung von Beruf, Pflege und Familie vielfach am Limit ihrer Kräfte“, betonte Corinna Rüffer.

Für viele Pflegebedürftige ist ein Heizungsaustausch unzumutbar

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Wichtige Forderungen des VdK wurden nach Angaben deren Präsidentin Verena Bentele jetzt im Gesetzentwurf zur Wärmewende berücksichtigt. Es sei der Erfolg des VdK, dass es Ausnahmeregelungen für Menschen über 80 und Bezieher von Sozialleistungen bei der Pflicht zum Heizungstausch gibt. Im Sinne der sozialen Verträglichkeit ist für den VdK unverhandelbar, dass Eigenheimbesitzer über 80 Jahre von der Verpflichtung zum Heizungsaustausch ausgenommen werden. Menschen in diesem Alter sollten nicht noch ihre letzten Lebensjahre mit einem aufwendigen Heizungsaustausch zubringen und womöglich noch einen Kredit beantragen müssen, den sie dann nicht erhalten.

Pflegereform: Paritätischer kritisiert Pläne von Lauterbach als halbherzig

Symbol Paragraph

Berlin (kobinet) Die am 5. April im Bundeskabinett beratenen Pläne für ein Gesetz zur Unterstützung und Entlastung in der Pflege kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband als halbherzig und völlig unzureichend, um die sich verschärfenden Probleme in der Pflege zu lösen. Die Finanzierung der Pflegeversicherung sowie die wachsende Armut durch Pflegebedürftigkeit seien die Schlüsselthemen, für die es eine entschlossene Reform brauche. Diese bliebe der Bundesgesundheitsminister weiter schuldig.

Digitale Inklusion: Eye-Able von Habeck und Roth ausgezeichnet

Symbol Information

Margetshöchheim (kobinet) Der fränkische Spezialist für inklusive Webseiten, Web Inclusion GmbH, freut sich über die Auszeichnung als „Kultur- und Kreativpilot Deutschland“. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Alten Münze in Berlin würdigten Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, sowie Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien, vor kurzem die Leistungen des Unternehmens. Ausgezeichnet wurde der Barrierefreiheits-Service von „Eye-Able“ zur Umsetzung der digitalen Barrierefreiheit.

ma.mo – Das Magazin für Inklusion und Mobilität

Titelbild von ma.mo
Titelbild von ma.mo
Foto: ma.mo

Hamburg (kobinet) „ma.mo – Das Magazin für Inklusion und Mobilität“ ist nun erstmals unter dem neuen Namen erschienen und ersetzt den ehemaligen „Rollstuhl-Kurier“. Der Anspruch der Redaktion ist, das Themenspektrum weiter anzureichern. „Denn Inklusion kann und darf sich nicht auf einige wenige Felder unserer Gesellschaft begrenzen lassen. So warten wir im aktuellem Magazin mit elf unterschiedlichen Rubriken auf und werden ab der Juniausgabe eine weitere, Kultur, dazu bekommen“, heißt es in einer Ankündigung der ma.mo-Redaktion.

So werden Games barrierefrei

Symbol Information

Berlin (kobinet) In einem Video zur Barrierefreiheit von Games sind Saskia Moes und Karolina Albrich von „Gaming ohne Grenzen“ zu Gast und geben spannende Einblicke in das Thema „Barrierfreiheit in Games“. „Im Video findest du auch To-do-Listen, wie du barrierefreie Spiele entwickeln kannst. Schau gerne auch bei „Gaming ohne Grenzen“ vorbei – da findest du alle Spiele, die sie schon auf Barrierefreiheit getestet haben: https://www.gaming-ohne-grenzen.de/„, heißt es in der Ankündigung des Videos, das auf YouTube eingestellt wurde.

