WIESBADEN / FRANKFURT (KOBINET) Mit rund 1,7 Millionen Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Frankfurt und die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) beim barrierefreien Ausbau von 23 Bushaltestellen. Dies teilte der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir in Wiesbaden mit. Aus diesen Mitteln erhält die Stadt 1.284.600 Euro für den Tiefbau und die VGF 378.700 Euro für die Haltestellenausstattung. Die Gesamtausgaben für das Projekt belaufen sich auf rund 3,3 Millionen Euro.
MüNCHEN (KOBINET) Die sektorenübergreifende Zusammenarbeit aller Berufsgruppen ist die wichtigste Voraussetzung für eine hohe Qualität außerklinischer Intensivversorgung. Das ist ein zentrales Ergebnis des 11. Münchner Außerklinischer Intensiv Kongress (MAIK), der am 26. und 27. Oktober im Holiday Inn Munich stattfand. Dort wurde einesteils hart um neue Lösungsansätze für eine bessere Versorgung der rund 25.000 außerklinisch beatmeten Kinder und Erwachsenen hierzulande gerungen, andererseits zeigte der Kongress einem abschließenden Bericht der Veranstalter zufolge erneut, mit welcher Freude und welch großem Engagement die Angehörigen der verschiedenen Berufsgruppen in ihrem jeweiligen Bereich tätig sind.
BERLIN (KOBINET) Deutschland soll behinderten Mitarbeiter*innen in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) den vollen Arbeits- und Sozialrechtschutz garantieren einschließlich des Mindestlohns. Diese Forderung des UN-Fachausschusses zum Sozialpakt vom Oktober 2018 wird von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) begrüßt. Der Fachausschuss hatte geprüft, ob und wie Deutschland die Verpflichtungen aus dieser Menschenrechtskonvention erfüllt, in der die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte festgeschrieben sind.
MENDEN (KOBINET) Menschen mit Behinderungen sind aus der großen Fußballfamilie schon längst nicht mehr wegzudenken. Gerade deshalb hat der Vorstand der DFB-Stiftung Sepp Herberger beschlossen, die vor sechs Jahren gestartete Inklusionsinitiative der Stiftung fortzusetzen. Das gab DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge am Rande des Inklusionsspieltags beim SV Menden im Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) bekannt. Ko-Finanzierung zunächst bis Ende des Jahres 2021 gesichert.
UNBEKANNT (KOBINET) Auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zur Entwicklung der steuermindernden Pauschbeträge hin erklärt die Bundesregierung, dass sich diese Pauschbeträge in den vergangenen Jahren kaum verändert haben. So ist demnach der Sonderausgabenpauschbetrag seit Anfang des Jahrs 2002 unverändert. Die Behinderten-Pauschbeträge sind sogar seit 1975 unverändert geblieben. Allerdings wurden nach Angaben der Regierung die Möglichkeiten der steuerlichen Anerkennung behinderungsbedingter Mehraufwendungen an anderer Stelle verbessert.
Veröffentlicht am 01.11.2018 06:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Blauer Himmel mit Wolken Foto:
HAMBURG (KOBINET)
HAMBURG (KOBINET) Der Monat November lässt im Jahresverlauf bei vielen Menschen etwas Trüberes und Dunkleres anklingen. Man kommt ein wenig zur Ruhe, denkt vielleicht an Ewigkeitssonntag und Totengedenken. In den letzten Monaten des Jahres sterben mehr Menschen als im Frühling. Nachdenklichkeit bekommt Raum. So entstand die Idee einer Ausstellung mit dem Titel „Die letzte Reise“, die In der Kirche St. Nicolaus Alsterdorf der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Hamburg ab dem 8. November gezeigt wird.
