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Luke Mockridge – Darf er das? Raul Krauthausen war zu Gast bei Bosetti Late Night

Porträt von Raul Krauthausen
Zeitzeuge Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) „Witze über Menschen mit Behinderung: diskriminierend oder inklusiv? Wann wird Kritik zu Cancel Culture? In *Bosetti Late Night‘ gehen Sarah Bosetti und ihre Gäste Janina Nagel, Raul Krauthausen und Okan Seese dem viel diskutierten Thema auf den Grund“, heißt es in der Ankündigung der Sendung Bosetti Late Night, die unter dem Motto „Luke Mockridge – Darf er das?“ im ZDF ausgestrahlt wurde.

Massive Nachteile für blinde Kinder befürchtet

Logo des DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird derzeit eines der größten behindertenpolitischen Reformvorhaben der vergangenen Jahre auf den Weg gebracht – das Kinder- und Jugendhilfeinklusionsgesetz (IKJHG). Für alle Familien mit Unterstützungsbedarf sollen künftig die Jugendämter zuständig sein, unabhängig davon, ob ein Kind behindert ist oder nicht. Hilfen zur Erziehung, die sich an die Eltern richten, und behinderungsspezifische Leistungen der Eingliederungshilfe für die Kinder werden enger verzahnt und die Eingliederungshilfe selbst wird neu geregelt. Im Vorfeld einer für heute, am 8. Oktober 2024, stattfindenden Anhörung beim Bundesfamilienministerium zum Referentenentwurf eines Kinder- und Jugendhilfeinklusionsgesetzes (IKJHG) hat sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) zu Wort gemeldet, weil der Verband bei dieser Gesetzesreform massive Nachteile für blinde Kinder befürchtet.

Pflegeversicherung braucht eine Grundsanierung

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Susie Knoll

Berlin (kobinet) Zur aktuellen Debatte über Finanzlücken bei der Pflegeversicherung hat sich der Sozialverband VdK Deutschland zu Wort gemeldet. Dessen Präsidentin Verena Bentele erklärte: „Die Pflegeversicherung braucht eine Grundsanierung! Jetzt! Notfallpläne und kurzfristige Maßnahmen werden die vielen Löcher nicht mehr stopfen können, die es bei der Pflegeversicherung inzwischen gibt. Immer weitere kurzfristige Beitragssteigerungen belasten die Beitragszahlenden und führen zu massiver Verunsicherung bei Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen. Der Sozialstaat braucht Verlässlichkeit, er braucht stabile Einnahmen und die Solidarität aller. Nach der Erhöhung der Pflegeversicherungsbeiträge im Juli 2023 wird es im kommenden Jahr eine weitere Anhebung um mindestens 0,2 Prozentpunkte geben, es steht sogar eine Erhöhung um 0,3 Prozentpunkte im Raum. Doch auch diese Erhöhung wird die Finanzierung der Pflegeversicherung nur bis zum Frühjahr 2026 sichern.“

Behindertenbeirat München ruft zur Demonstration am 25. Oktober auf

Sharepic zur Demo des Behindertenbeirat München am 25. Oktober 2024 um 14:30 Uhr auf dem Odeonplatz
Sharepic zur Demo des Behindertenbeirat München am 25. Oktober 2024 um 14:30 Uhr auf dem Odeonplatz
Foto: Behindertenbeiat München

München (kobinet) Der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München ruft für den 25. Oktober 2024 zur Teilnahme an der Großdemonstration zur Stärkung der Rechte behinderter Menschen auf. Unter dem Motto „Auch wir sind München“ werden sich Menschen mit und ohne Behinderungen am 25. Oktober um 14.30 Uhr am Odeonsplatz in München treffen. Um 15 Uhr startet der Demo-Zug mit Samba-Musik durch die Münchner Innenstadt. Gegen 16 Uhr wird der Odeonsplatz wieder erreicht werden und eine Abschlussversammlung stattfinden, heißt es in einer Presseinformation des Behindertenbeirat München.

