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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen hat der Ausschuss für Arbeit und Soziales heute einen Antrag der Koalitionsfraktionen zur besseren Förderung von Integrationsbetrieben angenommen, über den der Bundestag morgen abschließend beraten will. Der Sozialverband Deutschland begrüßte das Sonderprogramm, denn dadurch wachse die Chance, die berufliche Teilhabe behinderter Menschen wirksam zu verbessern, sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer. Doch Nachbesserungen seien erforderlich, um dauerhafte Beschäftigungsoptionen für behinderte Menschen zu ermöglichen. Die Beauftragten der Regierungsfraktionen für die Belange behinderter Menschen begrüßten es, dass in den Jahren 2015, 2016 und 2017 jeweils 50 Millionen Euro aus dem Ausgleichsfonds zur Verfügung gestellt werden. Mit dem 150-Millionen-Euro-Programm könnten bis zu 4.500 neue Arbeitsplätze in Integrationsbetrieben geschaffen werden.
„Integrationsbetriebe sind Lotsenboote der Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Als Wirtschaftsunternehmen mit einem klaren sozialen Auftrag machen sie Teilhabe für Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt möglich und sind somit
eine Alternative zu Werkstätten für behinderte Menschen“, so Uwe Schummer. Aus diesem Grund wolle die Union die Anzahl der 800 Integrationsbetriebe verdoppeln.
„Integrationsbetriebe sind Leuchttürme der Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt“, betonte auch Kerstin Tack.“Darum wollen wir die Integrationsbetriebe in ihrem Engagement für einen inklusiven Arbeitsmarkt weiter unterstützen.“ Gemäß den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention nach personenzentrierter Unterstützung sollen zukünftig mehr noch als bisher die Menschen mit ihren Stärken und individuellen Ressourcen im Mittelpunkt stehen. Um die Schwelle zum Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt weiter zu senken, soll die wöchentliche Mindestarbeitszeit in Integrationsbetrieben von 15 auf zwölf Stunden herabgesetzt werden.