DüSSELDORF (KOBINET) Jörg Morsbach von der Düsseldorfer Webagentur anatom5 hat ein aktuelles Buch über Barrierefreiheit im Internet veröffentlicht. Es ist unter dem Titel „Barrierefreies Internet – eine Anleitung für Redakteure und Entscheider“ im Eigenverlag erschienen. Als Softcover gibt es das Buch in gedruckter Form beispielsweise über Amazon. Aber auch ein vollständig barrierefreies PDF-Dokument wird angeboten. Seit 2003 spielt das Thema Barrierefreie Informationstechnologie eine zentrale Rolle bei Morsbach. Der Webdesigner sieht dies als Brückenschlag in die Zeit, als er noch nicht Geschäftsführer von anatom5, sondern Zivildienstleistender in einer Schule für behinderte Menschen in seiner Geburtsstadt Solingen war.
UNBEKANNT (KOBINET) Das Wetter und meine Laune haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meinen Nebel und Sonnenschein in meinem Inneren. (Blaise Pascal)
BERLIN (KOBINET) Der Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland „FÜR SELBSTBESTIMMUNG UND WÜRDE“ hat sich zum jüngst von der Bundesregierung verabschiedeten Zwischenbericht zum „Aktionsplan 2.0“ mit dem sie die UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen will, geäußert. Dazu fordern der Vorsitzende dieses Verbandes Marcus Graubner und der Ehrenvorsitzende des ABiD, Dr. Ilja Seifert, die UN-Konvention kraftvoll umzusetzen und erklären „Nach unserer Beobachtung hat die Behauptung, daß Deutschland auf einem guten Weg zur Inklusion wäre, nichts mit dem Alltagsleben der Betroffenen zu tun“.
UNBEKANNT (KOBINET) Der „Zwischenbericht zum Nationalen Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention“ liegt jetzt als Unterrichtung durch die Bundesregierung vor. Er hat die Aufgabe, über die Umsetzung der Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans (NAP) 2.0 zu informieren.
STUTTGART (KOBINET) Andrea Schwin-Haumesser hilft als Berufsbetreuerin Menschen mit unterschiedlichen Handicaps. Sie ist heute von 10.00 – 12.00 Uhr Gast in der renommierten Radiosendung SWR1 Leute und berichtet aus ihrem Alltgag als Berufsbetreuerin.
ESSEN (KOBINET) Der Inklusionsbotschafter Wolfgang Biermanski konnte in den letzten Monaten in seinem Leben einiges verändern. Zuerst zog der als taubblind geltende Aktivist für die Rechte behinderter Menschen in eine eigene Wohnung und lebt dort nun mit der Unterstützung durch Persönliche Assistenz. Nun meldete Wolfgang Biermanski, dass es für ihn auch eine berufliche Perspektive gibt. Seit kurzem arbeitet er als Peer-Berater in der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) der Deutschen Gesellschaft für Taubblindheit (DGfT). „Hier berate ich im Bereich Hilfsmittel für taubblinde und hörsehbehidnerte Menschen und bin im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit tätig“, berichtet Wolfgang Biermanski.
KASSEL (KOBINET) Roman Baumgartner ist selbst hochgradig sehbehindert und schreibt derzeit seine Doktorarbeit über politische Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen an der Universität Kassel. Da es seiner Meinung nach zu dieser Thematik noch kaum wissenschaftlich belastbares Material gibt, hat er eine barrierefreie Online-Befragung zu politischen Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen gestartet.
KASSEL (KOBINET) Die MitarbeiterInnen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) des Vereins Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) teilten mit, dass sie ihr Beratungsangebot, welches sie seit dem 1. März 2018 in der Stadt Kassel im Rahmen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung anbieten, nun auch auf den Landkreis Kassel ausweiten können. Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Beratungsstelle berät Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen, sowie deren Angehörige und MitarbeiterInnen verschiedenster Organisationen, Beratungsstellen und Behörden.
BONN (KOBINET) Seinen 20. Geburtstag feiert Ohrenkuss mit einem besonderen Jubiläumsheft zum Thema „Ozean“. Das Magazin „Ohrenkuss …da rein, da raus“ hat diesmal einen Umfang von 60 Seiten und bietet neben den Texten der Redakteure auch einige Experten-Interviews zu den Themen Artenvielfalt, Überfischung und Flüchtlingskrise.
