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The Voyage – Filmvorführung und Diskussion in Bremen

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Gemeinsam mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen/Unterweser und der KulturAmbulanz, Krankenhaus-Museum lädt der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, Arne Frankenstein, zur Filmvorführung von „The Voyage“ und zur Diskussion ein. Die Veranstaltung findet am 25. April 2023 von 17.00 bis 20.00 Uhr im Kommunalkino „City 46“, Birkenstr. 1 in 28195 Bremen, ein. Die Veranstaltung ist kostenlos und barrierefrei zu erreichen. Anmeldungen werden auch noch nach dem 15. April angenommen. Darauf hat das Büro von Arne Frankenstein aufmerksam gemacht.

IGEL-Podcast: Assistenz neu gedacht – Sport-Inklusivlotsen

Sharepic zum IGEL-Podcast zu den Sport-Inklusivlotsen
Sharepic zum IGEL-Podcast zu den Sport-Inklusivlotsen
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Assistenz neu gedacht – Sport-Inklusivlotsen“, so lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, sprach dabei mit einigen Akteur*innen des Projekts der Sport-Inklusivlotsen über ihre Angebote und Erfahrungen.

Alternativen schaffen – Abschalten – Mauern niederreißen

Logo: Reisst die Mauern nieder!
Logo: Reisst die Mauern nieder!
Foto: Jörg Fretter

Kassel (kobinet) Auch wenn es in den letzten Wochen vorrangig die Kritiker*innen der heute am 15. April 2023 erfolgenden Abschaltung der letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland in die Medien geschafft haben, erinnert kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul daran, welch großer Erfolg diese Abschaltung für die Anti-Atomkraft-Bewegung und letztendlich für unser aller Sicherheit ist. Vor allem zieht er die Parallele dieses Erfolgs zum Einsatz für die Umwandlung von Behinderteneinrichtungen zugunsten eines selbstbestimmten Lebens behinderter Menschen mitten in der Gemeinde. „Reisst die Mauern nieder!“ lautete ein Slogan der Selbstbestimmt Leben Bewegung behinderter Menschen bereits vor über 20 Jahren. Der Erfolg lässt hier allerdings noch auf sich warten, wie Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar schildert.

ZsL Erlangen gedenkt dem 25. Todestag von Wolfgang Uhl

Gedenkanzeige für Wolfgang Uhl
Gedenkanzeige für Wolfgang Uhl
Foto: ZsL Erlangen

Erlangen (kobinet) Das Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) hat im Gedenken an den 25. Todestag von Wolfgang Uhl heute am 15. April eine entsprechende Anzeige veröffentlicht, wie Dinah Radtke den kobinet-nachrichten mitteilte. Wolfgang Uhl, der am 18. April 1959 geboren wurde, verstarb am 15. April 1998, also heute vor 25 Jahren. Der Jurist nutzte einen Elektrorollstuhl und Persönliche Assistenz und war nicht nur entscheidend an der Gründung des Erlanger Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, sondern auch an dessen Dachorganisation, der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), beteiligt. Er hat viele behinderte Menschen durch seine engagierte und unkonventionelle Art inspiriert, sich für ein selbstbestimmtes Leben einzusetzen und dies auch zu leben.

Politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen in Berlin

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Berlin (kobinet) „Politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen in Berlin: Erfahrungen, Herausforderungen und Handlungsempfehlungen“, so lautet eine Publikation des Deutschen Institut für Menschenrechte, die online verfügbar ist. „Die politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen gehört zu den Kernanliegen der UN-Behindertenrechtskonvention. Der vorliegende Bericht befasst sich mit der Umsetzung der Partizipation von Menschen mit Behinderungen in behindertenpolitischen Beteiligungsgremien im Land Berlin. Die Analyse stellt die Erfahrungen dar, die Menschen mit Behinderungen mit der politischen Partizipation auf Landes- und Bezirksebene gemacht haben, und beurteilt diese unter menschenrechtlichen Gesichtspunkten“, heißt es in der Ankündigung.

