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Schwimmen ohne Barrieren

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn/Ansbach (kobinet) „Beim TSV 1860 Ansbach plantschen Kinder mit und ohne Behinderung in Ansbach gemeinsam im Schwimmbecken, denn hier schwimmt und taucht jede*r im eigenen Tempo. Die Kurs-Teilnehmenden lernen so ihre eigenen Fähigkeiten besser kennen und können sich spielend weiterentwickeln“, heißt es in der Ankündigung eines entsprechenden Beitrags der Aktion Mensch mit dem Titel „Die Wasserhelden von Ansbach“ in der neuesten Ausgabe des Aktion Mensch Newsletter.

Neue Tonspur macht ARD-Programme verständlicher

Logo der ARD
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Foto: ARD

Wien (kobinet) „Wer kennt das nicht? Man sieht einen spannenden Film, doch zu laute Musik oder Nebengeräusche erschweren es, den Dialogen zu folgen. Die ARD bietet nun einen Service, der das bessere Verständlichkeit des Gesprochenen ermöglichen soll. Mit der Tonspur ‚Klare Sprache‘ werden Hintergrund- und Nebengeräusche sowie Musik reduziert. Dadurch ist alles, was gesprochen wird, automatisch besser zu verstehen.“ Auf diesen Service der ARD macht der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS aufmerksam.

„nora“ und „Tess“ sichern Zugang zu Notrufen

Bild zeigt die nora Notruf App auf einem Smartphone
nora Notruf App
Foto: IM NRW / Bernd Thissen

BERLIN (kobinet) Anlässlich des gestrigen Tages der Sensibilisierung für die einheitliche europäische Notrufnummer 112 hat der Deutsche Gehörlosen-Bund über den aktuellen Stand des barrierefreien Notrufs berichtet. Demnach wurden die Bedingungen für eine erfolgreiche Arbeit in den vergangenen Wochen weiter entwickelt. Bereits jetzt wird diese App recht breit genutzt.

Spannende Wahl in Berlin erwartet

Wappen Bundesland Berlin
Wappen Bundesland Berlin
Foto: Gemeinfrei, public domain

Berlin (kobinet) Eigentlich sollte die Bürgerschaftswahl in Bremen am 14. Mai den Aufschlag für die Landtagswahlen in diesem Jahr bilden, doch nach dem Chaos bei den Wahlen in Berlin am 26. September 2021 muss die Wahl zum Abgeordnetenhaus und für die Bezirksversammlungen heute am 12. Februar wiederholt werden. Dabei könnte es durchaus einige Verschiebungen zum letzten Wahlergebnis geben.

Angebote für inklusive Berlinale

Plakat zur Berlinale vom 16. - 26.2.2023
Plakat zur Berlinale vom 16. – 26.2.2023
Foto: Berlinale

Berlin (kobinet) Berliner Filmfans dürfen sich freuen: So viel Berlinale war noch nie – zumindest für blinde und sehbehinderte Menschen. Darauf weist der Deutsche Blinden- und Sehbehidnertenverband in seinem Newsletter dbsv-driekt hin. Bei zehn Hörfilmen in verschiedenen Sektionen und an vielen Terminen können blinde und sehbehinderte Filmfans barrierefrei dabei sein und die Stimmung der 73. Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) vom 16. bis 26. Februar live miterleben. Aber auch für Menschen mit anderen Behinderungen bietet das Berlinale-Team eine Reihe von Angeboten und Unterstützungen an.

myAbility.jobs – die inklusive Jobbörse

Text in Beschreibung
myAbility.jobs, Jobbörse für Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen
Foto: myAbility

Wien (kobinet) Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen ausdrücklich erwünscht – das ist die Leitidee von myAbility.jobs, der größten deutschsprachigen Jobplattform für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Im Vordergrund stehen die Fähigkeiten der Bewerber:innen, nicht die Behinderungen. Menschen mit Behinderungen können gezielt nach Jobs suchen und über Arbeitgebende informieren – eine Registrierung ist nicht nötig.

