Veröffentlicht am 15.02.2018 08:18 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des bbe Foto:
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HANNOVER (KOBINET)
HANNOVER (KOBINET) Der Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe) bietet auch 2018 in Hannover wieder eine Fortbildung für Elternassistentinnen und Elternassistenten an. Die Fortbildung richtet sich an Personen, die bereits als Elternassistent*in arbeiten oder die sich für dieses Arbeitsfeld interessieren, heißt es in der Ankündigung. Rechtsgrundlage für Elternassistenz ist seit 1.1.2018 der § 78 Absatz 3 im neuen Sozialgesetzbuch IX.
UNBEKANNT (KOBINET) Der Sachverhalt, dass Dinge, die so groß und so mächtig geworden sind, dass sie nicht ohne Weiteres scheitern dürfen, wie wir das aus dem Bankenwesen bereits kennen, scheint nun auch im Sozialen Sektor angekommen zu sein. Auch hier gibt es mittlerweile ein „Too big to fail“, ein „Zu groß zum Scheitern“…
Veröffentlicht am 14.02.2018 11:31 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Blinder Mann am Steuer Foto: ABSV
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BERLIN (KOBINET) Am 10. März kommen blinde und sehbehinderte Autofans wieder ans Steuer. Auf dem Driving Center Groß Dölln dürfen sie Gas geben und bremsen sowie Kurven fahren, um Beschleunigungs-, Verzögerungs- und Fliehkräfte selbst zu erfahren. Die riesige Anlage auf dem ehemaligen Militärflugplatz erlaubt auch schnelles Fahren sowie Lenk- und Bremsmanöver. Begleitende Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer sorgen für die Sicherheit.
Veröffentlicht am 14.02.2018 10:57 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Norbert Sandman vor der Treppe zum Ratssaal in Euerbach Foto: BSK
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EUERBACH (KOBINET)
EUERBACH (KOBINET) Bürgerinnen und Bürger aus Euerbach, die aufgrund einer Behinderung oder altersbedingt auf einen barrierefreien Zugang zum Sitzungssaal der Gemeinde angewiesen sind, haben in der 3000-Seelen-Gemeinde das Nachsehen. Ihre Teilnahme an Veranstaltungen im Gemeindesaal des Rathauses verhindern drei Stufen im Foyerbereich des Rathauses. Darauf weist der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) hin.
BERLIN (KOBINET) Der Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen empfiehlt Deutschland „die schrittweise Abschaffung der Werkstätten für behinderte Menschen durch sofort durchsetzbare Ausstiegsstrategien und Zeitpläne sowie durch Anreize für die Beschäftigung bei öffentlichen und privaten Arbeitgebern im allgemeinen Arbeitsmarkt.“ Der Koalitionsvertrag von CDU, SPD und CSU spricht demgegenüber eine andere Sprache. Hier sollen die Werkstätten dabei unterstützt werden, „ihr Profil entsprechend neuer Anforderungen weiterzuentwickeln“.
UNBEKANNT (KOBINET) Geht nach dem gestern erfolgten Rücktritt von Martin Schulz und der Entscheidung für Olaf Scholz zum kommissarischen Parteivorsitzenden nun auch die närrische Zeit bei der SPD zu Ende. Dies fragen sich viele am heutigen Aschermittwoch, an dem ja entsprechend dem karnevalistischen Liedgut alles vorbei sein soll. Einige können sich angesichts der Kapriolen und des Umfragetiefs unter 17 Prozent bei der SPD auf jeden Fall viel Asche auf ihr Haupt streuen.
BERLIN (KOBINET) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) will Wissenschaft machen. Soeben hat der ABiD die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie ABiD-Institut Behinderung und Partizipation (IB&P) „Praxisnahe Forschung – Forschungsnahe Praxis“ fertig gestellt, erfuhr kobinet heute von Ilja Seifert. Der Verbandsvorsitzende ist der geistige Vater des Vorhabens. Am 27. Januar war beschlossen worden, die für die Institutsgründung notwendigen Schritte zu gehen.
Veröffentlicht am 13.02.2018 15:29 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo der Special Olympics Kiel 2018 Foto:
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die Ehefrau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, Frau Elke Büdenbender, hat die Schirmherrschaft für die Special Olympics übernommen, die vom 14. bis zum 18. Mai in Kiel stattfinden werden. Das wurde heute auf einer Pressekonferenz von Special Olympics Deutschland (SOD) bekannt gegeben, auf welcher auch die Gesundheits- und das Helferprogramme des sportlichen Großereignisses thematisiert wurden. Die Veranstaltung unter dem Motto „Gemeinsam stark“ bietet neben den Wettbewerben in 19 Sportarten auch eines der größten nationalen Gesundheitsprogramme für Menschen mit geistiger Behinderung.