SBV direkt mit Beiträgen zu betrieblicher Inklusionsarbeit

Logo VdK Baden-Württenberg
Logo VdK Baden-Württenberg
Foto: VdK Baden-Württenberg

STUTTGART (kobinet) Die neue Ausgabe des E-Magazins SBVdirekt des Sozialverband VdK Baden-Württemberg ist erschienen. Im Fokus steht dieses Mal das Thema: „Psychische Belastung am Arbeitsplatz“. Die neue Ausgabe von SBVdirekt beleuchtet damit im Zusammenhang stehende Themen mit Hinweisen zu neuen Podcasts, Webseminare und zur aktuellen Rechtsprechung.

Hans-Günter Heiden: 70 Jahre geballte Kompetenz

Hans-Günter Heiden
Hans-Günter Heiden
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Wenn es in der Behindertenpolitik einen unermüdlichen Jäger und Sammler in Sachen Geschichte der Behindertenbewegung gibt, dann ist das Hans-Günter Heiden. Denn der in Berlin lebende Journalist und langjährige Streiter für die Gleichstellung behinderter Menschen verfügt nicht nur über ein enormes Wissen, was die Entwicklung der Behindertenbewegung und vor allem den Einsatz für Gleichstellungsgesetze angeht, sondern hat mittlerweile auch ein stattliches Archiv. Zu seinem 70. Geburtstag, den er heute am 5. April begehen kann, wird er jedoch nicht in Archiven wühlen, sondern hat sich auf den Weg nach Kamerun gemacht, wo er zusammen mit einigen Familienmitgliedern seinen 70. Geburtstag und den seiner Tochter feiern wird.

Janis McDavid möchte etwas bewirken und bewegen

Janis McDavid
Janis McDavid
Foto: Janis McDavid

Bremen (kobinet) „Ich will in einer Welt leben, in der Merkmale, die uns unterscheiden, nicht zur Unterscheidung führen.“ so lautet das Eingangszitat von Janis McDavid auf dessen Internetseite. „Janis McDavid ist leidenschaftlicher Lösungsfinder und sieht Wege, wo für andere Menschen keine erkennbar sind. Er zeigt Menschen und Unternehmen kreative Lösungen, wie sie ihre eigenen Ziele mutig verfolgen und dabei ins Handeln kommen“, heißt es weiter auf seiner Internetseite. Lisa Duncan hat nun ein Interview mit Janis McDavid mit dem Titel „Was wir brauchen, ist Umsetzungskraft“ im Weser Kurier veröffentlicht, in dem der Redner und Buchautor u.a. erklärt, warum es für Inklusion Mut braucht.

Leichte Sprache. Ein Ratgeber neu aufgelegt

Symbol leichte Sprache
Signet von Inclusion Europe für Texte in Leichter Sprache
Foto: Signet von Inclusion Europe

Berlin (kobinet) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die Publikation „Leichte Sprache. Ein Ratgeber“ erneut aufgelegt. Diese ist in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Leichte Sprache entstanden. Sie richtet sich insbesondere an die öffentliche Verwaltung und gibt zahlreiche praxisorientierte Tipps. Darauf hat die hessische Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihrem Newsletter aufmerksam gemacht.

Katastrophen und Krieg, was macht das mit uns?

sitzt auf einer Bank am Wald
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Berlin (kobinet) Corona, Klima, Krieg, derzeit vor allem der Krieg, wie geht es uns Behinderten mit alledem?

Oder direkter gefragt, wie geht es Euch damit? Denn wie es mir selber geht, weiß ich ja. Schlecht, kurz gesagt. Was genau mich bekümmert, dazu im Folgenden mehr.

