KIEL (KOBINET) Mit Empörung haben in Kiel Rollstuhlfahrer auf die abschlägige Entscheidung des Landgerichts Kiel in Sachen Beförderung von NutzerInnen von Scootern reagiert. Dies berichtet der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK), der die Klage eingereicht hatte und die Entscheidung nicht akzeptieren und beim Oberlandesgericht in Schleswig Berufung einlegen will.
GIEßEN (KOBINET) „Man sieht es mir nicht an“, so lautet der Titel einer offene Gesprächsrunde für Epilepsie-Betroffene, die das Zentrum selbstbestimmt Leben Gießen im Rahmen seiner Infoabende durchführt. Sie findet am Montag, den 15. Juni um 19 Uhr statt, diesmal in der Ludwigstraße 6, in den Räumen des Freiwilligenzentrums für Stadt und Landkreis Gießen.
Veröffentlicht am 29.05.2015 19:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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HANNOVER (KOBINET) Auf eine Psychotherapie muss man oft lange warten. Besonders schwierig ist das für Menschen mit akuten Problemen. Was viele nicht wissen: Die Wartezeit lässt sich überbrücken und mitunter verkürzen. Darauf weist die Unabhängige Patientenberatung (UPD) in Hannover hin.
MüNCHEN (KOBINET) Das Fernsehmagazin des Bayerischen Rundfunks Sehen statt Hören sendet am Samstag, 30. Mai, um 10.00 Uhr Beiträge zum Schwerpunkt Bundesteilhabegesetz. Das Magazin berichtet u.a. über die Demonstration am 5. Mai und beleuchtet den derzeitigen Stand in Sachen Bundesteilhabegesetz aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Sendung wird am 30. Mai um 16.00 Uhr in ARD alpha wiederholt.
BRüSSEL (KOBINET) Der siebte Freedom Drive von ENIL, dem European Network of Independent Living, findet dieses Jahr vom 29.9. bis 1.10. in Brüssel statt. Das Motto 2015 heißt: „The Next Independent Living Generation“ – die nächste Generation Selbstbestimmt Leben. Die zentrale Veranstaltung ist am Mittwoch, 30. September, ab 12 Uhr der Marsch behinderter Menschen aus europäischen Staaten zum Europäischen Parlament und dort ein Treffen mit Mitgliedern des Europaparlaments mit Gelegenheit zur Diskussion mit diesen.
Veröffentlicht am 28.05.2015 16:56 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Logo der Bundesinitiative Foto: BI Daheim statt Heim
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Die Bundesinitiative Daheim statt Heim veranstaltet zusammen mit den europäischen Partnern eines Leonardo da Vinci Partnerschaft-Projektes, eine öffentliche europäische Transferkonferenz mit dem Titel „Inklusion durch Zugang zu persönlicher Assistenz für Menschen mit Behinderungen – Selbstverständnis und Beruf von Persönlichen AssistentInnen – EU Disability Strategy 2010-2020“. Zu der Konferenz am 18. Juni 2015 im Berliner Kleisthaus werden über 100 Teilnehmende aus 7 Ländern erwartet.
KöLN (KOBINET) Die Verantwortlichen des Internationalen Philosophiefestes phil.COLOGNE haben die Veranstaltung mit Peter Singer in Köln kurzfristig abgesagt. Der australische Philosoph war eingeladen worden zu einer Diskussion mit dem Thema „Retten Veganer die Welt?“. Abzuwägen war der Konflikt zwischen dem hohen Gut der freien Rede – ein Wesen der Philosophie – und der inhaltlichen Positionierung von Peter Singer.
REINHEIM (KOBINET) Wolfgang Krenzer aus Reinheim mischt nicht nur in der Kommunalpolitik kräftig mit und wirkt dort für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vor Ort. Sein Wirken als Inklusionsbotschafter hat nun auch die Presse auf den Plan gerufen, die über seine Aktivitäten berichtet.
