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Digitale Ausgrenzung durch Armut

Laptop aus dem sich digitale Bilder und Blätter herausbewegen
Digitale Portale spielen auch in der Lehre eine wichtige Rolle
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

BERLIN (kobinet) Das Risiko, digital abgehängt zu werden, ist nach einer aktuellen Untersuchung der Paritätischen Forschungsstelle für arme Menschen besonders groß. Der Paritätische Gesamtverband warnt in diesem Zusammenhang vor einer wachsenden digitalen Kluft und fordert umfassende Maßnahmen zur Sicherung digitaler Teilhabe für alle.

Sozialverband fordert niedrigere Hürden für Entlastungsbetrag

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

HANNOVER (kobinet) Von den monatlichen Entlastungsbeträgen können niedrigschwellige Unterstützungsangebote wie Einkaufshilfen oder Alltagsbegleiter bezahlt werden. Nach Erfahrung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) in Niedersachsen besteht dabei das Problem darin, dass es in diesem Bundesland zu wenige Angebote gibt und die Voraussetzungen für die Nachbarschaftshelfer sehr hoch sind. Während der Corona-Pandemie wurden diese Vorgaben bis Ende April 2023 gelockert. Der SoVD in Niedersachsen appelliert jetzt an die Landesregierung, die Regelung bis mindestens Ende des Jahres zu verlängern.

Entscheidung über inklusiven Arbeitsmarkt steht an

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Berlin (kobinet) Es ist die erste größere behindertenpolitische Initiative der Regierungskoalition von SPD, Grünen und FDP in dieser Legislaturperiode, die am Donnerstag, den 20. April voraussichtlich von 16:00 bis 16:45 Uhr im Plenum des Deutschen Bundestages auf der Tagesordnung steht. Die Rede ist vom Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts, das dann zur Debatte und zur Verabschiedung im Bundestag ansteht. Zuvor wird sich noch der zuständige Bundestagsausschuss am 19. April mit möglichen Änderungsanträgen zum Gesetzentwurf der Bundesregierung beschäftigen. Diese Woche fallen also die entscheidenden Würfel, ob der Zugang behinderter Menschen zum allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert wird, auch wenn der Gesetzentwurf nur wenige dringend zu regelnde Bereiche beinhaltet, wie sich viele Verbandsvertreter*innen einig sind.

Dokumentarfilm Inklusion bühnenreif wird in Leer gezeigt

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Leer (kobinet) Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB®) in Leer feiert in diesem Jahr ihr fünf-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass und dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen sind alle Interessierten zu einer ganz besonderen Filmvorführung eingeladen. Am 27.04.2023 wird um 17 Uhr im MARIKO in Leer der Dokumentarfilm „Inklusion bühnenreif“ gezeigt. Darin wird ein Theaterprojekt vorgestellt, in dem Menschen mit und ohne Be-hinderung zu monatlichen Begegnungsworkshops in einem Theaterraum zusammenkommen und so Inklusion ganz praktisch leben. Für diese Veranstaltung stellt der Landkreis Leer die Räumlichkei-ten zur Verfügung, die EUTB und der Inklusionsbeauftragte organisieren die Filmvorführung.

Vorbereitungen zum Protesttag laufen auf Hochtouren

Plakat zum Protesttag 2023 der Aktion Mensch
Plakat zum Protesttag 2023 der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Vom 22. April bis 7. Mai finden die diesjährigen Aktionen zum Protesttag in vielen Städten und Gemeinden Deutschlands statt. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. So findet dieses Jahr in Berlin am 5. Mai eine Demonstration ab 14:00 Uhr vom Brandenburger Tor zum Roten Rathaus statt, wo ab ca. 14:45 Uhr die Kundgebung beginnt. Aber auch in anderen Städten gehen behinderte Menschen auf die Straße bzw. führen Veranstaltungen durch. „Zukunft barrierefrei gestaltet“, lautet das Motto des diesjährigen Protesttags, das die Aktion Mensch gewählt hat, die die Aktionen u.a. auch unterstützt durch ihren Social Media Auftritt unterstützt.

