Veröffentlicht am 06.02.2017 10:41 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des Magazins Selbstbestimmt Foto: Magazin Selbstbestimmt
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LEIPZIG (KOBINET)
LEIPZIG (KOBINET) Er gehört seit langem zu den Top-Acts der Comedy-Szene. Mittlerweile auch international. Er liebt Crossover-Projekte und ist politisch aktiv. Auf der Bühne und als Privatmann weiß er die Dinge auf den Punkt zu bringen. Mit Witz und Bodenhaftung. Jennifer Sonntag, die u.a. auch als Inklusionsbotschafterin aktiv ist, führte in ihrer Reihe Sonntagsfragen für das mdr-Magazin selbstbestimmt ein Gespräch mit dem cleveren und engagierten 50-jährigen Lausbub, wie es in der Ankündigung heißt.
Veröffentlicht am 06.02.2017 10:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Karikatur: Make Sonderschule great again Foto: Silvio Neuendorf
320w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=448/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/gGirUNpYqEWPlfCF1K96bDeyJnLMZ8msz20d735IOcBuhwtQXk4VoTAvRSja.jpg“/>Karikatur: Make Sonderschule great again Foto: Silvio Neuendorf
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KöLN (KOBINET) Immer mehr Eltern in Nordrhein-Westfalen wehren sich gegen die Anti-Inklusions-Polemik. Mit den neu dazu gekommenen Vereinen Bielefelder Familien für Inklusion, der Initiative gemeinsam leben & lernen e.V. Neuss und der AEbK, Arbeitsgemeinschaft der Eltern blinder und sehbehinderter Kinder in Westfalen-Lippe e. V. wenden sich inzwischen 21 Elternvereine in einem Offenen Brief an die Spitzenkandidaten von CDU und FDP für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Auch der geschäftsführende Vorstand der LAG Selbsthilfe Nordrhein-Westfalen hat sich der Kritik angeschlossen.
UNBEKANNT (KOBINET) Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration hat den Beteiligungsprozess für die Umsetzung des neuen Bundesteilhabegesetzes auf der Länderebene gestartet. Am Ende der letzten Woche wurden Einladungen an Bayerische Vereine, Verbände und Vertreter zu einem ersten Gesprächstermin versendet.
Veröffentlicht am 05.02.2017 10:37 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Adolf Bauer bei einer Rede Foto: Lennart Helal
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HANNOVER (KOBINET)
HANNOVER (KOBINET) Eine aktuelle Studie bestätigt eine langjährige Forderung des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen: Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat herausgefunden, dass der Hartz-IV-Bezug immer länger dauert. SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer erneuert daher die Forderung: „Die Agenda-Gesetzgebung muss jetzt wirklich auf den Prüfstand. Sie löst keine Probleme, sondern verschiebt ein Drittel aller Betroffenen weg vom Arbeitsmarkt.“ Er fordert von der Landespolitik „den erklärten Willen, in Berlin eine Generalrevision durchzuführen.“
Veröffentlicht am 05.02.2017 10:31 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Das Teatro La Ribalta aus Bozen – Italien Foto: Patrizia Chiatti
REUTLINGEN (KOBINET)
REUTLINGEN (KOBINET) Regelmäßig alle drei Jahre lädt das Festival Kultur vom Rande internationale Ensembles nach Reutlingen ein, in denen Menschen mit Behinderung auf einzigartige Weise ihre künstlerischen Talente entfalten. Herausragende Einzelkünstler ergänzen das Programm. Dieses Mal stammen sie aus neun verschiedenen Ländern.
FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Harald Reutershahn beschäftigt im Arbeitgebermodell zehn Persönliche Assistenten. Er hat die Stadt Frankfurt auf Refinanzierung tariflicher Bezahlung verklagt. Ein Interview über den Streit mit dem Sozialamt veröffentlichte jetzt die ver.di-Zeitung drei.60. „Eine 24-Stunden-Assistenz kostet bei Tariflöhnen etwa 17.000 bis 20.000 Euro im Monat – Kosten wie Verwaltung und anderes, die bei den Trägern anfallen, nicht mitgerechnet. Die allerwenigsten Behinderten sind als Arbeitgeber in der Lage, das aus eigener Tasche zu bezahlen. Kostenträger sind neben Pflegeversicherungen und Berufsgenossenschaften daher vor allem die Sozialämter, weil das Geld aus der Pflegekasse vorne und hinten nicht reicht“, sagt Reutershahn.
