Veröffentlicht am 11.07.2024 05:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
No body found to use for abstract… Foto: SWR
Mainz (kobinet) „Leichte Sprache braucht fast jeder zehnte Mensch“, so titelte die SWR Landesschau Rheinland-Pfalz einen Beitrag, der der Frage nachgeht, was Leichte Sprache ist. Gedreht wurde der fast 5 Minuten lange Film beim Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen. Dort gibt es nämlich auch ein Übersetzungsbüro für Leichte Sprache (EULE).
Dresden (kobinet) Der vom sächsischen Landesbeauftragten für Inklusion der Menschen mit Behinderungen im vergangenen Herbst an die Sächsische Staatsregierung übergebene Bericht über die Ergebnisse seiner Tätigkeit liegt nunmehr als Broschüre vor. Diese kann unter dem Link: Bericht des Landesbeauftragten – Sächsische Staatskanzlei – sachsen.de heruntergeladen oder beim Zentralen Broschürenversand des Freistaates Sachsen unter dem Link: www.publikationen.sachsen.de als Broschüre bestellt werden.
STUTTGART (kobinet) Den vorgelegten Bericht Bericht und die Empfehlungen der Enquetekommission „Krisenfeste Gesellschaft“ beurteilt der Paritätische Wohlfahrtverband Baden-Württemberg als richtige Stoßrichtung für diese Arbeit aber unzureichend in der Konsequenz der damit verbundenen Anforderungen.
Veröffentlicht am 10.07.2024 14:20 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Im angeregten Streigespräch Foto: Pixabay/Josethestoryteller
ERLANGEN (kobinet) Eine wichtige Vorrausetzung für Teilhabe sowie ein Grundbedürfnis des Menschen ist, sich mitteilen zu können und verstanden zu werden. Deshalb ist Unterstützte Kommunikation (UK) eine große Errungenschaft für Menschen, die sich nicht oder nur schwer lautsprachlich ausdrücken können. Denn: Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen.
Veröffentlicht am 10.07.2024 13:55 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Logo VdK Nordrhein-Westfalen Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (kobinet) Nach einer aktuellen Auswertung des Verbands der Ersatzkassen müssen Pflegebedürftige in Nordrhein-Westfalen im Ländervergleich mittlerweile den höchsten Eigenanteil aufbringen. Der Sozialverband VdK sieht darin eine erschreckende Entwicklung und fordert eine Pflegevollversicherung als einzigen Ausweg aus dieser Entwicklung und den damit verbundenen Problemen.
Brüssel (kobinet) Ein Vorschlag der Europäischen Kommission zum sogenannten grenzüberschreitenden Schutz schutzbedürftiger Erwachsener bereitet derzeit einer Reihe von Behindertenrechtler*innen in verschiedenen Ländern der Europäischen Union große Sorgen. „Wir sind besorgt, dass mit der Inkraftsetzung dieses Verordnungsentwurfs die UN-Behindertenrechtskonvention (UN BRK) verletzt würde“, heißt es u.a. in einer Stellungnahme von BODYS, dem Bochumer Zentrum für Disability Studies. Florian Sanden arbeitet als Referent beim European Network on Independent Living (ENIL) und beschäftigt sich dort intensiv mit dem Thema aus der Sicht behinderter Menschen. Er hat den kobinet-nachrichten folgenden Bericht zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.
Berlin (kobinet) Das inklusive Job-Speed-Dating-Format der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gibt es nicht erst seit dem derzeitigen bundesweiten Job-Speed-Dating-Projekt der Selbstvertretungsorganisation aus dem Jahr 2021, sondern schon seit 2017 in Berlin. Damals hatte die ISL ein Projekt namens „Birlikte“, das in Kooperation mit einem Verein für Migration und Behinderung realisiert wurde. Ziel war es dabei, einem inklusiven Arbeitsmarkt im Sinne des Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention näher zu kommen. Ab 2021 startete das bundesweites Projekt „Job-Speed-Dating – gestärkt und inklusiv ins Arbeitsleben“. „Wir wollten unser Peer-Know-How, unsere Methoden und selbstentwickelten Materialien an andere interessierte ‚Zentren für Selbstbestimmtes Leben‘ weitergeben.“ Dies berichtet Maria-Victoria Trümper im Interview mit der Online-Zeitschrift forum arbeit 02/24.