BERLIN (KOBINET) Ältere, schwerbehinderte Arbeitslose in Hartz IV sind nach einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes eine abgehängte Zielgruppe am Arbeitsmarkt. Sie sind häufiger arbeitslos und besonders von Langzeitarbeitslosigkeit und Hartz-IV-Bedürftigkeit bedroht. In 2014 wurden 68.000 schwerbehinderte Menschen von der Arbeitslosenversicherung betreut, aber 112.000 vom Hartz-IV-System. Recht auf Arbeit für behinderte Menschen statt leerer Versprechen forderte heute Corinna Rüffer, die Sprecherin für Behindertenpolitik der Grünen im Bundestag.
BERLIN (KOBINET) Zu den Ergebnissen einer Beratung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am 21. Mai 2015 zur Frage der Erarbeitung einer Wahlrechtsstudie erklärte der Koordinator des Deutschen Behindertenrats: „Wir sind erleichtert über das Resümee von Professor Dr. Mühlig von der Universität Chemnitz: Wenn die Verbände nicht dabei sind, ist eine derartig konzipierte Studie nicht umzusetzen. Das Zurückziehen einer Studie, in der ein Kriterienkatalog zum „wissenschaftlich“ begründeten Wahlrechtsausschluss behinderter Menschen erarbeitet werden sollte, zeigt dass die Verbände behinderter Menschen ernst genommen werden“, so Detlef Eckert.
BERLIN (KOBINET) Die Bundesvereinigung der Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstatträte zeigt sich enttäuscht darüber, dass es anscheinend keine echte Mitbestimmung im Rahmen der Reform der derzeitigen Werkstätten Mitwirkungsverordnung geben wird. Damit reagiert die Organisation auf Verlautbarungen aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, nachdem keine konsequente Mitbestimmung für die Werkstatträte geschaffen werden soll.
Veröffentlicht am 27.05.2015 00:30 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Matthias Vernaldi bei seiner Rede Foto: sch
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BERLIN (KOBINET) Matthias Vernaldi hat die Kundgebung zur Preisverleihung an Peter Singer in der Urania Berlin für das Aktionsbündnis „Kein Forum für Peter Singer“ angemeldet. Das Bündnis verzichtete auf die Einladung, seine Position kurz vor dem Festakt darzulegen. Auch der Laudator für den Preisträger hat dann noch abgesagt, was von den Protestlern mit Beifall begrüßt wurde. Den Redebeitrag von Matthias Vernaldi vor der Urania dokumentiert kobinet zum Abschluss einer lebhaften Diskussion unter Leserinnen und Lesern dieses Nachrichtendienstes.
UNBEKANNT (KOBINET) Der Peter-Singer-Preis wurde heute in Berlin erstmals verliehen. Er ging an den gleichnamigen Philosophie-Professor für seinen Beitrag zur „Tierleidminderung“. Während der Veranstaltung in der Urania protestierten an die 100 Menschen in einem von der Polizei „geschützten Bereich“ vor dem Gebäude gegen dessen seit den 1980er Jahren immer wieder aufgestellten Forderung, die Tötung behinderter Säuglinge unter bestimmten Bedingungen zu legalisieren.
UNBEKANNT (KOBINET) Der „Förderverein des Peter-Singer-Preises für Strategien zur Tierleidminderung“ zeichnet heute in Berlin den sogenannten Philosophen Peter Singer mit dem „Peter Singer Preis“ aus. Dabei ist Peter Singer weniger berühmt als berüchtigt. Hervorgetan hat er sich insbesondere dadurch, dass er behinderte Menschen als lebensunwertes Leben definiert. Dabei scheut er nicht einmal davor zurück, sogar die Tötung behinderter Kinder zu propagieren. Hierzu ein Kommentar von kobinet-Redakteur Harald Reutershahn.
ERKNER (KOBINET) Die diversen Streiks der Lokführer der letzten Monate haben so mancher Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nicht so zum Glück beim letzten Block der Empowerment Schulung „Stärker werden und etwas verändern!“ in Erkner bei Berlin, dort trotzten die TeilnehmerInnen und TrainerInnen sogar einem Feueralarm.
