BERLIN (KOBINET) Bezugnehmend auf den Armutsbericht 2018 fordert der Paritätischer die falschen Bilder der Armut zu korrigieren und zu einer neuen Armutspolitik zu kommen. In Deutschland ist ein Drittel der erwachsenen Armen erwerbstätig. Jede /jede vierte arme Erwachsene ist in Rente oder Pension und nur ein Fünftel ist arbeitslos, so nur einer der vielen brisanten Befunde des aktuellen Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
Veröffentlicht am 13.12.2018 13:02 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von der Veranstaltung der EUTBs in Bremen Foto: Gerald Wagner
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BREMEN (KOBINET)
BREMEN (KOBINET) Schwere Krankheit, ein Unfall, manchmal von der Geburt an: es gibt viele Ursachen für eine Behinderung. Damit die Betroffenen und ihre Familien besser mit ihrer Behinderung leben können, gibt es in vielen Bereichen Unterstützung und Vergünstigungen. Um diese in Anspruch nehmen zu können, braucht man manchmal ein besonderes Dokument: den Schwerbehinderten-Ausweis. Was ist ein Schwerbehindertenausweis und wer kann ihn bekommen? Auch behinderte Kinder? Welche Vorteile hat man davon? Gibt es manchmal auch Nachteile? Wie und wo beantragt man den Ausweis? Wer kann einem beim Antrag helfen? Zu diesen Fragen führten Wilhelm Winkelmeier von SelbstBestimmt Leben Bremen (SL) und Gerald Wagner von der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen e.V. (LAGS) am 10. Dezember 2018 in den Räumen des Familienzentrums Weltblick einen türkisch-deutschen Informationsabend durch.
Veröffentlicht am 13.12.2018 12:04 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
In zahlreichen Fußballvereinen gehen Menschen mit einem Handicap ihrem Hobby nach Foto: Carsten Kobow/Sepp-Herberger-Stiftung
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HENNEF (KOBINET)
HENNEF (KOBINET) In zahlreichen Fußballvereinen gehen Menschen mit einem Handicap ihrem Hobby, dem Fußball, nach. Viele ehrenamtliche Trainer tragen ihren Teil dazu bei, dass Fußballer mit Handicap mit großer Freude in der Struktur des organisierten Fußballs am Ball sein können. Zusammen mit dem DFB-Teambereich für Trainer Aus-, Fort- und Weiterbildung Landesverbände startet deshalb die Sepp-Herberger-Stiftung nun eine Qualifizierungsoffensive im Handicap-Fußball.
HAMBURG (KOBINET) „Selbstbestimmte Assistenz statt Billigversorgung“, so bringt die Kanzlei Menschen und Rechte aus Hamburg auf den Punkt, wobei es derzeit in einer bei change.org eingestellten Petition geht. „Wir vertreten Markus Igel seit über vier Jahren in mittlerweile mehr als 15 Verfahren: nach jedem Erfolg, zieht das Landesamt für Soziales Saarbrückeb die Schraube enger. Markus Igel soll sein Arbeitgeber-Modell auf osteuropäische Betreuungskräfte umstellen – und so auch ambulant eine fremdbestimmte Billigversorgung akzeptieren“, heißt es im Blog der Kanzlei.
KASSEL (KOBINET) Anette Bourdon und Susanne Scholtes von Mensch zuerst, dem Selbstvertretungsnetzwerk von Menschen mit Lernschwierigikeiten, setzen sich gegen Diskriminierungen und zum Beispiel für eine Leichte Sprache ein. Besonders den Begriff „geistig behindert“ lehnen sie ab, „denn das macht uns schlecht“. Stattdessen gelte es Menschen mit Lernschwierigkeiten „stark zu machen“ und „so zu behandeln wie alle anderen Menschen auch“. Das machten die beiden Frauen bei der Übergabe von 7.500 Plastikdeckeln für die Aktion Deckel gegen Polio im Kasseler Kreishaus deutlich. Mit dem Recyclinggewinn können Imfungen gegen Polio finanziert werden.