STUTTGART (KOBINET) Das Zentrum Selbstbestimmt Leben Stuttgart hat die Forderung nach einer hauptamtlichen Landesbehindertenbeauftragten bekräftigt. Nachdem es im Südwesten bereits eine hauptamtliche Tierschutzbeauftragte gibt und nun auch ein hauptamtlicher Demografiebeauftragter berufen wurde, sei es nur konsequent die Stelle der Landesbehindertenbeauftragten endlich auch hauptamtlich auszugestalten, fordert Britta Schade vom Stuttgarter Zentrum für selbstbestimmtes Leben.
BERLIN (KOBINET) Schon lange wird öffentlich darüber debattiert, ob man mit einem E-Skooter im Bus mitreisen darf oder nicht. Die Gefahr, dass sich diese Debatte noch länger hinzieht, besteht.
Veröffentlicht am 03.02.2017 12:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der ISL Foto: ISL
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Jetzt ist sie da, die ISL-Broschüre, auf die die Welt noch gewartet hat: „Ableismus erkennen und begegnen“. Wie bitte? Able-was? Oder soll hier etwas abgeleistet werden? Alles falsch! In der neuen Broschüre der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die vom AOK Bundesverband finanziell gefördert wurde, wird das sozialwissenschaftliche Konzept des Ableismus einfach erklärt, wie es in einer Presseinformation der ISL steht.
MAINZ (KOBINET) Der Auf- und Ausbau von Integrationsfirmen ist seit vielen Jahren ein wichtiges Ziel der Landesregierung von Rheinland-Pfalz. Derzeit können über 900 behinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 71 Integrationsfirmen in Rheinland-Pfalz zeigen, was sie können. Das ist ein beachtlicher Erfolg. Dies bekräftigte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich eines Symposiums und dankte besonders den Verantwortlichen der Landesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen (LAG IF), die das Symposium durchführte, für ihre Arbeit. Die Ministerin betonte, dass die Kosten für Integrationsfirmen auf mehrere Schultern verteilt werden müssten.
FRANKFURT (KOBINET) Die Bundesliga-Stiftung baut in Kooperation mit der Aktion Mensch ihr Angebot für Zuschauer mit Behinderung weiter aus. Den Reiseführer „Barrierefrei ins Stadion“ gibt es ab sofort auch in Leichter Sprache für Menschen mit geistiger Behinderung sowie mit Hörservice für blinde und sehbehinderte Fans. Er deckt alle Spielorte der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga ab und ist unter www.barrierefrei-ins-stadion.de abrufbar, wie die Aktion Mensch mitteilte.
BERLIN (KOBINET) Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention lädt am 15. Februar zu einer öffentlichen Anhörung zur Versorgungs- und Unterbringungssituation von Flüchtlingen mit langfristigen körperlichen, geistigen, psychischen und/oder Sinnesbeeinträchtigungen ein. Zu der Konsultation im Centre Monbijou, Oranienburger Straße 13-14, in 10178 Berlin (Mitte) von 9.00 – 18.00 Uhr sind zivilgesellschaftliche Organisationen, die an der Schnittstelle von Flucht/Migration und Behinderung arbeiten, eingeladen, über ihre Erfahrungen zu berichten.
Veröffentlicht am 02.02.2017 19:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Beim Simulieren einer 90-prozentige Sehbehinderung Foto: M. Weisgerber/Nationalparkverwaltung Eifel
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SCHLEIDEN-GEMüND (KOBINET) Etwa 40 Leiterinnen und Leiter von Infozentren in Großschutzgebieten aus der ganzen Bundesrepublik besuchten anlässlich ihrer Jahrestagung die neu eröffnete Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark Eifel. Zentrales Tagungsthema war die Barrierefreiheit in Ausstellungen und Infozentren.
BONN (KOBINET) Die Aktion Mensch hat heute ihre Initiative „Kommune Inklusiv“ gestartet. Mit diesem auf fünf Jahre angelegten Projekt will sich Deutschlands größte Soziallotterie für die Umsetzung von Inklusion in Kommunen engagieren. Ziel ist, dass alle Menschen mit und ohne Behinderung an den gesellschaftlichen Prozessen ihrer Gemeinde teilhaben können – gemeinsam wohnen, gemeinsam arbeiten, die Schule besuchen oder ganz selbstverständlich mit anderen die Freizeit gestalten.
BERLIN (KOBINET) Behindertenbeauftragte präsentiert Heiner-Carow-Werk auf der Berlinale, erfuhr kobinet heute aus dem Kleisthaus. Auf den Internationalen Filmfestspielen werden in diesem Jahr etwa 400 Filme gezeigt. Darunter werden sieben Filme und zehn Aufführungen für blinde und sehbehinderte Kinofans angeboten. Dabei stellt der Filmklassiker „Bis dass der Tod euch scheidet“ aus dem Jahr 1979 ein besonderes Highlight dar. Das Werk des Regisseurs Heiner Carow wurde von der DEFA-Stiftung restauriert, digitalisiert und mit Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, barrierefrei gemacht.
