Veröffentlicht am 27.09.2023 13:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo SoVD Foto: SoVD
BERLIN (kobinet) Einen dringlichen Appell, die Inflationsausgleichsprämie bis zu 3.000 Euro steuer- und abgabenfrei auch an Rentnerinnen und Rentner zu zahlen, richtet die Vorsitzende des SoVD Berlin-Brandenburg Ursula Engelen-Kefer an den Regierenden Bürgermeister von Berlin Kai Wegner und den Ministerpräsidenten von Brandenburg Dietmar Woidke.
Veröffentlicht am 27.09.2023 12:52 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
OLTEN (kobinet) Procap, der größte Mitgliederverband von und für Menschen mit Behinderungen in der Schweiz, engagiert sich seit über 90 Jahren für Menschen mit Behinderungen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gesellschaft für deren Anliegen zu sensibilisieren. Nun soll das Engagement dieses Verbandes noch effektiver gestalten werden. Um das tun zu können, hat Procap eine Befragung gestartet.
Kassel (kobinet) Dass es immer noch Diskriminierungen beim Blutspenden gibt, das macht ein Bericht der Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) aus Kassel deutlich. Der Bericht über die Diskriminierung einer Frau mit Lern- und Leseschwäche, die Probleme beim Ausfüllen am neuen Anmelde-Terminal hatte, macht nach Ansicht von Ottmar Miles-Paul von der LIGA Selbstvertretung deutlich, dass das Allgemeinen Gleichbehandlugnsgesetz (AGG) dringend reformiert und darin das Recht auf Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen umfassend verankert werden muss.
Veröffentlicht am 27.09.2023 07:36 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Aufruf zur Demo mit dem Slogan „Heilerziehungspflege stärken“ Foto: Bündnis für HEPs in Hessen
Wiesbaden (kobinet) Für heute, den 27. September 2023, hat ein breites Bündnis gegen den Personalmangel in der Eingliederungshilfe zu einer Demonstration in Wiesbaden aufgerufen. Die Demo findet ab 12:00 Uhr auf dem Kranzplatz vor der Staatskanzlei in Wiesbaden statt. Parallel dazu wird eine Social-Media-Kampagne gestartet, wie es von den Veranstalter*innen heißt und weiter betonten diese: „Wir nutzen mit diesem Tag – kurz vor den Landtagswahlen – die Möglichkeit, nicht nur auf die Situation des Ausbildungs- und Berufsbildes Heilerziehungspflege (HEP) aufmerksam zu machen, sondern insgesamt auf den Fachkräftemangel in der Eingliederungshilfe.
Veröffentlicht am 27.09.2023 07:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Justitia Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay
Wien (kobinet) Der Oberste Gerichtshof (OGH) von Österreich hat vor wenigen Wochen ein Urteil gefällt, das das Recht von Personen, die vorübergehenden Schutz nach der EU-Massenzustrom-Richtlinie genießen, auf Pflegegeld klärt. Dieses Urteil stellt klar, dass diese Personen, sofern sie die weiteren Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, in Österreich nach dem Bundespflegegeldgesetz (BPGG) einen Anspruch auf Pflegegeld haben, heißt es in einem Bericht des Online-Nachrichtendienstes BIZEPS.