Mit 75 Jahren berichtet Hartmut Smikac fast täglich zur Behindertenpolitik

Hartmut Smikac
Hartmut Smikac
Foto: privat

Kassel (kobinet) Wenn Hartmut Smikac aus Wolfen in Sachsen-Anhalt nicht gerade unterwegs in Sachen barrierefreier Tourismus oder zu anderen behindertenpolitischen Projekten aktiv ist, dann haut er in die Tasten. Seit einigen Jahren ist Hartmut Smikac Mitglied der kobinet-Redaktion und trägt durch sein ehrenamtliches Engagement mit dazu bei, dass täglich neue Nachrichten zur Behindertenpolitik von den kobinet-nachrichten veröffentlicht werden können. Heute steht derjenige, der sonst eher aus dem Hintergrund heraus berichtet, im Mittelpunkt des Geschehens. Denn Hartmut Smikac kann am 10. Februar seinen 75. Geburtstag feiern, zu dem ihm die kobinet-Redaktion ganz herzlich gratuliert.

Warten auf Eckpunkte zur Reform des Allgemeinen Gleichbehandlugnsgesetzes

Logo Liga Selbstvertretung
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Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP ist eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) vorgesehen, nur zu sehen ist davon bisher nichts. Da die Eckpunkte eigentlich schon längst vom federführenden Bundesjustizministerium vorliegen müssten, hat sich nun die LIGA Selbstvertretung an den Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann gewandt und auf die Dringlichkeit einer entsprechenden Reform aufmerksam gemacht. Am 25. Januar hatte bereits ein Bündnis von über 100 Organisationen Vorschläge und eine Stellungnahme zur Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

Berlin-Mitte stärkt Rechte von Menschen mit Behinderungen

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Straßenverkehrsbehörde in Berlin-Mitte ändert ihre Genehmigungspraxis bei der Einrichtung von personenbezogenen Schwerbehindertenparkplätzen. Sie stärkt damit die Rechte von Menschen mit Behinderung und trägt dem Diskriminierungsverbot der UN-Behindertenrechtskonvention und des Landesgleichberechtigungsgesetzes (LBGB) Rechnung. Auf eine entsprechende Pressemeldung des Bezirksamts Berlin-Mitte hat Dr. Sven Drebes die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Tag der Kinderhospizarbeit: Inklusion gilt auch für schwer erkrankte Kinder

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Anlässlich des heutigen „Tags der Kinderhospizarbeit“, der am 10. Februar begangen wird, betont der Berichterstatter für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss, Hubert Hüppe, dass Inklusion auch für schwer erkrankte Kinder gelten muss.

Erleichterungen für digitale Mitgliederversammlungen beschlossen

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Berlin (kobinet) Mit einem mit großer Mehrheit am 9. Februar vom Deutschen Bundestag beschlossenen Gesetzentwurf wird Vereinen zukünftig ermöglicht, ihre Mitgliederversammlung im virtuellen Raum abzuhalten – ganz ohne Satzungsänderungen. „Ein großer Schritt Richtung Digitalisierung und Flexibilität im Vereinswesen ist getan“, erklärte Takis Mehmet Ali von der SPD-Bundestagsfraktion zur vollzogenen Gesetzesänderung.

Preisbremsen reichen nicht – bedürftige Menschen endlich besser unterstützen

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Am 8. Februar wurde der Umsetzungsstand des Abschlussberichts der sogenannten Gaskommission vorgestellt. Vor 100 Tagen hatte die Gaskommission ihren Bericht zur Überwindung der fossilen Energiepreiskrise vorgelegt. Doch die Bundesregierung hat bisher nur die Gaspreis- und Strompreisbremse umgesetzt. Andere wichtige Maßnahmen wie der Härtefallfonds stehen noch aus. Darauf weist die VdK-Präsidentin Verena Bentele hin: „Die Bundesregierung hat aus dem großen Maßnahmenbündel der Gaskommission zunächst nur die Gaspreisbremse umgesetzt. Diese reicht bei weitem nicht aus. Die Bundesregierung muss schnellstmöglich die unterstützen, die am dringendsten Hilfe brauchen: Menschen mit kleinen Renten und geringem Einkommen.“

Regierung tritt bei digitaler Barrierefreiheit auf der Stelle

Wilfried Oellers
Wilfried Oellers
Foto: Wilfried Oellers

Berlin (kobinet) Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit dem Titel „Digitalpolitische Bilanz des ersten Jahres der von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP gebildeten Bundesregierung“ kritisiert der Beauftragte der Fraktion für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, Wilfried Oellers, dass die Regierung bei der digitalen Barrierefreiheit auf der Stelle tritt.

