Veröffentlicht am 10.01.2019 11:16 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt Logo des SoVD Niedersachsen Foto: SoVD
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HANNOVER (KOBINET)
HANNOVER (KOBINET) Das Jahr beginnt für den Sozialverband Deutschland (SoVD) mit einem ganz besonderen Jubiläum: Vor genau 100 Jahren traten die ersten Frauen dem damaligen Reichsbund bei. Diesen historischen Tag feiert Niedersachsens größter Sozialverband mit einem Festakt im Sprengel Museum Hannover.
DRESDEN (KOBINET) Birger Höhn ist einer von 100 Inklusionsbotschafter*innen, die sich im Rahmen eines von der Aktion Mensch geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Modellprojektes für die Inklusion stark machen. In den letzten Jahren hat er dabei nicht nur viel in seinem eigenen Leben verändert, sondern behindertenpolitisch so einiges angeschoben. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit dem „roten Mann mit rotem Schal“, wie Birger Höhn sein neues Bild selbst beschreibt, darüber, was er so alles macht und was er noch vor hat.
BERLIN (KOBINET) Die Dokumentation der ersten Fachtagung der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung in Berlin wurde mittlerweile von der Fachstelle Teilhabeberatung ins Internet eingestellt. Darauf hat die Fachstelle Teilhabeberatung die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Die Fachtagung, an der über 500 Vertreter*innen der verschiedenen Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTBs) teilgenommen hatten, fand im Juni 2018 im Berlin Congress Center (bcc) statt.
Veröffentlicht am 09.01.2019 11:13 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Justitia auf dem Haidplatz in Regensburg Foto: J. Hübner
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Die Bundesregierung hat einen Zwischenbericht zur Funktionsweise der Allgemeinen Verbraucherschlichtungsstelle vorgelegt. In ihrer Unterrichtung schreibt sie, seit dem 1. April 2016 seien bei der Allgemeinen Verbraucherschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e. V. mit Sitz in Kehl 4.117 Verbraucheranträge eingegangen. Von den im Untersuchungszeitraum vom 1. August 2017 bis 31. Juli 2018 formal abgeschlossenen 2.210 Verfahren sei es in 281 Fällen zu einem Erfolg im Sinne einer Einigung gekommen. In rund 73 Prozent der im Untersuchungszeitraum behandelten Anträge seien die Unternehmer nicht zur Teilnahme am Verfahren bereit gewesen.
Veröffentlicht am 09.01.2019 08:42 von Christian Mayer in der Kategorie Nachricht
Logo von Hessen Foto: Hessen
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WIESBADEN (KOBINET)
WIESBADEN (KOBINET) Während in Bayern diese Woche aus bisher unerfindlichen Gründen die Position der/des Landesbehindertenbeauftragten neu besetzt wurde, dürfte in Hessen in Kürze auch ein Wechsel anstehen. CDU und Grüne haben dort im Koalitionsvertrag verankert, dass die Position der Landesbehindertenbeauftragten auch in Hessen zukünftig hauptamtlich ausgeübt und zukünftig im Sozialministerium angesiedelt werden soll.
KASSEL (KOBINET) Wenn es um die Geschichte der Selbstbestimmt Leben Bewegung behinderter Menschen geht, dürfen die Entwicklungen in den USA nicht fehlen. Bereits in den 70er Jahren haben die Aktivist*innen der Independent Living Bewegung dort erfolgreich für Antidiskriminierungsgesetze gekämpft, Peer Counseling Angebote aufgebaut und Centers for Independent Living gegründet. Für Uwe Frevert vom Verein Selbstbestimmt Leben in Nordhessen (SliN) immer wieder ein Grund, den Film „Aufstand der Betreuten“ mit Dr. Adolf Ratzka bei Schulungen zu zeigen. Nun hat Uwe Frevert den Film aus dem Jahr 1988 in kleine Teile untergliedert und mit Untertiteln auf Youtube eingestellt und lädt zu einem Ausflug in die frühen Jahre der Behindertenbewegung der USA ein.