Als Fan bei den Special Olympics World Games 2023

Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023 - Weltkugel mit Fernsehturm
Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023

BERLIN (kobinet) Gruppen ab zehn Personen können im Rahmen des kostenfreien Fan-Programm „Fans in the Stands” bei der größten Multisportveranstaltung in Deutschland seit den Olympischen Spielen 1972 in München als Zuschauer an den Special Olympics World Games Berlin 2023 teilnehmen.

Verbandsgemeinde Nieder-Olm sucht Inklusionsmanager*in

Logo: Kommune inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm
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Foto: ZsL Mainz

Nieder-Olm (kobinet) Die Verbandsgemeinde Nieder-Olm sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Inklusionsmanager/in (m/w/d) zur Umsetzung der Strategie Inklusion in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm in der Abteilung
Bürgerdienste. Es handelt sich um eine unbefristete Stelle in Vollzeit. Die Bewerbungsfrist für die interessante Stelle endet allerdings bereits am 16. April, wie das Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL), das mit der Verbandsgemeinde Nieder-Olm seit vielen Jahren koopieriert, den kobinet-nachrichten mitteilte.

Hessen gibt 8,5 Millionen Euro für den Abbau von Barrieren in öffentlichen Gebäuden

Weg über eine historische Steintreppe
Mühevoller Weg zur Barrierefreiheit
Foto: H. Smikac

Wiesbaden (kobinet) Seit April 2023 gibt es in Hessen ein neues Förderprogramm für kommunale Gebäude und Einrichtungen, das dazu beitragen soll, in Maßnahmen für Barrierefreiheit zu investieren. Gefördert werden dabei nicht nur bauliche Maßnahmen, wie Rampen, Aufzüge, Leitsysteme, Türtechnik, sondern auch die dazugehörigen Planungsleistungen. Mit dem Antrag muss ein kurzes Konzept vorgelegt werden, dass die Bestandssituation beschreibt und die geplante Maßnahmen skizziert sowie den Zugewinn für alle Nutzer bewertet.

So viele Kinder und Jugendliche in der Grundsicherung wie noch nie

Zwei Mädchen schaukeln an  zwei Gerüststangen an einem Park
Unbeschwert spielende Kinder – unser größter Schatz
Foto: Pixabay/cocoparisienne

BERLIN (kobinet) Der prozentuale Anteil von Kindern und Jugendlichen in der Grundsicherung ist nach Informationen des Deutschen Kinderhilfswerkes im Vergleich zum Vorjahr weiter angestiegen und hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach aktuellen Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes erhöhte sich der Anteil der unter 18-jährigen in der Grundsicherung nach dem SGB II auf jetzt 34,3 Prozent. Vor fünf Jahren hatte dieser Wert noch bei 32,9 Prozent, im letzten Jahr bei 33,4 Prozent gelegen.

2021 wurden 8,3 Milliarden Euro für Leistungen in besonderen Wohnformen ausgegeben

Logo: BAGüS
Logo: BAGüS
Foto: BAGüS

Münster (kobinet) „2021 gaben die Eingliederungshilfeträger für die besonderen Wohnformen rund 8,3 Milliarden Euro aus, rund 330 Millionen Euro mehr, als im Vorjahr (plus 4,1 Prozent). Für Assistenzleistungen außerhalb besonderer Wohnformen wurden rund 3 Milliarden Euro ausgegeben, etwa 450 Millionen Euro mehr als im Vorjahr (plus 17,3 Prozent). Diese hohe Steigerung liegt unter anderem auch an der definitionsbedingten Zunahme der Personen mit Assistenzleistungen außerhalb besonderer Wohnformen.“ Dies ist ein Ergebnis des Kennzahlenvergleichs zu den Ausgaben zur Eingliederungshilfe im Jahr 2021, den die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe (BAGüS) vor kurzem veröffentlicht hat. Für die LIGA Selbstvertretung belegen diese Zahlen, wie dominant das Aussonderungssystem in Deutschland immer noch ist, wenn über die Hälfte der Mittel für Assistenzleistungen in Sondereinrichtungen im Bereich Wohnen fließen.