BERLIN (KOBINET) Auf dem Ball der Lebenshilfe am 17. Februar in Berlin erwartet Toni Fischer seinen bisher größten Auftritt. 850 Gäste mit und ohne Behinderung werden am Samstagabend im Ballsaal vom Maritim Hotel dabei sein, teilte heute der Berliner Verband mit. Toni Fischers mitreißender Enthusiasmus für den deutschen Schlager begeistere die Zuhörer. Das Bühnentalent lebt im betreuten Wohnen der Lebenshilfe und freut sich auf den bisher größten Auftritt seiner jungen Karriere.
BERLIN (KOBINET) Wenn beim nächsten Besuch in Berlin einige Straßenbahnen der M4 und Busse auf der Linie 186 mit den Fahrgästen reden, sollte dies niemanden wundern. Denn ab dem 19. Februar 2018 testet die BVG für ein Jahr verschiedene Lösungen, blinden und sehbehinderten Menschen an Bus- und Straßenbahnhaltestellen akustische Fahrgastinformation in Echtzeit anzubieten. Dabei werden sowohl zehn Straßenbahnen und zehn Busse als auch 13 Haltestellen sukzessive ab 19. Februar bis Ende April 2018 mit akustischen Lösungen ausgestattet. Zudem werden Smartphone-basierte Lösungen getestet.
BERLIN (KOBINET) Im Koalitionsvertrag von Union und SPD werden die Belange von Menschen mit Behinderungen bei entscheidenden Themen wie Arbeit, Barrierefreiheit, Bildung, Gesundheit, Gewaltschutz, Medien, Mobilität, Sport, Tourismus oder Wohnen zwar aufgeführt, aber leider nur mit Prüfaufträgen und Wunschvorhaben untersetzt. An verbindlichen Regelungen mit finanziellen Zuweisungen fehlt es überall. Von einer politischen Kehrtwenden zu einer inklusiven Gesellschaft ist der Koalitionsvertrag meilenweit entfernt. Dies kritisiert der behindertenpolitische Sprecher der LINKSFRAKTION im Deutschen Bundestag Sören Pellmann.
Veröffentlicht am 13.02.2018 11:25 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der Aktion Mensch Foto: Aktion Mensch
UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) „Bettina Wirth, 49, ist Sanitäterin beim Roten Kreuz. Sie kümmert sich im Landkreis Würzburg um Menschen, die einen plötzlichen Verlust erlitten haben. Dass sie blind ist, fällt den meisten nicht auf“, heißt es auf der Internetseite der Aktion Mensch in dem Bericht, in dem Bettina Wirt von ihren Erfahrungen erzählt.
BERLIN (KOBINET) Ein Fachtag zur digitalen Barrierefreiheit öffentlicher Stellen findet am kommenden Donnerstag, 15. Februar um 11 Uhr, in der Bremer Landesvertretung in Berlin statt. Dabei geht es u.a. um die Diskussion über die Anforderungen der EU-Richtlinine für barrierefreies Design von Seiten und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen, heißt es in einer Presseinformation.
BERLIN (KOBINET) Der SPIEGEL widmet Verena Bentele einen dreiseitigen Artikel in der letzten Printausgabe. Er beleuchtet die sportliche Karriere der Bundesbehindertenbeauftragten, auch diese Tätigkeit wird ausführlich gewürdigt. Nicht unerwähnt bleibt, dass sie die erste Behindertenbeauftragte des Bundes mit eigener Behinderung ist.
Veröffentlicht am 11.02.2018 13:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Ein Kind streckt die Arme zum Aussichtsturm und zu den vom Turm fliegenden Papierflugzeugen aus. Berlin Foto: Irina Tischer
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Hebe deinen Blick von der Erde zum Himmel – welch bewunderungswürdige Ordnung zeigt sich da! (Leo Tolstoi)
UNBEKANNT (KOBINET) Wie die behindertenpolitischen Aspekte im Koalitionsvertrag zwischen CDU, SPD und CSU einzuschätzen sind, darum hat sich in der Leserbriefrubrik der kobinet-nachrichten eine rege Diskussion entwickelt. Nachdem Hubert Hüppe den Koalitionsvertrag „als richtig gut“ bewertet hat, sieht Dr. Ilja Seifert diesen sehr kritisch und spricht davon, dass die Menschenrechte verramscht werden.
