MüNCHEN (KOBINET) Bayern will inklusiver Wohnraum für Menschen mit Behinderung fördern und mit einem Förderprogramm zeitgemäße und inklusive Wohnformen schaffen.
Veröffentlicht am 12.08.2018 14:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Ein Kuh auf der Bergwiese Foto: Irina Tischer
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DUDERSTADT (KOBINET) In Duderstadt beginnt heute das sechstägige Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen. Das Camp im Jugendgästehaus Duderstadt mit über 120 Menschen mit ganz unterschiedlichen Einschränkungen stellt wieder einmal eine logistische Herausforderung dar, aber nach Informationen von Susanne Göbel, einer der KoordinatorInnen, habe man bisher noch alles im Griff.
BERLIN (KOBINET) Zu den aktuellen Plänen der aus Sicht des Sozialverbands Deutschland (SoVD) längst überfälligen Reform des Pflege-TÜV erklärte der SoVD-Präsident Adolf Bauer: „Die gängige Praxis der Bewertung von Heimen schafft nicht selten Traumnoten, die keine verlässliche Orientierungshilfe geben.“ Um sich zurechtzufinden, benötigten Pflegebedürftige und Angehörige reelle Auskünfte über die tatsächliche Qualität von Pflege.
HOLLENBACH (KOBINET) Seit dem 20. Februar 2013 wirkt die sogenannte Genehmigungsfiktion im SGB V. Mit Entscheidung vom 15.03.2018 hat das Bundessozialgericht die Wirkung des Absatzes 3a im Bereich der Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung weitgehend neutralisiert. Im Vorfeld der Entstehung des Gesetzes erklärte die damalige Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Annette Widmann-Mauz (CDU) am 15. März 2012 die Notwendigkeit des Gesetzes in der SWR-Sendung „Zur Sache! Baden-Württemberg“ einem Zuschauer aus Freiburg.
Veröffentlicht am 11.08.2018 07:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: Selbst Aktiv Foto:
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv von Menschen mit Behinderungen in der SPD, Karl Finke, sowie seine Stellvertreterin, Katrin Gensecke, haben sich zu einem ersten Abstimmungs- und Erfahrungsaustausch mit dem neuen Bundesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, Jürgen Dusel, in Berlin getroffen. „Demokratie braucht Inklusion“ und „Inklusion ist mehr Lebensqualität für alle“, mit diesen Schlagworten lässt sich das Treffen zusammenfassen.
DUISBURG (KOBINET) Im Duisburger Werkstätten-Skandal haben sich nach Meldungen in verschiedenen Medien, dass die Werkstattleiterin über 350.000 Euro im Jahr verdient, in den letzten Tagen die Ereignisse überschlagen. Erst trat die Chefin selbst vor die Medien und bestätigte, dass sie insgesamt 376.000 Euro im Jahr verdient und verteidigte die Höhe und Angemessenheit dieses Gehalts. Nun hat der Aufsichtsrat der Dusiburger Werkstätt für Menschen mit Behinderung verkündet, dass das Arbeitsverhältnis mit der Werkstattleiterin mit sofortiger Wirkung beendet wurde. Die Vorfälle in Duisburg haben kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul zu folgendem Kommentar veranlasst.
BERLIN (KOBINET) In einer Presseinformation nimmt Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur mangelhaften Umsetzung der Marrakesch-Richtlinie in Deutschland Stellung. Der Vertrag von Marrakesch wurde bereits 2013 geschlossen. Er soll den Zugang zu Literatur für seh- und lesebehinderte Menschen verbessern und den internationalen Austausch barrierefreier Buchformate ermöglichen. Die entsprechende EU-Richtlinie muss bis zum Herbst in nationales Recht und die jeweiligen Urheberrechtsgesetze umgesetzt werden.