BERLIN (KOBINET) Donnerstag, 10. Januar 2019, Mercedes-Benz-Arena in Berlin. Die IHF Handball-Weltmeisterschaft 2019 startet und ein erstes Wintermärchen steht schon vor dem ersten Spiel der deutschen Handball Nationalmannschaft fest. Zum ersten Mal können blinde und seheingeschränkte Fans dank einer Blindenreportage live vor Ort teilhaben. Möglich macht das eine Kooperation des DHB zusammen mit AWO-Passgenau e.V. und dessen Projekt T_OHR – Zentrum für Sehbehinderten- und Blindenreportage in Gesellschaft und Sport mit Unterstützung der Aktion Mensch.
Veröffentlicht am 09.01.2019 06:56 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo von Radio Bremen Foto: Radio Bremen
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BREMEN (KOBINET)
BREMEN (KOBINET) Gemeinsam mit Radio Bremen lädt der Bremer Landesbehindertenbeauftragte Dr. Joachim Steinbrück zur Vorpremiere des Films „Das Märchen von der Inklusion – Eine Bilanz nach 10 Jahren“ ein. Diesen Film von Radio Bremen zeigt die ARD im Rahmen ihrer Sendereihe „Die Story im Ersten“ am 21. Januar um 22.45 Uhr. In dem Film geht es um den Stand der Inklusion in Schule, Ausbildung und Beschäftigung. Der Film wird im Rahmen einer Vorpremiere bereits am Nachmittag des 21. Januar ab 15:30 Uhr im „City 46“ in Bremen gezeigt. Dort besteht auch die Möglichkeit, mit dem Inklusionsaktivisten Raul Krauthausen, mit der Filmemacherin Hanna Möllers, der Redakteurin Michaela Herold und Joachim Steinbrück ins Gespräch zu kommen, wie es vonseiten des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen heißt.
Veröffentlicht am 09.01.2019 06:41 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: CASCO vom Case zum Coach Foto: ISL
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BERLIN/ERKNER (KOBINET)
BERLIN/ERKNER (KOBINET) „Deine berufliche Zukunft in der Selbstvertretungsorganisation“, so lautet der Titel eines Orientierungsworkshops für Interessierte, den die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in Kooperation mit der LIGA Selbstvertretung vom 14.-16. Juni in Erkner anbietet. Bewerbungen, um dabei sein zu können, müssen bis 1. März eingereicht werden.
MüNCHEN (KOBINET) Bayerns neuer Behindertenbeauftragter ist Journalist und auf den Rollstuhl angewiesen. Sozialministerin Kerstin Schreyer hat Holger Kiesel heute als neuen Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung vorgestellt.
Veröffentlicht am 08.01.2019 07:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild vom Plakat der Ausstellung zeigt Silja Korn Foto: Silja Korn
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Das Fotostudio für blinde Fotografen lädt unter dem Motto „Was du nicht siehst edition 2“ zu einer Ausstellung mit neuen Bildern von Gerald Pirner, Mary Hartwig, Silja Korn und Susanne Emmermann vom 11. – 27. Januar in Berlin ein. Die Ausstellung kann donnerstags bis sonntags von 15 – 19 Uhr begutachtet werden. Die Vernissage findet am 11. Januar um 18 Uhr mit Musik von Alex im Licht und die Finissage am 27. Januar um 18 Uhr in der Galerie Kungerkiez, Karl-Kunger-Str. 15, in 12435 Berlin statt. Dies teilte die Inklusionsbotschafterin Silja Korn den kobinet-nachrichten mit.
BAD KREUZNACH (KOBINET) Fast 50.000 Menschen haben mittlerweile eine von AbilityWatch gestartete Petition für ein selbstbestimmtes Leben mit Assistenz für Markus Igel auf der Petitionsplattform change.org unterzeichnet. Zudem haben über 400 Menschen mittlerweile insgesamt mehr als 16.000 Euro für einen von AbilityWatch gestarteten Solidaritätsfonds gespendet, um Markus Igel ein Darlehen für die Weiterbeschäftigung seiner Persönlichen Assistent*innen geben zu können. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Markus Igel über seine prekäre Situation, die weiterhin aufgrund der Weigerung des Kostenträgers im Saarland dazu führen kann, dass Markus Igel wieder ins Heim ziehen muss, wenn er sich nicht auf Billigpflegekräfte aus Polen einlässt und seine bisherigen Assistent*innen kündigt.