HOLLENBACH (KOBINET) Alljährlich im Dezember veröffentlicht der Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) e.V. einen Rückblick auf das vergangene Jahr und stellt dazu fest: „Dem Stillstand der Behindertenpolitik unserer Regierungen ist es zu verdanken, dass diese Texte zeitlos Gültigkeit behalten. Man könnte ja mal versuchen, daraus ein Quiz zu machen, Gewinner ist, wer die meisten Aufsätze zeitlich richtig zuordnen kann.“
Veröffentlicht am 12.12.2018 10:07 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Dominik Peter (Bildmitte) am Berliner Protesttag 5.5.2017 Foto: Irina Tischer
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BERLIN (KOBINET) Ab Februar 2019 wird Dominik Peter die Interessen von Menschen mit Behinderungen vertreten. „Endlich ein eigener Vertreter“, titelte die Berliner Behindertenzeitung auf der ersten Seite ihrer Dezember/Januar-Ausgabe. Das Abgeordnetenhaus hatte den Vorsitzenden des Berliner Behindertenverbandes gewählt, nachdem die Linksfraktion auf ihren Sitz im Rundfunkrat verzichtet und den parteilosen Journalisten nominiert hatte.
Veröffentlicht am 12.12.2018 05:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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DüSSELDORF (KOBINET) Der vom nordrhein-westfälischen Sozialministerium herausgegebene „Ratgeber für schwerbehinderte Menschen“ ist in einer aktualisierten Neuauflage von 50.000 Stück erschienen und kann kostenlos bestellt werden. Der Ratgeber musste umfassender als üblich überarbeitet werden, weil sich auf Bundesebene zahlreiche Regelungen geändert haben, heißt es vonseiten des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales.
KARLSRUHE (KOBINET) Der Südwestrundfunk berichtet heute am 12. Dezember ab 15.05 Uhr in der Radiosendung SWR 2 Leben über den Inklusionsbotschafter Christian Kenk und Bernd Mann aus Karlsruhe. Dabei geht es u.a. darum, wie sie das Leben managen und für Assistenz kämpfen.
BERLIN (KOBINET) Heute fand der erste Jahresempfang von Jürgen Dusel als Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen in der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin statt. Vor über 400 Gästen aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Behindertenverbänden und Selbstvertretungsorganisationen waren gekommen. Mitglieder des Bundestags und Bundestags-Vizepräsidentin Petra Pau und der Minister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, nahmen zudem an dem Empfang teil, bei dem Jürgen Dusel betonte, dass behinderte Menschen in Deutschland nach wie vor einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt sind.
BERLIN (KOBINET) Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll für eine zahlreiche Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland sorgen. Insbesondere für die Pflege ist ein gutes und wirkungsvolles Gesetz wichtig, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Der vorliegende Entwurf greift viele notwendige Änderungen auf, zeigt aber, nach Einschätzung des Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB), an einigen Stellen mit Blick auf Transparenz und Eindeutigkeit Nachbesserungsbedarf.
Veröffentlicht am 11.12.2018 10:13 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild: Staat ruiniert Leben Behinderter Foto: AbilityWatch
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BERLIN (KOBINET) „#VersprochenGebrochen: Staat ruiniert Leben Behinderter“, diesen Titel hat die Initiative AbilityWatch für eine heute gestartete Petition auf der Petitionsplattform change.org gewählt, mit der die Initiative einerseits auf die prekäre Situation von Markus Igel hinweist, der bei der Finanzierung seiner Persönlichen Assistenz weiterhin von den Ämtern hängen gelassen wird. Andererseits wird mit der Petition an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert.