60 Jahre Aktion Mensch

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch 600×282 Hintergrund transparent
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Seit nunmehr 60 Jahren setzt sich die Aktion Mensch – Deutschlands größte private Förderorganisation im sozialen Bereich – für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung sowie die Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen ein. In den Jahren ihres Bestehens hat sie mehr als 5,4 Milliarden Euro an soziale Projekte in ganz Deutschland weitergegeben, um die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung sowie Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu verbessern.“ So heißt es in einer Presseinformation der Aktion Mensch zu ihrem 60. Jubiläum.

Bundestagsanhörung zur Kassenzulassung nichtinvasiver Pränataltests

Person mit kobinet-T-Shirt mit Blick auf den Reichstag
Person mit kobinet-T-Shirt mit Blick auf den Reichstag
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Eine Anhörung des Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestag, die am Mittwoch, den 9. Oktober 2024 von 15.00 bis 16.30 Uhr im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus in Berlin stattfindet und im Livestream auf www.bundestag.de übertragen wird, dürfte für größere Aufmerksamkeit sorgen. Denn hierbei geht es um das schon seit vielen Jahren diskutierte Thema der Kassenzulassung von nichtinvasiven Pränataltests. Zur Anhörung steht ein interfraktioneller Antrag mit dem Titel „Kassenzulassung des nichtinvasiven Pränataltests“. Unter den Sachverständigen sind u.a. der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, Arne Frankenstein, der die Initiative entscheidend mit angeschoben hat.

Große Unterschiede für Teilhnahmemöglichkeiten bei Marathons

Tina Deeken beim Berlin-Marathon mit Handbikei
Tina Deeken beim Berlin-Marathon mit Handbike
Foto: omp

Berlin (kobinet) Am 29. September 2024 ist Tina Deeken wie schon öfter beim Berlin Marathon dabei gewesen. „Das ist immer großartig mit dem tollen Berliner Publikum an der Strecke. Für mich gab es 2024 eine persönliche Bestzeit in 1:58 h und Platz 9. In Berlin dürfen wir Handbiker und Rennrollstuhlfahrer beim Marathon und beim Halbmarathon dabei sein. Wir starten in Wellen vorab vor den Läufern, weil das im engen Läuferfeld sonst viel zu gefährlich wäre. Ich hätte jetzt im Herbst gerne noch an einer weiteren Marathonveranstaltung teilgenommen. Leider ist das bei den Marathon-Events in den meisten anderen deutschen Großstädten nicht möglich“, teilte Tina Deeken den kobinet-nachrichten mit.

Kinder- und Jugendhilfe muss endlich inklusiv werden

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraf Paragraph Zeichen
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Nach einem langjährigen Prozess mit viel Arbeit liegt nun endlich ein Referentenentwurf vor, welcher die Weichen für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe stellt. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe begrüßt den Entwurf dieses Gesetzes, fordert aber auch Nachbesserungen. Das will sie morgen bei der Anhörung von Expertinnen und Experten im Familienministerium deutlich machen. „Wir sehen in dem neuen Gesetz einen wichtigen Schritt zu mehr Teilhabe für Familien von Kindern mit Behinderung. Auf keinen Fall darf die Verabschiedung des Gesetzes weiter auf die lange Bank geschoben werden, die inklusive Kinder- und Jugendhilfe muss jetzt kommen“, sagt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D.

Baden-Württemberg schreibt Integrationspreis aus

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Heute ist die Ausschreibung des Integrationspreises des Landes Baden-Württemberg gestartet, den Zum zweiten Mal nach 2019 vergibt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration nachdem Jahr 2019 zum zweiten Mal vergibt. Es können Initiativen, Projekte und Aktivitäten ausgezeichnet werden, die sich um die Integration zugewanderter Menschen und das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte in Baden-Württemberg verdient gemacht haben.

Immer noch keine Zeichen für nötige Gesetzesreformen zur Barrierefreiheit

Alexander Ahrens mit Schild
Alexander Ahrens mit Schild „Versprechen muss man halten“ vor dem Bundesjustizministerium
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Und wieder beginnt eine neue Woche und mittlerweile sind wir schon im Oktober 2024. Eine neue Woche ohne dass es Anzeichen dafür gibt, dass das Bundesjustizministerium seine Blockade des Behindertengleichstellungsgesetz aufgibt. Bereits vor einem Monat war der Weg eigentlich frei für das Anhörungsverfahren für den Referentenentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) für mehr Barrierefreiheit. Doch immer noch steckt das Gesetzgebungsverfahren regierungsintern fest. Auch von Reformvorschlägen für das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aus dem Bundesjustizministerium ist weit und breit nichts zu sehen.