Zeitschrift Behinderung und internationale Entwicklung zu Organisationen behinderter Menschen

Cover der Zeitschrift Behinderung und internationale Entwicklung
Cover der Zeitschrift Behinderung und internationale Entwicklung
Foto: bezev

Essen (kobinet) Für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Behinderung und internationale Entwicklung wurde das Schwerpunktthema „Organisationen von Menschen mit Behinderungen“ gewählt. Darauf hat das Institut für inklusive Entwicklung des Vereins Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev) hingewiesen. Wie die Selbstvertretung behinderter Menschen gefördert und wie behinderte Menschen an politischen Entscheidungsprozessen beteiligt werden, wird auch in der Entwicklungszusammenarbeit immer wichtiger, denn die UN-Behindertenrechtskonvention macht hier klare Vorgaben. Nicht zuletzt beim Global Disability Summit, der voraussichtlich Anfang April 2025 in Berlin stattfinden wird, dürfte das Thema auf der Tagesordnung stehen.

Junge Menschen mit Behinderung vernetzen sich – sie haben Forderungen an Politik und Gesellschaft

Bild vom Selbstvertretungswochenende behinderter Kinder und Jugendlicher
Bild vom Selbstvertretungswochenende behinderter Kinder und Jugendlicher
Foto: bbe

Uder (kobinet) „Erstmals haben sich junge Menschen mit Behinderungen getroffen, um sich selbst zu vertreten. Das Treffen war bundesweit. Es fand vom 14.-16. April 2023 in der Bildungsstätte Eichsfeld in Thüringen statt. Menschen im Alter zwischen 12 und 25 Jahren haben teilgenommen. Sie hatten die unterschiedlichsten Behinderungen. 12 junge Menschen waren vor Ort. 2 weitere waren digital dabei. Zusammen redeten sie über ihre eigenen Vorstellungen von Inklusion.“ Darauf weist der Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe) mittels einer Presseinformation hin.

Fotowettbewerb zum Alltag der Betreuung

Fotoeiner entax-Kamera
Fotoapparat
Foto: Pixabay/Alexas_Fotos

BERLIN (kobinet) Coronapandemie, Energiekrise, Fachkräftemangel und vieles mehr wirken sich belastend auf Betreuung, Pflege und Rehabilitation von Menschen mit Behinderung aus. Die Fürst Donnersmarck-Stiftung und der evangelische Fachverband für Teilhabe (BeB) möchten nun im Rahmen eines gemeinsamen Fotowettbewerbes erfahren wie es sich unter dem Eindruck dauerhafter Krisenereignisse lebt und arbeitet und wie der Alltag aus der Sicht von Betroffenen und Mitarbeitenden in der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie aussieht.

Weiterhin Event-Inklusionsmanager gesucht

Schrifftzug Event-Inklusionsmanger*in im Sport
Inklusion im Sport organisieren
Foto: Deutscher Olympischer Sportbund

FRANKFURT am MAIN (kobinet) Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat jetzt im Rahmen des Projekts „Event-Inklusionsmanager*in im Sport“ (EVI) erneut Stellenangebote online gestellt. Menschen mit Schwerbehinderung können als Event-Inklusionsmanagerinnen und Manager inklusive und barrierefreie Veranstaltungen im Sport organisieren und sich auf die neugeschaffenen Stellen in Sportdeutschland bewerben. Eine nachhaltige Sicherung der Stellen wird angestrebt.

2021 floßen über fünf Milliarden Euro in Werkstätten für behinderte Menschen

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Münster (kobinet) Die Gesamtausgaben der Eingliederungshilfe für Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen betrugen 2021 insgesamt 5,05 Milliarden Euro. Das ist ein Zuwachs um 123,9 Millionen Euro oder 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittlichen Kosten lagen bei 18.287 Euro pro gefördertem behinderten Menschen, was ein Anstieg um 512 Euro bzw. 2,9 Prozent gegenüber 2020 bedeutet. Darauf wird im Kennzahlenvergleichs zu den Ausgaben zur Eingliederungshilfe im Jahr 2021 hingewiesen, den die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe (BAGüS) vor kurzem veröffentlicht hat. Angesichts dieser massiven Ausgaben für die Aussonderung behinderter Menschen weist die LIGA Selbstvertretung auf die Empfehlung des Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen hin, das deutsche Werkstättensystem zugunsten eines inklusiven Arbeitsmarkt umzugestalten.