Veröffentlicht am 09.02.2018 13:24 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Deckblatt des Entwurf des Koalitionsvertrages Foto: hs
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LEIPZIG (KOBINET) In einem Gespräch mit dem katholischen Sender „Domradio“ hat der Aktivist für Behindertenrechte und Inklusion Raul Krauthausen den Entwurf des Koalitionsvertrages zwischen den Unionsparteien und der SPD als unzureichend kritisiert. Auch Verena Bentele, die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, äußerte Kritik.
Veröffentlicht am 09.02.2018 12:13 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Elbufer in Dresden Foto: H. Smikac
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DRESDEN (KOBINET) Wie nimmt man seine Umwelt wahr und verständigt sich, wenn einzelne Sinne stark beeinträchtigt sind? Welche Sprache verstehen Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung gut? Stimmt es, dass fast 18 Prozent aller Menschen in Sachsen eine anerkannte Behinderung haben? Welche Ideen und guten Beispiele gibt es für Barrierefreiheit? Was tut der Freistaat dafür, dass Menschen mit Behinderungen in Sachsen überall ganz selbstverständlich teilhaben können? Unter dem Motto „Behindern verhindern – Zeit für barrierefreies Handeln!“ gibt die neue Wanderausstellung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz Antworten auf diese und viele weitere Fragen und Einblicke in das Leben von Menschen mit Behinderungen.
Veröffentlicht am 09.02.2018 10:04 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo Special Olympics Deutschland Foto: Special Olympics Deutschland
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Am Tag der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Pyeong Chang wünschen auch die Athletinnen und Athleten von Special Olympics Deutschland (SOD) dem Olympia Team Deutschland viel Erfolg. Im Jahr 2013 hatten Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung bei den Special Olympics World Winter Games in PyeongChang bereits sehr gute Sportstätten und engagierte Gastgeber vorgefunden.
Veröffentlicht am 09.02.2018 08:56 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Flagge der USA Foto: Public Domain
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UNBEKANNT (KOBINET) Bereits vor dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump warnten BehindertenrechtlerInnen in den USA vor Verschlechterungen beim US-amerikanischen Antidiskriminierungsgesetz für behinderte Menschen, dem Americans with Disabilities Act. Nächste Woche könnte nun das Repräsentantenhaus Regelungen verabschieden, die den Kampf gegen Diskriminierungen in den USA erheblich erschweren. Deshalb ruft der Disabilty Rights, Education and Defens Fund (DREDF) zu Protesten und zum Kontaktieren der Abgeordneten auf.
HAMBURG (KOBINET) Am 14. März findet ab 20 Uhr im „kukuun“ in Hamburg die öffentliche „Grenzen sind relativ Netzwerkfeier #3“ mit Talkrunde, Projektvorstellungen, Live-Musik und DJ Feat. Fheels, Klaus Becker, Martin Cordsmeier, Ata Anat, Julia Staron, Mischa Gohlke & Elisabeth Spreitzhofer, DJ Mi Cha + Überraschungsband statt. Darauf hat der Inklusionsbotschafter Mischa Gohlke hingewiesen.
MüNCHEN (KOBINET) „Tobias Polsfuß ist 25 und lebt schon seit fast fünf Jahren in einer inklusiven Wohngemeinschaft in München. In einer inklusiven WG wohnen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen und unterstützen sich gegenseitig im Alltag. Nach einem Europäischen Freiwilligendienst in einer Tagesstätte für Menschen mit Behinderung in Athen hat Tobias Pädagogik studiert. Zurzeit macht er seinen Master-Abschluss im Studiengang ‚Gesellschaftlicher Wandel und Teilhabe‘. Im letzten Jahr hat er eine Internet-Plattform gegründet, die Menschen vernetzen will, die in einer inklusiven WG wohnen wollen. Außerdem kann man dort lesen wie lustig und wie anstrengend das gemeinsame Leben ist“, heißt es in der Ankündigung eines knapp 30minütigen Radiobeitrags in SWR2
Veröffentlicht am 09.02.2018 08:14 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen von Bayern Foto: Public Domain
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MüNCHEN (KOBINET)
MüNCHEN (KOBINET) Über 480 junge Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung haben in den letzten zehn Jahren in Bayern einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gefunden. Gelungen ist das im Rahmen der Gesamtmaßnahme Übergang Förderschule – Beruf‘, wobei es um die Kooperation zwischen Sozialministerium, Kultusministerium und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit geht.