Vorhang auf für Inklusion

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch 600×282 Hintergrund transparent
Foto: Aktion Mensch

Offenbach/Bonn (kobinet) „Dass die Idee des People’s Theater aufgeht, kann man in den inklusiven AGs wöchentlich hautnah miterleben: Jeden Donnerstag treffen sich Kinder mit und ohne Behinderung aus drei verschiedenen Offenbacher Schulen, um zusammen Theater zu spielen. Im Video siehst du, wie glücklich, kreativ und selbstbewusst die Schüler*innen bei ihren Proben sind“, heißt es u.a. im neuesten Newsletter der Aktion Mensch.

Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter bleibt auf hohem Niveau

Logo der Bundesagentur für Arbeit
Logo der Bundesagentur für Arbeit
Foto: BA

Nürnberg (kobinet) Die Zahlen über die arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen im September 2024 machen deutlich, dass die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen auf hohem Niveau verharrt. Zwar war die Zahl der arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen im September 2024 mit 176.492 mit über 1.300 etwas geringer als im August 2024, im Jahresvergleich ist die Zahl jedoch erheblich angestiegen. Im August 2024 waren noch 177.872 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet, im September 2023 waren es 165.834.

Wo bleibt das Gehörlosengeld in Niedersachsen

Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

HANNOVER (kobinet) In vielen Bundesländern gibt es als Ausgleich für die Anforderungen an die Kommunikation von Gehörlosen das sogenannte „Gehörlosengeld“. in Niedersachsen ist das allerdings nicht der Fall. Um Betroffene zu unterstützen, forderte der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen anlässlich des „Tags der Gehörlosen“ am 29. September die Einführung einer solchen Leistung und perspektivisch ein Teilhabegeld, das allen Menschen mit Behinderung zugutekommt. Eine Woche ist seit dem Tag der Gehörlosen und der Forderung dieses Sozialverbandes vergangen. aber neue Auskünfte gibt es in diesem Punkt von der Landespolitik noch nicht.

Nach dem Studium auch mit Behinderung in das Berufsleben

Ein rotes, blaues, grünes und gelbes Buch
Bücher laden zum Lesen ein
Foto: Pixabay/VECTOR_STUDIO

Berlin (kobinet) Das Studium auch mit Behinderung geschafft – ähnlich wie beim Übergang von der Schule ins Studium stellt auch der Einstieg in das Berufsleben einen neuen, zentralen Lebensabschnitt dar. Neben den damit einhergehenden Herausforderungen, Barrieren und Entscheidungsmöglichkeiten drängen sich meist auch Fragen zu den Bewerbungsunterlagen und der Selbstdarstellung im Vorstellungsgespräch auf. Zusätzlich zu den behinderungsspezifischen Fragestellungen, wie beispielsweise der richtigen Kommunikation der eigenen Behinderungen gegenüber Arbeitgebern oder Personalern im Bewerbungs- und Auswahlverfahren müssen die Betroffenen auch viele allgemeine Fragen für sich klären.

Neuer Newsletter des Deutschen Behindertenrat

Logo des DBR Deutscher Behindertenrat
DBR
Foto: DBR

Berlin (kobinet) „Kein Tag mehr, ohne dass in Medien spekuliert wird, ob die Ampelkoalition bis zur nächsten Bundestagswahl, die am 28. September 2025 stattfinden soll, noch hält. Im Koalitionsvertrag hatten sich die Ampelpartner auf wichtige behinderten- und sozialpolitische Vorhaben verständigt. Nun werden ursprünglich gemeinsam getragene Vorhaben und Regierungsentwürfe ständig wieder in Frage gestellt oder aktiv blockiert. Wohl auch ein Versuch, sich rechtzeitig vor der nächsten Bundestagswahl zu profilieren. Parteipolitische Auseinandersetzungen zahlen sich am Ende nicht aus, sondern gefährden noch mehr das Vertrauen der Menschen in politische Handlungsfähigkeit. Ein vorzeitiger Bruch der Ampelkoalition wäre auch aus behindertenpolitischen Gründen ein Desaster. Bei allen unterschiedlichen Positionen: die Regierung muss ihre Verantwortung für Menschen mit Behinderungen wahrnehmen und die behindertenpolitischen Versprechen in dieser Legislatur umsetzen.“ So heißt es in der Einführung zum aktuellen Newsletter des Deutschen Behindertenrat, der Anfang Oktober 2024 veröffentlicht wurde.

