Veröffentlicht am 28.11.2024 10:49 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde
BERLIN (kobinet) Mit dem Blick auf den angelaufenen Bundestagswahlkampf und die bevorstehende Wahl zum Deutschen Bundestag fordern die Fachverbände für Menschen mit Behinderung ein klares Bekenntnis zum Sozialstaat und die umfassende Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Eines der Ziele zur Bundestagswahl im Jahr 2025 muss ein inklusiver Sozialstaat sein, so ihre Forderung.
Veröffentlicht am 28.11.2024 09:56 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Plakat der der „PositivelyPurple“-Kampagne Foto: BhW Niederösterreich
ST. PÖLTEN (kobinet) Barrierefreiheit in allen Bereichen der Gesellschaft: Dafür engagiert sich die Kompetenzstelle BhW (Bildung hat Wert) barrierefrei das ganze Jahr über – mittels Information, Beratung und Sensibilisierung – in niederösterreichischen Gemeinden. Mit den Schwerpunkten zu baulichen, digitalen und kommunikativen Fragen unterstützt BhW barrierefrei dabei, echte Barrierefreiheit umzusetzen. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember setzt die Kompetenzstelle BhW barrierefrei des BhW Niederösterreich ein nachhaltiges lila Zeichen – ganz im Sinne der weltweit ausgerufenen #PositivelyPurple Kampagne.
Veröffentlicht am 28.11.2024 09:42 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
KI Foto: Midjourney
STUTTGART (kobinet) Im Vorfeld des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung kritisieren der Landesverband der Lebenshilfe und der Paritätischer Wohlfahrtsverband die Praxis der Stadt und Landkreise bei der Kostenübernahme von Hilfen vor Ort. Beide Verbände bemängeln die aktuelle Praxis in zahlreichen Stadt- und Landkreisen, Leistungen für den Hilfe- und Assistenzbedarf zur Freizeitgestaltung von Menschen mit Behinderung nicht zu finanzieren. Das stellt aus ihrer Sicht die Grundrechte von Menschen mit Behinderung auf Teilhabe infrage und gefährde die bestehenden Angebote der Träger Offener Hilfen-Dienste vor Ort. Die Verbände fordern Stadt- und Landkreise dazu auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Kosten für Freizeitaktivitäten in den Leistungskatalog der Eingliederungshilfe aufzunehmen sowie verbindliche Vergütungsvereinbarungen mit den Trägern vor Ort zu treffen. Nur so könnten Inklusion und soziale Teilhabe im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention und des Bundesteilhabegesetzes nachhaltig gesichert werden.
Veröffentlicht am 28.11.2024 06:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo Liga Selbstvertretung Foto: Liga Selbstvertretung
Berlin (kobinet) Im Vorfeld des 1992 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufenen Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember und im Hinblick auf die voraussichtlich am 23. Februar 2025 stattfindende Bundestagswahl hat die LIGA Selbstvertretung 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik veröffentlicht. „Daran müssen sich die politischen Parteien, ihre Programme sowie die Koalitionsverträge künftiger Regierungen messen lassen“, erläutert die Sprecherin des bundesweiten Bündnisses von Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen, Prof. Dr. Sigrid Arnade. Alle Gebote orientieren sich nach Angaben der LIGA-Sprecherin an der UN-Behindertenrechtskonvention und damit an einer Behindertenpolitik als Menschenrechtspolitik.
Veröffentlicht am 28.11.2024 06:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol Fragezeichen mit Schatten Foto: ht
Berlin (kobinet) Erst hat es eine Weile gedauert, bis der im Koalitionsvertrag der Ampelregierung versprochene Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen angepackt wurde. Nun warten die verschiedenen Akteur*innen darauf, was daraus geworden ist und fragen sich: Wann der Aktionsplan das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Jetzt gibt es Anzeichen, dass dies um den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen herum geschehen könnte.