Veröffentlicht am 10.08.2018 09:35 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild vom Kellerkinder-Chaos Foto: Thomas Künneke
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BERLIN / KASSEL (KOBINET) Die Vorbereitung für das am Sonntag in Duderstadt beginnende Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen mit über 120 TeilnehmerInnen laufen auf Hochtouren. „Das Chaos der letzten Tage wird zunehmend größer. Alle Pläne sind nur so gut, wie wir uns an sie halten. Also wenig hilfreich. Unser Kellerkinder-Laden bietet kaum noch Sitzplätze. Unsere Sorge steigt, alles Staugut wirklich in den LKW zu bekommen. Die Kellerkinder erscheinen wie ein wildgewordener Bienenschwarm auf dem Sommercamp“, schrieb zum Beispiel der Inklusionsbotschafter Thomas Künneke von den Kellerkindern aus Berlin in dem extra für’s Sommercamp eingerichteten Sommercamp-Liveblog.
Veröffentlicht am 10.08.2018 07:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von der Vorstellung der EUTB Waiblingen Foto: EUTB Waiblingen
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WAIBLINGEN (KOBINET)
WAIBLINGEN (KOBINET) Vor kurzem wurde die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) in Waiblingen im Landkreis Rems-Murr eröffnet. Zusammen mit Klaus Bröckl, Fachbereichsleitung EUTB-Beratungsstellen im Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH und Dr. Joachim Pfeiffer, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Waiblingen, erläuterte Ellen Keune die Aufgaben der neuen Beratungsstelle. Ihr ist dabei besonders wichtig, dass behinderte Menschen selbstbestimmt Entscheidungen treffen können und dabei entsprechend beraten und unterstützt werden.
BARGTEHEIDE (KOBINET) „Der weite Weg zur Inklusion – Die traurige Geschichte des Bahnhofs in Bargteheide“, so titelt Andreas Reigbert vom Fachteam Mobilität des Bundesverbands Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) und von BSK-Kontaktstelle des BSK in Bargteheide einen Beitrag in Sachen barrierefreie Bahnhofgestaltung in seinem Heimatort Bargteheide. Die kobinet-nachrichten bedanken sich für die Möglichkeit des Abdrucks des Berichtes.
HOLLENBACH (KOBINET) Wie der Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA e.V.) mitteilt, hat die Diskussion um die monatelang andauernde Streichung des pauschalen SGB-XII-Pflegegeldes durch einen bayerischen Bezirk bundesweit für Aufsehen gesorgt. Überrascht ist man auch davon, dass es nun Anrufer gab, die, obwohl berechtigt, von dieser Leistung noch gar nichts gehört haben. Dabei wäre es die Pflicht der Sozialhilfeträger (§§ 13,14 SGB I), über solche Leistungen aufzuklären.
KöLN (KOBINET) Am Donnerstag startet die erste Ausgabe des Nations Cup Cologne mit den Nationalteams aus Deutschland, Australien, Japan, Südkorea und Spanien. Dazu lädt das Team des Rollstuhlbasketball-News des RBC Köln 99ers e.V. alle Fans nochmals ganz herzlich ein, sich die Spiele in der Sporthalle Bergischer Ring live anzuschauen.
UNBEKANNT (KOBINET) Nach einer Information der Bundesregierung rechnet diese mit einem stetigen Anstieg der Zahl medizinischer Behandlungszentren zur Behandlung von Erwachsenen mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen (MZEB).
DRESDEN (KOBINET) Der pro familia Landesverband Sachsen, als Fachverband für Beratung, Information und sozialpädagogische Unterstützung bei den Themen Sexualität, Partnerschaft und Familie, erstellt für den Landesaktionsplan des Freistaates Sachsen den Baustein: Sexuelle und reproduktive Gesundheit zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Hierfür wurde u.a. ein Fragebogen – auch in Leichter Sprache – entwickelt. Darauf hat die Inklusionsbotschafterin Annett Heinich aus Dresden die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht, die hofft, dass möglichst viele bei der Befragung mitmachen.
MüNCHEN (KOBINET) Im Rahmen der Vorstellung ihres Tätigkeitsberichts plädierte Irmgard Badura, die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, in der gestrigen Ministerratssitzung für die drei großen B’s: Barrieren abbauen, Begegnung ermöglichen und Beteiligung schaffen. Konkret fordert sie eine barrierefreie bayerische Digitalisierungsoffensive.