Wiener Landtag hat neues Gesetz für mehr Inklusion in Kindergärten beschlossen

Fahne von Österreich
Fahne Österreich
Foto: public domain

Wien (kobinet) Am 26. September 2024 beschloss der Wiener Landtag einstimmig eine Änderung des Wiener Kindergartengesetzes. Damit wird der Weg für eine bessere Inklusion von Kindern mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen in Wiener Kindergärten geebnet. Darüber berichtet der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS.

Vorstellung der Studie zur barrierefreien gynäkologischen Versorgung im Land Bremen

Flagge Bundesland Bremen
Flagge Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) „kurz aufstehen muss möglich sein, sonst geht’s nicht“, unter diesem Motto findet am 30. Oktober 2024 ab 15:00 Uhr im Martinsclub, Buntentorsteinweg 24/26 in Bremen die Vorstellung der Studie zur barrierefreien gynäkologischen Versorgung im Land Bremen statt, auf die der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, Arne Frankenstein, aufmerksam macht. Um die gynäkologische Versorgung für Frauen mit Mobilitätsbehinderungen im Land Bremen zu verbessern, wurde durch die Landesfrauenbeauftragten und den Landesbehindertenbeauftragten eine Studie initiiert, welche die Nachfrage nach und die Zufriedenheit mit ambulanter barrierefreier gynäkologischer Versorgung erhebt. Nun werden die Ergebnisse der Studie vorgestellt.

Klar sehen: Veranstaltungen zur Woche des Sehens

Logo: PRO RETINA Deutschland
PRO RETINA Deutschland
Foto: PRO RETINA Deutschland

Bonn (kobinet) „Klar sehen“ – das ist das Motto der diesjährigen Woche des Sehens unter der Schirmherrschaft der Fernsehjournalistin Gundula Gause. Im Rahmen von Veranstaltungen vom 8. bis 15. Oktober informieren u.a. die Regionalgruppen von PRO RETINA Deutschland über Netzhauterkrankungen und das Leben mit nachlassender Sehkraft. Ziel ist es, den Betroffenen Orientierung und Perspektiven für ein Leben mit der Erkrankung zu geben. „Klar sehen – das sollen Menschen mit Netzhauterkrankung auch dann, wenn die Diagnose sie blind macht vor Angst oder ihre Erkrankung schon fortgeschritten ist. Als Selbsthilfeorganisation gibt PRO RETINA den Betroffenen Orientierung und schafft Perspektiven“, erklärte Dario Madani, Geschäftsführer von PRO RETINA.

Filmtipp zum Thema Behinderung und Ableismus auf dem Human Rights Film Festival in Berlin

Filmplakat: IS THERE ANYBODY OUT THERE?
Filmplakat: IS THERE ANYBODY OUT THERE?
Foto: Filmstill: ©Annemarie Lean-Vercoe

Berlin (kobinet) Von 4. bis 12. Oktober 2024 findet in Berlin das Human Rights Film Festival statt. Hier werden interessante gesellschaftliche Filme gezeigt. Auch der Themenbereich Behinderung und Ableismus findet durch einen Dokumentarfilm Berücksichtigung im Programm. Am 5. und 8. Oktober wird der Film „IS THERE ANYBODY OUT THERE?“ zum ersten Mal in Deutschland gezeigt. Darauf macht Nico Wunderle in seinem Beitrag für die kobinet-nachrichten aufmerksam.