Veröffentlicht am 10.07.2024 05:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Holger Kiesel Foto: Der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung
Regensburg (kobinet) Bei ihrem Jahrestreffen vom 4.-6. Juli 2024 in Regensburg tauschten sich die kommunalen Behindertenbeauftragten aus ganz Bayern mit Holger Kiesel, dem Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, aus. Dieses Mal stand unter anderem das Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz im Vordergrund. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung war die Überarbeitung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) auf Bundesebene ein fester Bestandteil der Vereinbarungen. Inzwischen ist die Zeit recht knapp und es ist zu befürchten, dass die Bundesregierung die Überarbeitung nicht mehr in dieser Legislaturperiode angehen wird. Das verzögere leider auch die Überarbeitung des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes (BayBGG), die dringend erforderlich wäre.
Veröffentlicht am 10.07.2024 05:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Verena Bentele Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet) Die Verkehrsminister der Länder haben eine Preiserhöhung des Deutschlandtickets ab Oktober angekündigt. Der neue Preis steht noch nicht fest. VdK-Präsidentin Verena Bentele fordert in diesem Zusammenhang: „Das 49-Euro-Ticket ist für viele ein guter Anreiz, das Auto im Alltag häufiger stehenzulassen. Mit einer Preiserhöhung besteht die Gefahr, dass dieser Trend rückläufig wird. Dabei sollte es angesichts des Klimawandels genau umgekehrt sein: Bund und Länder müssen dafür sorgen, dass mehr Menschen Bahn fahren. Jeder sollte seinen Teil zur Transformation hin zu mehr Klimaschutz beitragen können. Menschen mit wenig Einkommen müssen die Möglichkeit bekommen, den ÖPNV zu nutzen. Der VdK fordert daher einen bundesweit einheitlich gültigen Sozialtarif für das Deutschlandticket.“
Veröffentlicht am 09.07.2024 08:13 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Plakat zur Ausstellung Inklusion im Blick Foto: Sozialdenker e.V.
Berlin (kobinet) Am 19. Juli 2024 um 16:00 Uhr wird die Wanderausstellung Inklusion im Blick vom Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, in seinem Amtssitz im Kleisthaus in Berlin eröffnet. Dort kann die Ausstellung vom 19. Juli bis zum 6. September im Kleisthaus, Mauerstraße 53 in 10117 Berlin besichtigt werden. Darauf hat der Verein Sozialdenker hingewiesen.
Veröffentlicht am 09.07.2024 07:37 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Auf dem Gehweg liegender E-Roller Foto: BIZEPS
Frankfurt am Main (kobinet) Die 12. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main entschied am 3. Juli 2024, dass E-Roller-Anbieter die Kosten tragen müssen, wenn E-Roller von Leitstreifen entfernt werden müssen. Auf diese Entscheidung hat Jan Dürrschnabel die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 09.07.2024 07:27 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Sharepic für die Übergangsfeier für Andi Vega am 12. Juli 2024 in München Foto: privat
München (kobinet) Für die Abschieds-und Übergangs-Feier für Andreas Vega, der am 18. Juni 2024 gestorben ist, gibt es eine kleine Planänderung. „Da sich sehr viele Leute angemeldet haben, mussten wir kurzfristig einen anderen Rahmen finden, da die ursprünglich vorgesehene Location nicht genügend Raum bot. Der Termin bleibt bestehen, aber wir treffen uns nun am 12. Juli ab 15:00 Uhr am Orleansplatz 3, im dortigen Kaufhaus im vierten Stock in den Räumen der LAGS.“ Dies teilte Inge Plangger den kobinet-nachrichten mit.
Veröffentlicht am 08.07.2024 18:09 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Referentin Jana Schäfer-Bund Foto: Andrea Djifroudi/kreuznacherdiakonie
BAD KREUZNACH (kobinet) Seit fast 25 Jahren das Kompetenzzentrum für Menschen mit Autismus gegen die viele Vorurteile in den Köpfen der Menschen an. Jana Schäfer-Bunde ist hier Teamleiterin hat vor kurzem im Rahmen des Bad Kreuznacher Gesundheitsforums die Arbeit der Autismus Ambulanz vorgestellt. An einem der heißesten Juni-Tagen lockte sie 32 Besucher zu einem Vortrag der Volkshochschule, den sie als Expertin der Stiftung kreuznacher diakonie präsentierte.
