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Selbstbestimmte Assistenz statt Billigversorgung

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Foto: ht

HAMBURG (KOBINET) "Selbstbestimmte Assistenz statt Billigversorgung", so bringt die Kanzlei Menschen und Rechte aus Hamburg auf den Punkt, wobei es derzeit in einer bei change.org eingestellten Petition geht. "Wir vertreten Markus Igel seit über vier Jahren in mittlerweile mehr als 15 Verfahren: nach jedem Erfolg, zieht das Landesamt für Soziales Saarbrückeb die Schraube enger. Markus Igel soll sein Arbeitgeber-Modell auf osteuropäische Betreuungskräfte umstellen - und so auch ambulant eine fremdbestimmte Billigversorgung akzeptieren", heißt es im Blog der Kanzlei.

"Damit er seine Assistenten noch bezahlen kann, mussten wir in den letzten Jahren zum Bundesverfassungsgericht, das eine Entscheidung des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz aufgehoben hat, er hat beim Amtsgericht Saarbrücken erfolgreich gegen das Saarland über 80.000 EUR Kosten für seine Assistenten vollstreckt, jetzt ist er wieder mittellos und ein erneutes Eilverfahren vor dem LSG Rheinland-Pfalz kommt nicht zur Entscheidung .. wenn es schlecht läuft muss Markus Igel wieder als letztes Mittel Verfassungsbeschwerde erheben: das ist für ihn äußerst unsicher und belastend", heißt es im Blogbeitrag der Kanzlei. Diese freut sich daher über jede und jeden, die seine Petition unterzeichnen, die zwei Tage nach dem Start bereits über 2.400 UnterstützerInnen hat.

Link zur Petition: https://www.change.org/p/versprochengebrochen-staat-ruiniert-leben-behinderter-statt-selbstbestimmung-zu-erm%C3%B6glichen