KARLSRUHE (KOBINET) Das Bundesverfassungsgericht hat für Zwangsbehandlungen während einer psychiatrischen Unterbringung strenge Maßstäbe angelegt, berichtet heute der Deutschlandfunk. Die Richter in Karlsruhe gaben einer Patientin aus Mecklenburg-Vorpommern Recht, die sich per Verfassungsbeschwerde gegen ihre medikamentöse Behandlung in der geschlossenen Abteilung eines Klinikums gewehrt hatte.
ERFURT (KOBINET) „Was lange währt, wird endlich gut. Ich freue mich, dass auch gehörlose Menschen in Thüringen künftig einen monatlichen Nachteilsausgleich bekommen und somit eine jahrelange Forderung der LINKEN umgesetzt wird“, sagt Karola Stange, behindertenpolitische Sprecherin der LINKE-Landtagsfraktion. Das Gehörlosengeld soll rückwirkend ab dem 1. Juli dieses Jahres gezahlt werden, muss aber noch vom Landtag von Thüringen beschlossen werden.
BERLIN (KOBINET) „Barrierefreiheit ist wichtig, aber die Interessen der Wirtschaft gehen im Zweifelsfall vor – so lässt sich die Antwort der Bundesregierung auf unsere Kleine Anfrage zu verschiedenen Aspekten der Barrierefreiheit am besten zusammenfassen“, erklärte Corinna Rüffer, die Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, nachdem nun die Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage vorliegt.
UNBEKANNT (KOBINET) Gelebte Sexualität als Menschenrecht und nicht als Privileg – das ist der Ansatz einer Tagung in Berlin. „Die Demokratisierung der Lust“ heißt das Thema der 2. Fachtagung von move e.V., die am 23. Oktober im Roten Rathaus unter Schirmherrschaft von Kultursenator Klaus Lederer stattfindet. Das vorläufige Programm steht auf der Webseite der Tagung, erfuhr kobinet heute vom Vorbereitungsteam.
UNBEKANNT (KOBINET) Auch wenn die Verantwortlichen bemüht sind, den Eindruck zu erwecken, als sei alles in Butter mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG), ist nun Schluss mit lustig. Jetzt wird es ernst. Denn emsig wird derzeit in den einzelnen Bundesländern beraten, mit welchem Instrument der individuelle Bedarf des Leistungsberechtigten (§ 118 BTHG) ermittelt werden soll.
BERLIN (KOBINET) Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 11. Nachsorgekongresses haben die Mitglieder der „Arbeitsgemeinschaft Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung“ Wahlprüfsteine zur Situationsverbesserung der schädelhirnverletzten Menschen an die politischen Parteien formuliert. Die Antworten der Fraktionen sind inzwischen eingegangen und wurden ins Internet eingestellt.
OSNABRüCK (KOBINET) „Wir feiern das Leben!“ So lautet der Titel einer Veranstaltung der Katholischen LandvolkHochschule Oesede am 26. August mit einem inklusivem Konzert für alle, die das Leben feiern wollen. Unterschiedliche Bands und verschiedene Musikrichtungen beweisen, wie bereichernd Vielfalt ist, heißt es in der Ankündigung, auf die der Inklusionsbotschafter Uwe Wypior die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Mit dabei ist auch Graf Fidi aus Berlin.
TRIER (KOBINET) Die Klage des Landes Rheinland-Pfalz gegen alle 36 Werkstätten im Land hat eine Reihe von Reaktionen hervorgerufen. Die Lebenshilfe Trier ärgert sich einem Bericht des Trierischen Volksfreunds zufolge einerseits über die Klage des Landes gegen die Behindertenwerkstätten. Andererseits aber auch nicht.
HANNOVER (KOBINET) Das niedersächsische Forum Artikel 30 fordert angesichts der aktuellen Diskussionen zur Inklusion in einer Resolution: „Kein weiteres Hinhalten behinderter Menschen, Inklusion muss weitergehen!“ Der Weg zur inklusiven Gesellschaft vom Sport bis zur Bildung müsse konsequent verfolgt werden. Dafür stehe das Forum Artikel 30 UN-BRK Inklusion in Kultur, Freizeit und Sport – ein Zusammenschluss von sieben Behindertenverbänden und Organisationen.