Einsatz von Minen endlich stoppen

Ein Wald an dessen Rand ein Hinweisschild auf die Gefahr durch Minen steht.
Achrtung Minen – ein solches Schild weist auf große Gefahr hin
Foto: Pixabay/geraldsimon00

MÜNCHEN (kobinet) Wie oft werden Menschen mit Behinderungen bei vielen Gelegenheiten bedauert. Kaum jemand spricht aber darüber, dass es anscheinend nicht gelingt, viele Ursachen für schweren Behinderungen aus der Welt zu schaffen – den Einsatz von Minen in Kampfgebieten, zum Beispiel. Aus Anlass des heutigen Internationalen Tages zur Aufklärung über die Minengefahr fordert die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) die internationale Staatengemeinschaft deshalb auf, den Einsatz dieser barbarischen Waffen zu beenden und die Minenräumung zu beschleunigen.

21 Filme gehen ins Rennen um den 21. Deutschen Hörfilmpreis

Hinweis auf Deutschen Hörfilmpreis am 20. Juni 2023
Hinweis auf Deutschen Hörfilmpreis am 20. Juni 2023
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Wer darf in diesem Jahr die ADele, die Preisskulptur für die beste Audiodeskription, in den Händen halten? Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat nun die Nominierungen für den 21. Deutschen Hörfilmpreis 2023 bekannt gegeben. Bei der feierlichen Gala am 20. Juni 2023 in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in Berlin werden herausragende Hörfilm-Produktionen in sechs Kategorien geehrt: Spielfilm Kino, Spielfilm TV/Mediatheken/Streaming, Serie, Dokumentation, Kinder-/Jugendfilm und Filmerbe, wie der DBSV mitteilt.

Inklusionstage für barrierefreie, selbstbestimmte und zeitgemäße Gesundheitsdienste

BCC beleuchtet mit Aufschrift INKLUSIONSTAGE
BCC beleuchtet mit Inklusionstage
Foto: Martina Scheel

Berlin (kobinet) Am 8. und 9. Mai finden die Inklusionstage 2023 unter dem Motto „GESUNDHEIT barrierefrei ∙ selbstbestimmt ∙ zeitgemäß“ in Berlin statt. „Wie steht es heute um den barrierefreien Zugang zu Gesundheitseinrichtungen für Menschen mit Behinderungen? Wie gut sind Behandlung und Kommunikation im Gesundheitswesen auf Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen eingestellt? Was haben wir aus der Pandemie gelernt? Diese und andere Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren, um gemeinsam zu guten Lösungsansätzen zu kommen“, heißt es in der Einladung zu den Inklusionstagen.

Deutschland-Ticket kann jetzt gekauft werden

Fahrzeuge des ÖPNV mit den Schildern
Fahrzeuge im Depot
Foto: Pixabay/roemi62

Berlin (kobinet) Nach längeren Diskussionen haben der Bundestag und der Bundesrat in Abstimmung mit den Bundesländern nun die Weichen für den Start des Deutschland-Tickets gestellt. „Mit diesem Ticket kann man unbegrenzt oft in allen Verkehrsmitteln des öffentlichen Nahverkehrs für 49 Euro pro Monat fahren“, wie die Deutsche Bahn mitteilt. Das Deutschland-Ticket ist ab sofort im Abo über die Vertriebswege der Deutschen Bahn, aber auch bei einer Reihe von Verkehrsunternehmen erhältlich. Gültig ist es ab 1. Mai 2023 und monatlich kündbar. Inwieweit auch behinderte Menschen diese Angebote barrierefrei nutzen können, bleibt allerdings offen. Denn in Deutschland gibt es nach wie vor einen Flickenteppich was die Barrierefreiheit des Öffentlichen Nahverkehrs angeht. Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai könnte also eine gute Möglichkeit bieten, das neue Angebot auf seine Barrierefreiheit hin zu testen.

Buchbesprechung: Prozessanalyse zum Bundesteilhabegesetz

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: Günter Heiden

Berlin (kobinet) Dr. Sigrid Arnade vom NETZWERK ARTIKEL 3 hat sich kritisch mit dem Buch von Laura Schultz mit dem Titel „Die Durchsetzungsfähigkeit der Interessenverbände von Menschen mit Behinderung. Eine politische Prozessanalyse zum Bundesteilhabegesetz“ beschäftigt und eine Buchbespechung verfasst. Die kobinet-nachrichten bedanken sich beim Informationsdienst des NETZWERK ARTIKEL 3 „Behinderung & Menschenrechte für die Möglichkeit des Abdrucks der Buchbesprechung.

