KöLN (KOBINET) Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat mit dem Mitmän einen neuen Preis ins Leben gerufen. Dieser richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung (bis 27 Jahre) und zeichnet Ideen und Beiträge für eine inklusive Gesellschaft aus. Bis zum 30. September 2019 können Bewerbungen für den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preis unter www.ausgezeichnet.lvr.de eingereicht werden.
BERLIN (KOBINET) Vor allem die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Aufhebung von Wahlrechtsausschlüssen hat den nötigen Druck geschaffen, die bisherigen Gesetze entsprechend zu ändern. Nun hat sich auch der Bundesrat damit beschäftigt und, so dass Menschen mit Behinderung sich künftig bei der Abgabe ihrer Stimme zu Bundestags- und Europawahlen helfen lassen können. Der Bundesrat billigte am 7. Juni 2019 einen entsprechenden Gesetzesbeschluss des Bundestages zur Änderung des Wahlrechts.
BERLIN (KOBINET) Mehr als 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner erhalten ab 1. Juli 2019 mehr Geld: Der Bundesrat hat am 7. Juni 2019 der vom Bundeskabinett Ende April beschlossenen Rentenerhöhung zugestimmt.Danach steigen die Bezüge einer Presseinformation des Bundesrates zufolge in Westdeutschland um rund 3,18 und in Ostdeutschland um 3,91 Prozent. Gründe für die Rentenerhöhung sind die weiterhin gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und steigende Löhne. Sie sind 2018 im Westen im Vergleich zum Vorjahr um 2,39 Prozent gestiegen, im Osten waren es 2,99 Prozent.
Veröffentlicht am 11.06.2019 10:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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LöHNE (KOBINET)
LöHNE (KOBINET) Pünktlich zum 20. Jahrestag der Gründung des Bundesverbandes behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe) veröffentlichte der Verein den aktualisierten Ratgeber Elternassistenz. „Vor 20 Jahren haben wir den Verein gegründet, weil kaum eine Sebsthilfeorganisation das Thema Elternschaft und Behinderung auf der Agenda hatte. Wir wollten erreichen, dass Eltern mit Behinderung bei der Versorgung und Betreuung ihrer Kinder personelle Unterstützung bekommen“, so Kers-tin Blochberger, Gründungsmitglied des Vereins.
BERLIN (KOBINET) Vom 11. bis zum 13. Juni findet die 12. Vertragsstaatenkonferenz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in New York statt. Jürgen Dusel wird gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales Kerstin Griese als Teil der Delegation aus Deutschland teilnehmen. Das Thema lautet in diesem Jahr „Ensuring inclusion of persons with disabilities in a changing world through the implementation of the CRPD“. Schwerpunkte dabei werden unter anderem die Themen Digitalisierung, Soziale Inklusion sowie Inklusion in Kultur und Sport sein. Neben der Konferenz wird es bilaterale Gespräche sowie Gespräche mit Nichtregierungsorganisationen geben. „In einer globalisierten Welt darf es nicht nur um Handels- und Wirtschaftspolitik gehen, genauso wichtig ist das gemeinsame Handeln und der Austausch bei sozialen Themen“, erklärte heute Jürgen Dusel.
BERLIN/HAMBURG (KOBINET) Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer erhalten ab Juli 2019 mehr Geld. Die Vergütung für Berufsbetreuer steigt um durchschnittlich 17 Prozent. Es ist die erste Erhöhung nach 14 Jahren. Die Länder haben im Bundesrat dem Gesetz mit großer Mehrheit zugestimmt, das im Mai vom Bundestag in zweiter und dritter Lesung angenommen worden war.
Veröffentlicht am 08.06.2019 10:50 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
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BERLIN (KOBINET) Nachdem der Arbeitsausschuss des Deutschen Behindertenrates (DBR) über den Auflösungsbeschluss der NatKo informiert wurde, erhielten wir auch vom Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland zu diesem Entschluss folgende Information: Am 4. Juni 2019 kamen die Mitglieder des Vereins „Tourismus für Alle Deutschland e.V.“ (NatKo) in Berlin erneut zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zusammen. Nach intensiver Diskussion beschlossen die Anwesenden ohne Gegenstimme die Auflösung des Vereins mit sofortiger Wirkung sowie die Einleitung eines Insolvenzverfahrens. Hierzu erklärt André Nowak, ABiD-Vorstand und ABiD-Vertreter in der NatKo: Die Auflösung der NatKo ist ein schwerer Verlust für die Entwicklung des barrierefreien Tourismus in Deutschland.