Veröffentlicht am 14.08.2017 09:52 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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MüNCHEN (KOBINET) Um zeitnah und flächendeckend Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe in Bayern einsetzen zu können, bieten die Netzwerkfrauen Bayern im Rahmen eines Projekts einen Schulungskurs für Trainerinnen von Frauenbeauftragten (Multiplikatorinnen) an.
ERLANGEN (KOBINET) Helga Brandt engagiert sich als Vorsitzende des Gehörlosenvereins Erlangen und Umgebung für die Teilhabe behinderter Menschen. Mit der Teilnehmerin an einer von der Aktion Mensch organisierten Empowerment-Schulung für behinderte Menschen, die sich in den modellhaft geförderten Kommunen auf dem Weg zur Inklusion engagieren, sprach kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul. Sie wünscht sich u.a. kostenfreie Gebärdensolmetschereinsätze und eine Beratung von gehörlosen für gehörlose Menschen.
BERLIN (KOBINET) Nach einer aktuellen Nachricht des Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) muss nun die Blindenwerkstatt in Berlin (Steglitz-Zehlendorf) schließen. Ihre Arbeit lohnt sich seit Jahren nicht mehr finanziell: Die Mitarbeiter der Blindenwerkstatt in Steglitz-Zehlendorf arbeiten als Bürstenzieher, Korb- und Stuhlflechter, doch produzieren zu teuer. Deshalb muss die Werkstatt schließen. Einige wissen jetzt nicht mehr weiter.
WIEN (KOBINET) In der dritten Sendung von „barrierefrei aufgerollt“ geht es um das Thema Persönliche Assistenz. BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben aus Wien hat kürzlich die Sendung online gestellt.
Veröffentlicht am 12.08.2017 22:19 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Ausschnitt aus dem Titel der Broschüre Foto: ECA
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die Broschüre „Design für Alle und Tourismus: Mehrwert für Destinationen, ECA 2017“ ist heute in Deutsch erschienen. Anhand von Fallbeispielen der Städte Erfurt und Mailand, Östersund und Hamburg sowie anderen touristischen Zielen zeigt die Veröffentlichung den Nutzen aus dem Tourismus für alle, berichtet die Fürst Donnersmarck-Stiftung.
Seit der Eröffnung am 10. August 2007 haben insgesamt 332.000 Gäste die barrierefreie, viersprachige Nationalpark-Ausstellung mit dem Titel „Narzissenrausch und Waldwandel“ besucht und ließen sich von den Servicekräften der Monschau Touristik beraten. Ergebnisse aus Gästebefragungen bescheinigen dem Nationalpark-Tor Höfen wie auch den anderen Nationalpark-Toren eine sehr hohe Zufriedenheit mit der Kompetenz und Freundlichkeit der Servicekräfte der Tourist-Info und der Qualität der Ausstellungen.
Veröffentlicht am 11.08.2017 23:10 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Bundeskanzlerin Angela Merkel (2.v.r.) empfängt den Deutschen Behindertenrat (DBR) zu einem Gespräch im Bundeskanzleramt. Foto: Bundesregierung/Sandra Steins
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WIEN/BERLIN (KOBINET)
WIEN/BERLIN (KOBINET) Der Österreichische Behindertenrat hat jetzt eine Interviewreihe vor den Parlamentswahlen am 15. Oktober gestartet. Den Auftakt bildete ein Gespräch mit Bundeskanzler Christian Kern. Der Deutsche Behindertenrat hatte schon Anfang des Jahres ein vertrauensvolles Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nun wird gespannt erwartet, wie sich das Aktionsbündnis der deutschen Behindertenverbände in den eröffneten Wahlkampf für die Abstimmung über einen neuen Bundestag am 24. September einbringen wird.
BERLIN (KOBINET) Am 24. September 2017 wird in Deutschland der neue Bundestag gewählt. Aus diesem Grund habt das Präsidium und das Bundeskompetenzzentrum des Deutschen Gehörlosen-Bund die wichtigsten Fragen des Bundes zur Politik in neun Wahlprüfsteinen ausgearbeitet und den bundespolitischen Parteien zugesendet.