BERLIN (KOBINET) Die Landesbehindertenbeauftragten von Rheinland-Pfalz und Hessen haben einem Bericht der WELT zufolge die Forderung nach Erhöhung der Ausgleichsabgabe für Betriebe, die zu wenig behinderte Menschen beschäftigen, ins Gespräch gebracht. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) lehnt laut einem Bericht jedoch eine Erhöhung der Ausgleichszahlungen von Unternehmen ab, die zu wenige Behinderte beschäftigen.
Veröffentlicht am 29.10.2018 19:44 von Gerhard Bartz in der Kategorie Nachricht
Dirk Bergen in seiner Wohnung Foto: Dirk Bergen
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FREIBURG (KOBINET) Die kobinet-Nachrichten berichteten Anfang 2017 vom Versuch der Stadt Freiburg, Dirk Bergen aus seiner Wohnung in eine stationäre Behinderten-Einrichtung zu verbringen. Dirk Bergen, ein stark behinderter Mann mit spastischen Lähmungen wehrte sich mit Händen und Füßen dagegen und hatte am Ende Erfolg. Das Sozialamt übernahm fortan wieder die Assistenzkosten.
Veröffentlicht am 29.10.2018 11:02 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Blick auf die Augustusbrücke und die Altstadt von Dresden Foto: H. Smikac
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DRESDEN (KOBINET)
DRESDEN (KOBINET) Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) im Dresdner Sozialamt hat die städtische Broschüre „Selbsthilfe – Wegweiser zu gesundheitlichen und sozialen Gruppen“ neu aufgelegt. Die Publikation erscheint bereits in achter aktualisierter Auflage und wurde in 6 000 Exemplaren hergestellt.
MAGDEBURG (KOBINET) In der Plenarsitzung am 24. Oktober 2018 hat die Regierungskoalition aus CDU, SPD und Grünen einen Gesetzentwurf in den Landtag von Sachsen-Anhalt eingebracht, mit dem das Blinden- und Gehörlosengeld in Sachsen-Anhalt ab 2019 erhöht werden soll. Der Betrag des Blindengeldes steigt demnach von 320 auf 360 Euro, die Leistung für hochgradig Sehbehinderte und Gehörlose von 41 auf 52 Euro. 2013 war im Zuge von Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen der damaligen CDU/SPD-Regierung das Blindengeld in Sachsen-Anhalt um 30 Euro gekürzt worden, für blinde Senioren in Altenpflegeheimen fiel es vollständig weg, wie der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt mitteilte.
BIELEFELD (KOBINET) Jan Klocke wollte nicht in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten und schaffte es mit Hilfe eines Persönlichen Budgets einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden und aus dem Elternhaus auszuziehen, um mit einem Kollegen in einer Wohngemeinschaft zu leben. Seine Geschichte erzählte er auf bei einem Podiumsgespräch im Bielefelder Ratssaal vor ca. 150 TeilnehmerInnen aus ganz Ostwestfalen-Lippe bei einem Infotag am vergangenen Freitag. Die Lippische Landes-Zeitung berichtete über die Veranstaltung und über Jan Klocke, der sich weigerte in einer Werkstatt für behinderte Menschen zu arbeiten.
WIESBADEN (KOBINET) Hessen ist zwar dafür bekannt, dass es dort meist äusserst knappe Wahlentscheidungen gibt, aber der Wahlkrimi von gestern Abend hatte es – auch wegen seiner bundespolitischen Bedeutung – besonders in sich. Lange Zeit stand nicht fest, ob es für eine Weiterführung der schwarz-grünen Koalition reichen würde, bis der Landeswahlleiter gegen 1:45 Uhr das vorläufige Ergebnis verkündete. Die Grünen schafften es noch, zweitstärkste Kraft in Hessen hinter der CDU zu werden. Dabei liegen die Grünen gerade einmal 94 Stimmen vor der SPD und könnten mit einem Sitz Mehrheit mit der CDU die schwarz-grüne Koalition der letzten fünf Jahre fortsetzen. Eine grün-rot-gelbe Koalition aus Grünen, SPD und FDP wäre ebenfalls mit einem Sitz Vorsprung möglich, wie eine Koalition aus CDU und SPD, die ebenfalls mit der hauchdünnen Mehrheit von einem Sitz regieren könnte.
