Veröffentlicht am 17.12.2018 10:53 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von Josef Ströbl Foto: omp
HOFGEISMAR (KOBINET)
HOFGEISMAR (KOBINET) Die Entscheidung der Arbeits- und Sozialministerkonferenz die Antragsfrist für die Stiftung Anerkennung und Hilfe um ein Jahr bis zum 31.12.2020 zu verlängern stößt bei der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und beim Inklusionsbotschafter Josef Ströbl auf Hoffnung, dass mehr Betroffene ihre Ansprüche anmelden können und dabei auch entsprechend unterstützt werden.
BAD KREUZNACH (KOBINET) Während sich die Vorweihnachtszeit mit all ihren verschiedenen Facetten vom Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt bis zu den zum Teil mitleidstriefenden Spendenaktionen langsam aber sicher über uns senkt, blickt Markus Igel aus Bad Kreuznach dem Jahresende mit großer Sorge entgegen. Ihm geht schlichtweg das Geld aus, um seinen AssistentInnen den verdienten Lohn auszahlen zu können, weil ihr der Kostenträger seit längerem hängen lässt. Nach dem Start einer Petition wurde nun auch eine Crowdfunding-Aktion für einen Solidaritätsfonds für Menschen, die in solche Situationen wie Markus Igel geraten und damit Gefahr laufen, in ein Heim zu müssen.
BERLIN (KOBINET) Ottmar Miles-Pauls Engagement für Zivilcourage, Inklusion und Gleichstellung aller Menschen wurde heute mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille geehrt. Die Internationale Liga für Menschenrechte verlieh auf einer festlichen Veranstaltung in Berlin die an den Journalisten und Pazifisten erinnernde Medaille zugleich an die kurdische Kommunalpolitikerin Leyla Imrit. Mit der doppelten Auszeichnung, so Karl Finke, sei ein Signal „zur Stärkung und zum Ausbau sowie der Verwirklichung von Menschenrechten sowohl im Zusammenleben in Deutschland wie auch im Ausland“ gesetzt. Finke hielt die Laudatio auf Miles-Paul. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin schickte ein Grußwort.
Veröffentlicht am 16.12.2018 11:45 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Flagge Bayern Foto: Public Domain
MüNCHEN (KOBINET)
MüNCHEN (KOBINET) Anlässlich des Tag der menschlichen Solidarität am 20. Dezember unterstreicht Bayerens Sozialministerin Kerstin Schreyer die Bedeutung von Sozialgenossenschaften „Sozialgenossenschaften leisten einen großartigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt“ hebt sie hervor und nennt die Sozialgenossenschaften eine „Zukunftsinitiative.
Veröffentlicht am 15.12.2018 11:00 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Bei einer medienwirksamen Protestaktion am 28. Juni 2016 Foto: sch
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BERLIN (KOBINET) Im Geist des Journalisten, Schriftstellers und Pazifisten Carl von Ossietzky wird morgen in Berlin ein Mann geehrt, der sich gegen Ausgrenzung und für die Rechte behinderter Menschen engagiert. Anlässlich der Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille durch die Internationale Liga für Menschenrechte an Ottmar Miles-Paul veröffentlicht kobinet einen offenen Brief der langjährigen Wegbegleiterin Dr. Sigrid Arnade an den Preisträger.
UNBEKANNT (KOBINET) Bei dem händeringenden Suchen nach Fachkräften wird gern kommuniziert, dass die Qualität von Sozialen Dienstleistungen in einem direkten Zusammenhang zur Quantität steht: „Je mehr Fachkräfte, desto besser das Ergebnis“, so die Botschaft. Erfahrungen zeigen, dass diese Gleichung zu kurz greift. Wir müssen über Ethik, Moral und Glauben reden. Das ist so einfach wie unbequem.
BERLIN (KOBINET) Bezugnehmend auf die kobinet-Nachricht vom 13.12.2018, wonach die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie beabsichtigt, bei künftigen Schulbauten aus wirtschaftlichen Gründen nur vereinzelt Aufzüge einzubauen, wandte sich Arnd Hellinger, einer der Sprecher der LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik DIE LINKE, am 13.12.2018 in einem Brief an die Berliner Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Christine Braunert-Rümenapf. Zugleich reichte er eine Online-Petition beim Abgeordnetenhaus von Berlin ein.