Team Deutschland bereitet sich weiter auf Special Olympics World Games vor

Kreis von symbolisierten roten Personen, die Sport treiben. Darunter der Text Team Special Olympics Deutschland
Logo des Team Deutschland der Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) In der Zeit vom 17. Juni bis zum 25. Juni treten416 Athletinnen und Athleten im Team Special Olympics Deutschland (TeamSOD) bei den Special Olympics World Games in Berlin an. Bereits jetzt laufen die sportlichen Vorbereitungen auf dieses Ereignis.

Gehörlosen Sportverband klagt über Unterstützung

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

BERLIN (kobinet) In einer Sitzung des Sportausschusses des Deutschen Bundesstages beklagte sich der Deutsche Gehörlosen Sportverband (DGSV)) über die fehlende Unterstützung durch die Politik. So könne die Kommunikation nur durch die Deutsche Gebärdensprache erfolgen. Dies werde jedoch „von den Regierungsverantwortlichen blockiert“. Auch bleibe man in der sportpolitischen Entwicklung seit längerer Zeit zurück, da die Anforderungen des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) an den Verband realitätsfern seien.

Ordnungswidrigkeitstatbestand bei Nichtbeschäftigung behinderter Menschen nicht streichen

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, hat an die Ampel-Fraktionen SPD, Grüne und FDP appelliert, die Inklusionsvorhaben des Koalitionsvertrages zügig umzusetzen. Die Bundesregierung habe sich viele gute Ziele gesetzt, da müsse sie jetzt, ein Jahr nach Beginn der Legislatur, dranbleiben, betonte Jürgen Dusel in der Sitzung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales am 8. Februar, wie der Informationsdienst Heute im Bundestag berichtet. Jürgen Dusel begrüßte dem Bericht zufolge das geplante Gesetz zur Förderung des inklusiven Arbeitsmarktes ausdrücklich, kritisierte jedoch die Absicht, mit dem Gesetzesvorhaben den Ordnungswidrigkeitstatbestand im SGB IX in Bezug auf die Nicht-Beschäftigung behinderter Menschen zu streichen.

Empowerment zur Selbstvertretung behinderter Menschen

bifos-Logo: Empowerment zur Selbstvertretung
bifos-Logo: Empowerment zur Selbstvertretung
Foto: bifos

Mainz (kobinet) „Empowerment zur Selbstvertretung behinderter Menschen“, so lautet der Titel eines neuen Projektes des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos), das mit Unterstützung der Aktion Mensch am 1. Januar 2023 gestartet wurde. „‘Nichts über uns ohne uns‘. Um diesen Grundsatz umzusetzen, müssen sich Menschen mit Behinderungen in Gremien auf allen Ebenen aktiv einbringen. Wir wollen Menschen mit Behinderungen ermutigen, sich auch in Parteien und Organisationen der Zivilgesellschaft zu engagieren“, heißt es auf der Internetseite des bifos zum neuen Projekt, mit dem bis Ende Dezember 2025 behinderte Menschen, die sich in der Politik und in Gremien engagieren oder dies zukünftig tun wollen, unterstützt und vernetzt werden sollen.

Nachträglich happy birthday Volker Schönwiese zum 75. Geburtstag

Prof. Dr. Volker Schönwiese
Prof. Dr. Volker Schönwiese
Foto: bidok

Innsbruck (kobinet) Bereits am 20. Januar hat der Gründer von bidok, Prof. Dr. Volker Schönwiese, seinen 75. Geburtstag gefeiert. Die Redaktion des nun erschienenen bidok-Newsletters gratuliert ihm nachträglich herzlich und bedankt sich für den unermüdlichen Einsatz von Prof. Dr. Volker Schönwiese für bidok, das bereits seit 25 Jahren besteht und für behinderung inklusion dokumentation steht. „Wir wünschen uns, dass er uns auch die nächsten 25 Jahre mit seiner Expertise begleiten wird. Volker Schönwiese hat mit seinem politischen Aktivismus und seiner wissenschaftlichen Forschung den Kampf für die Rechte von Menschen mit Behinderungen mehr als ein halbes Jahrhundert lang geprägt. Wir wünschen weiterhin viel Elan für seine wichtige Arbeit“, heißt es vonseiten der bidok-Newsletter-Redaktion.