Veröffentlicht am 08.07.2024 17:37 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
In Sachen Recht nachgefragt Foto: H. Smikac
ESSEN (kobinet) Wenn ein Sozialhilfeempfänger, der eine Schwerbehinderung hat, aus gesundheitlichen und sprachlichen Gründen keine günstigere und angemessene Wohnung finden, darf die Sozialhilfebehörde die zu übernehmenden Unterkunftskosten nicht einfach kürzen. Der Sozialhilfeträger ist dann verpflichtet, bei der Wohnungssuche zu unterstützen
Veröffentlicht am 08.07.2024 08:28 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Alexander Ahrens mit Schild „Versprechen muss man halten“ vor dem Bundesjustizministerium Foto: ISL
Berlin (kobinet) „Versprechen muss man halten! Wo bleibt der Gesetzentwurf zum BGG? Privatwirtschaft zur #Barrierefreiheit verpflichten!“. Mit diesem Schild, das der Rollstuhlnutzer Alexander Ahrens trägt, zogen Aktive der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am 5. Juli 2024 vor das Bundesjustizministerium in Berlin. Die Aktion zeigt erneut die wachsende Ungeduld behinderter Menschen und ihrer Verbände auf, dass die im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP verankerten Maßnahmen zur Behindertenpolitik endlich konsequent angepackt werden müssen. Bisher liegt immer noch kein Referentenentwurf für Verbesserungen zur Barrierefreiheit durch die versprochene Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) vor.
Veröffentlicht am 08.07.2024 08:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
No body found to use for abstract… Foto: Liga Selbstvertretung
Berlin (kobinet) Maximilian Krah von der AfD hat in den Sozialen Medien die ARD-Tagesschau in Einfacher Sprache als „Nachrichten für Idioten“ bezeichnet und damit die Zielgruppe des Angebots in unerträglicher Weise verunglimpft. Dies hat ein breites Bündnis von Verbänden auf Initiative der Bundesvereinigung Lebenshilfe und des Paritätischen Gesamtverbandes scharf kritisiert. Ergänzend hierzu hat sich Prof. Dr. Sigrid Arnade von der LIGA Selbstvertretung mit einer Botschaft in Einfacher Sprache an Maximilian Krah zu Wort gemeldet.
Veröffentlicht am 08.07.2024 07:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Bild zur Pride Parade am 13. Juli 2024 in Berlin Foto: Pride Parade Berlin
Berlin (kobinet) „Wir sind behinderte und verrückte Menschen. Wir machen am 13. Juli unsere Pride Parade. Dieses Jahr ist unser Motto: ‚behindert + verrückt + solidarisch feiern‘. Wir gehen und humpeln und rollen für unsere Rechte auf die Straße. Bei der Parade sind auch Unterstützer*innen dabei. Los geht es um 15 Uhr an der Hasenheide/Jahnstraße. Von dort wird dann zum Kottbusser Tor getanzt. Wir sagen: Deutschland muss mehr für die Menschen•echte von behinderten Menschen und von verrückten Menschen machen!“ So heißt es in der Ankündigung der disjährigen Pride Parade, die am 13. Juli 2024 in Berlin statfindet.
Veröffentlicht am 08.07.2024 07:32 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Geldscheine Foto: Gerhard Bartz
Berlin (kobinet) Der Paritätische Gesamtverband zeigt sich angesichts der am 5. Juli 2024 verkündeten Einigung zum Bundeshaushalt 2025 zutiefst besorgt: “Die Einigung markiert den kleinsten Nenner, aber keinen großen Wurf. Dringende notwendige soziale Investitionen und zugesagte Verbesserungen für breite Bevölkerungsgruppen drohen auf der Strecke zu bleiben”, erklärte Joachim Rock, Leiter der Abteilung Sozial- und Europapolitik und designierter Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands.
