UNBEKANNT (KOBINET) In einer gemeinsamen Erklärung haben die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen des Bundes und der Länder zur aktuellen Diskussion um die Finanzierung des Bundesteilhabegesetzes und der Reform der Eingliederungshilfe gefordert, Vertrauen zu schaffen und Teilhabe zu ermöglichen und zu finanzieren.
BERLIN (KOBINET) In einer gemeinsamen Erklärung fordert heute die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen gemeinsam mit den Landesbehindertenbeauftragten, die Reform der Eingliederungshilfe zu einem Bundesteilhabegesetz auf eine solide finanzielle Grundlage zu stellen. „Das Bundesteilhabegesetz mit der Reform der Eingliederungshilfe ist in dieser Legislaturperiode das wichtigste Vorhaben der Bundesregierung in der Politik von und für Menschen mit Behinderungen. Die Teilhabeleistungen für Menschen mit Behinderungen aus dem Fürsorgesystem der Sozialhilfe herauszulösen und in ein modernes, an Inklusion und Selbstbestimmung ausgerichtetes Leistungsrecht umzugestalten, ist das Versprechen an die Betroffenen. Durch diese Reform wird die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland weiter umgesetzt“, so die Beauftragten in ihrer Erklärung.
Veröffentlicht am 30.03.2015 09:59 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Dr. Paul Brockhausen Foto:
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ERFURT (KOBINET) Der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen der Landesregierung Thüringen, Dr. Paul Brockhausen, hat in Erfurt den Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT) wegen Beförderungsausschluss von Elektro-Mobil-Nutzern kritisiert. Der VMT hat angekündigt, ab sofort im gesamten Verbundgebiet keine schwerbehinderten Nutzer von Elektro-Mobilen (Scootern) mehr in Bussen und Bahnen zu befördern. Der Beauftragte kündigte an, nach Ostern Gespräche mit Verkehrsministerin Keller zu führen und alle Beteiligten zu einem runden Tisch einzuladen.
Veröffentlicht am 30.03.2015 09:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: Menschen – das magazin Foto:
BONN (KOBINET)
BONN (KOBINET) Die neue Ausgabe von MENSCHEN. das magazin der Aktion Mensch wagt einen Blick auf morgen. „Wir spinnen den Faden weiter, der im Dezember in Vorträgen und Workshops auf dem großen Zukunfts-Kongress der Aktion Mensch, ‚Inklusion 2025‘, geknüpft wurde. Dabei geht es unter anderem um die Frage, inwieweit Technik und Digitalisierung als Inklusionsmotor fungieren und wo die Gefahren liegen“, heißt es in der Ankündigung der neuen Ausgabe der Aktion Mensch.
PASSAU (KOBINET) Anna Radtke ist 27 Jahre alt und wohnt mit ihrem Lebensgefährten und dessen Sohn in Passau in Niederbayern. Aufgrund einer angeborenen Muskelschwäche (Spinale Muskelatrophie) nutzt sie einen Elektro-Rollstuhl. Zusammen mit ihrem Partner hat sie 2013 ihr Hobby, das Reisen, zum Beruf gemacht und die Internetplattform „www.holicap.de – Freizeit und Reisen barrierefrei“ gegründet. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit ihr über das Angebot, ihr Beweggründe und Ziele.
GRAZ (KOBINET) Am 26. März 2015 fand die Konstituierung eines Monitoringausschusses sowie die Wahl des Vorsitzes statt. Das Land Steiermark hat damit die beste strukturelle Regelung im Bezug auf Monitoring der UN-Behindertenrechtskonvention in Österreich.
Veröffentlicht am 28.03.2015 19:14 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Webgrafik zum Inklusionslauf auf dem Tempelhofer Feld Foto: SoVD
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BERLIN (KOBINET) Der Sozialverband Deutschland veranstaltet zum zweiten Mal einen Inklusionslauf in Berlin. Am 6. Juni 2015 fällt der Startschuss wieder auf dem Tempelhofer Feld. Zwei Monate vor der Veranstaltung haben bereits zahlreiche prominente Akteure aus Sport und Politik Unterstützung zugesagt, teilte der Verband mit. Schirmherrin ist die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele. Zudem werben Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und weitere Ministerpräsidenten der Bundesländer für das Ereignis.