Deutliche Verbesserungen für Reha-Einrichtungen im Markgräflerland

Takis Mehmet Ali
Takis Mehmet Ali
Foto: Maurice Weiss/Ostkreuz

Berlin (kobinet) Die Finanzierungssituation der Reha- und Vorsorgeeinrichtungen ist nach Ansicht von Takis Mehmet Ali durch die Krisenlagen der letzten Monate und Jahre in eine Schieflage geraten. Angesichts der besorgniserregenden Kostenentwicklung für Energie, Nahrungsmittel, Medizinprodukte und auch Personal haben Kliniken bundesweit die „Alarmstufe Rot“ ausgerufen. Auch im Markgräfler Land war die Lage angespannt. „Mit Blick auf die explodierenden Sachkosten, stellt sich für langfristig wirtschaftende Kliniken das Problem, dass Refinanzierungspläne platzen“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Takis Mehmet Ali (SPD), „das gefährdet nicht nur die Versorgung der Patienten, sondern auch Arbeitsplätze in der Region. Wir mussten schnell handeln.“

Thomas Schalski aktiv für die Deutsche Herzstiftung

Thomas Schalski
Thomas Schalski
Foto: privat

Friedrichshafen (kobinet) Der Vorsitzende des Vereins Bürger für Bürger Oberteuringen (BfB), Thomas Schalski, wurde am 8. Februar zum ehrenamtlichen Beauftragten der Deutschen Herzstiftung für die Landkreise Bodenseekreis und Konstanz ernannt. Die Deutsche Herzstiftung (DHS) ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Frankfurt am Main (https://www.herzstiftung.de). Die ehrenamtliche Arbeit hat in der DHS einen sehr hohen Stellenwert. Sie ist für die Umsetzung des satzungsmäßigen Zwecks – Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und von Wissenschaft und Forschung – des Vereins von elementarer Bedeutung. Der Verein stützt daher seine bundesweite Aufgabenwahrnehmung auf die Arbeit ehrenamtlicher Beauftragter, berichtet Thomas Schalski.

Paritätischer kritisiert soziale Schieflage der Hilfsagentur

Stellschraube eines Heizkörpers
Sparsam mit dem Regler des Heizkörpers umgehen
Foto: Pixabay/ri

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband sieht die Gas- und Strompreisbremsen, zu welcher die Kommission Gas- und Wärme vor 100 Tagen ihre Empfehlungen abgegeben hatte, und die teilweise von der Ampel-Koalition umgesetzt wurden kritisch. Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert weitergehende Maßnahmen für ärmere Haushalte.

Hilfen in der Türkei und in Syrien angelaufen

Blaue Hand, Finger bilden die Buchstaben HI, rechts daneben handicap international
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Foto: HI

MÜNCHEN (kobinet) Um den Erdbebenopfern zu helfen hat auch die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI) ihre Teams vor Ort mobilisiert. Diese Helfer-Teams konzentrieren sich vor allem auf die Versorgung der Schwerverletzten und Menschen mit Behinderung. Mobile Teams werden zudem psychologische Hilfe für die unzähligen traumatisierten Menschen leisten.

Sprachsteuerung für Herde und Backöfen jetzt auch nachrüstbar

Leiste eines Küchenherdes mit einer Reihe von Schaltern und Drehknöpfen
https://feelware.eu/de
Foto: Pixabay/Pimasuro

HEERLEN (kobinet) Herde und Backöfen mit einer Sprachsteuerung ist für binde und stark seheingeschränkte Kochfreunde eine spürbare Erleichterung. Bisher waren solche Herde nur als Neugeräte verfügbar. Die niederländische Firma „Feelware“ hat jetzt eine neue Möglichkeit entwickelt, die Audio-Steuerung nachzurüsten und so Herde und Backöfen, die schon in der Küche stehen, nachträglich zum Sprechen zu bringen.