Berlin (kobinet) „Deutschlands Gesundheitssystem belegt aktuell meist (noch) einen der vorderen Ranking-Plätze. Leider profitieren nicht alle gleichermaßen von diesem System. Der Paritätische möchte mit seinem Eckpunktepapier ‚Für alle, jetzt! – Gesundheit ist Menschenrecht‘ dazu beitragen, allen Menschen gleichermaßen den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu ermöglichen und den Weg für ein inklusives Gesundheitswesen zu ebnen“, so heißt es vonseiten des Paritätischen, der ein entsprechendes Eckpunktepapier veröffentlicht hat.
Veröffentlicht am 07.07.2024 05:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo der Fachstelle EUTB Foto: Fachstelle EUTB
Berlin (kobinet) „Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG) am 10. Juni 2021 gingen zahlreiche Neuregelungen des SGB VIII einher. Das KJSG beinhaltetet Maßnahmen für einen besseren Kinder- und Jugendschutz, welche Kinder und Jugendliche, die in Pflegefamilien oder in Einrichtungen der Erziehungshilfe aufwachsen, stärken sollen. In Notsituationen können sich Familien, Kinder und Jugendliche nun an eine Erziehungsberatungsstelle in ihrer Umgebung wenden, um unbürokratisch Hilfe zu bekommen. Daneben werden junge Menschen und ihre Familien bei der Wahrnehmung ihrer Rechte gestärkt. Sie können sich an bundesweit eingerichtete unabhängige Ombudsstellen wenden.“ Darauf und auf vieles mehr macht die Fachstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) in ihrem aktuellen Newsletter aufmerksam.
Veröffentlicht am 06.07.2024 05:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Protestplakat für Bahnhof Leverkusen-Mitte Foto: Andreas Hollstein
Leverkusen (kobinet) Behinderte Menschen wehren sich zunehmend gegen Barrieren und fordern die entsprechenden Reformen ein – so auch in Leverkusen. „Wir dürfen Sie/Dich herzlich am 8. Juli.2024 um 17:00 Uhr zum Protest für Barrierefreiheit am Bahnhof Leverkusen-Mitte und danach um 18:30 Uhr zur Info-Veranstaltung mit der DB InfraGO AG im EINFACH DA, Breidenbachstraße 13-15, 51373 Leverkusen einladen“, schreibt Andreas Hollstein von der Inklusionsgruppe Leverkusen.
Veröffentlicht am 06.07.2024 05:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Daumen unten Foto: Irina Tischer
Bonn / Berlin (kobinet) Die Ergebnisse des „Atlas digitale Barrierefreiheit“ im Internet sind unter atlasdigitalebarrierefreiheit.de kostenlos einsehbar. Rund 11.000 kommunale Internetseiten in Deutschland wurden erstmals von Menschen mit Behinderungen getestet. Das Ergebnis der Untersuchung ist für das Inclusion tech lab ernüchternd: Nur rund drei Prozent der kommunalen Internetseiten wurden demnach von den Testern als barrierefrei wahrgenommen. Die Vollerhebung zeige zudem überraschende Unterschiede zwischen den Bundesländern. So landet das reiche Bayern nur knapp vor Thüringen und Sachsen-Anhalt auf dem drittletzten Platz.
Veröffentlicht am 05.07.2024 18:38 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Netzwerk zum Gewaltschutz in Nordrhein-Westfalen Foto: NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW
MÜNSTER (kobinet) Das NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung Nordrhein-Westfalen hat in einer weiteren Online-Veranstaltung über Barrieren im Gewaltschutz sowie Möglichkeiten, diese abzubauen oder durch Vernetzung auszugleichen, beraten. Im Vorfeld hatten alle Teilnehmenden einen speziell erarbeiteten Fragebogen zur Prüfung der Barrieren innerhalb ihrer eigenen Anlaufstelle erhalte.
Veröffentlicht am 05.07.2024 17:14 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Mit Gebärdensprache beim inklusiven Festival „Let’s Ally Ideal Teilhabe“ Foto: Ilja Mess
KKONSTANZ (kobinet) Die Spiegelhalle des Theater Konstanz war Ende des Monats Juni zum Festivalgelände für „Let’s Ally Ideal Teilhabe“ geworden. Bereits in vergangenen Spielzeiten hatte das Team die aktive Verbündetenschaft beispielsweise mit der LGBTQI+ Gemeinschaft gefeiert und die Perspektiven weiterentwickelt. In dieser Spielzeit war es das Ziel, gemeinsam mit Künstlern, Referenten und einem neugierigen Publikum mit und ohne Behinderung einen utopischen Raum aus Hoffnung und Potenzialen zu schaffen.