Stelle der/des Behindertenbeauftragten in Bayern neu ausgeschrieben

Wappen Bundesland Bayern
Wappen Bundesland Bayern
Foto: Gemeinfrei, public domain

München (kobinet) Mit dem Ende der Legislaturperiode endet auch die Berufung des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung der Bayerischen Staatsregierung. Jetzt wird die Stelle neu ausgeschrieben. Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf betonte dabei: „Inklusion hat im Freistaat oberste Priorität! Ich setze mich für ein Bayern ein, in dem Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben für alle Menschen – ob mit oder ohne Behinderung –Normalität sind. Seit 1999 hat die Bayerische Staatsregierung eine Behindertenbeauftragte oder einen Behindertenbeauftragten mit dem das Sozialministerium stets eng und vertrauensvoll zusammenarbeitet. Inklusion hält die Gesellschaft zusammen – Bayern ist gemeinsam stark!“

Mindestlohn unter 14 Euro führt zu Altersarmut

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „Der Mindestlohn muss auf 14 Euro steigen, damit spätere Rentnerinnen und Rentner nicht auf staatliche Hilfen angewiesen sind. Berechnungen belegen: Wer 45 Jahre zu einem Stundenlohn von 14 Euro gearbeitet hat, erwirtschaftet eine Rente oberhalb des Existenzminimums. Deshalb kämpft der VdK für einen Mindestlohn von 14 Euro. Ein langes Arbeitsleben darf nicht dazu führen, dass die Rente nicht reicht. Das muss auch der Anspruch der Politik sein. Hubertus Heil hat erkannt, dass der Mindestlohn 2024 dringend deutlich steigen muss. Jetzt müssen Taten folgen“, dies fordert die Präsidentin des Sozialverband VdK.

Das können Sie mit Ihrer Querschnittlähmung nicht

Bruno Janßen
Bruno Janßen
Foto: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Kleve

Kleve (kobinet) „Das können Sie mit Ihrer Querschnittlähmung nicht.“ Diesen Satz musste Bruno Janßen aus Kleve nach seiner Querschnittlähmung immer wieder hören. Aber immer wieder hat er dieser Aussage getrotz und Wege gefunden. Dies geht aus einem Beitrag auf dem Informationsportal der Manfred-Sauer-Stiftung Der-Querschnitt.de über den heutigen Lehrer und Kommunalpolitiker hervor. Der Beitrag macht auch anschaulich deutlich, wie angemessene Vorkehrungen schon Ende der 70er Jahre schulische Integration ermöglichte.

Gemeinsame Willenserklärung zur inklusiven Mobilitätswende in Hamburg

Symbol Ausrufezeichen

Hamburg (kobinet) Hamburg soll zu einer inklusiven Stadtgesellschaft zusammenwachsen. Das „Bündnis Mobilitätswende – nur mit uns!“ bestehend aus zehn Hamburger Verbänden und der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) haben am 11. April eine gemeinsame Willenserklärung unterzeichnet. In ihr sind die Ziele zur Verbesserung der Lebensqualität, zur Teilhabe aller Menschen an den Mobilitätsangeboten der Stadt Hamburg und zur Umsetzung einer Mobilitätswende für alle festgehalten. Im gemeinsamen engen Austausch mit allen Beteiligten sollen Lösungen diskutiert und erprobt werden, wie es auf www.hamburg.de heißt.

Demo für Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai in Erfurt

Sharpic zur Demo am 5.5.2023 in Erfurt
Sharpic zur Demo am 5.5.2023 in Erfurt
Foto: LaFit und FFF

Erfurt (kobinet) Am 5. Mai gehen behinderte Menschen und ihre Verbündete nicht nur in Berlin auf die Straße, um für die Gleichstellung und Selbstbestimmung behinderter Menschen zu demonstrieren. Am Europäische Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen findet auch in Erfurt eine Demonstration zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen statt, wie Nancy Frind vom Landesverband für Frauen mit Behinderungen in Thüringen mitteilt. Ein Bündnis verschiedener Verbände lädt für Freitag, den 5. Mai, um 16:00 Uhr zur Demonstration am Anger in Erfurt ein.