Kritik an Blockade leistungsgerechter Entlohnung Persönlicher Assistenz in Berlin

Symbol Ausrufezeichen

Berlin (kobinet) „Seit fast einem halben Jahr setzt sich die Berliner Senatsverwaltung für Soziales und das ihr nach­ge­ordnete Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) über den politischen Willen hinweg, Persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderung im so genannten Arbeitgeber:innen-Modell gemäß der abgeschlossenen Tarifvereinbarung zu entlohnen. Entsprechende fachliche Weisungen der Leitungs­ebene werden ignoriert.“ So kritisiert das Bündnis für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen das Handeln der Berliner Verwaltung und kündigt für den 20. April eine Protestaktion im Dienst­gebäude des LAGeSo in Berlin an.

Selbsthilfegruppe Herz ohne Stress in Friedrichshafen

Thomas Schalski
Thomas Schalski
Foto: privat

Friedrichshafen (kobinet) Manchmal ist nach einer Herzerkrankung das Vertrauen in den Körper erschüttert, man ist unsicher, belastet, besorgt. Obwohl die körperlichen Beschwerden besser werden, ist die Lebensqualität geringer – die Krankheit hinterlässt seelische Spuren. Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZsL) in der Bodenseeregion will Herzpatient*innen kompetent unterstützen und den psychischen Aspekten einen angemessenen Raum geben. Daher befindet sich die Selbsthilfegruppe „Herz ohne Stress“ in Friedrichhafen derzeit in der Gründung, wie Thomas Schalski vom ZsL Bodenseeregion mitteilte.

Im Vorfeld des Protesttages weist Aktion Mensch auf Barrieren hin

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Vom 22. April bis 7. Mai finden dieses Jahr wieder eine Vielzahl von Aktionen im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen statt. Im Vorfeld dieser von der Aktion Mensch unterstützten Aktionen weist diese in ihrem Newsletter auf die vielfältigen Barrieren hin. „Mit Freund*innen ein Café besuchen, Aufzug fahren oder einen Termin beim Amt machen. Für viele von uns ist das kein Problem. Für Menschen mit Behinderung lauern hier aber immer wieder Barrieren und Hindernisse. Unser Video zeigt, wo im Alltag noch Orte für Alle fehlen“, heißt es im Newsletter der Aktion Mensch.

Momentaufnahme 301

Eine Kazte schaut aus dem Fenster
Eine Kazte hinter dem Fensterglas
Foto: Irina Tsicher

Belrin (kobinet) Auch wenn man nur zum Fenster rausschaut, sieht man die Welt. (Wilhelm Raabe)

Sonntag trifft IGEL: Liebe mit Laufmaschen – Von Trennung, Partnerschaft, Liebe, Sex und Erotik

Sharepic: IGEL-Podcast zu Liebe mit Laufmaschen
Sharepic: IGEL-Podcast zu Liebe mit Laufmaschen
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg/Halle (kobinet) „Liebe mit Laufmaschen – Von Trennung, Partnerschaft, Liebe, Sex und Erotik“, so lautet die neueste Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), die am Sonntag, den 16. April veröffentlicht wurde. Unter dem Motto „Sonntag trifft IGEL“ sprechen der Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, und die Journalistin Jennifer Sonntag nun schon zum zweiten Mal am Sonntagmorgen miteinander. Dieses mal über Partnerschaft, Liebe, Sex und Erotik und wie dies aus ihren Blickwinkeln als behinderte Menschen ist.

The Voyage – Filmvorführung und Diskussion in Bremen

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Gemeinsam mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen/Unterweser und der KulturAmbulanz, Krankenhaus-Museum lädt der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, Arne Frankenstein, zur Filmvorführung von „The Voyage“ und zur Diskussion ein. Die Veranstaltung findet am 25. April 2023 von 17.00 bis 20.00 Uhr im Kommunalkino „City 46“, Birkenstr. 1 in 28195 Bremen, ein. Die Veranstaltung ist kostenlos und barrierefrei zu erreichen. Anmeldungen werden auch noch nach dem 15. April angenommen. Darauf hat das Büro von Arne Frankenstein aufmerksam gemacht.