UNBEKANNT (KOBINET) Im Vorfeld des Treffens der EU-Staats- und Regierungschefs auf Malta kritisieren PRO ASYL und der Paritätische Wohlfahrtsverband in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel die derzeitige „Flüchtlingsabwehrpolitik“ der Europäischen Union scharf. Die Vorschläge der EU-Kommission zur Abriegelung der sogenannten Mittelmeerroute seien ein erneuter „Tiefpunkt europäischer Flüchtlingspolitik“ und zielten vorrangig auf die Auslagerung des Flüchtlingsschutzes nach Libyen und andere nordafrikanische Staaten, obwohl den Schutzsuchenden dort nachweislich Gefahr für Leib und Leben droht. „Die vorliegenden Vorschläge zielen nicht in erster Linie auf die Rettung von Menschenleben, sondern stellen den Versuch Europas dar, sich seiner humanitären Verantwortung zu entziehen“, so Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes.
Veröffentlicht am 02.02.2017 11:27 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen von Baden-Württemberg Foto: Public Domain
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STUTTGART (KOBINET)
STUTTGART (KOBINET) Das Kabinett des Landes Baden-Württemberg hat am 31. Januar den ehemaligen Landtagsabgeordneten Thaddäus Kunzmann zum hauptamtlichen Demografiebeauftragten des Landes Baden-Württemberg bestellt. Das teilte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha nach der Sitzung des Ministerrats mit.
Veröffentlicht am 02.02.2017 09:53 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des bifos Foto: bifos
KASSEL (KOBINET)
KASSEL (KOBINET) Auf der Webseite www.peer-counseling.org ist es jetzt möglich, ausgebildete Peer Counseling Trainer*innen zu finden und direkt zu kontaktieren. Dies teilt das in Kassel ansässige Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter mit.
Veröffentlicht am 01.02.2017 18:08 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt Logo des DBSV Foto: DBSV
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Bei der Berlinale (9. bis 19. Februar) werden sieben Filme und zehn Aufführungen für blinde und sehbehinderte Kinofans angeboten. Die Palette reicht von „Schwarzer Kies“ aus der Sektion „Berlinale Classics“ über „Tiger Girl“ (Panorama) bis zu den Wettbewerbsbeiträgen „Helle Nächte“, „Wilde Maus“ und „Beuys“.
UNBEKANNT (KOBINET) Liebe Närrinnen und Narranesen, seid ihr auch schon alle da? Denn unter der Narrenkappe hauen sie bereits wieder auf die Pauke und drängen sich in die Bütt, die Totalitäten alle voran in neue Kostüme verkleidet. Allen voran natürlich wieder die alten Lahmärsche von der SPD mit der Lachkanone: „Zeit für mehr Gerechtigkeit. Zeit für Martin Schulz.“ Nein, das ist nicht etwa das diesjährige Karnevalsmotto, das ist Auftakt der SPD zum Bundestagswahlkrampf. Jetzt geht’s lo’hos. Humba humba täterä. Alle Mann in die Bütt, schmeißt die ollen Kamellen und Konfetti unters Volk was das Zeug hält.
Veröffentlicht am 31.01.2017 11:41 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Bahntower am Potsdamer Platz in Berlin Foto: Deutsche Bahn AG
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Nicht nur den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV) hat der erklärte sofortige Rücktritt Rüdiger Grubes vom Amt des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG überrascht. Ohne eine Beurteilung der bekanntgegebenen Gründe vorzunehmen, bedauerte heute der DBV den Schritt Grubes.
Veröffentlicht am 31.01.2017 11:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Blick über den Leipziger Platz Foto: H. Smikac
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) In einem Artikel beschäftigt sich André Nowak, der stellvertretende Vorsitzende des Berliner Behindertenverbandes, in der aktuellen Ausgabe der „Berliner Behindertenzeitung“ mit Licht und Schatten beim Berlin-Tourismus. Neben der Tatsache, dass es inzwischen eine wachsende Zahl an barrierefreien Hotels, Gaststätten sowie Kultureinrichtungen gibt und auch der öffentliche Personennahverkehr zunehmend besser nutzbar wird, unterstreicht Nowak, dass sich auch die Tourismusorganisation der Stadt sichtbar für den barrierefreien Tourismus engagiert.