DüSSELDORF (KOBINET) Der VdK Nordrhein-Westfalen fordert, Armut bekämpfen durch gute Arbeit, faire Löhne und ausreichende Rente zu bekämpfen. Das unterstreicht sein Vorsitzender anlässlich des veröffentlichte Armutsbericht 2018 des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Dieser bestätigt aus Sicht des Sozialverbands VdK NRW, dass sich die Ungleichheit in unserer Gesellschaft verfestigt hat.
Veröffentlicht am 14.12.2018 12:20 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Die Stufen zur Brühlschen Terrasse in Dresden – dort wo es jetzt auch einen Aufzug gibt Foto: H. Smikac
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DRESDEN (KOBINET)
DRESDEN (KOBINET) Wie das Selbsthilfenetzwerk Sachsen berichtet, so wurde nach jahrelangem Hin- und Her der barrierefreie Zugang zur Brühlschen Terrasse vom Schlossplatz jetzt durch den sächsische Finanzminister Dr. Matthias Haß und der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, Dirk Hilbert den Aufzug im Ständehaus an der Brühlschen Terrasse offiziell in Betrieb genommen.
BERLIN (KOBINET) Der Bundestag beschloss in seiner Sitzung vom 13. Dezember 2018 eine Veränderung der Sozialgesetzbücher IX und XII. Dieser Gesetzentwurf regelt neben der Gasverbrauchseinrichtungsverordnung die Aufhebung der Befristung der Leistungsgewährung der Eingliederungshilfe für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in einer Pflegeeinrichtung auch, dass Leistungserbringer zur Mitwirkung bei der Wirtschaftlichkeits- und Qualitätsprüfung verpflichtet sind. Der Leipziger Bundestagsabgeordnete und behindertenpolitische Sprecher der Linksfraktion Sören Pellmann erklärt hierzu: „Dieser Gesetzesentwurf schreibt die ernüchternde Bilanz für die Behindertenpolitik in diesem Jahr leider fort“.
BERLIN (KOBINET) Wenn ein Wahlrecht für alle Bürger*innen geschaffen werden soll, muss es wirklich ein Wahlrecht für alle sein. Darauf wiesen Vertreter*innen des Deutschen Behindertenrats (DBR) die Bundesjustizministerin Katarina Barley in einem Gespräch hin. Die Ministerin berichtete von Bestrebungen des Deutschen Bundestages, die Wahlrechtsausschlüsse aufzuheben, von denen bundesweit rund 80.000 Menschen betroffen sind, für die eine Betreuung in allen Angelegenheiten angeordnet wurde. Die DBR-Vertreter*innen betonten, dass darüber hinaus mehrere Tausend Menschen vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, die eine Straftat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen haben und die in der forensischen Psychiatrie untergebracht sind.
Veröffentlicht am 14.12.2018 05:41 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von Rose Jokic Foto: Rose Jokic
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KöLN (KOBINET)
KöLN (KOBINET) Der WDR-Journalist Stephan Beuting hat sich vor kurzem mit Rose Jokic von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) beim Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Köln (ZsL) morgens auf den Weg zur Arbeit gemacht. Die Inklusionsbotschafterin, die mit ihrem Führhund unterwegs ist, kann mit so manchen Hürden zum Teil besser umgehen, als mit den Reaktionen derjenigen, denen sie begegnet, wie in dem Radiobeitrag deutlich wird.
MAINZ (KOBINET) Der Landtag von Rheinland-Pfalz stimmte gestern dem Ausführungsgesetz zum Bundesteilhabegesetz zu. „Mit diesem Gesetzentwurf schaffen wir gleichwertige Lebensverhältnisse für Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz nach dem Motto ‚Leben wie alle – Mittendrin von Anfang an‘. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihre individuellen Bedürfnisse. Ich freue mich, dass der rheinland-pfälzische Landtag dem Entwurf zum Ausführungsgesetz zum Bundesteilhabegesetz zugestimmt hat“, sagte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der Verabschiedung des rheinland-pfälzischen Ausführungsgesetzes im Landtag. Das sei ein Meilenstein in der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, welches die Eingliederungshilfe bundesweit reformiert.