IGEL-Podcast: Assistenz neu gedacht – Sport-Inklusivlotsen

Sharepic zum IGEL-Podcast zu den Sport-Inklusivlotsen
Sharepic zum IGEL-Podcast zu den Sport-Inklusivlotsen
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Assistenz neu gedacht – Sport-Inklusivlotsen“, so lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, sprach dabei mit einigen Akteur*innen des Projekts der Sport-Inklusivlotsen über ihre Angebote und Erfahrungen.

Alternativen schaffen – Abschalten – Mauern niederreißen

Logo: Reisst die Mauern nieder!
Logo: Reisst die Mauern nieder!
Foto: Jörg Fretter

Kassel (kobinet) Auch wenn es in den letzten Wochen vorrangig die Kritiker*innen der heute am 15. April 2023 erfolgenden Abschaltung der letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland in die Medien geschafft haben, erinnert kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul daran, welch großer Erfolg diese Abschaltung für die Anti-Atomkraft-Bewegung und letztendlich für unser aller Sicherheit ist. Vor allem zieht er die Parallele dieses Erfolgs zum Einsatz für die Umwandlung von Behinderteneinrichtungen zugunsten eines selbstbestimmten Lebens behinderter Menschen mitten in der Gemeinde. „Reisst die Mauern nieder!“ lautete ein Slogan der Selbstbestimmt Leben Bewegung behinderter Menschen bereits vor über 20 Jahren. Der Erfolg lässt hier allerdings noch auf sich warten, wie Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar schildert.

ZsL Erlangen gedenkt dem 25. Todestag von Wolfgang Uhl

Gedenkanzeige für Wolfgang Uhl
Gedenkanzeige für Wolfgang Uhl
Foto: ZsL Erlangen

Erlangen (kobinet) Das Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) hat im Gedenken an den 25. Todestag von Wolfgang Uhl heute am 15. April eine entsprechende Anzeige veröffentlicht, wie Dinah Radtke den kobinet-nachrichten mitteilte. Wolfgang Uhl, der am 18. April 1959 geboren wurde, verstarb am 15. April 1998, also heute vor 25 Jahren. Der Jurist nutzte einen Elektrorollstuhl und Persönliche Assistenz und war nicht nur entscheidend an der Gründung des Erlanger Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, sondern auch an dessen Dachorganisation, der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), beteiligt. Er hat viele behinderte Menschen durch seine engagierte und unkonventionelle Art inspiriert, sich für ein selbstbestimmtes Leben einzusetzen und dies auch zu leben.

Politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen in Berlin

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Berlin (kobinet) „Politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen in Berlin: Erfahrungen, Herausforderungen und Handlungsempfehlungen“, so lautet eine Publikation des Deutschen Institut für Menschenrechte, die online verfügbar ist. „Die politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen gehört zu den Kernanliegen der UN-Behindertenrechtskonvention. Der vorliegende Bericht befasst sich mit der Umsetzung der Partizipation von Menschen mit Behinderungen in behindertenpolitischen Beteiligungsgremien im Land Berlin. Die Analyse stellt die Erfahrungen dar, die Menschen mit Behinderungen mit der politischen Partizipation auf Landes- und Bezirksebene gemacht haben, und beurteilt diese unter menschenrechtlichen Gesichtspunkten“, heißt es in der Ankündigung.

Als Fan bei den Special Olympics World Games 2023

Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023 - Weltkugel mit Fernsehturm
Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023

BERLIN (kobinet) Gruppen ab zehn Personen können im Rahmen des kostenfreien Fan-Programm „Fans in the Stands” bei der größten Multisportveranstaltung in Deutschland seit den Olympischen Spielen 1972 in München als Zuschauer an den Special Olympics World Games Berlin 2023 teilnehmen.

Verbandsgemeinde Nieder-Olm sucht Inklusionsmanager*in

Logo: Kommune inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm
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Foto: ZsL Mainz

Nieder-Olm (kobinet) Die Verbandsgemeinde Nieder-Olm sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Inklusionsmanager/in (m/w/d) zur Umsetzung der Strategie Inklusion in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm in der Abteilung
Bürgerdienste. Es handelt sich um eine unbefristete Stelle in Vollzeit. Die Bewerbungsfrist für die interessante Stelle endet allerdings bereits am 16. April, wie das Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL), das mit der Verbandsgemeinde Nieder-Olm seit vielen Jahren koopieriert, den kobinet-nachrichten mitteilte.