BERLIN (KOBINET) Im veröffentlichten Koalitionsvertrag finden sich Maßnahmen zur Stärkung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die derzeit geschäftsführende Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen freut sich darüber, dass sich einige ihrer langjährigen Forderungen im Koalitionsvertrag als Vorhaben widerfinden. Dazu gehöre vor allem die geplante Abschaffung der Wahlrechtsausschlüsse für Menschen mit Behinderungen, die in allen Angelegenheiten betreut werden. Auch ein verbesserter Zugang zu den Bundesfreiwilligendiensten und der Gewaltschutz von Frauen und Kindern mit Behinderungen gehöre zu den Forderungen von Verena Bentele.
Veröffentlicht am 08.02.2018 12:49 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Parteilogo Foto: SPD Niedersachsen
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HANNOVER (KOBINET) Das „Bündnis für Inklusive Bildung“ in Niedersachsen warnt heute davor, dass die Landesregierung mit der Änderung des Schulgesetzes einen Rückschritt in der schulischen Inklusion plant. „In ihrem Wahlprogramm hat die SPD noch versprochen, die inklusive Schule werde ausgebaut. Mit Wut und Enttäuschung muss das Bündnis nun zur Kenntnis nehmen, dass der Koalitionspartner SPD sich nicht durchsetzen konnte und als erste Initiative die schulische Inklusion in Niedersachsen zurückdrehen will. Und das, obwohl sie die stärkste Fraktion ist“, wird in einer Presseerklärung betont.
BERLIN (KOBINET) „In den Sondierungsgesprächen kamen Menschen mit Behinderung nicht vor, jetzt sind wichtige Anliegen angesprochen“, bewertet Ulla Schmidt, Bundestagsabgeordnete der SPD und Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, den Entwurf zum Koalitionsvertrag. „In vielen Lebensbereichen werden jetzt zum Beispiel Ziele für mehr Barrierefreiheit formuliert, eine grundlegende Voraussetzung für ungehinderte Teilhabe.“
BERLIN (KOBINET) Der SoVD begrüßt Verbesserungen in den Koalitionsvereinbarungen. Zugleich bemängelt SoVD-Präsident Adolf Bauer, dass ein sozialpolitisches Leitprojekt drin fehlt.
BERLIN (KOBINET) Die Unionsparteien und die SPD lassen Schulen hängen, sagt die Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer.
UNBEKANNT (KOBINET) Seit gestern sind blinde Filmfans aufgerufen, ihren Lieblingsfilm aus sechzehn Hörfilmversionen auszuwählen. Nominiert sind so unterschiedliche Filme wie die Komödie „Kundschafter des Friedens“, das Fernseh-Drama „Meine fremde Freundin“, der Kinderfilm „Wendy – Der Film“ und die preisgekrönte Dokumentation „Rabbi Wolff“. Nun müssen die blinden, sehbehinderten und natürlich auch sehenden Hörfilmfans entscheiden, welcher Film über die besten Bildbeschreibungen für blinde und sehbehinderte Menschen verfügt.
BERLIN (KOBINET) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) schreibt mehrere Plätze zur Teilnahme im aktuellen Projekt „Lernort Selbsthilfe“ aus. Das Projekt soll Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderungen bzw. Beeinträchtigungen (chronischer Erkrankung, Psychiatrieerfahrung, etc.) darin stärken, ihre Ressourcen in der gesundheitlichen Selbsthilfe besser zur Geltung zu bringen.
BERLIN (KOBINET) Wer wird was in der neuen Bundesregierung, wenn sie denn zustande kommt? Darum ging es gestern vor allem, nachdem sich CDU, SPD und CSU auf einen Koalitionsvertrag geeinigt haben. Zum Teil stehen die Personen schon fest, zum Teil wird noch spekuliert. Für behinderte Menschen ist dabei besonders interessant, wer zukünftig das Arbeits- und Sozialministerium führt. Sollten die Mitglieder der SPD dem Koalitionsvertrag zustimmen, könnte dies nach Einschätzung der tagesschau Dr. Eva Högl von der SPD sein.
UNBEKANNT (KOBINET) Für die Interessen pflegebedürftiger und behinderter Menschen setzen sich bundesweit einige Verbände ein. Gemeinsam kritisieren diese Organisationen, dass sie die Rechte von Pflegebedürftigen, Behinderten und ihren Familien nicht ausreichend vertreten können, weil sie in den wichtigen Gremien der Pflege nur eine eingeschränkte Mitbestimmung haben. Die Verbände fordern Nachbesserungen von der Politik.