BONN (KOBINET) Die Wirtschaft brummt, der Fachkräftemangel zieht sich mittlerweile durch fast alle Branchen, Auszubildende sind schwer zu finden, was läge da näher als die verstärkte Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen. Aus diesen Gründen hat die Aktion Mensch eine Broschüre mit dem Titel „10 Gründe Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen erstellt, die sich vorwiegend an Arbeitgeber*innen richtet.
Veröffentlicht am 08.01.2019 05:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Screenshot des Fernsehbeitrags zum Ende der Inklusionsschule Foto: Diana Hömmen
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BREDENBECK (KOBINET)
BREDENBECK (KOBINET) Selbst die zaghaftesten Inklusionsansätze werden in Niedersachsen aus organisatorischen und finanziellen Gründen zurückgedrängt, obwohl sie seit 13 Jahren praktiziert werden. Das zeigt ein Fernsehbericht des NDR, der kurz vor Weihnachten ausgestrahlt wurde und der die Inklusionsbotschafterin Diana Hömmen furchtbar ärgert.
BONN (KOBINET) Armut ist auch in Deutschland ein sehr reales Problem. Immer wieder kommen Forscher in ihren Armutsberichten zu dem Schluss, dass der Anteil armer Menschen an der Bevölkerung inzwischen über 16 Prozent beträgt. Der Sozialverband BDH Bundesverband Rehabilitation fordert daher die Große Koalition in Berlin auf, sich verstärkt dem Kampf gegen die Armut zuzuwenden.
STUTTGART (KOBINET) „Das Strafgericht Berlin-Moabit ist ein riesiges Labyrinth. Und Pamela Pabst kennt so gut wie jeden Winkel dieses Labyrinths. Das ist umso bemerkenswerter, als sie blind ist. Pamela Pabst ist die erste von Geburt an blinde Rechtsanwältin für Strafrecht in Deutschland. Das bedeutet: Sie verteidigt – im Sinne von Recht und Gerechtigkeit – auch Mörder und Totschläger und sieht sich dabei überhaupt nicht gehandicapt: Was sie nicht sieht, hört und spürt sie“, heißt es in der Ankündigung für die heutige Sendung SWR1 Leute in SWR1 Baden-Würrtemberg, die von 10.00 – 12.00 Uhr auch im Livestream ausgestrahlt und als Podcast zur Verfügung gestellt wird. Moderiert wird die renommierte Radiosendung von Wolfgang Heim.
BERLIN (KOBINET) Das Deutsche Kinderhilfswerk kritisiert den weiteren Bedeutungsverlust der Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland. Die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, dass der Anteil der Aufwendungen für die Kinder- und Jugendarbeit an den Gesamtausgaben der Kinder- und Jugendhilfe mit 3,93 Prozent den niedrigsten Wert seit Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes erreicht hat.
Veröffentlicht am 07.01.2019 08:29 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Plakat der Kellerkinder zur Gleichbehandlung von Krisenerfahrungen Foto: Kellerkinder
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BERLIN (KOBINET) Mit einem Offenen Brief an die Berliner Senatorin Elke Breitenbach zum Umsetzungsprozess des Bundesteilhabegesetz (BTHG) für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder Krisenerfahrungen setzen sich die Kellerkinder dafür ein, dass Krisenerfahrungen gleichbehandelt werden und Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen am Umsetzungsprozess beteiligt werden.
Veröffentlicht am 07.01.2019 08:08 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Ellen Keune vor dem Konferenzbanner der Disability-Studies-Konferenz in Berlin Foto: Ellen Keune
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SCHORNDORF (KOBINET)
SCHORNDORF (KOBINET) Die Inklusionsbotschafterin Ellen Keune wünscht sich, dass Menschen mit Behinderung vom beforschten Objekt zum forschenden Subjekt werden. Deshalb hat die Beraterin im Rahmen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) im Oktober letzten Jahres an der Disability Studies Konferenz in Berlin teilgenommen, für die nun die Dokumentation einer Reihe von Vorträgern vorliegt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Ellen Keune über ihre Arbeit als Beraterin und was sie von der Disability-Studies Konferenz in die Praxis mitgenommen hat.
