Veröffentlicht am 21.01.2019 06:58 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Foto: ADS
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BERLIN (KOBINET) Der Wettbewerb fair@school sucht bis zum 15. März 2019 Projekte und Initiativen an Schulen, die sich gegen Diskriminierung von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Identität oder Behinderung einsetzen. Auf dem Schulhof kann ein rauer Wind wehen: Immer wieder machen Kinder und Jugendliche Diskriminierungserfahrungen. Hier setzen sich aber auch viele Menschen in besonderer Weise für Vielfalt, Chancengleichheit und ein gutes Miteinander ein. Zum dritten Mal vergeben die die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und der Cornelsen Verlag den Preis fair@school, um dieses Engagement auszuzeichnen.
SAARBRüCKEN (KOBINET) Wie kobinet berichtete, wird für den 24. Januar eine Demonstration vor dem saarländischen Landesamt für Soziales in Saarbrücken organisiert. Vorausgegangen ist eine Petition mit aktuell deutlich über 50.000 Unterschriften und ein Spendenaufruf, der bislang schon über 17.000 Euro erbracht hat. Es geht um Markus Igel, der von dem saarländischen Landesamt massiv unter Druck gesetzt wird. Er soll seine Assistenzpersonen entlassen und durch osteuropäische Pflegekräfte ersetzen. Als Alternative verbleibt ihm nur der Einzug in eine Anstalt.
JENA (KOBINET) Die Möglichkeit ein Budget für Arbeit, statt eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen, zur Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu nutzen, ist mittlerweile seit über einem Jahr im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes bundesweit in Kraft getreten, doch bisher wurde wenig getan, um dafür zu werben. In Jena findet dazu nun eine gemeinsame Informationsveranstaltung des Jenaer Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen und der Stadt Jena am Donnerstag, 24. Januar von 16 bis 18 Uhr im Sozialamt Jena am Lutherplatz 3 statt. Darauf hat die Thüringer Allgemeine hingewiesen.
Veröffentlicht am 20.01.2019 13:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Stralendes Licht durch den Wald Foto: Irina Tischer
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BERLIN (KOBINET) Das Deutsche Kinderhilfswerk drängt anlässlich der Bundestagsdebatte über die Bildungspolitik in Deutschland und den Nationalen Bildungsbericht 2018 vom Freitag auf stärkere Investitionen des Bundes in der Bildung und eine dauerhafte Kooperation in diesem Bereich zwischen Bund, Ländern und Kommunen. „Bei der Bildung gibt es dringende Aufgaben zuhauf, beispielsweise den quantitativen und qualitativen Ausbau der Ganztagsangebote, die Sanierung und den Neubau von Schulen oder die Entwicklung eines inklusiven Bildungswesens. Und auch die Frage von Bildungsungleichheiten, von sozialen und regionalen Disparitäten muss dringend angegangen werden, machte das Deutsche Kinderhilfswerk klar.
BERLIN (KOBINET) Im Berliner Theater RambaZamba hatte gestern „Don Juan sehr frei nach Molière“ Premiere. Den Diener spielt Sebastian Urbanski, der mit seiner Rede am 27. Januar 2017 im Deutschen Bundestag auch auf der politischen Bühne bekannt wurde. Jetzt gehört der 40-jährige Schauspieler dem 15-köpfigen Bundesvorstand der Lebenshilfe als der erste Mensch mit Down-Syndrom an. „Wir sind sehr stolz darauf, ihn in unseren Reihen zu haben. Als Selbstvertreter wird er eine glaubhafte und starke Stimme für Menschen mit Behinderung sein“, sagte Bundesvorsitzende Ulla Schmidt nach seiner Berufung.
DüSSELDORF (KOBINET) Betroffene warten weiter auf Wohnungen für ein selbstbestimmtes Leben stellt der VdK Nordrhein-Westfalen fest und schlussfolgert: „Die Politik lässt Rollstuhlfahrer im Stich!“
SIEGBURG (KOBINET) Gefördert durch die Aktion Mensch Stiftung führt die LIGA der freien Wohlfahrtspflege Thüringen seit 2016 ein Modellprojekt im Bereich der Behindertenhilfe durch. Drei stationäre Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung(en) lösen einen Teil ihrer stationären Angebote (zum Beispiel Wohnheime) auf, um dafür stärker personenzentrierte ambulante Angebote zu schaffen. Es werden Methoden erprobt, die zu mehr Wahlmöglichkeiten, zu mehr Teilhabe und zur Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Beeinträchtigung(en) beitragen sollen.