Besuch der Elise von König-Gemeinschaftsschule in Stuttgart-Münster

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) Als besonders gelungenes Beispiel der Inklusion kann nach Ansicht der baden-württembergischen Landesbehindertenbeauftragten Simone Fischer die Elise von König-Gemeinschaftsschule in Stuttgart-Münster gelten. Die baden-württembergische Kultusministerin Theresa Schopper hat sich bei ihrem Besuch am Freitag, 3. Februar, ein Bild von der guten Arbeit der Lehrkräfte, des pädagogischen Fachpersonals und der Schulsozialarbeit gemacht. In Begleitung der Beauftragten der Landesregierung Baden-Württembergs für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Simone Fischer, hat die Ministerin sowohl Klassen besucht als auch mit Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften über die Umsetzung der Inklusion gesprochen.

Wieder über 165.000 schwerbehinderte Arbeitslose

Symbol Prozentzeichen

Nürnberg (kobinet) Die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen hat sich im Vergleich zum Dezember 2022 wieder erheblich erhöht. Waren im Dezember 2022 noch 159.884 arbeitslos gemeleldete schwerbehinderte Menschen regístriert, sind es Ende Januar 2023 165.635. Im Vergleich zum Januar 2022 liegt diese Zahl jedoch gut 5.000 niedriger. Damals waren 170.743 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

bvkm hat seinen bewährten Ratgeber zum Kindergeld aktualisiert

Kleingeld auf einem Antragsformular
Geld, das einem zusteht
Foto: Pixabay/peter-facebook

DÜSSELDORF (kobinet) Für ein behindertes Kind können Eltern über das 18. Lebensjahr hinaus und ohne altersmäßige Begrenzung Kindergeld erhalten, wenn das Kind aufgrund einer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten. Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat auch Ende des vergangenen Jahres wieder seinen bewährten Ratgeber zum Kindergeld aktualisiert.

Eltern schwerhörigen Kinder treffen sich in Duderstadt

kleines Mädchen sitzt an einer Trommel und hat eine Puppe  im linken Arm
Mädchen mit ihrer Puppe an einer Trommel
Foto: Pixabay/PX41-Media

DRESDEN (kobinet) Mitglieder und Nichtmitglieder des Bundeselternverbandes gehörloser Kinder treffen sich in der zweiten Maihälfte zu einer Familientagung in Duderstadt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto “vielfältig•digital•stark”. Der Bundeselternverband gehörloser Kinder lädt jede Familie mit mindestens einem tauben / schwerhörigen Kind dazu ein, sich zu diesem Treffen anzumelden.

Behinderung – Was heißt das eigentlich?

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Einschränkung, Behinderung, Handicap – es gibt viele verschiedene Begriffe, bei denen man schnell den Überblick verlieren kann. Wir erklären dir, wie ‚Behinderung‘ eigentlich definiert wird und welche Arten von Behinderung es gibt“, so heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch als Hinweis auf einen entsprechenden Beitrag auf der Aktion Mensch Seite.

Ilka Agricola wirbt Projekt für Barrierefreiheit im Mathe-Studium ein

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Marburg/Lahn (kobinet) Das Studium von MINT-Studiengängen ist für Studierende mit Sehbeeinträchtigung aufgrund der mathematischen Anteile eine große Herausforderung. Formeln, Diagramme und grafische Inhalte werden visuell dargestellt und sind daher nicht mit Vorlesesoftware zugänglich. Nur an wenigsten Hochschulen gibt es professionelle Unterstützung bei der Aufbereitung dieser Materialien. Meist sind betroffene Studierende von Assistenzen abhängig, die sie selbst anlernen müssen, und sind somit weitestgehend auf sich allein gestellt, was negative Auswirkungen auf ihren Studienerfolg hat. Das zu ändern, hat sich die Marburger Mathematikerin Prof. Dr. Ilka Agricola zusammen mit dem Zentrum für digitale Barrierefreiheit und Assistive Technologien in Karlsruhe vorgenommen.

Deutsches Gesundheitssystem schlecht auf Krisen vorbereitet

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das deutsche Gesundheitssystem ist nach Einschätzung des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen nicht krisenfest. Weder auf die Folgen des Klimawandels noch auf Pandemien sei das Gesundheitssystem ausreichend vorbereitet, heißt es im Gutachten 2023 des Sachverständigenrates, das als eine Unterrichtung (20/5500) der Bundesregierung vorliegt und auf das der Informationsdienst Heute im Bundestag hinweist.

