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BERLIN (kobinet) Der "Komiker" Luke Mockridge meinte sich zu den Sportlern bei den paralympischen Spielen äußern zu müssen. Das was er dort "als Witz" der Öffentlichkeit zur Kenntnis gibt, hat einen Sturm des Protestes ausgelöst.
In dem Podcast „Die Deutschen“ hatte der Comedian gesagt: „Es gibt Menschen ohne Beine und Arme, die wirft man in ein Becken – und wer als Letzter ertrinkt, der hat halt gewonnen.“ Zuvor hatte Mockridge seine Gedanken über die Entstehung der Paralympics preisgegeben. „Abgefahren: Der Erste, der ein anderes Land angerufen hat und gesagt hat: ‚Ey, Du kennst doch die Olympischen Spiele. Ich habe eine ähnliche Idee. Ihr habt doch auch Behinderte in Eurem Land. Sollen wir mal schauen, wer Schnellere hat?'“, sagte er.
Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) verurteilt auf das Schärfste die Äußerungen des Komikers Luke Mockridge zu den Sportlern bei den paralympischen Spielen. Diese außergewöhnliche Diskriminierung von Menschen mit Behinderung zeigt nach Verständnis dieses Verbandes die tatsächliche negative Einstellung des Komikers zu den wichtigen Menschenrechten und zu dem Gedanken der Inklusion der UN, besonders in Deutschland. Als richtig empfindet der ABiD, dass der Sender SAT1 positiv reagiert und die angesetzten Shows des Komikers abgesetzt haben.
kobinet-Leser Frank Schurgast hat die kobinet-Redaktion darüber informiert, dass er Strafanzeige gegen „Luke“ Mockridge und die Macher des Podcast „Nizar & Shayan – Die Deutschen“ aufgrund der Tatbestände der verhetzenden Beleidigung sowie der Hassrede und deren Verbreitung erstattet.