BERLIN (KOBINET) Wie aus einer aktuellen Presseinformation der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu erfahren ist, werden die planmäßigen Mieterhöhungen im sozialen Wohnungsbau, die zum 1. April 2017 anstanden, ausgesetzt.
Veröffentlicht am 29.01.2017 10:09 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Dominik Peter Foto: BBZ
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BERLIN (KOBINET) In der Auseinandersetzung um das hitzig debattierte und nun teilweise in Kraft getretene Bundesteilhabegestz hat die Bewegung der davon Betroffenen Zähne gezeigt. „Deutlich wurde, die Behindertenbewegung lebt und wenn es darauf ankommt, kann sie ihre Zähne zeigen“, schreibt im Leitartikel der Februar-Ausgabe der Berliner Behindertenzeitung dazu Dominik Peter.
BERLIN (KOBINET) Überwältigt ist Raul Krauthausen von dem Echo auf die Bitte, sein neuestes Recherche-Projekt zu fördern. „Inzwischen unterstützen mich über 80 Leute finanziell dabei, meine Arbeit als Aktivist für Barrierefreiheit und Inklusion weiterzuführen. Mit dem Support hilfst du mir dabei, Dinge zu recherchieren, aufzuschreiben und multimedial für alle zugänglich zur Verfügung zu stellen. Danke“, teilte Krauthausen heute mit.
BERLIN (KOBINET) Heute in einem Monat ist der Internationale Tag der Seltenen Erkrankungen. Auch in Deutschland sind in diesem Zusammenhang zahlreiche Aktionen geplant, um die „Waisen der Medizin“ in den Fokus von Politik, Medizin, Forschung und Gesellschaft zu rücken.
WERNIGERODE (KOBINET) Wernigerode ist eine bunte Stadt am Harz mit vielen Ferienwohnungen und Hotels. Eine davon ist die Aura-Pension „Brockenblick“, die älteste Kur- und Erholungseinrichtung für Blinde in Deutschland. Sie feiert dieser Tage ihren 100. Geburtstag.
Veröffentlicht am 27.01.2017 14:14 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Verena Bentele bei der Kranzniederlegung am 27.01.2017 Foto: Irina Tischer
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BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Bundestag gedachte heute der Opfer des Nationalsozialismus und erinnerte besonders an die Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen. Am Gedenkort T4 in der Berliner Tiergartenstraße wurden nach der Gedenkstunde im Bundestag Kränze und Blumen niedergelegt. Hier war die systematische Ermordung von 300 000 behinderten und psychisch kranken Menschen geplant und organisiert worden. Zur traditionellen Kranzniederlegung an diesem Tag hatte die Beauftragte der Bundesregiererung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, eingeladen.
DRESDEN (KOBINET) In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden sollen ab dem Jahr 2017 bei den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) neuen Fahrkartenautomaten eingesetzt werden. Diese werden in Dresden zunächst an ausgewählten Stellen in einen Testbetrieb gehen sowie dann nach und nach im Stadtgebiet zum Einsatz kommen. Gegenwärtig laufen die Test dieser neuen Automaten, welche die Dresdener Verkehrsbetriebe gemeinsam mit dem Selbsthilfenetzwerk Sachsen durchführen.
KARLSRUHE (KOBINET) Im Januar hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass ein einzelner Wohnungseigentümer in dem gemeinschaftlichen Treppenhaus grundsätzlich nur dann einen Personenaufzug auf eigene Kosten einbauen darf, wenn alle übrigen Wohnungseigentümer ihre Zustimmung hierzu erteilen.
MüNCHEN (KOBINET) Einfach auf ein Konzert gehen – für Menschen mit Handicap ist das oft nicht so einfach. Das Festival „Popkultur trifft Handicap“ will das ändern. Wie sieht ein Festival aus, das Menschen mit und ohne Behinderung unbeschwert besuchen können? PULS, das junge Programm des Bayerischen Rundfunks, war dabei und hat mit der gehörlosen Rapperin Deaf Kat Night aus Berlin gesprochen.