März-Newsletter des Deutschen Behindertenrats erschienen

Logo des DBR
Logo des DBR
Foto: DBR

Kassel (kobinet) Der Deutsche Behindertenrat (DBR) veröffentlicht jeweils am Ende eines Monats den DBR-Newsletter. Nun ist der aktuelle Newsletter, der die Ereignisse des Monats zusammenfasst und gibt Veranstaltungshinweise für die nächste Zeit gibt, auf der Internetseite des Aktionsbündnisses eingestellt.

Heizungsumbau darf nicht arm machen

Bild eines Küchenherdes
Küchenherde werden in jedem Haushalt benötigt
Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images

BERLIN (kobinet) Um die Klimaziele zu erreichen, sei eine ambitionierte Wärmewende unabdingbar, heißt es in der Studie, diese müsse aber sozial gestaltet und durch zielgerichtete Unterstützungen flankiert werden – darüber sind sich Paritätischer Gesamtverband und Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) einig. Auf der Grundlage einer aktuellen Studie verweisen sie jedoch zugleich darauf, dass das geplante Verbot von Öl- und Gasheizungen in Verbindung mit dem Austausch der Geräte viele Immobilienbesitzer vor große finanzielle Probleme stellt,

Klares Signal des Bundesrates für zügige Einführung einer Kindergrundsicherung gefordert

Kinder mit und ohne Behinderung finden zusammen
Kinder mit und ohne Behinderung finden zusammen
Foto: Projekt „Auf einer Wellenlänge“

BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert ein klares Bekenntnis des Bundesrates zur Einführung einer Kindergrundsicherung in Deutschland. Das Ergebnis oder besser gesagt Nicht-Ergebnis des Koalitionsausschusses bei der Kindergrundsicherung hat dem Deutschen Kinderhilfswerk wieder einmal vor Augen geführt, dass die Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland ganz offensichtlich nicht die notwendige Priorität innerhalb der Bundesregierung hat

DBR-Austausch mit Tourismuskoordinator der Bundesregierung

DBR-Mitglieder treffen Tourismuskoordinator der Bundesregierung
DBR-Mitglieder treffen Tourismuskoordinator der Bundesregierung
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Barrierefreies Reisen soll durch gemeinsame Anstrengungen weiter erleichtert werden. Das verabredeten Vertreter*innen des Deutschen Behindertenrats bei einem ersten Treffen mit dem Tourismuskoordinator der Bundesregierung, dem Bundestagsabgeordneten Dieter Janecek, am 31. März in Berlin. „Wir waren uns darin einig, dass das Label Reisen für alle, durch das touristische Betriebe und Destinationen zur Barrierefreiheit zertifiziert werden, weiter verbreitet werden muss“, berichtet die Vorsitzende des DBR-Sprecherinnenrats, Dr. Sigrid Arnade. Derzeit seien weniger als 0,5 Prozent der potentiellen Adressaten erfasst worden.

TeamSOD ab jetzt auch im einheitlichen Dress

Zwei junge Männer mit einer roten Trainigsjacke und einem weißen T-Shirt
Amanal Petros (r.) und Leo Heckel
Foto: SOD/ Oliver Lang

BERLIN (kobinet) Für die Special Olympics World Games, die vom 17. bis 25. Juni 2023 in Berlin stattfinden, wurde das Team Special Olympics Deutschland (TeamSOD) am vergangenen Wochenende eingekleidet. Mit der Unterstützt von Partner, darunter anderem vom Partner adidas bekamen die 575 deutschen Delegationsmitglieder ihr Outfit für die Weltspiele der Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.