MüNCHEN (KOBINET) Mit einer Reihe von Berichten vom Münchner Außerklinischer Intensiv Kongress (MAIK) präsentiert sich die neueste Ausgabe der Fachzeitschrift für Intensivpflege „Gepflegt Durchatmen“. Darauf hat die Redaktionsleitung Dr. Maria Panzer die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Die neueste Ausgabe wurde vollständig ins Internet eingestellt. Link zur Januar-Ausgabe von Gepflegt Durchatmen
Veröffentlicht am 06.01.2019 13:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Blick auf den Ödenturm in Geislingen an der Steige. Schwäbische Alb. Foto: Irina Tischer
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Veröffentlicht am 06.01.2019 06:31 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Marco Pompe im Sportrad Foto: Marco Pompe
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MüHLHAUSEN (KOBINET) Als in der Thüringentherme in Mühlhausen Mitte Dezember die Gründungsversammlung für den Verein „KomfortDenker der Welterberegion Wartburg Hainich“ stattfand, da durfte der Inklusionsbotschafter Marco Pompe nicht fehlen. Der neue Verein will sich unter anderem auch für die Barrierefreiheit in der Region stark machen.
Veröffentlicht am 06.01.2019 06:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Die Doppeldurchblicker von der Lebenshilfe Oberhausen Foto: Lebenshilfe Oberhausen
OBERHAUSEN (KOBINET)
OBERHAUSEN (KOBINET) Während bundesweit zunehmend über die gemeinsame Beratung mit Menschen mit Lernschwierigkeiten unter verschiedenen Begrifflichkeiten diskutiert wird, bietet die Lebenshilfe Oberhausen mit ihrem Projekt „Die Doppeldurchblicker“ seit dem 1. Februar 2018 als Teil des Projektes „Leben im Pott. Inklusiv von hier aus für Menschen“ eine „Tandem-Beratung“ an. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit einigen Akteur*innen der „Doppeldurchblicker“ folgendes Interview.
BERLIN (KOBINET) In seiner letzten Sitzung vor der Weihnachtspause befasste sich das Abgeordnetenhaus auch mit behindertenpolitischen Themen. Dabei wurden weitreichende Änderungen im Schulgesetz beschlossen. Die Beschulung in einer Sonderschule ist jetzt nur noch mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten, aber nicht mehr gegen deren Willen möglich. Ein Rechtsanspruch auf Beschulung etwa an der Schule im Einzugsgebiet für Schulanfänger besteht aber nach wie vor nicht, wenn diese Schule nicht entsprechend personell oder mit Sachmitteln ausgestattet ist. Dennoch ein großer Fortschritt, meint Dr. Martin Theben. Gedankt wurde dem Inklusionsbeirat und seiner Vorsitzenden, der ehemaligen Schulsenatorin Sybille Volkholtz. In ihrer Amtszeit wurde 1989/90 in Berlin erstmals die Integration behinderter Schüler verankert. kobinet veröffentlicht heute einen Rückblick des Rechtsanwalts, der sich mit der behindertenpolitischen Geschichte Berlins befasst, auf die damalige Parlamentsdebatte.
HANNOVER (KOBINET) „Wer immer das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist!“ Mit diesem Zitat von Henri Ford wirbt die Initiaitve Inklusionsseminare.de für ihre Angebote. Für 2019 steht dabei u.a. ein Bildungsurlaub unter dem Motto „Wie / wo kann (oder soll) mein Kind leben?“ vom 12. – 14. März in Hannover auf dem Programm. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Detlev Jähnert über die Initiative und das Angebot.
LENGGRIES (KOBINET) „Blinde können wieder sehen“, so oder so ähnlich lauten die Überschriften in der Presse, welche über die ORCAM MyEyes berichten. Ja, die Kamera erkennt Text, gegen Aufpreis auch sehr unzuverlässig Gesichter, wie Markus Ertl berichtet. Der Inklusionsbotschafter muss bei solchen Schlagzeilen schmunzeln und an eine Szene aus dem Film „Das Leben des Brian“ denken, in dem ein Blinder enthusiastisch verkündet: „Ich war blind und jetzt kann ich wieder sehen, der Meister hat mich geheilt“, woraufhin er seinen Blindenstock wegwirft, den einen Schritt nach vorne macht und in eine Grube stürzt. Alle bestaunen nur das vermeintliche Wunder, ohne es kritisch zu hinterfragen. Markus Ertl setzt sich daher kritisch mit der Frage auseinander, ob ein Hilfsmittel blinde Menschen wieder sehend machen kann.