Berlin (kobinet) Der Gesetzentwurf zur Kindergrundsicherung wird voraussichtlich am heutigen Mittwoch, 27. September 2023, im Bundeskabinett beschlossen. VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisierte die vorliegenden Pläne: „Ich kann kaum fassen, wie wenig von der ursprünglichen Idee der Kindergrundsicherung übriggeblieben ist. Betroffenen Familien wurden weniger Bürokratie und mehr Geld in Aussicht gestellt. Die meisten von ihnen werden nichts davon bekommen, wenn der Bundestag jetzt nicht einschreitet. Mit der Kindergrundsicherung, wie sie im Moment geplant ist, können wir die Kinderarmut in Deutschland nicht bekämpfen. Das Ziel, Leistungen zu bündeln und so den Zugang für betroffene Familien zu erleichtern, wurde weit verfehlt. Verschiedene Gelder müssen weiterhin bei mehreren Behörden beantragt werden. Und eine vollautomatisierte Auszahlung wird es schon mal gar nicht geben.“
Veröffentlicht am 27.09.2023 07:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
bifos-Logo: Empowerment zur Selbstvertretung Foto: bifos
Mainz (kobinet) Das Projekt „Empowerment zur Selbstvertretung“ des Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) ist gut gestartet und der erste Weiterbildungskurs läuft auf Hochtouren. Für die nächste Weiterbildung, die im Jahr 2024 durchgeführt wird, können sich behinderte Menschen, die sich in der Politik, in Parlamenten oder in Beiräten und Gremien bereits einbringen oder verstärkt einbringen wollen, bis zum 31. Oktober 2023 bewerben. Darauf hat das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) hingewiesen.
Veröffentlicht am 27.09.2023 05:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Bild von der Gesprächsrunde zum Film Jonny Island in Bremen Foto: LBB Bremen
Bremen (kobinet) Am 14. September wurde auch in Bremen der Dokumentarfilm „Jonny Island“ gezeigt. In einer anschließenden Gesprächsrunde haben u.a. die Regisseurin Petra Mäussnest, Florian Grams von der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Bremen und Kai J. Steuck vom Büro des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen teilgenommen. Kai J. Steuck hat den kobinet-nachrichten den nachfolgenden Bericht über den Film, der nun auch in der 3sat-Mediathek zu sehen ist, zur Verfügung gestellt.
MÜNCHEN (kobinet) Ab sofort sind Filmemacher, die Produzentinnen und Produzenten, Vertriebe und Komponistinnen und Komponisten eingeladen, aktuelle Filme für die verschiedenen Programmbereiche des DOK.fest München 2024 einzureichen. Es wird vom 01.bis zum 12. Mai 2024 im Kino sowie vom 06.bis zum 20. Mai online stattfinden. Die Organisatoren suchen mitreißende, beeindruckende, bewegende und relevante dokumentarische Filme, die auf gesellschaftlicher, persönlicher wie künstlerischer Ebene zum Dialog einladen.
STUTTGART (kobinet) Wie die jüngste Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung belegt, teilt jede zwölfte Person in Deutschland ein rechtsextremes Weltbild. Damit ist der Anteil unter den Befragten gegenüber den Vorjahren um fünf bis sechs Prozent gestiegen. Angesichts dieser dramatischen Entwicklung fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg im Rahmen der Interkulturellen Woche die Politik dazu auf, aktiv Haltung gegen rechtsextremistische Tendenzen in unserer Gesellschaft zu zeigen.
Veröffentlicht am 26.09.2023 08:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: ADS
Berlin (kobinet) Ältere Menschen haben es in Deutschland immer schwerer, Kredite oder Versicherungen zu bekommen. Das geht aus einer von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes geförderten Studie „Altersdiskriminierung bei der Kreditvergabe“ des Instituts für Finanzdienstleistungen (iff) hervor.
Veröffentlicht am 26.09.2023 08:26 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der Fachstelle EUTB Foto: Fachstelle EUTB
Berlin (kobinet) Im ersten Newsletter der Fachstelle Teilhabeberatung des Jahres 2023 wurde unter anderem über die bevorstehenden Veränderungen in der Beratungslandschaft der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB®) gesprochen. Es stand der große Wandel bevor: Neue Träger und EUTB®-Angebote kamen hinzu, bereits etablierte Angebote konnten ihre Beratungsarbeit weiterführen. „Jetzt schauen wir genauer hin: Wie sieht die Beratungslandschaft aus? Welche Beratungsformate werden angeboten? Wie wird die Beratung vonseiten der Ratsuchenden aufgenommen?“ heißt es im aktuellen Newsletter der Fachstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung.