Stellungnahme für AGG-Reform übergeben

Jürgen Dusel und Ottmar Miles-Paul
Jürgen Dusel und Ottmar Miles-Paul
Foto: Büro Jürgen Dusel

Berlin (kobinet) „Mehr Fortschritt wagen, heißt auch mehr Antidiskriminierung wagen!“ Unter diesem Motto hat das Bündnis „AGG Reform-Jetzt!“ Ende Januar 2023 eine Ergänzungsliste mit konkreten Vorschlägen für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und eine Stellungnahme mit zentralen Forderungen für die geplante AGG Reform veröffentlicht. Ottmar Miles-Paul von der LIGA Selbstvertretung, der in dem Bündnis von über 100 zivilgesellschaftlichen Organisationen für die Gesetzesreform mitwirkt, hat diese Stellungnahme nun an den Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel übergeben.

Panel für Befragung behinderter Menschen von Ipsos und Aktion Mensch

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) In Kooperation mit der Aktion Mensch stellt das Sozial- und Marktforschungsinstitut Ipsos das erste Panel Deutschlands zusammen, das komplett aus Menschen mit Beeinträchtigungen besteht. Interessierte, die als Mitglieder des Panels regelmäßig an Umfragen und weiterer Forschung teilnehmen möchten, können sich jetzt anmelden. Potenzielle Auftraggeber*innen, die das Panel befragen möchten, können sich über die Forschungsmöglichkeiten mit dem Panel informieren.

Weser Kurier berichtete über Welt-Autismus-Tag

Symbol Ausrufezeichen

Bremen (kobinet) Als Markus Jablonka die Diagnose Asperger-Autismus erhielt, war er bereits erwachsen. Das war vor etwa drei Jahren. Wie es dem jungen Mann seither erging und wie der Bremer IT-Spezialist wurde, darüber berichtet Kristin Hermann in ihrem Bericht zum Welt-Autismus-Tag, der am 2. April begangen wurde, im Weser Kurier.

Spielplätze barrierefreier gestalten

Kreise mit verschiedenfarbigen Punkten
No body found to use for abstract…
Foto: Aktion Mensch

Rottenburg (kobinet) „Jessica schaukelt für ihr Leben gern und kann dies auf dem neuen Spielplatz in Rottenburg endlich wieder genießen. Denn dort gibt es nun inklusive Spielgeräte, die ihr das Klettern, Schaukeln und Spielen auch mit Behinderung ermöglichen. Die Initiative ‚Stück zum Glück‘ setzt sich dafür ein, Spielplätze barrierefreier zu gestalten.“ Auf diese Initiative macht die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter aufmerksam.

Beim Digital-Kompass gibt es jetzt auch einen Podcast

Symbol Information

Berlin (kobinet) Beim Digital-Kompass gibt es ab sofort auch einen Podcast. Dieser trägt den Titel: „Der Digital-Kompass-Podcast – Der Podcast, um gemeinsam digitale Barrieren zu überwinden.“ Erscheinen wird er in einem regelmäßigen Abstand von zwei Monaten. Um Verbraucherthemen von Menschen mit Sinnes- und Mobilitätsbeeinträchtigungen möglichst transparent aufzuzeigen, eignet sich ein Podcast-Format besonders gut. Das Ziel des Digital-Kompass ist es, digitale Kompetenzen von Menschen mit Sinnes- und Mobilitätsbeeinträchtigungen zu unterstützen. Was es dazu braucht und wie das gut gelingen kann, wird mit unterschiedlichen Gästen besprochen und diskutiert, heißt es in einer Presseinformation zum neuen Podcast.

Deutsche Leichte Sprache – ein neuer Begriff

Netz als Weltkugel mit Text Leichte Sprache digital
Logo der Tandem-Beratung
Foto: Tandem-Beratung-Leichte-Sprache

Berlin (kobinet) Tandem-Beratung-Leichte Sprache veröffentlichte eine Notiz zum Begriff „Deutsche Leichte Sprache“ und einen Hinweis auf einen Ratgeber.