KASSEL (KOBINET) Diejenigen, die am Donnerstag und Freitag die Anhörung des UN-Fachausschusses zur UN-Behindertenrechtskonvention live in Genf oder via Internet verfolgen konnten, haben einen umfassenden Einblick über die verschiedenen Betrachtungsweisen und Bewertungen der deutschen Behindertenpolitik sechs Jahre nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention bekommen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat sich ebenfalls seine Gedanken über das Vergangene und das Folgende sowie über die Theorie und Praxis gemacht.
UNBEKANNT (KOBINET) Die Feier zum sechsten Geburtstag der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland fiel leider ins Wasser. Es gibt nicht viel zu feiern, meint Lisa Reimann von Inklusionsfakten. Auf ihrer Webseite über Mythen und Fakten rund um inklusive Bildung schrieb sie: „Happy Birthday. Sechs Kerzen auf der Menschenrechtstorte können ausgepustet werden. Seit dem 26. März ist das Menschenrechtsdokument seit sechs Jahren in Deutschland in Kraft. Ein Alter, in dem viele Kinder in die Schule kommen. Und auch Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention scheint noch in einem Schulanfangsstadium zu stecken. Dieser Artikel verpflichtet Deutschland ein inklusives Schulsystem aufzubauen.“
Veröffentlicht am 27.03.2015 18:22 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Titel dieser Ausgabe mit Rollstuhl-Braut Foto: HANDICAP
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WILHELMSHAVEN (KOBINET) Die Frühjahrsausgabe des Handicap-Magazins liegt nun vor. Auf 148 Seiten wurden wieder viele spannende, abwechslungsreiche und informative Themen zusammengestellt, so Chefredakteur Gunther Belitz. Da dieses Heft ursprünglich als Winterausgabe 4/2014 geplant war, aber nun im Vorfrühling erscheint, wurde es 1.1/2015 getauft. Die Frühjahrsausgabe 1.2/2015 folgt am 17. April.
GENF (KOBINET) Der UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-CRPD) stellte heute, genauso wie die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Verena Bentele in ihrem Statement vom Vortag, hinsichtlich der Teilhabe am politischen Leben (Art 29 UN-BRK) dringenden Handlungsbedarf fest.
Veröffentlicht am 27.03.2015 14:52 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild vom Treffen mit Diane Kingston Foto: ISL
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GENF (KOBINET) In ihrem Schlusswort zur heute in Genf zu Ende gegangenen Anhörung der Bundesregierung im Rahmen der Staatenprüfung Deutschlands durch den UN-Fachausschuss zur UN-Behindertenrechtskonvention hat die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Gabriele Lösekrug-Möller, mit ihrem Bekenntnis „Sie haben uns ganz schön ins Schwitzen gebracht“ die Sache auf den Punkt gebracht. Nicht nur die Regierung kam ins Schwitzen, sondern auch die InteressenvertreterInnen vor Ort angesichts so mancher fragwürdigen Antwort der Bundesregierung.
GüTERSLOH (KOBINET) Der vom ZDF Wirtschafts- und Sozialmagazin WISO am Montag ausgestrahlte Beitrag über die schlechte Entlohnung behinderter Menschen in Werkstätten für behinderte Menschen und deren geringe Vermittlungsquote auf den ersten Arbeitsmarkt hat Diskussionen ausgelöst. Während der Beitrag bei Vielen auf Beifall stieß, dass endlich einmal die miserable Entlohnung der WerkstattmitarbeiterInnen öffentlich gemacht wurde, protestierte die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte Nordrhein-Westfalen bei WISO gegen die Ausstrahlung des Beitrages.
STUTTGART (KOBINET) Spätestens die letzte Woche vom Bundeskabinett beschlossene Verlagerung von fünf Milliarden Euro für die Entlastung der Kommunen aus dem dafür vorgesehenen Bereich der Eingliederungshilfe heraus in andere Bereiche hat deutlich gemacht, dass es bei der Schaffung des Bundesteilhabegesetzes entscheidend ums Geld geht. Deshalb ruft das Zentrum selbstbestimmt Leben Stuttgart (ZsL) für den 5. Mai zu einer Kundgebung auf dem Stuttgarter Schloßplatz unter dem Motto „Ohne Moos nix los: Für ein gutes Teilhabegesetz“ auf.
GENF (KOBINET) Der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch ist derzeit als Vertreter der Beauftragten der Bundesländer bei der Anhörung vor dem Fachausschuss zur Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Genf dabei. Er erwartet von der Staatenprüfung wichtige Impulse für die weitere Behindertenpolitik.