BERLIN (KOBINET) Das Lebensrecht behinderter Menschen darf nie wieder in Frage gestellt werden. Das erklärte Lebenshilfe-Vorsitzende Ulla Schmidt vor der Gedenkstunde im Deutschen Bundestag, mit der morgen an die „Euthanasie“-Verbrechen der NS-Zeit erinnert wird. Angesichts des weltweit zunehmenden Rechtspopulismus‘ und Nationalismus‘ betont die Vizepräsidentin des Bundestages: „Als Demokraten müssen wir alle dafür sorgen, dass Menschen mit Behinderung nicht ausgegrenzt werden. Sie gehören in die Mitte der Gesellschaft, und sie müssen sich darauf verlassen können, dass ihr Lebensrecht niemals wieder in Frage gestellt wird.“
Veröffentlicht am 26.01.2017 11:35 von Andrea Schatz in der Kategorie Nachricht
Titelgrafik der Broschüre: Inklusion gewinnt Foto: Ausgabe Juli August
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Unternehmen im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg beschäftigen Fachkräfte mit Behinderung. Wie das gelingt, zeigen die Unternehmensbeispiele in der Broschüre „Inklusion gewinnt!“, die LIFE e.V. am 23. Januar 2017 herausgegeben hat. LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V. engagiert sich seit 1988 für die Chancengleichheit von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt. Ein Aspekt der Arbeit ist die Öffnung von Unternehmen und Organisationen für Fachkräfte mit Behinderung. In der Broschüre „Inklusion gewinnt!“ werden fünf beispielhafte Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche aus Tempelhof-Schöneberg vorgestellt, in deren Unternehmensphilosophie die Beschäftigung von Fachkräften mit Behinderung eine Selbstverständlichkeit ist: IBM Deutschland GmbH, Karstadt Warenhaus GmbH Filiale Tempelhof, Satz-Rechen-Zentrum Berlin, Heldenwerbung GmbH und BarteltGLASBerlin GmbH & Co. KG.
BERLIN (KOBINET) Die Gala zur Verleihung des 15. Deutschen Hörfilmpreises wird von Steven Gätjen moderiert. Der Deutsch-Amerikaner ist sowohl ein beliebter und vielseitiger Moderator als auch ein echter Filmexperte. Im Oktober 2016 präsentierte er erstmals seine monatliche Filmsendung „Gätjens großes Kino“ im ZDF. Zuvor hatte er 15 Jahre im Privatfernsehen sein Filmwissen unter Beweis gestellt, u.a. als Live-Reporter („Oscar Red Carpet Show“, ProSieben) sowie in seiner Show „Steven liebt Kino“. 2016 und 2017 berichtete er live vom roten Teppich der „Golden Globes“ u.a. für seinen wöchentlichen Filmblog „FredCarpet“.
FRECHEN (KOBINET) Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) e.V. startet mit „MIA ─ Mehr Inklusion für Alle“ ein neues Projekt, das von der Aktion Mensch gefördert wird. Der Schwerpunkt des Projektes liegt in der sozialraumorientierten Beratung von zehn Modellregionen zum Aufbau von inklusiv wirkenden Sportnetzwerken. Dafür wird eine Projektkoordinatorin oder ein Projektkoordinator gesucht.
HüRTH (KOBINET) Der Bundestag gedenkt Opfern des Nationalsozialismus‘. Auf Initiative der Bundesvereinigung Lebenshilfe stehen erstmals die „Euthanasie“-Opfer im Mittelpunkt der Gedenkstunde. Die Lebenshilfe Nordrheinwestfalen erinnert an diesem Tag ebenso an die „Euthanasie“-Opfer der NS-Zeit.
POTSDAM (KOBINET) Rechtzeitig zum Beginn der neuen Reise- und Urlaubssaison ist die neue Broschüre „Brandenburg für alle. Barrierefrei reisen“ erschienen. Auf fast 100 Seiten gibt es darin Ausflugs- und Urlaubstipps für den Besuch in Brandenburg und der Mecklenburger Seenplatte für Menschen mit und ohne Behinderungen.
Veröffentlicht am 25.01.2017 10:25 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Nationalspieler beim Showmatch Foto: sport grenzenlos
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GöTTINGEN (KOBINET) Anfang Januar fand in der Halle am James-Franck-Ring in Göttingen gemeinsam mit der Behindertensportinitiative „sport grenzenlos“ bereits zum vierten Mal ein inklusiver Tischtennislehrgang statt. Dabei trainierten mehrere Mitglieder der Tischtennis-Nationalmannschaft der Behinderten, angeführt vom zweifachen Paralympicssieger Holger Nikelis, Seite an Seite mit mehr als 55 Kindern im Alter zwischen 9 und 18 Jahren – was einen erneuten Teilnehmerrekord bedeutete.
LöNINGEN (KOBINET) Diana Hömmen aus Löningen bei Osnabrück engagiert sich seit Mai 2015 als Inklusionsbotschafterin in einem von der Aktion Mensch geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Projekt für InklusionsbotschafterInnen mit. Die kobinet-nachrichten haben bei der mittlerweile in den Rat von Löningen im Gesundheitswesen sehr aktiven Frau nachgefragt, was sie derzeit macht und was sie beschäftigt.