Wo bleibt die versprochene Reform des Antidiskriminierungsrechts?

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) „Wo bleibt die versprochene Reform des Antidiskriminierungsrechts?“ Diese Frage beschäftigt nicht nur viele Behindertenverbände, sondern auch den Lesben- und Schwulenverbands (LSVD). Die Bundesregierung habe im Koalitionsvertrag eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) angekündigt. Das zuständige Bundesjustizministerium habe jedoch bisher weder einen Gesetzentwurf noch ein Eckpunktepapier vorgelegt. Der LSVD appelliert daher an Bundesjustizminister Buschmann und die Bundestagsabgeordneten der demokratischen Fraktionen, die dringend notwendige Reform zeitnah umzusetzen.

Europäisches Parlament bietet Anreize zur Beschäftigung behinderter Menschen

Flagge der EU
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Foto: gemeinfrei

Brüssel (kobinet) Das Europäische Parlament startet auch im Jahr 2023 ein Ausleseverfahren als positive Maßnahme, um Menschen mit Behinderung anzustellen. Darauf hat die Europaparlamentsabgeordnete Katrin Langensiepen aufmerksam gemacht. „Ein solches Verfahren wird bereits zum neunten Mal in Folge angeboten. Das Parlament erlangt dadurch einen breit gefächerten Zugang zum Arbeitsmarkt und kann kompetente Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger mit einer Behinderung für sich gewinnen“, heißt es in der Ankündigung des Europäischen Parlaments. Bis zum 25. April werden Bewerbungen noch angenommen.

Inklusion in der Schule geht anders: “Opfer bringen” nicht falsch verstehen

Jennifer Sonntag am Laptop
Jennifer Sonntag am Laptop
Foto: privat

Halle (kobinet) „‚Opfer bringen‘ nicht falsch verstehen! In meiner aktuellen Kolumne auf #dieneuenorm spreche ich darüber, welche Erfahrungen ich mit dem Thema Inklusion in der Schule gemacht habe. Meine persönliche Geschichte ist ein Beispiel dafür, wie Inklusion an der Schule nicht laufen sollte. Ich habe sie deshalb oft lieber nicht erzählt, um Inklusionsgegner*innen nicht in die Karten zu spielen. Heute denke ich, dass ich gerade als Befürworterin der Inklusion von meinen Erfahrungen berichten muss, damit sich aus den Fehlern von damals ableiten lässt, wie wir es heute besser machen können. Inklusion lernen wir nur durch Inklusion. Die Verantwortung dafür darf allerdings nicht allein beim behinderten Kind liegen. Welche Parameter sind aus eurer Sicht für gelingende Inklusion an der Schule wichtig?“ So kündigt die Journalistin Jennifer Sonntag ihre neueste Kolumne für Die Neue Norm mit dem Titel „Inklusion in der Schule geht anders: ‚Opfer bringen‘ nicht falsch verstehen“ auf Facebook an.

Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter anhaltend hoch

Verschiedene Zahlen bunt gemischt
Verschiedene Zahlen bunt gemischt
Foto: Susanne Göbel

Nürnberg (kobinet) 166.001 schwerbehinderte Menschen waren im März 2023 arbeitslos gemeldet. Damit verharrt die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen weiterhin auf hohem Niveau. Im März 2019, also vor der Corona-Pandemie, waren mit 154.809 wesentlich weniger schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet als derzeit. Ob das nach Ansicht vieler Verbände eher verhalten zusammengestrickte Gesetz zur Fördderung eines inklusiven Arbeitsmarkts, das am 21. April zur Verabschiedung im Deutschen Bundestag ansteht, in dieser Form ernsthafte Verbesserungen bringt, steht noch in den Sternen.