Bundesteilhabepreis 2025 ausgeschrieben

Goldener Pokal
Pokal – Ehrung für die Besten
Foto: Pixabay/MelloGHG

BERLIN (kobinet) Am 18. September wurde die Ausschreibung für den Bundesteilhabepreis 2025 gestartet. Er findet in diesem Jahr zum Thema „DIGITALISIERUNG INKLUSIV – digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an Bildung und Arbeit“ statt. Für diesen Bundesteilhabepreis werden gute Beispiele aus der Praxis, Modellprojekte und Lösungen zur umfassenden digitalen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Bildung und Arbeit gesucht, die das (gemeinsame) Lernen und Arbeiten ermöglichen. Bewerbungsschluss: 20. Dezember 2024.

Gleichbehandlungsgesetz nicht stoppen

Mehrere Paragraphenzeichen auf einem Blatt
Paragraphen zeigen, dass etwas geregelt wird
Foto: Pixabay/geralt

STUTTGART (kobinet) Die Empfehlung aus dem Staatsministerium, die Einführung eines Gleichbehandlungsgesetzes in Baden-Württemberg fallen zu lassen, wird vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg scharf kritisiert. Anders als es die kommunalen Spitzenverbände einschätzten, schüre dieses Gesetz nicht das Misstrauen in die Institutionen. Im Gegenteil: Es gewähre den Menschen Schutz vor Diskriminierung und Benachteiligung. In der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklung sei das Stoppen des Gleichbehandlungsgesetzes ein fatales Signal für unsere Demokratie, das den Rechtsruck weiter befeuere, so der Verband.

Gründung einer Landesarbeitsgemeinschaft für Frauenbeauftragte auf den Weg gebracht

Landkarte Lage Niedersachsen in Deutschland
Lage Niedersachsen in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

HANNOVER (kobinet) Auf Einladung der niedersächsischen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Annetraud Grote, hatte gestern unter dem Titel „Vernetzen. Sichtbar werden. Teilhaben.“ der Fachtag für Frauenbeauftragte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) stattgefunden. Anlässlich des Fachtags beschlossen die Frauenbeauftragten, dass eine „Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Frauenbeauftragte“ in Niedersachsen gegründet werden soll.

Individuelle Perspektiven in der Tagesförderung

Logo: Leben mit Behinderung Hamburg
Logo: Leben mit Behinderung Hamburg
Foto: Leben mit Behinderung Hamburg

Hamburg (kobinet) Die Leistungsvereinbarung zwischen der Sozialbehörde und Leben mit Behinderung Hamburg zur Mobilen Tagesförderung betrifft vor allem Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Die Rahmenbedingungen und die Finanzierung für das Angebot wurden gemeinsam festgelegt. Es ist das erste Unterstützungsangebot dieser Art in Hamburg.

Drei Jahre gute Nachrichten zur Inklusion

Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Über 300 gute Nachrichten zur Inklusion wurden in den letzten drei Jahren im Rahmen des von der Aktion Mensch geförderten Projektes „Gute Nachrichten zur Inklusion“ vom Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter – NETZWERK ARTIKEL 3 – recherchiert und veröffentlicht. Zu Beginn des letzten Jahres des auf insgesamt vier Jahre angelegten Projektes zog der Verein eine positive Bilanz und macht deutlich, dass vieles möglich ist, aber dringend gesetzliche Verbesserungen für Inklusion und Barrierefreiheit nötig sind.

Neuerungen bei Pflegebegutachtung

Bild zur Pflegebegutachtung des Medizinischen Dienst
Bild zur Pflegebegutachtung des Medizinischen Dienst
Foto: MD

Essen (kobinet) Viele Menschen mit Behinderung kennen es, wenn der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) in regelmäßigen Abständen zum Hausbesuch kommt. Die Pflegebegutachtung steht an. Seit Ende September 2024 gibt es dabei eine große Veränderung. Darauf macht Nico Wunderle in seinem Beitrag für die kobinet-nachrichten aufmerksam.