Veröffentlicht am 28.11.2024 06:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bernhard Sackarendt (rechts) und Dirk Swinke präsentieren das Schwarzbuch sozial Foto: Elin Schweiger
Hannover (kobinet) Am 27. November 2024 hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen sein aktuelles „Schwarzbuch sozial“ mit den größten Ungerechtigkeiten aus seinem Beratungsalltag vorgestellt: Da behauptet das Landessozialamt, dass eine Frau noch laufen kann, obwohl sie für Arztbesuche einen Liegendtransport braucht und mit einem Lifter ins Bett gehoben werden muss. Da kann eine demente Frau ihre Heimkosten nicht zahlen und wartet neun Monate auf eine Antwort des Sozialamts. Da setzt eine Krankenkasse ihre Versicherte unter Druck, damit sie ihr kein Krankengeld mehr zahlen muss. Vielen dieser Fälle liegen ungerechte Gesetze, wirtschaftliche Erwägungen und oft auch mangelndes Fingerspitzengefühl zugrunde. Deshalb stellt der SoVD ganz konkrete Forderungen an Behörden, Ämter und die Politik, heißt es in der Presseinformation des SoVD in Niedersachsen.
Veröffentlicht am 28.11.2024 06:11 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht
Symbol Paragraf Foto: omp
Hannover (kobinet) Arbeitsunfähig oder erwerbsgemindert? Dass kommt meist plötzlich und unerwartet. Wie in dieser Situation die Absicherung aussieht, beleuchtet der zweite Vorsitzende der Kreisgruppe Braunschweig des Sozialverband Deutschland SoVD Kai Bursie am 12. Dezember 2024 von 16 bis 17.30 Uhr im Rahmen einer Online-Veranstaltung. Der Referent klärt über Fallstricke auf, die Arbeitslosengeld, Krankengeld und Co. mit sich bringen und gibt nützliche Tipps, wie diese umgangen werden können und informiert dazu, was darüber hinaus zu beachten ist.
Veröffentlicht am 28.11.2024 06:07 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild der Beratungsthemen, die genannt werden – werden im Text erläutert Foto: ISL
Berlin (kobinet) Am 26. November 2024 fand im Rahmen der Fachstelle Antidiskriminierungsberatung behinderter Menschen eine digitale Vernetzungsveranstaltung statt. Unter dem Titel „Was macht ihr eigentlich?“ trafen sich Vertreter*innen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) und Antidiskriminierungsberatungsstellen (AD), um sich über ihre jeweiligen Arbeitsweisen, Herausforderungen und mögliche Schnittstellen auszutauschen. Die Veranstaltung, die über Zoom organisiert wurde, hatte das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Beratungsstellen zu stärken und praktische Ansätze für die Unterstützung ratsuchender Menschen zu diskutieren. Die Teilnehmenden teilten ihre Erfahrungen und erörterten, wie Ratsuchende bei komplexen Fragen besser weitervermittelt oder co-beraten werden können.
ERLANGEN (kobinet) Mit dem Blick auf den diesjährigen Welttag der Menschen mit Behinderungen betont die bayrische Landesvorsitzende der Lebenshilfe Carolina Trautner: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Das steht seit 30 Jahren im Grundgesetz. Und seit 15 Jahren gilt in Deutschland die UN-Behinderten-Rechts-Konvention. „Zur vollen Teilhabe gehört immer auch Barrierefreiheit im Alltag. Dort, wo Menschen wohnen, arbeiten, leben. Denn Inklusion gestalten heißt Barrieren abbauen.“
Veröffentlicht am 27.11.2024 10:37 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Rotes Rathaus in Berlin Foto: Irina Tischer
BERLIN (kobinet) Ohne die Lockerung der rigorosen Schuldenbremse droht aus Sicht des Landesverband Berlin-Brandenburg des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) ein sozialer Kahlschlag im Berliner Landeshaushalt 2025, um drei Milliarden Euro einzusparen. Dies trifft nicht nur die notleidenden Menschen – seien es von Gewalt bedrohte Frauen und Kinder, Obdachlose oder aus der Ukraine Geflüchtete –, sondern auch die Beschäftigten in den für den sozialen Zusammenhalt unverzichtbaren sozialen Projekten.
Veröffentlicht am 27.11.2024 10:19 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Andrea und Carsten Rensinghoff an ihrem Küchentisch Foto: Janina Veit
WITTEN (kobinet)
Der aktuelle Vizekanzler Robert Habeck wurde von seiner Partei, Bündnis90/DIE GRÜNEN, mit 96,48 Prozent der Delegiertenstimmen zum Kanzlerkandidat dieser Partei gewählt. In dem dazu angenommenen Antrag wird Habeck als „Kandidat für die Menschen in Deutschland“ bezeichnet. Robert Habeck hat angeboten, auch zu Gesprächen zu den Wählerinnen und Wählern nach Hause zu kommen und mit ihnen dort am Küchentisch Gespräche zu den Aufgaben der Politik zu führen. Eine solche Einladung haben auch Andrea und Carsten Rensinghoff ausgesprochen und Robert Habeck in ihre Wohnung nach Witten, an ihren Küchentisch eingeladen. Der Tisch ist bereits gedeckt.