STUTTGART (KOBINET) Mit dem Bundesteilhabegesetz wurde in §32 der gesetzliche Rahmen für die bundesweite Einführung der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) geschaffen. Mittlerweile haben bundesweit mehr als 500 EUTB-Beratungsstellen ihre Arbeit aufgenommen. Vier dieser Beratungsstellen aus Stuttgart haben sich zusammengeschlossen, um behinderungsübergreifend Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen sowie deren Angehörige zu Themen der Teilhabe und Rehabilitation zu beraten.
Veröffentlicht am 29.10.2018 05:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Corinna Rüffer Foto: MARCO PIECUCH
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer bekommt oft Post von behinderten Menschen oder ihren Angehörigen und Freunden, in der sie von Problemen bei der Beantragung von Leistungen berichten. Deswegen will die Abgeordnete gemeinsam mit ihrer Fraktion mit einer Umfrage einen besseren Überblick bekommen, was gut und was schlecht läuft. Die Ergebnisse der Umfrage will Corinna Rüffer nutzen, um die Erfahrungen und Problemen mit entsprechenden parlamentarischen Initiativen in die politische Debatte zu bringen und diesen mehr Gehör zu verschaffen.
Veröffentlicht am 28.10.2018 16:49 von Andrea Schatz in der Kategorie Nachricht
Foto:
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Gemeinsam mit 12 mitunterzeichnenden Organisationen versandte das Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. Ende Oktober 2018 einen Offenen Brief zum Thema „Elternassistenz“ an Elke Breitenbach, die Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales. Gefordert wird, das in der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) festgeschriebene elementare Recht von Eltern mit Behinderungen und chronischen Krankheiten, ihre Kinder eigenverantwortlich zu versorgen, endlich auch in Berlin umzusetzen. Die Unterzeichnenden halten die derzeitige Praxis der Vergabe von Elternassistenzleistungen in Berlin für untragbar und nicht mit dem neuen Teilhaberecht vereinbar.
Veröffentlicht am 28.10.2018 13:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Blick von oben auf Oberwesel Foto: Irina Tischer
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MAINZ (KOBINET) Der Film „See you“ taucht in die besondere Wahrnehmungswelt der 23-jährigen Jura-Studentin Mara ein, die im Alter von 15 Jahren erblindet ist. Mit großer Energie und Lebensfreude gelingt es Mara, sich in der von Sehenden dominierten Alltagswelt souverän zu bewegen. Das Dokumentarfilm-Porträt aus der Reihe „Ab 18!“ zeigt, was es für die junge Frau bedeutet, gleichberechtigt mithalten zu können, hießt es in der Ankündigung der TV-Premiere des Films, der am 30. Oktober um 22.25 Uhr im 3sat-TV-Programm läuft und ab dem 29.10. in der 3sat-Mediathek zu sehen ist.
UDER (KOBINET) In Uder in Thüringen haben sich die Peer-Counseling-Ausbilder_innen des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) getroffen. Durch die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) gibt es ein starkes Interesse an der Weiterbildung, die bifos seit über 20 Jahren anbietet. Deshalb wurde das Angebot intensiviert und entsprechend viel gab es zu besprechen bei dem Treffen in der Bildungsstätte in Uder, wo auch die Kurse stattfinden.
UNBEKANNT (KOBINET) Als ob es die Empfehlungen des Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen nicht gäbe, investiert Bayern weiter in den Neubau von Werkstätten für behinderte Menschen und wird nicht müde dies mittels Pressemitteilungen als gute Tat zu verkünden. So freut sich die bayerische Sozialministerin Kerstin Schreyer sehr, dass das Land den Neubau einer Werkstatt des Evangelisch-Lutherischen Diakoniewerkes Neuendettelsau in Bruckberg mit bis zu 2.265.900 Euro fördern kann damit dort 70 sogenannte Arbeitsplätze in Werkstätten für behinderte Menschen geschaffen werden.