UNBEKANNT (KOBINET) Unser Partner yomma erstellt monatlich ein DGS-Video von kobinet-Nachrichten. Die Auswahl trifft yomma und dreht daraus ein DGS-Video.
Veröffentlicht am 04.01.2019 08:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: domain public
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SCHWERIN (KOBINET) Seit dem 1. Januar 2019 ist die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese, Vorsitzende der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK). Das Sozialministerium teilt sich den Vorsitz mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit. Die Konferenz dient der Zusammenarbeit und der Koordinierung der Länderinteressen sowie der Zusammenarbeit mit dem Bund.
MARKDORF (KOBINET) Der Inklusionsbotschafter Thomas Schalski begrüßt das Ergebnis des Bürgerentscheides vom 16. Dezember 2018 in Markdorf, mit dem die BürgerInnen das Projekt des Gemeinderates und des Bürgermeisters, des Umzuges des Rathauses ins örtliche Bischofsschloss, verhinderten. Mit nur fünf Stimmen Unterschied konnte die Bürgerinitiative die Pläne der KommunalpolitikerInnen verhindern und einen dementsprechenden Gemeinderatsbeschluss außer Kraft setzen. Damit sind nun erstmal auch die Pläne vom Tisch, das neue Rathaus im Bischofsschloss nicht vollständig barrierefrei zu gestalten, wie Thomas Schalski den kobinet-nachrichten mitteilte.
BERLIN (KOBINET) Dieses Jahr jährt sich nicht nur das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland zum zehnten Mal, die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention jährt sich dieses Jahr schon zum 30. Mal. Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert daher an den Bund, die Länder und die Kommunen, anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der UN-Kinderrechtskonvention in diesem Jahr die Kinderrechte zu einer Leitlinie von Politik, Rechtsprechung und Verwaltungshandeln zu machen.
Veröffentlicht am 04.01.2019 06:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen Rheinland-Pfalz Foto: Public Domain
MAINZ (KOBINET)
MAINZ (KOBINET) Rheinland-Pfalz hat im Jahr 2010 als erstes Bundesland einen eigenen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erarbeitet. Ziel der Landesregierung ist, dass auch auf kommunaler Ebene, in den Städten und Gemeinden, Aktionspläne erstellt werden. Im Rahmen des Projektes „Unsere Kommune für Alle – altersgerecht, barrierefrei und inklusiv“ wurden daher die fünf Verbandsgemeinden Altenahr, Herxheim, Lingenfeld, Schweich und Weilerbach bei der Erarbeitung kommunaler Aktionspläne begleitet. Die Ergebnisse dieses Projektes werden am 16. Januar im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung von 14.00 – 17.00 Uhr im rheinland-pfälzischen Sozialministerium in der Bauhofstraße 9 in Mainz vorgestellt. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist noch möglich.
UNBEKANNT (KOBINET) 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention – Was hat sie verändert? Was hat sie gebracht? Was bleibt zu tun? Darüber diskutiert am 26. Februar ein prominent besetzter Fachtag in Berlin. Das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung wurde von Deutschland am 24. Februar 2009 ratifiziert. Darin wurden die bislang existierenden Menschenrechtsabkommen aus der Perspektive von Menschen mit Behindung konkretisiert.
BERLIN (KOBINET) Zu Beginn des Jahres 2019, in dem Jahr in welchem die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland seit zehn Jahren in Kraft ist, hat der Allgemeine Behindertenberband in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ (ABiD) seine Schwerpunkte der Arbeit für das Jahr 2019 beschlossen und erklärt: Wir müssen die Inklusion retten!