Veröffentlicht am 26.09.2023 08:16 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo Bundesverband behinderten und chronisch kranker Eltern e. V. Foto: bbe e.V.
Hannover (kobinet) Junge Menschen mit Behinderung zwischen 10 und 25 Jahren haben noch bis zum 30. September 2023 die Möglichkeit, an der Online-Umfrage zum Thema „Inklusive Kinder- und Jugendhilfe“ mitzumachen. Der Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe) möchte mit dieser Umfrage Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, chronischen Erkrankungen und anderen Beeinträchtigungen mehr Partizipation ermöglichen. Hier geht’s zur Online-Befragung in Leichter Sprache.
Veröffentlicht am 26.09.2023 07:33 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
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Gütersloh (kobinet) Die Diskussion über die Reform des Systems der Werkstätten für behinderte Menschen und Möglichkeiten für ein besseres Entgelt für behinderte Menschen, die bisher in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, ist in vollem Gange. Der Inklusionsbotschafter Jürgen Linnemann, der selbst in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeitet, hat sich dazu mit einem Kommentar zu Wort gemeldet.
Hamburg (kobinet) Menschen, die nicht sprechen können, drücken sich anders aus. Zum Beispiel durch Handbewegungen oder ihren Gesichtsausdruck. Auch Bilder und Technik können ihnen bei der Kommunikation helfen, etwa Symboltafeln oder Tablets und Smartphones. Diese Hilfsmittel und Methoden nennt man Unterstützte Kommunikation. Um auf die besondere Situation von Menschen, die in ihrer Kommunikation beeinträchtigt sind, aufmerksam zu machen, haben die Evangelische Stiftung Alsterdorf (ESA) und die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg gemeinsam einen Erklärfilm zur Unterstützten Kommunikation herausgebracht.
Veröffentlicht am 25.09.2023 20:03 von Hartmut Smikac in der Kategorie Meinung
Der Sprecher der Arbeitsgruppe „Tourismus“ Andrè Nowak gegenüber dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus Foto: privat
BERLIN (kobinet) Das Informations- und Zertifizierungssystem „Reisen für Alle“ ist schon lange im Gespräch. Eine Zeit lang war zu befürchten, dass dieses System keine Perspektive mehr hat. Gegenwärtig ist gesichert, dass es im Jahr 2023 Bestand hat. Zur Zukunft von „Reisen für Alle“ gibt es, neben den Aussagen vieler Politiker, dass es wichtig ist und unbedingt fortgeführt werden muss, nur wenige Monate vor dem Beginn des Jahres 2024 viele offene Fragen. Die kobinet-Redaktion hat deshalb kurz vor Behandlung dieses Themas im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages mit André Nowak, dem Sprecher der AG „Tourismus“ des Deutschen Behindertenrates, über den Stand der Dinge gesprochen
Veröffentlicht am 25.09.2023 13:29 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Mehr Wohnungsbau ist dringend notwendig Foto: Pixabay/SatyaPrem
DÜSSELDORF (kobinet) Mit Bezug auf den Wohnungsgipfel im Bundeskanzleramt verweist der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen darauf, dass bei der Debatte in Berlin um Maßnahmen zur Linderung der Immobilienkrise der Bedarf an Wohnungen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen nicht in Vergessenheit geraten darf. In diesem Bundesland sind nach den Worten der VdK-Vertreter Wohnungen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung Mangelware.
Veröffentlicht am 25.09.2023 12:13 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des advd Foto: advd
Berlin (kobinet) Der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) fordert den Erhalt des Förderprogramms respekt*land und eine Aufstockung der Mittel für Antidiskriminierungsberatung. Der advd hat sich im Rahmen seiner Mitgliederversammlung am 21./22. September 2023 erschrocken gezeigt angesichts der aktuellen Kürzungspläne der Mittel für das Förderprogramm „respekt*land – Antidiskriminierungsberatung für ganz Deutschland“, das von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes initiiert wurde. Daher fordert der Verband die Bundesregierung auf, die Kürzung zurückzunehmen und mindestens die Fortführung der neuen 35 Projekte sicherzustellen. Dafür müssen die bisherigen Fördermittel in Höhe von 5 Millionen Euro gewährleistet werden. Darüber hinaus müsse das Programm nach Ansicht des advd um weitere Mittel massiv aufgestockt werden.