Veröffentlicht am 09.08.2018 06:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Foto zeigt Gedenkplatte für die Opfer von T4 Foto:
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Am 1. September findet von 14.00 – 16.00 Uhr in der Tiergartenstraße 4 in Berlin im Südfoyer der Berliner Philharmonie die diesjährige Gedenkveranstaltung für die Opfer von Patientenmord und Zwangssterilisation in der NS-Zeit unter dem Motto „Zur Logistig von Patientenmord und Zwangssterilisation“ statt. Darauf hat Ruth Fricke vom Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
BERLIN (KOBINET) Die Arbeitslosenquote schwerbehinderter Menschen sinkt seit Jahren. Sie lag 2017 bei 11,7 Prozent, zehn Jahre zuvor lag sie noch bei 15,8 Prozent. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor.
BERLIN (KOBINET) Urlaub ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Auch Menschen mit einer Demenz und ihre Angehörigen sehnen sich oft nach einer Auszeit vom Alltag und Entspannung mit netten Leuten. Doch eine Demenzerkrankung kann das Reisen schwierig und anstrengend machen.
Veröffentlicht am 08.08.2018 14:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Silvretta-Stausee, Paznauntal in Österreich Foto: Irina Tischer
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UNBEKANNT (KOBINET) Sandkörner machen den Berg, Minuten das Jahr, flüchtige Gedanken ewige Taten. Haltet nichts für Kleinigkeiten. (Theodor Gottlieb von Hippel der Ältere)
GEORGENSGMüND (KOBINET) „In Gmünd kommen ALLE zum Zug!“ So titelt die DB Regio Bayern einen Beitrag über eine Aktion in der Gemeinde Georgensgmünd in Sachen Barrierefreiheit, auf die Andreas Reigbert vom Fachteam Mobilität des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) hingewiesen hat. Seit Jahren bemüht sich die Gemeinde um einen barrierefreien Bahnhof. Die „Soziale Aktion“ sollte Bahnreisenden an diesem Tag konkret helfen und auf die fehlende Barrierefreiheit hinweisen.
MüNCHEN (KOBINET) In seinen abschließende Bemerkungen über den ersten Staatenbericht Deutschlands hat der Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen am 13. Mai 2015 u.a. „die schrittweise Abschaffung der Werkstätten für behinderte Menschen durch sofort durchsetzbare Ausstiegsstrategien und Zeitpläne sowie durch Anreize für die Beschäftigung bei öffentlichen und privaten Arbeitgebern im allgemeinen Arbeitsmarkt“ empfohlen. Der Weg von Genf nach München scheint allerdings weiter als erwartet zu sein, denn die bayerische Sozialministerin fördert nicht nur den Bau neuer Werkstätten, sondern preist diese in den höchsten Tönen, wie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar feststellt.
BERLIN (KOBINET) Vor knapp drei Monaten wurde Jürgen Dusel von Hubertus Heil in seiner Funktion als Bundesminister für Arbeit und Soziales in das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen eingeführt. Bereits bei seiner Einführungsrede hat Jürgen Dusel die Bedeutung der Inklusion für die Demokratie hervorgehoben. Nun hat der neue Behindertenbeauftragte das Motto für seine Amtszeit offiziell bekanntgegeben und dazu auch ein Logo präsentiert. „Demokratie braucht Inklusion“ heißt es nun auf einem bunten Schriftzug vor dem Hintergrund einer ebenso bunten Deutschlandkarte. „Dies soll auch grafisch verdeutlichen: Inklusion ist vielfältig und farbenfroh“, betonte Jürgen Dusel.
BERLIN (KOBINET) Die Bundesregierung kann keine Angaben darüber machen, wie viele Busse mit der vom Personenbeförderungsgesetz (PBefG) geforderten technischen Ausstattung von zwei Stellplätze für Rollstuhlfahrer seit dem 1. Januar 2016 zugelassen wurden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion „Die Linke“ hervor.