Veröffentlicht am 27.11.2024 07:23 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Takis Mehmet Ali Foto: Maurice Weiss/Ostkreuz
Berlin (kobinet)
„Heute durfte ich in Münster offiziell meine Ernennungsurkunde als neuer Landesrat des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) entgegennehmen. Ab dem 1. Januar 2025 werde ich die spannende und verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen, das Sozialdezernat des LWL zu leiten. Ich freue mich darauf, mit einem starken Team Lösungen zu entwickeln, die die Menschen stärken und die Gesellschaft voranbringen. Diese neue Rolle ist eine Herausforderung, der ich mich mit großer Begeisterung stelle“, Dies schrieb der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung der SPD-Bundestagsfraktion Takis Mehmet Ali am 25. November 2024 auf Facebook. Zu lesen ist dabei nichts, dass aus den vielen Versprechungen, die der für die Behindertenpolitik zuständige Abgeordnete der größten Regierungsfraktion während der letzten drei Jahre im Hinblick auf die behindertenpolitischen Vorhaben gemacht hat, so gut wie nichts geworden ist. Von einer Entschuldigung dafür, dass aus seinen immer wieder geäußerten großen Ankündigungen so gut wie nichts herausgekommen ist, ist auf seiner Facebook-Seite auch nichts zu lesen. Und auch davon nichts, dass er nun noch versucht, für fraktionsübergreifende Lösungen zu streiten, um wenigstens noch ein bisschen der behindertenpolitischen Versprechen zu retten.
Veröffentlicht am 27.11.2024 06:44 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel Foto: European Union 2019 – Source : EP
München / Brüssel (kobinet) „Die Europaabgeordnete Katrin Langensiepen von den Grünen findet Werkstätten für behinderte Menschen ungerecht. In der BR Sendung ‚quer‘ sagt Langensiepen, die selbst eine sichtbare Behinderung hat: ‚Wir reden über Ausbeutung, wenn jemand für einen Euro die Stunde das Holzhäuschen produziert. Ein nicht behinderter Mensch würde zu solche Konditionen nicht arbeiten‘.“ So heißt es in einem Bericht des Bayerischen Rundfunks BR24. Mit der Überschrift „Werkstätten für behinderte Menschen: Ausnutzung oder Inklusion?“ beleuchtet der Bericht, auf den Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat, das Thema aus verschiedenen Perspektiven.
Veröffentlicht am 27.11.2024 06:28 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Natalie Dedreux am Laptop 2022 Foto: Natalie Dedreux
Köln (kobinet) Natalie Dedreux wurde am 19. November 2024 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Dies vor allem, weil sie sich als Aktivistin für die Rechte von Menschen mit Down-Syndrom einsetzt. Henriette Reker, die Kölner Oberbürgermeisterin, sagte zu Natalie Dedreux und den anderen Geehrten: „Ohne ihr Engagement würde die Gesellschaft nicht funktionieren.“ Darauf hat Ohrenkuss aufmerksam gemacht. Natalie Dedreux arbeitet dort u.a. in der Redaktion mit.
Veröffentlicht am 27.11.2024 06:13 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sören Pellmann – 2021-NEU Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag
Berlin (kobinet) Anlässlich der in Berlin stattfindenden Fach-Tagung gegen Gewalt an Frauen, macht Sören Pellmann, Vorsitzender der Gruppe Die Linke im Bundestag, auf die gravierenden Missstände aufmerksam, denen Frauen-Beauftragte in Werkstätten ausgesetzt sind. Eine aktuelle Umfrage unter Frauen-Beauftragten in Werkstätten, durchgeführt von der HAWK und dem Netzwerk Starke.Frauen.Machen., zeige erschreckende Defizite auf. „Frauen-Beauftragte in Werkstätten kämpfen für die Rechte der Schwächsten – und oft fehlt ihnen selbst das Nötigste wie ein Büro, ein Diensthandy oder ein eigenes Budget“. Nur 41 Prozent der Frauen-Beauftragten haben ein eigenes Büro, während fast die Hälfte keinen Computer zur Verfügung hat und 24 Prozent keinerlei Budget erhalten“, teilte Sören Pellmann mit.