Momentaufnahme 299

Sakurablumen
Sakura
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Kind das mit offenem Mund

die fallenden Kirschblüten bestaunt –

es ist ein Buddha. (Ysauhara Teishitsu)

Online-Veranstaltung: In der Politik etwas bewegen

bifos-Logo: Empowerment zur Selbstvertretung
bifos-Logo: Empowerment zur Selbstvertretung
Foto: bifos

Berlin/Mainz (kobinet) „In der Politik etwas bewegen – behinderte Abgeordnete berichten“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die das NETZWERK ARTIKEL 3 in Zusammenarbeit mit dem Projekt Empowerment zur Selbstvertretung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) und IGEL-Media am 2. Mai von 17:00 bis 18:00 Uhr durchführt. „Zukunft barrierefrei gestalten“, so lautet das Motto des diesjährigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen, in dessen Rahmen die von der Aktion Mensch geförderte Veranstaltung stattfindet. „Damit es uns gelingt, die Zukunft barrierefrei zu gestalten, braucht es viele engagierte Akteur*innen. Vor allem braucht es behinderte Menschen selbst, die sich in die Politik einmischen und ihr know how in die verschiedenen Gremien einbringen. Was behinderte Abgeordnete in der Politik erreichen können, das wollen wir mit dieser Veranstaltung erkunden“, heißt es in der Veranstaltungsankündigung.

Für eine inklusive Gesellschaft für Autist*innen

Symbol Ausrufezeichen

München (kobinet) Heute, am 2. April, findet unter dem Motto „Building an inclusive society for autistic people – Aufbau einer inklusiven Gesellschaft für Autistinnen und Autisten“ der internationale Welt-Autismus-Tag statt. Dazu erklärte Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf: „Der Welt-Autismus-Tag schafft gesellschaftliches Bewusstsein, das wir brauchen. Mit der Autismusstrategie ist Bayern ein Pionier in Deutschland. Wir gehen das Thema Autismus als erstes Bundesland mit einer eigenen Strategie an. Mir ist es wichtig, die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu verbessern. Bayern ist nur gemeinsam stark.“

IGEL-Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im März 2023

Logo: IGEL-Monatsrückblick
Logo: IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Berlin (kobinet) „Wird der Koalitionsvertrag für die Behindertenpolitik zur Qual-ition?“ So titelt Sascha Lang, der Macher Podcast Inklusion Ganz Einfach Machen (IGEL) die aktuelle Ausgabe mit dem Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im März 2023. Im Gespräch mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul schauen die beiden auf die aktuellen behindertenpolitischen Entwicklungen, aber zum Schluss auch auf gute Nachrichten zur Inklusion.

Projektwettbewerb zu den Special Olympics bei dem alle mitmachen

Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023 - Weltkugel mit Fernsehturm
Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023

BERLIN (kobinet) Noch bis zum 24. April haben alle Interessenten die Möglichkeit, ihre Stimme für den inklusiven Projektwettbewerb von Special Olympics „Alle machen mit!“ ihrer Wahl abzugeben. Der Wettbewerb soll Kindertagesstätten, Schulen und Sportvereine in ganz Deutschland dazu aktivieren, inklusive Projektideen umzusetzen. Das Ziel dabei: Begegnungen von jungen Menschen mit und ohne geistige Behinderung schaffen.