Hessen gibt 8,5 Millionen Euro für den Abbau von Barrieren in öffentlichen Gebäuden

Weg über eine historische Steintreppe
Mühevoller Weg zur Barrierefreiheit
Foto: H. Smikac

Wiesbaden (kobinet) Seit April 2023 gibt es in Hessen ein neues Förderprogramm für kommunale Gebäude und Einrichtungen, das dazu beitragen soll, in Maßnahmen für Barrierefreiheit zu investieren. Gefördert werden dabei nicht nur bauliche Maßnahmen, wie Rampen, Aufzüge, Leitsysteme, Türtechnik, sondern auch die dazugehörigen Planungsleistungen. Mit dem Antrag muss ein kurzes Konzept vorgelegt werden, dass die Bestandssituation beschreibt und die geplante Maßnahmen skizziert sowie den Zugewinn für alle Nutzer bewertet.

So viele Kinder und Jugendliche in der Grundsicherung wie noch nie

Zwei Mädchen schaukeln an  zwei Gerüststangen an einem Park
Unbeschwert spielende Kinder – unser größter Schatz
Foto: Pixabay/cocoparisienne

BERLIN (kobinet) Der prozentuale Anteil von Kindern und Jugendlichen in der Grundsicherung ist nach Informationen des Deutschen Kinderhilfswerkes im Vergleich zum Vorjahr weiter angestiegen und hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach aktuellen Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes erhöhte sich der Anteil der unter 18-jährigen in der Grundsicherung nach dem SGB II auf jetzt 34,3 Prozent. Vor fünf Jahren hatte dieser Wert noch bei 32,9 Prozent, im letzten Jahr bei 33,4 Prozent gelegen.

2021 wurden 8,3 Milliarden Euro für Leistungen in besonderen Wohnformen ausgegeben

Logo: BAGüS
Logo: BAGüS
Foto: BAGüS

Münster (kobinet) „2021 gaben die Eingliederungshilfeträger für die besonderen Wohnformen rund 8,3 Milliarden Euro aus, rund 330 Millionen Euro mehr, als im Vorjahr (plus 4,1 Prozent). Für Assistenzleistungen außerhalb besonderer Wohnformen wurden rund 3 Milliarden Euro ausgegeben, etwa 450 Millionen Euro mehr als im Vorjahr (plus 17,3 Prozent). Diese hohe Steigerung liegt unter anderem auch an der definitionsbedingten Zunahme der Personen mit Assistenzleistungen außerhalb besonderer Wohnformen.“ Dies ist ein Ergebnis des Kennzahlenvergleichs zu den Ausgaben zur Eingliederungshilfe im Jahr 2021, den die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe (BAGüS) vor kurzem veröffentlicht hat. Für die LIGA Selbstvertretung belegen diese Zahlen, wie dominant das Aussonderungssystem in Deutschland immer noch ist, wenn über die Hälfte der Mittel für Assistenzleistungen in Sondereinrichtungen im Bereich Wohnen fließen.

Stelle der/des Behindertenbeauftragten in Bayern neu ausgeschrieben

Wappen Bundesland Bayern
Wappen Bundesland Bayern
Foto: Gemeinfrei, public domain

München (kobinet) Mit dem Ende der Legislaturperiode endet auch die Berufung des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung der Bayerischen Staatsregierung. Jetzt wird die Stelle neu ausgeschrieben. Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf betonte dabei: „Inklusion hat im Freistaat oberste Priorität! Ich setze mich für ein Bayern ein, in dem Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben für alle Menschen – ob mit oder ohne Behinderung –Normalität sind. Seit 1999 hat die Bayerische Staatsregierung eine Behindertenbeauftragte oder einen Behindertenbeauftragten mit dem das Sozialministerium stets eng und vertrauensvoll zusammenarbeitet. Inklusion hält die Gesellschaft zusammen – Bayern ist gemeinsam stark!“