Vier Antworten auf Fragen zur Oberbürgermeister*in-Wahl in Kaiserslautern

Symbol Fragezeichen

Kaiserslautern (kobinet) Der Oberbürgermeister*in-Wahlkampf in Kaiserslautern ist nun auf der Zielgeraden angekommen. Viele Themen wurden in den letzten Wochen erörtert und bei verschiedenen Wahlkampfveranstaltungen standen die OB-Kandidat*innen Rede und Antwort. Leider ist das Thema Inklusion in dem gesamten Wahlkampf von keiner Seite besonders hervorgehoben worden. Das moniert der Inklusionsbeirat der Stadt Kaiserslautern und hat eigene Fragen an die Kandidat*innen gerichtet.

Lionsclub Penthesilea finanziert die Anschaffung eines Paralleltandems

Ein Mann und eine Frau stehen hinter dem Tandam
Der Vorsitzender Lebenshilfe Osnabrück und die Präsidentin des Lionsclubs freuen sich gemeinsam über das neue Paralleltandem
Foto: Lebenshilfe Osnabrück / Oliver Pracht

OSNABRÜCK (kobinet) Künftig können sich Menschen mit Behinderung und deren Begleitung bei der Lebenshilfe ein Paralleltandem ausleihen. Aus dem Verkaufserlös des beliebten Osnabrücker Adventskalenders finanzierte der Lionsclub Penthesilea die Anschaffung des speziellen Dreirads. Spezielle, auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung angepasste Fahrräder werden als ein zentraler Baustein für eine verbesserte persönliche Mobilität – und somit für mehr Selbstbestimmung und mehr Teilhabe angesehen.

Wie es um die Barrierefreiheit der Arztpraxen in Sachsen-Anhalt steht

Behinderte Person mit einem Rollstuhl unterwegs
Paralyzed man in a wheelchair on the move in the disabled office building.
Foto: ljubaphoto

MAGDEBURG (kobinet) Eigentlich könnten sich behinderte Menschen auch in Sachsen-Anhalt in jeder der knapp 3.000 Arzt- und Physiotherapiepraxen behandeln lassen. Doch die freie Arztwahl ist für sie durch Zugangsbarrieren eingeschränkt. Menschen mit Behinderungen haben in Sachsen-Anhalt bei Arztbesuchen weiterhin Schwierigkeiten, weil sie dazu auch eine barrierefreie Arztpraxis finden müssen. Darüber hat gestern der Mitteldeutsche Rundfunk in einem Fernsehbeitrag berichtet.

Zukunft barrierefrei gestalten

Plakat zum Protesttag 2023 der Aktion Mensch
Plakat zum Protesttag 2023 der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Rund um den 5. Mai 2023 ist es wieder so weit. Mit dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung treten bundesweit Verbände, Projekte und Gruppen mit ganz unterschiedlichen Aktionen für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein. Sie machen Menschen auf Probleme aufmerksam und regen zu Diskussionen an. Seit 1998 bündelt die Aktion Mensch das Engagement unter einem Motto und unterstützt Initiativen, um das gemeinsame Anliegen so sichtbar wie möglich zu machen. Deshalb unterstützen wir dich und deine Mitstreiter*innen auch 2023 rund um den Europäischen Protesttag. Das Motto 2023 lautet: „Zukunft barrierefrei gestalten“. Der Aktionszeitraum ist vom 22. April bis 07. Mai 2023.“ Darauf weist die Aktion Mensch hin. Noch bis zum 31. März können Anträge für Aktionen bei der Aktion Mensch gestellt werden.