Veröffentlicht am 07.02.2018 20:18 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus Foto: Irina Tischer
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BERLIN (KOBINET) Die Sozialdemokraten haben heute mit den christlichen Unionsparteien wieder eine gemeinsame Regierung vereinbart. Sollten die Mitglieder der SPD in den nächsten Wochen der neuen GroKo zustimmen, wird das Ministerium für Arbeit und Soziales weiterhin sozialdemokratisch geführt. Bleibt also alles beim Alten oder wird sich die Lebenssituation behinderter Menschen spürbar verbessern, fragen sich Betroffene. Mit Nachbesserungen im Bundesteilhabegesetz könnte verlorenes Vertrauen zurück gewonnen werden. Aber geht das mit dem jetzt vorliegenden Koalitionsvertrag, den AbilityWatch in einer ersten Sicht unter die Lupe genommen hat.
Veröffentlicht am 07.02.2018 18:24 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Infozeichen Foto: domain public
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BERLIN (KOBINET) Im Koalitionsvertrag wurde eine Seiten direkt der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gewidmet. Diese reichen von Initiativen zur Beschäftigung behinderter Menschen, über die Abschaffung des Wahlrechtsausschlusses und die langfristige Finanzierung der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung, bis zur Barrierefreiheit. Darüber hinaus gibt es noch Passagen zum Sozialen Entschädigungsrecht und zur Pflege im Koalitionsvertrag. Im folgenden dokumentieren die kobinet-nachrichten die Formulierungen zur Teilhabe behinderter Menschen und zum Entschädigungsrecht im Koalitionsvertrag.
BERLIN (KOBINET) Der Paritätische Wohlfahrtsverband zeigt sich enttäuscht vom Ergebnis der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD und kritisiert den vorliegenden Koalitionsvertrag als „Stückwerk“ und „mutloses Weiter so“. Die großen sozialen Aufgaben werden nach Ansicht des Verbands nicht gelöst, vielmehr würde sich nach seiner Ansicht die gesellschaftliche Spaltung durch verschiedene Maßnahmen und vor allem Unterlassungen noch vertiefen.
BERLIN (KOBINET) Deutschland liebt Reisen und Deutschland liebt all-inclusive. Die Reise in die digitale Zukunft ist dagegen noch sehr exklusiv und beschränkt sich auf nur bestimmte Personenkreise. An allen Ecken und Enden kämpfen Menschen mit Behinderungen gegen Windmühlen und vermeintlich unsichtbare Barrieren. Anlass genug für Unitymedia, Sozialhelden und Impact Hub Berlin die „Digital Imagination Challenge“ ins Leben zu rufen.
Veröffentlicht am 07.02.2018 13:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Aus dem Fenster eines verlassenen Hauses sind blaue Berge zu sehen. Schweizer Alpen. Foto: Irina Tischer
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1920w“ sizes=“(max-width: 320px) 320px, (max-width: 448px) 448px, (max-width: 512px) 512px, (max-width: 1024px) 1024px, (max-width: 1152px) 1152px, (max-width: 1280px) 1280px, (max-width: 1536px) 1536px, (max-width: 1920px) 1920px“ src=“https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/TliRIakf8PbAy3GOxQWrCJeq0n9m5NKYBt2USXFwZ1LudzVhDpo7Ev6cHgj4.jpg“/>Aus dem Fenster eines verlassenen Hauses sind blaue Berge zu sehen. Schweizer Alpen. Foto: Irina Tischer
UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Die Fenster sind die Augen der Häuser. (Jules Amédée Barbey d’Aurevilly)
KöLN (KOBINET) Der Rollstuhlbasketballverein „Köln 99ers“ bringt Schulkindern seit Jahren den Rollstuhlbasketball näher. Im Herbst vergangenen Jahres wurde das Projekt „rollis@school“ mit dem Ziel gegründet, diese Sportart an Kölner Schulen nachhaltig zu implementieren. Damit Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit erhalten diese spannende Sportart regelmäßig auszuführen, sollen nun regelmäßige Rollstuhlbasketball-AGs angeboten werden.
BERLIN (KOBINET) Wie die ARD heute um kurz vor 10.00 Uhr mitteilte, haben sich die VerhandlerInnen nach einer ausgiebigen Nachtschicht nun auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Damit ist der Weg für die Abstimmung der SPD Mitglieder. Insgesamt dürfen 463.723 SPD-Mitglieder darüber abstimmen, ob die SPD erneut in eine große Koalition eintritt. Seit Jahresbeginn sind 24.339 neue Genossen hinzugekommen, die mit abstimmen dürfen.