mitMenschPreis zum siebten Mal ausgeschrieben

Logo des BeB
Logo des BeB
Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe

Berlin (kobinet) Der evangelische Fachverband für Teilhabe (BeB) schreibt zum siebten Mal den mitMenschPreis aus. Gesucht werden Projekte und Initiativen in Angeboten der Eingliederungshilfe oder Sozialpsychiatrie, die insbesondere Menschen mit Lernschwierigkeiten, psychischer Erkrankung und/oder hohem Unterstützungsbedarf mehr selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen. Preisgeld-Stifter ist wieder die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Ausgezeichnet werden erstmals drei Projekte, die ein Preisgeld gestaffelt von 8.000, 5.000 bzw. 3.000 Euro erhalten. Außerdem werden Videodokumentationen über die preisgekrönten Projekte produziert. Bewerbungsschluss ist der 17. November 2023.

Christian Judith im Spitzenteam für die Kreistagswahl in Schleswig-Flensburg

Christian Judith
Christian Judith
Foto: Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein

Brarupholz (kobinet) Zusammen mit Ute Bergfeld bildet der langjährige Aktivist der Behinderten- und Anti-Atomkraft-Bewegung Christian Judith das Spitzenteam der Grünen im Kreis Schleswig-Flensburg bei der Kommunalwahl am 14. Mai. Christian Judith, der ein Dreirad nutzt, will mit seiner Kandidatur unter anderem das Engagement für eine vielfältige Gesellschaft stärken und dies in den Kreistag einbringen. Auf Platz 2 der Liste hat er gute Chancen, zukünftig die Politik im Kreis Schleswig-Flensburg mitzugestalten. Um die Stärkung der Selbstvertretung behinderter Menschen geht es auch bei einer Online-Veranstaltung mit dem Titel „In der Politik etwas bewegen – behinderte Abgeordnete berichten“, die das NETZWERK ARTIKEL 3 in Zusammenarbeit mit dem Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen am 2. Mai von 17:00 bis 18:00 Uhr durchführt. Bis 15. April ist die Anmeldung hierfür noch möglich.

Neue*r Behindertenbeauftragte*r für Niedersachsen gesucht

Links weißes Pferd auf rotem Grund, rechts Schriftzug Niedersachsen
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Foto: gemeinfrei

Hannover (kobinet) „Im Land Niedersachsen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt der Dienstposten/Arbeitsplatz der/des Landesbeauftragen für Menschen mit Behinderung (m/w/d) zu besetzen.“ So heißt es in der öffentlichen Stellenausschreibung des niedersächsichen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, „Vorausgesetzt werden die Befähigung zum Richteramt oder ein mit einem Master (oder einem vergleichbaren Abschluss) abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudiummit überwiegend verwaltungswissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen, politikwissenschaftlichen, gesundheitswirtschaftlichen oder sozialversicherungsrechtlichen Inhalten oder der Gesundheits-, Pflege- oder Rehabilitationswissenschaften oder ähnlicher für die Aufgabenwahrnehmung geeigneter Studiengänge“, wie es in der Ausschreibung heißt.

Innovative Brain-Computer-Interface-Technologie: Christian Bayerlein spricht auf TED-Konferenz

Christian Bayerlein
Christian Bayerlein
Foto: BJOERN LUBETZKI

Vancouver (kobinet) Die renommierte TED-Konferenz 2023 steht ganz im Zeichen von „Möglichkeiten“. Einer der Redner, der das Publikum inspirieren wird, ist der deutsche Webentwickler Christian Bayerlein. Er ist ein leidenschaftlicher Nerd, der sich für Wissenschaft und Science-Fiction begeistert. Studiert hat er Informatik und arbeitet als Webentwickler. Doch sein Leben ist nicht nur von Technologie geprägt – Bayerlein lebt mit spinaler Muskelatrophie (SMA) und ist auf umfassende Assistenz angewiesen. Auf der TED-Konferenz wird er zusammen mit Conor Russomanno, CEO von OpenBCI, über Brain-Computer-Interfaces (BCIs) sprechen. Das Unternehmen OpenBCI entwickelt seit 2014 nicht-invasive BCIs. Bei der Präsentation wird Bayerlein OpenBCIs neuronale Technologie verwenden, um mithilfe eines BCI eine Drohne in Virtual Reality zu steuern. Die Demonstration wird den Technikstand und zukünftige Möglichkeiten von BCIs aufzeigen und die Bedeutung von Technologie und Barrierefreiheit für behinderte Menschen hervorheben.