Veröffentlicht am 13.12.2018 14:57 von Andrea Schatz in der Kategorie Nachricht
Logo der Berliner Zeitung Foto: BerlZ
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BERLIN (KOBINET) Im Rahmen einer groß angelegten Schulbauoffensive sollen in Berlin in den nächsten 10 Jahren 65 Schulgebäude neu gebaut werden. Unter der Überschrift „So sehen die Berliner Schulen der Zukunft aus“ informierte die Berliner Zeitung in ihrer Ausgabe vom 12.12.2018 über die konkreten baulichen Vorgaben. Eine umfassende Barrierefreiheit ist danach nicht vorgesehen.
BERLIN (KOBINET) Bezugnehmend auf den Armutsbericht 2018 fordert der Paritätischer die falschen Bilder der Armut zu korrigieren und zu einer neuen Armutspolitik zu kommen. In Deutschland ist ein Drittel der erwachsenen Armen erwerbstätig. Jede /jede vierte arme Erwachsene ist in Rente oder Pension und nur ein Fünftel ist arbeitslos, so nur einer der vielen brisanten Befunde des aktuellen Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
Veröffentlicht am 13.12.2018 13:02 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von der Veranstaltung der EUTBs in Bremen Foto: Gerald Wagner
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BREMEN (KOBINET)
BREMEN (KOBINET) Schwere Krankheit, ein Unfall, manchmal von der Geburt an: es gibt viele Ursachen für eine Behinderung. Damit die Betroffenen und ihre Familien besser mit ihrer Behinderung leben können, gibt es in vielen Bereichen Unterstützung und Vergünstigungen. Um diese in Anspruch nehmen zu können, braucht man manchmal ein besonderes Dokument: den Schwerbehinderten-Ausweis. Was ist ein Schwerbehindertenausweis und wer kann ihn bekommen? Auch behinderte Kinder? Welche Vorteile hat man davon? Gibt es manchmal auch Nachteile? Wie und wo beantragt man den Ausweis? Wer kann einem beim Antrag helfen? Zu diesen Fragen führten Wilhelm Winkelmeier von SelbstBestimmt Leben Bremen (SL) und Gerald Wagner von der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen e.V. (LAGS) am 10. Dezember 2018 in den Räumen des Familienzentrums Weltblick einen türkisch-deutschen Informationsabend durch.
Veröffentlicht am 13.12.2018 12:04 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
In zahlreichen Fußballvereinen gehen Menschen mit einem Handicap ihrem Hobby nach Foto: Carsten Kobow/Sepp-Herberger-Stiftung
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HENNEF (KOBINET)
HENNEF (KOBINET) In zahlreichen Fußballvereinen gehen Menschen mit einem Handicap ihrem Hobby, dem Fußball, nach. Viele ehrenamtliche Trainer tragen ihren Teil dazu bei, dass Fußballer mit Handicap mit großer Freude in der Struktur des organisierten Fußballs am Ball sein können. Zusammen mit dem DFB-Teambereich für Trainer Aus-, Fort- und Weiterbildung Landesverbände startet deshalb die Sepp-Herberger-Stiftung nun eine Qualifizierungsoffensive im Handicap-Fußball.
HAMBURG (KOBINET) „Selbstbestimmte Assistenz statt Billigversorgung“, so bringt die Kanzlei Menschen und Rechte aus Hamburg auf den Punkt, wobei es derzeit in einer bei change.org eingestellten Petition geht. „Wir vertreten Markus Igel seit über vier Jahren in mittlerweile mehr als 15 Verfahren: nach jedem Erfolg, zieht das Landesamt für Soziales Saarbrückeb die Schraube enger. Markus Igel soll sein Arbeitgeber-Modell auf osteuropäische Betreuungskräfte umstellen – und so auch ambulant eine fremdbestimmte Billigversorgung akzeptieren“, heißt es im Blog der Kanzlei.