SAINT NAZAIRE (kobinet) Die deutsche Sprache ist auch in dem Sinne eine Bildsprache, dass auch sie von bildlichen Vergleichen lebt, Vergleichen, welche man auch Metaphern nennt. Wir verwenden diese bildlichen Vergleiche ganz allgemein in unserer Alltagssprache. Wie ist das jedoch mit diesen Metaphern in der Leichten Sprache ? Dann wenn die Sprache eben so ganz einfach wie möglich sein soll. ? Andrea Halbritter, eine in Frankreich lebende Expertin für Leichte Sprache, hat sich in ihrem aktuellen Newsletter mit diesem Thema beschäftigt und eine Antwort darauf gegeben.
Veröffentlicht am 05.07.2024 07:28 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
No body found to use for abstract… Foto: public domain
Wien (kobinet) Während die Behindertenbewegung in Deutschland immer noch auf den großen WUMS in Sachen Umsetzung der im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP vereinbarten behindertenpoilitischen Maßnahmen wartet, ist in Österreich nun ein Durchbruch gelungen. „Wichtiges Paket für die Behindertenbewegung im Parlament einstimmig beschlossen“, so titelt der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS, den Durchbruch für wichtige behindertenpolitische Reformen in Österreich. Weiter heißt es auf BIZEPS: „50 Millionen für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zur Verfügung gestellt / Regionalstellen für die Behindertenanwältin ermöglicht / gesetzliche Absicherung des Österreichischen Behindertenrats als Dachverband geschaffen / mehr Geld für den Monitoringausschuss beschlossen.“
Veröffentlicht am 05.07.2024 07:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
No body found to use for abstract… Foto: ADS
Berlin (kobinet) Die Beratungsanfragen an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) haben ein Rekordhoch erreicht: Rund 10.800 Menschen haben sich 2023 an das Beratungsteam der unabhängigen Antidiskriminierungsstelle des Bundes gewendet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 22 Prozent. Die meisten Anfragen (rund 3.400) erreichten die Antidiskriminierungsstelle zu rassistischer Diskriminierung. Diese Fälle machen etwa 41 Prozent und damit zwei Fünftel aller Anfragen aus. An nächster Stelle folgt mit knapp über 2.000 Anfragen das Diskriminierungsmerkmal „Behinderungen und chronische Krankheiten“ (25 Prozent).
Saarbrücken (kobinet) „Wie geht guter Journalismus in einfacher Sprache?“, so lautet der Titel eines Podcast in der Reihe Cross und Quer, der in SR 2 ausgestrahlt wurde. „Die Tagesschau bietet sie seit kurzem an, Deutschlandfunk, MDR oder SR schon seit längerem: Nachrichten in einfacher Sprache. Die Begründung der ARD: 17 Millionen Erwachsene in Deutschland hätten Probleme damit, komplexe Texte zu verstehen, aber auch sie sollten sich über aktuelle Themen informieren können. Wie sinnvoll ist das? Was sollten Redaktionen bei der Erstellung der Nachrichten beachten? Und warum nur hat die Tagesschau einen massiven Shitstorm für ihr neues Angebot kassiert? Das besprechen Katrin Aue und Sabine Wachs mit Prof. Friederike Herrmann, sie leitet das Forschungsprojekt Leichte und Einfache Sprache im Journalismus an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt“, heißt es in der Ankündigung des Podcast.
Veröffentlicht am 05.07.2024 06:36 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Catrin Wahlen Foto: Catrin Wahlen
Berlin (kobinet) Um die Versorgung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen im Land Berlin und den Berliner Bezirken geht es in einer Anfrage der Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses Catrin Wahlen und Catherina Pieroth-Manelli von den Grünen. Nun liegt die Antwort des Senats vor, die bei den Grünen-Politikerinnen auf scharfe Kritik gestoßen ist.