Veröffentlicht am 25.09.2023 07:59 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Daumen hoch Foto: Irina Tischer
Bremen (kobinet) „Musik verbindet: Inklusion beim deutsch-polnischen Festival in Bremen“, so lautet der Titel eines dreiminütigen Fernsehbeitrags des Magazin buten un binnen von Radio Bremen. „Der Förderverein für junge Musiker aus Polen und Deutschland veranstaltet in Bremen sein 7. Festival. Diesmal erstmals mit jungen Menschen mit Behinderung“, heißt es zum Beitrag.
Veröffentlicht am 25.09.2023 07:53 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Das „Bündnis bezahlbarer Wohnraum“, dem auch der Sozialverband VdK angehört, traf sich am 25. September nach einem Jahr Arbeit mit Bundeskanzler Olaf Scholz im Kanzleramt. Dabei wurden Vorschläge vorgebracht, wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt dazu im Vorfeld des Treffens: „Wir dürfen bei den Diskussionen um bezahlbaren Wohnraum die barrierefreien Wohnungen nicht vergessen. Diese sind im vergangenen Jahr der Bündnis-Zusammenarbeit viel zu kurz gekommen. In naher Zukunft werden wir einen gravierenden Mangel haben – spätestens dann, wenn die Baby-Boomer-Generation einen erhöhten Bedarf anmeldet. Bereits jetzt fehlen rund 2,2 Millionen barrierefreie Wohnungen, doch die Nachfrage wird extrem ansteigen: In 20 Jahren werden über 21 Millionen Menschen 67 Jahre und älter sein.“
Veröffentlicht am 25.09.2023 07:36 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: public domain
Wien (kobinet) Die Inklusion von Menschen mit Behinderung in Österreich zeigt noch immer erheblichen Nachholbedarf. Trotz Vorhandensein gesetzlicher Regelungen, wie dem Behinderteneinstellungsgesetz, stehen Betroffene oftmals vor Hürden in Bereichen wie Bildung, Arbeitsmarkt und sozialer Absicherung. Deshalb fordert der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) einen Inklusionsfonds, wie es in einem Bericht des österreichischen Onlinenachrichtendienst BIZEPS heißt.
Bonn (kobinet) „Bei Barrieren denken viele an schwere Türen, Treppenstufen oder fehlende Aufzüge. Aber für Menschen mit Behinderung lauern sie auch an anderen Stellen: komplizierte Webseiten, schwierige Sprache, fehlende Blindenschrift. Wir zeigen dir, wo viele Betroffene im Alltag auf Hindernisse stoßen“, schreibt die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter mit dem Hinweis auf Informationen auf deren Internetseite mit der Überschrift „Barrierefreiheit – was heißt das?“
Veröffentlicht am 25.09.2023 02:00 von Andreas Vega in der Kategorie Nachricht
Portrait Foto Weber Foto: Andreas Vega
München (kobinet) Am vergangenen Donnerstag gab die Bezirkstagsfraktion „Die Linke“ im Rathaus in München eine Pressekonferenz und berichtete über ihre Arbeit im Bezirkstagsparlament des Bezirks Oberbayern. Ein großes Anliegen war in der letzten Legislaturperiode die Durchsetzung von Rechten für Menschen mit Behinderung. Der Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Klaus Weber berichtete aus den Tätigkeiten der letzten fünf Jahre.