Veröffentlicht am 27.11.2024 06:06 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht
Telefon für interessante Gespräche Foto: H. Smikac
Hamburg (kobinet) 2021 startete Grauwert, Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen, gemeinsam mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg in Zusammenarbeit mit verschiedenen Museen und Kunstvermittler*innen das für alle Teilnehmenden kostenlose Angebot „Bei Anruf Kultur“. Monatlich kommen neue Museen hinzu. Angeboten werden akustische einstündige Führungen am Telefon. Diese finden live aus dem Museeum statt. Zwischendurch gibt es kurze Unterbrechungen für Zwischenfragen. Interessierte erhalten direkt nach Anmeldung die entsprechenden Einwahldaten für die jeweilige Führung. Die Führungen sind kostenlos. Es entstehen lediglich die Telefongebühren für Anrufe ins Festnetz des eigenen Telefonanbieters. Das Programm, das auf der Internetseite oder telefonisch abgerufen werden kann, kann auch über einen Newsletter direkt auf den PC oder postalisch in gedruckter Form bestellt werden.
Veröffentlicht am 26.11.2024 16:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
Berlin / Karlsruhe (kobinet) Anlässlich der heutigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. November 2024, medizinische Zwangsbehandlungen in Einzelfällen auch außerhalb von Krankenhäusern zu gestatten (Verfahren 1 BvL 1/24), erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: „Das Bundesverfassungsgericht hat mit seiner heutigen Entscheidung die Möglichkeit eröffnet, ärztliche Zwangsbehandlungen nicht mehr nur in Krankenhäusern, sondern auch in Einrichtungen durchzuführen, in denen die betroffenen Personen untergebracht sind. Zwar hat das Gericht hierfür strenge Vorgaben formuliert, dennoch birgt diese Entscheidung das Risiko, dass Zwangsbehandlungen zukünftig häufiger und umfangreicher angewendet werden können.“
Veröffentlicht am 26.11.2024 12:53 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Foto zeigt Bundesverfassungsgericht Foto: Bundesverfassungsgericht
Karlsruhe (kobinet) Das Bundesverfassungsgericht hat heute am 26. November 2024 seine Entscheidung zu Zwangsmaßnahmen in der medizinischen Behandlung verkündet. In der Überschrift der Presseinformation zur Entscheidung des Bundesverfassungsgericht heißt es: „Krankenhausvorbehalt bei ärztlichen Zwangsmaßnahmen teilweise verfassungswidrig“. Die ausnahmslose Vorgabe, ärztliche Zwangsmaßnahmen im Rahmen eines stationären Aufenthalts in einem Krankenhaus durchzuführen, sei verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigt. Der Gesetzgeber sei zur Neuregelung spätestens bis zum Ablauf des 31. Dezember 2026 verpflichtet. Bis zu einer Neuregelung gelte das bisherige Recht fort, heißt es weiter in der Presseinformation des Bundesverfassungsgerichts.
Veröffentlicht am 26.11.2024 10:43 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Bobby Brederlow mit Annette Frier (links), der BOBBY-Preisträgerin 2016, und der Lebenshilfe-Bundesvorsitzenden Ulla Schmidt Foto: Lebenshilfe / Thilo Schmülgen
MÜNCHEN (kobinet) Die Lebenshilfe würdigt Bobby Brederlow, den Namensgeber ihres Medienpreises BOBBY, der am 22. November gestorben war. Rolf Brederlow, ein Mann mit Down-Syndrom, ging voll in seiner Rolle des „Bobby“ im ARD-Vierteiler „Liebe und weitere Katastrophen“ auf und wollte fortan nur noch Bobby genannt werden. Vor 25 Jahren spielte er sich an der Seite von Fernsehstars wie Senta Berger, Friedrich von Thun und Suzanne von Borsody in die Herzen eines Millionen-Publikums. Sein beeindruckender TV-Auftritt inspirierte die Bundesvereinigung Lebenshilfe dazu, einen eigenen Medienpreis auszuloben.