Inklusionsamt: Neuer Name soll Wandel dokumentieren

Symbol Information

Schwerin (kobinet) Am 3. April wurde das bisherige Integrationsamt im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) von Mecklenburg-Vorpommern zum Inklusionsamt umbenannt. Die Umbenennung spiegelt den veränderten gesellschaftlichen Anspruch der Behörde wider, wie es in einer Presseinformation heißt. Mecklenburg-Vorpommern ist das sechste Bundesland, das das Integrationsamt in Inklusionsamt umbenannt hat.

Für mehr Mobilitätsangebote in ländlichen Regionen

rote E-Lok
Zug im Gelände
Foto: Pixabay/Didgeman

Hannover (kobinet) Niedersachsen braucht dringend einen verbesserten Nahverkehr – gerade in ländlichen Regionen. Um dies voranzutreiben, sollen auch alte Bahnstrecken wieder nutzbar gemacht werden. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen kritisiert, dass in den vergangenen Jahren diesbezüglich nichts passiert sei. Positiv sieht er deshalb den Arbeitsstart des Lenkungskreises der Landesregierung am 11. April, der das Thema wieder nach oben auf die Agenda bringen soll.

Deutscher Vorentscheid zum International Low-Vision Song Contest am 14. April

Logo des DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Der International Low-Vision Songcontest geht in die zweite Runde. Erneut wird er vom Jugendclub des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) gemeinsam mit VIEWS International organisiert. Nach der erfolgreichen Premiere vor zwei Jahren mit blinden und sehbehinderten Künstlerinnen und Künstlern aus Europa wurde das Konzept nun ausgeweitet: Bei der Online-Veranstaltung im Mai treten Musik-Acts aus vier Kontinenten gegeneinander an. Wer dann für Deutschland auf die virtuelle Bühne steigt, entscheidet sich am 14. April. Ab 20 Uhr werden 17 Musikerinnen und Musiker mit Seheinschränkung ihre Songs vorstellen – von der klassischen Ballade bis zur Funpunk-Nummer. Im Anschluss wird es spannend, wenn das Online-Voting beginnt.

Dank an Irina Tischer für 300 Momentaufnahmen und viel mehr

Bunt gemalte  Ostereier
Osterndeko
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Am 9. April – am Ostersonntag – war es so weit. Pünktlich um 12:00 Uhr veröffentlichte Irina Tischer ihre 300. Momentaufnahme mit dem Foto einer Osterdeko mit vielen bunten Ostereiern in den kobinet-nachrichten. Und wie immer hatte die versierte Fotografin der kobinet-nachrichten auch ein entsprechendes Zitat zum Bild parat: „Licht, Liebe, Leben.“ lautete es dieses Mal und stammt von Johann Gottfried von Herder. Doch Irina Tischer gebührt nicht nur der Dank für die mittlerweile 300 Momentaufnahmen, die sie jeden Sonntag in das System der kobinet-nachrichten einstellt, sondern für viele weitere tolle Bilder, die sie den kobinet-nachrichten ehrenamtlich und kostenfrei seit vielen Jahren zur Verfügung stellt.