UNBEKANNT (KOBINET) Theresia Degener begrüßt die Protestkundgebung „Kein Forum für Peter Singer“ und übersandte heute Grußworte, weil sie selbst leider nicht teilnehmen könne. „Peter Singer ist ein erfolgreicher Wissenschaftler und ein Mensch, der sich verdienstvoll für den Tierschutz einsetzt. Er soll seine Menschenrechte, insbesondere das Recht auf Meinungs- und Redefreiheit und seine Wissenschaftsfreiheit genießen können“, so die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. „Aber er soll nicht die Menschenrechte anderer Menschen in Frage stellen.“
BERLIN (KOBINET) Ein Singer-Laudator will angeblich nicht an der geplanten Ehrung von Peter Singer morgen in der Berliner Urania teilnehmen. Michael Schmidt-Salomon nannte im Humanistischen Pressedienst als Grund ein aktuelles Interview mit Singer, das die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) gestern veröffentlichte und auf das auch das Aktionsbündnis „Kein Forum für Peter Singer“ heute in seiner Pressemitteilung hingewiesen hat.
MüNCHENBERNSDORF (KOBINET) Das Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen hat seine Folge absurder Geschichten um weitere zwei bereichert. Es handelt sich um eine Sammlung von Beispielen, die aufzeigen sollen, wie Kostenträger diskriminierend mit behinderten Menschen umgehen, die einen Nachteilsausgleich in Form von Assistenz beantragen.
Veröffentlicht am 25.05.2015 11:13 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Urania-Gebäude in Berlin Foto: Urania Berlin e.V.
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BERLIN (KOBINET) Das Aktionsbündnis „Kein Forum für Peter Singer“ hat heute seinen Protest gegen die in der Berliner Urania angesetzte Preisverleihung für den „Euthanasie“-Befürworter bekräftigt. Der Aufruf zur Protestkundgebung morgen ab 17 Uhr An der Urania sei weithin auf Resonanz gestoßen. „Unser Aktionsbündnis setzt seinen Protest fort, weil das Lebensrecht Behinderter nicht öffentlich in Frage gestellt werden darf“, wird in der Pressemitteilung betont. Redefreiheit müsse ihre Grenze haben, wenn Redner Positionen vertreten, mit denen die Tötung von Menschen gerechtfertigt oder verlangt wird. Das Aktionsbündnis lehnt die Einladung der Urania zu einer Stellungnahme bei der Preisverleihung ab, um dieser Veranstaltung nicht den Anschein von Legitimität zu verleihen.
HELMBRECHTS (KOBINET) Seit Anfang Mai steht die erste Generation der InklusionsbotschafterInnen fest, die im Rahmen eines von der Aktion Mensch geförderten Modellprojektes der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) berufen und mit einem kleinen Stipendium von 100 Euro pro Monat gefördert werden. Marina Fraas aus Bayern ist eine von ihnen, die das Thema Inklusion in die Politik und Parteien tragen will. Die Bundesvorsitzende der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP), Gabriela Schimmer-Göresz, gratuliert Marina Fraas nun zu ihrem neuen Amt und sichert ihr die volle Unterstützung bei ihren Bemühungen, die Gesellschaft in jeder Hinsicht barrierefrei zu machen, zu.
Veröffentlicht am 24.05.2015 14:49 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Live im Internet: Karneval der Kulturen Foto: rbb
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BERLIN (KOBINET) Mit einem Straßenumzug von 62 Tanz- und Trommelgruppen mit 3900 Akteuren aus dem In- und Ausland erlebt der Karneval der Kulturen in Berlin heute seinen Höhepunkt. Wie in den vergangenen Jahren hat „Sapucaiu no Samba“ wieder das Multikulti-Spektakel eröffnet und bildet die Spitze der bunten Karawane, die bis zum Abend durch Kreuzberg zieht. Live im Internet sendet das rbb-Fernsehen von 14 bis 18 Uhr. Erstmals und ganz vorn im Zug mit dabei ist die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben mit Tänzerinnen und Tänzern sowie einem Themenwagen unter dem Motto „Aus Scham wird Stolz“.