Schlichtungsstelle für verständliche Durchsagen angerufen

Sharepic: Nur die Hälfte der Deutschen versteht Hinweisschilder oder Durchsagen im öffentlichen Verkehr
Sharepic: Nur die Hälfte der Deutschen versteht Hinweisschilder oder Durchsagen im öffentlichen Verkehr
Foto: Aktion Mensch

Kassel / Berlin (kobinet) „Nur die Hälfte der Deutschen versteht Hinweisschilder oder Durchsagen im öffentlichen Verkehr“. Darauf hat die Aktion Mensch auf Facebook hingewiesen und trifft damit auch einen Nerv bei vielen blinden und sehbehinderten Menschen, die bei der Nutzung von Bussen und Bahnen beispielsweise auf gut verständliche und verlässliche Durchsagen angewiesen sind. Die mit fehlenden oder qualitativ schlechten Durchsagen verbundenen Benachteiligungen haben Ottmar Miles-Paul vom NETZWERK ARTIKEL 3 veranlasst, diesbezüglich die Schlichtungsstelle nach dem Bundesbehindertengleichstellungsgesetz für eine entsprechende Schlichtung mit dem Bundesverkehrsministerium einzuschalten.

Umgang mit nicht-sichtbaren Behinderungen in der Beratung

Logo der Fachstelle EUTB
Logo der Fachstelle EUTB
Foto: Fachstelle EUTB

Berlin (kobinet) Beratungen sollten im Kontext der nicht-sichtbaren Behinderungen besonders sensibel, feinfühlig und zielbringend geführt werden. Informationen über das Leben und die Ängste sowie Diskriminierungserfahrungen der ratsuchenden Person abzufragen, sind hierbei hilfreich, um keine weiteren Traumata auszulösen. Im neuesten Newsletter der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) weist Alexander Ahrens daher auf einen Bericht von Lars Hemme, Mitarbeiter der Fachstelle Teilhabeberatung, hin.

Salzburger Altstadt zum Ertasten

Tastmodell der Stadt Salzburg
Tastmodell der Stadt Salzburg
Foto: Stadt Salzburg / Escabosa

Salzburg (kobinet) Durch Tastmodelle werden Sehenswürdigkeiten, Stadtteile oder auch Exponate einer Ausstellung für blinde und sehbehinderte Menschen erfahrbar. Im Tiroler Kufstein gibt es bereits ein bronzenes Stadtmodell zum Ertasten, jetzt folgt die Altstadt von Salzburg. Vor kurzem wurde laut einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS ein Entwurf präsentiert. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2023 geplant.

Behindertenseelsorge der Zukunft: Auf allen Kanälen gut vernetzt

Symbol Ausrufezeichen

Mainz (kobinet) Kommunikation und Vernetzung spielt in einer sich demografisch und digital wandelnden Zeit auch in der Seelsorge für blinde und sehbehinderte Menschen eine zentrale Rolle, um die Menschen auch weiterhin gut und passgenau erreichen zu können. Daher beschäftigten sich katholische Seelsorger*innen bei einer Präsenztagung vom 30. Januar bis 1. Februar in Mainz mit einer Reihe von Fragen der Kommunikation und pflegten einen intensiven Austausch. Das Thema Inklusion und auch die Frage, wie es nun nach dem Abflauen der Corona-Infektionen weitergehen kann, waren dabei nur einige Themen, die auf der Tagesordnung standen.

Politik hat Pflege-Warnschuss überhört

Stoppschild - Wort Stopp auf rotem Grund und achteckigem Schild
Stoppschild – hier geht es nicht weiter
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

STUTTGART (kobinet) Die soziale Pflegeversicherung (SPV) startet mit einem Minus von 2,2 Milliarden Euro ins Jahr 2023. Nach Einschätzung des Sozialverband VdK Baden-Württemberg war dieses Pflegedefizit absehbar. Der Sozialverband fordert jetzt ein schnelles Handeln ein, bei dem es einen Finanzausgleich zwischen gesetzlicher und privater Pflegeversicherung geben sollte. Zudem sollte der Beitragssatz durch Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze ermöglicht werden.

Immer mehr Pflegebedürftige brauchen Sozialleistungen

Zwei Hände halten eine leere geöffnete Geldbörse
Leere Geldbörse
Foto: undefined

DÜSSELDORF (kobinet) Weil sie im Heim oder zu Hause gepflegt werden und die Kosten nicht länger alleine stemmen können sind in Nordrhein-Westfalen mindestens 80.000 Menschen auf staatliche Unterstützung angewiesen. „2023 hat für viele Betroffene zusätzliche Belastungen gebracht. Mit Blick auf die anhaltende Inflation und Energiekrise werden daher wohl noch mehr Hilfe beim Sozialamt beantragen müssen“, befürchtet der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, Horst Vöge.