Sozialverband fordert besseren und barrierefreien Öffentlichen Nahverkehr

EisenbahnSignal freie Fahrt
Signal freie Fahrt
Foto: Pixabay/martaposemuckel

HANNOVER (kobinet) Mit dem Blick auf den heutigen Arbeitsstart des Lenkungskreises der Landesregierung fordert der Landesverband Niedersachsen des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) einen verbesserten Nahverkehr – und das gerade in ländlichen Regionen. Um dies voranzutreiben, sollen auch alte Bahnstrecken wieder nutzbar gemacht werden. Der SoVD in Niedersachsen kritisiert, dass in den vergangenen Jahren diesbezüglich nichts passiert sei.

Audio-Guides in Leichter Sprache

Symbol leichte Sprache
Signet von Inclusion Europe für Texte in Leichter Sprache
Foto: Signet von Inclusion Europe

SAINT NAZAIRE (kobinet) Wenn es um Leichte Sprache geht, dann denke viele vor allem an entsprechend aufbereitete Texte. Leichte Sprache kann man jedoch nicht nur lesen, man kann sie auch sprechen und hören, also ebenfalls Audio-Guides oder Podcasts in Leichter Sprache aufnehmen. Auch dabei wäre allerdings etwas zu beachten. Woran man dabei vor allem denken sollte, das erklärt Andrea Halbritter in ihrem neuen Blog zum Thema Leichte Sprache.

IGEL-Podcast zu 20 Jahre SightCity

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg / Frankfurt (kobinet) „20 Jahre SightCity – Der Treffpunkt der Blinden und Sehbehinderten Szene“, so lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Sascha Lang sprach dabei mit der neuen Geschäftsführerin der Messe, Dagmar Krutzki, darüber was die Gäste vom 10 – 12. Mai 2023 erwartet.

Bundesregierung muss Altersarmut endlich bekämpfen

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben knapp 1,2 Millionen Menschen im Dezember 2022 Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bezogen. Dazu fordert die Präsidentin des Sozialverband VdK Verena Bentele, dass die Bundesregierung die Altersarmut endlich bekämpfen muss. Sie betont: „Immer mehr Rentnerinnen und Rentner sind auf Grundsicherung im Alter angewiesen, weil ihre Rente nicht zum Leben reicht. Will die Bundesregierung ernsthaft gegen Altersarmut vorgehen, muss sie mehr für diejenigen tun, die nach einem langen Arbeitsleben nur eine Rente unterhalb des Existenzminimums erhalten. Nach Ansicht des VdK ist ein Rentenniveau von mindestens 50 Prozent, idealerweise 53 Prozent, notwendig.“

Die Ampel lässt Menschen mit Behinderung bei Pflegereform im Stich

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

Berlin (kobinet) Die Bundesvereinigung Lebenshilfe ist entsetzt über die am 5. April bekannt gewordenen Änderungen an der geplanten Pflegereform. An diesem Tag hat das Bundeskabinett den Entwurf zum Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz beschlossen. Aus Sicht der Lebenshilfe verdient das Gesetz seinen Namen nicht mehr. Denn nach den jüngsten Änderungen am Gesetzesentwurf ist das von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen schon lange geforderte Entlastungsbudget – der gemeinsame Jahresbetrag für die Verhinderungs- und Kurzzeitpflege, Paragraf 42a Sozialgesetzbuch XI des Referentenentwurfes aus dem Gesundheitsministerium – nun gestrichen.

Schöne Ostern

Smiley-Fahne
Smiley-Fahne
Foto: Susanne Göbel

Kniebis (kobinet) Das Team der kobinet-nachrichten wünscht all seinen Leser*innen und Interessierten an den Nachrichten zur Behindertenpolitik schöne Ostertage und einen guten Vorgeschmackt auf einen schönen Frühling.

Katastrophen und Krieg, was macht das mit uns?

sitzt auf einer Bank am Wald
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Berlin (kobinet) Corona, Klima, Krieg, derzeit vor allem der Krieg, wie geht es uns Behinderten mit alledem?

Oder direkter gefragt, wie geht es Euch damit? Denn wie es mir selber geht, weiß ich ja. Schlecht, kurz gesagt. Was genau mich bekümmert, dazu im Folgenden mehr.