Veröffentlicht am 23.05.2015 18:18 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Freiheitsstatue im Rollstuhl Foto: ISL
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Wenn der Karneval der Kulturen am Pfingstsonntag in Berlin von großen Menschenmassen gefeiert wird, ist auch der Behindertenverband Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mittendrin dabei. Unter dem Slogan „Stolz statt Scham“ werben Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen mit einer Freiheitsstatue im Rollstuhl für Inklusion auf gleicher Augenhöhe.
BERLIN (KOBINET) Mit einer intensiven Diskussion über die konkrete Ausgestaltung des Bundesteilhabegesetzes ging gestern die zweitätige Tagung des Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbtbestimmung und Assistenz (NITSA) unter dem Motto „Das Bundesteilhabegesetz – Ein Meilenstein für Menschen mit Assistenzbedarf“ zu Ende. Klar wurde dabei, dass noch viel Lobbyarbeit nötig ist, um die längst überfällige Abschaffung der Anrechnung des Einkommens und Vermögens auf Leistungen für behinderte Menschen zu erreichen.
Veröffentlicht am 23.05.2015 08:57 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Binz von seiner Seebrücke aus gesehen Foto: Hartmut Smikac
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UNBEKANNT (KOBINET) Im Urlaub Seeluft schnuppern, auf lange Sandstrände blicken, oder über sie zum Strand gehen, und abends dann bei einem guten Tropfen in die untergehende Sonne schauen – so stellt sich wohl so mancher seinen Traumurlaub vor. Ihn Wirklichkeit werden zu lassen, dafür ist das Seebad Binz eine empfehlenswerte Adresse, meint kobinet-Korrespondent Hartmut Smikac und berichtet heute über das größte Seebad auf Rügen, der größten Insel Deutschlands.
BERLIN (KOBINET) Die Proteste von Behindertenverbänden gegen die Entwicklung von Kriterien für die Teilhabe an Wahlen von Menschen, die in allen Angelegenheiten Betreuung nutzen, waren erfolgreich. Die Pläne sind nach einem Gespräch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales vom Tisch. Dies teilte Dr. Sigrid Arnade am Rande der gestrigen Tagung zum Bundesteilhabegesetz in Berlin den kobinet-nachrichten mit
Veröffentlicht am 22.05.2015 23:24 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Logo der Kampagne Foto: mittendrin e.V,
KöLN (KOBINET)
KöLN (KOBINET) Eine in Köln gestartete Kampagne macht Lust auf inklusives Leben. „Ja, aber…“: Wer in den vergangenen Monaten die Berichterstattung zum Thema verfolgt hat, gewinnt den Eindruck, dass das Aber immer gewaltigere Ausmaße annimmt. Viel passt da rein: Angst vor dem Neuen, die beinharte Verteidigung lieb gewonnener Gewissheiten oder der Unmut, eigenes Denken und Handeln hinterfragen zu müssen. Dieser Aber-Allianz stellt sich jetzt die Kampagne „Inklusion – schaffen wir!“ mit der geballten Kraft der Inklusions-Bewegung und ganz vielen Geschichten vom Gelingen entgegen, erfuhr kobinet heute aus einer Pressemitteilung des Kölner Vereins mittendrin.
BERLIN (KOBINET) Die Bundesvereinigung Lebenshilfe kritisierte heute die Preisverleihung an den australischen Bioethiker Peter Singer, der das Lebensrecht von Menschen mit schweren Beeinträchtigungen in Frage stellt. Bundesvorsitzende Ulla Schmidt erklärt in einem offenen Brief an die Preisverleiher, die Laudatoren und die Verantwortlichen der „Urania“: „Uns ist unverständlich, dass bei der Auslobung des Preises und der Wahl Peter Singers für die Preisverleihung ganz offensichtlich nicht bedacht wurde, dass Herr Singer sich zwar um die Förderung der Tierrechte verdient gemacht hat, dabei aber das Lebensrecht von Menschen mit schweren Beeinträchtigungen in einer Weise infrage stellt, die einer solchen Ehrung diametral entgegensteht.“
Veröffentlicht am 22.05.2015 20:49 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Treffen der Behindertenbeauftragten bei Wiesbaden Foto: HMDIS
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WIESBADEN (KOBINET) Auf Einladung der Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen haben die Beauftragten des Bundes und der Länder am 20./21. Mai 2015 in Niedernhausen bei Wiesbaden getagt. Unter der Überschrift „Menschenrechte stärken!“ forderten die Behindertenbeauftragten heute, bestehende und zukünftige Gesetze konsequenter an der UN-Behindertenrechtskonvention auszurichten.