Veröffentlicht am 05.07.2024 06:28 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge Foto: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge
Berlin (kobinet) Der Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge hat Empfehlungen zu Assistenzleistungen nach dem SGB IX veröffentlicht. „Die Assistenzleistungen wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2020 im SGB IX neu strukturiert, teilweise konkretisiert und als eigener Leistungstatbestand im gesetzlichen Leistungskatalog der Sozialen Teilhabe eingeführt. Assistenzleistungen stellen ein zentrales und entscheidendes Element für die personenzentrierte Ausgestaltung der Eingliederungshilfe und im Hinblick auf eine unabhängige und selbstbestimmte Lebensführung von Menschen mit Behinderungen dar. Dies spiegelt sich auch in einem neuen Verständnis des Begriffs der ‚Assistenz‘ im Kontext des BTHG wider, das sich insbesondere auf die Beziehungsgestaltung zum Leistungsberechtigten auswirkt“, heißt es u.a. in der Stellungnahme.
Rostock (kobinet) Am 7. Juli 2024 startet in Rostock das Festival DIALOGE 2024. Das inklusive Zirkusprojekt für Kinder und Jugendliche wird bereits zum 8. Mal durchgeführt. Schirmherrin des Projekts ist die Kulturministerin von Mecklenburg-Vorpommern Bettina Martin. Das Kulturministerium fördert die Veranstaltung mit 25.000 Euro Kulturfördermitteln.
Berlin (kobinet) „Aus den Reihen der AfD wird erneut gegen Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gehetzt. Wenn Maximilian Krah in den Sozialen Medien die ARD-Tagesschau in Einfacher Sprache als ‚Nachrichten für Idioten‘ angreift, verunglimpft er die Zielgruppe des Angebots in unerträglicher Weise. Von Angeboten in Leichter und Einfacher Sprache profitieren viele: zum Beispiel Personen, die (noch) nicht ausreichend die deutsche Sprache verstehen, ältere Menschen und Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geistiger Beeinträchtigung. Es ist ein großer Gewinn, wenn Journalismus Inhalte für breite Zielgruppen aufbereitet. Diese Angebote sind wichtiger Bestandteil einer inklusiven, vielfältigen Gesellschaft“, heißt es in einer Erklärung einer Vielzahl von Verbänden, die auf Initiative der Bundesvereinigung Lebenshilfe und des Paritätischen Gesamtverbandes zustande gekommen ist.
Mainz (kobinet) Im Landesbeirat für seelische Gesundheit in Mainz wurde eine Resolution „Empfehlungen des Landesbeirates für psychische Gesundheit zur verstärkten Verbreitung der Genesungsbegleitung in Rheinland-Pfalz“ verabschiedet. Das Landesnetzwerk Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener RLP betrachtet dies als einen bedeutenden Meilenstein für die Genesungsbegleitung in Rheinland-Pfalz. Die Empfehlungen betonen die wichtige und ergänzende Rolle dieser Experten durch Erfahrung in der Gesundheitsversorgung. Sie unterstützen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in unterschiedlichen Lebensbereichen und tragen damit wesentlich zur Verbesserung ihrer Lebensqualität bei.
Veröffentlicht am 04.07.2024 05:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo des Projektes geh denken inklusiv Foto: ISL
Berlin (kobinet) Unter dem Motto „(Un-)Wertes Leben on Tour“ besuchten Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen am 2. Juli 2024 die Gedenkstätte Pirna Sonnenstein und am 3. JUli 2024 die Gedenkstätte Großschweidnitz und erinnerten an die Morde und Verbrechen der Nationalsozialisten an behinderten Menschen. Die von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit Unterstützung des Förderkreises Gedenkort T4 und des Verein aktiv und selbstbestimmt (akse) im Rahmen des Projekt „geh-denken-inklusiv“ organisierte Veranstaltung fand damit ihre Fortsetzung. Dabei war sowohl eine Teilnahme vor Ort als auch eine Online-Mitwirkung möglich, wie Thomas Künneke von der Projektkoordination der ISL den kobinet-Nachrichten mitteilte.