KASSEL (KOBINET) Anette Bourdon und Susanne Scholtes von Mensch zuerst, dem Selbstvertretungsnetzwerk von Menschen mit Lernschwierigikeiten, setzen sich gegen Diskriminierungen und zum Beispiel für eine Leichte Sprache ein. Besonders den Begriff „geistig behindert“ lehnen sie ab, „denn das macht uns schlecht“. Stattdessen gelte es Menschen mit Lernschwierigkeiten „stark zu machen“ und „so zu behandeln wie alle anderen Menschen auch“. Das machten die beiden Frauen bei der Übergabe von 7.500 Plastikdeckeln für die Aktion Deckel gegen Polio im Kasseler Kreishaus deutlich. Mit dem Recyclinggewinn können Imfungen gegen Polio finanziert werden.
HOLLENBACH (KOBINET) Alljährlich im Dezember veröffentlicht der Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) e.V. einen Rückblick auf das vergangene Jahr und stellt dazu fest: „Dem Stillstand der Behindertenpolitik unserer Regierungen ist es zu verdanken, dass diese Texte zeitlos Gültigkeit behalten. Man könnte ja mal versuchen, daraus ein Quiz zu machen, Gewinner ist, wer die meisten Aufsätze zeitlich richtig zuordnen kann.“
Veröffentlicht am 12.12.2018 10:07 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Dominik Peter (Bildmitte) am Berliner Protesttag 5.5.2017 Foto: Irina Tischer
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BERLIN (KOBINET) Ab Februar 2019 wird Dominik Peter die Interessen von Menschen mit Behinderungen vertreten. „Endlich ein eigener Vertreter“, titelte die Berliner Behindertenzeitung auf der ersten Seite ihrer Dezember/Januar-Ausgabe. Das Abgeordnetenhaus hatte den Vorsitzenden des Berliner Behindertenverbandes gewählt, nachdem die Linksfraktion auf ihren Sitz im Rundfunkrat verzichtet und den parteilosen Journalisten nominiert hatte.
Veröffentlicht am 12.12.2018 05:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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DüSSELDORF (KOBINET) Der vom nordrhein-westfälischen Sozialministerium herausgegebene „Ratgeber für schwerbehinderte Menschen“ ist in einer aktualisierten Neuauflage von 50.000 Stück erschienen und kann kostenlos bestellt werden. Der Ratgeber musste umfassender als üblich überarbeitet werden, weil sich auf Bundesebene zahlreiche Regelungen geändert haben, heißt es vonseiten des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales.
KARLSRUHE (KOBINET) Der Südwestrundfunk berichtet heute am 12. Dezember ab 15.05 Uhr in der Radiosendung SWR 2 Leben über den Inklusionsbotschafter Christian Kenk und Bernd Mann aus Karlsruhe. Dabei geht es u.a. darum, wie sie das Leben managen und für Assistenz kämpfen.
BERLIN (KOBINET) Heute fand der erste Jahresempfang von Jürgen Dusel als Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen in der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin statt. Vor über 400 Gästen aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Behindertenverbänden und Selbstvertretungsorganisationen waren gekommen. Mitglieder des Bundestags und Bundestags-Vizepräsidentin Petra Pau und der Minister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, nahmen zudem an dem Empfang teil, bei dem Jürgen Dusel betonte, dass behinderte Menschen in Deutschland nach wie vor einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt sind.
BERLIN (KOBINET) Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll für eine zahlreiche Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland sorgen. Insbesondere für die Pflege ist ein gutes und wirkungsvolles Gesetz wichtig, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Der vorliegende Entwurf greift viele notwendige Änderungen auf, zeigt aber, nach Einschätzung des Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB), an einigen Stellen mit Blick auf Transparenz und Eindeutigkeit Nachbesserungsbedarf.