Veröffentlicht am 24.09.2023 12:54 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Seebrücke am Timmendorfer Strand Foto: Pixabay/bissartig
HAMBURG (kobinet) Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) und der Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein (BSVSH) üben in einem offenen Brief an Minister Ruhe Madsen deutliche Kritik an der Entscheidung des Verkehrsministeriums in Schleswig-Holstein, die sogenannte Bäderbahn einzustellen. Damit werden blinde und sehbehinderte Menschen von einer der wenigen Möglichkeiten abgeschnitten, in Deutschland einen barrierefreien Urlaub zu verleben oder in geeignetem Rahmen Fortbildungsveranstaltungen zu besuchen, so die Interessenvertretungen seheingeschränkter Menschen.
Veröffentlicht am 24.09.2023 06:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo Nitsa Foto: NITSA e. V.
Ulm (kobinet) Das Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) hat eine Stellungnahme zur 2. Staatenprüfung Deutschlands durch den UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderung bezüglich der Umsetzung des Artikel 28 im Hinblick auf den angemessenen Lebensstandard und den sozialen Schutz befasst. „Die finanziellen Auswirkungen der vollständigen Abschaffung der Einkommens- und Vermögensanrechnung sind abschließend untersucht worden. Zudem betrifft die Anrechnung nur noch 1% der Eingliederungshilfeberechtigten. Daher fordern wir die unverzügliche Abschaffung der Einkommens- und Vermögensheranziehung“, heißt es in der Stellungnahme.
Veröffentlicht am 24.09.2023 05:05 von in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: BSK e.V.
Berlin (kobinet) Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) begrüßte die neuesten Empfehlungen des UN-Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat darauf hingewiesen, dass sich Bund, Länder und Kommunen verstärkt für die Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen einsetzen müssen, und die Notwendigkeit unterstrichen, Selbstvertretungsorganisationen aktiv in diese Prozesse einzubinden. Eine der herausragenden Empfehlungen des UN-Ausschusses ist die Erarbeitung eines Aktionsplans, der Menschen mit Behinderungen den Übergang von Werkstätten in einen inklusiven Arbeitsmarkt ermöglicht. Der BSK, zu dem auch eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen gehört, steht dieser Empfehlung besonders positiv gegenüber.
Berlin (kobinet) „‚Angry Cripples‘ begehren auf: Denn es ist schwer, nicht sauer zu werden, wenn man behindert ist“, so lautet der Titel eines Beitrags von Alina Buschmann, der am 22. September 2023 im Tagesspiegel veröffentlicht wurde. „Am liebsten nimmt man Behinderte gar nicht wahr. Und wenn doch, stellt man sie auf einen Sockel und findet sie inspirierend. Kann ‚behindert‘ bitte endlich nur ein neutrales Merkmal sein?“ heißt es in der Einführung des Tagesspiegel-Beitrags.
Veröffentlicht am 23.09.2023 15:59 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
No body found to use for abstract… Foto: René Golz
Berlin (kobinet) Zum heutigen Internationalen Tag der Gebärdensprachen am 23. September 2023 tritt der Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange von Menschen mit Behinderungen im Gesundheitsausschuss, Hubert Hüppe dafür ein, dass die Wertschätzung und gesellschaftliche Sichtbarkeit der Gebärdensprachen verbessert wird. Obwohl die Deutsche Gebärdensprache (DGS) seit 21 Jahren als eigenständige Sprache anerkannt ist, bleibt den Gehörlosen hierzulande das Recht, sich in einer für sie verständlichen Sprache auszudrücken, weitgehend verwehrt“, erklärte Hubert Hüppe.
Veröffentlicht am 23.09.2023 14:12 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Flagge von Hessen Foto: public domain
FRANKFURT am MAIN (kobinet) In einem offenen Brief fordern Eltern von Kindern mit Behinderungen in Hessen die Inklusive Bildung ein. „Inklusive Bildung ist ein Menschenrecht, ihre Umsetzung ist Pflicht“ heißt es dazu in diesem Brief des Vereine „Gemeinsam leben Hessen“. Ausgehend davon, dass 14 Jahre nach der Ratifizierung der UN-BRK der Großteil der Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen weiterhin das separierende System der Sonder/Förderschule besucht. Mit Bezug auf den UN-Fachausschuss adressieren sie Forderungen an Ministerpräsident Boris Rhein.