Mindestlohn unter 14 Euro führt zu Altersarmut

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „Der Mindestlohn muss auf 14 Euro steigen, damit spätere Rentnerinnen und Rentner nicht auf staatliche Hilfen angewiesen sind. Berechnungen belegen: Wer 45 Jahre zu einem Stundenlohn von 14 Euro gearbeitet hat, erwirtschaftet eine Rente oberhalb des Existenzminimums. Deshalb kämpft der VdK für einen Mindestlohn von 14 Euro. Ein langes Arbeitsleben darf nicht dazu führen, dass die Rente nicht reicht. Das muss auch der Anspruch der Politik sein. Hubertus Heil hat erkannt, dass der Mindestlohn 2024 dringend deutlich steigen muss. Jetzt müssen Taten folgen“, dies fordert die Präsidentin des Sozialverband VdK.

Das können Sie mit Ihrer Querschnittlähmung nicht

Bruno Janßen
Bruno Janßen
Foto: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Kleve

Kleve (kobinet) „Das können Sie mit Ihrer Querschnittlähmung nicht.“ Diesen Satz musste Bruno Janßen aus Kleve nach seiner Querschnittlähmung immer wieder hören. Aber immer wieder hat er dieser Aussage getrotz und Wege gefunden. Dies geht aus einem Beitrag auf dem Informationsportal der Manfred-Sauer-Stiftung Der-Querschnitt.de über den heutigen Lehrer und Kommunalpolitiker hervor. Der Beitrag macht auch anschaulich deutlich, wie angemessene Vorkehrungen schon Ende der 70er Jahre schulische Integration ermöglichte.

Gemeinsame Willenserklärung zur inklusiven Mobilitätswende in Hamburg

Symbol Ausrufezeichen

Hamburg (kobinet) Hamburg soll zu einer inklusiven Stadtgesellschaft zusammenwachsen. Das „Bündnis Mobilitätswende – nur mit uns!“ bestehend aus zehn Hamburger Verbänden und der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) haben am 11. April eine gemeinsame Willenserklärung unterzeichnet. In ihr sind die Ziele zur Verbesserung der Lebensqualität, zur Teilhabe aller Menschen an den Mobilitätsangeboten der Stadt Hamburg und zur Umsetzung einer Mobilitätswende für alle festgehalten. Im gemeinsamen engen Austausch mit allen Beteiligten sollen Lösungen diskutiert und erprobt werden, wie es auf www.hamburg.de heißt.

Demo für Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai in Erfurt

Sharpic zur Demo am 5.5.2023 in Erfurt
Sharpic zur Demo am 5.5.2023 in Erfurt
Foto: LaFit und FFF

Erfurt (kobinet) Am 5. Mai gehen behinderte Menschen und ihre Verbündete nicht nur in Berlin auf die Straße, um für die Gleichstellung und Selbstbestimmung behinderter Menschen zu demonstrieren. Am Europäische Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen findet auch in Erfurt eine Demonstration zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen statt, wie Nancy Frind vom Landesverband für Frauen mit Behinderungen in Thüringen mitteilt. Ein Bündnis verschiedener Verbände lädt für Freitag, den 5. Mai, um 16:00 Uhr zur Demonstration am Anger in Erfurt ein.

Wo bleibt die versprochene Reform des Antidiskriminierungsrechts?

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) „Wo bleibt die versprochene Reform des Antidiskriminierungsrechts?“ Diese Frage beschäftigt nicht nur viele Behindertenverbände, sondern auch den Lesben- und Schwulenverbands (LSVD). Die Bundesregierung habe im Koalitionsvertrag eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) angekündigt. Das zuständige Bundesjustizministerium habe jedoch bisher weder einen Gesetzentwurf noch ein Eckpunktepapier vorgelegt. Der LSVD appelliert daher an Bundesjustizminister Buschmann und die Bundestagsabgeordneten der demokratischen Fraktionen, die dringend notwendige Reform zeitnah umzusetzen.