FREIBURG (KOBINET) Kurz vor Ende des Jahres haben der Verein „Lebensraum für Alle“ und das Projekt „Freiburg für alle“ Bilanz ihrer Arbeit im zu Ende gehenden Jahr gezogen. Dabei konnten sie darauf verweisen, dass dank der finanziellen Unterstützung ihrer Partnerinnen und Partner sowie der Spenderinnen und Spender, wieder weitere Schritte auf dem Weg zu einer barrierefreien, inklusiven Gesellschaft gegangen werden konnte.
KASSEL (KOBINET) „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“, heißt es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die gestern vor 70 Jahren von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Für kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul liegt dabei die Betonung auf „Alle Menschen“. In seinem Kommentar wirbt er dafür, dass wir neben dem Kampf für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, auch über unseren eigenen Tellerrand hinausblicken und uns für die Achtung und Sicherstellung der Menschenrechte aller Menschen stark machen.
Veröffentlicht am 11.12.2018 08:50 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Die wiedergewählten Vorstandsmitglieder Foto: Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München
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MüNCHEN (KOBINET) Der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München hat in seiner elften Vollversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Die drei Vorstandsmitglieder Nadja Rackwitz-Ziegler, Cornelia von Pappenheim und Johannes Messerschmid sind mehrheitlich in ihrem Amt bestätigt worden.
LüBBECKE (KOBINET) Es hat lange gedauert, bis auch in Lübbecke ein Behindertenbeirat eingerichtet wurde. Wo ist Lübbecke? Das werden sich nun einige fragen. Die Stadt in Westfalen könnte bald bekannter werden, als es sich die Verantwortlichen der Stadt vielleicht wünschen. Denn eine vermeintliche „Provinzposse“ könnte sich dort langsam aber sicher zu einer Grundfrage der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention entwickeln. Der Stadtrat lehnt einige vom Behindertenbeirat vorgeschlagene sachkundigen Bürger*innen ab, die Assistenz bzw. Leichte Sprache brauchen, um in den entsprechenden Ausschüssen mitarbeiten zu können. Doch der Behindertenbeirat hat diesem Ansinnen bei seiner gestrigen Sitzung Paroli geboten und bleibt bei der ursprünglich benánnten Liste, wie die Neue Westfälische berichtet.
FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Verschiedene Medien berichten darüber, dass in Frankfurt am Main fünf Polizisten rechtsextreme Inhalte in Gruppenchats ausgetauscht haben. Sie richteten sich den Berichten zufolge unter anderem gegen Flüchtlinge und Behinderte.
BERLIN (KOBINET) Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen/Behinderungen sollen nach Informationen des Inklusionsbotschafters Thomas Künneke weiter in ihrem Selbstbestimmungsrecht eingeschränkt werden. Nachweislich ist für viele Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen/Behinderungen eine ambulante Therapie oft die Form der Unterstützung, die es ihnen ermöglicht, am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben. Der Zugang zu solchen Unterstützungsangeboten soll nun durch das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz erheblich eingeschränkt werden, berichtet er gegenüber den kobinet-nachrichten.
Veröffentlicht am 11.12.2018 05:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol: Mensch mit Blindenstock Foto: domain public
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Der Fachverband Fußverkehr Deutschland (FUSS e.V.) plant am kommenden Donnerstag, den 13. Dezember um 12:00 Uhr eine Demonstration auf dem Platz vor dem Neuen Tor / Ecke Invalidenstraße, gegenüber vom Bundes-Verkehrsministerium. in Berlin. Es geht darum, Elektrofahrzeuge auf Gehwegen zu verhindern, ein Anliegen, das der Deutsche Blinden. und Sehbehindertenverband (DBSV) unterstützt.