Veröffentlicht am 27.03.2015 07:38 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Behinderte und nichtbehinderte SchülerInnen Foto: Vincent Plüschow
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LUDWIGSBURG (KOBINET) Die Sonderschulpflicht wird in Baden-Württemberg nach mehr als 40 Jahren abgeschafft. Hierzu hat die Landesregierung vor kurzem einen Gesetzesentwurf veröffentlicht. „Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg“ will die Chance nutzen, um bei den Landtagsabgeordneten im Rahmen einer Veranstaltung am 22. April nachzufragen, wie die Umsetzung des aktuellen Gesetzentwurfs zur schulischen Inklusion ab dem nächsten Schuljahr in der Stadt / im Landkreis Ludwigsburg aussieht.
Veröffentlicht am 26.03.2015 21:16 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Torben Schmidtke aus Potsdam war im vergangenen Jahr mehrfach erfolgreich Foto: Camera4/Tilo Wiedensohler
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die 29. Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten erwarten eine Rekordbeteiligung. 600 Athletinnen und Athleten aus 42 Nationen haben sich für den Wettbewerb vom 16. bis 19. April 2015 in Berlin gemeldet. In der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark geht es um 40 Entscheidungen in verschiedenen Startklassen, davon 34 auf Einzelstrecken und sechs in der Staffel.
Veröffentlicht am 26.03.2015 17:48 von in der Kategorie Nachricht
Palais Wilson in Genf Foto: H.-Günter Heiden
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UNBEKANNT (KOBINET) „Schon viel erreicht, noch viel mehr vor“ lautet der Titel einer Kampagne zum 50jährigen Bestehen der Aktion Mensch. Der Halbsatz „noch viel mehr vor“ trifft die Eröffnungsstellungnahme der Bundesregierung beim Auftakt der Anhörung des UN-Fachausschusses zur Staatenprüfung Deutschlands in Sachen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Parlamentarische Staatssekretärin Gabriele Lösekrug-Möller wohl am besten.
Veröffentlicht am 26.03.2015 17:04 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Prof. Dr. Beate Rudolf Foto: DIMR/S.Pietschmann
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UNBEKANNT (KOBINET) Der internationale Akkreditierungsausschuss für Nationale Menschenrechtsinstitutionen in Genf hat beschlossen, die gesetzliche Grundlage für das Deutsche Institut für Menschenrechte auf seiner diesjährigen Herbstsitzung zu überprüfen. Das teilte das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte dem Institut mit. Bundesjustizminister Heiko Maas hatte den Ausschuss in der vergangenen Woche über den Beschluss des Bundeskabinetts vom 18. März informiert und ein zügiges parlamentarisches Verfahren in Aussicht gestellt. „Wir erwarten, dass das Gesetzgebungsverfahren vor der parlamentarischen Sommerpause abgeschlossen ist und damit das Gesetz rechtzeitig für die inhaltliche Überprüfung auf der Herbstsitzung eingereicht werden kann“, erklärte heute Institutsdirektorin Beate Rudolf in einer Pressemitteilung.
Veröffentlicht am 26.03.2015 15:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild vom Treffen in Genf Foto: ISL
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GENF (KOBINET) Sechs VertreterInnen der BRK-Allianz haben heute Morgen bei einem Treffen mit Mitgliedern des UN-Fachausschusses zur Staatenprüfung Deutschlands aus Sicht der Zivilgesellschaft auf zentrale Probleme bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland aufmerksam gemacht. Dies teilten Dr. Sigrid Arnade und Hans-Günter Heiden von der BRK-Allianz in einem Gespräch mit den kobinet-nachrichten aus Genf mit.
UNBEKANNT (KOBINET) Vor dem zuständigen UN-Fachausschuss in Genf will die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen auch Defizite bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland ansprechen. Verena Bentele wird dort in ihrer Funktion als Vorsitzende des Inklusionsbeirates der staatlichen Koordinierungsstelle reden. In ihrem Statement weist sie auf Defizite unter anderem in den Bereichen Teilhabe, Bildung und Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung hin, wurde heute vorab bekannt. Außerdem fordert sie, dass 2017 auch Menschen, bei denen eine Betreuung in allen Angelegenheiten angeordnet ist, wählen dürfen.