Europäisches Parlament bietet Anreize zur Beschäftigung behinderter Menschen

Flagge der EU
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Foto: gemeinfrei

Brüssel (kobinet) Das Europäische Parlament startet auch im Jahr 2023 ein Ausleseverfahren als positive Maßnahme, um Menschen mit Behinderung anzustellen. Darauf hat die Europaparlamentsabgeordnete Katrin Langensiepen aufmerksam gemacht. „Ein solches Verfahren wird bereits zum neunten Mal in Folge angeboten. Das Parlament erlangt dadurch einen breit gefächerten Zugang zum Arbeitsmarkt und kann kompetente Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger mit einer Behinderung für sich gewinnen“, heißt es in der Ankündigung des Europäischen Parlaments. Bis zum 25. April werden Bewerbungen noch angenommen.

Inklusion in der Schule geht anders: “Opfer bringen” nicht falsch verstehen

Jennifer Sonntag am Laptop
Jennifer Sonntag am Laptop
Foto: privat

Halle (kobinet) „‚Opfer bringen‘ nicht falsch verstehen! In meiner aktuellen Kolumne auf #dieneuenorm spreche ich darüber, welche Erfahrungen ich mit dem Thema Inklusion in der Schule gemacht habe. Meine persönliche Geschichte ist ein Beispiel dafür, wie Inklusion an der Schule nicht laufen sollte. Ich habe sie deshalb oft lieber nicht erzählt, um Inklusionsgegner*innen nicht in die Karten zu spielen. Heute denke ich, dass ich gerade als Befürworterin der Inklusion von meinen Erfahrungen berichten muss, damit sich aus den Fehlern von damals ableiten lässt, wie wir es heute besser machen können. Inklusion lernen wir nur durch Inklusion. Die Verantwortung dafür darf allerdings nicht allein beim behinderten Kind liegen. Welche Parameter sind aus eurer Sicht für gelingende Inklusion an der Schule wichtig?“ So kündigt die Journalistin Jennifer Sonntag ihre neueste Kolumne für Die Neue Norm mit dem Titel „Inklusion in der Schule geht anders: ‚Opfer bringen‘ nicht falsch verstehen“ auf Facebook an.

Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter anhaltend hoch

Verschiedene Zahlen bunt gemischt
Verschiedene Zahlen bunt gemischt
Foto: Susanne Göbel

Nürnberg (kobinet) 166.001 schwerbehinderte Menschen waren im März 2023 arbeitslos gemeldet. Damit verharrt die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen weiterhin auf hohem Niveau. Im März 2019, also vor der Corona-Pandemie, waren mit 154.809 wesentlich weniger schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet als derzeit. Ob das nach Ansicht vieler Verbände eher verhalten zusammengestrickte Gesetz zur Fördderung eines inklusiven Arbeitsmarkts, das am 21. April zur Verabschiedung im Deutschen Bundestag ansteht, in dieser Form ernsthafte Verbesserungen bringt, steht noch in den Sternen.

mitMenschPreis zum siebten Mal ausgeschrieben

Logo des BeB
Logo des BeB
Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe

Berlin (kobinet) Der evangelische Fachverband für Teilhabe (BeB) schreibt zum siebten Mal den mitMenschPreis aus. Gesucht werden Projekte und Initiativen in Angeboten der Eingliederungshilfe oder Sozialpsychiatrie, die insbesondere Menschen mit Lernschwierigkeiten, psychischer Erkrankung und/oder hohem Unterstützungsbedarf mehr selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen. Preisgeld-Stifter ist wieder die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Ausgezeichnet werden erstmals drei Projekte, die ein Preisgeld gestaffelt von 8.000, 5.000 bzw. 3.000 Euro erhalten. Außerdem werden Videodokumentationen über die preisgekrönten Projekte produziert. Bewerbungsschluss ist der 17. November 2023.

Christian Judith im Spitzenteam für die Kreistagswahl in Schleswig-Flensburg

Christian Judith
Christian Judith
Foto: Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein

Brarupholz (kobinet) Zusammen mit Ute Bergfeld bildet der langjährige Aktivist der Behinderten- und Anti-Atomkraft-Bewegung Christian Judith das Spitzenteam der Grünen im Kreis Schleswig-Flensburg bei der Kommunalwahl am 14. Mai. Christian Judith, der ein Dreirad nutzt, will mit seiner Kandidatur unter anderem das Engagement für eine vielfältige Gesellschaft stärken und dies in den Kreistag einbringen. Auf Platz 2 der Liste hat er gute Chancen, zukünftig die Politik im Kreis Schleswig-Flensburg mitzugestalten. Um die Stärkung der Selbstvertretung behinderter Menschen geht es auch bei einer Online-Veranstaltung mit dem Titel „In der Politik etwas bewegen – behinderte Abgeordnete berichten“, die das NETZWERK ARTIKEL 3 in Zusammenarbeit mit dem Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen am 2. Mai von 17:00 bis 18:00 Uhr durchführt. Bis 15. April ist die Anmeldung hierfür noch möglich.