Veröffentlicht am 26.11.2024 07:27 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Prof. Dr. Sigrid Arnade Foto: H.-Günter Heiden
Berlin (kobinet) Wie ZEIT ONLINE vor kurzem berichtete, will der Kanzlerkandidat von Bündnis 90/Die Grünen, Robert Habeck, zu Bürgerinnen und Bürgern nach Hause kommen und Wahlkampf an Küchentischen betreiben. Dies hat Prof. Dr. Sigrid Arnade zum Anlass genommen, den Vizekanzler und Kanzlerkandidat der Grünen zu sich nach Hause an ihren Küchentisch einzuladen. „Lieber Herr Habeck, gerne lade ich Sie zu mir nach Hause ein, um über Behindertenpolitik zu sprechen. Der Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien war aus der Sicht behinderter Menschen der beste Koalitionsvertrag, den es jemals gab. Nur ist leider so gut wie nichts davon umgesetzt worden. Deshalb müssen wir reden, denn rund 10 Prozent der Menschen in diesem Land gelten als schwerbehindert, und täglich werden es mehr“, schrieb Sigrid Arnade u.a. in der Einladung an Robert Habeck.
Veröffentlicht am 26.11.2024 06:59 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Ausrufezeichen kursiv, weiß auf schwarz Foto: ht
Magdeburg (kobinet) Mit einem offenen Brief hat sich der Stammtisch „Selbstbestimmt leben Magdeburg“ an die Öffentlichkeit gewandt. Aufgrund der Misere, dass das Persönliche Budget in Sachsen-Anhalt schlecht bis gar nicht umgesetzt wird, hatte der Landesbehindertenbeauftragte Dr. Walbrach am 18. November 2024 zu einem Fachgespräch zum Thema Persönliches Budget im Arbeitgebermodell eingeladen. Das Fachgespräch wird vom Stammtisch im Hinblick auf das Agieren der Vertreter*innen des Sozialministeriums und der Sozialagentur Sachsen-Anhalt als Farce betrachtet, wie aus dem offenen Brief hervorgeht. Die Mitglieder des Stammtisch betonen, dass man in Sachsen-Anhalt noch weit von einer Diskussion auf Augenhöhe entfernt sei. Im folgenden dokumentieren die kobinet-nachrichten den offenen Brief des Stammtisch Selbstbestimmt leben Magdeburg.
Veröffentlicht am 26.11.2024 06:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Uwe Heineker Foto: privat
Kassel (kobinet) Uwe Heineker ist nicht nur ein „alter Hase“ in der Bewegung für die Rechte beeinträchtigter Menschen. Er hat auch in seinem Beitrag zum 2024 erschienenen Buch „Von Behinderung befreit: Inklusive Alternativen zur Sonderwelt bei Bildung, Arbeit und Wohnen“ seinen eigenen Weg mit den behindertenpolitischen Strukturen der 50er Jahre bis heute beleuchtet. Wie kam es zu dem Buchbeitrag und was hat das Leben von Uwe Heineker geprägt. Diesen Fragen ist kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul im Interview mit Uwe Heineker nachgegangen. Uwe Heineker nimmt übrigens demnächst an einer Veranstaltung der Volkshochschule Frankfurt teil. „Sind Werkstätten für viele Menschen mit Behinderung die einzig mögliche Arbeitsstelle? Gibt es andere Möglichkeiten zu arbeiten? Wie müssen sich Strukturen und der Arbeitsmarkt verändern?“ Um diese Fragen geht es bei der Veranstaltung am 28. November 2024 von 18.00 – 20.00 Uhr im Stadthaus Frankfurt, Markt 1, 60311 Frankfurt, zu der die Frankfurter Volkshochschule einlädt.
Veröffentlicht am 26.11.2024 06:34 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht
Symbol Information Foto: omp
Stuttgart (kobinet) Mit dem von der Aktion Mensch geförderten Projekt „Wege in den Beruf“ sollen deutschlandweit berufliche Bildungsangebote für Menschen mit Taubblindheit/Hörsehbehinderung aufgebaut und damit Perspektiven geschaffen werden. Denn im beruflichen Bereich gab und gibt es für den Personenkreis taubblinder und hörsehbeeinträchtigter Menschen keine adäquaten Angebote. Daraus folgt oft ein Arbeitsplatz in einer WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) und eine damit verbundene Unterforderung oder gar eine Frühverberentung.