Zehn Impulse zum Bundesteilhabegesetz

Symbol Paragraph

Mühltal (kobinet) „Das Bundesteilhabegesetz ist ein wichtiges Gesetz und soll zu mehr Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen beitragen. Leider erfolgt die Umsetzung nicht so reibungslos, wie es aus Sicht von vielen Menschen mit Beeinträchtigungen und Leistungserbringern wünschenswert wäre. Als einer der größten Träger der Eingliederungshilfe möchte die Nieder-Ramstädter Diakonie auch in Hessen die Diskussion zur Umsetzung des BTHG weiter intensivieren und hat dazu im April 2023 den Text ‚Das Recht auf Teilhabe! Zehn Impulse zum Bundesteilhabegesetz‘ verfasst. Diese Impulse richten sich vor allem an die Fachöffentlichkeit in Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Sozialwirtschaft. In der Arbeitsgemeinschaft Diakonische Behindertenhilfe und Psychiatrie der Diakonie in Rheinland-Pfalz hat die NRD an einem ähnlichen Positionspapier mitgewirkt“, heißt es in der Einführung zu den zehn Impulsen zum Bundesteilhabegesetz der Nieder-Ramstädter Diakonie.

Kritik an geplanter Neustrukturierung der Patientenberatung

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) Die geplante Neustrukturierung der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) stößt bei Sozialverbänden auf Kritik. Mit dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) als dem wesentlichen Geldgeber sei die Unabhängigkeit der Beratung nicht gewährleistet, erklärten die Sozialverbände in einer Anhörung über den Gesetzentwurf (20/5334) der Bundesregierung. Darauf weist der Informationsdienst Heute im Bundestag im Hinblick auf die Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages zu einem Gesetzentwurf zur Einrichtung einer Stiftung Unabhängige Patientenberatung am 1. März hin.

Ausstellungen per Telefon besuchen

Schwarzes  Handtelefon leigt auf einem  Tisch
Telefon für interessante Gespräche
Foto: H. Smikac

HAMBURG (kobinet) Interessierte, die ein Museum oder eine Ausstellung nicht vor Ort besuchen können, können im Rahmen der Langen Nacht der Museen am 22. April ab 18.00 Uhr durch „Bei Anruf Kultur“ Führungen durch vier Ausstellungen von zuhause aus per Telefon erleben. Dazu sind während der Aktion „Bei Anruf Kultur“ in Hamburg die Leitungen an diesem Abend durchgängig freigeschaltet, Moderatoren leiten durch das Programm und die Guides in den Häusern reichen sich telefonisch den Staffelstab weiter. Die Teilnahme ist kostenfrei.

NDR Dokumentation: Mit dem Körper hören über Mischa Gohlke und seine Band

Mischa Gohlke mit Gitarre im Rampenlicht
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Foto: Mischa Gohlke

Hamburg (kobinet) Der NDR hat den Initiator des Vereins Grenzen sind relativ Mischa Gohlke und seine Band mehrere Tage begleitet und herausgekommen ist eine spannende 17 Minuten-Doku. „Ihr erfahrt, wie Mischa ‚trotz‘ oder gerade wegen seiner an Taubheit grenzenden Hörschädigung Profimusiker geworden ist und was Musik als Ganzes möglich machen kann“, heißt es im Newsletter von Grenzen sind relativ.

RBC Köln 99ers unterzeichnen Charta der Vielfalt

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KÖLN (kobinet) Vereinsslogan des Rollstuhlbasketball Club Köln 99ers sind „Inklusiv. Multikulturell.“ sowie zugleich sind diese Begriffe Vereinsphilosophie. Die Mitglieder, Spielerinnen und Spieler sowie Verantwortliche und Volunteers dieses Clubs leben diese Philosophie vor und geben sie neuen Mitgliedern aktiv weiter. Vielfalt prägt Zusammenarbeit und Erfolg als Rollstuhlbasketballclub in Köln und darüber hinaus. So lag es deshalb absolut nahe, die Charta der Vielfalt zu unterzeichnen.