BERLIN (KOBINET) Die Aktivistin Uschi Lehmann aus Berlin hat sich jahrelang dafür eingesetzt, dass behinderte Menschen, die Unrecht und Leid in Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien ertragen mussten, endlich dafür eine angemessene Entschädigung und Anerkennung ihres Unrechts und Leids, das sie erleben mussten, bekommen. Hierfür wurde schließlich unter massivem Druck von Betroffenen 2017 die Stiftung Anerkennung und Hilfe geschaffen, bei der Betroffene noch bis Ende 2020 Anträge auf finanzielle Anerkennung des erlebten Unrechts und Leids beantragen können. Was Uschi Lehmann jedoch so richtig ärgert ist, dass viele Betroffene, die heute zum Teil noch in den gleichen Einrichtungen leben, in denen sie schlecht behandelt wurden, immer noch nicht wissen, dass es diese Möglichkeit gibt. Sie streitet dafür, dass die Verantwortlichen in Einrichtungen entsprechend informieren und endlich Verantwortung übernehmen.
BERLIN (KOBINET) „Barrierefreies Arbeiten für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen“ lautet der Titel einer Broschüre der Kellerkinder, die nun erschienen ist und im Internet heruntergeladen werden kann. Darauf hat der Inklusionsbotschafter Thomas Künnecke die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 08.06.2019 01:25 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Hublift der Deutschen Bahn Foto: ISL
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BERLIN (KOBINET) Barrierefreiheit? Kein Personal am Berliner Hauptbahnhof! Dieses Mal hat es den Inklusionsaktivisten Raul Krauthausen erwischt. Bei einer kurzfristig angelegten ICE-Reise nach Berlin-Hauptbahnhof empfahl die Deutsche Bahn dem 38 Jahre alten Rollstuhlfahrer, schon in Spandau auszusteigen, berichtete heute das rbb-Fernsehen. Der Grund: Am Hauptbahnhof gäbe es kein Personal, um ihm aus dem Zug zu helfen.
Veröffentlicht am 07.06.2019 20:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Mad Pride Parade 2017 in Köln Foto: Martin Lindheimer
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Am Pfingstmontag, den 10. Juni, ist es wieder soweit. Die Mad Pride Parade beginnt um 14.00 Uhr ab Neptunplatz (Köln-Ehrenfeld) und führt bis 16.00 Uhr zum Odonien (Hornstraße). Dabei handelt es sich nach Informationen der Veranstalter*innen um eine Demonstration, bei der Menschen mit Behinderung für ihre Rechte, gesellschaftliche Wahrnehmung und Anerkennung auf die Straße gehen. Dies findet zum 5. Mal in Köln statt. Link zu weiteren Infos
Veröffentlicht am 07.06.2019 10:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt Justitia Foto:
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OPLADEN (KOBINET) Vor zwei Jahren hat die RTL-Sendung „Team Wallraff“ Misshandlungen von behinderten Menschen durch Betreuer*innen in einer Lebenshilfe-Werkstatt publik gemacht und bundesweit Betroffenheit über diese Zustände ausgelöst. Trotz solcher intensiven Recherchen und Bildmaterials mit versteckter Kamera sind die Konsequenzen für die Täter*innen solcher Handlungen meist minimal, wie ein gestern verkündetes Urteil des Amtsgerichts Opladen zeigt. Die einzige bisher angeklagte Betreuer*in muss lediglich 2.400 Euro bezahlen und erschien nicht einmal beim Gerichtstermin.