Neue*r Behindertenbeauftragte*r für Niedersachsen gesucht

Links weißes Pferd auf rotem Grund, rechts Schriftzug Niedersachsen
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Foto: gemeinfrei

Hannover (kobinet) „Im Land Niedersachsen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt der Dienstposten/Arbeitsplatz der/des Landesbeauftragen für Menschen mit Behinderung (m/w/d) zu besetzen.“ So heißt es in der öffentlichen Stellenausschreibung des niedersächsichen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, „Vorausgesetzt werden die Befähigung zum Richteramt oder ein mit einem Master (oder einem vergleichbaren Abschluss) abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudiummit überwiegend verwaltungswissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen, politikwissenschaftlichen, gesundheitswirtschaftlichen oder sozialversicherungsrechtlichen Inhalten oder der Gesundheits-, Pflege- oder Rehabilitationswissenschaften oder ähnlicher für die Aufgabenwahrnehmung geeigneter Studiengänge“, wie es in der Ausschreibung heißt.

Innovative Brain-Computer-Interface-Technologie: Christian Bayerlein spricht auf TED-Konferenz

Christian Bayerlein
Christian Bayerlein
Foto: BJOERN LUBETZKI

Vancouver (kobinet) Die renommierte TED-Konferenz 2023 steht ganz im Zeichen von „Möglichkeiten“. Einer der Redner, der das Publikum inspirieren wird, ist der deutsche Webentwickler Christian Bayerlein. Er ist ein leidenschaftlicher Nerd, der sich für Wissenschaft und Science-Fiction begeistert. Studiert hat er Informatik und arbeitet als Webentwickler. Doch sein Leben ist nicht nur von Technologie geprägt – Bayerlein lebt mit spinaler Muskelatrophie (SMA) und ist auf umfassende Assistenz angewiesen. Auf der TED-Konferenz wird er zusammen mit Conor Russomanno, CEO von OpenBCI, über Brain-Computer-Interfaces (BCIs) sprechen. Das Unternehmen OpenBCI entwickelt seit 2014 nicht-invasive BCIs. Bei der Präsentation wird Bayerlein OpenBCIs neuronale Technologie verwenden, um mithilfe eines BCI eine Drohne in Virtual Reality zu steuern. Die Demonstration wird den Technikstand und zukünftige Möglichkeiten von BCIs aufzeigen und die Bedeutung von Technologie und Barrierefreiheit für behinderte Menschen hervorheben.

Inklusionsamt: Neuer Name soll Wandel dokumentieren

Symbol Information

Schwerin (kobinet) Am 3. April wurde das bisherige Integrationsamt im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) von Mecklenburg-Vorpommern zum Inklusionsamt umbenannt. Die Umbenennung spiegelt den veränderten gesellschaftlichen Anspruch der Behörde wider, wie es in einer Presseinformation heißt. Mecklenburg-Vorpommern ist das sechste Bundesland, das das Integrationsamt in Inklusionsamt umbenannt hat.

Für mehr Mobilitätsangebote in ländlichen Regionen

rote E-Lok
Zug im Gelände
Foto: Pixabay/Didgeman

Hannover (kobinet) Niedersachsen braucht dringend einen verbesserten Nahverkehr – gerade in ländlichen Regionen. Um dies voranzutreiben, sollen auch alte Bahnstrecken wieder nutzbar gemacht werden. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen kritisiert, dass in den vergangenen Jahren diesbezüglich nichts passiert sei. Positiv sieht er deshalb den Arbeitsstart des Lenkungskreises der Landesregierung am 11. April, der das Thema wieder nach oben auf die Agenda bringen soll.