Veröffentlicht am 10.12.2018 15:25 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Profilbild zur Auszeichnung Foto: ILfMr
UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Die Internationale Liga für Menschenrechte verleiht die Carl-von-Ossietzky-Medaille 2018 am kommenden Sonntag auf einer festlichen Veranstaltung im Berliner Grips Theater an die kurdische Kommunalpolitikerin Leyla Imret aus Cizre/Türkei und an den Behindertenrechtler Ottmar Miles-Paul aus Kassel. Mit ihrem herausragenden Engagement setzen sich beide Auszuzeichnende mit allem Nachdruck für die Rechte benachteiligter und unterdrückter Menschen ein und lenken den Blick der Öffentlichkeit auf die soziale und politische Ausgrenzung von Minderheiten, so die Liga. Karl Finke, der vor 25 Jahren mit dieser Medaille geehrt wurde, hält die Laudatio auf Ottmar Miles-Paul.
Veröffentlicht am 10.12.2018 14:34 von Gerhard Bartz in der Kategorie Nachricht
Logo der Vereinten Nationen Foto: UN
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HOLLENBACH (KOBINET) Noch unter den verstörenden Erfahrungen des zweiten Weltkrieges stehend, beschlossen heute vor 70 Jahren die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR). Sie schufen damit ein Instrument, das Verstöße gegen diese Erklärung gerichtlich verfolgbar machte. Bei der Entstehung der Behindertenrechtskonvention (BRK) viele Jahre später achtete die UN strikt darauf, dass diese an keiner Stelle über diese AEMR hinausgehende Regelungen enthielt.
BERLIN (KOBINET) Bei der Umsetzung des Digitalpakts ist es wichtig, von Anfang an die Barrierefreiheit mitzudenken und zu beachten. Helmut Holter, Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK) und Bildungsminister in Thüringen, griff bei einem Gespräch mit Vertreter*innen des Deutschen Behindertenrats (DBR) am Freitag diesen Hinweis dankbar auf und sprach sich dafür aus, dies bei den entsprechenden Ausschreibungen zu berücksichtigen. Darauf weist der Deutsche Behindertenrat in einer Presseinformation hin.
Veröffentlicht am 10.12.2018 09:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von Josef Ströbl Foto: omp
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KASSEL (KOBINET) Josef Ströbl ist mittlerweile 64 Jahre alt und hat vielfältige Erfahrungen mit den verschiedenen Angeboten der Behindertenhilfe gemacht. Als Inklusionsbotschafter hat er sich anlässlich des Offenen Briefes in Sachen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an die Bundesarbeitsgmeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfBM) und an die Werkstatträte Deutschlands mit seinen eigenen Erfahrungen beschäftigt und sich zu Wort gemeldet.
BERLIN (KOBINET) Die Fachtagung „Cochlea Implantat – Realitäten ohne Zwang“, die am 28. November im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin stattfand, brachte nach Informationen des Deutschen Gehörlosen-Bundes (DGB) eine klare Antwort gegen einen-Zwang zum Cochlea Implantat (CI) und für eine bimodal-bilinguale Förderung mit Gebärdensprache zum Wohle aller Kinder mit Hörbehinderung hervor. Im folgenden veröffentlichen die kobinet-nachrichten den Bericht des Deutschen Gehörlosen-Bundes über die Tagung.
MüNSTER (KOBINET) In Münster fand letzte Woche die 95. Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) statt. Die fachpolitischen Spitzen der Länder berieten dabei aktuelle Herausforderungen und ein abgestimmtes Vorgehen in Sachen Arbeits-, Sozial- und Pflegepolitik. Dabei ging es auch um einige Fragen, die für die Behndertenpolitik interessant sind. So wurde beispielsweise die Frist für Anträge an die Stiftung Anerkennung und Hilfe für entstandenes Unrecht und Leid in Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien um ein Jahr bis zum 31. Dezember 2020 verlängert.