Veröffentlicht am 07.06.2019 09:06 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen von Thüringen Foto: Public Domain
ERFURT (KOBINET)
ERFURT (KOBINET) Das Bundesteilhabegesetz schreibt vor, dass Rahmenverträge zwischen Kostenträgern und Leistungserbringern unter Beteiligung der maßgeblichen Interessenvertretungen behinderter Menschen erarbeitet werden müssen, um die Teilhabe und personenzentrierte Hilfen für behinderte Menschen sicherzustellen. Während in den meisten Bundesländern entsprechende Verhandlungen noch laufen oder anstehen, ist in Thüringen nun ein solcher Landesrahmenvertrag zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes für Menschen mit Behinderungen (BTHG) erarbeitet und unterzeichnet worden. Darauf hat die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), aufmerksam gemacht.
OBERTEURINGEN (KOBINET) Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) in Oberteuringen am Bodensee unterstützt seit über einem Jahr Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen auf dem Weg zu mehr Teilhabe. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat bei Thomas Schalski von der EUTB nachgefragt, welche Erfolge bereits für und mit Kund*innen der Beratungsstelle erzielt werden konnten und welche Herausforderungen noch bestehen, um die Teilhabe behidnerter Menschen zu ermöglichen.
BERLIN (KOBINET) Positiv bewertet der Deutsche Behindertenrat (DBR) die meisten Änderungsanträge des Bundesrates zum SGB IX/SGB XII-Änderungsgesetz, die heute (7. Juni) Thema auf der turnusmäßigen Sitzung des Bundesrates sind. „Insbesondere begrüßen wir den Vorschlag, die bislang befristete ´Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)´ dauerhaft zu finanzieren“, erklärte Horst Frehe, Vorsitzender des Sprecherrats des Deutschen Behindertenrates und ergänzt: „Der DBR unterstützt auch ausdrücklich die Einführung eines Budgets für Ausbildung sowie der Grundsicherung im Berufsbildungsbereich.“ Der DBR bedauere allerdings, dass die Bundesländer keine Erhöhung der Freigrenzen für unterhaltspflichtige Eltern fordern.
BREMEN / BERLIN (KOBINET) Nicht nur die Europawahl, sondern auch die Wahlen in Bremen haben in der politischen Landschaft Deutschlands einiges in Bewegung gebracht. Nach dem Beschluss der Bremer Grünen von gestern Abend, Koalitionsverhandlungen mit der SPD und den Linken aufzunehmen, könnte dort zum ersten Mal in einem westdeutschen Bundesland eine linke Koalition entstehen. Zudem deuten aktuelle Umfragen auch auf massive Verschiebungen der politischen Kräfte auf Bundesebene hin. Beim neuesten ARD-DeutschlandTrend bekämen die Grünen derzeit die meisten Stimmen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahlen wären.
UNBEKANNT (KOBINET) Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert, die Teilhabe von Behinderten am Arbeitsleben zu verbessern. In einem entsprechenden Antrag kritisiert sie, dass Menschen mit Schwerbehinderung zu einem höheren Prozentsatz arbeitslos seien als andere Erwerbspersonen, auch bei besserer Qualifikation und trotz anhaltend guter Konjunktur.
LüDGE (KOBINET) Das Projekt Cap4Free wurde von Betroffenen für Betroffene ins Leben gerufen. Cap4free ist nun seit mehr als zwei Jahren ein Fest etablierter Bestandteil der Blinden und sehbehinderten Szene im virtuellen deutschsprachigen Raum. Mit weit über 2000 Mitgliedern ist das Cap4Free Projekt eines der am schnellst wachsenden Selbsthilfe-Projekte für Menschen mit unterschiedlichsten Handikaps.
BERLIN (KOBINET) Heute Abend wird im Bundestag in erster Lesung über den „Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Hebammenausbildung und zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (Hebammenreformgesetz – HebRefG)“ debattiert. Ziel der Reform ist es unter anderem, die Qualität der Ausbildung zur Hebamme an zeitgemäße Anforderungen anzupassen. Der Entwurf enthält einen expliziten Zusatz, dass Hebammen zukünftig auch die besonderen Belange von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen beachten sollen. Jürgen Dusel begrüßt dies grundsätzlich, hält den Gesetzentwurf für die Belange von Menschen mit Behinderungen insgesamt jedoch für unzureichend.
BERLIN (KOBINET) Bei einer Anhörung des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestag zum 13. Bericht über die Menschenrechtspolitik der Bundesregierung (19/7730) wurden laut einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag u.a. auch Fixierungen in psychiatrischen Einrichtungen und in Polizeistationen in Deutschland kritisiert. Auch in der Pflege seien hierzulande noch Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung.