BERLIN / GENF (KOBINET) Bei der heutigen Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention durch den zuständigen Fachausschuss der Vereinten Nationen in Genf bildet ein sogenanntes formales Treffen von Vertretern der deutschen Zivilgesellschaft und der Monitoring-Stelle mit dem Fachausschuss den Auftakt.
BERLIN (KOBINET) Die Bundesrepublik Deutschland steht heute und morgen auf einem Prüfstand der Vereinten Nationen. Der zuständige Fachausschuss in Genf wird darüber befinden, ob und wie die Behindertenrechtskonvention umgesetzt wurde. Die UN-Konvention, seit sechs Jahren geltendes Recht in Deutschland, hat eine eigene Dynamik entwickelt, hinter der Politik und Verwaltung zurückgeblieben sind. Schwer behindert … schwer zu stoppen, so könnte diese Dynamik beschrieben werden. Das ist der Untertitel eines jetzt erschienenen Buches.
KARLSRUHE (KOBINET) Das Netzwerk für Teilhabe, Inklusion, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) hat sich in einem Schreiben erneut an Bundesfinanzminister Schäuble gewandt, um gegen die Entkoppelung der Entlastung der Kommunen um fünf Milliarden Euro von der Schaffung eines Bundesteilhabegesetzes zu protestieren.
GENF (KOBINET) Die verschiedenen Vertreterinnen und Vertreter der Regierung und der Zivilverbände sind mittlerweile in Genf angekommen. Heute Nachmittag von 15.00 bis 18.00 Uhr und morgen von 10.00 – 13.00 Uhr findet der erste Dialog zur Staatenprüfung Deutschlands in Sachen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention statt. Die Sitzungen werden live übertragen.
KöLN (KOBINET) Mit großer Ernüchterung hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) die Pläne der Bundesregierung zur Kenntnis genommen, die finanzielle Entlastung der Kommunen nicht wie ursprünglich geplant im Rahmen der Eingliederungshilfe vorzunehmen. Der LVR fordert daher nun dazu auf, erforderliche finanzielle Mittel für eine Reform im Sinne der Teilhabe zur Verfügung zu stellen.
Veröffentlicht am 25.03.2015 12:01 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Grüne im Bundestag Foto: Die Grünen
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Die Grünen im Bundestag sind der Meinung, die Regelbedarfsstufe 3 sollte abgeschafft werden. Zur gestrigen Entscheidung des Bundessozialgerichts zur Sozialhilfe für volljährige behinderte Menschen, die bei ihren Eltern leben, erklären Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, sozialpolitischer Sprecher, und Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik: „Andrea Nahles muss jetzt endlich handeln und für Rechtsklarheit sorgen.“
BERLIN/GENF (KOBINET) Die Zivilgesellschaft, die sich in der BRK-Allianz zusammen geschlossen hat, entsendet am 26. und 27. März eine zwölfköpfige Delegation zur Staatenprüfung nach Genf, der auch Jessica Schröder vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) angehört. Sie will in Genf u.a. auf die Unterschiede beim Blindengeld in den verschiedenen Bundesländern hinweisen und eine einheitliche Blindengeldlösung einfordern.
BERLIN (KOBINET) Wie geht es in Deutschland voran mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention? Wo gibt es noch Handlungsbedarf, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Teilen des gesellschaftlichen Lebens zu sichern? Diesen Fragen wird sich eine Delegation der Bundesregierung in dieser Woche (26./27. März) in Genf stellen. Auch die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, wird in ihrer Funktion als Vorsitzende des Inklusionsbeirates der staatlichen Koordinierungsstelle vor dem UN-Fachausschuss sprechen. In einem zehnminütigen Statement legt sie den Stand der Umsetzung aus ihrer Sicht dar, erfuhr kobinet aus einer Pressemitteilung der Beauftragten.
BERLIN (KOBINET) Der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Uwe Schummer, erwartet von der Staatenprüfung Deutschlands in Sachen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention neue Impulse für die behindertenpolitische Agenda.
Veröffentlicht am 25.03.2015 07:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Dr. Paul Brockhausen Foto:
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ERFURT (KOBINET) Der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen in Thüringen, Dr. Paul Brockhausen, hat in Erfurt über die Staatliche Anlaufstelle („Focal Point“) nach Artikel 33 Abs. 1 der UN-Behindertenrechtskonvention informiert. Die Thüringer Landesregierung hat in der gestrigen Kabinettsitzung bestimmt, dass das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie diese Funktion übernimmt.