DRESDEN (KOBINET) Nach Informationen des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen bauen die Architektenkammer Sachsen und der Sozialverband VdK Sachsen bauen für Sachsen ein Beratungszentrum für Barrierefreies Planen und Bauen auf. Im Dezember 2018 gaben dazu Horst Wehner, VdK-Landesvorsitzender, und Alf Funkert, Präsident der Architektenkammer Sachsen, als gemeinsame Projektträger den offiziellen Startschuss, wie die Internetseite der Architektenkammer Sachsen informiert.
Veröffentlicht am 18.01.2019 05:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Buchcover: Niemand sollte vor seinem Tod sterben Foto: Büchner Verlag
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MARBURG/LAHN (KOBINET)
MARBURG/LAHN (KOBINET) „Wenn man schwer kranke Menschen danach fragt, wann sie sich erstmals ihrer Endlichkeit bewusst wurden, so berichten diese nicht etwa von Krankenhausaufenthalten und Medikamenteneinnahmen. Sie schildern die Momente, in denen ihnen bewusst wurde, im Job nicht mehr auf dem alten Niveau mithalten zu können; sie berichten von Situationen, in denen sie eigene Hobbies und Interessen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben mussten und vor allem: von Erlebnissen, in denen sie das erste Mal sozial ausgegrenzt oder diskriminiert wurden. Dieser Prozess eines sozialen Sterbens kann aufgrund des medizinischen Fortschritts ganze Lebensjahrzehnte von Menschen bestimmen“, so heißt es im Klappentext des neu erschienen Buches der Inklusionsbotschafterin Dr. Carolin Tillmann mit dem Titel „Niemand sollte vor seinem Tod sterben“.
Veröffentlicht am 17.01.2019 15:16 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Wappen von Baden-Württemberg Foto: Public Domain
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STUTTGART (KOBINET)
STUTTGART (KOBINET) Erstmals vergibt das Ministerium für Soziales und Integration einen Integrationspreis des Landes Baden-Württemberg. Die Ausschreibung ist heute gestartet und ist in verschiedenen Kategorien unterteilt. Der Preis ist mit je 4000 Euro dotiert und wird in drei Bereichen vergeben.
UNBEKANNT (KOBINET) Um Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt geht es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Wie daraus hervorgeht, wandten sich zwischen 2015 und 2017 insgesamt 247 Menschen an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, um eine Benachteiligung auf dem Grundstücks- und Wohnungsmarkt wegen der ethnischen Herkunft oder aus rassistischen Gründen zu melden beziehungsweise sich beraten zu lassen.
MAINZ (KOBINET) „Unsere Kommune für Alle“ lautete der Titel der gestrigen Veranstaltung, zu der die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch ins Sozialministerium nach Mainz eingeladen hatten. „Eine Kommune für alle heißt für uns auch eine Kommune für Menschen mit Behinderungen. Da sind die Themen Barrierefreiheit und Teilhabe vor Ort die entscheidenden Gelingensfaktoren“, sagte Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei der Eröffnung der Veranstaltung, die einen guten Start für Veranstaltungen zum 10jährige Bestehen der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland darstellte.
BAD KREUZNACH (KOBINET) Gut eine Woche vor der Solidaritätsdemonstration für Markus Igel am 24. Januar um 11.00 Uhr vor dem Landesamt für Soziales in Saarbrücken berichtete gestern die Landesschau von SWR Rheinland-Pfalz über die prekäre Situation von Markus Igel. Der Fernsehbericht, der wurde bereits in die ARD-Mediathek eingestellt und zeigt vor allem auch im Interview mit dem Anwalt von Markus Igel, Dr. Oliver Tolmein von der Kanzlei Menschen und Rechte die Gefahren des Vorgehens des Saarländer Landesamtes für Soziales für die Persönliche Assistenz auf.
BERLIN (KOBINET) „Die Sanktionen bei Hartz IV müssen abgeschafft werden. Sie sind verfassungswidrig“. Das erklärte Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich der gestrigen Anhörung beim Bundesverfassungsgericht, bei der der Verband als Sachverständiger geladen war. Aus Sicht des VdK verstoßen die aktuellen gesetzlichen Sanktionsvorschriften gegen die Menschenwürde und somit gegen das Grundgesetz.