BERLIN (KOBINET) Zum dritten Mal wird im September 2017 die PARIETÉ-Gala im Pfefferberg Theater in der Schönhauser Allee in Berlin stattfinden. Einmalig und doch gleich zwei Mal an diesem Abend werden Künstler und Künstlerinnen mit und ohne Behinderung auf drei Bühnen eine fulminante Show aus Musik, Artistik, Schauspiel und Tanz darbieten.Bei allen Uraufführungen und Darbietungen der PARIETÉ-Gala nimmt die Idee der Inklusion Gestalt an. PARIETÉ ist ein Wortspiel; es setzt sich aus den Worten „Parität“ (Gleichheit) und „Varieté“ (Vielfalt) zusammen, womit der Grundgedanke klar formuliert ist.
HAMBURG (KOBINET) Seit August 2017 ist in allen Tagesstätten und Wohneinrichtungen von Leben mit Behinderung Hamburg freies WLAN für Beschäftigte, Bewohner und Besucher verfügbar. Für viele Menschen mit Behinderung entstehen durch Smartphones und Tablets neue Möglichkeiten, die ihnen den Alltag erleichtern. „Mit den WLAN-Zugängen in unseren Einrichtungen ermöglichen wir unseren Klienten die Teilhabe an der digitalen Welt“, sagt Ralph Grevel, Bereichsleitung Wirtschaft & IT von Leben mit Behinderung.
WöRRSTADT (KOBINET) Die Schwerpunkte der rheinland-pfälzischen Pflegepolitik standen im Mittelpunkt einer Pressereise mit der rheinland-pfälzischen Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Gemeinsam mit JournalistInnen besuchte sie ausgewählte Stationen im Land, die einen Einblick in neue Angebote geben und wichtige Lösungsansätze für die Weiterentwicklung einer guten pflegerischen Versorgung veranschaulichen: wohnortnahe Beratung und Unterstützung durch Pflegestützpunkte, Prävention, sozialräumliche Hilfe-Mix-Strukturen, gemeinschaftliche Wohnformen und Weiterentwicklung stationärer Pflegeinrichtungen.
Veröffentlicht am 11.08.2017 07:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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BERLIN (KOBINET) Das Deutsche Seminar für Tourismus (DSFT) in Berlin und der Verein Tourismus für Alle Deutschland (NatKo) haben sich an die kobinet-nachrichten mit einer Stellungnahme zum Interview mit Michael Gerr in den kobinet-nachrichten vom 2. August 2017 zu einer erfolgreichen Klage gegen eine nicht barrierefreie Ferienwohnung gewandt.
HAMBURG (KOBINET) Ob Fahrplanauskunft, Bankgeschäft oder Weiterbildung – immer häufiger nutzt man hierfür das Internet. Doch viele Angebote sind voller Barrieren und für Menschen mit Einschränkungen kaum nutzbar. Hier setzt das Projekt BIK für Alle an: Es klärt über Barrierefreiheit im Web auf und unterstützt alle, die barrierefreie Webangebote umsetzen wollen, mit Informationsmaterialien und Barrierefreiheits-Tests.
MAINZ (KOBINET) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz, die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz und die Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen laden in Kooperation mit dem Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Stadt Mainz zu einem Austausch mit den Bundestagskandidatinnen und -kandidaten am Donnerstag, den 31. August um 17:00 Uhr in das Hotel INNdependence, Gleiwitzer Str. 4, 55131 in Mainz ein.
FRANKFURT-MAIN (KOBINET) Die unabhängige Inklusionsberatungsstelle Frankfurt ist umgezogen und zum Schuljahresbeginn in neuen, größeren Räumen im Frankfurter Nordend zu finden: Das neue Domizil befindet sich in der Egenolffstraße 29 in 60316 Frankfurt. Das Büro ist zentral gelegen und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Veröffentlicht am 10.08.2017 09:57 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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BERLIN (KOBINET) Der Rat der Europäischen Union (Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten) hat mittlerweile die Umsetzung des Marrakesch-Vertrages in EU-Recht einstimmig beschlossen und formal verabschiedet. Eine europäische Richtlinie mit anhängiger Verordnung etabliert ab sofort den rechtlichen Rahmen, um Bücher und Zeitschriften ohne ausdrückliche Genehmigung des Rechteinhabers barrierefrei aufzubereiten und blinden, seh- und lesebehinderten Menschen zugänglich zu machen – ob in analoger oder digitaler Form, innerhalb eines Mitgliedsstaats oder über nationale Grenzen hinweg. Darauf weist der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hin.