Veröffentlicht am 06.06.2019 12:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild des Grundgesetzes Foto:
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BERLIN (KOBINET) Anlässlich der derzeit in Schleswig-Holstein tagenden Justizministerkonferenz und der heutigen Bundestagsdebatte fordert das Aktionsbündnis Kinderrechte in einem offenen Brief, dass die UN-Kinderrechtskonvention zwingend Maßstab für die Aufnahme der Kinderrechte im Grundgesetz wird. Nach Ansicht des Aktionsbündnisses Kinderrechte (Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund, UNICEF Deutschland in Kooperation mit der Deutschen Liga für das Kind) wäre der laut Medienberichten in einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe gefundene Kompromiss ein Meilenstein für die Kinderrechte in Deutschland.
MüNCHEN (KOBINET) Heute findet im Sozialausschuss des Bayerischen Landtags eine Expertenanhörung zum Stand der Umsetzung der vor zehn Jahren in Kraft getretenen UN-Behindertenrechtskonvention statt. Bereits im Vorfeld der Anhörung wurde nicht nur Kritik an der bisherigen Umsetzung der Konvention in Bayern laut. Das Portal LANDESPRESSE berichtet u.a. auch über die Kritik, dass behinderte Menschen kaum bei der Entwicklung des Aktionsplans Inklusion, der am Freitag vom bayerischen Sozialministerium vorgestellt werden soll, beteiligt wurden.
BERLIN (KOBINET) Anlässlich des heutigen Sehbehindertentages fordert der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, eine gesetzliche Verpflichtung zur Barrierefreiheit auch für Privatunternehmen, die Produkte und Dienstleistungen für die Allgemeinheit bereitstellen. Bislang wird Barrierefreiheit nur für den öffentlichen Sektor geregelt – durch die Behindertengleichstellungsgesetze von Bund und Ländern. „Menschen mit Behinderungen leben aber nicht nur im öffentlichen Sektor, sie wollen natürlich auch Produkte und Dienstleistungen privater Anbieter in Anspruch nehmen,“ so der Beauftragte. „Das zeigt sich oft an Alltagsproblemen, die große Auswirkungen haben, zum Beispiel bei Bankautomaten.“
Veröffentlicht am 06.06.2019 10:35 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Foto zeigt Karin Kestner Foto:
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KASSEL (KOBINET) „Als Gebärdensprachdolmetscherin und Aktivistin der ersten Stunde kämpfte Karin Kestner für die Gleichberechtigung Gehörloser. Insbesondere für das Recht auf Gebärdensprache bei Kindern setzte sie sich ein. Ihre Auftritte auf der Rathaustreppe in Kassel Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts waren legendär: Was erlaubte sich diese Person, in der Öffentlichkeit zu ‚plaudern‘? Dass sie hörend war, war damals nicht so sehr das Thema, sondern eher die damals noch vorherrschende grundsätzliche Scham über die Gebärdensprache.“ So beginnt ein Nachruf der Deutschen Gehörlosenzeitung auf Karin Kestner, die mit 63 Jahren am 4. Juni 2019 im Landkreis Kassel gestorben ist.
Veröffentlicht am 06.06.2019 10:25 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der LIGA Selbstvertretung Foto: LIGA Selbstvertretung
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Beim Treffen der LIGA Selbstvertretung ging es gestern in Berlin auch um eine Bilanz der unabhängigen Teilahbeberatung (EUTB). Trotz so mancher Anlaufschwierigkeiten und Herausforderungen verwiesen die Mitglieder der LIGA auf eine Reihe von konkreten Erfolgen der über 500 neuen Beratungsstellen in Deutschland. Diese reichen von persönlichen Budgets, die Kund*innen der Beratungsstellen für sich mit deren Hilfe durchsetzen konnten, über eine verbesserte berufliche Teilhabe bis zur persönlichen Stärkung der Betroffenen.