UNBEKANNT (KOBINET) Der ICE 4 hat keine engeren Sitze, das stellt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Partei „Die Linke“ fest. Die längeren Wagen des derzeit modernsten ICE 4 haben nach Aussage der Bundesregierung „keine engeren Sitze zur Konsequenz“. Vielmehr könne die Deutsche Bahn AG im ICE 4 sowohl eine hohe Platzkapazität als auch einen deutlich erweiterten Stauraum für Gepäck, bis zu vier Rollstuhlplätze sowie acht Fahrradstellplätze anbieten.
Veröffentlicht am 03.01.2019 12:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Plakat für die Veranstaltung Foto: Kellerkinder
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BERLIN (KOBINET) Eileen Friesecke und Thomas Künneke von den Kellerkindern haben mit Azize Kasberg und vielen Betroffenen in vier Focusgruppen partizipativ geforscht, wie barrierefreie Arbeitsplätze für Menschen mit seelischen Behinderungen genau beschaffen sein müssen. Die Erbebnisse der qualitativen Studie zur Ermittlung der Betroffenenperspektive werden im Rahmen Veranstaltung am 8. Januar von 15.00 – 18.00 Uhr mit anschließendem Beisammensein beim Buffet im Haus der Demokratie, Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Allee 4, in 10405 Berlin vorgestellt und diskutiert. Darauf hat der Inklusionsbotschafter Thomas Künneke die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
BERLIN (KOBINET) „Rund 90 Prozent der Budgetnehmenden haben den Eindruck, dass sich ihre Selbstständigkeit durch das Persönliche Budget verbessert hat“. Auf dieses im zweiten Teilhabebericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2016 festgehaltene Ergebnis verweist die Fachstelle ergänzende unabhängige Teilhabeberatung in ihrem Newsletter, der zum Ende des letzten Jahres veröffentlicht wurde. Die Beratung zum Persönlichen Budget nehme einen zunehmenden Raum in der Beratung der Beratungsstellen ein.
Veröffentlicht am 03.01.2019 08:28 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: ZsL Nord Foto: ZsL Nord
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KIEL (KOBINET) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZsL) gibt aus seiner Beratungspraxis im Rahmen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) regelmäßig Informationen an Ratsuchende weiter. Menschen mit seelischen und/oder psychischen Behinderungen hatten bei Beratungen der EUTB mitgeteilt, dass ihnen auferlegt wurde, eine Psychotherapie zu machen. Dies erfolgte zum Teil unter Androhung und Durchführung von Sanktionen von Seiten des Sozialamtes oder anderer Behörden. Die zwangsweise Anordnung einer Therapie ist aber bereits 2010 für rechtswidrig erklärt worden, wie Christian Meyer von der EUTB des ZsL Nord in Kiel berichtet.
Veröffentlicht am 03.01.2019 08:18 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: domain public
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MAINZ (KOBINET) „Hobby ist das, was wir von Herzen gerne machen. Ein Ausgleich zur Arbeit, den wir uns selbst aussuchen und der uns erfüllt. Und am glücklichsten sind die, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Einen Beruf zu haben, ist für alle Menschen – egal ob mit oder ohne Behinderungen – wichtig. Denn Arbeit ist ein bedeutendes Element gesellschaftlicher Teilhabe. Daher setzen wir uns dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen wie alle anderen einen Beruf ergreifen können“, betonte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei der Ausstellungseröffnung „Menschen mit Behinderungen malen“ in Mainz. „Hobby und Beruf“ lautet das Thema des Kalenders für das Jahr 2019. Insgesamt beteiligten sich 325 Künstlerinnen und Künstler mit Behinderungen am Kalenderprojekt des rheinland-pfälzischen Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV).
Veröffentlicht am 03.01.2019 08:03 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol: Mensch mit Blindenstock Foto: domain public
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Seit dem 1. Januar 2019 gelten zwei wesentliche Änderungen im Berliner Landespflegegeldgesetz, in dem u. a. die Teilhabeleistungen für blinde und sehbehinderte Menschen geregelt sind (Blindengeld). Die Änderungen bringen mehr Gerechtigkeit für taubblinde und hochgradig sehbehinderte Menschen, so dass sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverbände (DBSV) und der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin, der sich bei den politischen Entscheidungsträgern seit Jahren für die nun erfolgten Änderungen stark gemacht hat, darüber freuen.