KIRCHZARTEN-HIMMELREICH (KOBINET) Begann im Hofgut Himmelreich vor nahezu 14 Jahren ein Prozess der Integration von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt, hat sich wenige Jahre später daraus die Akademie Himmelreich als Kompetenzzentrum für Inklusion entwickelt. Vor kurzem wurde dort das Zehnjährige Bestehen der Akademie im Rahmen eines Festaktes mit dem Leitwort „Inklusion als Weg und Programm“ mit anschließendem Hoffest im Hofgut Himmelreich gefeiert.
DüSSELDORF (KOBINET) Trotz guter Konjunktur und anhaltendem Beschäftigungszuwachs haben in Nordrhein-Westfalen rund 324.000 Langzeitarbeitslose so gut wie keine Chancen auf eine Rückkehr ins Berufsleben. „Das gilt insbesondere für knapp ein Drittel der Betroffenen, bei denen mehrere Vermittlungshemmnisse wie eine geringe Qualifikation, eine Behinderung oder ein höheres Lebensalter vorliegen“, machte der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, Horst Vöge, in Düsseldorf deutlich und appellierte an die neue Landesregierung: „Nur ein dauerhaft geförderter Arbeitsmarkt kann besonders benachteiligten Personengruppen eine wirkliche Perspektive geben.“
DRESDEN (KOBINET) Das neue Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen (LAG SH SACHSEN) heißt „Inklusionsnetzwerk Sachsen“. Für dieses Projekt werden nun Netzwerkpartner gesucht.
HANNOVER (KOBINET) Das Präsidium des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen (BSN) hatte vor kurzem im Rahmen einer erweiterten Sitzung die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt zu Gast, die von Thomas Castens vom Referat für Schulsport begleitet wurde. Dabei machte die Ministerin gerade im Lichte der aktuellen Kritik seitens der CDU und FDP deutlich, dass sie zur Inklusion steht.
Veröffentlicht am 09.08.2017 10:35 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt neuen Schwerbehindertenausweis Foto: omp
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BREMEN (KOBINET) Eine Anhörung bezüglich einer möglichen Umbenennung des Schwerbehindertenausweis in „Teilhabeausweis“ findet am 28. September um 15:00 Uhr in der Bremischen Bürgerschaft statt. Darauf macht der Landesbehindertenbeauftragte der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Joachim Steinbrück, auf seiner Internetseite aufmerksam.
UNBEKANNT (KOBINET) Bereits zum zweiten Mal fand auf Einladung der Gold-Kraemer-Stiftung ein Erlebnisnachmittag der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung in Frechen statt. Das Pferdesport- und Reittherapie Zentrum (PRZ) bot den Rahmen für dieses besondere Angebot. Beratung, Aufklärung, aber auch körperliche Aktivitäten und Aufbau von neuen Kontakten standen im Mittelpunkt. Damit unterstützt die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung Patienten*innen, Impulse und Ideen zu entwickeln, wie das Leben auch nach einer Hirnverletzung aktiv gestaltet werden kann. „Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist es oft das erste Mal, dass sie sich nach Klinik- und Reha-Aufenthalt in einer Gruppe bewegen und mitteilen. Deshalb bieten wir auch Folgetermine an, damit aufgebaute Kontakte gepflegt und gemachte Erfahrungen intensiviert werden können“, erklärt die Geschäftsführerin der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, Helga Lüngen.
FRANKFURT (KOBINET) Die DeafIT Konferenz geht in die vierte Runde und findet am 10. und 11. November in der Messestadt Frankfurt am Main statt. Die DeafIT Conference ist eine Konferenz für Gehörlose, Schwerhörige und CI-Träger, die in der IT-Branche arbeiten.