Veröffentlicht am 11.12.2018 10:13 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild: Staat ruiniert Leben Behinderter Foto: AbilityWatch
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BERLIN (KOBINET) „#VersprochenGebrochen: Staat ruiniert Leben Behinderter“, diesen Titel hat die Initiative AbilityWatch für eine heute gestartete Petition auf der Petitionsplattform change.org gewählt, mit der die Initiative einerseits auf die prekäre Situation von Markus Igel hinweist, der bei der Finanzierung seiner Persönlichen Assistenz weiterhin von den Ämtern hängen gelassen wird. Andererseits wird mit der Petition an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert.
FREIBURG (KOBINET) Kurz vor Ende des Jahres haben der Verein „Lebensraum für Alle“ und das Projekt „Freiburg für alle“ Bilanz ihrer Arbeit im zu Ende gehenden Jahr gezogen. Dabei konnten sie darauf verweisen, dass dank der finanziellen Unterstützung ihrer Partnerinnen und Partner sowie der Spenderinnen und Spender, wieder weitere Schritte auf dem Weg zu einer barrierefreien, inklusiven Gesellschaft gegangen werden konnte.
KASSEL (KOBINET) „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“, heißt es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die gestern vor 70 Jahren von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Für kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul liegt dabei die Betonung auf „Alle Menschen“. In seinem Kommentar wirbt er dafür, dass wir neben dem Kampf für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, auch über unseren eigenen Tellerrand hinausblicken und uns für die Achtung und Sicherstellung der Menschenrechte aller Menschen stark machen.
Veröffentlicht am 11.12.2018 08:50 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Die wiedergewählten Vorstandsmitglieder Foto: Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München
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MüNCHEN (KOBINET) Der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München hat in seiner elften Vollversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Die drei Vorstandsmitglieder Nadja Rackwitz-Ziegler, Cornelia von Pappenheim und Johannes Messerschmid sind mehrheitlich in ihrem Amt bestätigt worden.
LüBBECKE (KOBINET) Es hat lange gedauert, bis auch in Lübbecke ein Behindertenbeirat eingerichtet wurde. Wo ist Lübbecke? Das werden sich nun einige fragen. Die Stadt in Westfalen könnte bald bekannter werden, als es sich die Verantwortlichen der Stadt vielleicht wünschen. Denn eine vermeintliche „Provinzposse“ könnte sich dort langsam aber sicher zu einer Grundfrage der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention entwickeln. Der Stadtrat lehnt einige vom Behindertenbeirat vorgeschlagene sachkundigen Bürger*innen ab, die Assistenz bzw. Leichte Sprache brauchen, um in den entsprechenden Ausschüssen mitarbeiten zu können. Doch der Behindertenbeirat hat diesem Ansinnen bei seiner gestrigen Sitzung Paroli geboten und bleibt bei der ursprünglich benánnten Liste, wie die Neue Westfälische berichtet.
FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Verschiedene Medien berichten darüber, dass in Frankfurt am Main fünf Polizisten rechtsextreme Inhalte in Gruppenchats ausgetauscht haben. Sie richteten sich den Berichten zufolge unter anderem gegen Flüchtlinge und Behinderte.
BERLIN (KOBINET) Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen/Behinderungen sollen nach Informationen des Inklusionsbotschafters Thomas Künneke weiter in ihrem Selbstbestimmungsrecht eingeschränkt werden. Nachweislich ist für viele Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen/Behinderungen eine ambulante Therapie oft die Form der Unterstützung, die es ihnen ermöglicht, am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben. Der Zugang zu solchen Unterstützungsangeboten soll nun durch das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz erheblich eingeschränkt werden, berichtet er gegenüber den kobinet-nachrichten.
Veröffentlicht am 11.12.2018 05:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol: Mensch mit Blindenstock Foto: domain public
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Der Fachverband Fußverkehr Deutschland (FUSS e.V.) plant am kommenden Donnerstag, den 13. Dezember um 12:00 Uhr eine Demonstration auf dem Platz vor dem Neuen Tor / Ecke Invalidenstraße, gegenüber vom Bundes-Verkehrsministerium. in Berlin. Es geht darum, Elektrofahrzeuge auf Gehwegen zu verhindern, ein Anliegen, das der Deutsche Blinden. und Sehbehindertenverband (DBSV) unterstützt.