KöLN (KOBINET) Das ARD-Morgenmagazin berichtet heute über das Treffen ehemaliger Heimkinder mit Bundestagsabgeordneten: Als 2012 das Gesetz zur Entschädigung von in Heimen vom Personal missbrauchten Kindern und Jugendlichen in Kraft trat, war das längst überfällig. Seitdem können Menschen für erlittenes Unrecht in Heimeinrichtungen Entschädigung beantragen. Doch was wie ein schlechter Witz anmutet: Für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche gilt dieses Gesetz nicht. Sie gehen leer aus, haben keinen Anspruch – obwohl sie in vielen Fällen genauso schwer misshandelt wurden, wie ihre nichtbehinderten Altersgenossen.
DüSSELDORF (KOBINET) Noch bis zum 30. Juni 2015 kann die Steuererklärung für das vergangene Jahr abgegeben werden. Steuertipps für Menschen mit behinderung gibt es in einem aktuellen Merkblatt des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm). Darauf weist die Aktion Mensch in ihrem Familienratgeber hin.
Veröffentlicht am 21.05.2015 23:12 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Ulrich Homburg von der Bahn und Hans Kreiter im Gespräch Foto: Irina Tischer
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STUTTGART (KOBINET)
STUTTGART (KOBINET) Bundeseinheitliche Erhebung von touristischen Angeboten in Deutschland, so schreibt heute Johann Kreiter auf seiner Facebook-Seite, das wird wohl noch lange ein Traum bleiben. „Andere europäische Länder, wie Italien sind uns da um einiges voraus. In Italien zum Beispiel gibt es von Village for All ein einfaches Erhebungssystem das auch simpel funktioniert. Eine App macht das möglich“, so Kreiter.
Veröffentlicht am 21.05.2015 18:47 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
NITSA-Tagung in Berlin eröffnet Foto: omp
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UNBEKANNT (KOBINET) Bei der Tagung des Netzwerks für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA), die heute und morgen in Berlin stattfindet, wurde klar gestellt, dass behinderte Menschen endlich aus dem Fürsorgesystem und der darauf aufbauenden Sozialhilfe befreit werden müssen. Das berichtet Ottmar Miles-Paul, der an der Veranstaltung teilnimmt.
BERLIN (KOBINET) Zur Ankündigung einer öffentlichen Ehrung des umstrittenen Philosophen Peter Singer hat der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (CDU) heute eine Presseerklärung abgegeben, mit der er die Forderung nach einer Absage der Veranstaltung in der Berliner Urania unterstützt. Jemandem, der bereit ist akademisch darüber zu diskutieren, welche Menschen unter welchen Voraussetzungen getötet werden dürfen, Raum zu bieten, sei für ihn inakzeptabel.
Veröffentlicht am 21.05.2015 11:04 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Frankfurter Protest gegen Singer am 3. Juni 2011 Foto: hjr
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Vor dem Besuch von Peter Singer wurden Proteste gegen die öffentlichen Auftritte des Bioethikers laut, der das Lebensrecht behinderter Menschen in Frage stellt. Erst im April hatte Singer in einem Radio-Interview gefordert, behinderten Säuglingen Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems zu entziehen. Die Tötung „schwerstbehinderter Säuglinge“ sei „ziemlich vernünftig“, wenn dadurch Geld für andere Zwecke des Gesundheitssystems gespart werden könne. So wie vor vier Jahren in Frankfurt am Main wird am 26. Mai in Berlin und am 31. Mai in Köln gegen eine neuerliche Preisverleihung an Singer protestiert.