Veröffentlicht am 27.10.2018 11:09 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild vom Budgettag in Köln Foto: entronauten.com | Christian Koch
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KöLN (KOBINET)
KöLN (KOBINET) Zum Erfahrungsaustausch rund um das Persönliche Budget hatte das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben im Regierungsbezirk Köln (KSL Köln) in den Kapitelsaal der Kartäuserkirche in der Kölner Südstadt eingeladen und mehr als 50 interessierte Gäste waren gekommen.
FRANKFURT (KOBINET) Mit Spannung wird auf die morgen stattfindende Landtagswahl in Hessen weit über die Grenzen Hessens hinaus aufgrund der bundespolitischen Brisanz geblickt. Wenn morgen die Bürgerinnen und Bürger Hessens zur Wahl schreiten, haben ca. 7.000 behinderte Erwachsene aus Hessen aber kein Stimmrecht. Die hessenschau des Hessischen Rundfunks hat diese Problematik aufgegriffen und beleuchtet das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Denn in Bundesländern wie Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen wurde die von den Behindertenverbänden schon lange geforderte Aufhebung der Wahlausschlüsse schon vollzogen.
MüNSTER (KOBINET) „Mehr als 210.000 Menschen leben in Deutschland heute in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe. Sie erhalten nach geltendem Recht vom Träger der Eingliederungshilfe eine pauschale Leistung, mit der alle Bedarfe (Wohnen, Essen und behinderungsbedingt notwendige Unterstützung) gedeckt werden“, heißt es auf der Internetseite der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe (BAGüS). Ab 1. Januar 2020 soll sich an der Finanzierung der Leistungen im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes einiges ändern, so dass dazu derzeit eine Reihe von Modellversuchen durchgeführt werden, über die auf der BAGüS-Seite berichtet wird.
Veröffentlicht am 26.10.2018 13:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Plakat: 26. Oktober 2018 10 Jahre Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen Foto: BIZEPS
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WIEN (KOBINET)
WIEN (KOBINET) Heute vor zehn Jahren ist in Österreich die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten. Dabei waren die Österreicher fünf Monate schneller als Deutschland, wo diese am 26. März 2009 in Kraft getreten ist. Der Online-Nachrichtendienst BIZEPS berichtet heute ausführlich über diesen Jahrestag und fragt dabei u.a. „Welche Gründe gibt es zu feiern, welche Geburtstagswünsche sind noch offen?“
Veröffentlicht am 26.10.2018 10:31 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der LIGA Selbstvertretung Foto: LIGA Selbstvertretung
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ERFURT (KOBINET)
ERFURT (KOBINET) Bei der Mitgliederversammlung der LIGA Selbstvertretung in Thüringen trafen sich VertreterInnen verschiedener Selbstvertretungsorganisationen in Erfurt, um über das weitere Vorgehen bei den verschiedenen Beteiligungsprozessen zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes zu beraten. Der Zusammenschluss von Selbstvertretungsorganisationen in Thüringen fungiert dabei als maßgebliche Interessenvertretung behinderter Menschen in verschiedenen Gremien zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Thüringen.
WINSEN A. D. ALLER (KOBINET) Die virtuelle Denkwerkstatt, eine Allianz zukunftsorientierter Werkstattfachleute hat sich mit einem Schreiben an einige Abgeordnete und Fachleute im Bundesministerium für Arbeit und Soziales gewandt und dargelegt, dass der Gehaltsskandal einer deshalb vor kurzem entlassenen Geschäftsführerin einer großen Werkstatt in Duisburg in Nordrhein-Westfalen nicht als Ausrutscher bewertet werden kann, sondern als strukturbedingter Fehler im Werkstättensystem. Zudem zeigten Recherchen, dass ein solch extremes Beispiel doch nicht der Einzelfall sei, als der er dargestellt werde. Die Denkwerkstatt fordert daher reformpolitische Konsequenzen aus dem Duisburger Gehaltsskandal, wie Ulrich Scheibner von der virtuellen Denkwerkstatt mitteilte.