Veröffentlicht am 04.07.2024 05:06 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte Foto: Logo Institut für Menschenrechte, CC BY-SA 4.0 (https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61713390)
Berlin (kobinet) „Jeder Mensch möchte in Würde leben. So unterschiedlich wir auch sind: Wir alle wollen in Sicherheit leben, unsere Fähigkeiten entfalten und unsere Meinung frei äußern können. Wir wollen gehört werden – als Kind ebenso wie als älterer Mensch. Um diese Grundbedürfnisse geht es, wenn wir von Menschenrechten sprechen. Für viele Menschen bleiben diese Wünsche unerfüllt – auch in Deutschland. Weil sie vermeintlich zu alt oder zu jung sind, weil sie arm sind, weil sie wegen ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe oder ihrer Religion diskriminiert werden, körperlich oder seelisch beeinträchtigt sind oder ihre Meinung politisch unerwünscht ist. Doch Menschenrechte gelten für alle Menschen, weil sie Menschen sind, jederzeit und überall.“ Darauf weist das Deutsche Institut für Menschenrechte anlässlich der Vorstellung seines Jahresberichtes 2023 hin.
Veröffentlicht am 04.07.2024 05:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Dörte Schall Foto: NRWSPD/Jens van Zoest
Mainz (kobinet) Dörte Schall soll neue Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung von Rheinland-Pfalz werden. Das gab der designierte Ministerpräsident Alexander Schweitzer, der die Nachfolge von Malu Dreyer antreten wird, am 3. Juli 2024 in Mainz bekannt. Neuer Staatssekretär soll Dr. Denis Alt werden, der derzeit Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit ist.
Veröffentlicht am 04.07.2024 04:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Cover des Buchs Hinfallen, Aufstehen Weitergehen Foto: PARANUS
Landau (kobinet) Franz-Josef Wagner, Begründer des rheinland-pfälzischen Landesverbandes der Psychiatrie-Erfahrenen (1994) und des Bundes- und Landesnetzwerk Selbsthilfe Seelische Gesundheit (2017), liest am Dienstag, den 9. Juli 2024 in der Buchhandlung Bücherknecht, Theaterstr. 11, in Landau aus seiner Autobiografie „Hinfallen – Aufstehen – Weitergehen: Recovery durch Selbsthilfe“. Eingeladen sind alle Interessierte.
HANNOVER (kobinet( Vielen Befragten macht das Thema Pflege Angst, das zeigt eine Umfrage des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen . Egal, ob es um die Kosten, die finanzielle Vorsorge oder das Engagement der Politik geht – insgesamt sorgen sich die Menschen. Der SoVD sieht mit den Ergebnissen seine Einschätzungen bestätigt und fordert ein schnelles Handeln der Landes- und Bundesregierung.
Veröffentlicht am 03.07.2024 11:13 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Logo VdK Nordrhein-Westfalen Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
NEUSS (kobinet) „Die Politik verursacht schon seit längerer Zeit extreme Unsicherheit in der Bevölkerung und zerstört somit das Vertrauen, vor allem bei den Menschen, die nicht auf der Sonnenseite stehen. Wir müssen jetzt zukunftsfest nach innen und außen handeln, um unsere Demokratie zu erhalten bzw. zu schützen“, hatte der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge auf dem Großen Landesverbandstags in der Neusser Stadthalle betont. Rund 150 Delegierte des Sozialverbands VdK NRW aus ganz Nordrhein-Westfalen darüber debattiert und ihre Forderungen in einem 5-Punkte-Plan festgelegt.
Veröffentlicht am 03.07.2024 11:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Bei der Verleihung des „Studentischen Forschungspreis“ Foto: Der Paritätische Baden-Württemberg
STUTTGART (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg hat erstmalig einen studentischen Forschungspreis #PariEngage vergeben. Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung mit Staatssekretär Arne Braun wurden gestern Abend in Stuttgart zwei Studierende mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie „Herausragende wissenschaftliche Forschungsleistungen“ ging an Ricarda Packmohr von der SRH Fernhochschule für ihre Bachelorarbeit im Studiengang Soziale Arbeit zum Thema „Schutzkonzeptentwicklung für die Jugendhilfe“. Der Preis in der Kategorie „Ausgeprägte Wirksamkeit bei der Aktivierung von Menschen in besonderen Lebenslagen“ ging an Tugce Karaaslan von der Hochschule Esslingen für ihre Bachelorarbeit im Studiengang Informatik zum Thema „Einsatz von Virtual Reality (VR)-Brillen zur Förderung des psychischen Wohlbefindens älterer Menschen“.