Veröffentlicht am 26.11.2024 05:00 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht
Info blau Foto: Susanne Göbel
Halle an der Saale (kobinet) Menschen mit Behinderungen sind noch viel zu selten in Führungspositionen tätig. Das betrifft auch den Kultur-Sektor. Das von der Kulturstiftung des Bundes aufgelegte spartenübergreifende Mentoring-Programm für Disabled Leadership möchte hier entgegenwirken. Das Mentoring-Programm unterstützt Künstlerinnen und Künstler mit Behinderungen als Mentees auf ihrem Weg, sich für Leitungspositionen in Kulturprojekten und -einrichtungen aller Sparten zu qualifizieren. Das Programm ist offen für Bewerbungen von Menschen mit Behinderung, die als Künstlerinnen und Künstler tätig sind oder in kunstnahen Arbeitsfeldern wie Kuration, Dramaturgie oder Kunstpädagogik arbeiten. Neben der Beratung durch erfahrene Mentor*innen erhalten die Mentees acht Monate Projektmittel von 500 € im Monat. Die Bewerbungsfrist endet am 13. Dezember 2024.
Veröffentlicht am 25.11.2024 15:25 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Cover IGEL-Podcast zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt an Frauen und Mädchen Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg / Mainz (kobinet) „Wie kann Gewalt gegen Frauen und Mädchen abgebaut werden – Internationaler Tag zur Beseitigung der Gewalt an Frauen und Mädchen“. So lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt an Frauen und Mädchen, der heute am 25. November begangen wird. Zu Gast bei Sascha Lang und beim IGEL-Podcast sind Nina Becker vom Projekt COBRA, einer Koordinations- und Beratungsstelle für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Rheinland-Pfalz, und Ellen Kubica, Landesbehindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz, die sich leidenschaftlich für die Stärkung und den Schutz von Frauen mit Behinderung einsetzt, heißt es in der Ankündigung des Podcast.
Veröffentlicht am 25.11.2024 12:56 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Geld Foto: Irina Tischer
BERLIN (kobinet) Zu den jetzt bekannt gewordenen Einsparungen im Berliner Landeshaushalt 2025 von insgesamt drei Milliarden Euro stellt die SoVD-Landesvorsitzende Ursula Engelen-Kefer fest: „Die vom Berliner Senat vorgesehene Abschaffung des 29-Euro-Tickets sowie die Erhöhung des 9-Euro-Sozialtickets – das ist Sparen am falschen Ende. Dies trifft die Berlinerinnen und Berliner mit einem im Bundesvergleich hohen Anteil von Niedriglöhnen sowie Armut bei Arbeit und im Alter besonders hart.“
ERFURT (kobinet) Die LIGA Selbstvertretung Thüringen sieht nach der Veröffentlichung des Koalitionsvertrags viele positive Ansätze, aber auch noch Luft nach oben. „Wir freuen uns sehr, dass viele unterschiedliche Lebensbereiche von Menschen mit Behinderungen aufgenommen wurden, wie Wohnen, Arbeit und Bildung und an Lösungsansätzen gearbeitet werden soll“, so Vorstandssprecher Torsten Theuerkauf, und führt fort, „dass die Personenzentrierte Komplexleistung als Möglichkeit der Leistungserbringung in allen Landkreisen explizit genannt wird ist ein Meilenstein für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Thüringen“. Gerade bei alternativen Leistungserbringungen haben sich manche Landkreise und kreisfreien Städte vehement gewährt. Dies dürfte damit vom Tisch sein.
Veröffentlicht am 25.11.2024 08:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde
BERLIN (kobinet) Jede dritte Frau in Deutschland erlebt mindestens einmal in ihrem Leben physische oder sexualisierte Gewalt. Alle 3 Minuten erlebt eine Frau in Deutschland Gewalt durch ihren ehemaligen oder aktuellen Partner. Fast jeden Tag wird in Deutschland ein Femizid, ein Mord an einem Menschen aus dem Grunde, dass es eine Frau ist, begangen. Im Jahr 2023 wurden 360 Mädchen und Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet.