BERLIN (KOBINET) Eine Gruppe von Menschen, die in Behinderteneinrichtungen und Psychatrien als Kinder und Jugendliche Gewalt erfahren mussten, haben sich am 20. Mai mit Bundestagsabgeordneten aller im Bundestag vertretenen Parteien in Berlin getroffen, berichtet Ottmar Miles-Paul aus Berlin. Dabei haben sie ihr Unverständnis darüber, dass diese Personengruppe bei den Fonds für ehemalige Heimkinder bisher nicht berücksichtigt wurde, zum Ausdruck gebracht. Sie fordern, dass bis spätestens 1. Oktober 2015 die Rahmenbedingungen für einen entsprechenden Fonds für diese Personengruppe geschaffen werden und eine Anerkennung des erfahrenen Leids erfolgt. Vor allem wollen sie gemäß der Maxime Nichts über uns ohne uns an der Entwicklung und Umsetzung des Fonds von Anfang an konsequent beteiligt werden.
BREMEN (KOBINET) Was kommt nach der deutschen Staatenberichtsprüfung vor dem UN-Fachausschuss in Genf? Im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft soll dieser Frage am 20. Juli von 16:00 bis 19:00 Uhr mit einem hochkarätigen Podium nachgegangen werden.
UNBEKANNT (KOBINET) Stralsund ist eine gute Adresse für alle Freunde des Meeres, meint kobinet-Korrespondent Hartmut Smikac und berichtet heute über das ziemlich barrierefreie Reiseziel am Strelasund. Die eigentliche Altstadt ist ein relativ kleiner Teil Stralsunds, der durch den Strelasund sowie Frankenteich und Knieperteich umrahmt wird. Hier steht das Rathaus der Stadt. Hier sind ebenso das Meeresmuseum, das Kulturhistorische Museum und das Ozeaneum zu finden, die für mobilitätseingeschränkte Besucher gut zugänglich sind.
Veröffentlicht am 20.05.2015 21:38 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt Logo des DBSV Foto: DBSV
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Der Bahnstreik kann für blinde und sehbehinderte Menschen Hausarrest bedeuten, kritisiert heute der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV). Schnell aufs Fahrrad umsatteln, weil die S-Bahn nicht fährt, einfach einen Mietwagen reservieren, weil der Regionalzug ausfällt – nicht jeder hat diese Option. Aus Anlass des neunten Streiks im aktuellen Tarifkonflikt bei der Bahn weist der Verband auf die gravierenden Folgen für Menschen mit Seheinschränkung hin. Die Konfliktparteien werden aufgefordert, sich zu einigen und so der Verantwortung ihren Fahrgästen gegenüber gerecht zu werden.
Veröffentlicht am 20.05.2015 18:29 von Harald Reutershahn in der Kategorie Nachricht
Propagandagrafik der Nazis: Hier trägst du mit Foto: Archiv Gedenkstätte Grafeneck
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DARMSTADT (KOBINET)
DARMSTADT (KOBINET) Der australische „Euthanasie“-Philosoph Peter Singer taucht wieder einmal in Deutschland auf, um sich nach seinen Auftritten in Frankfurt im Jahr 2011 aus dem Umfeld der Giordano-Bruno-Stiftung erneut einen Ethik-Preis für „Strategien zur Verminderung von Tier-Leiden“ überreichen zu lassen. „Aus diesem Grund haben wir eine Stellungnahme als offenen Brief an die VeranstalterInnen der Preisverleihung verfasst“, schrieb Alex Czarnetzki vom AStA-Referat „Inclusive Education/Integrative Heilpädagogik“ der EH Darmstadt an die kobinet-nachrichten, die wir ungekürzt veröffentlichen.
Veröffentlicht am 20.05.2015 08:44 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: domain public
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KASSEL (KOBINET) Die Initiative Selbstbestimmt im eigenen Heim (SieH) lädt zu einem Vortrag „Wohnen ohne Barrieren“ am 21. Mai um 16.00 Uhr in den freiRAUM im Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in die Samuel–Beckett-Anlage 6 in Kassel ein.