ZüRICH (KOBINET) „Tschüss liebe Freunde“, so verabschiedet sich Peter Wehrli vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZSL) Zürich, das seit 1. Dezember 2018 Vergangenheit ist. Fast auf den Tag genau hat das in Zürich ansässige ZSL die behindertenpolitische Diskussion in der Schweiz und weit über deren Grenzen hinaus 22 Jahre lang angefeuert und mitgeprägt. Dabei gab es auch immer wieder viele fruchtbare Diskussionen und Verbindungen mit der deutschen Selbstbestimmt Leben Bewegung. Nun wurden die Schotten des ZSL Zürich dicht gemacht, weil keine Nachfolge für die Geschäftsführung gefunden werden konnte, wie es in einem Bericht von BIZEPS mit dem Abschiedsgruß von Peter Wehrli heißt.
Veröffentlicht am 09.12.2018 13:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Schnee, blauer Himmel und eine Person schreitet. Paznauntal. Österreich Foto: Irina Tischer
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Wie Schnee, so schmilzt der Tag. (Titus Maccius Plautus)
LEIPZIG (KOBINET) Zur Leipziger Buchmesse 2019 wird in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig das neue Buch der Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag „Der Geschmack von Lippenrot“ erscheinen. Sie nennt es „mein Selbststärkungsbuch für blinde Frauen“, welches aber inklusiv gedacht ist und auch interessante Impulse für sehende Frauen und in einzelnen Kapiteln sicher auch Lesestoff für alle offenen und neugierigen Menschen enthält. So wird es zum Beispiel umfangreiches Kursmaterial zum Thema Mimik, Gestik und Körpersprache bereithalten – so, wie sie sie blinden Menschen vermitteln möchte. Die Zeitschrift „Sichtweisen“ veröffentlicht in ihrer Dezemberausgabe bereits eine Kostprobe zum Thema Mimik und Gestik und titelt sie mit der Überschrift „Sehende Menschen nicht imitieren“.
MARBURG (KOBINET) Der Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf kritisiert, dass in Hessen immer noch keine Regelung zur Umsetzung digitaler Barrierefreiheit in Sicht ist. Am 5. Dezember sollte der Hessische Landtag den Gesetzentwurf zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes beraten. Darin enthalten waren auch Regelungen zur digitalen Barrierefreiheit – ein dringendes Thema, das für die Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen am Arbeitsleben von entscheidender Bedeutung ist. Die Debatte fand nicht statt, da CDU und Grüne ihren Gesetzentwurf zurückgezogen haben.
HANNOVER (KOBINET) Die niedersächsische Sozialministerin Dr. Carola Reimann stellt in einer Presseinformation fest, dass bereits mehr als 5000 Menschen in Niedersachsen für ihren Schwerbehindertenausweis eine neue, diskriminierungsfreie Ausweishülle nutzen.
MüNSTER (KOBINET) In Münster fand die 95. Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) statt. Die fachpolitischen Spitzen der Länder berieten dabei aktuelle Herausforderungen und ein abgestimmtes Vorgehen in Sachen Arbeits-, Sozial- und Pflegepolitik. Eine zentrale Rolle auf der Konferenz spielte das Thema Zukunft der Pflege.
UNBEKANNT (KOBINET) Um Ansätze, Impulse und Vorhaben von staatlicher Seite zum Thema Wohnen im Alter geht es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion. Die Bundesregierung führt darin Programme und Schwerpunkte auf, mit denen sie Wohnformen für die zweite Lebenshälfte unterstützt – von Neubau über Genossenschaften bis hin zu Krediten für den altersgerechten Umbau von Wohnungen. Sie unterstreicht die gesellschaftspolitische Dimension des demographischen Wandels.
Veröffentlicht am 06.12.2018 06:31 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Dr. Roland Zeh Foto: Dr. Roland Zeh
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BAD NAUHEIM (KOBINET)
BAD NAUHEIM (KOBINET) Ein aktuelles Gerichtsverfahren in Braunschweig, bei dem es um den Zwang zu einem Cochlea Implantant geht, sorgt derzeit für große Aufregung und nährt so manche Befürchtungen. Worum geht es dabei genau geht, was die Cochlea Implantat Gesellschaft und deren Präsdient umtreibt und wie eine Position zum Cochlea Implantat aussehen könnte, darüber sprach kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit Dr. Roland Zeh im kobinet-Interview.