MüLHEIM (KOBINET) Der Inklusionsbotschafter Alfred Beyer aus Mülheim engagiert sich gleich doppelt ehrenamtlich. Zum einen bringt er Kindern und Jugendlichen das Schwimmen bei, zum anderen setzt er sich für Inklusion ein. In dem von ihm gegründeten integrativen Sport- und Gesundheitsverein bringt er behinderte und nicht behinderte Kinder zusammen. Über das Wirken von Alfred Beyer hat vor kurzem das WDR-Fernsehen in der Lokalzeit Ruhr berichtet.
MAINZ (KOBINET) Vom Anstieg der Erwerbstätigkeit profitieren Menschen mit Behinderungen nicht in gleicher Weise. Deshalb appelliere der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch an die Unternehmen, die gute konjunkturelle Lage zu nutzen und in die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu investieren. „Trotz der guten Lage am Arbeitsmarkt sind schwerbehinderte Menschen stärker von Arbeitslosigkeit betroffen, die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen mit Behinderungen ist wesentlich höher und der Verbleib in der Arbeitslosigkeit dauert länger als bei Menschen ohne Behinderungen“, betonte Matthias Rösch.
OBERTEURINGEN (KOBINET) Im Rahmen der Änderungen des Bundesteilhabegesetzes soll auch die 5. Versorgungsmedizinsiche Verordnung verändert werden. Die Verordnung ist die Grundlage für die Bildung des Grades der Behinderung und damit für den Nachteilausgleich für Menschen mit Behinderungen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat nun einen Referentenentwurf vorgelegt, der nach Auffassung des Inklusionsbotschafters Thomas Schalski von der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung Bodensee/Oberschwaben (EUTB) zu massiven Verschlechterungen für Menschen mit Behinderungen führen wird. Dieses betriff seiner Ansicht nach nicht nur den Nachteilsausgleich, sondern auch den erweiterten Kündigungsschutz für gleichgestellte Menschen mit Behinderung und die Möglichkeiten früher in Rente zu gehen. Deshalb hat die EUTB Bodensee/Oberschwaben eine Kampagne gegen die geplanten Änderungen gestartet.
Veröffentlicht am 15.01.2019 15:06 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt Logo des bvkm Foto:
DüSSELDORF (KOBINET)
DüSSELDORF (KOBINET) Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat sein Merkblatt zur „Grundsicherung nach dem SGB XII“ aktualisiert. Dieses Merkblatt richtet sich speziell an erwachsene Menschen mit Behinderung. Diese können Leistungen der Grundsicherung nach dem Recht der Sozialhilfe (SGB XII) beziehen, wenn sie dauerhaft voll erwerbsgemindert sind.
BERLIN (KOBINET) Das Deutsche Theater spielt mit dem Ramba-Zamba-Theater Sophokles‘ „Antigone“ in der Box, berichtet heute die Berliner Zeitung über die Premiere am Sonntag. Unter der Überschrift „Beschränkte Besonderheiten“ kritisiert Doris Meierhenrich „die nur oberflächliche Einbindung von Behinderten und Nichtbehinderten“ in ein Konzept aus Routine und Klischees.
UNBEKANNT (KOBINET) Die Bundesregierung hat den Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) als Unterrichtung (19/6929) vorgelegt. Laut Bundesteilhabegesetz muss das Bundesarbeitsministerium dem Bundestag und dem Bundesrat in den Jahren 2018, 2019 und 2022 über Maßnahmen nach den Vorgaben des BTHG berichten.
BONN (KOBINET) Die Förderung der Aktion Mensch startet mit besseren Konditionen und einer vereinfachten Struktur in das neue Jahr. Ihr Ziel: noch mehr soziale Projekte für Menschen mit und ohne Behinderung zu ermöglichen und neuen Projekt-Partnern den Einstieg in die Förderung zu erleichtern. Neu ist auch die Aufteilung in fünf Lebensbereiche.
UNBEKANNT (KOBINET) Das Jahr 2019 ist aus behindertenpolitischer Sicht ein besonderes Jahr. Deutschland feiert das zehnjährige Bestehen der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Mit dem Inkrafttreten der UN-BRK ist eine Epoche behindertenpolitischer Sichtweisen und der dazugehörenden Hilfestrukturen zu Ende gegangen. Ein Paradigmenwechsel eben.
Oder eben nicht? Wo stehen wir und welches sind die Herausforderungen der nächsten Monate und Jahre? Überlegungen aus einer ungewohnten Perspektive.