MAINZ (KOBINET) Behinderte Menschen in Deutschland haben große Hoffnungen im Hinblick auf die Staatenprüfung Deutschlands in Sachen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die am kommenden Donnerstag und Freitag in Genf durch den UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen stattfindet. Während Marita Boos-Waidosch aus Mainz auf ein klares Signal für mehr Barrierefreiheit wartet, hofft Stefan Göthling von Mensch zuerst auf die Öffnung der Türen aus den Sonderwelten hinaus.
BERLIN (KOBINET) 15 Monate lang stellten sich vier Nachbarschaftshäuser einer umfassenden Untersuchung, inwieweit Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen von ihren Angeboten profitieren und teilnehmen können. Nicht nur bauliche Barrieren standen auf dem Prüfstand, sondern erstmals die individuelle Realität von Menschen mit Behinderungen. Die Ergebnisse zeigen, wie hoch vor allem die unsichtbaren Barrieren sind.
GANDERKESEE (KOBINET) Gleich an vier niedersächsischen Schulen konnten in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler „von Behindertensportlern lernen“. Eine spannende Mischung aus Podiumsdiskussion und Rollstuhlbasketball-Workshop versprachen die Projekttage an Schulen, durch die Lernen einmal anders erlebt wurde.
Veröffentlicht am 24.03.2015 08:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild eines Hauses Foto:
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HAMBURG (KOBINET) 19 Menschen mit Behinderung und 10 Studenten werden im Herbst 2015 in die erste inklusive Hausgemeinschaft von Leben mit Behinderung Hamburg in der Shanghaiallee einziehen. Dafür stehen in dem Gebäude 2,5 Etagen zur Verfügung. Darauf weist Leben mit Behinderung in einer Presseinformation hin.
BERLIN (KOBINET) Der Inklusionsbeirat der staatlichen Koordinierungsstelle nach Artikel 33 UN-Behindertenrechtskonvention bei der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen hat heute gefordert, das Sexualstrafrecht zu reformieren und die sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung zu schützen. Im Zusammenhang mit der 2015 angekündigten Reform des Sexualstrafrechts hat der Inklusionsbeirat ein Positionspapier verabschiedet. Dieses stellt zusammengefasst die aktuelle Rechtslage dar und fordert konkrete Änderungen der entsprechenden Paragraphen des Strafgesetzbuches.
STUTTGART (KOBINET) Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur (MVI) als oberste Baubehörde in Baden-Württemberg verlangt nun mit der neuen Baugesetzgebung seit 01.03.2015 und mit der neuen Liste der technischen Baubestimmungen seit 01.01.2015 sichere und schwellenfreie Gebäude innerhalb des barrierefreien Bauens: „Die weitverbreitete Annahme, zwei Zentimeter hohe Schwellen wären zulässig, traf schon bisher nicht zu“, so das MVI in Stuttgart in einem Schreiben vom Dezember 2014.
UNBEKANNT (KOBINET) Von der Prüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention am 26./27.März 2015 in Genf erwartet die Monitoring-Stelle beim Deutschen Institut für Menschenrechte richtungsweisenden Impulse für die weitere Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Vor der Staatenberichtsprüfung Deutschlands durch den UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (CRPD-Ausschuss) erklärte heute deren Leiter Valentin Aichele: „Die Monitoring-Stelle erhofft sich vom CRPD-Ausschuss ein klares Signal, damit Deutschland auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft vorankommen kann. Die Prüfung bietet eine große Chance, hierzulande strittige Fragen zu einer Klärung zu führen. Es besteht die Erwartung an Deutschland, diese richtungsweisenden Impulse für die weitere Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention aufzunehmen.“
LONDON (KOBINET) „Je mehr behinderte Menschen am ganz normalen Leben teilnehmen, Seilbahn fahren, einkaufen, ins Kino oder Theater gehen, desto normaler wird es, auch behinderte Kunden zu haben und eben auch mit ihnen zu reden.“ Diese Schlussfolgerung trifft die in London lebende Christiane Link in ihrem Blogbeitrag bei ZEIT ONLINE mit dem Titel „Rückwärts einsteigen“.
HANNOVER (KOBINET) Bei der Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes vor dem Kultusausschuss des Landtages bezog die neue Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen, Petra Wontorra, klar Stellung. Sie sprach sich dafür aus, dass der Weg zur Inklusion konsequent gegangen werden muss.