Veröffentlicht am 10.12.2018 15:25 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Profilbild zur Auszeichnung Foto: ILfMr
UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Die Internationale Liga für Menschenrechte verleiht die Carl-von-Ossietzky-Medaille 2018 am kommenden Sonntag auf einer festlichen Veranstaltung im Berliner Grips Theater an die kurdische Kommunalpolitikerin Leyla Imret aus Cizre/Türkei und an den Behindertenrechtler Ottmar Miles-Paul aus Kassel. Mit ihrem herausragenden Engagement setzen sich beide Auszuzeichnende mit allem Nachdruck für die Rechte benachteiligter und unterdrückter Menschen ein und lenken den Blick der Öffentlichkeit auf die soziale und politische Ausgrenzung von Minderheiten, so die Liga. Karl Finke, der vor 25 Jahren mit dieser Medaille geehrt wurde, hält die Laudatio auf Ottmar Miles-Paul.
Veröffentlicht am 10.12.2018 14:34 von Gerhard Bartz in der Kategorie Nachricht
Logo der Vereinten Nationen Foto: UN
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HOLLENBACH (KOBINET) Noch unter den verstörenden Erfahrungen des zweiten Weltkrieges stehend, beschlossen heute vor 70 Jahren die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR). Sie schufen damit ein Instrument, das Verstöße gegen diese Erklärung gerichtlich verfolgbar machte. Bei der Entstehung der Behindertenrechtskonvention (BRK) viele Jahre später achtete die UN strikt darauf, dass diese an keiner Stelle über diese AEMR hinausgehende Regelungen enthielt.
BERLIN (KOBINET) Bei der Umsetzung des Digitalpakts ist es wichtig, von Anfang an die Barrierefreiheit mitzudenken und zu beachten. Helmut Holter, Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK) und Bildungsminister in Thüringen, griff bei einem Gespräch mit Vertreter*innen des Deutschen Behindertenrats (DBR) am Freitag diesen Hinweis dankbar auf und sprach sich dafür aus, dies bei den entsprechenden Ausschreibungen zu berücksichtigen. Darauf weist der Deutsche Behindertenrat in einer Presseinformation hin.
Veröffentlicht am 10.12.2018 09:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von Josef Ströbl Foto: omp
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KASSEL (KOBINET) Josef Ströbl ist mittlerweile 64 Jahre alt und hat vielfältige Erfahrungen mit den verschiedenen Angeboten der Behindertenhilfe gemacht. Als Inklusionsbotschafter hat er sich anlässlich des Offenen Briefes in Sachen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an die Bundesarbeitsgmeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfBM) und an die Werkstatträte Deutschlands mit seinen eigenen Erfahrungen beschäftigt und sich zu Wort gemeldet.
BERLIN (KOBINET) Die Fachtagung „Cochlea Implantat – Realitäten ohne Zwang“, die am 28. November im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin stattfand, brachte nach Informationen des Deutschen Gehörlosen-Bundes (DGB) eine klare Antwort gegen einen-Zwang zum Cochlea Implantat (CI) und für eine bimodal-bilinguale Förderung mit Gebärdensprache zum Wohle aller Kinder mit Hörbehinderung hervor. Im folgenden veröffentlichen die kobinet-nachrichten den Bericht des Deutschen Gehörlosen-Bundes über die Tagung.
MüNSTER (KOBINET) In Münster fand letzte Woche die 95. Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) statt. Die fachpolitischen Spitzen der Länder berieten dabei aktuelle Herausforderungen und ein abgestimmtes Vorgehen in Sachen Arbeits-, Sozial- und Pflegepolitik. Dabei ging es auch um einige Fragen, die für die Behndertenpolitik interessant sind. So wurde beispielsweise die Frist für Anträge an die Stiftung Anerkennung und Hilfe für entstandenes Unrecht und Leid in Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien um ein Jahr bis zum 31. Dezember 2020 verlängert.