ZsL Stuttgart lädt zur Online-Lesung zur Situation in Werkstätten ein

Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen
Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen
Foto: LB Bremen

Stuttgart (kobinet) Zu einer Online-Lesung mit anschließender Diskussion mit Ottmar Miles-Paul zu dessen Roman „Zündeln an den Strukturen“ zur Situation in Werkstätten für behinderte Menschen lädt das Zentrum selbstbestimmt Leben (ZsL) Stuttgart am 10. Oktober 2024 von 18:00 bis 19:30 Uhr ein. Mit dieser kostenfreien Online-Lesung greift das ZsL Stuttgart u.a. die aktuelle Diskussion zur Reform des Werkstättensystems auf und will Alternativen zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, wie beispielsweise mit Hilfe des Budget für Arbeit, aufzeigen.

Mein Freund, der Rolli – Persönliches zur Kulturgeschichte des Rollstuhls

Porträt
Walter Beutler
Foto: Walter Beutler

Reinach BL (kobinet) Wer wie ich seit über fünfzig Jahren im Rollstuhl sitzt, kann über dieses Kulturgut mit Rädern etwas erzählen. Und weil ich zu meiner Behinderung und dem Rollstuhl ein eher unverkrampftes Verhältnis habe, kommt das auch noch ganz schön locker rüber. Denn es ist nicht wirklich hilfreich, daraus eine todernste Sache zu machen. – Episoden und Ansichten aus meinem Rollstuhlleben.

Starke Zeichen der Special Olympics beim 50. Berlin Marathon

Zeichnung mit zwei Läufern  im Sportkleidung
Marathon ist anspruchsvoller Sport
Foto: Pixabay/ijmaki

BERLIN (kobinet) Zur Jubiläumsausgabe des Berlin Marathons gingen am vergangenen Sonntag 60.000 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke in der deutschen Hauptstadt. Unter ihnen Matthias Hoffmann vom Landesverband Special Olympics Schleswig-Holstein. Mit seinem klaren Ziel maximal drei Stunden zu laufen, absolvierte er die 42,195 Kilometer sogar in unter drei Stunden – und kürte sich zur Berlin Legend.

Sozialverband warnt vor Wegfall weiterer Pflegeangebote

Die Hand einer älteren Person wird von der Hand einer jüngeren Person gehalten
Gute Pflege braucht ausreichend gute Pflegende
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

STUTTGART (kobinet) Nach Schätzungen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg wird die Zahl der Pflegebedürftigen im Jahr 2055 auf mehr als 798.000 steigen. Anlässlich des heutige Internationalen Tags der älteren Menschen warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband dieses Bundeslandes vor einem weiteren Rückgang der Versorgungsangebote für ältere und pflegebedürftige Menschen.

Auch Anfang Oktober noch keine Gesetzesinitiative für Barrierefreiheit

Beleuchtete Freiheitsstatue im Dunkeln
Beleuchtete Freiheitsstatue im Dunkeln
Foto: Monika Paul

Berlin (kobinet) Der Oktober 2024 hat begonnen und noch immer liegt kein Referentenentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) für mehr Barrierefreiheit vor. Und von der versprochenen Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gibt es aus dem, auch das BGG blockierenden, Bundesjustizministerium immer noch keinerlei hoffnungsvolles Zeichen. Mit einer 5 Meter großen Freiheitsstatue im Rollstuhl und einem Kanzlerwort beim Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftragten für die Reform des BGG waren die Verbände behinderter Menschen vor drei Wochen hoffnungsfroh, dass die behindertenpolitischen Versprechen des Koalitionsvertrags endlich erfüllt werden. Nun wird es aber immer finsterer um das Symbol der Freiheit – die Freiheitsstatue – gerade für behinderte und benachteiligte Gruppen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul geht daher in seinem Kommentar auf das unsägliche Gezerre der Regierungskoalition ein und bemüht sogar die grauen Herren aus dem Roman Momo.

„Lasst euch nicht entmutigen – es lohnt sich“

Logo: Budget für Arbeit nutzen
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Foto: Netzwerk Artikel 3

Berlin (kobinet) „Lasst euch nicht entmutigen“, „bleibt dran“ und „es lohnt sich“. Dies waren nur einige ermutigende Sätze, die von einigen Teilnehmenden des nunmehr schon dritten Online-Treffens des Netzwerk von behinderten Menschen, die statt in einer Werkstatt auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten (wollen) gesagt wurden. Denn einige Teilnehmende mussten erleben, dass sie zum Teil mehr entmutigt als ermutigt wurden, von der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, zum Beispiel mit Hilfe eines Budget für Arbeit zu wechseln. Beim dritten Online-Austausch ging es daher u.a. darum, wie Werkstatt-Beschäftigte besser über ihre Möglichkeiten informiert werden können, welche guten Erfahrungen es gibt und welche Strategien gewählt werden können, um mehr behinderten Menschen den Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu öffnen.