BARGTEHEIDE (KOBINET) Der Diplom Politologe Andreas Reigbert ist ehrenamtlich für den Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) tätig und setzt sich vor allem für Barrierefreiheit im Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) ein. In einem aktuellen Beitrag für bargteheide AKTUELL fragt er sich: „Warum gibt es keinen barrierefreien Bahnhof in meiner Stadt?“
BERLIN (KOBINET) Unter dem Motto „Der Tag, an dem ich Goliat traf“ hat die Buchautorin und Inklusionsbotschafterin Alex Ernst den kobinet-nachrichten einen Bericht über eine Schulung zur Veröffentlichung gestellt, die sie vor kurzem durchgeführt hat.
WIEN (KOBINET) Das Wirken der Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag reicht zuweilen über die Grenzen Deutschlands hinaus. Zu einigen ihrer Bücher gab es aktuell einen schönen Blogbeitrag und ein dazugehöriges Gewinnspiel für das Buch Liebe mit Laufmaschen, ausgeschrieben von der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs.
STUTTGART (KOBINET) Die Inklusionsbotschafterin Ellen Keune hat am 12. Januar an einer Veranstaltung zu 100 Jahre Wahlrecht für Frauen im baden-württembergischen Landtag teilgenommen. Da sie dort nicht so barrierefrei agieren konnte, wie sie sich das erhofft hatte, hat sie sich in einem Brief an die Akteurinnen gewandt und ihre politischen Forderungen nachgeliefert und die gestellten Fragen, die sie so nicht beantworten konnte, beantwortet. Im folgenden veröffentlichen wir den Brief von Ellen Keune.
BERLIN (KOBINET) Die EU-Richtlinie zur Barrierefreiheit von Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen (Richtlinie 2016/2102) hat direkte Auswirkungen für blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland, denn Bund und Länder sind in der Pflicht, die Richtlinie in deutsches Recht umzusetzen. Auf Bundesebene wurden dazu nach Informationen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) bereits Änderungen am Behindertengleichstellungsgesetz beschlossen. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit hat nun den aktuellen Wissensstand zur Richtlinie zusammengestellt und unter www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/faq-eu-richtlinie veröffentlicht.
STUTTGART (KOBINET) Die Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Stephanie Aeffner, unterstützt mit Blick auf die Europawahl im Mai 2019 die Forderung des Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel auf ein Ende des bestehenden Ausschlusses vom Wahlrecht für Menschen, die unter einer sogenannten Vollbetreuung stehen.
Veröffentlicht am 14.01.2019 09:13 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Plakat zur Demo am 24.1.2019 in Saarbrücken Foto: AbilityWatch
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SAARBRüCKEN (KOBINET) „Aufruf zur Demo am 24. Januar um 11 Uhr vor dem Landesamt für Soziales, Hochstraße 67, in 66115 Saarbrücken – Gegen #Heimzwang und Lohndumping in der Behindertenassistenz“, heißt es auf dem Plakat, das auf die Solidaritätsdemo zur Unterstützung von Markus Igel in seinem Kampf für Assistenz und damit für ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung hinweist.
Veröffentlicht am 14.01.2019 08:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Marco Pompe im Sportrad Foto: Marco Pompe
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MüHLHAUSEN (KOBINET) „Ich lebe ohne Hindernisse“, kurz ILOH – so nannten die Initiatoren Marco Pompe und Martina Dorenwendt ihr Projekt für den Rehasportverein Mühlhausen e.V., das nun für den bundesweiten Publikumspreis Sterne des Sports nominiert wurde. Vor kurzem hat sogar die Sportschau über das Projekt und das Wirken des Inklusionsbotschafters Marco Pompe und von Martina Dorenwendt, die vor einigen Jahren an einer Empowerment-Schulung unter dem Motto „Stärker werden und etwas verändern“ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) teilgenommen hat, berichtet.
BERLIN (KOBINET) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 10. Januar zum Neujahrsempfang ins Schloss Bellevue eingeladen. Neben Repräsentanten des öffentlichen Lebens waren rund 70 Bürgerinnen und Bürger aus allen Bundesländern eingeladen, die sich um das Gemeinwohl besonders verdient gemacht haben. Mit der Einladung dankten der Bundespräsident und Frau Büdenbender den Gästen für ihr Engagement. Mit dabei waren die Inklusionsbotschafter*innen Silvia und Friedhelm Meck aus Kaiserslautern. Genau vor drei Jahren am 10. Januar 2015 hatten sie den Verein Mein Seelentröpfchen gegründet, der mittlerweile als Träger eines Zentrums für Austausch, Begegnung, Unterstützung und Vernetzung von und für Menschen mit psychischen Erkrankungen fungiert und auch die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) anbietet.