Veröffentlicht am 23.09.2023 14:12 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Flagge Bundesland Hessen Foto: Gemeinfrei, public domain
FRANKFURT am MAIN (kobinet) In einem offenen Brief fordern Eltern von Kindern mit Behinderungen in Hessen die Inklusive Bildung ein. „Inklusive Bildung ist ein Menschenrecht, ihre Umsetzung ist Pflicht“ heißt es dazu in diesem Brief des Vereine „Gemeinsam leben Hessen“. Ausgehend davon, dass 14 Jahre nach der Ratifizierung der UN-BRK der Großteil der Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen weiterhin das separierende System der Sonder/Förderschule besucht. Mit Bezug auf den UN-Fachausschuss adressieren sie Forderungen an Ministerpräsident Boris Rhein.
Veröffentlicht am 23.09.2023 11:03 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Beim Kunstgespräch in Deutscher Gebärdensprache Foto: Pascal-Rohe
BERLIN (kobinet) Anlässlich heutigen Internationalen Tages der Gebärdensprache betont der Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Sören Pellmann, dass die Gebärdensprachen ein wertvoller Schatz unserer Gesellschaft sind sowie die kulturelle Identität und die Menschenrechte von gehörlosen Menschen ausdrücken. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der sprachlichen Vielfalt unserer Gesellschaft und verdienen Anerkennung und Schutz.
Veröffentlicht am 23.09.2023 08:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Dr. Martin Theben Foto: privat
Berlin (kobinet) Nahezu jeder behindertenpolitische Akteur bzw. jede Akteurin hat sich zum Staatenberichtsverfahren in Genf und den gerade veröffentlichten Abschließenden Bemerkungen geäußert. Da darf auch der kobinet-Chronist Dr Martin Theben aus Berlin mit seinem Kommentar nicht fehlen. Hier sein Aufschlag:
Veröffentlicht am 23.09.2023 08:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
3 der 4 DBR-Sprecherinnen: Michaela Engelmeier (SoVD), Prof. Dr. Sigrid Arnade (Weibernetz), Verena Bentele (VdK) Foto: DBR
Berlin (kobinet) „Konsequenzen aus der Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im August diesen Jahres in Genf sollen die Arbeit des Deutschen Behindertenrats (DBR) künftig bestimmen.“ Darin waren sich die Sprecherinnen des Deutschen Behindertenrats (DBR) bei ihrem Treffen am 21. September 2023 in der Bundesgeschäftsstelle des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Berlin einig, wie die Sprecherratsvorsitzende Prof. Dr. Sigrid Arnade berichtet. „Um noch in dieser Legislaturperiode Erfolge zu erzielen, liegen die Schwerpunkte dabei auf den Reformen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) sowie auf der Formulierung und Verabschiedung von Partizipationsstandards, bei denen es beispielweise um angemessene Fristen für Stellungnahmen gehen soll“, betonte sie.
Veröffentlicht am 23.09.2023 08:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Cover des IGEL-Podcast zur Audiodeskription beim Musical Der König der Löwen Foto: IGEL-Media
Hamburg / Bad Segeberg (kobinet) „Bilder für die Ohren – Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN wird barrierefrei“, so lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, hat sich bei diesem Podcast in vielerlei Hinsicht überboten. Er war nicht nur in Hamburg und hat das Musical über die Audiodeskriptions-App Earcatch verfolgt und getestet, sondern hat mit einer Reihe von Akteur*innen gesprochen. So ist eine umfassende Reportage entstanden, die einen sehr guten Einblick gibt, wie auch ein Musical mit einer guten Audiodeskription und passender Technik für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich gemacht werden kann.