Veröffentlicht am 25.11.2024 07:30 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Bundestag Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Seit dem Bruch der Ampelkoalition haben die Bundestagsabgeordneten nicht zuletzt aufgrund der Blockade der CDU/CSU Fraktion ihre Arbeit im Plenum und Ausschüssen massiv eingeschränkt. Eine Reihe von Sitzungen wurden verkürzt oder gar abgesagt. Dabei hätten die Bundestagsabgeordneten aus der Sicht behinderter Menschen noch eine ganze Menge zu tun, denn die behindertenpolitischen Maßnahmen sind aufgrund der Aufschieberitis und Uneinigkeit der Ampelkoalition fast vollständig auf der Strecke geblieben. Die Bundestagsabgeordneten haben sich dabei zumeist auf die Ministerien verlassen, die entsprechende Vorlagen für Gesetzesreformen erstellen und über das Kabinett in den Bundestag einbringen sollten. Auch wenn nur noch fast drei Monate verbleiben, sieht die LIGA Selbstvertretung die Bundestagsabgeordneten nun in der Pflicht. Diese können über ihre Fraktion eigenständig Gesetzesentwürfe einbringen und wie bei anderen Gelegenheiten auch, diese schnell verabschieden. Wenn die Fraktionen von SPD, Grünen, CDU/CSU und/oder FDP ihren Auftrag im Bundestag wahrnehmen und nicht nur auf den Wahlkampf setzen – und vor allem fraktionsübergreifend nach Kompromissen suchen. Schöne Reden hat es nach Ansicht der LIGA Selbstvertetung schon genügend für Barrierefreiheit und Inklusion im Bundestag gegeben. Handeln sei jetzt angesagt.
Veröffentlicht am 25.11.2024 07:07 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von der Preisverleihung an Roswitha Schachinger Foto: BIZEPS
Wien (kobinet) Am 23. November 2024 wurde in Wien zum zehnten Mal der Dr. Elisabeth Wundsam-Hartig Preis für selbstbestimmtes Leben verliehen. Erstmals fand in diesem feierlichen Rahmen auch die Verleihung des Jugendpreises in Erinnerung an Elisabeth Pozzi-Thanner statt. Ausgezeichnet wurden das Kompetenznetzwerk Informationstechnologie zur Förderung der Integration (ki•i), Roswitha Schachinger und Franz-Joseph Huainigg. Den Pozzi-Thanner-Jugendpreis erhielten Doris Schmid und Carolin Gass, wie es in einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS heißt.
Veröffentlicht am 25.11.2024 06:52 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Grundgesetz Foto: omp
Berlin (kobinet) „30 Jahre Grundgesetz-Änderung – das Benachteiligungsverbot aufgrund von Behinderung“. So lautet der Titel einer Fachveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz (RLP) anlässlich des Internationalen Aktions- und Gedenktages der Vereinten Nationen für Menschen mit Behinderung am 2. Dezember 2024 von 12:00 bis 15:30 Uhr im Landesmuseum in der Große Bleiche 49 in 55116 Mainz.
Veröffentlicht am 25.11.2024 06:40 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht
Info blau Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) Die Umsetzung digitaler Barrierefreiheit für Webseiten, Dokumente und mobile Anwendungen ist eine Verpflichtung für öffentliche Stellen gemäß Behindertengleichstellungsgesetzen von Bund und Ländern oder den einschlägigen Fachgesetzen. Dementsprechend dürfen Ausschreibungs- und Vergabeverfahren nicht dahinter zurückbleiben. Die von der Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik herausgegebene Handreichung zeigt für eine neu zu entwickelnde IT-Lösung (Desktop- und Web-Anwendung) auf, wie sich die Vorgaben zur Barrierefreiheit in einem Ausschreibungs- und Vergabeverfahren umsetzen lassen.
Veröffentlicht am 25.11.2024 06:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Simone Fischer Foto: Axel Dressel
Stuttgart (kobinet) „Behinderte in die Parlamente“, dieser Spruch der Behindertenbewegung aus den 90er Jahren ist nach wie vor aktuell – vielleicht sogar aktueller denn je angesichts der zunehmenden ausgrenzenden Tendenzen und der verpassten Chancen für eine menschenrechtsorientierte Behindertenpolitik in Deutschland. Simone Fischer, die derzeitige Landesbehindertenbeauftragte von Baden-Württemberg, ist zumindest bereit, sich einer solchen Aufgabe im Deutschen Bundestag zu stellen. Sie wurde in Stuttgart zur Direktkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen gewäht und kann nun voll in den Wahlkampf einsteigen. Damit treten neben Stephanie Aeffner, die als Rollstuhlnutzerin derzeit für die Grünen im Bundestag ist und erneut kandidiert, zwei starke behinderte Frauen in Baden-Württemberg für die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 an. Welchen Platz sie auf der Landesliste der Partei bekommen, das wird sich im Dezember zeigen.