BERLIN (KOBINET) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales erarbeitet derzeit eine gesetzliche Regelung, die unter Einbeziehung der bisherigen Erkenntnisse aus der Einführung der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) auch die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Die Entfristung soll einen nahtlosen Übergang in eine Anschlussförderung ermöglichen und den Trägern, den Beschäftigten und Ratsuchenden Planungssicherheit geben. Dies geht aus der Antwort auf eine Frage der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, im Deutschen Bundestag hervor.
Veröffentlicht am 13.01.2019 11:00 von Jens Wegener in der Kategorie Nachricht
Bild eines Telefons Foto: public domain
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ERFURT (KOBINET) Die deutschlandweite Umfrage zum Reiseverhalten behinderter Menschen ist erfolgreich angelaufen Die IUBH Internationale Hochschule führt sie derzeit in Kooperation mit RUNA-Reisen und NeumannConsult unter behinderten Reisenden und ihren Angehörigen und Freunden durch. Bislang wurden bereits über 1.000 Fragebögen ausgefüllt, was das große Interesse an dem Thema barrierefreies Reisen zeigt. Zugleich hatte es jedoch Schwierigkeiten mit einigen Screenreadern gegeben, diese Umfrage zu lesen. Deshalb wurde nun auch die Möglichkeit einer telefonischen Teilnahme eingerichtet.
Veröffentlicht am 13.01.2019 10:21 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Sven Bartlau und Heinz Pohl, zwei blinde Handball-Fans Foto: T_OHR – Zentrum für Sehbehinderten- und Blindenreportage in Gesellschaft und Sport
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die Premiere der Blindenreportage bei der Handball-WM 2019 ist toll angekommen. Dank der Kooperation des DHB zusammen mit AWO-Passgenau und dessen Projekt T_OHR – Zentrum für Sehbehinderten- und Blindenreportage in Gesellschaft und Sport mit freundlicher Unterstützung der Aktion Mensch wird die Handball-Weltmeisterschaft barrierefreier.
BERLIN (KOBINET) Der Inklusionsbotschafter Graf Fidi, der mit bürgerlichem Namen Hans Friedrich Baum heißt und Rapper ist, war vor kurzem zu Gast bei Rebecca Maskos bei Diversity Arts Culture Berlin im Rampenlicht 1. Dabei sprachen die beiden nicht nur über sein aktuelles Album, sondern auch über seine Aktivitäten und wie er viele Dinge „mit links macht“.
Veröffentlicht am 12.01.2019 08:16 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt Poster der CMT Foto:
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STUTTGART (KOBINET) Das Stuttgarter Zentrum selbstbestimmt Leben (ZsL) berät ab heute bis zum 20. Januar auf der Tourismus- und Freizeitmesse CMT in Stuttgart in Halle 8 A90 zum Thema Barrierefreies Reisen. Am 17. Januar findet um 14:30 Uhr auf der SWR Bühne in Halle 6 die Verleihung des „Goldenen Rollstuhls 2019“ statt, wie die Organisation mitteilte.
ÜBERLINGEN (KOBINET) Rainer Schaff aus Überlingen engagiert sich im Bodenseekreis seit längerem für die Belange von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Als Teilnehmer im Gemeindepsychiatrischen Verbund Bodenseekreis ohne Stimmrecht gestartet, hat er mittlerweile nicht nur Stimmrecht in dem Gremium, sondern fungiert auch seit zwei Jahren als dessen Vorsitzender. Kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Rainer Schaff in Stuttgart am Rande einer Veranstaltung der Baden-Württemberg Stiftung zum Thema Empowerment über seine Erfahrungen und Aktivitäten.
DüSSELDORF (KOBINET) Beim Neujahrsempfang des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen thematisierte der Vorsitzende Horst Vöge in Düsseldorf wesentliche gesellschaftliche Herausforderungen für 2019 – und darüber hinaus. Zu diesen Forderungen für eine zukunftsgerichtete Sozialpolitik im Zuge des digitalen Wandels standen dabei faire Arbeit, sichere Renten und menschenwürdige Pflege im Mittelpunkt.