Freie Fahrt für blinden Passagier: Blaupause einer behindertenfreundlichen Verkehrswende

sitzt auf einer Bank am Wald
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Staufen (kobinet) Statt der üblichen Kolumne folgt datumsgerecht diesmal ein mehrseitiger, dafür aber barrierefreier Aprilscherz. Das, worum es geht, hat man uns als die „behinderten freundlichste Verkehrswende ever“ verkaufen wollen. Ihr Kernstück, das ausverkaufte 9-Euro-Ticket zum Mond, soll ab 1. Mai in der preislich verbesserten Version von 49 Euro endlich Fahrt aufnehmen. Und stellt Euch vor, wir Behinderten kriegen es schon für 48 Euro 99 und keiner fährt hin. Auf den Mond will niemand, alle zwängen sich lieber in ihre selbstfahrenden Kabinenroller, wollen „fahren, fahren, fahren auf der Autobahn“. Mir dagegen sind die dünn befahrenen Landstraßen an den mittleren Schwarzwaldhängen das Liebste. Doch lest selbst, was uns „inkludierten“, d. h. eingeschlossenen Zwangsbeglückten die Regierung mit ihrer verkorksten Verkehrswende eingebrockt hat.

ABiD – Institut beginnt mit der Erforschung der Geschichte eines Lebens mit Behinderungen

Rollstuhlfahrer mit dunkler Hotes und Weste, weißem Hemd und rötlich gemustertem Schlips vor Ferkhäusern
Dr. Karsten Lippmann in den Straßen seiner Heimatstadt Halberstadt
Foto: Paul-Philipp Braun

HALBERSTADT (kobinet) Am Ende der vergangenen Woche hatte das ABiD-Institut „Behinderung und Partizipation“ ein zweites Kolloquium zu der begonnenen Arbeit zur Erforschung der Geschichte des Lebens von Menschen mit Behinderungen durchgeführt. Bei dieser Veranstaltung stand die Rolle von Menschen mit Behinderungen bei der Wahl der Volkskammer am 18. März 1990 im Mittelpunkt. Diese Veranstaltung war somit ein weiterer Schritt bei der Forschungsarbeit zur Geschichte von Menschen mit Behinderungen. Die kobinet-Redaktion hatte die Möglichkeit, über diese Arbeit mit dem IB&P-Vorsitzenden Dr. Karsten Lippmann zu sprechen.

DOSB sucht Referentin / Referent für Inklusion im und durch Sport

Große Gruppe von Läufern schiebt ältere Personenmit Rollstuhl
Gemeinsam Sport treiben
Foto: Pixabay/HansMartinPaul

FRANKFURT am MAIN (kobinet) Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sucht im Geschäftsbereich Sportentwicklung/Ressort Diversity möglichst zum 1. Juli 2023 eine Referentin oder Referenten zum Arbeitsthema „Inklusion im und durch Sport“. Die Beschäftigung erfolgt in Teilzeit mit 19,5 Wochenstunden.

Neue Sesamstraßen-Bewohnerin Elin sitzt im Rollstuhl

Elin aus der Sesamstraße
Elin aus der Sesamstraße
Foto: NDR / Thorsten Jander

Köln (kobinet) „René Schaar hat am 19.03.23 im Deutschlandradio Kultur den Beitrag ‚Neue Bewohnerin Elin sitzt im Rollstuhl‘ veröffentlicht. Darin geht es um die neue Figur der Elin, die ab Herbst in die deutsche Sesamstraße eingeführt wird.“ Darauf hat die Landesbehindertenbeauftragte von Hessen, Rika Esser, in ihrem Newsletter aufmerksam gemacht.

Jeder Mensch kommuniziert — es gilt einen Weg zu finden, ihn zu verstehen

Michaela Pries
Michaela Pries
Foto: Michaela Pries

Kiel (kobinet) „Jeder Mensch kommuniziert — es gilt einen Weg zu finden, ihn zu verstehen.“ So bringt die schleswig-holsteinische Landesbehindertenbeauftragte Michaela Pries auf den Punkt, worum es in einer von ihr herausgegebenen Broschüre mit dem Titel „Das ist uns wichtig: Von der Kindheit bis ins Alter — Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf inklusive!“ geht. Die Broschüre ist ein Ergebnispapier der Arbeitsgruppe Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf des Landesbeirates zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen von Schleswig-Holstein.