Veröffentlicht am 26.10.2018 08:49 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Emoji Vater und Tochter Foto: Aktion Mensch e. V.
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LEIPZIG (KOBINET)
LEIPZIG (KOBINET) Im Bundesteilhabegesetz ist es gelungen, das Recht auf Elternassistenz zu verankern, das ab 1. Januar 2020 gelten wird. Damit wurde auch die Situation behinderter Eltern verstärkt ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Das mdr Radio berichtete beispielsweise diese Woche in einer Schwerpunktsendung über das Recht auf Elternassistenz und über die Situation behinderter Eltern.
DRESDEN (KOBINET) Der 21. Dezember ist der kürzeste Tag im Jahr. Bestens geeignet also, um diesen Tag zum Kurzfilm-Tag auszurufen. Gestartet 2011 in Frankreich gibt es den Kurzfilm-Tag seit 6 Jahren auch in Deutschland. Schirmherrin bei uns ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters. Und jetzt wird er auch inklusiv.
Veröffentlicht am 26.10.2018 07:31 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von der Selbsthilfegruppe „Starke Aspies“ aus Halle Foto: Steffi Schwab
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HALLE (KOBINET)
HALLE (KOBINET) Gemäß § 33b Einkommensteuergesetz (EStG) erhalten behinderte Menschen einen Pauschbetrag, der bei der Steuererklärung geltend gemacht werden kann. Dieser Pauschbetrag kann für Aufwendungen für die Hilfe bei den gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens, für die Pflege sowie für einen erhöhten Wäschebedarf geltend gemacht werden. Dieses Gesetz ist aber nach Ansicht von Dr. Klaus Renziehausen von der Selbsthilfegruppe „Starke Aspies“ aus Halle in einer Weise abgefasst, die bei Menschen mit niedrigen Graden der Behinderung unter 50 zu einer Zweiklassenbehandlung in Abhängigkeit von der genauen Behinderungsform führt.
Veröffentlicht am 25.10.2018 15:32 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Beim Tag des Persönlichen Budget Foto: KSL Arnsberg / Ramon Wachholz
ARNSBERG (KOBINET)
ARNSBERG (KOBINET) Die Unterstützungsleistungen des Staates als Nachteilsausgleich wurden in der Vergangenheit häufig in Form von Sachleistungen abgegolten. Das Persönliche Budget ist eine weitere Leistungsform, bei der behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen eine Geldleistung erhalten, um damit ihren Unterstützungsbedarf selbst zu organisieren. Das kann eine Arbeitsassistenz für wenige Stunden im Monat ebenso sein wie eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung sein.
BERLIN (KOBINET) Die Preisentwicklung bei Wohnungsmieten vertieft die soziale Spaltung in Deutschland. „Das verminderte Einkommenswachstum der ärmsten zehn Prozent aller Haushalte verstärkt die Auswirkungen steigender Mieten für diejenigen, die ohnehin geringe Einkommen aufweisen“, heißt es in einem Gutachten, das der Sozialverband SoVD heute in Berlin vorgestellt hat. „Armutsgefährdete und einkommensschwache Haushalte werden stark durch Mieten belastet. Besonders benachteiligt von der Mietpreisentwicklung sind Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit Migrationshintergrund“, sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer. „Über eine Million Haushalte fallen durch die Miete unter Hartz-IV-Niveau“, so Bauer.
GöTTINGEN (KOBINET) Der 48. Niedersächsische Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen (NIR) tagt heute in Göttingen. Hierzu rief Niedersachsens Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, alle kommunalen Behindertenbeauftragten und ersten Vorsitzenden der kommunalen Behindertenbeiräte aus ganz Niedersachsen zusammen. „Ich freue mich sehr, dass Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, von seiner Arbeit aus Berlin berichtet“, betont Petra Wontorra. Innerhalb der Bundesregierung nimmt der Beauftragte Einfluss auf politische Entscheidungen und begleitet aktiv die Gesetzgebung.