VdK fordert barrierefreie elektronische Patientenakte

Portrait von Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach leitete am 30. September 2024 den Count Down zum Start der elektronischen Patientenakte (ePA) Anfang 2025 ein. Dazu sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Die elektronische Patientenakte wird die Versorgung von vielen Patientinnen und Patienten deutlich verbessern. Doch mit dem Start der ePA wird es auch zu Problemen kommen: Schon jetzt ist klar, dass für viele der Anmeldeprozess, den es braucht, um seine Daten einsehen zu können, viel zu kompliziert ist. Unklar ist zudem, wie barrierefrei die Apps und Websites sein werden, über die Patientinnen und Patienten ihre Gesundheitsdaten abrufen können.“

„Die Schnecke“ – Ausgabe 125 erschienen

Zeichnnung einer Schnecke deren Haus einer Hörschnecke ähnelt.
Nicht diese sondern die Hörschnecke entscheidet darüber was wir hören
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

ULM (kobinet) Die Hörschnecke ist ein wichtiger Teil unseres Hörens. In ihr wird der Schall im Innenohr in Nervenimpulse umgewandelt. Wer mehr darüber erfahren möchte welche Faktoren darüber entscheiden weshalb man gut der weniger gut hören kann oder wie jene hören, die das mit dem CI und Hörgerät tun, der kann in der „Schnecke“ der Zeitschrift der Deutsche Cochlea Implantat Gesellschaft (DCIG) viel darüber erfahren. Das Magazin in als Druckexemplar oder online zu lesen. Gerade ist die Ausgabe 125 erscheinen.

Zugewanderte sollen in Sozial- und Gesundheitsberufen bessere Chancen erhalten

Deutsche Fahne im  Hintergrund darüber eine weiße eine dunklere und eine ganz dunkle Hand
Gemeinsam für Deutschland arbeiten
Foto: Pixabay/Ralphs_Fotos

HANNOVER (kobinet) Beim „Start Guides“-Fachtag 2024 wurden heute sieben neue Projekte vorgestellt, die das „Start Guides“-Netzwerk verstärken sollen. Rund 100 Expertinnen und Experten aus Arbeitsmarktprojekten, Jobcentern und Agenturen für Arbeit aus ganz Niedersachsen nehmen an der vom Niedersächsischen Arbeitsministerium sowie dem Caritasverband für die Diözese Osnabrück gemeinsam organisierten Tagung teil. Schwerpunkte sind in diesem Jahr Fachvorträge und Diskussionsforen zu den Berufschancen von Zugewanderten im Sozial- und Gesundheitswesen. Zugleich kündigte Arbeits- und Integrationsminister Philippi die Förderung sieben neuer Beratungsstellen ab Oktober an.

Fragen der Sozialen Gerechtigkeit in der Diskussion

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

HANNOVER (kobinet) Schwerpunkt der Auswertung im Rahmen eines Fachtages des Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung ist die Handlungsorientierte Sozialberichterstattung (HSBN) und das Thema Armutsgefährdung im Alter. Die Daten des Jahres 2023 zeigen eine hohe Armutsgefährdungsquote für Menschen ab 65 Jahren von 17,9 Prozent. Besonders von Altersarmut gefährdet sind Frauen: Die statistische Armutsgefährdungsquote von Frauen ab 65 Jahren liegt bei 20,4 Prozent und damit signifikant höher als bei Männern (14,9 Prozent).

