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Einsatz von Minen endlich stoppen

Ein Wald an dessen Rand ein Hinweisschild auf die Gefahr durch Minen steht.
Achrtung Minen - ein solches Schild weist auf große Gefahr hin
Foto: Pixabay/geraldsimon00

MÜNCHEN (kobinet) Wie oft werden Menschen mit Behinderungen bei vielen Gelegenheiten bedauert. Kaum jemand spricht aber darüber, dass es anscheinend nicht gelingt, viele Ursachen für schweren Behinderungen aus der Welt zu schaffen - den Einsatz von Minen in Kampfgebieten, zum Beispiel. Aus Anlass des heutigen Internationalen Tages zur Aufklärung über die Minengefahr fordert die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) die internationale Staatengemeinschaft deshalb auf, den Einsatz dieser barbarischen Waffen zu beenden und die Minenräumung zu beschleunigen.



Zudem weist HI darauf hin, dass die Arbeit der Minenräumungs-Teams immer komplexer wird, da sich die Eigenschaften der Minen verändern und die Räumung immer gefährlicher wird.

Die Art der Räumung und die Art der Bedrohung haben sich in den letzten Jahren stark verändert. „Es gibt immer weniger industriell hergestellte Minen und immer mehr selbst gebaute Minen und Sprengfallen, die eine permanente Anpassung unserer Techniken erfordern. Außerdem liegen die Minen häufig mitten in Wohngebieten wie zum Beispiel. in Syrien oder in der Ukraine und bedrohen direkt die Zivilbevölkerung. Sie liegen oftmals in den Trümmern zerstörter Häuser“, unterstreicht Perrine Benoist, Spezialistin für Minenräumung bei HI.

Auch 25 Jahre nach der Verabschiedung des Vertrages für ein Verbot von Landminen sind weltweit noch über 60 Länder mit Minen kontaminiert. Millionen Menschen müssen meist Jahrzehnte lang mit der Bedrohung durch Minen und Blindgänger leben.