UNBEKANNT (KOBINET) Anstatt ihre „außergewöhnlichen Belastungen“ per Einzelnachweis beim Finanzamt geltend zu machen, können Menschen mit Behinderungen den Behindertenpauschbetrag nutzen. Dieser wurde im Jahr 1975, also vor mehr als 40 Jahren der Entwicklung weder angepasst und noch entsprechend erhöht. Deshalb fordert Bündnis 90 / Die Grünen: Dieser Behindertenpauschbetrag muss endlich erhöht werden.
HANNOVER (KOBINET) Die in Niedersachsen lebenden Bürgerinnen und Bürger haben zwei wichtige Wahlen in kurzem Abstand vor sich, denn nach der Bundestagswahl am 24. September können sie bereits wieder am 15. Oktober einen neuen Landtag wählen. Nach dem Verlust der knappen rot-grünen Mehrheit durch den Übertritt einer Abgeordneten der Grünen zur CDU haben sich die Parteien verständigt, den Landtag aufzulösen und am 15. Oktober Neuwahlen durchzuführen.
KASSEL (KOBINET) Insgesamt werden gut eine Million BesucherInnen bei der noch bis zum 17. September stattfindenden documenta in Kassel erwartet, die man auch als Museum der 100 Tage bezeichnet. Die weltweit größte Ausstellung zeitgenössischer Kunst dreht sich dieses Mal zum großen Teil um die Schwerpunkte Flucht und Migration. Wie ist es aber mit der Zugänglichkeit der Ausstellung für Menschen mit Beeinträchtigungen bestellt? Das soll Gegenstand einer Veranstaltung mit Ottmar Amm sein, der selbst Rollstuhlnutzer ist und als Pressevertreter die documenta bereits ausgiebig erkundet hat. Diese findet am 16. August um 19.00 Uhr im freiRAUM, Samuel-Beckett-Anlage 6, in Kassel statt.
Veröffentlicht am 08.08.2017 08:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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LEIPZIG (KOBINET)
LEIPZIG (KOBINET) Thomas Anders ist Vollblutmusiker mit einem großen Erfahrungsschatz in der Entertainmentbranche. Seit über 40 Jahre steht er auf der Bühne. Seine größten Erfolg feierte er mit dem Pop-Duo Modern Talking. Die blinde Journalistin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag sprach mit Thomas Anders im Rahmen ihrer Reihe SonntagsFragen im MDR.
BERLIN (KOBINET) Der Journalist H.-Günter Heiden ist nicht nur langjährig in der Behindertenpolitik aktiv, sondern verfolgt die kobinet-nachrichten seit vielen Jahren aufmerksam. Mit einem Zwischenruf mit der Frage, wie es um die Kultur bei den Leserbriefen in den kobinet-nachrichten bestellt ist, hat er folgenden Beitrag an die kobinet-nachrichten mit dem Titel „Knigge bei kobinet“ geschickt.
UNBEKANNT (KOBINET) Sozialstaatssekretär Hintersberger hat das Signet ‚Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!‘ an das Schullandheim und die Bildungs- und Begegnungsstätte Wartaweil übergeben.
Veröffentlicht am 07.08.2017 13:28 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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BERLIN (KOBINET) Ein breites Bündnis von Verbänden lädt am 2. September von 14.00 – 16.00 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer von Patientenmord und Zwangssterilisation in der NS-Zeit zum Thema „Aus der Geschichte lernen“ ins Hauptfoyer der Philharmonie Berlin in der Tiergartenstraße 4 in Berlin ein. Darauf hat Ruth Fricke vom Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 07.08.2017 13:08 von Christian Mayer in der Kategorie Nachricht
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Gut drei Wochen vor Ablauf der ersten Bewerbungsfrist für die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung, die im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes geschaffen wird, ruft die LIGA Selbstvertretung Organisationen behinderter Menschen, die das know how und die Rahmenbedingungen dafür erfüllen, auf, sich auf die Ausschreibung zur unabhängigen Teilhabeberatung zu bewerben. Auch wenn das Bewerbungsverfahren und die Rahmenbedingungen nicht leicht sind, sei es wichtig, dass die Beratung im Sinne des Peer Counseling und wirklich von Kostenträgern und Leistungserbringern unabhängig erfolge.