Sozialverband fordert bessere Lebensbedingungen und mehr Geld für Angebote

Silhouette eines älteren Mannes undeiner älteren  Frau auf Stühlen mit hoher Lehne
Auch im Alter aktiv
Foto: Pixabay/MickeyLIT

HANNOVER (kobinet) Anlässlich des „Tags der älteren Menschen“ am 1. Oktober fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen deshalb die Kommunen auf, Seniorinnen und Senioren stärker in den Fokus zu nehmen und entsprechende Angebote zu finanzieren. Wenn es um die Bedürfnisse von Senioren geht, dann denken viele häufig an die Themen Rente und Pflege. Alt zu sein, bedeutet jedoch nicht automatisch, pflegebedürftig oder krank zu sein. Vielmehr möchten viele Menschen bis ins hohe Alter aktiv sein und selbstbestimmt leben. Dafür braucht es entsprechende Angebote vor Ort.

Schwierige politische Zeiten nach der Wahl in Österreich

Fahne von Österreich
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Foto: public domain

Wien (kobinet) Nach den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg, stehen nun auch Österreich nach der Nationalratswahl vom 29. September 2024 schwierige politische Zeiten bevor. „Laut dem vorläufigem Endergebnis kommt die rechte FPÖ auf 29,2 Prozent (+13,0). Die bisherige Kanzlerpartei ÖVP wurde mit 26,5 Prozent (-11,0) der Stimmen auf den zweiten Platz verdrängt. Drittstärkste Kraft ist die sozialdemokratische SPÖ mit 21,0 Prozent (-0,1). Die Liberalen Neos bekamen acht Prozent der Stimmen (+0,9). Die Grünen, die bislang mit den Konservativen regierten, kamen diesmal nur auf 7,4 Prozent (-5,6)“, heißt es im Bericht der tagesschau zum Ausgang der Nationalratswahlen in Österreich. Damit setzt sich der Rechtsruck in Europa fort.

Zusammensein – Plädoyer für eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit

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Frankfurt am Main (kobinet) „2016 wird Hadija Haruna-Oelker Mutter eines behinderten Kindes. Immer wieder trifft sie auf Barrieren und trennende Systeme, die seit Jahrzehnten bekannt sind: Bürokratie, pseudoinklusive Schulen oder unhinterfragte Diskriminierungen und Abwertungen im Alltag. Warum fehlt es an umfassender Teilhabe und Teilgabe für behinderte Menschen? Und wie treten wir dem Erstarken sozialdarwinistischer Vorstellungen in unserer Gesellschaft entgegen?“ So heißt es in der Ankündigung einer Lesung unter dem Motto „Zusammensein – Plädoyer für eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit“ mit Hadija Haruna-Oelker, die am 8. Oktober 2024 um 19:00 Uhr mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache und Leichte Sprache im Künstler*innenhaus Mousonturm in Frankfurt stattfindet.

Großer Anstieg an Verletzungen und Behinderungen durch Bombardierungen

Blaue Hand, Finger bilden die Buchstaben HI, rechts daneben handicap international
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Foto: HI

Berlin (kobinet) Die Bombardierungen des Gazastreifens werden eine ganze Generation von Menschen mit schweren Verletzungen und Behinderungen hinterlassen. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) weist darauf hin, dass auch kleinere Verletzungen aufgrund der Hygienebedingungen zu Komplikationen und lebenslangen Behinderungen führen können. Laut WHO benötigen 25 Prozent aller Menschen, die allein zwischen dem 10. Januar und dem 16. Mai 2024 in Gaza verletzt wurden, das heißt 22.500 von 90.000, dringend Reha-Maßnahmen.

Wie geht es Jugendlichen heute?

Symbol Fragezeichen

Bonn (kobinet) „Welchen Unterschied macht es, ob jemand mit oder ohne Beeinträchtigung lebt? Im ‚Inklusionsbarometer Jugend‘ gehen wir der Frage nach, welche Teilhabechancen junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren in Deutschland haben. Das Ergebnis ist ernüchternd: Die Befragten mit Beeinträchtigung berichten von weniger Teilhabe, mehr Diskriminierung, größerer Zukunftsangst. Was sind die Gründe dafür und wo sehen wir Lösungsansätze? Du kannst die Studie jetzt kostenlos herunterladen und dich zu unserer Online-Vorstellung der Studie am 8.10. anmelden!“ Darauf macht die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter aufmerksam.