BERLIN (KOBINET) Der Paritätische Gesamtverband macht sich um den sozialen Zusammenhalt in Deutschland Sorgen. Das jetzt vorgelegte Paritätische Jahresgutachten zeigt: 90 Prozent der Bevölkerung sorgen sich um sozialen Zusammenhalt. Verband fordert soziales Reform- und Investitionsprogramm Wachsende soziale Ungleichheit und eine Gefährdung des sozialen Zusammenhaltes in Deutschland konstatiert der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem aktuellen Jahresgutachten.
BERLIN (KOBINET) Für den Inklusionspreis für die Wirtschaft 2019 wurde vor kurzem der Startschuss für Bewerbungsphase gegeben. Unternehmen können sich ab sofort für den Inklusionspreis bewerben. Die Bundesagentur für Arbeit (BA), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Charta der Vielfalt und das UnternehmensForum rufen erneut Unternehmen dazu auf, sich um den Inklusionspreis für die Wirtschaft zu bewerben.
Veröffentlicht am 07.08.2018 10:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol: Mensch mit Blindenstock Foto: domain public
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) In den vergangenen Wochen gab es mehrere Änderungen bei den Landesblindengeldern und die Blindenhilfe nach § 72 SGB XII hat sich auf 717,07 Euro monatlich erhöht. Daher hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) die Informationen zum Blindengeld auf der Internetseite des Verbandes aktualisiert. Neben der angepassten „Deutschlandkarte“ und den Tabellen sowie Grafiken zu den Vergleichszahlen gibt es detaillierte Informationen zu den Blindengeldleistungen der einzelnen Bundesländer.
MAINZ (KOBINET) „Selbstbestimmt Wohnen, mitten im Quartier, gemeinsam von Menschen mit und ohne Behinderungen, das ist möglich, aber leider immer noch schwierig umzusetzen“, so lautet das Fazit des rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch nach seiner Sommertour unter dem Motto „Inklusiv Wohnen“. Während seiner dreitägigen Reise besuchte Rösch in Kaiserslautern, Landau, Bad Kreuznach und Trier Menschen mit Behinderungen in ihren Wohnungen und in Wohnprojekten. Nachdem heute in Rheinland-Pfalz die Schule nach den Sommerferien wieder begonnen haben, präsentierte er seine Bilanz der Reise.
HANNOVER (KOBINET) Am 1. September lädt Selbstbestimmt Leben Hannover gemeinsam mit dessen Kooperationspartner in der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) Mittendrin-Hannover zu eine Auftaktveranstaltung einer Fortbildungsreihe zum Bundesteilhabegesetz in Haus der Region von 10.00 – 15.00 Uhr ein. Themen sind dabei u.a. die Möglichkeiten im Rahmen des Budgets für Arbeit, Assistenz und die Regelungen zur Anrechnung des Einkommens und Vermögens. Referent der ersten Fortbildungsveranstaltung ist der Jurist Carl-Wilhelm Rößler, der selbst im Kompetenzzentrum selbstbestimmt Leben in Köln als Peer Counselor tätig und im Forum behinderter Juristinnen und Juristen aktiv ist.
KAISERSLAUTERN (KOBINET) Der Kreisverband Kaiserslautern von Bündnis 90/Die Grünen und der Kreisverband „Die Linke“ Kaiserslautern Stadt laden zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Selbstbestimmt leben in KL?“ ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 9. August um 18:30 Uhr im Georg-Michael-Pfaff Saal der Volkshochschule Kaiserslautern statt.
BERLIN (KOBINET) Seit dem 23. Juli begeht die Community Neurodiversity International (Autisten) eine Zeit des Nachdenkens über Masken, die die Menschen tragen. Auf verschiedenen Plattformen der Sozialen Medien ist der Hastag #TakeTheMaskOff zu entdecken. Die Bewegung #TakeTheMaskOff möchte damit vermitteln, dass jede/r ein Recht hat, seine Persönlichkeit frei zu entfalten. #DieMaskeAbnehmen – #TakeTheMaskOff“ läuft in diesem Jahr noch bis zum 10. September, wie es in einer Pressemitteilung des Vereins White Unicorn heißt.