Veröffentlicht am 25.11.2024 02:30 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Kolumne
Hans-Willi Weis Foto: Hans-Willi Weis
Staufen (kobinet) Wofür steht nochmal das Kürzel VdK? Für „Verband deutsche Kriegstüchtigkeit“? Ich glaube. Hat nicht der Verbandsvorstand jüngst erklärt: Wenn „Soziales, Wirtschaft und Verteidigung einen Dreiklang bilden, dann ist Deutschland stabilisiert“. Mit „Verband“ ist natürlich der Mullwickel gemeint, den Leute um den Kopf tragen, die solche Erklärungen von sich geben. Die Mullbinde soll verhindern, dass ihnen ihr Restverstand nicht auch noch wegfliegt, wenn die anfliegenden Langstreckenraketen aus allen Himmelsrichtungen ihnen um die Ohren fliegen.
Veröffentlicht am 24.11.2024 10:52 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Philipp Pflieger überreicht Tänzerin Luisa Brauswetter ihre Kleidung Foto: SOD / Hannah Hlavacek
HERZOGENAURACH (kobinet) In Vorbereitung auf die Special Olympics World Winter Games, die vom 8. bis 15. März 2025 in Turin stattfinden, wurde das Team Special Olympics Deutschland (TeamSOD) am Wochenende in Herzogenaurach eingekleidet. Unterstützt unter anderem von Partner adidas bekamen die 89 deutschen Delegationsmitglieder ihr Outfit. Überreicht wurde die Kleidung von prominenter Seite durch Tobias Angerer, Philipp Pflieger und dem Vorsitzenden der Sportministerkonferenz, Bayerns Sportminister Joachim Herrmann.
Veröffentlicht am 24.11.2024 05:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wahlzettel mit Kreuz Foto: ISL
München (kobinet) Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) stellt sicher, dass blinde und sehbehinderte Menschen bei der vorgezogenen Bundestagswahl in Bayern ihre Stimme geheim und eigenständig abgeben können. In enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und spezialisierten Druckereien wird für die Bereitstellung von Wahlschablonen gesorgt. Das BIT-Zentrum des BBSB übernimmt die Verteilung dieser Schablonen in Bayern.
Veröffentlicht am 24.11.2024 05:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Cover des IGEL-Podcast zu MCS Foto: omp
Bad Segeberg (kobinet) „Wusstest du dass Multiple Chemikalien Sensitivität (MCS) exkludieren kann?“ So lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Dabei spricht der Macher des IGEL-Podcast Sascha Lang mit Britta Wilkens über Multiple Chemikalien-Sensitivität (MCS). „MCS ist eine seltene und oft unsichtbare Erkrankung, die Betroffene im Alltag massiv einschränkt“, heißt es in der Ankündigung des Podcast.
BERLIN (kobinet) Jeder möchte wohl möglichst lange gesund bleiben. Die Natur hat das jedoch nicht in jedem Fall und für jeden so ohne weiteres vorgesehen und so sind die Möglichkeiten des Gesundheitstourismus schon eine schöne und sehr sinnvolle Sache. Wer sich jedoch schon einmal um eine Rehabilitationsmaßnahme oder eine Vorsorgekur bemüht hat, weiß, das die Auswahl eines passenden Kurortes nicht so ganz einfach ist. Nicht in jeder Kurklinik und nicht an jedem Kurort sind die Bedingungen derart, dass sich wirklich jeder ohne Barrieren um seine Gesunderhaltung bemühen kann. Weil wir alle darauf hoffen, dass dies sehr bald noch besser wird, ist es interessant, sich einmal mit dem Material der Öffentlichen Anhörung des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages zu beschäftigen, bei dem am 6. November 2024 das Thema „Gesundheitstourismus“ auf der Tagesordnung stand.
Veröffentlicht am 23.11.2024 07:43 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Foto: omp
München (kobinet) Der Medienpreis der Lebenshilfe ist benannt nach Bobby Brederlow. Der Schauspieler mit Down-Syndrom aus München war 1999 der erste Preisträger. Mit dem BOBBY würdigt die Bundesvereinigung Lebenshilfe vorbildliches Engagement für Menschen mit Behinderung und Inklusion, das aufklärt und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderung abbaut. Nun ist der Schauspieler Bobby Brederlow einem Bericht von ntv zufolge im Alter von 63 Jahren gestorben.