Veröffentlicht am 05.12.2018 18:54 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Michael Ebling und Marita Boos-Waidosch bei der Auszeichnung Foto: Matthias Rösch
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MAINZ (KOBINET) Wenn man nach behinderten Menschen sucht, die 25 Jahre lang das Amt als Behindertenbeauftragte in einer Landeshauptstadt ausgeübt haben und immer noch voll des Elans sind, dann muss man lange suchen. In Mainz wird man fündig. Dort wurde heute Marita Boos-Waidosch für ihr 25jähriges ehrenamtliches Engagement als Behindertenbeauftragte der Stadt Mainz von Oberbürgermeister Michael Ebling mit der renommierten Gutenberg-Statuette der Landeshauptstadt Mainz ausgezeichnet.
BERLIN (KOBINET) Auch zwölf Jahre nach Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes stellen Personalverantwortliche Bewerbenden in Vorstellungsgesprächen unzulässige Fragen. Das ist das Ergebnis der am Mittwoch vorgestellten Umfrage der Antidiskriminierungsstelle „Was Arbeitgeber fragen (dürfen)“.
BRüSSEL (KOBINET) Mit dem Access City Award werden die Bereitschaft, die Fähigkeit und die Bemühungen einer Stadt, barrierefreier zu werden, anerkannt und gefeiert, um den gleichberechtigten Zugang zu Grundrechten zu gewährleisten sowie die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern und dafür zu sorgen, dass alle Menschen – unabhängig von Alter, Mobilität oder Fähigkeit – den gleichen Zugang zu allen Ressourcen und Freizeitangeboten haben, die Städte zu bieten haben.
BONN (KOBINET) Mit mehr als 600 Mitarbeitern und Beschäftigten an drei Unternehmensstandorten im Gewerbegebiet Beuel-Ost ist die GVP Gemeinnützige Werkstätten Bonn ein großer Arbeitgeber in Bonn. Ende November war das Unternehmen Gastgeber beim Städtischen Wirtschaftsausschuss. Die GVP ermöglicht Menschen mit psychischer Behinderung einen selbstbestimmten Schritt in die Arbeitswelt.
BERLIN (KOBINET) „Ausbeutung ist ein risikoloses Geschäft“, so titelt das Deutsche Institut für Menschenrechte die Presseinformation zum aktuellen Menschenrechtsbericht, der u.a. schwere Ausbeutung von Arbeitsmigranten, Zwang in der Psychiatrie und die Rüstungsexportkontrolle behandelt. Zum dritten Mal stellt das Deutsche Institut für Menschenrechte seinen jährlichen Bericht über die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland vor. „Menschenrechte müssen immer wieder errungen und bekräftigt werden. Sie erscheinen zwar heute selbstverständlich, in der Lebenswirklichkeit vieler Menschen sind sie es jedoch keineswegs, auch hierzulande“, sagte die Direktorin des Instituts, Beate Rudolf, heute in Berlin.
Veröffentlicht am 05.12.2018 10:49 von Andreas Vega in der Kategorie Nachricht
Foto zeigt Weihnachtsmann Foto:
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UNBEKANNT (KOBINET) Das Bundesteilhabegesetz wird in den Bundesländern sehr unterschiedlich ausgeführt. In Bayern wurde das bayerische Teilhabegesetz verabschiedet, das einen Zuständigkeitswechsel von den Kommunen zu den „überörtlichen“ Kostenträgern regelt (kobinet berichtete). Nach dem Motto „Alles aus einer Hand“ sollen nun die Bezirke des Freistaates neben der Eingliederungshilfe auch die Hilfe zur Pflege, sowie existenzsichernde Leistungen, wie die Grundsicherung verwalten und auszahlen.