KASSEL/DUDERSTADT (KOBINET) Das vom 12. – 17. August in Duderstadt stattfindende und von der Aktion Mensch geförderte Sommercamp zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen mit über 120 TeilnehmerInnen wirft bereits seine Schatten voraus. Im extra dafür eingerichteten Liveblog der kobinet-nachrichten sind schon über zehn Vorberichte eingestellt, die Lust auf die bevorstehende Veranstaltung machen. Vor allem hoffen die OrganisatorInnen vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen noch auf etwas Abkühlung, sonst müsse es in Duderstadt dieses Mal trotz der rund 100 Angebote etwas langsamer gehen.
DUISBURG (KOBINET) Mehrfach wurde in den kobinet-Nachrichten von der Leiterin einer Duisburger Behindertenwerkstatt berichtet, die ein Jahresentgelt von 350.000 Euro bezieht.
FRECHEN (KOBINET) Als blinde oder sehbehinderte Sportlerin oder Sportler Tennis ausprobieren oder bisher gelerntes weiter vervollständigen, dazu gibt es Ende September in den Walls-Tennishalle Weiden die Möglichkeit. Die Gold-Kraemer-Stiftung und Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband veranstalten dann dort den dritten Blindentennis-Workshop.
Veröffentlicht am 04.08.2018 10:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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ROSTOCK (KOBINET) In Warnemünde und Markgrafenheide ermöglichen moderne barrierefreie Aufgänge den Zugang zum Strand auch mit Rollstuhl oder Gehhilfe. Mit Unterstützung des Vereins „Haus der Begegnung Schwerin“ wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um auch die 28. Hanse Sail Rostock vom 9. bis 12. August für alle erlebbar zu machen. Blinde und Seheingeschränkte können sich an den Infohütten sowie bei den Sanitätern auf dem Gelände im Stadthafen anhand von taktilen Lageplänen orientieren. Alle halbe Stunde werden auf dem Veranstaltungsgelände im Stadthafen über das Hanse Sail-Radio Programmhinweise gegeben. In Warnemünde wird das Ein- und Auslaufen der Schiffe an der WIRO-Tribüne durch einen Moderator beschrieben, heißt es in einer Presseinformation der Veranstalter der Hanse Sail Rostock.
BERLIN (KOBINET) Das deutsche Betreuungsrecht müsse dringend im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention überarbeitet werden. Längst überfällig sei außerdem eine Erhöhung der Vergütungssätze für rechtliche Betreuerinnen und Betreuer. Das fordert Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, in einem Statement zur aktuellen Diskussion.
HANNOVER (KOBINET) Die 3. Zwischenbilanz zum Aktionsplan Inklusion 2017/2018 zeigt nach Ansicht der niedersächsischen Sozialministerin weitere erfolgreiche Schritte bei der Umsetzung der Inklusion in Niedersachsen. Die vollständige Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben sei Kernpunkt der niedersächsischen Sozialpolitik. Von Anfang an sollen Menschen mit Behinderungen nach Ansicht der Ministerin gemeinsam mit Menschen ohne Behinderung in allen Lebensbereichen selbstbestimmt zusammenleben können.
KARLSRUHE (KOBINET) Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat in einer gestern bekannt gegebenen Entscheidung klar gestellt, dass MitarbeiterInnen der Sozialträger auch auf mögliche Ansprüche gegenüber anderen Trägern hinweisen müssen. Wenn dies nicht getan wird, können Betroffene Anspruch auf Schadenersatz haben. Das Sozialamt des Landkreises Meißen muss nach der Entscheidung einem behinderten Menschen nun vermutlich mehrere zehntausend Euro bezahlen, wie der Tagesspiegel berichtet.
POTSDAM (KOBINET) Mit Fassungslosigkeit musste der DBV-Regionalverband Potsdam-Mittelmark, vertreten durch seinen Beauftragten für mobilitätseingeschränkte Reisende Jan Krech, am 26. Juli feststellen. dass seit dem 23. Juli kein Reisender, der mit dem RE 1 aus Berlin kommt und auf den Aufzug am Bahnsteig 1/3 angewiesen ist, den Bahnsteig selbstständig verlassen kann. Der Aufzug ist bis zum 19.10.2018 wegen Austauschs außer Betrieb.