Veröffentlicht am 06.06.2019 06:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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LEIPZIG (KOBINET) Die FUNUS-Stiftung veranstaltet vom 6. bis 28. September in Leipzig mit über 50 Veranstaltungen die „Stadt der Sterblichen“, um das Thema Leben-Sterben-Tod-Trauer stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken sowie eine Bestattungs- und Endlichkeitskultur als ein Kernelement der Menschenwürde zu fördern. Mit öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungsformaten wird der Tod zu einem zugänglichen Thema für Laien und Experten, wie es in einer Presseinformation der Stiftung heißt, auf die die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag, die auch Botschafterin für die Stadt der Sterblichen ist, hingewiesen hat.
BERLIN (KOBINET) Ein breites Bündnis von mehr als 50 Verbänden, Gewerkschaften, Hochschulen und Organisationen fordert zum heutigen bundesweiten Aktionstag „Klischeefreie Vielfalt in Kitas“ eine bessere politische Unterstützung, um den gestiegenen Herausforderungen von Kindertageseinrichtungen im Umgang mit der Heterogenität unserer Gesellschaft begegnen zu können. Dazu sind aus Sicht des Bündnisses auch mehr personelle und finanzielle Ressourcen notwendig sowie eine konsequente Ausrichtung von pädagogischer Praxis als auch von Aus- und Weiterbildung an den Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention und der UN-Behindertenrechtskonvention.
Veröffentlicht am 05.06.2019 12:44 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Viele neue Erfahrungen aber auch jede Menge Spaß beim Rollstuhlbasketball Foto: Projekt „Rollstuhlbasketball macht Schule“
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MüNCHEN (KOBINET)
MüNCHEN (KOBINET) Nachdem das Projektteam von „We will roll you – Rollstuhlbasketball macht Schule“auf dem Kick-Off-Seminar im Frühjahr das Vorhaben in Details abgesprochen und Termine festgelegt hat, ging es im Frühling richtig los. Die Zwischenergebnisse machen alle Projektbeteiligten stolz und froh: Workshops an drei Schulen mit 13-30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einmal in Schwung zu bringen, das hat letztlich alle begeistert.
Veröffentlicht am 05.06.2019 06:43 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von Rose Jokic Foto: Rose Jokic
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KöLN (KOBINET)
KöLN (KOBINET) Die Inklusionsbotschafterin Rose Jokic aus Köln engagiert sich auf vielfältige Weise für die Inklusion und unterstützt dabei auch behinderte Menschen im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) des Kölner Zentrums für selbstbestimmtes Leben (ZsL). Die Projektleiterin des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Inklusionsbotschafter*innen-Projektes, Susanne Göbel, sprach mit Rose Jokic darüber, was sie genau so alles macht und wo sie mit ihrem Blindenführhund Maki überall unterwegs ist.
Veröffentlicht am 05.06.2019 06:41 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt Logo von einfach teilhaben Foto:
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Mit überarbeitetem Design und größerer Nutzerfreundlichkeit wurde die Website www.einfach-teilhaben.de des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales neu gestartet und wartet mit modernem Auftritt und schnell abrufbaren Informationen auf. Darauf hat das Ministerium in einer Presseinformation hingewiesen.
WINSEN A. D. ALLER (KOBINET) „Stürzen 37 Euro mehr an Vergütung der Beschäftigten die Werkstätten für behinderte Menschen in die Krise?“ Diese Frage wirft die Virtuelle Denkwerkstatt angesichts der aktuellen Debatte um die Erhöhung des Ausbildungsgeldes in den Werkstätten auf. Ulrich Scheibner von der Denkwerkstatt hat den kobinet-nachrichten daher folgenden Bericht zur aktuellen Diskussion um den entsprechenden Gesetzesentwurf der Bundesregierung zugesandt, zu dem es am Montag eine Anhörung im Deutschen Bundestag gab.
STUTTGART (KOBINET) Wie Inklusion in Arbeit gelingt, das war der Leitsatz des ersten Fachtags Inklusion in Arbeit, der vor kurzem im Zentrum selbstbestimmt Leben Stuttgart (ZsL) stattfand. Rolf Behncke, früherer Geschäftsführer der Hamburger Arbeitsassistenz, hat über 2.000 Menschen mit Behinderung in reguläre Arbeit vermittelt und berichtete den Teilnehmer*innen des Fachtags von seinen Erfahrungen.