Veröffentlicht am 23.09.2023 07:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Dr. Brigitte Schumann Foto: Bildungsklick
Düsseldorf (kobinet) „Der Bund steht in der Pflicht für schulische Inklusion“, diese Ansicht vertritt die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann vor allem im Hinblick auf die Abschließenden Bemerkungen zur Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention durch den Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen. „Für die menschenrechtskonforme Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) hat der Bund trotz der Bildungshoheit der Länder die Gewährleistungspflicht und die Gesamtverantwortung“, schreibt die Journalistin in ihrem Beitrag für den bildungsklick. .
Veröffentlicht am 23.09.2023 07:44 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Logo: Die Neue Norm Foto: BR
München (kobinet) „Armut: Warum behinderte Menschen stärker davon betroffen sind“, so lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Podcast DIE NEUE NORM des Bayerischen Rundfunks. „Was bedeutet Armut? Mehr Menschen mit Behinderung wissen das als Menschen ohne Behinderung, denn sie sind eher davon betroffen. Welche Konzepte gibt es?“ heißt es in der Ankündigung des BR-Podcast.
Veröffentlicht am 22.09.2023 08:35 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Joachim Speicher, Dr. Fedor Ruhose, Matthias Rösch und Alexander Schweizer Foto: omp
Mainz (kobinet) Vor über 25 Jahren wurde Matthias Rösch in den rheinland-pfälzischen Landesbeirat zur Teilhabe behinderter Menschen berufen, über 20 Jahre hat er im Sozialministerium gearbeitet und den Landesbeirat unterstützt. Davon wirkte Matthias Rösch zuletzt über 10 Jahre als Landesbehindertenbeauftagter von Rheinland-Pfalz und beackerte eine Vielzahl von Themen, die behindertenpolitisch relevant und die vor allem für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wichtig sind. All diese Aktivitäten waren Thema bei der Verabschiedung von Matthias Rösch als Landesbehindertenbeauftragter von Rheinland-Pfalz, die am 21. September im Rahmen der Sitzung des Landesteilhabebeirates im Bürgerhaus Mainz-Hechtsheim erfolgte und durch die Übergabe einer entsprechenden Urkunde vom rheinland-pfälzischen Sozialminister Alexander Schweizer vollzogen wurde. Matthias Rösch, der auf eigenen Wunsch aus dem Amt ausscheidet, war bei all den Aktivitäten immer auch das Peer Counseling wichtig.
Veröffentlicht am 22.09.2023 07:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des DBSV Foto: DBSV
Berlin (kobinet) Auf einer Internetseite und in den Sozialen Medien stellt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) fünf Tipps vor, wie Online-Videos mit geringem Aufwand zugänglicher für Menschen mit Seheinschränkungen gemacht werden können. Eine anschauliche Animation, die aktuelle Informationen zusammenfasst, ein gezeichnetes Erklärvideo, das präzise und klar Hintergründe vermittelt, und zwischendurch eine lustige Tierpanne, um auf andere Gedanken zu kommen: Videos sind inzwischen das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, unterhaltsame Inhalte, aber auch wichtige Infos über die sozialen Medien zu verbreiten. Leider sind jedoch viele dieser kurzen Filme nicht barrierefrei, teilte der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) mit.
Veröffentlicht am 22.09.2023 07:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der ISL Foto: ISL
Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) veranstaltete am 18. September 2023 einen Online-Workshop für Betroffene zum Thema „neue Verordnungsformulare in der Außerklinischen Intensivpflege“. Hintergrund ist, dass der vorgängige Anspruch auf Außerklinische Intensivpflege (AKI) im Rahmen der häuslichen Krankenpflege (HKP Nr. 24 im Leistungsverzeichnis) mit Ende der Übergangsfrist zum 31.10.2023 in den neuen § 37c SGB V überführt wird und entsprechende Verordnungen ihre Gültigkeit verlieren. Menschen, die bisher im Rahmen der häuslichen Krankenpflege versorgt wurden, benötigen jetzt AKI. Deutlich wurde beim Workshop nach Informationen der ISL, dass der Informationsbedarf immens ist und die Politik noch immer nicht wahrhaben will, dass Versorgungen gefährdet sind, wie es im Bericht der ISL zum Workshop heißt.