Veröffentlicht am 04.06.2019 14:42 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Hand eines von Alzheimer Betroffenen mit Adresse und Geld für die Heimfahrt Foto: DAlzG
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Mit der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) wollen die Bundesministerien für Gesundheit, Arbeit und Soziales sowie Familie gemeinsam dem Notstand in der Pflege begegnen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) begrüßt diese dringend notwendigen Anstrengungen, sie weist aber gleichzeitig darauf hin, dass die Kosten der geplanten Maßnahmen nicht von den Betroffenen und ihren Familien alleine getragen werden können.
UNBEKANNT (KOBINET) Wie einer Meldung des Informationsdienstes des Deutschen Bundestages zu entnehmen ist, befürchten Werkstätten für Menschen mit Behinderungen wirtschaftliche Nachteile durch die geplante Anhebung des Ausbildungsgeldes. Das wurde während einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am 3. Juni 2019 deutlich. Zur Diskussion stand ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes.
FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Was wäre, wenn nichtbehinderte Menschen die Erfahrungen im Alltag machen würden, mit denen behinderte Menschen ständig ringen müssen. Wie groß wäre der Aufschrei angesichts dieser Zustände? Die zweimalige Rad-Olympiasiegerin Kristina Vogel, die seit einem Unfall einen Rollstuhl nutzt, hätte sich früher wohl auch kaum vorstellen können, dass es für Rollstuhlnutzer*innen zuweilen gar nicht so einfach ist, zu reisen. Nun hat sie selbst ihre Erfahrungen mit der Deutschen Bahn gemacht und darauf öffentlich hingewiesen.
Veröffentlicht am 04.06.2019 09:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol: Mensch mit Blindenstock Foto: domain public
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HAMBURG (KOBINET)
HAMBURG (KOBINET) Während immer mehr Menschen mit Behinderungen studieren, ist Lehren mit Handicap noch eine Seltenheit. Darauf weist die ZEIT in einem aktuellen Bericht von David Gutensohn unter der Überschrift „Sie werben mit Inklusion, aber einen Blinden wollen sie nicht“ hin. Nach Zahlen des Deutschen Studentenwerks haben zwar 11 Prozent aller Studierenden eine Behinderung oder chronische Krankheit. Jürgen Dusel, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung, wünscht sich dem ZEIT-Bericht zufolge daher, dass mehr von ihnen später in Leitungspositionen von Hochschulen arbeiten.
Veröffentlicht am 04.06.2019 08:06 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Pride Parade in Berlin Foto: Vivien Cahn
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BERLIN (KOBINET) Die sechste „behindert und verrückt feiern“ Pride Parade in Berlin steigt am 22. Juni. Ab 15 Uhr werden Menschen mit Behinderungen und Menschen mit psychiatrischen Diagnosen sich selbstbewusst so zeigen, wie sie sind, und gegen Diskriminierung demonstrieren. „Seit zehn Jahren gibt es in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention. Sie fordert eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen. Mit ihr ist Inklusion ein Menschenrecht. Doch die Realität sieht anders aus“, zitiert kobinet heute die Veranstalter.
Veröffentlicht am 03.06.2019 17:45 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus Foto: Irina Tischer
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1280w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1536/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/W08FwXRAiOlQTg3CvhuHDMIy6UEKLmYqZrbdcon5Ve2z9pkax1NsPB7tGSJj.jpg“/>SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus Foto: Irina Tischer
1536w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1920/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/W08FwXRAiOlQTg3CvhuHDMIy6UEKLmYqZrbdcon5Ve2z9pkax1NsPB7tGSJj.jpg“/>SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus Foto: Irina Tischer
BERLIN (KOBINET) Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel übernehmen nach dem Rücktritt von Parteichefin Andrea Nahles die Führung der SPD. Das Trio der Ministerpräsidentinnen von Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern sowie des hessischen SPD-Chefs hat sich heute im Willy-Brandt-Haus als Übergangslösung vorgestellt.
BERLIN (KOBINET) Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke verweist darauf, dass die Bundesregierung die Ausbildungsvergütung anpassen will und bemängelt zugleich die bisher angestrebte Lösung.